Ars Electronica - auch digital, bis 13. September Wo Wissenschaft, Computer und Kunst sich treffen

Von: Martin Zeyn 

Stand: 07.09.2020 | Archiv

Eine junge Frau steht inmitten einer erleuchteten hochmodernen Großstadt, sie trägt eine Brille, die nach eienm technischen Gerät aussieht, während die Menschen um sie herum als stark verzerrte Kunstfiguren erscheinen | Bild: ars electronica / Terminal Slam

Hier treffen sich die Jedis der Computerbranche - Programmierer*innen, die die Welt durch Kunst besser machen wollen. 2020 findet mehr als sonst online statt. Von überall aus sind wir zwischen Kunst, Musik und Debatte dabei.
Für bestimmte Leute ist dieses Festival ein Höhepunkt des Jahres: Die Ars Electronica in Linz. Technik? Super! Komplexe Interfaces, die eine Interaktion von Menschen mit Maschine erlauben? Unbedingt! Programme, die Schönheit erzeugen? Ja! Hier treffen sich Menschen, die Computer dafür lieben, dass sie Tore zu ungesehenen und ungeahnten Welten eröffnen. Die Kunst mag noch etwas ruckeln, egal. Es geht um Möglichkeiten, Fortschritte, Verbesserungen.  

In diesem Jahr bittet die Festivalleitung auch Nicht-Österreicher, die Veranstaltung von zuhause aus anzusehen. Eher klassische Inhalte sind eine virtuelle Reise durch den Stephansdom Wien oder die Präsentation des Raffael-Projekts von Magister Art.

Maja Smrekar hüllt sich und ihren Hund in Wearables ein, die ihnen beständig Auskunft geben über ihren Gesundheitszustand. Die sloweninische Künstlerin wünscht sich mehr Einfluss der Zivilgesellschaft auf Entwicklung und Einsatz solcher technischen Hilfsmittel. Außerdem gibt es einen virtuellen Tauchgang, der uns die Auswirkungen von chemischen Schadstoffen auf die Flora und Fauna der Adria zeigt.  

Mein persönliches Ars Electronica Highlight: Zu den Klängen von Electro-DJs durch die nächtlichen Stahlwerke von Linz zu fahren. Schon ein paar Jährchen her, aber unvergesslich.