Filmtipp: Mediathek Impro-Roadmovie: "Für immer Sommer 90"

Böses Erwachen nach dem großen Wendereibach? Ein Investmentbanker muss, um seinen Ruf reinzuwaschen, zurück in seine Ost-Heimat und seine Vergangenheit reisen. "Für immer Sommer 90" jetzt als Miniserie in der ARD-Mediathek.

Stand: 08.01.2021

Titelbild des Films mit Hauptdarstellern | Bild: dpa Bildfunk ARD das Erste

Andy Brettschneider ist einer, der ein Goldsteak deshalb probiert, weil er einfach mal wissen will, wie so eine Geldverschwendung schmeckt. Andy ist so ein kumpelhafter Machertyp, der den Kellner im Edelrestaurant beim Vornamen ruft, wenn er seinen Espresso bestellt. Andy ist erfolgreicher Banker im besten Alter, dem so ziemlich alles zugefolgen ist. Diesem Andy wurde gerade mitgeteilt, dass eine Frau ihn beschuldigt, sie vor 30 Jahren vergewaltigt zu haben. Der Beginn einer Reise zurück in den Osten, zurück in die anarchischen Jahre der Wendezeit.

Für den Film "Für immer 90" haben sich die Macher rund um Autor und Hauptdarsteller Charlie Hübener sowie die beiden Regisseure Lars Jessen und Jan Georg Schütte etwas Besonderes überliegt: Der Film ist zu großen Teilen improvisiert. Dadurch schafft er es, die Gegenwart mit der Geschichte kurzweilig zu verbinden. Einen großen Anteil am Gelingen hat auch der starke Cast, u.a. der Eberhofer-Krimi-Star Lisa Maria Potthoff. Für die ARD-Mediathek wurde der Film "Für immer Sommer 90" als vierteilige Miniserie aufbereitet.