Rückkehr der Namen

Die Rückkehr der Namen

BR Erinnerungsprojekt Die Rückkehr der Namen

Stand: 21.02.2024

"Der Opfer des NS-Regimes gedenken und ein Zeichen für Demokratie und Toleranz setzen – das will das Erinnerungsprojekt "Die Rückkehr der Namen" am 11. April in München. Mit dem Projekt "Die Rückkehr der Namen" erinnert der Bayerische Rundfunk mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München an 1.000 Münchnerinnen und Münchner, die während des NS-Regimes verfolgt, entmenschlicht und ermordet wurden."

Themenbild - FAQs | Bild: BR zu den Meldungen BR Erinnerungsprojekt Häufige Fragen

Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe des Projekts und bekommen Antworten zu organisatorischen Fragen. [mehr]

Schüler der Berufsschule für Farbe und Gestaltung bei einem geführten Rundgang durch das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz. | Bild: picture alliance / SZ Photo | Florian Peljak zum Download BR Erinnerungsprojekt NS-Dokuzentrum · Recherchehilfe

Sie haben mit Ihrer Schulklasse oder als Einzelperson eine Patenschaft für eine in der NS-Zeit verfolgte Person im Rahmen des BR-Projekts "Die Rückkehr der Namen" übernommen und möchten sich noch weiter informieren? Gerne unterstützt Sie das NS-Dokumentationszentrum vor Ort und digital. [mehr]

Kränze liegen am 20.7.2021 an der Gedenkstätte Plötzensee anlässlich des Gedenkens an die Ermordeten des Widerstands gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft.  | Bild: picture alliance/dpa / Jörg Carstensen zum Thema BR Erinnerungsprojekt Opfergruppen im Nationalsozialismus

Die nationalsozialistische Diktatur bedeutete für Millionen von Menschen Terror, Verfolgung und Mord. Irrationale rassistische Theorien und eine menschenverachtende Ideologie führten zur radikalen Ausgrenzung von Minderheiten. [mehr]

Opfergruppe Jüdinnen und Juden

Jüdinnen und Juden - Opfer des Nationalsozialismus | Bild: BR zum Video mit Informationen Opfergruppe Jüdinnen und Juden

Von Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft an wurden Jüdinnen und Juden vom Regime als das Feindbild schlechthin gezeichnet und dargestellt. Über die nächsten Jahre folgte die beispiellose systematische Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung von Millionen von Menschen. [mehr]

"Litzmannstadt Ghetto ID Work Permit For Ita Marien Kaltman" (1942). Bulmash Family Holocaust Collection. 2014.1.116 | Bild: Bulmash Family Holocaust Collection, Kenyon College / BR zum Thema Die Quellen sprechen. Eine dokumentarische Höredition Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945

Erzählen was nicht erzählt werden kann: "Die Quellen sprechen" versammelt Zeitzeugenberichte und Dokumente zur Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden 1933-1945. Die dokumentarische Höredition verzichtet bewusst auf kommentierende Zwischentexte und lässt "die Quellen sprechen". [mehr]

Synagoge in Straubing | Bild: picture-alliance/dpa zum Thema Jüdisches Leben Talmud und Tora in Bayern

Verfolgung, Vertreibung, Mord waren ständige Begleiter in der Geschichte der Juden. Hitler hätte sie fast ausgelöscht, auch in Bayern. Heute gibt es wieder jüdische Gemeinden im Freistaat. [mehr]

Opfergruppe Sinti und Roma

Sinti und Roma - Opfer des Nationalsozialismus | Bild: BR zum Artikel Opfergruppe Sinti und Roma

Bereits vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 sahen sich Sinti und Roma gesellschaftlichen Ressentiments und Diskriminierung ausgesetzt. Mit dem Beginn des NS-Regimes wurden sie zu Opfern systematischer Verfolgung, Gewalt und Ermordung. [mehr]

Links Ramona Sendlingers Onkel "Goldemann" (Sinti-Name), der ein sehr bekannter Sinti-Gitarrist war. Er wurde ermordet in Auschwitz. Rechts ihre Tante "Mimi" (Sinti-Name). Sie hat das Grauen überlebt und ist 2014 gestorben. Aufnahme aus dem Jahr 1941. | Bild: privat zum Artikel 80 Jahre nach der Deportation der Sinti nach Auschwitz Münchner Sinti und die Münchner Polizei

Die Münchner Polizei, das Münchner Beratungs- und Kulturzentrum für Sinti und Roma "Madhouse" und die Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München haben eine historische Präsentation in Auftrag gegeben, die die Deportation von Münchner Sinti nach Auschwitz durch die Polizei aufarbeiten soll. [mehr]

Flagge der Roma | Bild: Adi Japan zur interaktiven Anwendung Geschichte der Roma Diskriminierung mit Ende?

Die Geschichte der Roma und Sinti ist eine Geschichte langen Leidens. Als Sklaven gehalten, zu Verrätern erklärt, in Konzentrationslagern ermordet bis hin zu Diskriminierung in der jüngsten Geschichte. Kein Ende in Sicht? [mehr]

Asylbewerberin aus Rumänien | Bild: picture-alliance/dpa zur Übersicht Sinti und Roma Verfolgt, ermordet, ausgegrenzt

Bis zu 500.000 Sinti und Roma wurden vom NS-Regime ermordet. Auch heute noch haben sie mit Diskriminierung zu kämpfen. BR.de erklärt die geschichtlichen Hintergründe und zeigt die heutige Situation. [mehr]

Sinti-Familie in einer sogenannten "Landfahrersiedlung" in der Nähe von München (1950) | Bild: Juliette Lasserre zum Thema Sinti und Roma in Bayern Auf den Spuren eines verfolgten Volkes

Sie kamen aus Asien und leben seit dem Mittelalter in fast allen europäischen Ländern. Von Anfang an waren Sinti und Roma Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt, während des Nationalsozialismus wurden Hunderttausende ermordet. [mehr]

Mädchenkopf | Bild: BR Archiv zum Video BR Retro Sinti und Roma im Aufnahmelager Zirndorf 1962

Die Bundesdienststelle für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge wurde 1961 endgültig von Nürnberg nach Zirndorf bei Fürth verlegt. In diesem sogenannten Bundessammellager für Ausländer kamen 1962 Angehörige der Volkgruppe von Sinti und Roma mit gültigen Pässen an. [mehr]

Opfer der Krankenmorde

Krankenmorde - Opfer des Nationalsozialismus | Bild: BR zum Video mit Informationen Opfergruppe Opfer der Krankenmorde

Menschen mit Behinderungen, Erbkrankheiten oder psychischer Erkrankung galten in der Ideologie des Nationalsozialismus als unerwünscht und nicht gesellschaftswürdig. Im Zuge der "Euthanasie"-Aktion wurden viele Tausende verschleppt und systematisch ermordet. [mehr]

Archivfoto des Speisesaals der Heil- und Pflegeanstalt Haar bei München. | Bild: BR/Michael Ackermann zum Video Ohne Gnade Euthanasie im Nationalsozialismus

Anhand von drei Opferbiografien zeichnet "Ohne Gnade" das perfide System der Euthanasie im Nationalsozialismus nach und begleitet Angehörige auf ihrer Suche nach der Wahrheit. [mehr]

Das Mahnmal erinnert an die 379 durch die Nationalsozialisten ermordeten Menschen mit Behinderung, die alle zuletzt in den Einrichtungen der Sankt Josefskongregation – dem heutigen Dominikus-Ringeisen-Werk – in Ursberg, Holzen und Maria Bildhausen bei Münnerstadt lebten. | Bild: Dominikus-Ringeisen-Werk zum Video Deportationen in Ursberg Gedenken an NS-Opfer mit Behinderung

"Wer Unkraut verhindert, fördert das Wertvolle" - Mit solch zynischen Parolen hat das NS-Regime vor rund 80 Jahren über Leben und Tod behinderter Menschen geurteilt. Auch im schwäbischen Ursberg. Rund 400 Menschen fielen dort dem Rassenwahn zum Opfer. Von Christian Stücken [mehr]

Opfergruppe Politische Linke (Widerstand)

Kommunisten, Sozialdemokraten, Arbeiter - Opfer des Nationalsozialismus | Bild: BR zum Video mit Informationen Opfergruppe Politische Linke (Widerstand)

Bereits vor der Machtübergabe an die Nationalsozialisten positionierten sich Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten deutlich gegen die aufkommende NSDAP. 1933 gehörten ihre Mitglieder daher zu den ersten Verfolgten des neuen nationalsozialistischen Regimes. [mehr]

Montage: Ein Foto von Georg Elser neben dem neuen Denkmal in Berlin  | Bild: picture-alliance/dpa zum Thema Georg Johann Elser Ein Mann gegen Hitler

Am 8. November 1939 gegen 21.20 Uhr explodiert ein Sprengkörper im Münchner Bürgerbräukeller. Adolf Hitler hat seine Rede früher beendet und den Saal bereits verlassen. Georg Elser, der Attentäter, wird wenig später gefasst. [mehr]

WiderstandsDenkmal am Platz der Freiheit, München | Bild: Orla Connolly zum Artikel Münchner Zeitgeschichten Widerstand im Nationalsozialismus

Was weiß man noch über die Menschen, die ihr Leben riskierten, um gegen die Menschenrechtsverletzungen des NS-Regimes Widerstand zu leisten? Jugendliche der Städtischen Berufsoberschule Wirtschaft und Verwaltung haben im NS-Dokumentationszentrum recherchiert. [mehr]

Opfergruppe Christliches und bürgerliches Milieu (Widerstand)

Hans und Sophie Scholl, Gründer und Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" an der Münchner Universität | Bild: picture-alliance/dpa zum Thema Die Geschwister Scholl Der Widerstand der Weißen Rose

Die Weiße Rose und ihre profiliertesten Mitglieder, die Geschwister Scholl, stehen heute stellvertretend für den deutschen Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime und gelten als Symbol für beispielhafte Zivilcourage. [mehr]

Symbolbild Weiße Rose, Mitglieder der Weißen Rose, RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch | Bild: picture-alliance/dpa, colourbox.com, Montage: BR zur Übersicht RESPEKT Was wir von Sophie Scholl lernen können

Mit Flugblättern klärte die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" die Menschen über die Verbrechen Nazi-Deutschlands auf. Zum 100. Geburtstag Sophie Scholls fragen wir, wie viel die Botschaft der Weißen Rose heute noch zählt. [mehr]

Gesellschaftlicher Zusammenhalt und mediale Verantwortung / Bronze-Büste von Sophie Scholl , Ludwig-Maximilan-Universität, München. Sophie Scholl war Mitglied der Widerstandsgruppe Weisse Rose.  | Bild: picture alliance / imageBROKER | Raimund Kutter zum Video Gesellschaftlicher Zusammenhalt und mediale Verantwortung Weiße Rose Gedächtnisvorlesung von Katja Wildermuth

Vor 79 Jahren wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl, Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" und Studierende an der LMU, zusammen mit ihrem Freund Christoph Probst in Stadelheim hingerichtet. Die jährliche Feierstunde erinnert an das Vermächtnis aller Widerstandskämpfer im Dritten Reich. [mehr]

Opfergruppe Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

Zwangsarbeiter - Opfer des Nationalsozialismus | Bild: BR zum Video mit Informationen Opfergruppe Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurden Hunderttausende Menschen aus ihrer Heimat in den deutsch besetzten Gebieten verschleppt. Sie wurden gezwungen, schwerste Arbeit unter meist grausamen Bedingungen zu leisten, ohne dafür Bezahlung, Entschädigung oder Schutz zu erhalten [mehr]

Adam Zirk wurde im Januar 1945 in die Sowjetunion verschleppt. | Bild: BR/Jörg Rambaum zum Video Verschleppt | Doku Das Schicksal der zivilen deutschen Zwangsarbeiter

Ein Film über Menschen, deren Schicksal über viele Jahre lang nur wenig Beachtung fand. Der Film gedenkt der Opfer und ist zugleich Mahnung gegen Krieg, Gewalt, Vertreibung und Zwangsarbeit. [mehr]

Foto vor der Hinrichtung | Bild: BR zum Artikel Dunkle Vergangenheit Verbrechen an Zwangsarbeitern

Ein unrühmliches Kapitel des Dritten Reiches ist der Einsatz von Zwangsarbeitern. Viele von ihnen wurden aus nichtigen Gründen hingerichtet. Durch die Recherchen des Regensburger Journalisten Thomas Muggenthaler kommen diese Fälle jetzt wieder ans Licht. [mehr]

Opfergruppe Homosexuelle

Homosexuelle - Opfer des Nationalsozialismus | Bild: BR zum Video mit Informationen Opfergruppe Homosexuelle

Homosexuelle litten bereits vor 1933 unter der Diskriminierung in großen Teilen der Gesellschaft. Mit dem Beginn des Nationalsozialismus wurden sie zu "Volksschädlingen" erklärt und Opfer zielgerichteter Verfolgung, Gewalt und Ermordung. [mehr]

Der Gedenkstein "Rosa Winkel" in Berlin zum Gedenken an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus | Bild: picture-alliance/dpa zur Übersicht Homosexualität Das dunkelste Kapitel - Homosexuelle im Nationalsozialismus

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begann für homosexuelle Frauen und Männer in Deutschland ein grausames Kapitel. Bis heute gehören sie zu den vergessenen Opfern des nationalsozialistischen Terrorregimes. [mehr]

Richard Grune war einer von rund 400 homosexuellen Häftlingen, die im KZ Flossenbürg von 1938 an inhaftiert waren. Auf dem Bild zu sehen: Zwangsarbeiter im Steinbruch des KZ Flossenbürg 1942 | Bild: Gedenkstätte Flossenbürg, picture alliance / dpa | Krasilnikov Stanislav, Montage: BR zum Video Gedenken an Holocaust-Opfer Verbrechen: Homosexualität

Kriminalisiert, im KZ gefoltert und ermordet: Homosexuelle wie Richard Grune galten während des NS-Regimes als Verbrecher - offiziell auch noch im Nachkriegsdeutschland bis Ende der 60er Jahre. Bis heute kämpfen Homosexuelle gegen Hass und Diskriminierung. [mehr]

Weitere Opfergruppen

Zeugen Jehovas - Opfer des Nationalsozialismus | Bild: BR zum Artikel Opfergruppe Zeugen Jehovas

Die Zeugen Jehovas zeichneten sich als einzige Glaubensgemeinschaft durch die kollektive und systematische Ablehnung des nationalsozialistischen Regimes aus. Dadurch gehörten Angehörige dieser Gruppe zu den ersten Verfolgten der NS-Herrschaft. [mehr]

Zum Gedenken an die Opfer | Bild: picture alliance / imageBROKER | Ingo Schulz zum Audio Die sogenannten "Asozialen" Erinnerung an eine vergessene Opfergruppe

Niemand war zu Recht im KZ. Mit dieser Feststellung erkennt der Bundestag erst im Jahr 2020, also 75 Jahre nach Kriegsende, Tausende von Opfer als NS-Opfer an: Die sogenannten "Asozialen" und sogenannten "Berufsverbrecher". Für viele zu spät. Eine radioReportage von Sabine März-Lerch. [mehr]

"Asoziale" und "Gemeinschaftsfremde" - Opfer des Nationalsozialismus | Bild: BR zum Video mit Informationen Opfergruppe "Asoziale" / "Gesellschaftsfremde"

Menschen, die sich durch ihren Lebenswandel oder ihre gesellschaftliche Lage nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten einfügten, liefen Gefahr, als "asozial" oder "gemeinschaftsfremd" stigmatisiert und verfolgt zu werden. Bis heute finden Betroffene oftmals keinen autonomen Platz in der Erinnerungskultur. [mehr]

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus München

Rabbiner Dr. Henry G. Brandt. | Bild: BR zum Video Zeuge der Zeit Rabbi Dr. Henry G. Brandt · Von der Suche nach dem Verlorenen

"Schuld war eigentlich der rosarote Elefant. Sonst wäre ich vielleicht nie nach Deutschland zurückgekehrt", sagt Rabbi Dr. Henry G. Brandt. [mehr]

Charlotte Knobloch. | Bild: BR zum Video Zeugin der Zeit Charlotte Knobloch - Eine Kindheit im Versteck

"Jeder, der überlebt hat, hat eine Geschichte, die man einfach nicht glauben kann", sagt Dr. h.c. Charlotte Knobloch in diesem Zeitzeugeninterview. [mehr]

Ernst Grube | Bild: Elias Hassos zum Video Zeuge der Zeit Ernst Grube - KZ-Kind - Jude - Antifaschist

Ernst Grube wurde im Februar 1945 als 12-Jähriger noch nach Theresienstadt deportiert, obwohl Auschwitz bereits befreit war. Nach dem Krieg fing Ernst Grube an, sich aufgrund seiner Erfahrungen politisch zu engagieren. [mehr]

Verfolgung und Vernichtung

Thema: Machtergreifung | Bild: picture-alliance/dpa zum Thema Machtergreifung in Bayern Ein Freistaat wird zur Diktatur

Am 30. Januar wird 1933 zum Schicksalsjahr: Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler. Die Bilder der folgenden Monate kommen meist aus Preußen. Nicht weniger dramatisch ist, was sich in Bayern ereignet. [mehr]

Brennendes München, Illu: Adolf Hitler | Bild: picture-aliance/dpa, Montage: BR zur Übersicht Bayern 2-Schwerpunkt Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Im Überblick - aktuelle Sendungen, Gedenktage des Jahres, Zeitzeugen im Gespräch und ein umfassendes Geschichtsarchiv zum Schwerpunkt Drittes Reich und NS-Zeit in Bayern. [mehr]

Reichspogromnacht | Bild: picture-alliance/dpa zum Thema Reichspogromnacht Der verordnete Volkszorn

Im November 1938 brennen in Deutschland die Synagogen. Jüdische Bürger werden ermordet, verletzt, gedemütigt. Der Mob zerstört Geschäfte und Wohnungen. Vor den Augen der Welt geht das NS-Regime zum offenen Terror gegen Juden über. [mehr]

Blick vom Carachoweg auf das im Rohbau fertiggestellte Torgebäude. Links ein Häftlingskommando bei Schachtarbeiten vor dem späteren Arrestzellenbau. | Bild: Sammlung Gedenkstätte Buchenwald zum Artikel Das Thema Wie der Wahnsinn begann

Während des Zweiten Weltkriegs baut die SS ihr Terrorsystem systematisch aus. Nun werden auch NS-Gegner, Widerstandskämpfer, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus den besetzten Ländern in die KZ gebracht. Hier sollen sie als billige Arbeitskräfte in der Rüstungswirtschaft ausgebeutet werden. [mehr]

März 1945: Häftlinge  im Konzentrationslager Flossenbürg bei der Essensausgabe | Bild: picture-alliance/dpa zum Thema Konzentrationslager in Bayern Dachau und Flossenbürg - Orte des Nazi-Terrors

Dachau und Flossenbürg: zwei Begriffe, die - wie keine anderen in Bayern - mit dem Terror der Nationalsozialisten und zigtausendfachem Mord verbunden sind. Die Geschichte der beiden bayerischen Konzentrationslager. [mehr]

KZ Buchenwald | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Das KZ Buchenwald Die Rettung der 900 Kinder

Im Konzentrationslager Buchenwald hatten politische Häftlinge die Lagerverwaltung inne. So sorgten sie dafür, dass mehr als 900 Kinder und Jugendliche überlebten. Ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte. Autorin: Daniela Remus [mehr]

KZ Dachau: Häftlinge jubeln den amerikanischen Befreiern zu | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Kriegsende 1945 | KZ-Befreiung (1) Die Befreiung der Konzentrationslager

"Jetzt wissen wir, wofür wir kämpften": Für die amerikanischen Soldaten war die KZ-Befreiung ein schockierendes Erlebnis. Die Rettung kam für viele Häftlinge jedoch zu spät: Sie starben auf einem der Todesmärsche oder an Entkräftung im Lager. Von Ernst Eisenbichler [mehr]

Ein Besucher in den Ausstellungsräumen der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (Oberpfalz) vor einer Projektion  | Bild: picture-alliance/dpa zum Video Was bleibt Ein Tag in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Der Film taucht für einen Tag in den Kosmos der Gedenkstätte ein und wechselt dabei immer wieder die Perspektive: Ob Restauratorin, Hausmeister, Historikerin oder Angestellte vom Wachdienst - alle arbeiten für jenen Moment, wenn die Besucher erkunden, was vom ehemaligen KZ übriggeblieben ist. [mehr]

Erinnerungskultur

NS-Dokumentationszentrum München | Bild: Stefan Müller zum Thema NS-Dokumentationszentrum München Erinnerung mit Verspätung

Nürnberg hat schon eines, auch Berlin oder der Obersalzberg. Nun bekommt auch München ein NS-Dokumentationszentrum. Zwar mit ziemlicher Verspätung, dafür wird aber zum ersten Mal Münchens spezielle Rolle beim Aufstieg der Nationalsozialisten einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Von Ernst Eisenbichler [mehr]

Presenterin Verena Hampl, im Hintergrund eine Zeitzeugin mit einem Kind und das KZ Auschwitz | Bild: picture-alliance/dpa, colourbox.com, Montage: BR zur Übersicht RESPEKT Zeitzeug:innen

Rund 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es nur noch wenige Überlebende, die von dem Grauen in den Konzentrationslagern berichten können. Wie geht Erinnern ohne Zeitzeug:innen? [mehr]

Antisemitismus - Antiziganismus

Gespräche gegen das Vergessen 2023 - Andreas Bönte, Romani Rose, Zeitzeugen Christian Pfeil | Bild: BR / Anna Hunger zum Video Gespräche gegen das Vergessen 2023 Antiziganismus

Rassistische Vorurteile gegenüber Sinti und Roma sind bis heute weit verbreitet. Warum ist das so? Und wie kann man Antiziganismus in der Gesellschaft begegnen? [mehr]

Symbolbild Antiziganismus; Moderatorin Sabine Pusch | Bild: colourbox.com, picture-alliance/dpa, BR, Montage: BR zur Übersicht RESPEKT Antiziganismus

Viele Menschen verheimlichen, dass sie Sinti, Roma oder Jenische sind, weil sie auch 2022 noch Angst vor Vorurteilen, Diskriminierung und Gewalt haben müssen. Warum ist das so und was kann man dagegen tun? [mehr]

Sinti und Roma | Bild: BR zum Artikel Antiziganismus "Sinti und Roma sind keine Aliens!"

Beschimpfungen, Anfeindungen und Gewalt – für viele Sinti und Roma in Deutschland ist das Alltag. Die Folge: Viele Angehörige der Minderheiten verschweigen ihre Wurzeln. Aber woher kommen die Vorurteile und was dagegen tun? [mehr]

Gespräche gegen das Vergessen 2016 -  Charlotte Knobloch, Michael Wolffsohn Meron Mendel | Bild: BR / Anna Hunger zum Video Gespräche gegen das Vergessen 2016 Antisemitismus

Ein weiterer Abend mit Gesprächen gegen das Vergessen fand im Jahr 2016 im Münchner Volkstheater statt. [mehr]