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Corona, Grippe oder Erkältung: Was sind die Symptome? | BR24

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Coronavirus, Grippe, Erkältung: Wie sind die Symptome?

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    Corona, Grippe oder Erkältung: Was sind die Symptome?

    Die Angst geht um: Wer hustet und schnieft, muss fürchten, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert zu haben. Dabei kursieren auch viele andere Erreger. Wie lassen sich die Symptome von Covid-19, Grippe und Erkältung unterscheiden?

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    Von
    • Marlene Riederer

    Husten, Schnupfen, Heiserkeit - typische Symptome, die jeder kennt, aber zurzeit besondere Besorgnis erregen: Die Angst, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 angesteckt zu haben, sitzt tief. Dabei kann man sich auch zahlreiche andere Viren oder Erreger einfangen - zum Beispiel einen der zahlreichen Erkältungsviren.

    Symptome der Erkrankung Covid-19

    Erkältung und Grippe von einer Infektion mit dem Coronavirus zu unterscheiden, ist nicht wirklich einfach und eindeutig. Die Symptome einer Covid-19 Erkrankung können von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich sein. Häufig ähneln sie hierzulande einer harmlosen Erkältung. Die Symptome verschlimmern sich anfangs nur langsam. Zu den möglichen Symptomen gehören: Fieber, Husten, Atemnot, Muskelschmerzen und Müdigkeit - mitunter auch Kopfschmerzen und Durchfall. Nur eine Minderheit erkrankt an einer viralen Lungenentzündung, dem schweren Verlauf von Covid-19. Manche Erkrankte bleiben aber auch weitgehend symptomlos. Sicherheit bringt letztendlich nur ein Test.

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    Die häufigsten Symptome bei einer Infektion mit dem Corona-Virus

    Welche Symptome bei welcher Erkrankung?

    • Viele Corona-Erkrankte bekommen Fieber – wie bei einer Grippe. Doch die Symptome einer Grippe kommen ganz plötzlich. Schlagartig geht es einem sehr schlecht.
    • Müdigkeit, Abgeschlagenheit sowie Kopf- und Gliederschmerzen können sowohl bei Covid-19 als auch bei Grippe vorkommen, häufiger jedoch bei einer Grippe.
    • Husten: Ist es ein trockener Husten, wie eine Art Reizhusten ohne Schleimbildung? Das spricht für Corona.
    • Kurzatmigkeit in Kombination mit trockenem Husten können bei Corona vorkommen.
    • Niesen spricht für eine harmlose Erkältung, denn dieses Symptom kommt in der Regel weder bei einer Grippe noch bei Covid-19 vor.

    Was tun, wenn der Verdacht auf Corona besteht?

    Wenn man einen begründeten Verdacht hat, am Coronavirus erkrankt zu sein, sollte man auf keinen Fall einfach so zu seinem Hausarzt oder in die Klinik gehen. Wichtig ist, vorher beim Arzt anzurufen und einen Termin auszumachen, um eine mögliche Verbreitung des Virus zu verhindern. Dort wird dann ein Test gemacht. Auch Selbsttests, die inzwischen freiverkäuflich sind, können einen Hinweis geben. Sie haben aber einen Haken. Sie sind nur eine Momentaufnahme, denn im Gegensatz zum verlässlicheren PCR-Test im Labor benötigen die Schnelltests eine größere Menge an Viren, um ein positives Ergebnis anzuzeigen, sagt das Robert-Koch-Institut. Schon 24 Stunden später kann ein vormals negativ Getesteter Corona-positiv sein.

    Gibt es eine Impfung oder Medikamente gegen Corona?

    An der Entwicklung von Impfstoffen wird weltweit gearbeitet. Einige Impfstoffe sind bereits zugelassen. Am 27. Dezember wurde in Deutschland mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Auch an Medikamenten wird geforscht, um eine bestehende Coronainfektion abzuschwächen.

    Wann sollte man sich gegen Grippe impfen lassen?

    Eine Grippewelle - also eine erhöhte Influenza-Aktivität - beginnt meist erst im Januar und dauert drei bis vier Monate. Das Robert Koch-Institut (RKI) rät grundsätzlich, sich am besten im Oktober oder November gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Das ist der ideale Zeitpunkt, um auf dem Höhepunkt einer Grippewelle geschützt zu sein. Denn die Wirksamkeit des Impfschutzes ist begrenzt.

    Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

    Grippe-Viren sind listig und wandlungsfähig: Sie verändern sich ständig. Jedes Jahr muss daher ein neuer saisonaler Impfstoff entwickelt werden, der gegen die aktuellen Influenzaviren, die gerade im Umlauf sind, wirksam ist. Ältere Menschen und chronisch Kranke gehören zu den Risikogruppen, die sich jedes Jahr impfen lassen sollten. Eine Grippe-Impfung bietet in der Regel keinen hunderprozentigen Schutz - gerade bei älteren Menschen. Wenn man trotz Impfung erkranken sollte, schwächt sie eine Grippe aber deutlich ab.

    Grippe: Risikogruppen sind besonders gefährdet

    Für Risikogruppen bedeutet eine Grippe-Erkrankung eine echte Gefahr, denn das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ist erhöht. Die Grippe kann lebensgefährliche Komplikationen nach sich ziehen - die bedeutendsten sind eine bakterielle Lungen- oder eine Herzmuskelentzündung. Beide können tödlich enden. Diese Verläufe müssen schnellstens mit antiviralen Medikamenten behandelt werden, sonst kann es vor allem bei immungeschwächten Personen zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen.

    Symptome einer Grippe

    Grippe beginnt oft schlagartig, viele fühlen sich innerhalb einer Stunde "richtig" krank. Meist bekommt man hohes Fieber (über 39 Grad). Die Frage, ob man noch zur Arbeit geht oder nicht, stellt sich erst gar nicht, weil man nur noch im Bett liegen kann. Schnupfen und starke Glieder- und Muskelschmerzen gesellen sich häufig dazu.

    Erkältungen - lästig, aber meist harmlos

    Eine Erkältung - beziehungsweise ein grippaler Infekt - ist eine einfache Infektion der oberen Atemwege. Ausgelöst werden Infektionen durch etwa 200 verschiedene Viren, die durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion übertragen werden. Die Viren vermehren sich in den Schleimhäuten der oberen Atemwege. Nasskaltes "Schmuddelwetter" begünstigt die Verbreitung der Erkältungskrankheiten.

    Erkältung - Husten, Schnupfen, Heiserkeit

    Bei einem grippalen Infekt herrscht der Schnupfen vor und man fühlt sich schlapp. Typische weitere Symptome: leichteres Fieber, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Husten. Viele schleppen sich auch dann noch zur Arbeit - wenig sinnvoll, da so die Heilung nur verzögert wird und die Kollegen angesteckt werden. Lieber sollte man sich zu Hause auskurieren und viel trinken. Auch Inhalationen und Nasenduschen erleichtern die Symptome. Eventuell kann man seine Symptome auch durch schleimlösende Präparate lindern.

    Corona, Grippe oder Erkältung: Nur ein Test kann Aufschluss geben

    Da gerade bei einem milden Verlauf von Covid-19 eine Unterscheidung zu einer Erkältung oder Grippe kaum möglich ist, kann nur ein aussagekräftiger Corona-Test helfen.

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