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Corona-Ticker Oberbayern: Zwei Landkreise unter 35er-Inzidenz | BR24

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Vorbereitung des PCR-Tests für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus

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    Corona-Ticker Oberbayern: Zwei Landkreise unter 35er-Inzidenz

    Laut LGL ist die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in den Landkreisen von Oberbayern gestiegen. Derzeit liegen nur Starnberg und Neuburg-Schrobenhausen unter der 35-Marke. Alle Entwicklungen im Corona-Ticker von Oberbayern.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

    • Corona-Inzidenz in München erneut gestiegen (04.03., 8.30 Uhr)
    • Größerer Check-In-Bereich im Münchner Impfzentrum (03.03., 18.28 Uhr)
    • 539 Neuinfektionen in Oberbayern seit gestern (03.03., 18.22 Uhr)
    • Corona-Tests mit falschem Datum - Festnahmen am Grenzübergang (03.03., 16.54 Uhr)
    • Münchner App für Freizeit, Kultur und Sport geplant (03.03., 15.00 Uhr)
    • Münchner Stadtrat will "Hybridsitzungen" (03.03., 14.23 Uhr)
    • Inzidenz-Wert in München steigt - "Wir marschieren Richtung 50" (03.03., 9.38 Uhr)
    • Stadtrat München: Entscheidung über zusätzliche Impfzentren (03.03., 3.30 Uhr)

    Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    14.47 Uhr: Hoher Prozentsatz an Virusvarianten in München

    Varianten des Corona-Virus scheinen in München auf dem Vormarsch zu sein. Die Stadt München meldet, dass von den seit dem 5. Februar neu gemeldeten 1.861 Fällen jetzt bei 987 Fällen ein vPCR-Test-Ergebnis vorliegt. Dabei ergab sich laut Stadt für 405 Fälle (41,0 % der bekannten vPCRs) ein Verdacht auf eine besorgniserregende Virusvariante (Variant of concern, VOC). Davon wurden 285 Fälle als britische Variante bestätigt. Zur Bestimmung der südafrikanischen oder der brasilianischen Variante müsse noch eine Genomsequenzierung durchgeführt werden, so die Stadt weiter. Die 7-Tages-Inzidenz in München liegt seit heute mit 36,5 (RKI) wieder über dem Warnwert von 35.

    14.20 Uhr: Nur noch zwei Landkreise unter dem 35er Inzidenzwert

    In Oberbayern steigen die 7-Tages-Inzidenzwerte pro 100.000 Einwohner. Das geht aus den Zahlen des LGL hervor. Nur noch die Landkreise Starnberg (25) und Neuburg-Schrobenhausen (26,7) sowie die Stadt Ingolstadt (27) liegen unter dem Warnwert von 35. Die Stadt München liegt mit 36,7 knapp darüber. Weiterhin über der 100er Marke liegen die Landkreise Altötting (118) und Mühldorf (112). Knapp darunter der LK Berchtesgaden (94) und der LK Rosenheim (93). Ingesamt haben sich seit gestern laut LGL 374 Personen in Oberbayern mit dem Coronavirus infiziert.

    Sonntag, 28. Februar

    14.45 Uhr: Der Inzidenzwert in den Landkreisen Altötting und Mühldorf ist wieder über 100.

    Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt in den Landkreisen Altötting (114) und Mühldorf (106) wieder über der Marke von 100. Das geht aus den Zahlen des LGL hervor. Ebenfalls leicht verschlechtert hat sich die Lage in den Landkreisen Eichstätt (42) und Pfaffenhofen (39), sie liegen jetzt wieder über der 35iger Marke. Unter dieser Marke liegen die Landkreise Neuburg-Schrobenhausen (19,5) Starnberg (26) und die Stadt Ingolstadt (31,3). Ganz knapp darunter die LK Landsberg (34,9), Weilheim-Schongau (34,7) sowie die Stadt München (34,83). Ingesamt haben sich seit gestern 433 Personen in Oberbayern mit dem Coronavirus infiziert.

    Samstag, 27. Februar

    16.42 Uhr: Zwei Verdachtsfälle für brasilianische Mutation im Landkreis Dachau

    Im Landkreis Dachau gibt es erstmals zwei Verdachtsfälle für die sogenannte "brasilianische Mutation" des Corona-Virus. Sie soll - wie auch die "britische Mutation" - deutlich ansteckender sein. Die Fälle müssen noch genauer abgeklärt werden. Das kann nach Auskunft des Landratsamts einige Tage dauern.

    16.33 Uhr: Impfzentrum Ebersberg schafft mehr Platz und eine Außenstelle

    In den beiden kommenden Nächten wird das Impfzentrum in Ebersberg um sechs Arztzimmer erweitert. Diese sind zunächst für Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff vorgesehen, wie das Landratsamt mitteilt. Voraussichtlich ab kommenden Mittwoch können in den zusätzlichen Räumen etwa 300 Impfungen täglich durchgeführt werden. Bis Ende März soll auch eine Außenstelle im Landkreisnorden eingerichtet werden.

    16.28 Uhr: Viertes Impfzentrum für Kreis München in Planegg

    Der Landkreis München bekommt ein viertes Impfzentrum: Ab Dienstag werden Bürger aus dem Würmtal in Planegg geimpft. Es ist aktuell auf 200 Impfungen pro Tag ausgelegt. Daneben gibt es im Landkreis bereits Impfzentren in Haar, Oberhaching und Unterschleißheim.

    Die neueste Einrichtung liegt direkt am S-Bahnhof Planegg und wird vom Bayerischen Roten Kreuz betrieben. Zuständig ist sie konkret für die drei Gemeinden Gräfelfing, Neuried und Planegg. Bürger von dort mussten zum Impfen bisher nach Unterschleißheim fahren.

    Der Landkreis München plant auch, die Impfkapazitäten insgesamt hochzufahren, sobald genug Impfstoff zur Verfügung steht, und dabei "die Hürden so niedrig wie möglich zu halten", wie Landrat Christoph Göbel sagt: Ab kommender Woche soll es auch einzelne Impftage für mobilitätseingeschränkte Bürger direkt in den Kommunen geben - entweder in gemeindeeigenen Räumen oder in Impfbussen.

    15.38 Uhr: Tourismusverband spricht von monatlich bis zu einer Milliarde Umsatzverlust in Oberbayern

    Der Tourismusverband "Tourismus Oberbayern München e.V." (TOM) befürchtet hohe Umsatzverluste im oberbayerischen Tourismus, sollte der Lockdown weitergehen. Der Verband spricht in einer Pressemitteilung von monatlichen Umsatzverlusten von bis zu einer Milliarde Euro.

    Für die Zeit zwischen März und Dezember 2020 errechnete einer Beratungsfirma einen Umsatzausfall von 5,7 Milliarden Euro in Oberbayern. Über vier Milliarden entfallen dabei auf den Übernachtungstourismus, etwa 1,5 Milliarden Euro auf den Tagestourismus. Der Geschäftsführer von TOM sprach von immensen Ausfällen auch angesichts der Tatsache dass in Oberbayern über 200.000 Arbeitsplätze im Tourismus angesiedelt sind.

    Der Tourismusverband TOM fordert jetzt eine mehrstufigen Plan für corona-adäquate Öffnungen, die dem Tourismus zugute kommen könnten. Als erstes sollten demnach Freiluft-Bereiche geöffnet werden, das heißt Freischankbereiche, Seilbahnen und Lifte. In einer nächsten Stufe sollen nach den Vorstellungen des TOM die Innebereiche freigegeben werden um die Gastronomie und Hotels wieder für Touristen zugänglich zu machen.

    15.33 Uhr: Schulen und Kitas im Kreis Mühldorf bleiben trotz hohen Inzidenzwerts am Montag geöffnet

    Schulen und Kindertageseinrichtungen bleiben im Landkreis Mühldorf am Inn auch am Montag (1.03.21) geöffnet. Das teilte Landrat Max Heimerl (CSU) nach Abstimmung mit Regierungspräsidentin Maria Els mit.

    Am Freitag lag die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Mühldorf am Inn laut Robert-Koch-Institut bei 91,5. Wie es am Dienstag und den folgenden Tagen weiter geht, soll am Montag vom Landratsamt Mühldorf am Inn bekannt gegeben werden.

    14.17 Uhr: Mobile Luftreinigungsgeräte und Co2-Sensoren für Schulen im Landkreis Berchtesgadener Land

    Die erste Schulwoche mit Präsenzunterricht für einen Teil der Schülerinnen und Schüler sind im Landkreis Berchtesgadener Land gut verlaufen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt, das die Schulen mit mobilen Luftreinigungsgeräte und CO2-Sensoren unterstützt und diese angeschafft hat. Der Einsatz dieser Geräte soll die Lehrkräfte bei der Entscheidung, wann und wie lange Unterrichtsräume zu lüften sind, unterstützen.

    Fast 200 Sensoren sind Anfang des Jahres an das Sonderpädagogische Förderzentrum St. Zeno, die Staatliche Berufsschule Freilassing, die Berufsfachschule für Holzbildhauerei und Schreinerei, die Landwirtschaftsschule Laufen, die Realschule im Rupertiwinkel Freilassing, das Rottmayr Gymnasium Laufen sowie das Karlsgymnasium Bad Reichenhall verteilt worden.

    Für 21 Räume, die nicht ausreichend belüftet werden können, hat der Landkreis zusätzlich mobile Luftreinigungsgeräte angeschafft. Die mit speziellen Filtern ausgestatteten Geräte sollen die eventuell vorhandenen Viren in der Raumluft reduzieren und damit die Corona-Ansteckungsgefahr mindern. Die Geräte sind nun im Sonderpädagogischen Förderzentrum St. Zeno, der Staatlichen Berufsschule Freilassing, der Realschule im Rupertiwinkel Freilassing sowie im Karlsgymnasium Bad Reichenhall im Einsatz.

    13.30 Uhr: Ingolstadts OB kritisiert Berliner Tempo bei Schnelltests

    Ingolstadt bietet ab Montag Corona-Schnelltests. Dafür wurde heute, 26.02.2002, eine Schnellteststation beim alten Landratsamt in der Mitte Stadt eröffnet. Außerdem werden mobile Schnell-Test-Teams eingesetzt. Insgesamt können so bis zu 45 000 Schnelltests im Monat durchgeführt werden.

    Bei der Vorstellung der neuen kommunalen Schnellteststation übte Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf heute, 26.02.2002, heftige Kritik an der Berliner Corona Politik. Ihm gehen Testen und Impfen viel zu langsam: „Ich habe wirklich den Eindruck, dass die in Berlin nicht wissen, was bei uns, bei der Bevölkerung los ist. Es liegen wirklich die Nerven blank. Die wissen nicht mehr, wie es weitergeht. Man kann das nicht so weiterfahren. Das geht nur mit Testen. Was mich so ärgert, ist, dass das in München und Berlin in den Köpfen noch nicht so angekommen ist. Testen und Lockerungen. Das sind zwei Seiten derselben Medaille. Das kommt viel zu spät.“ (OT Scharpf in bayernweit)

    Um die Öffnungsperspektiven zu erhöhen, gehe die Stadt deshalb bei den Schnelltests in Vorleistung.

    Die neue Schnellteststation Ingolstadt Mitte wird vom Roten Kreuz betrieben und geht nach der heutigen Eröffnung am Montag in den Regelbetrieb. Schon ab heute Nachmittag, 26.02.2002, können die Bürger Termine für Schnelltests vereinbaren, online unter www.ingolstadt.de/corona oder telefonisch unter 0841/305- 40008 (Mo. bis Fr. 8 bis 16 Uhr).

    In Kombination mit den mobilen Test-Teams will Ingolstadt auch die Schnelltestungen für Schulen und Kinderbetreuung sicherstellen. Angeboten werden zudem kostenlose Tests zum Beispiel für Besuche in Altenheimen, bei den Großeltern oder bei Risikopatienten. Die bisherige kommunale Teststation am Audi Sportpark, die PCR-Tests durchführt, wird ebenfalls erweitert.

    13.30 Uhr: Impfzentrum Erding weitet Kapazität aus

    Durch den Umzug des Impfzentrums in die größere Halle am Lodererplatz stehen ab kommender Woche mehr Impfkapazitäten zur Verfügung. Geplant sind zunächst 320 Impfungen pro Tag - 50 Prozent mehr als bisher. Möglich wären bis zu 400 Impfungen, wie das Landratsamt mitteilt. Außerdem wird der Impfbetrieb an Samstagen nun auch durch das Klinikum Erding unterstützt, so dass im Landkreis nun an sechs Tagen pro Woche Impfungen durchgeführt werden.

    10.34 Uhr: Landkreis München will mit Corona-Nothilfefonds Menschen in Not unterstützen

    Der Landkreis München will von der Corona-Krise betroffene Menschen mit einem Nothilfefonds unterstützen. Das hat laut einer Pressemitteilung des Landratsamts der Kreisausschuss beschlossen. Da aus rechtlichen Gründen eine unmittelbare finanzielle Hilfe nicht möglich sei, wolle man einen solchen Fonds mit Spenden finanzieren. Zuwendungen sollen von Firmen und Privatpersonen kommen, die laut Landkreis nicht so stark von der Pandemie betroffen sind. Wohlfahrtsverbände und Nachbarschaftshilfen sollen den Nothilfefonds verwalten und dafür Werbung machen. Neben finanzieller Unterstützung soll zum Beispiel auch unbürokratisch Hilfe geleistet werden in Form von Sachspenden, Lebensmittelspenden oder der Begleichung unaufschiebbarer Zahlungen wie Wohnnebenkosten.

    7.36 Uhr: Verwirrung im Inzidenzwerte: RKI bestätigt Datenpanne

    Beim Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es heute eine Datenpanne. Bei allen Kreisen und Städten besteht eine Differenz um den Faktor 2. Die richtigen Inzidenzwerte sind über die Liste der einzelnen Kreise im Covid19-Dashboard abrufbar. Das RKI hat die Datenpanne inzwischen bestätigt, es werde "mit Hochdruck" an einer Korrektur gearbeitet.

    Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

    6.05 Uhr: Regional- und S-Bahn-Verkehr im Coronajahr: Weniger Nutzung aber zufriedenere Fahrgäste

    Im Coronajahr 2020 ist die Zahl der Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr in Bayern zurückgegangen, wer dennoch fährt ist allerdings zufriedener. Bei der Reisequalität gibt es die besten Werte seit 2005. So könnte man die Ergebnisse einer Telefon-Umfrage der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zusammenfassen.

    Allerdings fährt mehr als die Hälfte der Bayern nie oder sehr selten mit Regionalzügen oder S-Bahnen: 53 Prozent haben das angegeben. 90 Prozent der Fahrgäste, die keine Züge mehr nutzen seit Beginn der Pandemie, wollen danach wieder häufiger mit S-Bahnen und Regionalzügen fahren. Ein Fünftel will andere Verkehrsmittel weiter stärker nutzen als vor der Pandemie.

    Insgesamt erhielt der Nahverkehr auf der Schiene gute Noten. 87 Prozent der Befragte sind mit der Maskenpflicht zufrieden. Dass die Türen automatisch geöffnet und geschlossen werden, findet eine große Mehrheit sinnvoll, ebenso die Reinigung der Kontaktflächen. Befragt wurden 3.000 Menschen ab 14 Jahren, die ihren Wohnsitz in Bayern haben.

    Freitag, 26. Februar 2021

    18.56 Uhr: Keine Hilfen für bayerische Seilbahn-Unternehmen

    Die Bayerische Zugspitzbahn bekommt keine Unterstützung durch die Corona-Hilfen des Bundes. Der Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB), Matthias Stauch, zeigt sich enttäuscht über die fehlende Unterstützung der Bergbahnen in Bayern und den anderen Bundesländern. Das Wirtschaftsministerium hat Sonderregelungen bei der Ausgestaltung der Corona-Hilfsmaßnahmen für die gesamte deutsche Seilbahnbranche abgelehnt.

    Die Bayerische Zugspitzbahn hat neben einer einmaligen Abschlagszahlung bisher keinerlei Staatshilfen erhalten, schreibt Stauch in einer Mitteilung. Weil die Zugspitzbahn der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen gehört – und damit der öffentlichen Hand - bekommt sie auch keine Überbrückungshilfe II und III vom Staat. Demnach hat das Unternehmen auch hier keine finanzielle Hilfe zu erwarten.

    Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

    16.15 Uhr: Neues Corona-Sorgentelefon in Rosenheim

    Für an Corona-Erkrankte gibt es in Rosenheim ein neues Sorgentelefon. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement, das im Bürgerhaus Happing beheimatet ist. Patientinnen und Patienten, die von der Diagnose geschockt oder verunsichert sind, können sich melden und mit Ehrenamtlichen sprechen, die die Erkrankung bereits hinter sich haben und verstehen können, wie sich das alles anfühlt oder was den Betroffenen durch den Kopf geht, so die Initiative. Die Betroffenen könnten auch mehrmals anrufen, wenn sie Gesprächsbedarf haben. Dabei gehe es ausschließlich um ein Gespräch von Mensch zu Mensch, eine medizinische oder naturheilkundliche Beratung könne nicht gegeben werden, betonen die Initiatoren. Wer mithelfen oder Kontakt zu einer genesenen Person möchte, meldet sich beim Bürgerhaus Happing unter 08031/ 23 75 75.

    15.10 Uhr: Sieben oberbayerische Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter Inzidenz von 35

    In Oberbayern liegen derzeit sieben Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter einer 7-Tage-Inzidenz von 35: Die Landkreise Eichstätt (27,09), Neuburg-Schrobenhausen (23,64), Pfaffenhofen an der Ilm (33,53), Landsberg am Lech (30,76), Starnberg (30) sowie die Städte Ingolstadt (20,38) und München (34,36). Das geht aus den heute veröffentlichten Zahlen des LGL (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) hervor. Die höchsten Inzidenzwerte weisen demnach die Landkreise Altötting und Mühldorf am Inn auf - mit jeweils gut 84.

    In ganz Oberbayern liegt die 7-Tage-Inzidenz laut LGL bei 43,98. Der gesamtbayerische Durchschnitt liegt bei 58,91. Der Wert gibt die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage an. Seit gestern wurden im Regierungsbezirk Oberbayern 403 Neuinfektionen und neun Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet.

    14.40 Uhr: Quarantänemaßnahmen an vier Schulen im Landkreis Erding

    Kurz nach dem Neustart mit Präsenzunterricht sind im Landkreis Erding vier Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen. Konkret sind es in der Kreisstadt selbst elf Schüler an der FOS, sieben Schüler in der Katharina-Fischer-Schule sowie vier Schüler und zwei Betreuungskräfte in der Grundschule St. Nikolaus. Außerdem sind acht Kinder der Grundschule Langenpreising in Quarantäne. In keinem der Fälle betrifft es eine komplette Klasse, wie das Landratsamt auf BR-Nachfrage mitteilt. Vielmehr gehe es zum Beispiel um eine "halbe Klasse aufgrund des Wechselunterrichts".

    12.20 Uhr: "Lach doch mal!" - Gute-Laune-Projekt von Kindern in Ruhpolding

    Ob hinter einem Mund-Nasen-Schutz oder ohne: Mit einem Lächeln ist die Pandemie leichter zu ertragen. In Ruhpolding gibt es derzeit viele lachende Gesichter zu sehen. Die Bilder haben Kinder der Grundschule gezeichnet. Sie sind das Ergebnis eines Gute-Laune-Projekts mit dem Namen "Lach doch mal!", das von zwei Lehrerinnen initiiert wurde. Die Werke der Schülerinnen und Schüler hängen in Schaufenstern und Praxen der Gemeinde.

    4.30 Uhr: Friseur-Verband: Jedem vierten Salon in Bayern droht Schließung

    Die coronabedingte Schließung ist für viele selbstständige Friseure existenzgefährdend. "Wir befürchten, dass im Laufe des Jahres jeder vierte Friseursalon in Bayern schließen muss", sagte Landesinnungsmeister Christian Kaiser in Fürstenfeldbruck. Die staatlichen Hilfen passten nicht recht und kämen für viele zu spät. Einige Friseure warteten noch immer auf das Kurzarbeitergeld vom Dezember und Januar und wüssten nicht, wie sie ihren Mitarbeitern das Februar-Gehalt zahlen sollen, so der Verband. Die erhöhten Schutz- und Hygieneauflagen für die Wiedereröffnung zwängen Friseure dazu, ihre Preise neu zu kalkulieren. Kunden müssen ab Montag also vereinzelt mit einer Preissteigerung rechnen.

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