Bayern 2 - Diwan - Das Büchermagazin

Das Büchermagazin

07.03.2022, Chile, Santiago: Eine kostümierte Demonstrantin singt mit anderen das Lied «Un violador en tu camino» (Ein Vergewaltiger auf deinem Weg) während einer Demonstration gegen geschlechtsspezifische Gewalt vor dem Internationalen Frauentag in Santiago.  | Bild: Esteban Felix/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ zum Artikel Transfeindlichkeit Wieso Transpersonen so gehasst werden 

Menschen, die ihr Geschlecht ändern, schlägt eine Welle der Verachtung und der Gewalt entgegen. Besonders die Transfrauen werden als Bedrohung angesehen.   [mehr]

Großbritannien, Bristol: Die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston, die während eines< «Black Lives Matter»-Protestes am 7. Juni 2020 in den Hafen von Bristol geworfen wurde. | Bild: dpa/ picture alliance zum Artikel Eine unerzählte Geschichte von Schwarzen Olivette Otele erinnert an afrikanische Europäer

Integration, sogar steile Karrieren von Schwarzen, aber auch Diskriminierung und Rassismus gibt es in Europa seit der Antike. Das Buch der ersten Schwarzen Professorin Großbritanniens, Olivette Otele, über "Afrikanische Europäer". [mehr]

Andrea Mühlberger mit Johan und Jana de Blank | Bild: BR Silke Kienzle zur Bildergalerie Wortspiele 2022 INTERNATIONALES FESTIVAL JUNGER LITERATUR

Zum 22. Mal findet in diesem Jahr das internationale Literaturfestival WORTSPIELE vom 9. bis 11. März 2022 (Mi. – Fr.) im Muffatwerk in München statt. [mehr]

Diwan Das Büchermagazin

Das Büchermagazin Diwan sucht und findet in der Fülle der Neuerscheinungen aufregende, schöne, interessante Bücher für unsere Hörerinnen und Hörer. Vorgestellt werden Romane und Sachbücher, Hörbücher und Bildbände – und Neuigkeiten aus der Welt der Bücher.

Unsere Tipps 2022

Aleš Šteger | Bild: Mankica Kranjec (Wallstein) zum Artikel "Neverend" Aleš Šteger im Gespräch über seinen Roman "Neverend"

Ein hochpoetischer und gesellschaftskritischer Roman, der zeigt, was mit uns allen passieren könnte – wenn es nicht schon längst passiert. [mehr]


Tash Aw | Bild: Stacy Liu zum Artikel "Wir, die Überlebenden" Erinnerungen von Tash Aw an die Brutalität des Kapitalismus

Es geht um Geld. Die Männer geraten Streit, am Ende ist einer der beiden, ein Wanderarbeiter aus Bangladesch, tot – erschlagen. Der Roman des aus Malaysia stammenden und heute in Frankreich lebenden Schriftstellers Tash Aw, erzählt von einer schrecklichen Eskalation. Zugleich beleuchtet er die Hintergründe dieses Verbrechens: den brutalen Kapitalismus im Südosten Asiens und eine Gesellschaft voller Gewalt. [mehr]


Eine Mutter sitzt verzweifelt auf dem Fussboden waehrend ihr Kind inmitten von Spielzeug spielt | Bild: Thomas Trutschel/photothek/picture alliance zum Artikel Mareike Fallwickl: "Die Wut, die bleibt" "Das ist für die Hälfte der Bevölkerung ein sehr wichtiges Thema"

Frauen nehmen sie bei Lesungen in den Arm, bedanken sich, dass hier schwarz auf weiß steht, was sie die ganze Zeit leisten. Mareike Fallwickl über unbezahlte Care-Arbeit, Rollenzuschreibungen und auserzählte literarische Selbstmorde. [mehr]


Sibylle Berg | Bild: picture alliance / Jens Kalaene/dpa | Jens Kalaene zum Artikel Sibylle Berg über ihren Roman "RCE" Gute Laune durch literarische Lösungen

Sibylle Berg ist brillant darin, schonungslos und zynisch die neoliberale Absurdität unserer Gegenwart einzufangen. In "GRM" zeichnete sie ein England der nahen Zukunft als dystopischen Überwachungsstaat. Mit "RCE" hat sie eine Fortsetzung geschrieben. Fünf Hacker programmieren darin die Weltrettung. Ist das jetzt schon ihre literarische Utopie? [mehr]


Auf diesem von der Raumfahrtagentur Roskosmos veröffentlichten Videostandbild sind die Roskosmos-Kosmonauten Oleg Artemjew und Denis Matwejew während ihres Weltraumspaziergangs auf der Internationalen Raumstation (ISS) zu sehen. | Bild: dpa-Bildfunk/Uncredited zum Artikel Ines Geipels Recherche Wie die DDR den Kosmos unterwerfen wollte

Nach langer Recherche in Verschlussakten der DDR-Militärforschung berichtet Ines Geipel in ihrem neuen Buch von Experimenten zur Kreation eines Neuen Menschen, der das Weltall für den Kommunismus erobern soll. [mehr]


Die Autorin Torrey Peters.  | Bild: Natasha Gornik zum Artikel Torrey Peters über ihren Roman "Detransition, Baby" "Ich kann nicht ohne Humor über Trans-Themen schreiben"

Torrey Peters‘ Roman "Detransition, Baby" ist "Gender Trouble" pur: Transitionen, Detransitionen, Geschlecht. Mit "ChickLit"-Anleihen und "Sex and The City"-Referenzen baut die Autorin bewusst Brücken, statt zu polarisieren. [mehr]


Reh mit Kitz am Waldrand | Bild: picture alliance / Alois Litzlbauer / picturedesk.com | Alois Litzlbauer zum Artikel Sieben Jahre in der Wildnis Der mit den Rehen lebt: Geoffroy Delorme

Mit 16 Jahren zog es Geoffroy Delorme in die Wildnis, unter Menschen fühlte er sich unsicher. Im Wald war sein größter Feind die Kälte. Was er dort mit Hirschen und Rehen erlebte, erzählt er jetzt in einem Buch. [mehr]


Otfried Preußler in den frühen 90er-Jahren | Bild: SWR zum Artikel Neue Biographie Otfried Preußlers Wie "Krabat" half, ein Trauma zu bewältigen

Erst Krieg, dann Kriegsgefangenschaft: In seinem Buch "Kind einer schwierigen Zeit. Otfried Preußlers frühe Jahre" zeichnet der Literaturwissenschaftler Carsten Gansel nach, wie diese Erfahrungen den berühmten Kinderbuch-Autor prägten. [mehr]


M.Lingner, Die Buerofraeulein | Bild: picture-alliance / akg-images | akg-images zum Artikel Katja Kullmann: Die Singuläre Frau "In jeder Frau steckt eine Frau ohne Begleitung"

Sie ist "ins Alleinstehen hineingerutscht" – und hat sich mit der Zeit dabei immer wohler gefühlt: Katja Kullmann. Jetzt hat sie ihre Erfahrungen und Role Models in einem Buch reflektiert: "Die Singuläre Frau". Ein Gespräch. [mehr]


Lit.Cologne 2022:  Karl Ove Knausgard | Bild: dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd zum Artikel Der neue Knausgård: "Morgenstern" Mensch, Welt und Natur aus den Fugen

Karl-Ove Knausgård, der Meister der totalen Selbstentblößung, hat einen neuen Roman geschrieben: "Morgenstern". Darin stellt der norwegische Autor auf fesselnde Weise große kosmische und existenzielle Fragen. [mehr]


Haitianer hängen frnzösische Offiziere, 1791-1804 | Bild: picture alliance/ Photo12/Ann Ronan Picture Librar zum Artikel Biographie von Toussaint Louverture Warum "Black Spartacus" auch ein Held für unsere Zeit ist

Er war einer der Anführer der haitianischen Revolution von 1791 und wurde von Zeitgenossen mit dem berühmtesten römischen Befreiungskämpfer verglichen. Der Historiker Sudhir Hazareesingh erzählt das Leben von Toussaint Louverture. [mehr]


Wolf Haas "Müll" (Hoffmann & Campe) | Bild: Gerry Nitsch zum Artikel "Müll" von Wolf Haas Brenner auf dem Wertstoffhof

Kein weiterer sozialer Abstieg des phlegmatischen Detektivs, sondern ein Aufstieg. Das will der Erzähler glauben machen. Schließlich soll die Mülltrennung zur Rettung der Erde beitragen. Wolf Haas' neuer Bestseller. [mehr]


Katerina Poladjan "Zukunftsmusik" | Bild: Andreas Labes (S. Fischer Verlage) zum Artikel Katerina Poladjans Roman "Zukunftsmusik" Sozialismus zwischen Apathie und Alkohol

Aufbruch und Niedergang, "Zukunftsmusik" in Moll sozusagen: In ihrem Roman schildert Katerina Poladjan das Leben in der dahinsiechenden Sowjetunion. Eine einnehmende Erzählung, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse. [mehr]


Hopfengarten mit Marterl | Bild: Julia Kujawa/BR zum Artikel "Das Marterl" von Johannes Laubmeier Roman über das Leben und Sterben in Niederbayern

Was als Reportage geplant war, wurde zum Roman. Und der Journalist zum Autor. In seinem Debüt "Das Marterl" erzählt Johannes Laubmeier von der Rückkehr in die niederbayerische Heimat. Und von der Konfrontation mit dem Verdrängten. [mehr]


Ein gelbes Backsteinhaus mit Eingangsportal | Bild: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig zum Artikel "Herumtreiberinnen" – Roman über sexuelle Gewalt Zur falschen Zeit am falschen Ort geboren

"Arbeitsbummelei", "Herumtreiberei", "häufig wechselnde Geschlechtspartner": Aus diesen Gründen wurden in der DDR Frauen auf Stationen für Geschlechtskranke zwangseingewiesen. Bettina Wilperts Roman "Herumtreiberinnen" erzählt dieses viel zu wenig bekannte Kapitel der DDR-Geschichte. [mehr]


Judith Goffey und Vivian Lauman haben das Buch "Gojnormativität" zusammen geschrieben | Bild: Nane Diehl zum Artikel Judith Coffey/Vivien Laumann: Gojnormativität Ist es Kritik an Israel oder ist es Antisemitismus?

Die diskriminierungskritische Linke hat ein Problem mit Antisemitismus. Die Autorinnen Judith Coffey und Vivien Laumann zählen sich selbst zu diesem politischen, queer-feministischen Kontext – und beleuchten Antisemitismus aus anderer Perspektive. [mehr]


Autorin Nino Haratischwili (im Oktober 2021 in Schweden) blick zurück | Bild: picture alliance / TT NEWS AGENCY  Henrik Montgomery/TT zum Artikel Nino Haratischwili: "Das mangelnde Licht" Wie in Georgien in den 1990er-Jahren alles zusammenbrach

"Das achte Leben (für Brilka)": Mit diesem Roman machte sich die georgische Schriftstellerin Nino Haratischwili weltweit einen Namen. Ihr neuer Roman "Das mangelnde Licht" erschüttert mit den Dramen Georgiens der 1990er-Jahre. [mehr]


Fatma Aydemir „Dschinns“ (Hanser) | Bild: Sibylle Fendt zum Artikel Ein großer Familienroman Fatma Aydemirs neues Buch "Dschinns"

Was passiert, wenn die Idee einer Zukunft plötzlich zerbricht? In ihrem Roman "Dschinns" erzählt die Berliner Schriftstellerin Fatma Aydemir vom Leben einer Familie zwischen Deutschland und der Türkei. Und spielt mit den Geistern. [mehr]


Autorin Natasha Brown steht in einem Fachwerk-Haus in einer Türöffnung und blickt in die Kamera | Bild: Hill & Aubrey /Suhrkamp Verlag zum Artikel Natasha Brown im Interview "Ich wollte die Erwartung eines Happy Ends untergraben"

Natasha Brown hat mit ihrem Romandebüt in Großbritannien für Aufsehen gesorgt. Ein Buch, das Aufstiegsversprechen elegant demontiert – aus der Sicht einer erfolgreichen Bankerin: "Zusammenkunft" gibt es jetzt als Lesungen-Podcast. [mehr]


02.07.2021, Berlin: Teilnehmer einer Demonstration unter dem Motto  «Black lives still matter» heben auf der Straße Unter den Linden ihre Faust. Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Fabian Sommer zum Artikel "Die Erwählten" Anti-Rassismus als Religion?

John McWhorter gilt als wohltuender Mahner in einer überhitzten Rassismus-Debatte. Doch in seinem Buch "Die Erwählten" vergleicht er die heutigen USA mit "Russland unter Stalin". Bringt das die Diskussion wirklich weiter? [mehr]


Ein Mann in schwwarzer Jacke und mit dunklen, langen Haaren blickt eindringlich in die Kamera | Bild: Peter-Andreas Hassiepen zum Artikel Abbas Khiders "Der Erinnerungsfälscher" Ist der Erinnerung zu trauen?

Abbas Khider saß in Saddam Husseins Foltergefängnis, bevor er in Deutschland Asyl fand. Sein neuer Roman "Der Erinnerungsfälscher" handelt ausgerechnet von einem Mann, der aus dem Irak floh – und in Deutschland Schriftsteller wurde. [mehr]


Ehemaliger Tiermarkt, Machang Gebiet in Wuhan | Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Koki Kataoka zum Artikel Dokumentarroman "Wuhan" Auf der Suche nach den Ursprüngen des Coronavirus

Wuhan ist zur Chiffre für das Coronavirus geworden. Exilautor Liao Yiwu dekonstruiert die Erzählung der chinesische Regierung von der Pandemie und ihrer Bewältigung. Als Aufklärungsprojekt beeindruckend, aber auch als Roman? [mehr]


Die US-amerikanische Lyrikerin und Literaturnobelpreisträgerin Louise Glück steht hinter Zweigen eines Busches.  | Bild: dpa/Bildfunk_Daniel Ebersole zum Artikel "Winterrezepte aus dem Kollektiv“ Gedichte der Nobelpreisträgerin Louise Glück

Sie findet wunderbare, sinnliche Bilder für ihre großen Themen: Abschied umd Vergänglichkeit. Jetzt ist der jüngste Geichtband von Louise Glück, die 2020 den Literaturnobelpreis erhielt, erschienen. Ein Alterswerk, leise und klug. [mehr]


In einem Hotel am Stadtrand warten seit Mitte März Dutzende Leihmutterbabys wegen der im Zuge der Coronavirus-Quarantäne geschlossenen Grenzen auf die Abholung durch ihre ausländischen biologischen Eltern. | Bild: picture alliance/dpa | Andreas Stein zum Artikel Neuer Roman von Sofi Oksanen "Hundepark" beschreibt die Abgründe der Kinderwunsch-Industrie

Raubbau am eigenen Körper: Die finnische Schriftstellerin Sofi Oksanen beleuchtet in ihrem neuen Roman "Hundepark" das ausbeuterische Leihmutterschafts-System in der Ukraine. Für maximale Realitätsnähe geht sie sogar Kompromisse im Schreiben ein. [mehr]

Unsere Tipps 2021

Ein Mann mit Glatze sitzt auf einem Sofa | Bild: © Michaela Verity zum Artikel Interview mit Booker-Preisträger Damon Galgut "In Südafrika kennt die Mehrzahl der Mörder ihre Opfer nicht"

Eine weiße Familie in Südafrika zerfällt und mit ihr das Versprechen, die Schwarze Hausangestellte für ihre lebenslangen Dienste zu belohnen: Ein Interview mit Booker-Preisträger Damon Galgut über Gewalt, Moral und "Das Versprechen". [mehr]


Thomas von Steinaecker, Archivbild | Bild: dpa/picture-alliance zum Artikel Thomas von Steinaecker "Ich würde Scheitern auch positiv konnotieren"

Alfred Hitchcock tat es, Stanley Kubrick, Werner Herzog ...: Sie scheiterten – natürlich nur mit manchen ihrer Werke – und sind in guter Gesellschaft. Thomas von Steinaecker erzählt im Interview, warum ihn Scheitern so fasziniert. [mehr]


Porträt | Bild: Carlsen Verlag zum Artikel Isabell Beer über die Drogenszene im Netz "Jugendliche werden in irgendeiner Form mit Drogen in Berührung kommen"

Drogen sind heute im Netz leichter denn je zu bekommen. Eine Gefahr, besonders für Jugendliche. Die Journalistin Isabell Beer hat in der Szene recherchiert und darüber den Roman "Bis einer stirbt" geschrieben. [mehr]


Das Meme Nyan Cat war als NFT eine halbe Million Dollar wert | Bild:  Chris Torres zum Artikel Hype um Krypto-Kunst Das Gespenst der NFTs

Seit der eher unbekannte Künstler Beeple 69 Millionen US-Dollar für ein rein digitales Kunstwerk erzielte, redet die gesamte Kunstwelt sie: NFTs. Kunstkritiker Kolja Reichert über den Hype – und warum wir uns über die NFTs freuen sollten. [mehr]


Tsitsi Dangarembga | Bild: wikimedia / David Clarke, Ayebia zum Audio mit Informationen Tsitsi Dangarembga "Überleben" Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels

Am 24. Oktober erhält Tsitsi Dangarembga den renommierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Seit über 30 Jahren setzt sich die Schriftstellerin und Filmemacherin in Simbabwe für Frieden, Demokratie und Frauen ein. [mehr]


Eva Menasse "Dunkelblum" (KiWi) | Bild: Jörg Steinmetz zum Artikel "Dunkelblum" von Eva Menasse Blick in abgründige Herzen

Verdrängen, bis man vergisst: Am Beispiel eines fiktiven Dorfes im Burgenland seziert Eva Menasse in ihrem neuen Buch "Dunkelblum" österreichische Verdrängungskultur vom Zweiten Weltkrieg bis heute – mit lohnenden Erkenntnissen. [mehr]


Iris Hanika wurde mit dem Buchpreis der Leipziger Messe 2021 ausgezeichnet | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Von "Mythen in Tüten" zwischen Berlin und New York Leipziger Buchpreis für Iris Hanikas "Echos Kammern"

Mit ihrem Großstadtroman zwischen New York und Berlin, einer modernen Variante des Mythos von Echo und Narziß, gewann die Schriftstellerin Iris Hanika den Preis der Leipziger Buchmesse 2021 für Belletristik. [mehr]


Johny Pitts im Portrait  | Bild: Penguin zum Artikel Reisebericht "Afropäisch" Buchpreis für Johny Pitts

Für "Afropäisch: Eine Reise durch das schwarze Europa" erhielt Johny Pitts heute auf der Leipziger Buchmesse den Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Der Fotograf aus South Yorkshire sucht darin nach schwarzen Spuren in Europa. [mehr]


Porträt Judith Hermann 2014 auf der Buchmesse in Frankfurt | Bild: dpa/picture alliance zum Artikel Judith Hermann: "Daheim" "Ein Wort wie aus einem Märchen"

Eine Frau in der Mitte ihres Lebens zieht in ein Haus am Meer, um neu anzufagen. Nach sieben Jahren hat Judith Hermann mit dem Roman "Daheim" wieder ein Buch veröffentlicht. Wir haben mit ihr über Elternschaft, Altern und gestörte Idylle gesprochen. [mehr]


"El violador eres tu" – "Der Vergewaltiger bist du". Die Protest-Performance von Las Tesis aus Chile gegen Gewalt gegen Frauen hatte weltweit zu ähnlichen Protesten geführt, wie hier in Rom. | Bild: Patrizia Cortellessa/Pacific Press/pa zum Artikel Vier Lektüreempfehlungen Wer hat Angst vor dem Feminismus?

Die aktuellen Verlagsprogramme kündigen für das Frühjahr 2021 einiges zum Thema Feminismus an. Warum ist das so? Und welche Titel sind besonders spannend? Wir haben vier Empfehlungen. [mehr]


Eva Illouz 2019 auf der PhilCologne | Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopress zum Artikel Livestream mit Eva Illouz Was Corona mit unserer Gesellschaft macht

Die Soziologin Eva Illouz ist eine Expertin für Beziehungen. Ihr Buch "Warum Liebe weh tut." machte sie weltberühmt. Heute diskutiert sie mit dem Münchner Soziologen Armin Nassehi darüber, wie Corona unsere Beziehungen verändert. [mehr]

Weitere Tipps

Mitternachtssonne über einer Seenlandschaft in Nordschweden | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Buchtipps und Aktuelles aus der Verlagsbranche "Wie man einen Bären kocht" von Mikael Niemi

"Wie man einen Bären kocht?", fragt Cornelia Zetzsche im Büchermagazin den in Pajala lebenden Schriftsteller Mikael Niemi. Außerdem Bücher u.a. von Alternativ-Nobelpreisträgerin Maryse Condé und Aktuelles aus der Verlagsbranche. [mehr]


Aslı Erdoğan | Bild: Asli Erdogan, Penguin Verlag zum Artikel "Das Haus aus Stein" Aslı Erdoğan zu Gast auf dem Diwan

Vor zwei Jahren war sie Präsident Erdoğans berühmteste Gefangene. Seit ihrer Entlassung lebt sie im deutschen Exil. Nun erschien auf Deutsch „Das Haus aus Stein“, Aslı Erdoğans poetischer Roman über Traumata von Häftlingen im berüchtigten Sansaryan Han. Im „Diwan“ spricht Aslı Erdoğan über ihr neues Buch, ihr Schreiben, ihr Exil [mehr]


Buchcover "Das Feld" von Robert Seethaler | Bild: Verlag Hanser Berlin, Montage: BR zum Artikel Roman "Das Feld" Robert Seethaler lässt Tote ihr Leben erinnern

"Das Feld" im neuen Roman des österreichischen Bestseller-Autors Robert Seethaler, ist genaugenommen ein Friedhof: Konfrontiert mit den Grabsteinen der Menschen, die er seit langem kennt, meint der Erzähler die Toten reden zu hören. [mehr]


Assef Gavron | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel 70 Jahre Israel - ein Tel Aviv-Krimi "Achtzehn Hiebe" - der neue Roman von Assaf Gavron

Eine Liebesgeschichte sollte es werden, doch Assaf Gavron fächert die Geschichte von 70 Jahren Israel auf. Alles beginnt mit einer Taxifahrt zum Friedhof in Tel Aviv. Ein spannender Krimi des israelischen Bestseller-Autors. [mehr]


Buchcover: Clemens J. Setz, "Bot - Gespräch ohne Autor" | Bild: Buchcover: Suhrkamp; Montage: BR zum Artikel Clemens J. Setz Wenn der Bot für den Autor spricht

Ein Computerprogramm, das Antworten für ein Interview aus den Tagebüchern des Autors generiert: Clemens J. Setz hat ein Experiment zur Mensch-Maschine-Kommunikation unternommen - und die besitzt für ihn eine ganz spezielle Anmut. [mehr]