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Corona-Ticker für Mittelfranken: Neuigkeiten zum Thema Corona, Impfzentren, Corona-Tests und Corona-Vorschriften in Mittelfranken

    Corona-Ticker Mittelfranken: Inzidenzen steigen weiter

    In den meisten Städten und Landkreisen steigen die Inzidenzen. Erlangen über dem Wert von 500. Mobile Impfungen für Kinder im Landkreis Ansbach. Nürnberg Messe sagt auch diesjährige "BrauBeviale" ab. Alle Corona-News im Ticker.

    Von
    BR24  RedaktionBR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News aus Mittelfranken

    Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Mittelfranken

    14.34 Uhr: 886 Neuinfektionen im Bezirk Mittelfranken

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat seit gestern (15.01.22) 886 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken verzeichnet (Stand 16.01.22, 8.00 Uhr). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt bei 416,7. Er befindet sich aber unter dem bayernweiten Wert von 531,8. Dem Landesamt wurden seit gestern kein weiterer Todesfall im Bezirk Mittelfranken in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Insgesamt starben in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie 3.050 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Den Angaben zufolge haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus 184.834 Menschen in Mittelfranken mit dem Virus infiziert. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Mittelfranken hat aktuell die Stadt Erlangen mit 557, am niedrigsten ist sie im Landkreis Ansbach mit 258.

    09.14 Uhr: Inzidenzen steigen in Mittelfranken

    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Mittelfranken überwiegend wieder gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor (Stand 16.01., 3.22 Uhr). Den höchsten Wert weist die Stadt Erlangen mit 557 auf, auch wenn die Sieben-Tage-Inzidenz hier leicht gesunken ist (Vortag: 567,7). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Mittelfranken hat aktuell der Landkreis Ansbach mit 257,9 (Vortag: 316,8). Dieser liegt als einziger unter dem Wert von 300. Die übrigen Städte und Kreise in Mittelfranken im Überblick: Stadt Ansbach 338,3 (Vortag: 405,5), Lkr. Erlangen-Höchstadt 465,6 (Vortag: 478,6), Stadt Fürth 455,5 (Vortag: 408,7), Lkr. Fürth 404,4 (Vortag: 376,6), Lkr. Neustadt/Aisch 309,1 (Vortag: 295,2), Stadt Nürnberg 478,3 (Vortag: 491,9), Lkr. Nürnberger Land 385,6 (Vortag: 333,6), Lkr. Roth 331,8 (Vortag: 311,4), Stadt Schwabach 438,4 (Vortag: 416,5), Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen 399,5 (Vortag: 365,9).

    Sonntag, 16. Januar 2022

    15.10 Uhr: LGL - Mehr als 1.000 Neuinfektionen

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat seit gestern (14.01.22) 1.099 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken verzeichnet (Stand 15.01.22, 8.00 Uhr). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt bei 413,8 und ist damit erneut gestiegen (Vortag: 400,6). Er befindet sich aber unter dem bayernweiten Wert von 501. Dem Landesamt wurden seit gestern zwei weitere Todesfälle im Bezirk in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Insgesamt starben in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie 3.050 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Den Angaben zufolge haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus 183.948 Menschen in Mittelfranken mit dem Virus infiziert.

    09.32 Uhr: Starker Anstieg der Inzidenzen - Erlangen über 500

    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in fast ganz Mittelfranken wieder angestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor (Stand 15.1., 3.20 Uhr). Einen sprunghaften Anstieg und den höchsten Wert weist nun die Stadt Erlangen auf. Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz heute bei 567,7. Am Vortag waren es noch 484,1. Leicht gesunken ist der Wert nur in der Stadt Nürnberg von 511,3 auf heute 491,9. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Mittelfranken hat weiterhin der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim mit 295,2 (Vortag: 259,7). Dieser liegt als einziger noch unter dem Wert von 300. Die übrigen Städte und Kreise in Mittelfranken im Überblick: Stadt Ansbach 405,5 (Vortag: 391,1), LK Ansbach 316,8 (Vortag: 309,2), LK Erlangen-Höchstadt 478,6 (Vortag: 401,1), Stadt Fürth 408,7 (Vortag: 375,9), LK Fürth 376,6 (Vortag: 348), LK Landkreis Nürnberger Land 333,6 (Vortag: 280,5), LK Roth 311,4 (Vortag: 288,6), Stadt Schwabach 416,5 (Vortag: 392,1), LK Weißenburg-Gunzenhausen 365,9 (Vortag: 339,6).

    Samstag, 15. Januar 2022

    18.33 Uhr: Mobile Impfungen für Kinder im Landkreis Ansbach

    Neben den Kinder-Impfungen im Impfzentrum Ansbach werden weiterhin auch mobile Impfmöglichkeiten für Kinder von fünf bis elf Jahren in einigen Städten und Gemeinden angeboten. Das teilte das Landratsamt mit. Eine Anmeldung ist demnach nicht erforderlich. Geimpft wird der Kinder-Impfstoff der Firma Biontech. Kinder müssen von mindestens einer sorgeberechtigten Person begleitet werden. Die schriftliche Einwilligung eines möglichen weiteren Sorgeberechtigten und der Impfpass (falls vorhanden) sind zum Impftermin mitzubringen. Die Impfung kann zudem grundsätzlich nur bei Vorlage eines Dokuments zur Bestätigung der Identität des Kindes erfolgen. Nach aktuellem Stand ist geplant die aufgeführten mobilen Impfmöglichkeiten für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren wöchentlich zu wiederholen.

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    Mobile Impfungen für Kinder im Landkreis Ansbach

    17.16 Uhr: Nürnberg Messe sagt auch diesjährige "BrauBeviale" ab

    Die Nürnberger Spielwarenmesse ist abgesagt, die "Biofach" in den Sommer verschoben und nun ist auch die diesjährige "BrauBeviale" frühzeitig abgesagt. Wie die Nürnberg Messe mitteilt, soll die Messe für die Getränkewirtschaft in diesem Jahr komplett aussetzen. Ursprünglich hätte sie vom 8. bis 10. November stattfinden sollen. Allerdings ist der Messe-Terminplan in der Getränkeindustrie durch Corona verschoben. Normalerweise pausiert die "BrauBeviale" ohnehin alle vier Jahre, wenn in München die „drinktec“ stattfindet. Die "drinktec" ist im vergangenen Jahr auf den September dieses Jahres verschoben worden. Bislang wird davon ausgegangen, dass dieser September-Termin gehalten werden kann.

    14.21 Uhr: 1.651 Neuinfektionen im Bezirk

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat seit gestern (13.01.22) 1.651 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken verzeichnet (Stand 14.01.22, 8.00 Uhr). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner liegt bei 400,6. Damit befindet er sich zwar unter dem bayernweiten Wert (476,3), steigt aber im Vergleich zu gestern (349,5) deutlich. Dem Landesamt wurde seit gestern ein weiterer Todesfall im Bezirk in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Insgesamt starben in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie 3.048 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Den Angaben zufolge haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus 182.849 Menschen in Mittelfranken mit dem Virus infiziert.

    14.04 Uhr: Stadt Nürnberg verschickt Briefe mit Impf-Appell

    Alle Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs erhalten in den kommenden Tagen Post von der Nürnberger Stadtspitze. In dem Brief, der von Oberbürgermeister Marcus König (CSU), Gesundheitsreferentin Britta Walthelm (Grüne) sowie Sozialreferentin Elisabeth Ries (SPD) unterzeichnet ist, wird an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich gegen Corona impfen zu lassen. Die Stadtspitze verweist darin auf die verschiedenen Impfangebote in der Stadt. Es wird auf Angebote für Erst- und Zweitimpfungen, aber auch auf die Booster-Impfung verwiesen, die am besten gegen die Omikron-Variante wirke. Da es bundesweit und auch in Nürnberg kein Register gibt, aus dem hervorgeht, wer geimpft ist und wer nicht, bekommen alle Nürnbergerinnen und Nürnberger den Brief. "Da sind wir schon beispielgebend unter den Städten. Mir ist wichtig, dass wir möglichst viele Menschen erreichen. Wer schon geimpft oder sogar geboostert ist, wird sicher Verständnis dafür haben, dass wir auch sie angeschrieben haben. Die Investition in diese Information ist es wert, denn es geht um unser alle Gesundheit und einen effektiven Schutz vor Corona", erklärt Oberbürgermeister Marcus König die Maßnahme. Insgesamt werden rund 450 000 Briefe verschickt.

    13.45 Uhr: "Biofach"-Messe wegen Corona verschoben

    Nach der Absage der Nürnberger Spielwarenmesse ist die "Biofach" nun in den Sommer verschoben worden. Die weltweit größte Messe für ökologische Konsumgüter hätte in diesem Jahr eigentlich vom 15. bis 18. Februar auf dem Nürnberger Messegelände stattfinden sollen. Nun wird sie vom 26. – 29. Juli nachgeholt, teilt die Nürnberg Messe mit. Grund ist die weiter voranschreitende Verbreitung der Omikron-Variante. Mit der Verlegung in den Sommer komme man dem vielfach geäußerten Wunsch bereits angemeldeter Aussteller entgegen, heißt es in einer Mitteilung. Man wolle so maximale Planungssicherheit für alle Beteiligten schaffen. Die "Biofach" fand in ihrer üblichen Form zuletzt im Jahr 2020 statt. Damals wurden mehr als 3.400 Aussteller aus 110 Ländern und über 47.000 Fachbesucher gezählt. 2021 wurde sie wegen der Corona-Pandemie nur digital durchgeführt.

    06.50 Uhr: Teils starke Anstiege der Inzidenzen in Mittelfanken

    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in fast ganz Mittelfranken wieder teils sprunghaft angestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor (Stand 14.1., 3.20 Uhr). Den höchsten Wert weist weiter Nürnberg auf. Hier liegt er nun bei 511,3. Am Vortag waren es noch 464,4. Überwiegend starke Anstiege verzeichnen auch die übrigen Städte und Landkreise im Bezirk. In der Stadt Ansbach etwa hat sich der Wert von 261,5 gestern auf nun 391,1 erhöht, in der Stadt Fürth von 304,9 auf 375,9. Lediglich der Landkreis Nürnberger Land weist mit nun 280,5 einen geringen Rückgang auf. (Vortag: 281,6). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Mittelfranken hat heute der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim mit 259,7 (Vortag 240,9). Die übrigen Städte und Kreise in Mittelfranken im Überblick: Stadt Erlangen 484,1 (Vortag: 436,9), Lkr. Erlangen-Höchstadt 401,1 (Vortag: 372,9), Schwabach 392,1 (Vortag: 370,2), Landkreis Ansbach 309,2 (Vortag: 256,3), Lkr. Fürth 348 (Vortag: 281,4), Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen 339,6 (Vortag: 283,9) Lkr. Roth 288,6 (Vortag: 262,6).

    Freitag, 14. Januar 2022

    16.56 Uhr: Inzidenz in Mittelfranken deutlich gestiegen

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat seit gestern (12.01.22) 1.782 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken verzeichnet (Stand 13.01.22, 8.00 Uhr). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner liegt bei 349,5. Damit befindet er sich zwar unter dem bayernweiten Wert (422,4), steigt aber im Vergleich zu gestern (308,7) deutlich. Dem Landesamt wurden seit gestern fünf weitere Todesfälle im Bezirk in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Insgesamt starben in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie 3.047 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Den Angaben zufolge haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus 181.198 Menschen in Mittelfranken mit dem Virus infiziert.

    06.50 Uhr: Inzidenz steigt in Mittelfranken – zwei Städte über 400

    Die Werte für die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sind überall in Mittelfranken teils sprunghaft angestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor (Stand: 13.1.22, 3.22 Uhr).

    Einen hohen Anstieg verzeichnet die Stadt Erlangen: Die Inzidenz steigt dort von 351,5 auf 436,9. Einen sprunghaften Anstieg der Inzidenz melden außerdem die Stadt Schwabach von 224,1 am Vortag auf 370,2 und der Landkreis Roth von 184 am Vortag auf 262,6. Die höchste Inzidenz weist weiterhin die Stadt Nürnberg mit nun 464,4 (Vortag: 417) auf.

    Über der Marke von 300 liegen der Landkreis Erlangen-Höchstadt (372,9 / Vortag: 315,7) und die Stadt Fürth (304,9 / Vortag: 298,7). Auch in allen anderen Städten und Landkreisen des Bezirks sind die Inzidenzen gestiegen: Landkreis Fürth 281,4 (Vortag: 261,2), Neustadt/Aisch-Bad Windsheim 240,9 (Vortag: 233), Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 283,9 (Vortag: 248,1), Stadt Ansbach 261,5 (Vortag: 208,7), Landkreis Ansbach 256,3 (Vortag: 247,7), Landkreis Nürnberger Land 281,6 (Vortag: 247,7).

    Donnerstag, 13. Januar 2022

    14.18 Uhr: Neuinfektionen in Mittelfranken fast verdoppelt

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat seit gestern (11.01.22) 1.003 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken verzeichnet (Stand 12.01.22, 8.00 Uhr) – fast doppelt so viele wie am Vortag (579). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner liegt bei 308,7 und befindet sich damit unter dem bayernweiten Wert (377,7). Dem Landesamt wurden seit gestern sieben weitere Todesfälle im Bezirk in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Insgesamt starben in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie 3.042 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Den Angaben zufolge haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus 179.416 Menschen in Mittelfranken mit dem Virus infiziert.

    06.18 Uhr: RKI: Nur Landkreis Roth in Mittelfranken unter 200

    In Mittelfranken liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen pro 100.000 Einwohner in allen Städten und Landkreisen über der 200er-Marke, mit Ausnahme des Landkreises Roth (184/Vortag: 209,2). Wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht (Stand 12.1.22, 3.20 Uhr) sind die Werte im Bezirk größtenteils gestiegen.

    Die höchste Inzidenz weist wieder die Stadt Nürnberg mit nun 417 (Vortag: 405,4) auf. Die zweithöchste Inzidenz meldet das RKI weiter in der Stadt Erlangen. Diese verzeichnet zudem einen hohen Anstieg von 291 am Vortag auf nunmehr 351,5.

    Steigende Werte verzeichnen in Mittelfranken außerdem folgende Städte und Landkreise: Stadt Fürth 298,7 (Vortag: 297,1), Landkreis Fürth 261,2 (Vortag: 256,1), Landkreis Erlangen-Höchstadt 315,7 (Vortag: 238,2), Neustadt/Aisch-Bad Windsheim 233 (Vortag: 232), Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 248,1 (Vortag: 215,5).

    In diesen Landkreisen und Städten sind die Inzidenzwerte gesunken: Stadt Ansbach 208,7 (Vortag: 285,5), Landkreis Ansbach 247,7 (Vortag: 262,8), Landkreis Nürnberger Land 247,7 (Vortag: 275,2), Stadt Schwabach 224,1 (Vortag: 255,7).

    Mittwoch, 12. Januar 2022

    19.34 Uhr: Nürnberger Intendant kritisiert Gastro-Entscheidung

    "Die Mitglieder des Kabinetts gehen anscheinend öfter essen als ins Konzert" – mit diesen Worten kommentiert der Intendant der Nürnberger Symphoniker, Lucius Hemmer, die heutige Entscheidung, dass die Gastronomie in Bayern von einer 2G plus-Verschärfung vorerst verschont bleibt. "Offensichtlich hat die Gastronomie eine bessere Lobby als die Kultur", so Hemmer. Denn die umfangreichen Beschränkungen für die Kultur mit einer 2G plus-Regel seit November und einer Obergrenze von 25 Prozent Auslastung sollen nach viel Kritik nun zwar auf den Prüfstand, bleiben bis dahin aber weiter bestehen. Schon im Vorfeld der heutigen Entscheidung zeigten sich Kulturschaffende in Franken empört von der Gastro-Ausnahme. Als "Schlag ins Gesicht" empfindet der Intendant des Fürther Stadttheaters Werner Müller die weiter "doppelte Bestrafung" für seine Branche, die sich in allen Corona-Wellen peinlich genau an Hygiene-Vorschriften gehalten habe. Unter Beibehaltung der 2G plus-Regel und der FFP2-Maskenpflicht könnten auch aktuell mehr Menschen sicher ins Theater, findet der Nürnberger Staatsintendant Jens-Daniel Herzog. Die nun anstehende Prüfung der Kulturbeschränkungen sei zwar ein gutes Signal, aber längst überfällig, erklärt der Intendant der Symphoniker Hemmer. "Es ist dringend mal geboten, die Kultur zu stärken und den Menschen das, was ihnen Freude bereitet, langsam mal wieder in den Fokus des Lebens zu stellen."

    14.21 Uhr: 579 Neuinfektionen in Mittelfranken

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat seit gestern (10.01.22) 579 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken verzeichnet (Stand 11.01.22, 8.00 Uhr). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner liegt bei 299,5 und befindet sich damit unter dem bayernweiten Wert (340,8). Dem Landesamt wurden seit gestern zwei weitere Todesfälle im Bezirk in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Insgesamt starben in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie 3.035 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Den Angaben zufolge haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus 178.413 Menschen in Mittelfranken mit dem Virus infiziert.

    11.30 Uhr: Polizei meldet wenig Verstöße nach Corona-Kontrollen

    Bei Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen in der vergangenen Woche hat die Polizei in Mittelfranken nur wenige Verstöße festgestellt. Wie die Polizei mitteilt, fanden 1.535 Überprüfungen statt.

    Mehr als 650 Kontrollen erfolgten dabei im öffentlichen Nahverkehr. Dreizehn Mal beanstandeten die Beamten dabei Verstöße gegen die 3G-Regelung, neun weitere Fahrgäste hatten die Maskenpflicht missachtet.

    Außerdem hat die Polizei zwischen dem 3. und 10. Januar 480 Gastronomiebetriebe kontrolliert. Sie stellte dabei neun Verstöße gegen die 2G-Regel fest. Außerdem wurden 21 Menschen angezeigt, weil sie keine Masken trugen. Für eine Gaststätte in Wendelstein (Lkr. Roth) kann eine Polizeikotrolle vom Freitag (7.1.22) teuer werden. Dort hatte eine Streife bemerkt, dass um 23.00 Uhr noch Gäste Getränke konsumierten und Livemusik spielte. Die Polizisten forderten das Personal daraufhin auf, den Betrieb einzustellen. Das geschah aber erst, als die Streife ein weiteres Mal anrückte. Den Wirt erwartet nun eine Anzeige, zudem droht ihm ein Bußgeld in Höhe von mehreren tausend Euro.

    Seit Beginn der Kontrollmaßnahmen im November 2021 hat die Polizei in Mittelfranken nach eigenen Angaben mehr als 15.000 Kontrollen durchgeführt. Auch künftig würden die Einsatzkräfte flächendeckend kontrollieren und Verstöße anzeigen.

    07.10 Uhr: RKI: Alle Inzidenzen in Mittelfranken nun über 200

    In Mittelfranken liegen nun alle Inzidenzen der Städte und Landkreise über der 200er-Marke. Wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht (Stand 11.1.22, 5.20 Uhr) sind die Werteder Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Bezirk fast überall gestiegen.

    Die höchste Inzidenz und einen hohen Anstieg weist wieder die Stadt Nürnberg mit nun 405,4 auf (Vortag: 354). Die zweithöchste Inzidenz meldet das RKI weiter in der Stadt Erlangen. Sie liegt nun bei 291, das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vortag, als der Wert bei 316,8 lag.

    Die niedrigste Inzidenz verzeichnet wieder der Landkreis Roth mit nun 209,2 (Vortag: 193,4).

    Die weiteren Werte für die mittelfränkischen Städte und Landkreise im Einzelnen: Stadt Fürth 297,1 (Vortag: 293,2), Stadt Ansbach 285,5 (Vortag: 263,9), Landkreis Ansbach 262,8 (Vortag: 245,5), Landkreis Nürnberger Land 275,2 (Vortag: 278,7) Landkreis Fürth 256,1 (Vortag: 254,4), Stadt Schwabach 255,7 (Vortag: 236,3) Landkreis Erlangen-Höchstadt 238,2 (Vortag: 254,2), Neustadt/Aisch-Bad Windsheim 232 (Vortag: 200,5), Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 215,5.

    Dienstag, 11. Januar 2022

    14.20 Uhr: Inzidenz in Mittelfranken steigt

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat seit gestern (09.01.22) 731 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken verzeichnet (Stand 10.01.22, 8.00 Uhr). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner liegt bei 282,6 und befindet sich damit unter dem bayernweiten Wert (322,8). Dem Landesamt wurde seit gestern kein weiterer Todesfall im Bezirk in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Insgesamt starben in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie 3.033 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Den Angaben zufolge haben sich seit dem Ausbruch des Coronavirus 177.834 Menschen in Mittelfranken mit dem Virus infiziert.

    12.00 Uhr: Staatstheater Nürnberg passt Spielplan an

    Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen und des Pandemie-Geschehens hat das Staatstheater Nürnberg Spielplanänderungen ab Januar bekannt gegeben. So gibt es Zusatztermine und Produktionsverschiebungen – das Staatstheater Nürnberg passt sein Programm Pandemie-bedingt an. Neuer Vorverkaufsstart für alle Februar-Vorstellungen im Schauspiel und Musiktheater-Termine im März ist der 15. Januar. Von den Änderungen seien u.a. auch Abonnements betroffen, die zum Jahresbeginn wieder starten.

    In der Oper wird Debussys "Pelléas et Mélisande" am 23.1. zunächst konzertant zur Premiere kommen. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz inne, der Bayerische Rundfunk überträgt die Aufführung auf BR-Klassik. Die szenische Inszenierung von Operndirektor Jens-Daniel Herzog muss auf eine spätere Spielzeit verschoben werden. "Der Troubadour" bekommt am 13. und 23.2. zwei Zusatztermine im Opernhaus.

    Das 4. und 5. Kammerkonzert am 30.1. und 27.2. sowie die Liederabende am 7.2. mit Corinna Scheuerle (statt 16.1). und 18.2. mit Samuel Hasselhorn (statt 6.2.) finden auf der Opernbühne statt.

    Das Schauspiel verschiebt demnach die Premiere von Schillers "Don Karlos" vom 25.2. auf die Eröffnung der Spielzeit 2022/23 im Herbst.

    Aus Pandemie-bedingten Gründen müssen außerdem unter anderem die Vorstellungen von "Saal 600: Spurensuche" im ehemaligen Schwurgerichtssaal zwischen dem 30.1. und 3.2. entfallen. Für die betroffenen Abonnements werden Ersatzvorstellungen angeboten.

    Der Doppelabend "Narrenschiff" von Ballettdirektor und Chefchoreograf Goyo Montero bekommt Zusatztermine zwischen dem 12.1. und 13.3. Dafür verschiebt sich die Neuproduktion "Goldberg" auf die Saison 2022/23. Weitere Vorstellungsänderungen können laut Staatstheater tagesaktuell dem Spielplan auf der Webseite entnommen werden. Das Theater weist zudem darauf hin, dass von einem Ausfall oder einer Verschiebung betroffene Kartenkäuferinnen und -käufer, aktiv benachrichtigt werden. Gleiches gelte für Abonnentinnen und Abonnenten.

    10.25 Uhr: Testpflicht in Kitas: wenig Probleme in Auhausen

    Seit heute gilt die Testpflicht auch für kleine Kinder in Kitas und Krippen. In der evangelischen Kindertagesstätte in Auhausen (lkr. Donau-Ries), der nördlichsten Gemeinde Schwabens, die an Mittelfranken angrenzt, gibt es mit der Testpflicht in Kindertagesstätten keine Probleme. Alle Eltern hätten ihren Nachweis mitgebracht, sagte Einrichtungsleiter Markus Popp dem Bayerischen Rundfunk. Nur in einem Fall war die Information nicht verstanden worden.

    Vom BR befragte Eltern begrüßten die Testpflicht. "Ich finde es gut, weil es mehr Sicherheit bringt", sagten mehrere. Der Testaufwand zu Hause sei machbar. Trotzdem hoffen Eltern und Kita-Leitung auf die Pooltests. "Bis jetzt läuft es auf Vertrauen, wenn wir dann in der Einrichtung Pooltests durchführen können, gibt es noch mehr Sicherheit", so Popp. Die Pooltests sind PCR-Tests und somit aussagekräftiger als die derzeit verwendeten Schnelltests. Der Testaufwand ersetze dann den Papierkram. Derzeit muss die Einrichtungsleitung sowohl die Nachweise entgegennehmen als auch Berechtigungsscheine für Tests ausgeben, die die Eltern in Apotheken einlösen.

    07.35 Uhr: In Nürnberg startet Post-Covid-Tagesklinik

    Nach einer Covid-19-Erkrankung fühlen sich manche Betroffene noch Monate später müde und erschöpft. Um diesen Erkrankten besser zu helfen, startet heute eine interdisziplinäre Tagesklinik am Klinikum Nürnberg ihre Arbeit. Während der drei bis vier Wochen langen Therapie sollen die körperlichen und seelischen Symptome der Infektion ausheilen, so das Klinikum in einer Mitteilung.

    Für betroffene Mitarbeitende und Patienten gebe es schon länger eine ambulante Post-Covid-Sprechstunde am Klinikum. Nun gibt es auch Plätze in der Tagesklinik, die an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie sowie an der Klinik für Innere Medizin angesiedelt sind. Im Zentrum der Behandlung stehe, Stress zu reduzieren sowie Kraft- und Ausdauertraining.

    6.26 Uhr: Nürnberg weiter mit höchster Inzidenz in Mittelfranken

    Die Stadt Nürnberg weist weiter den höchsten Inzidenzwert in Mittelfranken auf. Wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) an diesem Montag (10.1., 3.16 Uhr) hervorgeht, ist der Wert nun auf 354 gestiegen von 314,6 am Vortag. Die zweithöchste Inzidenz im Bezirk weist die Stadt Erlangen mit 316,8 auf.

    Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Mittelfranken verzeichnet weiter der Landkreis Roth. Hier ist sie auf 193,4 gestiegen (Vortag: 178,5). Alle weiteren Städte und Kreise liegen heute bei der Inzidenz über 200 und unter 300.

    Die übrigen Werte für Mittelfranken im Einzelnen: Stadt Fürth 293,2, Landkreis Nürnberger Land 278,7, Stadt Ansbach 263,9, Landkreis Fürth 254,4, Landkreis Erlangen-Höchstadt 254,2 Landkreis Ansbach 245,5, Stadt Schwabach 236,3, Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim 200,5.

    6.15 Uhr: Schulen und Kitas starten wieder – neue Test-Regeln für die Jüngeren

    Mit dem Schulbeginn in Bayern gibt es auch neue Regeln, die Eltern bei Testungen ihrer Krippen- und Kindergartenkinder beachten müssen. Zwar gilt weiterhin keine Testpflicht in den Räumen der Kitas, aber eine Testnachweispflicht für die Sorgeberechtigten: Sie müssen drei Mal in der Woche "glaubhaft versichern", dass sie alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr mit negativem Ergebnis selbst zu Hause getestet haben.

    Die vom Freistaat per Berechtigungsschein bezahlten Tests müssen grundsätzlich montags, mittwochs und freitags erfolgen. Ist ein Kind an einem dieser Tage nicht anwesend, muss ein Test an dem Tag gemacht werden, an dem es wieder betreut wird. Die Einrichtungen können dabei selbst entscheiden, ob die Eltern als Nachweis des Tests die Testkassette mit der negativen Ergebnisanzeige oder aber ein jedes Mal mit dem aktuellen Datum neu unterschriebenes Formular mitbringen müssen.

    Eine zunächst vorgesehene Videodokumentation bei Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der elterlichen Angaben hat das Sozialministerium in der Zwischenzeit wieder gestrichen.

    Für Schülerinnen und Schüler ändert sich mit Blick auf die Testmodalitäten nur insofern etwas, als sich nun auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler wieder regelmäßig testen müssen. Ansonsten bleibt es dabei, dass an den Grund- und Förderschulen zweimal pro Woche ein PCR-Pooltest gemacht wird, bei dem die Kinder an einem Tupfer lutschen - daher auch die Bezeichnung "Lollitest".

    Weil das Ergebnis des Pool-Tests erst mit einiger zeitlicher Verzögerung vorliegt, wird an den Grund- und Förderschulen am Montagmorgen zu Unterrichtsbeginn zusätzlich ein Selbsttest durchgeführt. An allen anderen Schulen testen sich die Schülerinnen und Schüler dreimal pro Woche selbst. Alternativ wird jeweils auch ein negativer PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest akzeptiert.

    Montag, 10. Januar 2022

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