BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Der Weltraum-Jahresrückblick: 2020 in Astronomie und Raumfahrt | BR24

© ESO; Bearbeitung: BR/Sophie Brand

Das Jahr 2020 in Astronomie und Raumfahrt - unser Rückblick in den Weltraum.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Der Weltraum-Jahresrückblick: 2020 in Astronomie und Raumfahrt

Ein Komet am Nachthimmel, Schwarze Löcher, private Raumfahrt, neue Missionen zum Mars und ein neuer Mond der Erde - 2020 war ganz schön was los im All. Der Jahresrückblick mit Bildern und Videos.

Per Mail sharen
Von
  • Heike Westram

Für jeden Sternengucker war dieser Schweifstern DAS Highlight im Jahr 2020: Der Komet Neowise war im Juli mit bloßem Auge zu sehen. Mag sein, dass professionelle Astronomen da nur müde mit den Schultern zuckten, aber für viele war es wohl das erste Mal, dass sie einen solchen Fernreisenden vom Rande des Sonnensystems selbst bestaunen konnten.

Anfang Juli war Neowise so hell wie die hellsten Sterne und sogar in der Dämmerung über hellen Städten zu sehen. Er zeigte seinen langen, prächtigen Schweif, der rund 15 Millionen Kilometer weit ins All ragte. Von uns war Neowise zeitweise nur hundert Millionen Kilometer entfernt. Bis Ende Juli war der Komet zu finden, wenn er auch immer lichtschwächer wurde. Viel Zeit für Sie, um ihn zu beobachten und zu fotografieren.

© Julia Junk

Der Komet Neowise war im Juli 2020 mit bloßem Auge zu sehen. Eins der Highlights, die das Jahr 2020 in Astronomie und Raumfahrt zu bieten hatte.

Topthema Astronomie in 2020: Schwarze Löcher

Das wissenschaftliche Astronomie-Highlight des Jahres 2020 waren dagegen eigentlich die "No-Lights": Immer wieder drehte sich im vergangenen Jahr alles um Schwarze Löcher.

Forscher des European Southern Observatory (ESO) waren eigentlich dabei, Doppelsterne zu beobachten, als sie bei einem Sternenpaar einen unsichtbaren Dritten entdeckten: ein Schwarzes Loch. Noch dazu eines, das uns so nah ist wie keines: Nur 1.000 Lichtjahre ist es von der Erde entfernt.

© Europäische Südsternwarte ESO dpa

Schwarze Löcher waren DAS vorherrschende Thema der Astronomie im Jahr 2020.

Physik-Nobelpreis 2020 für die Entdecker "unseres" Schwarzen Loches

In unserer Galaxie gibt es ein paar Dutzend Schwarze Löcher, das größte in seiner Mitte: Im Zentrum der Milchstraße sitzt das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A*. Das ist jetzt nicht ganz neu, war aber so schwer herauszufinden - man sieht diese gewaltigen Dinger ja nicht - dass es dafür 2020 einen der renommiertesten Preise gab: den Physik-Nobelpreis 2020. Und dabei wurde endlich auch mal wieder ein deutscher Wissenschaftler geehrt: der Physiker Reinhard Genzel. Was er und seine geehrten Kollegen genau entdeckt haben und warum es so schwer war, das erklären wir hier nochmal so, dass man's auch wirklich versteht:

© BR

Der Garchinger Forscher Reinhard Genzel im Jahr 2002, unmittelbar nachdem ihm der Nachweis eines Schwarzen Lochs inmitten unserer Galaxie gelungen war.

Noch mehr Schwarze Löcher in 2020

2020 wurde aber auch ein Schwarzes Loch entdeckt, das "unseres" bei Weitem aussticht. Es liegt in einer fernen Galaxie, ist fast so alt wie das Universum selbst und hat ungefähr 8.000-mal so viel Masse wie Sagittarius A*. Oder, wie es seine Entdecker ganz dramatisch ausdrückten: Das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße müsste zwei Drittel aller Sterne unserer Galaxie verschlingen, um so massereich wie das frisch entdeckte zu werden. Nur gut, dass das am schnellsten wachsende Schwarze Loch im Universum weit weg ist.

Ebenso schwer ist es, kleinere Schwarze Löcher zu entdecken. Doch auch das gelang 2020: Am Rande einer Zwerggalaxie entdeckte das Weltraumteleskop Hubble ein mittelgroßes Schwarzes Loch und erwischte es genau bei der Mahlzeit, als es gerade einen Stern verschlang.

Lautestes Raumfahrt-Hurra in 2020

Darauf hatten die USA wirklich lange gewartet: Mit der Dragon Crew starteten 2020 erstmals wieder Astronauten von US-amerikanischen Boden aus ins All. Seit die Space Shuttles 2011 eingemottet werden mussten, war die NASA darauf angewiesen, als Gäste an Bord der russischen Sojus-Kapseln zur Raumstation zu reisen. Doch das private Raumfahrt-Unternehmen SpaceX macht ab jetzt wieder Raumfahrt aus den USA möglich - zuerst mit einem bemannten Testflug zur ISS im Mai 2020, im November dann mit der ersten offiziellen Astronauten-Fracht.

© SpaceX

Die Astronauten Robert Behnken (links) und Douglas Hurley (rechts) in der Raumkapsel Crew Dragon beim ersten Testflug im Mai 2020

Astronomie-Aufreger in 2020: Ein neuer Mond der Erde?

Ein winzig kleines Objekt sorgte in diesem Jahr für größte Aufregung unter Astronomen: 2020 SO. Als es im September 2020 entdeckt wurde, hielten es die Forscher zunächst für einen Asteroiden. Dann stellten sie fest, dass das Objekt mit einem Durchmesser zwischen sechs und zwölf Metern die gleiche Umlaufbahn wie die Erde hat. Ein frisch entdeckter Mini-Mond der Erde? Haben wir einen zweiten Begleiter? Doch dann stellte sich heraus, dass 2020 SO der Erde immer wieder sehr nahe gekommen war - im September 1966 so nahe war, dass nur ein Rückschluss blieb: Zu dem Zeitpunkt begann die Reise dieses Erdtrabanten, und zwar genau von der Erde aus! Denn es handelt sich bei 2020 SO schlicht um Weltraumschrott - die oberste Raketenstufe von Surveyor 2.

Für Nachschub an solchen Mini-Monden wurde 2020 kräftig gesorgt: Im Januar schoss SpaceX, das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk erneut 60 neue Satelliten seiner Starlink-Reihe ins All - zusätzlich zu den 180, die schon seit 2019 die Erde umkreisen. Und es werden noch viele, viele mehr.

© BR Wissen / Wochit

Internet für jeden und überall. Das sollen Satelliten-Großprojekte wie Starlink, OneWeb und Kuiper bringen. Klingt erstmal gut, könnte aber fatale Folgen haben: Der Weltraum ist bereits voller Trümmer. Satelliten und die ISS müssen ausweichen.

Guter, alter Mond auch 2020 noch topaktuell

Wenn es auch nichts war mit einem neuen Mond der Erde, haben wir ja immer noch unseren alten, grauen Erdtrabanten. 2020 wurde auf dem Mond erneut Wasser gefunden - in seinen vielen, schattigen Kratern. Und der Mond ist auch für die aktuelle Raumfahrt nach wie vor interessant: Noch im November 2020 startete eine neue Mission zum Mond: China schickte die Sonde Chang’e 5 zum Mond, um Mondgestein zu sammeln. Ein Landegerät buddelte Proben aus, die zur Erde geschickt werden sollen.

Aber warum macht China das? Es gibt ja schon Mondgestein auf der Erde, noch von den Apollo-Missionen der NASA. Wir haben nachgeforscht:

© BR Wissen / Wochit

Zum ersten Mal seit 1976 soll Mondgestein zur Erde gebracht werden: China will Ende November mit seiner Mission Chang'e 5 zum Mond und wieder zurückfliegen.

2020 - das Jahr der astronomischen Gesteinsproben

Mondgestein ist aber nicht das einzige, was in diesem Jahr im All aufgesammelt wurde. Die NASA-Sonde Osiris-Rex kreist schon seit einiger Zeit um den Asteroiden Bennu. Im Oktober 2020 stürzte sie sich dann in einem gewagten Manöver auf seine Oberfläche zu und grabschte nach seinem Boden - ohne zu landen. Die gesammelten Bodenproben sollen verkapselt zur Erde zurückgeschickt werden.

Die US-Sonde ist aber keineswegs die einzige mit Asteroidenproben im Gepäck: Japans Sonde Hayabusa-2 hat schon 2019 Proben vom Asteroid Ryugu eingesammelt. Sie kamen als spezielles Nikolausgeschenk am 5. Dezember dieses Jahres auf der Erde an.

© Uncredited/JAXA/dpa

Die Raumsonde Hayabusa 2 hat 2019 Gesteinsproben eines Asteroiden eingesammelt, um sie zur Erde zurückzuschicken.

Asteroiden sind eine spezielle Herausforderung für die Raumfahrt. Denn diese kosmischen Körper sind so klein und haben eine so geringe Masse, dass es für eine Sonde schon schwer ist, in ihre Umlaufbahn zu geraten. Landemanöver sind extrem schwer: Zu viel Schwung lässt die Sonde ins All zurückschnellen wie von einem Trampolin.

Gesteinsproben, die von selbst im Anmarsch waren

Und natürlich "raste" auch 2020 wieder der eine oder andere Asteroid "ganz knapp" an der Erde vorbei: Im April etwa ein zwei Kilometer großer Brummer - ok, 16-mal weiter weg als der Mond. Im September war's schon knapper: Mit nur etwa einem Drittel Mondabstand flitzte ein Asteroid vorbei - der war allerdings wohl höchstens fünfzig Meter groß.

© ESA

Illustration: Unzählige Asteroiden sind im Sonnensystem unterwegs. Manche von ihnen kommen gelegentlich der Erde nahe.

Wo wir gerade bei den wirklich schwierigen Raumfahrt-Projekten sind: Der innerste Planet Merkur ist auch kein ganz leichtes Ziel für Sonden, da er so nah an der Sonne ist, dass sich auch Raumflugkörper leicht mal die Sonnenflügel verbrennen. Aber eine Sonde ist auch 2020 weiterhin unverzagt auf dem Weg zur Sonne: BepiColombo. Aber erst 2025 wird die europäisch-japanische Sonde dort ankommen.

Die heißesten Raumfahrtprojekte 2020: Missionen zur Sonne

Es geht aber noch heißer als ein Trip zu Merkur: Europas Raumfahrtagentur ESA startete in diesem Jahr die Sonde Solar Orbiter, die sich der Sonne nähert. Bis auf 42 Millionen Kilometer Abstand soll der Solar Orbiter an unseren zentralen Stern herankommen. Die Kamera der Sonde wird dann die bis dahin sonnennächste Kamera sein.

Die Sonde selbst ist allerdings nicht die nächste zur Sonne. Da läuft ihr die US-amerikanische Sonnensonde Parker Solar Probe den Rang ab, die sich schon seit zwei Jahren der Sonne näher schraubt. Im Januar und Juni 2020 stellte sie ihre bisherigen Rekorde auf - mit weniger als zwanzig Millionen Kilometern Abstand zur Sonne. Es wird noch viel dichter werden: Weihnachten 2024 soll die Parker Solar Probe bis auf sechs Millionen Kilometer an die Sonne herankommen. Aber eben ohne Kamera.

© ESA/AOES

So etwa kann man sich den Solar Orbiter vorstellen, der der Sonne relativ nahe kommen soll. 2020 wurde die Sonde gestartet.

Die Sonne lässt sich auch von der Erde aus ziemlich genau beobachten, wenn man die richtigen Geräte nutzt. Gregor, Europas größtes Sonnenteleskop, wurde dafür in 2020 wieder richtig fit gemacht und liefert jetzt erstaunlich genaue Aufnahmen der Oberflächenstruktur der Sonne.

Ein Grund, warum die Sonne so interessant ist, sind die Stürme auf ihrer brodelnden Oberfläche.

2020: Der rote Mars rückt wieder in den Blick

Der Blick in die entgegengesetzte Richtung, weg von der Sonne, hat sich 2020 aber auch gelohnt: Am Nachthimmel prangte unser äußerer Nachbarplanet Mars. Anders als alle anderen Planeten gibt er sich nur alle zwei Jahre die Ehre und kommt uns so nahe, dass er hell und rot strahlt: Zur Opposition von Mars am 14. Oktober war es wieder so weit.

© picture-alliance/blickwinkel

rot leuchtender Mars zur Opposition

Kurz vorher hatten Astronomen entdeckt, dass Mars auch selbst leuchtet, nicht nur das Sonnenlicht reflektiert. Seine oberen Atmosphärenschichten geben nachts Energie ab, die sie tagsüber aufgeladen haben. Leider ist dieser Airglow nicht im sichtbaren Bereich von Licht.

Neue Marsmissionen in 2020 gestartet

Und immer, wenn uns Mars durch seine Opposition relativ nahe ist, machen sich neue Missionen auf dem Weg zu dem Planeten. 2020 starteten gleich drei Missionen zum Mars: eine chinesische Mars-Sonde, die arabische Mars-Mission Hope und der NASA-Marsroboter Preseverance, der einen Helikopter dabei hat.

Nicht ganz so erfolgreich war das Jahr 2020 für die deutsche Beteiligung an einer Mars-Mission: Schon seit dem Frühjahr 2019 versucht sich der "Maulwurf", ein deutscher Bohrer an einer europäischen Mars-Sonde, in den Marsboden einzugraben. Aber auch 2020 gelangte der Bohrer nur wenige Zentimeter in den Marsboden hinein statt der erhofften fünf Meter.

© NASA/JPL-Caltech

Eine der Mars-Missionen, die 2020 zu unserem Nachbarplaneten startete, ist der Perseverance-Rover mit seinem Helikopter an Bord.

Noch mehr Sonnensystem-Themen in 2020

Auch ein Mond des großen Planeten Jupiter rückte 2020 in den Fokus von Astronomen: Europa steht im Verdacht, ebenfalls im Dunkeln zu leuchten. Das müsste allerdings erst eine zukünftige Mission genau herausbekommen.

Die Venus dagegen machte eher zu Unrecht von sich reden: Kurz glaubte man, in ihrer Atmosphäre Phosphan entdeckt zu haben, einen Lebensmarker. Das erwies sich dann allerdings als Irrtum.

Rätsel von 2019 in 2020 geklärt: Warum Beteigeuze dunkler wurde

Von Ende 2019 bis Frühjahr 2020 wurde der eigentlich extrem helle Stern Beteigeuze, der im Sommer und Herbst gut bei uns zu sehen ist, plötzlich immer dunkler. Astronomen unkten schon von einem heranrückenden Sternentod, einer nahenden Supernova. Doch in diesem Jahr fand sich die Auflösung: Sternenflecken, wie sie auch die Sonne immer wieder auf ihrer Oberfläche hat, dämpften die Helligkeit von Beteigeuze. Auf dass er uns noch lange scheinen möge.

© MPIA Graphikabteilung

Riesige Sternflecken verdunkelten anscheinend Beteigeuze

Weitere Weltraum-Entdeckungen im Jahr 2020

Natürlich wurden auch in 2020 wieder Planeten um ferne Sonnen entdeckt, sogenannte Exoplaneten. Wie beispielsweise der "ultraheiße Jupiter", den das noch junge Weltraumteleskop CHEOPS im September aufspürte.

Außerdem entdeckten Astronomen eine uralte, sehr massereiche und offenbar tote Monstergalaxie, die ihnen zu grübeln aufgab. Immer wieder was Neues aus dem All, selbst wenn's alt ist. Wie auch dieses Objekt, das 2020 entdeckt wurde:

© James Josephides, Swinburne Astronomy Productions

Diese Ringgalaxie ist fast so alt wie das Universum

Auch das ist eine rätselhafte Galaxie, der offenbar das Innere fehlt: Auf elf Milliarden Jahre Alter schätzen sie die Astronomen. Damit ist die Ringgalaxie fast so alt wie das Universum selbst. Der Donat ist ein richtiger Feuerring, in dem viel mehr Sterne produziert werden als in unserer Milchstraße.

Weltraum-Jubiläen im Jahr 2020

Darf in einem Jahresrückblick auch nicht fehlen: worauf wir in diesem Jahr zurückgeblickt haben.

So war es in diesem Jahr genau 20 Jahre her, dass die russische Raumstation Mir aufgegeben wurde. Und ihre Nachfolgerin, die Internationale Raumstation ISS, wurde vor 20 Jahren erstmals von Astronauten bezogen.

90 Jahre ist es her, dass weit außen im Sonnensystem Pluto entdeckt und zum neunten Planeten erklärt wurde. Den Status hat er seither längst wieder verloren, aber Pluto ist natürlich immer noch da. Seit seiner Entdeckung ist auf Pluto gerade mal ein Drittel eines Jahres vergangen.

© BR Wissen

Ein Tag dauert mehr als 150 Stunden, Geburtstag feierst du alle 248 Jahre und die Sonne geht im Westen auf: Auf Pluto wäre das Leben ganz anders als auf der Erde. Stell dir vor, du wärst dort!

Vor 90 Jahren wurden zwei Menschen geboren, die 39 Jahre später weltberühmt wurden: Neil Armstrong (gestorben im Jahr 2012) und Buzz Aldrin, die beiden Astronauten, die 1969 als erste Menschen den Mond betraten, erblickten beide 1930 das Licht der Welt.

© NASA

Die Crew der Apollo 11, von links nach rechts: Neil Armstrong, Michael Collins und Buzz Aldrin.

Ausblick auf das Weltraum-Jahr 2021

Auch im nächsten Jahr werden Forscher sicher wieder tolle Entdeckungen im Weltall machen und Astronomen unser Wissen erweitern. Was sich etwas genauer voraussagen lässt, sind die Missionen, die jetzt schon für 2021 geplant sind.

So soll das neue, von NASA und ESA gemeinsam hergestellte Raumfahrtzeug Orion einen unbemannten Testflug zum Mond unternehmen. Bemannt könnte es dann vielleicht ein Jahr später ins All starten. Und auch die von Boeing gebaute bemannte Kapsel Boe-CFT soll erstmals bemannt ins All starten, zur ISS.

© NASA

Die Internationale Raumstation bleibt auch 2021 weiter in Betrieb.

Die Internationale Raumstation selbst soll 2021 endlich das lange schon geplante nächste Forschungsmodul Nauka bekommen. Natürlich werden 2021 auch Nachschub und neue Crewmitglieder zur ISS gebracht - zwei Flüge davon soll SpaceX nach der erfolgreichen Premiere 2020 durchführen.

Mit an Bord auf einem der Flüge könnte seit Alexander Gersts Besuch auf der ISS erstmals auch wieder ein deutscher Astronaut sein: Matthias Maurer soll 2021 zur ISS reisen.

© ESA/Sabine Grothues

Matthias Maurer soll als nächster deutscher Astronaut 2021 zur ISS reisen.

Indien plant eine neue Mondmission, nachdem Chandrayaan-2 im Herbst 2019 scheiterte. Und auch ein japanisches Start-Up-Space-Unternehmen plant seine erste Mondmission 2021. Russland will 2021 mit Luna 25 auch wieder zum Mond, um seinen Südpol zu erkunden. Und auch die USA wollen 2021 erstmals seit 1972 wieder auf dem Mond landen - allerdings nur einen Roboter, den Peregrine Lander.

© Karl-Heinz Schöner

Der Südpol des Mondes soll 2021 von einer russischen Mondmission erkundet werden. Nur eine von mehreren Missionen zum Mond im nächsten Jahr.

Das schon lange geplante James-Webb-Weltraumteleskop soll 2021 nach vielen Verzögerungen jetzt aber wirklich ins All starten, um als Nachfolger des altgedienten Hubble-Weltraumteleskops an den Start zu gehen.

Und wieder sind Asteroidenmissionen geplant: NASA und ESA wollen gemeinsam den Doppelasteroiden (65803) Didymos erkunden und Mitte 2021 eine Sonde zu ihm starten. Die Raumsonde Lucy soll für die NASA gleich sechs Asteroiden erkunden.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!