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Kultur

Kultur-Nachrichten von BR24 | BR24

Zur NS-Vergangenheit des früheren Festivalleiters der Berlinale
Schauspielerin Shirley MacLaine wird vom Berlinale-Leiter Alfred Bauer in Tempelhof abgeholt

    Heute am späten Vormittag fand die Pressekonferenz für die Berliner Filmfestspiele statt. Zwei Stunden danach deckte die Wochenzeitung DIE ZEIT die bisher unbekannte NS-Vergangenheit des früheren Festivalleiters Alfred Bauer auf.

    • Moritz Holfelder
    • Berlinale und #MeToo: Wie gleichberechtigt ist die Filmbranche?
    Josef Haslinger thematisiert in "Mein Fall" sexuelllen Mißbrauch
    Ein ledernes Kreuz liegt auf einem Wörterbuch, das beim Wort Missbrauch aufgeschlagen ist.
    • Artikel mit Audio-Inhalten

    In seinem schmalen Buch "Mein Fall" berichtet der österreichische Schriftsteller Josef Haslinger, wie sich seine Lehrer im Stift Zwettl systematisch an ihm und anderen Zöglingen vergangen haben. Bis heute reagierte das Stift nicht auf die Vorwürfe.

    "AJ and the Queen": Familie ist, was man sich selbst draus macht
    • Artikel mit Audio-Inhalten

    RuPaul ist mit seiner Casting-Show "RuPaul's Drag Race" der einflussreichste Drag-Entertainer der USA und hat die Kunstform aus der schwulen Subkultur in den Mainstream katapultiert. Davon zeugt auch seine neue Netflix-Serie.

    So langwierig ist "Turandot" mit Anna Netrebko in München
    Externer Link

    Anna Netrebko ist einer der wenigen Superstars der Opernwelt. Gestern gab sie ihr Rollendebüt als Turandot an der Bayerischen Staatsoper in München. Die Inszenierung ist allerdings bereits acht Jahre alt – und ziemlich langweilig.

    Das Berliner Theatertreffen wird 2020 diverser, und jetzt?
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    Zum Berliner Theatertreffen, dem wichtigsten Festival der Branche, ist "Die Kränkungen der Menschheit" geladen. Die Produktion von Anta Helena Recke steht für die neue Ausrichtung der Szene, die weiblicher wird und überkommene Muster hinterfragt.

    Intensive Kinopoesie: Terrence Malicks "Das verborgene Leben"
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    Der neue Film des Kinopoeten Terrence Malick stellt die existenzielle Frage: Soll man Menschen töten, nur weil das Land, in dem man lebt, in den Krieg zieht? Nach der wahren Geschichte des Bauern Franz Jägerstätter aus Österreich.

    Ohne Visum bleibt nur der Tod: "Der Konsul" in Augsburg
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    Eine Frau scheitert auf ihrer Flucht an der Bürokratie, es gibt keinen Ausweg. Der italienische Komponist Gian-Carlo Menotti machte aus der wahren Geschichte 1950 eine Oper. Antje Schupp spricht über ihre Inszenierung am Staatstheater Augsburg.

    Pinakothek zeigt Baldessaris herrlich selbstironische Kunst
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    John Baldessari zählt zu den bekanntesten Vertretern der Konzeptkunst. Die kritische Auseinandersetzung mit der bestehenden Kunst durchzieht sein Werk und sorgt für seine eigenwillige Ironie. Jetzt gibt es eine Werkschau in München.

    Düsterer als "Auerhaus": Bov Bjergs neuer Roman "Serpentinen"
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    Können wir unserer Herkunft entrinnen, oder lastet sie wie ein Fluch auf uns? In seinem neuen Roman "Serpentinen" fokussiert der Berliner Bestsellerautor schwere existenzielle Probleme. Bov Bjerg über Herkunft und das Befreiungspotenzial von Kunst.

    Grammys: Der Abend der Frauen und von Kobe Bryant
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    Es soll eine der glamourösesten Musikveranstaltungen des Jahres werden, doch in diesem Jahr war alles etwas anders. Denn die Grammys wurden von einem Skandal um die Präsidentin überschattet und von dem Tod des ehemaligen Basketballstars Kobe Bryant.

    "Wir haben triumphiert über Hitler"
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    In ihrem Buch "Leben mit Auschwitz" befragt die Journalistin Andrea von Treuenfeld die Enkel von Auschwitz-Überlebenden. Die dritte Generation muss einen eigenen Umgang mit ihrer Geschichte finden.

    Neu im Kino

    So hat Greta Gerwig den Klassiker "Little Women" neu verfilmt

    Religion und Orientierung

    Mit Kunst aus der Depression: "Die Hand lügt nicht"
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    Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer Depression, so die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Die Wege aus der Depression sind individuell und sehr verschieden. Auch eine Kunsttherapie kann helfen.

    Missbrauchsbeauftragter geht mit Kirche hart ins Gericht
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    Zehn Jahre nach Beginn des Missbrauchsskandals kritisiert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes Rörig, die katholische Kirche scharf. Er wirft ihr vor, zu langsam zu agieren und sogar Widerstand bei der Aufarbeitung zu leisten.

    So kämpfen Holocaust-Überlebende um Anerkennung
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    Heute vor 75 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Immer noch fallen Holocaust-Überlebende in Deutschland durch das soziale Netz. Berthe Spiegelstein ist eine von ihnen.

    Mehr Kultur

    Diese zehn Stücke sind beim Berliner Theatertreffen 2020 geladen

      Zwei Inszenierungen der Münchner Kammerspiele und eine des Residenztheaters sind in diesem Jahr zum wichtigsten Branchentreff der Theaterleute nach Berlin geladen. Insgesamt wird das Treffen in diesem Jahr viel weiblicher.

      Redewendung "...for future" ist Anglizismus des Jahres
      So streiten Russland und Polen um Auslegung der NS-Vergangenheit
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      Russlands Präsident Putin wirft Polen vor, das Land trage Mitschuld am Ausbruch des 2. Weltkriegs und am Holocaust. Dagegen protestiert Polen, Präsident Duda blieb sogar dem Holocaust-Gedenken in Israel fern. Denn dort sprach Putin.

      Latent bedrohlich: Edward Hoppers Landschaften in Basel
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      Tankstellen, Nachtschwärmer in Bars, Holzhäuser in gleißendem Sonnenlicht: Edward Hopper ist für wenige ikonische Motive berühmt. Die Fondation Beyeler zeigt ihn nun als Landschaftsmaler – der auch Inspiration für düstere Hitchcock-Szenen lieferte.

      "Die Reisenden": Warum Regina Porter ihrem Roman zu viel auflädt
      • Artikel mit Audio-Inhalten

      Von der Bürgerrechtsbewegung zur Obama-Zeit: Regina Porters Romandebüt umfasst sechs Jahrzehnte bewegter US-Geschichte. Die Autorin erzählt von Rassismus, Homosexualität und Ungleichheit – doch ihr wuchernder Stil hat nicht nur positive Effekte.