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Corona-Graffiti in Nürnberg

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    Corona-Ticker Mittelfranken: 68 neue Coronafälle gemeldet

    Laut LGL 68 neue Coronafälle in Mittelfranken. Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat Inzidenz unter 10. Ab Montag werden die Besuchsregeln für das Klinikum Nürnberg gelockert. Alle Corona-News im Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Mittelfranken:

    • Laut LGL 68 neue Coronafälle in Mittelfranken (14.29 Uhr)
    • RKI: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat Inzidenz unter 10 (09.22 Uhr)
    • RKI meldet 2.440 neue Coronafälle in ganz Deutschland (07.31 Uhr)
    • LGL meldet 74 neue Coronafälle in Mittelfranken (Sa., 14.10 Uhr)
    • Mittelfränkische Städte und Landkreise weiterhin unter 50 (Sa., 08.32 Uhr)
    • RKI meldet 2.294 Neuinfektionen in ganz Deutschland (Sa., 05.31 Uhr)
    • Nürnberger Hallenbäder bereiten Öffnung vor (Fr.,16.10 Uhr)
    • Klinikum ändert Besuchsregeln (Fr.,11.27 Uhr)
    • Alles Wissenswerte über Corona finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Mittelfranken

    14.29 Uhr: Laut LGL 68 neue Coronafälle in Mittelfranken

    Binnen 24 Stunden sind in Mittelfranken 68 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Damit haben sich laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) seit Pandemiebeginn 90.107 Menschen im Bezirk mit dem Virus infiziert (Stand: 06.06., 08.00 Uhr). Seit gestern hat sich die Anzahl der Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, um eins auf 2.491 erhöht. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken derzeit bei 29,52, bayernweit bei 25,47. Bis auf die Städte Schwabach (36,6) und Nürnberg (42,44) liegen alle Städte und Landkreise im Bezirk unter einem Inzidenzwert von 35.

    09.22 Uhr: RKI meldet im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Inzidenz unter 10

    Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 8,4 pro 100.000 Einwohner den aktuell niedrigsten Wert in Mittelfranken. Außerdem unterschreiten alle Städte und Landkreise im Bezirk noch immer die 50-er Marke, meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) am Morgen (Stand: 06.06., 03.12 Uhr). Den höchsten Inzidenzwert hat die Stadt Nürnberg mit 42,4. Seit gestern (05.06.) sind in Bayern laut RKI 504 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat liegt bei 25,3. Die Anzahl der Menschen, die in Verbindung mit dem Virus gestorben ist, hat sich um sieben auf 15.014 erhöht.

    07.31 Uhr: RKI meldet 2.440 neue Coronafälle in ganz Deutschland

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat binnen 24 Stunden 2.440 Corona-Neuinfektionen registriert. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.04 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3.852 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 24,7 an (Vortag: 26,3; Vorwoche: 35,2).

    Sonntag, 06.06.2021

    14.10 Uhr: LGL meldet 74 neue Coronafälle in Mittelfranken

    Seit gestern sind in Mittelfranken 74 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das geht aus den aktuellen Zahlen (Stand: Samstag, 05.06., 08.00 Uhr) des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervor. Demnach sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Bezirk leicht auf 32,67 – bayernweit liegt dieser Wert bei 26,35. Seit gestern hat sich die Anzahl der Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, um zwei auf 2.490 erhöht. Alle mittelfränkischen Städte und Landkreise haben laut LGL aktuell einen Inzidenzwert von unter 50.

    08.32 Uhr: Mittelfränkische Städte und Landkreise weiterhin unter 50

    Erneut liegt der Inzidenzwert in allen mittelfränkischen Städten und Landkreisen unter 50. Das meldet das Robert-Koch-Institut (Stand: 05.06., 03.11 Uhr). Dabei haben aktuell nur die Städte Erlangen (35,5) und Nürnberg (46,7) über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Landkreise Roth mit 13,4 und Weißenburg-Gunzenhausen mit 13,7 haben die niedrigsten Werte in Mittelfranken. Insgesamt wurden laut RKI seit gestern 333 Corona-Neuinfektionen in Bayern gemeldet. Die durchschnittliche Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Freistaat bei 26,4.

    05.31 Uhr: RKI meldet 2.294 Neuinfektionen in ganz Deutschland

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat binnen 24 Stunden 2.294 Corona-Neuinfektionen in ganz Deutschland registriert. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.31 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 5.426 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 26,3 an (Vortag: 29,7; Vorwoche: 37,5). Wegen des Feiertags am Donnerstag (Fronleichnam) könnten allerdings weniger Fälle entdeckt worden sein.

    Samstag, 05.06.2021

    16.23 Uhr: LGL meldet 62 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind in Mittelfranken seit gestern 62 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden (Stand 04.06., 8 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich im Regierungsbezirk damit 89.965 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der gemeldeten Todesopfer im Regierungsbezirk, die mit Covid-19 infiziert waren, hat sich seit gestern nicht erhöht und damit weiterhin bei 2.488.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 33,12, die für ganz Bayern bei 29,23. Die Stadt Nürnberg hat mit 44,56 die höchste Inzidenz im Regierungsbezirk. Mit 13,72 hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen den aktuell niedrigsten Wert in Mittelfranken.

    16.10 Uhr: Nürnberger Hallenbäder bereiten Öffnung vor

    Wie die Stadt Nürnberg mitteilt, arbeitet der Eigenbetrieb NürnbergBad ab sofort an einer Wiedereröffnung eines Angebots für Schwimmen im Hallenbad und für den Besuch von Saunaanlagen. "Wir sind sehr erfreut über das Startsignal der Bayerischen Staatsregierung, nach den Freibädern nun auch weitere Einrichtungen wieder in Betrieb nehmen zu können. Spätestens ab Samstag, 12. Juni 2021, wollen wir unseren Gästen, die so lange gewartet haben, wieder eine Möglichkeit zum Schwimmen und Saunieren geben", teilt Bürgermeister Christian Vogel in seiner Eigenschaft als Erster Werkleiter des Eigenbetriebs NürnbergBad mit.

    11.27 Uhr: Klinikum ändert Besuchsregeln

    Ab dem 7. Juni 2021 werden die Besuchsregeln für das Klinikum Nürnberg gelockert. Das heißt, ab dann ist ein Besuch pro Patient am Tag für die Dauer einer Stunde erlaubt. Das Zeitfenster ist hier zwischen 15 und 19 Uhr (Einlass von 14:30 bis 18 Uhr). Die Regelung gilt für das Klinikum Nord und Süd. In den Krankenhäusern Lauf und Altdorf gilt: montags bis freitags von 14:30 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr. Besuche außerhalb der Besuchszeiten sind nur in besonderen Fällen und unter besonderen Umständen möglich. Hier ist eine Rücksprache mit der jeweiligen Station erforderlich. Ausgenommen von Besuchen bleiben Patientinnen und Patienten auf den COVID-19-Stationen und in den Notaufnahmen.

    Für Besuche gilt im Klinikum Nürnberg die sogenannte "3G"-Regel: getestet, geimpft oder genesen. Voraussetzung für den Einlass ist ein negativer COVID-19-Testnach weis. Das kann ein PCR-Test sein, nicht älter als 24 Stunden, oder ein Antigentest, der maximal 24 Stunden zurückliegt. Ausgeschlossen sind Selbsttests. Für Kurzentschlossene finden sich in der Nähe von Klinikum Nord und Süd externe Testungsmöglichkeiten am Bielingplatz, beim Langwasser-Bad oder am Franken-Center. In den Krankenhäusern Lauf und Altdorf sind ebenso keine Schnelltests für Besucher möglich – hier können Besucher aber auch die örtlichen Angebote nutzen.

    10.14 Uhr: Türkei lockert Einreiseverordnung

    Seit dem 01.06.2021 ist die Einreise in die Türkei auch mit dokumentiertem negativen Antigentest möglich, der bei Ankunft in der Türkei nicht älter als 48 Stunden sein darf. Das teilt die Fluggesellschaft Turkish Airlines mit. Bei Einreise mit negativem PCR-Test darf dieser nicht älter als 72 Stunden sein. Vollständig Geimpfte, deren letzte Covid-Impfung mindestens 14 Tage zuvor vorgenommen wurde und Personen, deren Covid-Erkrankung nicht länger als sechs Monate zurückliegt, brauchen bei Vorlage eines entsprechenden amtlichen Nachweises keinen Test.

    Ausnahmen gelten nur für Fluggäste aus Großbritannien, Iran, Ägypten und Singapur, die in die Türkei nur mit einem negativen PCR-Test einreisen können. Für Passagiere, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Afghanistan, Bangladesch, Brasilien, Indien, Nepal, Pakistan, Sri Lanka oder Südafrika aufgehalten haben und in die Türkei einreisen, gilt neben der PCR- auch eine 14-tägige Quarantänepflicht.

    07.02 Uhr: Metall- und Elektroindustrie plant weiter Kurzarbeit

    Ungeachtet der allmählichen Entspannung in der Corona-Krise planen immer noch viele Unternehmen in Bayerns wichtigster Industriebranche Kurzarbeit. Im zweiten Quartal will mehr als ein Viertel der Betriebe der Metall- und Elektroindustrie, insgesamt gut 28 Prozent, weiter Kurzarbeit fahren. Das teilten die zwei Metallarbeitgeberverbände bayme und vbm mit. "Das macht deutlich, dass die Folgen der Corona-Pandemie keinesfalls überwunden sind", sagte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Im ersten Quartal gab es demnach noch in 36,7 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit.

    Zur Metall- und Elektroindustrie zählen Audi und BMW ebenso wie Airbus, Siemens und der Maschinenbau. Die Geschäftslage ist nach der Konjunkturumfrage der beiden Verbände sehr uneinheitlich: Bei den Autoherstellern geht es aufwärts, die Luftfahrtindustrie ist weiter in der Krise. Die Produktion insgesamt war im ersten Quartal um knapp vier Prozent höher als ein Jahr zuvor. Doch der Durchschnittswert spiegelt nicht die Lage der einzelnen Industriezweige wider: In der Automobilbranche etwa stieg die Produktion um fast acht Prozent, in der Elektroindustrie lag sie um 3,6 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2020.

    06.19 Uhr: Inzidenzwerte überall unter 50

    Laut Robert-Koch-Institut (RKI, Stand 04.06.21, 03.11 Uhr) liegen alle mittelfränkischen Landkreise bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter 50. Einige Landkreise und Städte erreichen den Wert knapp. Der Landkreis Erlangen-Höchstadt hat mit 40,1 den höchsten Wert. Die geringsten Werte weisen die Landkreise Roth mit 13,4, Weißenburg- Gunzenhausen mit 13,7 und Ansbach mit 14,6 auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg liegt mittlerweile bei 44,6 – Fürth meldet 35,6 und Erlangen 32,0. Den niedrigsten Wert hat mit 7,2 die Stadt Ansbach.

    In Deutschland sind innerhalb eines Tages 3.165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 86 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 29,7. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch noch bei 36,8.

    Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.695.633. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 89.026. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 3.527.000.

    05.22 Uhr: Impfung auch ohne Einverständnis der Eltern möglich

    Kinder und Jugendliche können sich auch gegen den Willen ihrer Eltern gegen das Coronavirus impfen lassen. "Wenn mir ein 14-Jähriger klar erklären kann, warum er geimpft werden will und das Thema auch versteht, dann ist eine Impfung ohne Einwilligung der Eltern möglich", sagte Jakob Maske, Bundespressesprecher vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, den Zeitungen der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. Eine Empfehlung an Ärzte, Kinder und Jugendliche ohne Einwilligung der Eltern zu impfen, wollte Maske aber nicht aussprechen. Der goldene Weg sei, die Eltern mit ins Boot zu holen.

    03.43 Uhr: Nachhaltigkeit wird immer wichtiger

    Das Thema Nachhaltigkeit wird für Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf immer wichtiger. Das ist das Ergebnis des "Konsummonitors Nachhaltigkeit" des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Die Kunden legten bei ihrer Kaufentscheidung im Einzelhandel vor allem bei Lebensmitteln und Mode zunehmend Wert auf nachhaltige Produktionsmethoden und die Herkunft der Waren, fasste HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth das Ergebnis der vom Institut für Handelsforschung (IFH) in Köln verfassten Studie zusammen.

    Die Corona-Pandemie habe insbesondere bei Lebensmitteln dem Thema noch einmal einen zusätzlichen Schub gegeben, da im Lockdown mehr Menschen selbst gekocht hätten. Immerhin 51 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten gaben demnach an, dass das Thema Nachhaltigkeit für sie beim Kauf von Lebensmitteln eine hohe Relevanz habe. Beim Fleischkauf waren es sogar 58 Prozent. Der Anteil der Vegetarier sei zwischen 2015 und 2021 von 3,3 auf 6,1 Prozent gestiegen, der Anteil der Veganer von 0,8 auf 1,9 Prozent, berichteten die Studienverfasser.

    Auch im Modemarkt gewinnt das Thema Nachhaltigkeit der Studie zufolge an Bedeutung. Rund 49 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher gaben an, dass ihnen Nachhaltigkeit beim Kauf von Textilien wichtig sei. Immerhin 13 Prozent der Befragten erklärten, die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass sie beim Kauf von Textilien mehr auf Nachhaltigkeit achteten als zuvor. Doch hat das Engagement offenbar auch seine Grenzen: Lediglich 19 Prozent sagten, dass sie mit Leichtigkeit auf ein Kleidungsstück verzichten, wenn es nicht nachhaltig ist.

    Freitag, 04.06.2021

    14.31 Uhr: 96 Corona-Neuinfektionen, Ansbach mit niedrigster Inzidenz

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind in Mittelfranken seit gestern 96 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden (Stand 03.06.21, 08.00 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich im Regierungsbezirk demnach 89.903 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    Die Zahl der gemeldeten Todesopfer im Regierungsbezirk, die mit Covid-19 infiziert waren, ist um drei gestiegen und liegt nun bei 2.488.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 41,91. Der bayernweite Wert liegt bei 34,38. Die Stadt Nürnberg hat mit 64,82 weiterhin die höchste Inzidenz im Regierungsbezirk aufzuweisen. Mit 9,57 hat die Stadt Ansbach den aktuell niedrigsten Wert in Mittelfranken.

    14.35 Uhr: LGL meldet 109 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind in Mittelfranken seit gestern 109 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden (Stand 02.06., 8 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich im Regierungsbezirk damit 89.807 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der gemeldeten Todesopfer im Regierungsbezirk, die mit Covid-19 infiziert waren, ist um eins gestiegen und liegt nun bei 2.485.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 41,57, die für ganz Bayern bei 37,48. Die Stadt Nürnberg hat mit 62,12 die höchste Inzidenz im Regierungsbezirk. Mit 16,75 hat die Stadt Ansbach den aktuell niedrigsten Wert in Mittelfranken.

    11.28 Uhr: Für Fürth gelten neue Regeln

    Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Stadt Fürth liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 38,1 und damit den fünften Tag in Folge unter dem Wert von 50. Das Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz lockert deshalb ab Freitag, 4. Juni, die Corona-Beschränkungen. Unter anderem entfällt für den Besuch in Kulturstätten die vorherige Terminvereinbarung und Kontaktdatenerfassung. In Grundschulen findet Präsenzunterricht statt, für alle anderen Jahrgangsstufen Präsenzunterricht, wenn der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann, sonst Wechselunterricht. Auch Kindertagesstätten dürfen weider öffnen. Kontaktfreier Sport ist in Gruppen von bis zu zehn Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren möglich. Ladengeschäfte dürfen öffnen, müssen aber ein Hygiene- und Schutzkonzept nachweisen.

    10.54 Uhr: Museum für Industriekultur wartet auf Besucher

    Aufgrund des stabilen Inzidenzwerts unter 100 in der Stadt Nürnberg kann auch das Museum Industriekultur seine Türen wieder für Besucherinnen und Besucher mit vorheriger Terminbuchung öffnen. Bis zum 10. Oktober 2021 ist die vom Haus der Bayerischen Geschichte konzipierte Sonderausstellung "Tempo, Tempo – Bayern in den 1920ern" zu sehen. Es gelten Abstandsregeln und FFP2-Maskenpflicht. Ein negatives Corona-Test-Ergebnis ist nicht mehr nötig.

    Die Ausstellung wartet sowohl mit aufwändig inszenierter Ausstellungs-präsentation und einer Vielzahl von Exponaten auf, als auch mit großem Kino. Der mit modernster cineastischer Technik produzierte Film "Wartesaal. Das Schauspiel zur Ausstellung" führt in das kontroverse Jahrzehnt der 1920er-Jahre ein. Protagonisten sind bayerische Kabarettgrößen wie Christoph Süß, Luise Kinseher, Helmut Schleich, Max Uthoff und eine Reihe von Schauspielern des Münchner Volkstheaters. Sie schlüpfen in unterschiedlichste gesellschaftliche Rollen und hinterfragen das Geschehen des Auf- und Umbruchs im Bayern der 1920er Jahre.

    09.39 Uhr: Kunstraum Konfuzius-Institut wieder geöffnet

    Der Kunstraum des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen ist wieder für Besucher geöffnet und zeigt aktuell Werke von drei jungen Fotokünstlerinnen (Gu You, Anika Maaß und Anna Maria Bartels). Die Fotos werden im Rahmen des ersten Fotofestivals Nürnberg 2021 – facing reality, gezeigt. Die Ausstellung ist ab jetzt immer mittwochs und samstags für Besucher offen, die sich jedoch vorher anmelden müssen per Mail.

    09.20 Uhr: Leoni startet Betriebsimpfung

    Ab kommender Woche (07.06.) startet die Leonie AG auch in Deutschland mit ersten Angeboten für eine Impfung durch Betriebsärzte. In anderen Ländern hat das Unternehmen damit bereits gute Erfahrungen gesammelt. Den Anfang macht dabei das Kabelwerk in Roth, teilt das Unternehmen mit. Die Organisation des für die rund 840 Beschäftigten freiwilligen Angebots erfolgte in enger Absprache mit dem Standort-Betriebsrat. Begonnen wird mit den Bereichen, die tätigkeitsbedingt dauerhaft auf dem Werksgelände präsent sein müssen wie zum Beispiel Logistik, Produktion und Instandhaltung. Die interne Priorisierung sei nötig, da die Nachfrage nach Corona-Impfungen in der Belegschaft deutlich höher sei als die Anzahl der Impfdosen.

    In anderen Ländern hat das Unternehmen mit weltweit rund 100.000 Beschäftigten bereits gute Erfahrungen mit Corona-Impfungen gesammelt, so etwa in der Ukraine und in Ägypten, in Mexiko, Rumänien, Brasilien und Russland, teilt die Leoni AG mit.

    06.29 Uhr: Nur Nürnberg mit Inzidenz über 50

    Wie das Robert-Koch-Institut meldet, wurden in der Stadt Nürnberg 31 Neuinfektionen in Verbindung mit dem Virus innerhalb eines Tages registriert. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 62,1. Damit ist die Frankenmetropole die einzige Stadt in Mittelfranken mit einem Wert über 50. Der Landkreis Fürth meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 45,8, der Landkreis Nürnberger Land 45,7, der Landkreis Erlangen-Höchstadt 44,4. Für ganz Bayern meldet das RKI 807 Neuinfizierte. Zehn Menschen starben mit oder am Covid-19-Virus. Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen liegt bei 37,5 Fälle pro 100.000 Einwohner.

    04.12 Uhr: Deutsche Betriebsärzte mit Impfdosenlieferung zufrieden

    Kurz vor dem Start der Impfkampagne in den Betrieben am 7. Juni haben sich die deutschen Betriebs- und Werksärzte zufrieden über die Zahl der Impfdosen geäußert. "Wir haben als Betriebsärzte ein Anfangskontingent von über 700.000 Dosen erhalten", sagte die Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Anette Wahl-Wachendorf, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Das ist deutlich besser als erwartet und im Vergleich zum Start der Hausarztkampagne."

    Bisher scheine es mit Logistik und Versorgung über die Apotheken im Großen und Ganzen gut zu laufen, fügte sie hinzu. Kritisch äußerte sie sich hingegen über die Vergütung der Impfungen. "20 Euro für eine aufsuchende Impfung sind nicht kostendeckend für den Aufwand des Impfprocederes. Da legen Ärzte faktisch drauf", erklärte die Medizinerin.

    02.22 Uhr: Bundesdeutsche wollen Maske tragen

    Auch wenn die Corona-Pandemie vorbei ist, will fast die Hälfte der Menschen in Deutschland weiter eine Maske tragen. 44,7 Prozent sprachen sich in einer Umfrage im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" dafür aus. Ältere Menschen wollen eher bei der Maske bleiben als jüngere und mehr Frauen als Männer.

    Mittwoch, 02.06.2021

    17.49 Uhr: Maskenpflicht und Alkoholverbot in Fürth verlängert

    Die Stadt Fürth hat die Maskenpflicht und das Alkoholverbot in der Innenstadt verlängert. Trotz sinkender Inzidenzwerte gelten die verschärften Hygieneschutzbestimmungen weiter, teilte die Stadt mit. Zwar hat die Außengastronomie aufgrund der gesunkenen Infektionszahlen inzwischen geöffnet, trotzdem hält das Ordnungsamt an den Maßnahmen fest.

    Die Maskenpflicht gilt tagsüber in Teilen der Innenstadt. Das Alkoholverbot erstreckt sich auf das gesamte Stadtgebiet und gilt ohne Unterbrechungen. Die Maßnahmen wurden zunächst bis zum kommenden Sonntag (06.06.21) verlängert, so die Stadt.

    16.07 Uhr: LGL meldet 53 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind in Mittelfranken seit gestern 53 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden (Stand 01.06., 8 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich im Regierungsbezirk damit 89.698 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der gemeldeten Todesopfer im Regierungsbezirk, die mit Covid-19 infiziert waren, liegt seit gestern unverändert bei 2.484.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 40,78, die für ganz Bayern bei 35,73. Die Stadt Nürnberg hat mit 64,43 die höchste Inzidenz im Regierungsbezirk. Mit 20,44 hat die Stadt Erlangen den aktuell niedrigsten Wert in Mittelfranken.

    13.01 Uhr: Sieben Neuinfektionen in Stadt und Landkreis Ansbach

    Das Landratsamt Ansbach meldet sieben weitere Infektionsfälle und damit seit Beginn der weltweiten Corona-Pandemie insgesamt 10.302 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 8.406 (+ 7 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 1.896 (+ 0 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 9.517 Personen in Landkreis Ansbach (7.783) und Stadt Ansbach (1.734) als genesen.

    Seit März 2020 sind insgesamt 239 Personen im Landkreis Ansbach (193) und der Stadt Ansbach (46) im Zusammenhang mit Corona verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ansbach liegt heute bei 25,5.

    11.46 Uhr: Vorverkauf Sommer in der Katherinenruine beginnt

    Musik, Theater und Film im Open-Air-Format hat der Sommer in der Katharinenruine, Am Katharinenkloster 6, im Angebot. Das diesjährige Programm startet am Freitag, 11. Juni 2021, der Vorverkauf für die Juni-Termine beginnt am heutigen Dienstag, 1. Juni, für die Juli-Termine am Dienstag, 15. Juni, teilt die Stadt mit.

    11.25 Uhr: Ab Samstag Stadtführungen in Neustadt a.d. Aisch

    Ab Samstag, den 05.06.2021 finden wieder offene Stadtführungen in Neustadt an der Aisch statt. Treffpunkt um 11 Uhr ist das Neustädter Rathaus. Die Kosten betragen 3 Euro pro Person.

    11.18 Uhr: Lockerungen auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

    In den vergangenen fünf Tagen wurde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die 7-Tage-Inzidenz von 35 unterschritten. Daher kann ab Donnerstag, 03.06.2021 die bestehende Kontaktbeschränkung weiter gelockert werden, teilt das Landratsamt mit.

    Ab 03.06.2021 ist das Treffen bzw. der Aufenthalt der Angehörigen von drei Hausständen im privaten oder öffentlichen Raum zulässig, solange die Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird. Weiterhin gilt unter anderem, dass die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren für die Gesamtzahl außer Betracht bleiben. Vollständig geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

    11.14 Uhr: Erlanger Sternla City-Lounge sucht Gastronomen

    Auf dem Erlanger Schlossplatz soll heuer eine "Sternla CityLounge" stattfinden. Wie das City-Management Erlangen e.V. mitteilt, werden derzeit interessierte Gastronomen gesucht. Die Veranstaltung soll den "Erlanger SchlossStrand" ersetzen, der wegen der Pandemie heuer nicht stattfindet.

    Vom 6. Juli bis 8. August soll nun eine ähnliche, aber reduzierte und coronakonforme Infrastruktur in der Innenstadt geschaffen werden mit Sandfläche, Strandkörben und Liegestühlen. Nach Angaben des City-Managements sei die Alternativlösung eine "Chance für besonders betroffene Erlanger Betriebe", die durch die Pandemie Verluste hinnehmen mussten. Derzeit sei die Durchführung noch nicht bestätigt; die Planungen aber würden bereits im Hintergrund laufen und Bewerbungen interessierter Gastronomen würden entgegengenommen, heißt es.

    10.58 Uhr: Lockerungen im Nürnberger Land

    Das Robert Koch-Institut hat am Montag, 31. Mai, für das Nürnberger Land eine 7-Tage-Inzidenz von 39,8 gemeldet. Damit hatte der Landkreis den fünften Tag in Folge einen Wert unter 50. Auf Basis dieser Zahlen wurde nun das Einvernehmen des Ministeriums zu neuen Lockerungen erteilt, teilt das Landratsamt mit. So dürfen ab Mittwoch private Zusammenkünfte stattfinden, dass heißt, Treffen zwischen zwei Hausständen mit maximal 5 Personen sind erlaubt. Die zu den Hausständen dazugehörigen Kinder unter 14 Jahren zählen dabei nicht mit. Auch die Ausgangssperre ist unter anderem damit aufgehoben.

    9.54 Uhr: Kultursommer im Museumshof Ansbach findet statt

    Es steht fest: Das Theater Ansbach kann den Kultursommer im Museumshof, eine Kooperation der Stadt Ansbach mit den örtlichen Kulturschaffenden, eröffnen. Gezeigt wird am Donnerstag 3. und am Freitag 4. Juni um jeweils 19 Uhr der Otto-Reutter-Liederabend "In 50 Jahren ist alles vorbei".

    Die Stadt Ansbach hat für die Veranstaltungen im Museumshof eine Bühne errichten lassen, die sie den Ansbacher Kulturschaffenden zur Verfügung stellt. Das umfangreiche Programm für den Kultursommer im Museumshof wird am 2. Juni vorgestellt.

    08.34 Uhr: Impfangebot für Menschen ohne festen Wohnsitz

    Die Impfungen gegen Covid-19 von Menschen ohne festen Wohnsitz schreiten in Nürnberg voran, so die Stadt. Nachdem am Sonntag (30. 05.) in der Ökumenischen Wärmestube 30 Personen geimpft wurden, konnten am Montag in der Caritas-Straßenambulanz Franz von Assisi an die 90 Personen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft werden.

    Da beim Impfstoff von Johnson & Johnson nur eine Injektion notwendig ist, werden die Impflinge bereits nach 14 Tagen einen Impfschutz von 67 Prozent und nach vier Wochen von 85 Prozent aufgebaut haben und sind somit vor schweren Covid-Krankheitsverläufen gut geschützt. Ein weiterer Vorteil der Einmalimpfung ist auch, dass Personen erreicht werden können, die nicht dauerhaft in einer bestimmten Einrichtung leben

    06.17 Uhr: Überall sinkende Werte

    Nach wie vor meldet in Mittelfranken die Stadt Nürnberg den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert. Er liegt bei 64,4 und damit weit über dem gesamtbayerischen Wert von 35,6. In Nürnberg erhöhte sich die Zahl der gemeldeten positiven Tests innerhalb von einen Tag um 30. Insgesamt haben sich über 34.000 Menschen in der Frankenmetropole seit Beginn der Pandemie mit dem Corona-Virus infiziert.

    Den zweithöchsten Wert in Mittelfranken weist der Landkreis Erlangen-Höchstadt aus. Es wurden aber keine Neuinfizierungen gemeldet, die 7-Tage-Inzidenz sank auf 43,0, gefolgt vom Landkreis Fürth mit 42,4, dem Nürnberger Land (39,2) und der Stadt Fürth mit 35,8. Den niedrigsten Wert verzeichnet die Stadt Erlangen mit 19,6.

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnet bundesweit 1.785 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 35,2. Am Tag zuvor betrug der Wert 35,1. 153 weitere Menschen starben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 88.595. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,68 Millionen Corona-Tests positiv aus.

    02.31 Uhr: Merkel hebt Bundesnotbremse auf

    Die "Bundes-Notbremse" mit einheitlichen Maßnahmen bei hohen Corona-Infektionszahlen kann aus Sicht von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Ende Juni außer Kraft treten. Die Kanzlerin machte zugleich für den Fall wieder bundesweit steigender Infektionszahlen deutlich: "Sollte sich etwas entwickeln durch Mutationen, was wir alles nicht hoffen, dann können wir das jederzeit reaktivieren".

    Die im April in Kraft getretenen bundeseinheitlichen Regeln sind im Infektionsschutzgesetz längstens bis zum 30. Juni befristet. Merkel betonte, dass die Notbremse "sehr zur Klarheit" beigetragen habe, um die dritte Corona-Welle zu bremsen.

    00.15 Uhr: Virus-Varianten haben jetzt Namen

    Die Varianten des Corona-Virus bekommen neue Namen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekanntgab, sollen die Mutationen künftig nach griechischen Buchstaben benannt werden und zwar in der Reihenfolge ihrer Entdeckung: So wird aus der britischen Variante "Alpha", aus der südafrikanischen "Beta", aus der brasilianischen "Gamma" und aus der indischen "Delta". "Kein Land soll für die Entdeckung und die Meldung von Varianten stigmatisiert werden", erklärte WHO-Epidemiologin Maria Van Kerkhove. Auch für Buchstaben-Zahlen-Kombinationen wie B.1.351 ist laut WHO das Spiel aus. "Diese wissenschaftlichen Bezeichnungen haben ihre Vorteile, aber sie sind schwer auszusprechen und zu behalten", so Van Kerkhove.

    Der Entscheidung für das griechische Alphabet waren monatelange Überlegungen vorausgegangen, wie der daran beteiligte Bakteriologe Mark Pallen berichtet. Dabei hätten die Experten zunächst auch griechische Götter oder pseudo-klassische Wortschöpfungen in Betracht gezogen. Doch die Ideen seien verworfen worden, weil viele der Namen bereits genutzt würden - für Marken, Unternehmen und Außerirdische. Er selbst habe den Vorschlag gestoppt, die Varianten als VOC1, VOC2 und so weiter zu bezeichnen, so Pallen: Ausgesprochen ähnelten sie doch zu sehr einem englischen Schimpfwort.

    Dienstag, 01.06.2021

    15.05 Uhr: LGL meldet 78 Neuinfektionen

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind in Mittelfranken seit gestern 78 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden (Stand 31.05., 8 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich im Regierungsbezirk damit 89.645 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der gemeldeten Todesopfer, die mit Covid-19 infiziert waren, ist seit gestern um zwei gestiegen auf nun 2.484.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 42,31, die für ganz Bayern bei 36,53. Die Stadt Nürnberg hat mit 66,36 die höchste Inzidenz im Regierungsbezirk. Mit 17,77 hat die Stadt Erlangen den aktuell niedrigsten Wert in Mittelfranken.

    12.19 Uhr: Interzoo findet digital statt

    Auf der in diesem Jahr online stattfindenden Interzoo.digital vom 1. bis 4. Juni stellen 336 Aussteller aus 48 Ländern über 1.100 Produkte vor, die den Fachbesuchern die neuesten Heimtiertrends näherbringen. Komfortabel, gesund und nachhaltig sind die Neuheiten, die die Hersteller für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel, Fische, Terrarientiere und Tiere im Garten auf der digitalen Ausgabe der Weltleitmesse der Heimtierbranche präsentieren, so die Veranstalter. Die Interzoo soll im kommenden Jahr wieder wie gewohnt im Messezentrum Nünberg stattfinden.

    12.15 Uhr: Verstärkte Kontrollen durch Polizei

    Nach Ausschreitungen bei Partys und Gewalt gegen Polizisten am vergangenen Wochenende will die Polizei im Freistaat entsprechende Plätze verstärkt kontrollieren. Seit Monaten seien ohnehin schon vermehrt Einsatzkräfte im Einsatz, teilten die Sprecher der Regierungsbezirke Mittelfranken und Oberfranken am Montag mit. Diese würden die Hauptschauplätze nun stärker in den Blick nehmen.

    Am Wochenende hatte die Polizei mehrere Partys in bayerischen Städten aufgelöst - unter anderem in Regensburg. Feiernde randalierten teils, warfen Gegenstände auf Polizisten und ignorierten die Maskenpflicht. In Oberfranken liege etwa ein besonderes Augenmerk auf der Unteren Brücke in Bamberg - einem beliebten Treffpunkt von Jugendlichen.

    Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sprach am Montag von einem aggressiven und ignoranten Verhalten vor allem vieler junger Menschen. "Unsere Einsatzkräfte werden zum Teil mit Flaschen beworfen, massiv beleidigt und bedroht", sagte der bayerische Landesvorsitzende Peter Pytlik. Er forderte alle Feiernden dazu auf, sich von derartigem Verhalten zu distanzieren.

    12.05 Uhr: Sinkender Inzidenzwert in Stadt und Landkreis Ansbach

    Das Landratsamt Ansbach teilt zwei weitere Infektionsfälle und damit seit Beginn der weltweiten Corona-Pandemie insgesamt 10.295 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach mit. 8.399 (+ 1 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 1.896 (+ 1 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach.

    Davon gelten 9.455 Personen in Landkreis Ansbach (7.723) und Stadt Ansbach (1.732) als genesen. Seit März 2020 sind insgesamt 239 Personen im Landkreis Ansbach (193) und der Stadt Ansbach (46) im Zusammenhang mit Corona verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ansbach liegt heute bei 26,0.

    11.26 Uhr: Straßenbahndepot St. Peter startet wieder

    Nach einer gut siebenmonatigen Schließung kann das Historische Straßenbahndepot St. Peter der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg am kommenden Wochenende, 5. und 6. Juni 2021 wieder öffnen.

    Als besonderes Ausstellungsstück gibt es in der Schloßstraße 1 den Schienenschleifwagen A17 zu sehen. Das Spezialfahrzeug aus dem Jahr 1937, das nun einige Jahre in Nürnberg im Einsatz war, macht dort einen letzten Zwischenstopp auf seinem Weg in ein Straßenbahnmuseum bei Hannover. Außerdem wird die Burgringlinie 15 einige Runden um die Nürnberger Altstadt drehen.

    So lange die Inzidenzwerte in Nürnberg über 50 liegen, ist eine Terminvereinbarung für ein Zeitfenster notwendig, Kontaktdaten müssen erfasst werden, Abstände sind einzuhalten und während des gesamten Besuchs ist in der Ausstellungshalle eine FFP2-Maske zu tragen. Eine Rundfahrt mit der Burgringlinie ist zusammen mit einer Terminbuchung für das Historische Straßenbahndepot St. Peter möglich. Für die Teilnahme ist ein aktueller, negativer Corona-Test vorzulegen und auch hier müssen die Kontaktdaten erfasst werden. Ein- und Ausstieg ist nur im Museum möglich. Während der Fahrt ist ebenfalls eine FFP2-Maske zu tragen.

    © Straßenbahndepot St. Peter, Thomas Kübler
    Bildrechte: Straßenbahndepot St. Peter, Thomas Kübler

    Schienenschleifwagen A17 aus dem Jahr 1937

    10.30 Uhr: Fürther Sommerbad öffnet

    Seit 21. Mai 2021 dürfen in Bayern die Freibäder öffnen, sofern der Inzidenzwert stabil unter 100 liegt. Das ist in Fürth der Fall, sodass die zuständige infra ab 1. Juni 2021 das Sommerbad am Scherbsgraben öffnen kann.

    Neu ist als Zugangsvoraussetzung eine inzidenzabhängige Testpflicht für alle Badegäste: Liegt die 7-Tage-Inzidenz für Fürth zwischen 50 und 100 müssen alle Besucher in Verbindung mit einem Ausweisdokument einen negativen Test, der nicht älter als 24 Stunden von einer anerkannten Teststelle (PCR-Test) oder zugelassene Schnellteststelle ausgestellt ist, vorweisen. Selbsttests können nicht anerkannt werden. Entsprechend den Vorgaben der Regierung als genesen oder vollständig geimpft geltende Gäste benötigen keinen Test, müssen jedoch einen Nachweis über ihre Genesung oder Impfung mit sich führen – ebenfalls in Verbindung mit einem Ausweisdokument.

    10.27 Uhr: Mittelmeer-Filmtage starten

    Am 03. Juni startet das Open-Air-Kino im Innenhof des Museum Tucher-Schloss. Gespielt wird bei jeden Wetter, so die Veranstalter. Nach wie vor gilt Maskenpflicht bis zum Platz. Ein negativer Coronatest (Schnelltest nicht älter als 24 Std., bei PCR-Test 48 Std.), vollständiger Impfschutz oder ein Nachweis einer überstandenen Infektion ist Voraussetzung für den Zugang zur Veranstaltung.

    09.45 Uhr: Besuche im Klinikum Fürth möglich

    Bleibt die Inzidenz der Stadt Fürth weiterhin unter 100, dürfen ab morgen, den 01.06.2021, Patienten aller Non-Covid-Stationen wieder Besuch empfangen. Außerdem gilt für Besucher die 3-G-Regel: Besucher müssen offiziell nachweislich entweder geimpft (gültig ab 15 Tagen nach der Zweitimpfung), genesen oder negativ getestet sein.

    Ab sofort dürfen nicht nur Wöchnerinnen, sondern auch präpartale Patientinnen von einer festgelegten Begleitperson (Vater des Kindes /Lebenspartner/in) für eine Stunde am Tag in der Zeit von 11.30 bis 15.30 Uhr besucht werden (letzter Einlass: 14.30 Uhr). Pro Patientenzimmer darf jedoch nur eine Person zu Besuch kommen, das heißt, dass die Wöchnerinnen die Besuchszeiten miteinander absprechen müssen. Ein Besuch auf der Wochenstation direkt nach der Geburt im Rahmen der Verlegung ist jedoch nicht möglich.

    Auf den Covid-Stationen ist ein Besuch nur in Ausnahmefällen in Absprache mit den behandelnden Ärzten möglich.

    08.21 Uhr: Holetschek kündigt Konsequenzen an

    Nach dem Bekanntwerden von Betrugsvorwürfen gegen Corona-Teststellen in Bayern und Nordrhein-Westfalen kündigt der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), Konsequenzen an. "Wer sich an der Corona-Pandemie mit kriminellen Machenschaften bereichern will, gehört konsequent bestraft", sagte der bayerische Gesundheitsminister vor einer für Montagmorgen geplanten Beratung der Länder-Gesundheitsminister mit Bundesminister Jens Spahn (CDU). "Bayern setzt sich dafür ein, dass alle Vorwürfe rasch aufgeklärt werden", sagte Holetschek.

    Ein möglicher Abrechnungsbetrug bei Bürgertests zieht seit dem Wochenende immer weitere Kreise, die Justiz ermittelt. "Klar ist: Dort wo ein möglicher Schaden noch abwendbar ist, werden alle Maßnahmen ergriffen, um dies zu tun", betonte Holetschek und forderte eine andere Auszahlungspraxis: "Bei Verdacht auf betrügerisches Vorgehen dürfen die Vergütungen erst nach Prüfung ausgezahlt werden".

    Bekannt wurden bislang Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Dem bayerischen Gesundheitsministerium sei "konkret ein Fall bekannt, in dem die Behörden ermitteln", sagte ein Ministeriumssprecher auf dpa-Anfrage am Sonntag in München. Um welche Teststelle es sich handelt, wollte er "wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens und der noch geltenden Unschuldsvermutung" nicht sagen.

    06:24 Uhr: Nürnberg mit Inzidenz von 66,4

    Das Robert Koch-Institut verzeichnet 30 Neuinfektionen binnen 24 Stunden für die Stadt Nürnberg. Die 7-Tage Inzidenz liegt damit bei 66,4. Das ist der höchste Wert in Mittelfranken. Gefolgt vom Landkreis Erlangen-Höchstadt mit einer Inzidenz von 47,4. Dort melden die Gesundheitsämter 16 Neuinfizierte mit dem Covid-Virus binnen 24 Stunden. Der Landkreis Fürth weist eine Inzidenz von 44,1, die Stadt Fürth von 41,2 aus. Alle Werte liegen damit über dem Wert für Bayern. Der Freistaat verzeichnet eine 7-Tage-Inzidenz von 36,4.

    Das RKI verzeichnet 1.978 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 704 Fälle weniger als eine Woche zuvor. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 35,1. Am Tag zuvor betrug der Wert 35,2. 36 weitere Menschen starben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 88.442. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,68 Millionen Corona-Tests positiv aus. Die Montagswerte sind meist weniger aussagekräftig als die an anderen Wochentagen, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter melden und weniger getestet wird.

    05.01 Uhr: Linnemann fordert Abschaffung der Testpflicht

    Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU/CSU, Carsten Linnemann, spricht sich bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 für die Abschaffung der Testpflicht beim Einkaufen im Einzelhandel aus. "In Nordrhein-Westfalen gilt bereits die Regel, sobald die Inzidenz unter 100 liegt. Andere Bundesländer sollten dem Beispiel folgen", sagt Linnemann, der auch stellvertretender Fraktionschef der Union im Bundestag ist, der Zeitung "Welt". Am Sonntag lag die Inzidenz in allen Bundesländern unter 50.

    02:04 Uhr: Long Covid-Patienten gefährdet

    Die Zahl der Patienten mit chronischer Erschöpfung bis hin zur Suizidgefahr könnte sich nach Einschätzung des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach durch Corona-Langzeitfolgen verdoppeln. "Es gibt zahlreiche Formen von Long Covid", sagte Lauterbach dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". Besonders schwerwiegend sei aber das Chronic Fatigue Syndrom (CFS), das sich durch Schmerzen, Schwäche, extreme Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten äußere. "Es handelt sich um eine völlig unnormale physische und psychische Erschöpfung schon nach kleinsten körperlichen Anstrengungen", sagte Lauterbach. Auch die Arbeitswelt werde dieses Krankheitsbild zu spüren bekommen. Vor Corona habe die Zahl der CFS-Kranken bei 250.000 gelegen. "Mit der Pandemie könnte sich diese Zahl verdoppeln."

    Montag, 31.05.2021