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Neue Römerfunde in Augsburg bringen Überraschung für Historiker

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Seit Monaten graben Archäologen im Augsburger Stadtteil Oberhausen auf einem alten Industrieareal nach Überresten aus der Römerzeit. Jetzt haben sie spektakuläre Funde gemacht. Heute Vormittag wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt.

  • Barbara Leinfelder
5 Kommentare
  • Römisches Museum zeigt Augsburgs Bedeutung als Hafen

Spektakuläre Funde aus der Römerzeit in Augsburg

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Archäologen haben im Augsburger Stadtteil Oberhausen den bislang ältesten Militärstützpunkt der Römer in Bayern nachgewiesen. Fast eine halbe Tonne an Münzen, Waffen und Werkzeugen könnten nun zeigen, wie die Stadt Augsburg entstanden ist.

Spektakulärer Höhlenfund in Italien: Grüße vom Neandertaler

    In einer Grotte in der Nähe von Rom haben Forscher die versteinerten Überreste von neun Neandertalern entdeckt. Der älteste Fund sei zwischen 90.000 und 100.000 Jahre alt, teilte das italienische Kulturministerium am Samstag mit.

    Essen in der Bronzezeit: Schon damals gab es Lieferdienste

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    Funde bei einer bronzezeitlichen Bergbaustätte in Österreich zeigen: Schon vor circa 3.000 Jahren bekamen die Arbeiter ihr Essen vorverarbeitet an den Arbeitsplatz geliefert. Interessant ist, was bei ihnen auf dem Speiseplan stand.

    Sensation in Sibirien: Forscher finden älteste DNA

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    Für die einen ein Horror-Szenario - für einige Forscher aber ein wahrer Segen: Der Klimawandel lässt in Sibirien den Permafrost schmelzen und gibt Millionen Jahre alte Fossilien frei. Drei Mammutfunde, die Geschichte schreiben...

    Das berühmteste Röntgenbild der Welt wird 125 Jahre alt

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    Mehr als eine halbe Stunde lang muss Bertha Röntgen am 22. Dezember 1895 stillsitzen. So lange bestrahlt ihr Mann Wilhelm Conrad Röntgen ihre Hand. Berthas Geduld wird belohnt: Die Aufnahme gilt heute als das spektakulärste Röntgenbild der Welt.

    Immer wieder in Mode: Eine kleine Kulturgeschichte des Bartes

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    Schnauzer, Oberlippenbart, Vollbart, Dreitagebart: Er ist ein Zeichen der Männlichkeit. Unvergessen die 80er Jahre und Tom Sellecks schwarzer Schnauzer. In der Geschichte spielt die Gesichtsbehaarung jedoch noch ganz andere Rollen.

    Bananen und Kurkuma: Zahnstein verrät Nahrung in der Bronzezeit

    June Almeida - die vergessene Coronavirus-Entdeckerin

      June Almeida, geborene Hart, wurde 1930 in Glasgow geboren und hat einen mehr als ungewöhnlichen Lebenslauf für die damalige Zeit. Als Virologin entdeckte und benannte sie 1964 das erste Coronavirus. Ihre Methode ist bis heute aktuell.

      Muttertag am 9. Mai: Wer hat ihn erfunden?

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      Vor allem für Kinder ist der Muttertag ein wichtiger Termin: Mit Blumen und Selbstgebasteltem wollen sie ihrer Mutter eine Freude machen. Die Blumenhändler freut es. Haben sie den Muttertag eingeführt oder woher rührt die Tradition?

      Qumran-Rollen werden mit Hilfe von DNA entschlüsselt

        Seit über 70 Jahren versuchen Forscher winzig kleine Fragmente der berühmten Qumran-Rollen vom Toten Meer zusammenzusetzen. Mittels Erbgutanalyse der Tierhäute kommen sie dem ein Stück näher.

        Historische Funde und Forschung

        Neuer Nachweis: Amerika wurde einst von Sibirien aus besiedelt

          Der amerikanische Kontinent wurde in der Bronzezeit von Sibirien aus besiedelt. Die Besiedlungsgeschichte lässt sich aus dem Erbgut der damaligen Menschen lesen, was jetzt auch ein sehr alter Fund belegt.

          Die Geschichte des Brots - von Hefe und Hungersnöten

            Seit 11.000 Jahren baut der Mensch Getreide an und lebt davon. Lange Zeit änderte sich die Herstellung von Brot nicht gravierend. Erst die Industrialisierung sorgte dafür, dass einmalige Missernten nicht zwangsläufig zu großen Hungersnöten führten.

            Vor 4.000 Jahren lebte Arm und Reich unter einem Dach

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            Wie lebten Menschen in der Bronzezeit zusammen in einem Haushalt? Darüber wussten Forscher bislang so gut wie nichts. Doch Archäologen haben anhand von DNA-Untersuchungen einiges über die Sozialstrukturen der damaligen Zeit in Erfahrung gebracht.

            Jenseits der Ritterspiele: Was Mittelalter-Forscher umtreibt

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            Ob Ritterspektakel oder historischer Roman - das Mittelalter ist populärer denn je. Doch die Arbeit der Mediävistik geschieht von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet. Dabei hat diese Forschung auch in der digitalen Moderne wichtige Aufgaben.

            Teilchenbeschleuniger soll verkohlte Papyrusrollen entziffern

              Verkohlt, verbrannt, unlesbar: Beim Vesuvausbruch vor 2.000 Jahren wurden alte Schriftrollen zerstört. Die Wissenschaft will diesen kostbaren Schatz entziffern. Ein Teilchenbeschleuniger soll aufdecken, was Forschern jahrhundertelang verborgen blieb.

              30 Jahre Mauerfall

              Geburtstage und Jubiläen

              Neuschwanstein - 150 Jahre Traumschloss des Märchenkönigs

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              Schloss Neuschwanstein zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Rund 1,5 Millionen Menschen besuchten allein im Jahr 2018 das "Märchenschloss" von König Ludwig II. Am 5. September 1869 war Grundsteinlegung für das Bauwerk.

              Das Fahrrad feiert 200. Geburtstag

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              In diesem Jahr hat eine Erfindung Geburtstag, auf die viele Menschen wahrlich nicht mehr verzichten möchten: Das Radl wird 200. Dabei erzeugt die Radl-Liebe auch Konflikte. Von Moritz Steinbacher

              Die Ampel wird 150 Jahre alt

                Zwei Wochen unseres Lebens verbringen wir mit dem Warten an einer roten Ampel. Statt uns zu ärgern, sollten wir uns eigentlich freuen, dass jemand für uns den Verkehr regelt. Eine Ampel tat das zum ersten Mal am 10. Dezember 1868.

                125 Jahre Röntgenstrahlen: Jubiläum ohne Glanz

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                Vor 125 Jahren, am 8. November 1895, entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen. Seine Entdeckung ermöglichte der medizinischen Forschung völlig neue Einblicke. Wegen Corona gibt es aber keine großen Feierlichkeiten.

                Geschichte der Fortbewegung

                Die Geschichte des Automobils: Als die Autos rollen lernten

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                Qualmend und mit lautem Geknatter rumpelten am Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Autos durch das Land. Die seltsamen Vehikel wurden zunächst belächelt. Doch bald eroberten sie die Straßen der Welt.

                Geschichte der Eisenbahn: Der Adler - Aufbruch in eine neue Zeit

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                14 Minuten dauerte die Fahrt der ersten Dampflokomotive auf deutschem Boden. Für die Geschichte der Eisenbahn der erste Schritt auf einem langen Weg voller Hindernisse.

                Hundert Jahre modernes Passagierflugzeug: die Junkers F13

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                Die ersten Reisenden der Lüfte saßen noch im Freien, eingehüllt in warme Decken. In der Junkers F 13, dem ersten modernen Verkehrsflugzeug der Welt, war es da deutlich gemütlicher. Am 13. September 1919 startete das Flugzeug zu einem Rekordflug.

                Forscher, Erfinder und Entdecker

                250 Jahre Alexander von Humboldt: Von Franken aus in die Welt

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                Alexander von Humboldt war auf Mauleseln, im Kanu oder zu Fuß im Regenwald, auf Flüssen und Vulkanen in Amerika unterwegs. Was nur wenige wissen: Davor erforschte er das Fichtelgebirge in Franken!

                Zum 200. Todestag von James Watt, Verbesserer der Dampfmaschine

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                James Watt hat die Dampfmaschine nicht erfunden - aber effizienter gemacht. Für seine Idee erhielt er am 5. Januar 1769 das Patent. Das Datum markiert nicht nur Watts Aufstieg nach oben, sondern auch den Beginn der Industriellen Revolution.

                Joseph von Fraunhofer: Ein Physikgenie aus Bayern

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                Joseph von Fraunhofer zählt zu den bedeutendsten Wissenschaftlern in der Geschichte der Optik. Er entwickelte Fernrohre und Mikroskope, mit denen er grundlegende Entdeckungen machte und auch als Unternehmer höchst erfolgreich war.

                Medizingeschichte

                Robert Koch zum 175. Geburtstag

                Hitler und der Zweite Weltkrieg

                Zum 100. Geburtstag von Max Mannheimer: "Vergessen kann man nie"

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                Zu Lebzeiten kämpfte er unermüdlich gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus. Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer sah sich aber nie als Ankläger, sondern stets als Aufklärer. Am 6. Februar wäre er 100 Jahre alt geworden.

                Tolle Erfindungen

                Die Erfindung der Ferien: Geschichte einer wunderbaren Zeit

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                Einige Wochen im Jahr Pause von der Arbeit und dem Alltag machen: Was für uns heutzutage selbstverständlich ist, war für Menschen bis vor 200 Jahren noch undenkbar. Über die Etablierung bezahlter Urlaubstage und erste begehrte Reiseziele.

                Die Geschichte der Müllabfuhr

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                Heutzutage holen Müllmänner und manchmal auch Müllfrauen ab, was wir in unsere Mülltonnen werfen. Doch wie war das früher, als es noch keine geregelte Müllabfuhr gab? Ein Blick zurück in Zeiten mit Jauchengruben, Rennsäuen und Harritschwagen.

                70 Jahre Münchner Patentamt: Wo Pumuckl auf Knautschzone trifft

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                Sie sind bahnbrechend, praktisch oder einfach nur naheliegend - die Erfindungen, die im Deutschen Patent- und Markenamt in München angemeldet werden. Ob frecher Kobold, Konzernlogo oder Medizintechnik - hier wird geistiges Eigentum geschützt.

                Kaiser, Könige, Herrscher

                Einblick in das Leben der Neandertaler

                Neandertaler gingen bereits aufrecht

                  Neandertaler hatten wahrscheinlich eine ebenso aufrechte Körperhaltung wie die heutigen Menschen und - anders als bisher angenommen - eine s-förmig geschwungene Wirbelsäule. Forscher konnten dies jetzt anhand eines Neandertaler-Skeletts belegen.

                  Neandertaler-Gene stecken auch in Afrikanern

                    Nicht nur Europäer, auch Afrikaner tragen das Erbgut von Neandertalern in sich. Das haben US-Forscher mit einem neuen Verfahren nachgewiesen. Demnach sind Frühmenschen nicht nur von Afrika nach Europa gewandert, sondern auch umgekehrt.

                    Neandertaler haben das Immunsystem des Menschen gestärkt

                      Als sich Neandertaler vor 50.000 Jahren mit dem Homo Sapiens gekreuzt haben, sind Abwehrgene auf den modernen Menschen übergegangen. Diese haben das Immunsystem unserer Vorfahren gestärkt. Allerdings möglicherweise auch Allergien verstärkt.

                      Spurensuche mithilfe von Knochenfunden

                      Homo luzonensis: Neue Menschenart auf den Philippinen

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                      Ein rund 67.000 Jahre alter Fußknochen aus der Callao-Höhle auf den Philippinen passt nicht zu den bislang bekannten Hominiden-Arten. Der Fund weiterer Knochen und Zähne lässt vermuten, dass es sich um eine neue Menschenart handelt.

                      Knochen des Denisova-Menschen aus dem Himalaya

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                      Denisova-Menschen gab es nicht nur in Sibirien, sondern offensichtlich auch in Tibet. Dort lebten sie vor mindestens 160.000 Jahren und waren an das Hochland gut angepasst. Noch heute finden sich Teile ihrer DNA in lokalen Bevölkerungen.

                      Homo sapiens kam viel früher nach Europa als bisher angenommen

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                      Mit neuen Methoden wurden Knochenfunde aus Griechenland untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der moderne Mensch viel früher nach Europa kam als bisher angenommen. Der Schädel dieses frühen Homo sapiens ist demnach 210.000 Jahre alt.