Nach "Wildberry Lillet" und drei Jahren auf der Überholspur erscheint jetzt das Zweitalbum: "Ich lieb mich, ich lieb mich nicht" schärft Nina Chubas Profil als Stimme einer jungen Generation zwischen Alltagsdramen und Empowerment.
Wer das Oktoberfest besucht, erwartet dort Fahrgeschäfte, Buden, Festzelte, aber keine Kunstausstellung. Doch die Wände der Zelte sind zum Teil mit großformatigen Fresken geschmückt - einige stammen vom Schwabinger Maler Ralf Meyer-Ohlenhof.
Hunderte von Tänzern und eine ganz große Kulisse: In einem Hangar des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof inszenierte Andreas Homoki das geniale Jugendwerk von Andrew Lloyd Webber. Die Rockkonzert-Atmosphäre war spektakulär, aber wenig "gefühlig".
Hannah Arendt, die Philosophin, die keine sein wollte, starb 1975. Lange war ihr Werk eher in Fachkreisen bekannt, seit einiger Zeit aber ist sie wieder erstaunlich präsent. Nun läuft die Doku "Hannah Arendt – Denken ist gefährlich" im Kino.
Erst im November 2024 war die Lach- und Schießgesellschaft wiedereröffnet worden. Jetzt gibt es erneut einen Neuanfang: mit neuer Spielstätte und einem neuen, alten Chef.
In Christian Petzolds neuem Film "Miroirs No. 3" ist kein Wort und auch kein Bild zu viel. Das Melodrama mit Paula Beer und Barbara Auer ist geprägt durch einen erfrischenden, situativen Humor.
Das bayerische Musicalpublikum liebt Klassiker und fremdelt etwas mit unbekannteren Stücken, so Intendant Thomas Linsmayer zum Saisonauftakt. Günstigere Karten und Ermäßigungen bei Generalproben sind begehrt, die Konsumfreude ist etwas eingetrübt.
Weiße Hexe, Totenkopfschwärmer oder Taubenschwänzchen: Cornelia Funke und Illustratorin Jessica Frascht stellen im gleichnamigen Sachbuch verschiedene Nachtfalter vor. Funke will für die nachtaktiven Motten und die Natur insgesamt sensibilisieren.
Nun ist es draußen, das neue Album von Ed Sheeran. Vor der Veröffentlichung gab es Geheimhaltungsmanöver wie bei einer sensiblen Staatsangelegenheit. Ganz sicher also eine große Sache für die Plattenfirma. Bekommen auch die Fans, was sie erwarten?
Der tschechische Bier-Experte Jaroslav Rudiš schrieb nach einer "Gebrauchsanweisung" für sein Lieblingsgetränk ein sentimental-absurdes Stück über seine größte Leidenschaft. Es wird zum Spielzeitauftakt in der Brau-Metropole Bamberg uraufgeführt.
Seit Wochen steht die Serie "Southpark" auf Platz eins der Charts von Paramount+. Dabei nimmt die Serie vor allem US-Präsident Donald Trump aufs Korn – und provoziert mit einer Folge um Charlie Kirk, die ein Sender aus dem Programm entfernt hat.
Im Kinofilm "Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes" von Edgar Reitz spielt Edgar Selge den genialen Philosophen, Mathematiker und Historiker Gottfried Wilhelm Leibniz. Auf die Rolle hat er sich anderthalb Jahre vorbereitet.
Der Hollywood-Schauspieler Robert Redford ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Redford wurde berühmt, etwa durch seine Rolle im Film "Zwei Banditen" oder "Der Pferdeflüsterer". Ein großer Fan des Rampenlichts war er dennoch nie.
Die Akademie des BRSO gehört zu den besten Talentschmieden Europas für Orchesternachwuchs. Wer reinkommt, darf sich auf ein zweijähriges Stipendium in München freuen. Dieses Jahr feiert die Akademie ihren 25. Geburtstag.
In Bayerns Grundschulen wurden im vergangenen Jahr in der 3. und 4. Klasse die Stunden für Kunst-, Musik- und Werkunterricht reduziert. Ist dadurch die ganzheitliche Bildung der Kinder in Gefahr?
Nach der Ausladung vom belgischen Flanders Festival und der anschließenden Debatte hat der israelische Dirigent Lahav Shani ein Statement auf der Website der Münchner Philharmoniker abgegeben und Kritik geübt.
Eine amerikanische Journalistin hat sich für ihre Papst-Biografie zweimal 90 Minuten lang mit dem Pontifex unterhalten. Papst Leo XIV sieht keinen Grund, das Diakonat der Frau einzuführen. Kritisch sieht er zudem die Segnung von queeren Paaren.
Produzenten warteten, Touristen fragten: Wo bleiben die Souvenirs mit dem neuen Papst? Nun hat der Vatikan lizenzierte Bilder von Leo XIV. freigegeben. Händler in Rom jubeln und verraten, welcher Papst im Regal liegen bleibt.
Ein neuer Papst bringt nicht nur Impulse, sondern auch ein neues Wappen. Das von Leo XIV. wird nach und nach an rund 2000 Kirchen weltweit angebracht. Auch bei 27 bayerischen Basiliken. In Regensburg wurde sich fast vermalt.
Richtig gut und trotzdem unbekannt? Das kommt in der Kunstgeschichte immer wieder vor. Ein Beispiel ist Auguste Herbin, ein wichtiger Pionier der Moderne in Frankreich. Das Münchner Lenbachhaus widmet dem Maler nun eine große Einzelausstellung.
Die Nominierten für den Deutschen Buchpreis wurden verkündet – darunter Kaleb Erdmann mit seinem Roman "Die Ausweichschule" und Dorothee Elmiger mit "Die Holländerinnen". Jedes der Bücher sei ein "Befreiungsschlag", so die Jury.
So "prima", wie manche ihren Ruhestand angeblich finden, sei er häufig nicht, verrät Schauspielerin Ursula Berlinghof. In der Komödie im Bayerischen Hof in München spielt sie in "Himmlische Zeiten" höchst unterhaltsam gegen solche Lebenslügen an.
Das sind die Anwärter für das Jugendwort 2025: Die Floskeln "Checkst du?", "Ja, das crazy" und der Begriff "Goonen" haben es ins Finale geschafft. Kritiker sagen, das "Jugendwort" habe mit der Alltagswirklichkeit Jugendlicher wenig zu tun.
Russische Kommentatoren fragen sich, ob sich das Land jemals wieder am Westen orientieren wird: "Die Eliten wollen das wirklich." Andere warnen vor einer unumkehrbaren Isolation und erwarten, dass der Kreml unter Putin vor einem Scherbenhaufen steht.
Lana Kaiser, bekannt als Daniel Küblböck, spaltete Anfang 2000 als einer der ersten deutschen Castingstars die Nation. Der kometenhafte Aufstieg bescherte ihr Hass und Häme zugleich. Wäre sie 2025 berühmt geworden, wäre es sicher anders gelaufen.
Wer Serien oder Filme anschaut, wird darin in Zukunft wohl immer öfter wohlbekannte Orte wiedererkennen. Denn immer häufiger verschlägt es internationale Filmproduktionen nach Bayern. Warum ist das so?
Daten sind das Öl des Internets. Und wo kommen die her? Die KI-Konzerne bedienen sich großzügig an allem, was online ist: an Artikeln, Büchern oder Blogeinträgen. Die Bestsellerautorin Nina George wehrt sich dagegen.
Der Wu-Tang Clan ist eine absolute Hip-Hop-Legende. Die Dokumentation "Evil E. - Eva Ries und der Wu-Tang Clan" erzählt nun die Geschichte einer Deutschen, die als PR-Managerin über 20 Jahre lang die Rapper betreute.