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Bildrechte: dpa-Zentralbild/dpa/Jan Woitas

Hühner auf einem Geflügelhof (Symbolbild)

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    Rund 500 Hühner bei Unfall mit Geflügeltransport verendet

    Bei Gangkofen im Landkreis Rottal-Inn ist es zu einem folgenschweren Unfall gekommen: Weil ein Geflügeltransporter in den Straßengraben rutschte und in Schieflage steckenblieb, verendeten etwa 500 Hühner. Sie waren auf dem Weg zum Schlachthof.

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    Von
    • Veronika Meier
    • BR24 Redaktion

    Bei einem Unfall mit einem Geflügeltransporter sind bei Gangkofen am Freitagnachmittag etwa 500 Hühner verendet. Wie die Polizei mitteilt, geriet ein 63-jähriger Lkw-Fahrer auf der Gemeindestraße zwischen Reicheneibach und Seemannshausen mit seinem Transporter ins Bankett und blieb hier stecken.

    Hühner rutschen im Transporter aufeinander

    Im Anhänger des Gespannes befanden sich laut Polizei etwa 5.000 Hühner. Die Tiere rutschten durch die Schräglage des Transporters nach rechts, wobei die unteren Hühner durch das Gewicht der anderen Tiere erdrückt wurden. Im Gespräch mit dem BR schätzte ein Sprecher der Polizei, dass etwa ein Zehntel der Ladung, also rund 500 Hühner, dadurch verendeten. Auch die restlichen Hühner wurden teilweise verletzt.

    Tiere werden schnellstmöglich zum Schlachthof transportiert

    Erst nachdem der Transporter von einem Abschleppunternehmen geborgen wurde, konnten die Tiere, die sich laut Polizei den Transportvorschriften entsprechend in Kisten befanden, aus dem Laster geborgen und umgeladen werden. Nach Absprache mit dem Veterinäramt wurden die Hühner "im Schlachthof von ihren Leiden erlöst", heißt es im Polizeibericht. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

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