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Corona-Ticker Oberbayern: Pflege-Einsatzgruppe berät 200 Heime | BR24

© Bayerischer Rundfunk 2020

Corona-Impfung in Altenheim.

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    Corona-Ticker Oberbayern: Pflege-Einsatzgruppe berät 200 Heime

    Seit vier Wochen berät die "Task Force Pflege" der Staatsregierung in Heimen, um Corona-Masseninfektionen zu verhindern. Derweil wurden in Heimen in Geretsried und Benediktbeuern neue Infektionen festgestellt. Alle Entwicklungen im Oberbayern-Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News aus Oberbayern

      • Neuinfektionen in Altenheimen in Benediktbeuern und Geretsried (17.01., 14.36 Uhr)
      • Pflege-Einsatzgruppe berät fast 200 Heime (17.01., 06.45 Uhr)
      • Hundefriseure bleiben geschlossen (16.01., 08.06 Uhr)
      • Sehr hohe Auslastung im Krematorium Südostbayern (15.1., 10.55 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Oberbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Oberbayern

    14.36 Uhr: 23 Neuinfektionen in Altenheimen in Benediktbeuern

    In einer Senioreneinrichtung in Benediktbeuern sind am Freitagabend insgesamt 23 Neuinfektionen bekannt geworden, meldet das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen. Betroffen sind 16 Bewohnerinnen und Bewohner sowie sieben Personen aus dem Personal. Derzeit befinden sich zwei Etagen komplett in Quarantäne. Drei Personen wurden am Freitag stationär behandelt. Für die gesamte Einrichtung bestehen ein Aufnahmestopp sowie ein Besucherverbot, so der Landkreis. Nach seinen Angaben wurden auch in einem Heim in Geretsried mehrere Infektionen festgestellt. Dort sei die Zahl der Infizierten seit Freitag nochmals gestiegen - um zwei weitere Fälle unter den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie und um zwei Fälle im Personal, so dass nun insgesamt 21 Menschen im Zusammenhang mit diesem Infektionsgeschehen infiziert und in Isolation sind. Eine Person wird stationär behandelt.

    6.45 Uhr: Pflege-Einsatzgruppe berät fast 200 Heime

    Angesichts immer wieder auftretender Corona-Masseninfektionen in Altenheimen in Bayern ist die vor einem Monat gegründete "Task Force Pflege" der Staatsregierung voll beschäftigt. Die Fachleute der schnellen Einsatzgruppe haben mittlerweile mehr als 100 Heime besucht und 190 beraten, wie Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte. "Die Zahlen zeigen: Das war die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit."

    Die Task Force soll insbesondere verhindern, dass aus einer einzelnen Infektion ein Massenausbruch wird. Sobald ein einziger Fall in einem Heim auftritt, wird die Einsatzgruppe gerufen. Sie soll den Heimleitungen schnell zur Seite stehen. "Genau solche pragmatischen und zielgerichteten Ansätze brauchen wir, um die Pandemie in den Griff zu bekommen", sagte Holetschek. Mittlerweile sind nach Angaben des CSU-Politikers rund 190 Menschen in der Task Force aktiv.

    05.15 Uhr: Mehr als 1.400 Corona-Infektionen bei bayerischen Polizisten, vor allem in Oberbayern

    Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich mehr als 1.400 Polizisten in Bayern mit dem Virus infiziert. Das teilte das bayerische Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. 1.264 der insgesamt 1.436 Polizisten gelten als geheilt. Mit Stand Mittwoch (13. Januar) waren 172 Beamte noch akut infiziert. Damit haben sich innerhalb von nur gut anderthalb Monaten 572 Polizeibeamte mit SARS-CoV-2 infiziert. Am 23. November 2020 lag die Gesamtzahl der infizierten Polizisten in Bayern noch bei 864, wie aus einer Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervorgeht. Die meisten infizierten Polizeibeamten hatte bis Ende November die Bereitschaftspolizei (219), gefolgt vom Polizeipräsidium München (104). Beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd traten 93 Fälle auf, in Oberbayern Nord 86, in Mittelfranken 83, in der Oberpfalz 54, in Oberfranken 51 und in Niederbayern 50. Bei den restlichen Polizeipräsidien wurden weniger als 50 Fälle festgestellt: beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West 39, beim Polizeipräsidium Unterfranken 37 und in Schwaben Nord 27.

    Sonntag, 17.01.2021

    17.17 Uhr: Münchner Autokorso von Corona-Impfgegnern ohne Zwischenfälle

    In München ist ein Protest-Autokorso gegen vermeintlich drohende Corona-Zwangsimpfungen ohne Zwischenfälle abgelaufen. Das sagte eine Sprecherin der Polizei. Geschätzt 150 bis 200 Autos waren von der Allianz-Arena im Norden der Landeshauptstadt durch das Stadtzentrum bis zur Theresienwiese gefahren, wo sich die motorisierte Demonstration dann auflösen sollte. Die Veranstaltung richte sich gegen eine "Zwangsimpfung mit einem genetischen Impfstoff", der aus ihrer Sicht unzureichend geprüft sei, erklärten die Organisatoren.

    © stock.adobe.com/lilu13

    Chihuahua

    08.06 Uhr Hundefriseure bleiben geschlossen

    Hunde in Bayern dürfen während des Lockdowns nicht zum Friseur gebracht werden - anders als ihre Artgenossen in Nordrhein-Westfalen. In Münster entschied das Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren, dass Hundesalons weiterhin geöffnet haben dürfen. Geklagt hatte eine Hundefriseurin aus Emsdetten, der die Behörden mitgeteilt hatten, sie müsse ihren Laden vorübergehend schließen. In Bayern sehen die Behörden das Frisieren von Hunden nicht als unverzichtbar für den täglichen Bedarf an, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München mitteilte. Tierpflege ist laut Ministerium nur bei "unaufschiebbarem Bedarf" zulässig - also etwa wenn Krallen einzuwachsen drohen, Kaninchen Zahnprobleme haben oder Fell zu sehr verfilzt ist und dadurch Hautentzündungen entstehen könnten. Medizinische Bäder gegen Parasiten oder Hautpilz bei Tieren dürften lediglich dann von Tierpflegern durchgeführt werden, wenn sich die Tiere "von ihrem Besitzer nur unter Gefahr der Verletzung für Tier und Mensch baden lassen".

    16.01.2021 Samstag

    16.43 Uhr: Lkr. Erding meldet rund 1.000 Anzeigen wegen Verstößen

    Seit Beginn der Pandemie sind beim Landratsamt Erding fast 1.000 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen eingegangen. Das hat die Behörde jetzt mitgeteilt. Sie hat bisher mehr als 500 Bußgeldbescheide und beinahe 200 Ermahnungsschreiben verschickt.

    16.19 Uhr: Stadt München kritisiert Plan der FFP2-Masken-Verteilung

    Die Sozialreferentin der Stadt München Dorothee Schiwy, hat den Freistaat Bayern wegen der ab Montag geltenden FFP-Masken Regelung kritisiert. Das geht aus einer Pressemeldung der Stadt hervor. Demnach habe die Staatsregierung mit der laut Schiwy kurzfristigen und unabgesprochenen Ankündigung größtmögliches Chaos ausgelöst. Bedürftige gesellschaftliche Randgruppen seien vom Freistaat bei der Verteilung von FFP-2 Masken nicht berücksichtigt worden.

    Zwar habe die Staatsregierung angekündigt, 2,5 Millionen FFP-Masken für bedürftige Menschen zur Verfügung stellen zu wollen. Jedoch zählen dazu vor allem Menschen die staatliche Hilfsleistungen wie zum Beispiel Sozialhilfe bekommen, so Schiwy. Die Münchner Sozialreferentin kritisiert, dass Asylbewerber vom Freistaat hingegen keine FFP-2 Masken erhalten sollen. An diese Menschen, die laut Schiwy zum großen Teil in Gemeinschaftsunterkünften leben, keine FFP-2 Masken auszugeben, ist aus Sicht der Sozialreferentin nicht nachvollziehbar. Auch Menschen die am Rand der Armutsgrenze leben aber keine Sozialhilfe beziehen, müssten sich ihre Masken selbst beschaffen, so Schiwy weiter.

    Die Münchner Sozialreferentin kritisiert zudem, dass nicht klar geregelt sei, wie die Masken an bedürftige Menschen verteilt werden sollen. Entsprechende Fragen seien von der Staatsregierung nicht ausreichend beantwortet worden, so die Sozialrerentin.

    14.54 Uhr: Trotz Impfung Corona-Ausbruch in Senioreneinrichtung

    Im Tegernseer Tal sind in einer zweiten Senioreneinrichtung mehrere Bewohnerinnen und Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Das teilt das Miesbacher Landratsamt mit. Ein Teil der Bewohner war am 2. Januar gegen Corona geimpft worden. Dennoch sind nun neun Corona-Fälle bei Bewohnern und zwölf bei Mitarbeitern aufgetreten. Die Behörden erklären sich den Ausbruch damit, dass sich die Bewohner bereits zum Zeitpunkt der Impfung infiziert hatten, die Infektionen jedoch erst nach der Impfung entdeckt wurden.

    10.55 Uhr: Sehr hohe Auslastung im Krematorium Südostbayern

    Das Krematorium der Feuerbestattung Südostbayern mit Standort in Traunstein ist derzeit stark ausgelastet. Das bestätigt der Betreiber Thomas Engmann auf BR-Anfrage. Wie bereits während der ersten Infektionswelle im Frühjahr 2020 sei auch seit Anfang November 2020 das Krematorium an Feiertagen und am Wochenende von fünf Uhr bis 23 Uhr in Betrieb, um Verstorbene würdevoll zu bestatten. An Werktagen fänden 30 bis 50 Einäscherungen statt. Mit Beginn der zweiten Infektionswelle im November stieg die Auslastung um etwa 30 Prozent im Vergleich zu zum Vorjahreszeitraum. Der Betreiber bestätigt, dass der Anstieg an Einäscherungen mit der Corona-Pandemie zusammenhängt

    10.30 Uhr: Impfbus soll im Landkreis Traunstein Gemeinden anfahren

    Zusätzlich zum Impfzentrum in Altenmarkt hat das Landratsamt Traunstein einen Impfbus gekauft, der ab Februar im Einsatz sein wird. Nach Informationen des Landratsamts soll dann direkt im Bus nach Termin geimpft werden. Der Impfbus wird vorerst bis Ende März auf einer festgelegten Route an wechselnden Tagen je vier Gemeinden in den äußersten Ecken des Landkreises anfahren: Grassau, Fridolfing, Schnaitsee und Ruhpolding. So soll gewährleistet werden, dass auch eingeschränkt mobile Menschen kürzere Wege zurücklegen müssen.

    10.15 Uhr: Landratsamt Altötting will FFP2-Masken bereitstellen

    Das Landratsamt Altötting will kreisangehörigen Städten und Gemeinden FFP2-Masken aus dem eigenen Vorrat anbieten. Das gab das Landratsamt Altötting soeben bekannt. Demnach sollen Kommunen FFP2-Masken zum Selbstkostenpreis von 80 Cent pro Stück zur Verfügung gestellt bekommen. Laut Landrat Erwin Schneider (CSU) sollen bereits 18 Kommunen das Angebot wahrgenommen haben. Die Masken können von den Kommunen an die Bürger weitergebeben werden.

    Freitag, 15. Januar 2021

    19.00 Uhr: Keine Veranstaltungen an den Bayerischen Staatstheatern bis 28. Februar

    Gemeinsam mit den Intendanten der Bayerischen Staatstheater und dem Präsidenten der Bayerischen Theaterakademie August Everding hat Kunstminister Bernd Sibler beschlossen, den Veranstaltungsbetrieb der bayerischen Staatstheater zunächst bis einschließlich 28. Februar geschlossen zu halten.

    Staatsminister Sibler betonte: „Mit der verlängerten Einstellung des Veranstaltungsbetriebs haben wir eine richtige, wenn auch schmerzliche Entscheidung treffen müssen. Angesichts der Infektionsdynamik und der Verschärfung der Lage durch die Virusmutation müssen wir die Kontakte weiterhin reduziert halten. Die Staatstheater werden aber auch weiterhin die Möglichkeit nutzen, sich darauf vorzubereiten, den Vorstellungsbetrieb wiederaufzunehmen, sobald es die Lage zulässt.“

    16.48 Uhr: Corona in Oberbayern: 1.481 neue Fälle und 30 Tote

    In Oberbayern haben sich seit gestern 1.481 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 30 Personen sind mit oder an Corona verstorben. Das geht aus den aktuellen Zahlen des LGL hervor. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Oberbayern beträgt 153. Den höchsten Wert hat nach wie vor der Landkreis Berchtesgadener Land mit 260. Der Wert ist allerdings im Vergleich zu gestern deutlich gesunken. Es folgen der Landkreis Ebersberg (228), die Stadt Rosenheim (227), der Landkreis Miesbach (217) und die Stadt Ingolstadt (190) .

    16.35 Uhr: Verlegung von Corona-Patienten aus dem Berchtesgadener Land

    Covid-19-Patienten der Kreisklinik Bad Reichenhall werden in andere Kliniken verlegt, teilweise in Rehakliniken und sogar in entferntere Kliniken nach Burghausen, Mühldorf oder Altötting. Damit könne die Notfallversorgung im Krankenhaus uneingeschränkt sichergestellt werden. Das hat das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land mitgeteilt. Seit gestern wurden dem Gesundheitsamt 76 weitere COVID-19-Fälle bestätigt, zumeist haben sich die Personen innerhalb der Familie angesteckt.

    15.41 Uhr: Kritik von Studierenden wegen Präsenz-Prüfungen

    An der Technischen Hochschule Ingolstadt THI finden trotz Corona weiterhin Präsenz-Prüfungen statt. Ein 21-jähriger Informatikstudent im dritten Semester, der anonym bleiben will, hat sich in einer Mail an den Bayerischen Rundfunk gewandt. Gemeinsam mit weiteren Studierenden fordert er von Hochschulleitungen und Politik, dass der Lockdown überall gleich hart durchgezogen wird, also auch an Hochschulen und Universitäten. Viele Hochschulen und Universitäten gehen bereits den Weg von Online-Prüfungen. Melanie Stowasser, Referentin Hochschulkommunikation an der THI, erwidert auf Anfrage des BR: Die Hochschule könne die Bedenken der Studierenden verstehen. Man habe aber umfangreiche Maßnahmen getroffen.

    15.15 Uhr: Arzt soll falsche Gesundheitszeugnisse ausgestellt haben

    Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat eine Arztpraxis im Landkreis Landsberg durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt gegen den Arzt, dem die Praxis gehört. Es bestehe der Verdacht, dass der 57-Jährige falsche Gesundheitszeugnisse ausgestellt haben soll, um seine Patienten von der vorgeschriebenen Maskenpflicht zu befreien, so das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in einer Pressemitteilung. Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai von der Staatsanwaltschaft Augsburg bestätigt dem BR: Das Amtsgericht Augsburg habe entsprechende Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse erlassen. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten habe die Kriminalpolizei zudem sogenannte Vermögensabschöpfungsmaßnahmen getroffen. Bei einer Vermögensabschöpfung geht es darum, durch eine Straftat möglicherweise erlangtes Geld einzufordern.

    11.35 Uhr: Internationale Handwerksmesse in München abgesagt

    Ursprünglich sollte sie im März auf dem Gelände in München-Riem stattfinden. Damit fällt sie zum zweiten Mal in Folge aus. Für die Betriebe ist die Absage der Internationalen Handwerksmesse bitter. Der bayerische Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl bezeichnet den Ausfall als harten Schlag für das bayerische Handwerk und die angrenzenden Wirtschaftszweige. Viele Unternehmen nutzen die Veranstaltung, um wichtige Aufträge abzuschließen. Die Gesellschaft für Handwerksmessen, die die IHM ausrichtet, begründet die Absage mit den anhaltenden Maßnahmen zum Eindämmen der Pandemie. Das Verbot zum Durchführen von Messen sei vergangenen Woche erneut verlängert worden. Die Planungsunsicherheit erlaube leider kein anderes Vorgehen, so Geschäftsführer Dieter Dohr.

    Donnerstag, 14. Januar 2021

    18.43 Uhr: Landkreis Ebersberg lässt alle Heimbewohner regelmäßig testen

    Bewohner in Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Lkr. Ebersberg sollen jetzt jeweils zweimal pro Woche auf Corona getestet werden. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird derzeit im Landratsamt ausgearbeitet und muss dann auch noch von der Regierung von Oberbayern genehmigt werden. In der Vergangenheit waren in mehreren Einrichtungen Infektionen aufgetreten, und erst dann wurden auch jeweils alle Bewohner getestet. Für die Mitarbeiter ist ein Test zweimal pro Woche dagegen schon seit längerem Pflicht.

    18.29 Uhr: Datenpanne im Landkreis Freising: Corona-Inzidenz viel zu niedrig berechnet

    Wegen einer Datenpanne hat man sich im Landkreis Freising zu früh gefreut. Noch in der Früh hatte das Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) einen Inzidenzwert deutlich unter 100 - konkret 73 - angezeigt. Jetzt korrigiert das Landratsamt die Zahl aber nach oben: "nach vorläufiger Berechnung" auf 144. Hintergrund seien "Probleme bei einer Systemumstellung im Meldeverfahren" zwischen Laboren und Gesundheitsamt gewesen.

    14.45 Uhr: 33 Todesfälle und 1.184 Neuinfektionen

    In Oberbayern sind seit gestern 33 Menschen an Corona gestorben. Das LGL meldet außerdem 1.184 Neuinfektionen. In den letzten sieben Tagen sind 6.872 Neuinfektionen verzeichnet worden, der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner für Gesamt-Oberbayern liegt derzeit bei 145,88.

    Insgesamt liegen weiterhin vier Städte / Landkreise über dem Inzidenzwert von 200: der Landkreis Berchtesgadener Land (256,78), der Landkreis Ebersberg (218,59), der Landkreis Miesbach (216,98) und die Stadt Rosenheim (206,13).

    Unterhalb der 7-Tage-Inzidenz von 100 liegen die Landkreise Freising (72,77) und der Landkreis Landsberg am Lech.

    13.45 Uhr: 49 Verstöße in München gegen Infektionsschutz-Maßnahmen

    In Zusammenhang mit der aktuellen Infektionsschutz-Regelung hat die Münchner Polizei die letzten 24 Stunden bis heute Morgen rund 1.400 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden laut Präsidium 49 Verstöße angezeigt.

    14 davon betrafen die Ausgangssperre, in zwei Fällen wurden Verstöße gegen die 15-Kilometer-Regel angezeigt. Die betreffenden Personen stammen aus Landkreisen mit einem Inzidenzwert von mehr als 200, weshalb für sie diese Regel gilt.

    13.30 Uhr: Arztpraxis in Landsberg durchsucht

    Die Polizei hat heute eine Arztpraxis im Landkreis Landsberg durchsucht. Der 57-jährige Mediziner steht im Verdacht, falsche Gesundheitszeugnisse ausgestellt zu haben, um den Inhabern der Atteste die Umgehung der Maskenpflicht zu ermöglichen. Jetzt werden die sichergestellten Unterlagen ausgewertet.

    Mittwoch, 13. Januar 2021

    14.45 Uhr: Tagesausflüge ab Mitternacht ins Berchtesgadener Land verboten

    Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat wegen der aktuellen hohen Covid19-Infektionszahlen entschieden, Tagesausflüge in das Berchtesgadener Land zu untersagen. Aktuell liegt der Inzidenzwert bei 325,7. Eine erlassene Allgemeinverfügung gilt ab morgen (13.1., 00 Uhr) vorerst bis Sonntag, den 31. Januar. Die Einreise aus einem anderen Landkreis in das Berchtesgadener Land bleibt aus triftigem Grund erlaubt. Dazu zählen beispielsweise Arztbesuche, Arbeitswege oder Familienbesuche.

    Aufgrund des 7-Tage-Inzidenzwertes von über 200 gilt seit Montag bereits auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Berchtesgadener Land die neue „15-km-Regelung“. Damit sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus verboten. Die Regelung erfasst ausschließlich touristische Tagesreisen, das heißt in erster Linie Ausflüge, die der Freizeitgestaltung dienen wie Wandern, Spazieren gehen, freizeitsportliche Aktivitäten, etc. Bei Vorliegen triftiger Gründe ist das Verlassen des 15-km-Radius um den eigenen Wohnort weiterhin möglich.

    Erst wenn das Infektionsgeschehen deutlich sinkt und der Inzidenzwert sieben Tage in Folge unter 200 liegt, kann die Verordnung des Freistaates Bayern und die zusätzliche Allgemeinverfügung wieder außer Kraft gesetzt werden. Landrat Bernhard Kern warb in einer Pressemitteilung des Landratsamts um Akzeptanz für die Maßnahmen. Man wolle bei den Infektionszahlen nicht weiter an der Spitze in Bayern bzw. in Oberbayern bleiben, so Kern. Er sei zuversichtlich, dass sich das extreme Infektionsgeschehen durch die Vorgaben und Verordnungen bzw. auch durch die Impfungen deutlich verbessern werde.

    14.24 Uhr: Vier Städte bzw. Landkreise über 200er-Inzidenz, drei unter 100

    In Oberbayern liegen vier Städte bzw. Landkreise über dem 200er-Inzidenzwert. Den höchsten Wert erreicht weiterhin der Landkreis Berchtesgadener Land (325,69), dahinter folgen der Landkreis Miesbach (217,98), die Stadt Rosenheim (210,85) und der Landkreis Ebersberg (207,45). Unter dem Inzidenzwert von 100 liegen in Oberbayern drei Landkreise: der Landkreis München (99,87), der Landkreis Freising (82,22), und der Landkreis Landsberg am Lech (76,47). Seit gestern hat es im Bezirk 60 Todesfälle mit oder durch Corona gegeben. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 469. In den letzten sieben Tagen gab es in Oberbayern 7.148 Neuinfektionen, damit liegt der Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner während sieben Tagen bei 151,73.

    8.15 Uhr: Drei Landkreise und Stadt Rosenheim von 15km-Regel betroffen

    In drei oberbayerischen Landkreisen sind die Bürger wegen hoher Infektionszahlen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Den höchsten Wert bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Inzidenzwert) in Oberbayern verzeichnete am Dienstag der Landkreis Berchtesgadener Land (325,7). Auch die Landkreise Miesbach und Ebersberg sowie die Stadt Rosenheim liegen derzeit über der 200er-Grenze.

    Nach der seit Montag geltenden Regelung dürfen Menschen sich nur noch 15 Kilometer weit von ihrem Wohnort wegbewegen, wenn der Inzidenzwert mehr als 200 beträgt. Ausgenommen davon sind triftige Gründe wie die Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen.

    Dienstag, 12. Januar 2021

    17.27 Uhr: Landkreis Ebersberg knapp vor Inzidenzwert 200

    Der Landkreis Ebersberg steuert auf den Inzidenzwert 200 zu. Aktuell liegt der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 196,3. Er gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Ab 200 würde die sogenannte 15-Kilometer-Regel gelten.

    17.10 Uhr: Immer mehr Coronafälle in Marzlinger Seniorenzentrum

    Die Zahl der Coronafälle im Marzlinger Seniorenzentrum Vitalis ist noch einmal gestiegen. Eine erneute Reihentestung ergab sieben weitere postive Befunde. Betroffen sind sechs Heimbewohner und eine Person aus der Belegschaft. Damit erhöht sich die Zahl der bisher Infizierten auf 56, davon 44 Bewohner. Sechs von ihnen sind mittlerweile verstorben, neun weitere werden aktuell im Krankenhaus behandelt. Auch im Senioren-Zentrum Corbinian in Freising sind zwei Corona-Fälle bekannt geworden – je einer unter den Bewohnern und Mitarbeitern. Das Gesundheitsamt Freising führte dort deshalb heute eine Reihentestung durch.

    14.10 Uhr: 815 Neuinfektionen und 13 Todesfälle seit gestern

    In Oberbayern haben sich seit gestern 815 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 13 Personen sind mit oder an Corona verstorben, das meldet das LGL. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Oberbayern beträgt 157. Den höchsten Wert hat nach wie vor der Landkreis Berchtesgadener Land (338). Es folgen der LK Miesbach (220), der LK Ebersberg (208), die Stadt Rosenheim (207), die Stadt Ingolstadt (203) und der LK Pfaffenhofen (198).

    12.40 Uhr: Große Nachfrage nach Impfungen im Landkreis Dachau

    Im Landkreis Dachau ist das Interesse an Corona-Impfungen groß: Seit heute bekommen auch Personen der höchsten Prioritätsstufe, die nicht ein einem Pflegeheim oder einer Behinderteneinrichtung leben, ihre ersten Spritzen. Die 700 Termine in den Impfzentren Dachau und Karlsfeld in dieser Woche waren allerdings schon nach eineinhalb Stunden komplett vergeben. Ab Donnerstag soll es aber weitere Termine geben - dann für kommende Woche.

    12.28 Uhr: Polizei löst am Samstagabend in München zwei Partys auf

    Die Münchner Polizei musste am Samstagabend zwei Partys im Stadtgebiet wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz auflösen. Gegen 20.20 Uhr wurden Beamte in den Stadtteil "Am Hart" gerufen. Dort trafen sie in einer Wohnung eine feiernde bulgarische Hochzeitgesellschaft an. Dabei waren mehr als 15 Personen aus mehreren Hausständen anwesend, welche sich laut Polizei "unkooperativ verhielten und die Personalienangabe verweigerten". Insgesamt fertigte die Polizei 20 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

    Auch am Samstag, gegen 23:00 Uhr, wurde die Polizei über eine laute Party in einer Wohnung in Schwabing-West informiert. Beim Eintreffen der Polizei versuchten einzelne Partygäste zu fliehen, eine Person verletzte sich bei der Flucht aus einem Fenster dabei leicht. Insgesamt stellte die Polizei zwölf Personen fest und zeigte diese wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz an. Zudem fand die Polizei Betäubungsmittel, weshalb weitere Anzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt wurden.

    Montag, 11. Januar 2021

    Den Corona-Ticker Oberbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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