Digitale Serie "CC: World" Briefe zur Lage der Kunst

Die in München geborene Hito Steyerl überrascht als Künstlerin. Und als Autorin. Ihren Corona-Text hat sie "In Free Fall: Happy Hyposia" betitelt. Also "Im freien Fall: fröhliche Atemnot".

Stand: 29.06.2020

Baumkronen, aufgenommen aus der Froschperspektive | Bild: Rabih Mroué

Wie verändert die Corona-Pandemie die Welt? Mit der neuen Webserie CC: World geht das Haus der Kulturen der Welt in Berlin dieser Frage nach und hat internationale Künstler*innen und Wissenschaftler*innen gebeten, die derzeitige Ausnahmesituation zu reflektieren: "Die Pandemie zwingt zum Innehalten entgegen der Ökonomisierung aller Lebensbereiche. Wie erleben Künstler*innen und Menschen, die über alternative Denk-und Handlungsformen nachdenken, diese existentielle Situation? Was sehen sie in diesem Zustand des Stillstands, der Schwebe?" CC:World gibt ihnen eine Stimme in Form von persönlichen Briefen – und wir als Leser- oder Zuschauer*innen sind CC gesetzt.

Den Auftakt bilden die Künstlerin Hito Steyerl und der israelische Theatermacher Rabih Mroué. Steyerl hat ihren Brief "In Free Fall: Happy Hyposia" betitelt – also "Im freien Fall: fröhliche Atemnot" – und wechselt zwischen Monologen und fiktiven Inhaltsangaben von Serien: "Previously in this series" – "Was bisher geschah". Ein Brief aus einer "Zweite-Person-Perspektive".

Der Beitrag von Rabih Mroué wiederum ist das Video "Cheers to our Wishes" – "Auf unsere Wünsche":

Ab sofort werden jeden Donnerstag um 18:00 Uhr neue Beiträge veröffentlicht und können unter ccworld.hkw.de abgerufen werden.  

Mit angekündigt sind für diese Serie u.a. Fatima Al Qadiri, Sinan Antoon, Black Brown Berlin, Imani Jacqueline Brown, Maria Chehonadskih/Andrés Saenz De Sicilia, Alice Creischer/Andreas Siekmann, Teju Cole, Nadah El Shazly, Hu Fang, The Otolith Group, Peggy Piesche, Kaushik Sunder Rajan/Stacy Hardy/Neo Muyanga, Claudia Rankine, Ava Rocha, Shuddhabrata Sengupta, Meg Stuart und Jenna Sutela.