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Kultur-Nachrichten von BR24 | BR24

"Licht muss man einfach fühlen" – Zum Tod von Ingo Maurer
U-Bahnhof Westfriedhof in München: Blau beleuchtete Wände, gelb leuchtende Lampen unter großen Schirmen in der Mitte über dem Bahnsteig
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Der Gestalter Ingo Maurer hat unter schlechtem Licht gelitten und es sich zur Aufgabe gemacht, gutes Licht zu gestalten. Nun ist er im Alter von 87 Jahren gestorben. In München ist seine Kunst für alle im Untergrund zu erleben – Eintritt frei.

  • Katharina Altemeier
  • Lichtdesigner Ingo Maurer ist tot
"Bait" erzählt mit alter Film-Technik von modernen Problemen
Ein Fischer löst einen gefangenen Fisch aus dem Netz, aufgenommen in grobkörnigem Schwarz-Weiß,  Filmstill aus "Bait"
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Ein Film wie aus den Pioniertagen des Dokumentarkinos: "Bait" von Mark Jenkin erzählt in grobkörnigen Bildern von einem alten Fischerdorf, das zum Ferienort für reiche Städter wird. Ein Film-Kunstwerk über Gentrifizierung und soziale Ungerechtigkeit.

Haus der Kunst: Andrea Lissoni wird neuer Chef

    Andrea Lissoni von der Tate Modern in London wird neuer künstlerischer Leiter des Hauses der Kunst in München. Die Position ist seit dem Ausscheiden des langjährigen Direktors Okwui Enwezor im Sommer 2018 vakant.

    "Knock Out!" erzählt die tragische Geschichte von Emile Griffith
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    1961 verletzt der schwule Boxer Emile Griffith seinen Gegner Benny Paret im Ring so schwer, dass Paret später stirbt. Die Graphic Novel "Knock Out!" erzählt nun die Geschichte Griffiths – der sich mit der Opfer-Rolle des schwulen Boxers nie abfand.

    Die Düsseldorf Düsterboys mögen die Westernhagen-Pose
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    Als International Music haben Peter Rubel und Pedro Crescenti letztes Jahr Fans der gepflegten Schrammelgitarre begeistert. Als Düsseldorf Düsterboys schlagen sie jetzt ruhigere Töne an – und erinnern manchmal an Hannes Wader, manchmal an Tocotronic.

    "Man braucht Hoffnung, auch wenn es schlecht aussieht"
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    Kann Literatur die Welt verändern? Colson Whitehead schreibt in seinem Roman "Die Nickel Boys" von einer "Besserungsanstalt", in der Kinder misshandelt werden. Im Gespräch zeigt er sich dennoch desillusioniert über die Macht von Büchern.

    Nachbarn in der Großstadt: Wer wohnt da eigentlich nebenan?

      Wie lernt man seine Nachbarn kennen? Einer Studie zufolge weiß nur jeder Zweite, wer eigentlich neben ihm wohnt. Nachbarschaftsprojekte werden – vielleicht auch deshalb – immer beliebter. Netz-Plattformen wie nebenan.de bringen Nachbarn zusammen.

      Das Lenbachhaus zeigt das Künstlerpaar Jawlensky und Werefkin
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      Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin kamen aus Russland in die Schwabinger Szene. Sie hatte schon einen Namen, er war noch unbekannt. Über Jahre unterstützte sie seine Karriere – ein Kapitel Kunstgeschichte auf dem Weg zur Abstraktion.

      "Die Koreaner arbeiten und trinken zu viel"
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      Für "Parasite" bekam er die Goldene Palme, in seiner Heimat erreicht er ein Millionenpublikum mit seinen sehr eigenwilligen Filmen. Im Interview erzählt Bong Joon-ho, warum Korea eine verstörte Gesellschaft ist – und eine eigene Kunst hervorbringe.

      Warum die USA einem Schiff in Seenot gleichen
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      Die Amerikanische Revolution eine Tragödie: So liest Jill Lepore die Gründung der USA. In "Diese Wahrheiten" über die Geschichte der USA rückt die US-Historikerin Sklaverei und Rassismus ins Zentrum der Betrachtung – bis in unsere Tage.

      "Wir Menschen sind ausgesprochen wilde Tiere"
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      Elend und Schönheit: Das sind die Themen des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Heute bekam er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels überreicht. Auch ohne Kamera engagiert Salgado sich in seinem Heimatland Brasilien.

      Neu im Kino

      Filmemacherin Maryam Zaree über ihren Film "Born in Evin"

      Religion und Orientierung

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      Lichtdesigner Ingo Maurer ist tot
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      Licht schafft Räume - davon war Ingo Maurer überzeugt. Viele Münchner leben mit seiner Kunst, auch wenn sie seinen Namen nicht kennen: Maurer hat U-Bahnhöfe mit Licht und Farbe gestaltet. Nun ist der Künstler im Alter von 87 Jahren gestorben.

      "Kir Royal"-Schauspielerin Billie Zöckler gestorben
      So war "Die Verlorenen" am Münchner Residenztheater
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      Verrohung von Sprache, Verrohung von Menschen, Verlust von Sinnhaftigkeit: Nora Schlocker inszeniert am Residenztheater in München mit "Die Verlorenen" von Ewald Palmetshofer ein Stück, das unsere Zeit einfängt – getragen von einem starken Ensemble.

      Wie kurdische Autorinnen auf die Militäroffensive reagieren
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      Ronya Othmann und Widad Nabi haben Wurzeln in der umkämpften Region im Norden Syriens. Beide leben in Deutschland – doch ihren literarischen Texten sind die Bilder des Krieges eingeschrieben.

      So klingt der Klimawandel
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      Gletscher schmelzen, Landschaften vertrocknen, Starkregen schwemmt alles davon – die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen kann man sehen. Aber kann man den Klimawandel auch hören?