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Amoklauf: Weckruf von Erfurt

Kontrovers - Die Story Amoklauf: Weckruf von Erfurt

Vor 15 Jahren richtet ein Amokschütze im Erfurter Gutenberg Gymnasium ein Blutbad an. 16 Menschen sterben. Der Amoklauf hat deutschlandweit Folgen. Sicherheitsmängel wurden aufgezeigt und die damaligen Erfahrungen bei späteren Amokläufen berücksichtigt: beispielsweise im baden-württembergischen Winnenden oder auch in München.

Hilfe-Schild im Fenster des Erfurter Gutenberg-Gymnasiums beim Amoklauf am 26. 4. 2002 | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Prävention von Amokläufen Wichtig ist die Wachsamkeit

Schon vor einem Amoklauf verhalten sich die Täter auffällig. Sie werden aggressiv oder eigenbrötlerisch, verändern ihr Aussehen und Auftreten. Anzeichen, die einen Amoklauf verhindern können, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. [mehr]

Am Jahrestag des Amoklaufs in Erfurt dokumentiert der Film den Ablauf aus Sicht von Lehrern, Schülern, der Polizei und weiteren Einsatzkräften und geht der Frage nach, wie Sicherheitspläne an öffentlichen Einrichtungen aussehen müssen, um solche Taten zu verhindern oder zumindest zu erschweren. Denn nach dem Amoklauf steht die Zusammenarbeit von Rettungsleitstelle, Polizei und den Notfallteams in der Kritik.

Das Land Thüringen lässt die Pannen untersuchen. In der Folge werden in allen Bundesländern neue Einsatzpläne und Präventionsprogramme eingeführt, die nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden weiter aktualisiert worden sind. Das Erfurter Schulmassaker ist so in Deutschland zu einer Art "Stunde null" im Umgang mit solchen Gewalttaten geworden.

Am Jahrestag des Erfurter Amoklaufs fragen wir: Was hat sich in Bayern, in Thüringen, in ganz Deutschland verbessert?

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