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Architects For Future So kann Bauen umweltverträglich werden

40 Prozent der CO2-Emissionen und 60 Prozent aller Abfälle hierzulande sind der Braubranche zuzurechnen. Die "Architects for Future" wollen das ändern und die Branche nachhaltiger und klimapositiver gestalten.

Stand: 02.06.2020

Ein Holzhaus | Bild: BR | Capriccio

Es müssen mehr Wohnungen gebaut werden, heißt es. Die Frage ist allerdings: wie? In der Bauwirtschaft entstehen mehr Treibhausgase, als durch den gesamten Verkehr, mehr  Abfälle als irgendwo sonst. In Gebäuden ist sogenannte graue Energie gebunden, die beim Bau aufgewendet wurde. Beim Abriss wird sie wieder freigesetzt und verschwendet. 

Trotzdem wird nach wie vor sehr viel abgerissen. In München bald das Arabellahochaus – es ist gerade einmal 50 Jahre alt. Auch beim Hauptbahnhof hieß es, dass sanieren teurer sei als neu zu bauen. Die graue Energie wurde dabei allerdings nicht bedacht.

Kathrin Theilig und Andrea Heil von Architects For Future wollen diese Haltung in der Baubranche jetzt ändern: Bauen soll "klimapositiv" werden, fordern sie.


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