BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© Angelika Cronauer/ Landratsamt Würzburg
Bildrechte: Angelika Cronauer/ Landratsamt Würzburg

Start der Zweitimpfungen im Seniorenzentrum Bergtheim mit Würzburgs Landrat Thomas Eberth (Mitte) und dem Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder.

2
Per Mail sharen

    Corona-Ticker Unterfranken: Senioren zum zweiten Mal geimpft

    Für den sicheren Impfschutz gegen das Coronavirus soll im Abstand von drei Wochen nochmal geimpft werden. In zwei Seniorenzentren im Landkreis Würzburg und der BRK-Pflegestation in Würzburg haben am Sonntag die Zweitimpfungen begonnen.

    2
    Per Mail sharen
    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Unterfranken

    • Geplanter Impfstart in Schweinfurt verzögert sich weiter (18.01.2021, 0510 Uhr)
    • Zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Kitzingen (17.01.2021, 15.20 Uhr)
    • Im Raum Würzburg haben Zweitimpfungen begonnen (17.01.2021, 15.00 Uhr)
    • Jugendliche verstoßen gegen Corona-Regeln (17.01.2021, 12.20 Uhr)
    • Inzidenz in Unterfranken sinkt weiter (17.01.2021, 11.30 Uhr)
    • Nur Zweitimpfungen im Raum Schweinfurt (16.01.2021, 16.00 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Unterfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Unterfranken

    05.10 Uhr: Geplanter Impfstart in Schweinfurt verzögert sich weiter

    Im Impfzentrum von Stadt und Landkreis Schweinfurt auf dem Volksfestplatz bleiben weiterhin die Lichter aus. Am Freitagabend hatte die Stadt noch mitteilt, dass am kommenden Donnerstag die ersten Leute geimpft werden sollten. Während täglich zwischen 300 und 400 Impfung möglich wären, sei zunächst nur Impfstoff für rund 100 Impfungen vorhanden. Nun teilt die Stadt Schweinfurt mit, dass aus dem Impfstart nichts wird. Der Grund: Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit teilte mit, dass die Zusagen an Impfstofflieferungen von Biontech/Pfizer doch nicht eingehalten werden könnten. Aufgrund von Umbaumaßnahmen im für den europäischen Markt zuständigen Werk des Pharmaunternehmens Pfizer werde in den nächsten drei bis vier Wochen nochmals deutlich weniger Impfstoff ausgeliefert.

    Montag, 18. Januar 2021

    15.20 Uhr: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Kitzingen

    Am Wochenende sind im Landkreis Kitzingen zwei weitere Todesfälle mit einem positiven Corona-Test hinzugekommen. Ein 92 Jahre alter Mann starb in der Klinik Kitzinger Land. Er war Bewohner der Seniorenresidenz Phönix in Dettelbach. Er ist der 22. Verstorbene in Folge des dortigen Corona-Ausbruchs. Eine 81 Jahre alte Frau aus dem Landkreis starb in der Geomed Klinik in Gerolzhofen mit einem positiven Corona-Test.

    Die Zahl im Landkreis steigt auf 46 Todesfälle.

    Zudem informierte das Landratsamt Kitzingen darüber, dass in der kommenden Woche nur Zweitimpfungen durchgeführt werden. Hintergrund sind die Auslieferungsprobleme bei dem Biontech/Pfizer-Impfstoff.

    15.00 Uhr: Zweitimpfungen im Raum Würzburg haben begonnen

    Die Heimbewohner in den Seniorenzentren Bergtheim und Estenfeld sowie in der BRK-Pflegestation Würzburg sind zum zweiten Mal gegen das Coronavirus geimpft worden und damit immun. Zwei mobile Impfteams, bestehend aus je einem Arzt, einer medizinischen Fachkraft und einer Verwaltungskraft, führten die Impfungen vor Ort durch. Laut Pressemitteilung des Landratsamts Würzburg waren die Heimbewohner „sichtlich erfreut, dass es nach der ersten Impfung keine Beschwerden gab und nun die Zweitimpfung anstand“. Die erste Impfung hatten die Bewohner der Seniorenzentrum kurz vor dem Jahreswechsel erhalten.

    Würzburgs Landrat Thomas Ebert ist erfreut über die erneute Impfung: „Unsere Teams arbeiten daran, alle Heimbewohner bis Mitte Februar zweimal in Stadt und Landkreis Würzburg geimpft zu haben. Bei all der Kritik an begrenzten Impfstoffmengen und der Problematik der Terminvergabe ist das eine gute Nachricht.“ Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffs wurden alle Neuimpfungen in den beiden Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg bis auf weiteres eingestellt.

    12.20 Uhr: Feiern, kicken und gemeinsam "chillen": Polizei zeigt Jugendliche an

    Die Polizei hat am Sonntag zahlreiche Verstöße gegen die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes gemeldet. Bei den „Tätern“ handelt es sich oft um Jugendliche.

    Im Hammelburger Ortsteil Westheim (Landkreis Bad Kissingen) hat die dortige Polizei in der Nacht zum Samstag eine illegale Party aufgelöst. Die Streifenbeamten nahmen bereits von der Straße aus dröhnende Bässe wahr. Auf dem Grundstück wurden zehn Jugendliche angetroffen, die unter Missachtung sämtlicher Corona-Hygieneregeln eine lautstarke Technoparty feierten. Alle Feiernden erhielten neben Platzverweisen zudem Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Im Kitzinger Sickergrundgelände hatten sich am Samstag 16 Kinder und Jugendliche unerlaubt Zutritt zum dortigen Trainingsgelände verschafft, um Fußball zu spielen. Gegenüber der Polizei gaben die Jungen an, sie haben die „fußballlose Zeit nicht mehr ausgehalten“. Während die Kinder mit einer Ermahnung davon kamen, müssen die strafmündigen Jugendlichen (ab vollendetem 14. Lebensjahr) mit einem bis zu dreistelligem Bußgeld rechnen.

    In Bad Kissingen hat die Polizei am Samstagnachmittag eine Gruppe von fünf Jugendlichen im Innenhof eines öffentlichen Gebäudes festgestellt. Auch in diesem Fall ließen die Beamten nicht mit sich reden und leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

    11.30 Uhr: "Verspätete" RKI-Zahlen zeigen weiter sinkende Inzidenz

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) brauchte am Sonntag etwas länger als üblich, die aktuellen Zahlen zu liefern. Die Werte sind jedoch erfreulich: Laut dem RKI geht die Inzidenz in allen unterfränkischen Regionen weiter zurück.

    Die aktuellen Zahlen vom Sonntag:

    Landkreis Aschaffenburg 152,7 ↓

    Landkreis Miltenberg 139 ↓

    Landkreis Haßberge 125,6 ↓

    Landkreis Rhön-Grabfeld 125,6 ↓

    Landkreis Aschaffenburg 114,1 ↓

    Stadt Schweinfurt 102,9 ↓

    Landkreis Kitzingen 99,8 ↓

    Landkreis Schweinfurt 96,1 ↓

    Landkreis Bad Kissingen 93 ↓

    Stadt Würzburg 77,4 ↓

    Landkreis Main-Spessart 70,5 ↓

    Landkreis Würzburg 53,6 ↓

    Sonntag, 17. Januar 2021

    16.00 Uhr: Deutlich weniger Impfstofflieferungen – keine Erstimpfungen im Raum Schweinfurt

    Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat seine Zusage für Impfstofflieferungen zurückgezogen. Daher mussten Stadt und Landkreis Schweinfurt den gemeinsamen Impfplan neu überarbeiten: Demnach werden ab Montag keine Erstimpfungen im gemeinsamen Impfzentrum angeboten, sondern nur noch Wiederholungsimpfungen verabreicht. „Für diese (…) überraschende und äußerst bedauerliche Wendung bitten wir um Verständnis“, so die gemeinsame Pressemitteilung von Stadt und Landkreis Schweinfurt.

    13.30 Uhr: Drei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Bad Kissingen

    Insgesamt sind bisher 69 Menschen im Landkreis Bad Kissingen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Nach Angaben des dortigen Gesundheitsamts sind seit gestern drei weitere Todesfälle gemeldet worden. Zwei Personen waren über 80 Jahre alt: eine Person lebte in einem Haushalt, der andere Todesfall ereignete sich im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Münnerstadt. Die dritte Person war über 70 Jahre alt und lebte zuletzt in einem privaten Haushalt. Der 7-Tage-Inzidenzwert ist im Landkreis Bad Kissingen unterdessen wieder auf über 100 gestiegen. Das Gesundheitsamt meldet aktuell einen Wert von 101,7. Derzeit sind 178 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    10.15 Uhr: Würzburger Gesundheitsamt meldet zwei weitere Corona-Todesfälle

    Seit gestern sind zwei weitere Todesfälle aus dem Würzburger Stadtgebiet zu beklagen: eine 85-Jährige ist in einer Hammelburger Klinik verstorben, eine 43-Jährige in einer Würzburger Klinik. Beide Verstorbenen lebten im häuslichen Umfeld, waren mehrfach vorerkrankt und positiv auf das Coronavirus getestet worden.

    Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion erhöht sich in der Region Würzburg auf 119 (Stadt Würzburg 79, Landkreis Würzburg 40).

    9.00 Uhr: RKI meldet leicht sinkende Inzidenz

    Die Inzidenz in Unterfranken ist leicht zurückgegangen. Laut Erhebungen des Robert Koch-Instituts (RKI) melden Landkreise und kreisfreie Städte im Bezirk rückgängige Zahlen, nur im Landkreis Kitzingen ist die Inzidenz im Vergleich zum Vortag gleichgeblieben. Die höchste Inzidenz weißen derzeit die Landkreise Aschaffenburg und Haßberge aus, die niedrigsten die Landkreise Main-Spessart und Würzburg.

    Das RKI meldet am Samstag:

    Landkreis Aschaffenburg 162,5

    Landkreis Haßberge 161,2

    Landkreis Miltenberg 151,5

    Stadt Aschaffenburg 136,6

    Landkreis Rhön-Grabfeld 126,8

    Stadt Schweinfurt 114,2

    Landkreis Kitzingen 111,9

    Landkreis Schweinfurt 102,2

    Landkreis Bad Kissingen 98,8

    Stadt Würzburg 84,4

    Landkreis Main-Spessart 77,7

    Landkreis Würzburg 67,2

    Samstag, 16. Januar 2021

    19.20 Uhr: Inzidenzwert von Main-Spessart nach Software-Fehler korrigiert

    Die Freude über den so niedrigen Inzidenzwert im Landkreis Main-Spessart währte nur kurz: Der gemeldete Wert von 54,7 am Donnerstag stieg bereits am Freitag auf 85,6. In dieser Zahl sind nun auch jene 24 gemeldeten Infizierten vom Mittwoch enthalten. Diese sind aufgrund einer Software-Fehlfunktion nicht an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) übermittelt worden, wie das Landratsamt mittlerweile bestätigte. Der Fehler lag am Personenerfassungsprogramm und dessen Schnittstelle. Die Anbieter haben das Software-Problem umgehend behoben.

    19.05 Uhr: Würzburger Beteiligung an Forschung zu Corona-Medikament

    Forscher aus Würzburg, Hamburg und Jena wollen zusammen eine neue Therapie zur Behandlung von Covid-19-Patienten entwickeln. Die Wissenschaftler der beteiligten Hochschulen und Institutionen wollen das menschliche Immunsystem dazu bringen, die Partikel des Coronavirus eigenständig zu erkennen und dann zielgerichtet zu beseitigen, wie die Universität Würzburg mitteilte. Solche Medikamente und Therapien gegen eine Covid-19-Erkrankung seien neben den präventiven Maßnahmen wie Impfkampagnen und Hygienevorgaben ebenso wichtig.

    Bislang gebe es nur wenig vielsprechende Therapien. Die Forscher der Uni Würzburg, der Uni Jena und des Leibniz-Instituts für Experimentelle Virologie in Hamburg machen sich bei ihrem Ansatz die Wechselwirkung zwischen menschlichen Zellen und Viren zunutze. Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip interagiere das sogenannte Spike-Protein von Sars-CoV-2 mit den Rezeptoren menschlicher Zellen. Wegen seiner geringen Größe und weil er ins Innere der Zellen aufgenommen werde, könnten menschliche Immunzellen das Virus nicht zerstören. Nun wollen die Forscher künstliche Rezeptoren entwickeln, an die sich das Virus andockt und dann bekämpft werden kann.

    Das Bundesbildungsministerium unterstützt die Forschung mit rund 2,3 Millionen Euro. Die Forschung sei so angelegt, dass die Ergebnisse auch bei möglichen künftigen Infektionsausbrüchen mit neuen Erregern helfen sollen, rasch neue Therapeutika zu entwickeln, hieß es.

    18.55 Uhr: Regierung von Unterfranken twittert zur Corona-Lage

    16.03 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Kitzingen

    Im Landkreis Kitzingen sind zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Corona-Toten steigt damit auf 44. Ein 82 Jahre alter Mann starb in seinem häuslichen Umfeld. Außerdem starb ein 93-jähriger Bewohner der Seniorenresidenz Phönix. Er ist bereits der 21. Todesfall in der Seniorenresidenz. Insgesamt waren dort 96 Bewohner infiziert, 45 von konnten mittlerweile aus der Quarantäne entlassen werden.

    15.05 Uhr: Landrat hofft auf entspanntes Winterwochenende in der Rhön

    Angesichts des bevorstehenden Winterwochenendes bittet Landrat Thomas Habermann Einheimische und Besucher, sich in der gesamten Rhön zu verteilen. Gerade für Winterwanderungen, meint er, würden sich nicht nur die Hotspots rund um den Kreuzberg und die Thüringer Hütte eignen. Gleichzeitig bedankt sich der Landrat für das disziplinierte Verhalten der Menschen am vergangenen Wochenende in der Rhön.

    Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind vier weitere Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, verstorben. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 damit auf 44. Aktuell sind 259 Personen infiziert, 24 von ihnen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 131,9. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 1.747 Coronainfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld bestätigt.

    14.35 Uhr: Aktuelle Situation im Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 271 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2.806 positiv getestete Personen. Genesen sind davon Personen 2.364. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 85,6. Laut Gesundheitsamt gibt es drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Die Zahl der Coronatoten erhöht sich damit auf 171. 27 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 623 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

    14.22 Uhr: 7-Tage-Inzidenz im Raum Bad Kissingen wieder unter 100

    Im Landkreis Bad Kissingen ist die 7-Tage-Inzidenz bei den Coronainfektionen erstmals seit längerem wieder unter 100 gesunken. Sie liegt aktuell bei 99,8. Seit gestern sind laut Gesundheitsamt 13 neue Fälle dazu gekommen. Aktuell sind 190 Menschen mit dem Virus infiziert. Insgesamt wurden im Landkreis Bad Kissingen bisher 1.841 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 1.585 Personen. 66 Personen, die positiv auf COVID-19 getestet waren, sind verstorben. 259 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan 32 Personen.

    14.12 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen im Landkreis Haßberge

    Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 11 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 278 Menschen infiziert. 20 werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon fünf auf der Intensivstation. 309 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Zwei weitere Personen sind seit der letzten Mitteilung im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Zahl der Sterbefälle erhöht sich damit auf 53. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 2151 Coronainfektionen im Landkreis Haßberge bestätigt. 1822 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Die 7-Tagesinzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut derzeit bei 184,9. Da kürzlich der Grenzwert von 200 im Landkreis überschritten wurde, gilt vorerst weiterhin die 15-Kilometer-Regel für touristische Tagesausflüge.

    12.24 Uhr: Kostenlose Masken für Bedürftige und pflegende Angehörige

    Unterfranken bereitet sich auf die FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel vor. Diese ist ab kommender Woche gültig. Bedürftige und pflegende Angehörige in Unterfranken sollen nun mit kostenlosen FFP2-Schutzmasken versorgt werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

    09.47 Uhr: Corona-Fallzahlen im Landkreis Miltenberg

    Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 284. Das teilte das Landratsamt Miltenberg mit. Seit gestern kamen 27 Neuinfektionen hinzu. 51 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden, so das Landratsamt. Aktuell befinden sich 398 Menschen in Quarantäne. Derzeit werden 31 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon fünf Personen intensivpflichtig. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Miltenberg derzeit bei 163,1.

    09.41 Uhr: Landkreis Bad Kissingen informiert Senioren per Brief über die Impfung

    Seniorinnen und Senioren im Landkreis Bad Kissingen können sich ab sofort für die Corona-Schutzimpfung registrieren. Konkrete Impftermine seien noch nicht möglich, so das Landratsamt Bad Kissingen. Inzwischen werden aber über 80-Jährige per Brief vom Landratsamt Bad Kissingen kontaktiert und genauer über die Corona-Impfung informiert. Insgesamt seien 8.200 Briefe verschickt worden, so das Landratsamt Bad Kissingen.

    09.30 Uhr: Aktuelle Zahlen für Stadt und Landkreis Würzburg

    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für die Stadt Würzburg 97,7 und für den Landkreis Würzburg 78,3. Die Impfzentren für Stadt und Landkreis Würzburg bleiben weiterhin geschlossen, bis ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Das teilte das Landratsamt Würzburg mit.

    06.12 Uhr: Höchste Inzidenz in Unterfranken im Landkreis Haßberge

    Laut den Corona-Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Haßberge mit einem Wert von 184,9 aktuell den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert in Unterfranken auf. An zweiter Stelle kommt der Landkreis Aschaffenburg mit einer Inzidenzrate von 180,0. In der Stadt Aschaffenburg liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 167,6. Direkt darauf folgt der Landkreis Miltenberg mit einem Wert von 163,1. Einen Inzidenzwert über 100 haben außerdem noch der Landkreis Rhön-Grabfeld mit 131,9, die Stadt Schweinfurt mit 116,0, der Landkreis Kitzingen mit 111,9 und der Landkreis Schweinfurt mit 106,5. Die anderen unterfränkischen Regionen liegen unter einem Inzidenzwert von 100. So liegt die 7-Tage-Inzidenzrate im Landkreis Bad Kissingen bei 94,9, in der Stadt Würzburg bei 89,9, im Landkreis Main-Spessart bei 85,6. Den niedrigsten Wert in Unterfranken weist aktuell der Landkreis Würzburg mit 79,5 nach.

    Freitag, 15. Januar 2021

    19.12 Uhr: Miltenberg verkauft trotz Kritik Masken im Drive-in

    Ab Montag kommt in Bayern die FFP2-Maskenpflicht. Daher ist die Nachfrage nach solchen Masken derzeit hoch, häufig variieren die Preise pro Maske um mehrere Euros. Die Stadt Miltenberg hat sich dazu entschlossen, Masken über einen Drive-in-Schalter zum Selbstkostenpreis zu verkaufen – obwohl es im Vorfeld dafür auch Kritik gab.

    19.00 Uhr: Keine Engpässe für Bestatter

    Der Landkreis Main-Spessart steht derzeit in den Schlagzeilen wegen der hohen Sterblichkeit in Corona-Zeiten. Seit Beginn der Pandemie sind im Landkreis 168 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der Bestattungen hat im Dezember um das dreifache eines normalen Monats mit 25 bis 30 Fällen zwar zugenommen, aber deshalb ist es nicht zu Engpässen gekommen. Das bestätigt am Nachmittag Innungsmeister Matthias Liebler aus Marktheidenfeld. Der Stellvertretende Vorsitzender des Bayerischen Bestatterverbands und Bundesausbildungsbeauftragter hat die Sterbe-Zahlen für ganz Unterfranken im Blick. Diese seien zwar erhöht, aber nicht extrem.

    Feuerbestattungen liegen mittlerweile bei 80 Prozent, aber selbstverständlich sei auch eine Erdbestattung möglich, so Liebler. Bei den drei von insgesamt 163 deutschen Krematorien, mit denen Liebler zusammenarbeitet, habe es trotz des hohen Aufkommens keine Engpässe gegeben. Auch die Kühlmöglichkeit der Verstorbenen mit Platz für 15 Leichname stieß nicht an die Kapazitätsgrenze. Ist ein Mensch mit oder an Corona gestorben, darf die Person nach der Bestattungsordnung nur noch in ein mit Desinfektionsmittel getränktes Tuch in einen Sarg gelegt und dieser nicht mehr geöffnet werden.

    18.40 Uhr: Regierung von Unterfranken twittert Impfzahlen

    18.09 Uhr: Niedriger Inzidenzwert im Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 278 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 2.784 positiv getestete Personen. Genesen sind davon Personen 2.338. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 54,7. Bisher gibt es 168 Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. 27 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 693 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne

    17.13 Uhr: 15-Kilometer-Regel gilt im Landkreis Haßberge weiterhin

    Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 267 Personen infiziert. 28 von ihnen werden stationär im Krankenhaus behandelt, drei auf der Intensivstation. 339 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    Die 7-Tagesinzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 162,4. Auch wenn der Wert unter dem Grenzwert von 200 liegt, gilt im Landkreis Haßberge weiterhin die 15-Kilometer-Regel für touristische Tagesausflüge. Die Einschränkung kann erst wieder aufgehoben werden, wenn der Wert von 200 an mindestens sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Sobald dies der Fall ist, wird dies offiziell bekannt gegeben.

    Insgesamt wurden bisher 2140 Corona-Infektionen im Landkreis Haßberge bestätigt. 1822 Infizierte sind inzwischen wieder genesen. 51 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

    14.46 Uhr: Die Zahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg

    In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell 803 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 342 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt im Landkreis Aschaffenburg derzeit 170,5, in der Stadt Aschaffenburg 156,3. Insgesamt 61 Infizierte werden derzeit in einer Klinik behandelt, 13 von ihnen auf der Intensivstation. 194 Personen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

    14.34 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Landkreis Rhön-Grabfeld

    Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind aktuell 262 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Landratsamt. 26 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Seit der letzten Mitteilung wurden 45 neue Infektionsfälle bestätigt. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt aktuell bei 133,1.

    13.50 Uhr: 24 Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen

    Seit dem Vortag meldet das Landratsamt Bad Kissingen 24 neue Corona-Fälle. Damit sind derzeit 239 Menschen an Covid-19 erkrankt. Insgesamt haben sich im Landkreis Bad Kissingen bislang 1.828 Personen mit Corona infiziert, 1.523 davon sind bereits wieder gesund. 66 Menschen sind im Landkreis in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz ist laut Landratsamt bei einem Wert von 102,7.

    13.35 Uhr: Gute Auftragslage bei unterfränkischem Glasfläschchenhersteller

    Die Auftragslage bei Nipro in Münnerstadt im Landkreis Bad Kissingen ist weiterhin auf konstant hohem Niveau. Das hat der Geschäftsführer des Unternehmens Markus Maßmann mitgeteilt. Nipro fertigt unter anderem Glasfläschchen, in denen der Corona-Impfstoff abgefüllt wird. "Wir produzieren kontinuierlich für alle großen Namen", sagt Maßmann. Bei Bedarf könne das Unternehmen die Kapazitäten weiter hochfahren. Genaue Zahlen will das Unternehmen nicht nennen.

    Als die Pharmaunternehmen damit begonnen haben, den Corona-Impfstoff zu entwickeln, sei die Auftragslage bei Nipro explodiert: "Es ging von 0 auf 100, alle möglichen Pharmaunternehmen haben Fläschchen bestellt", sagt Maßmann. Dass die Nachfrage bereits vor dem Impfstart so hoch war, hänge vor allem damit zusammen, dass Pharmaunternehmen auf Vorrat bestellen.

    Von Münnerstadt aus gehen die Fläschchen vor allem an Pharmaunternehmen in Europa. Der Nipro-Konzern hat sich auf die Produktion medizinischer Geräte spezialisiert. Das Werk in Münnerstadt gehört zum Geschäftsfeld "Pharmaceutical Packaging", ist also Packmittelhersteller für die pharmazeutische Industrie. Hier produzieren knapp 500 Mitarbeiter Glasfläschchen und Spritzen.

    12.38 Uhr: Kostenlose FFP2-Masken für pflegende Angehörige

    Für die pflegenden Angehörigen in Bayern stellt das Gesundheitsministerium eine Million FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung. Für den Landkreis Miltenberg sind rund 10.000 Masken vorgesehen, die kommende Woche ausgeliefert werden sollen. Um den Menschen noch schneller zu helfen, wird das Verfahren im Landkreis Miltenberg auf Weisung von Landrat Jens Marco Scherf beschleunigt. Die nötige Anzahl von Masken wird den Gemeinden bereits vorab durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz aus den eigenen Lagerbeständen zur Verfügung gestellt. Diese Masken sollen am Montag und Dienstag verteilt werden. Sie können dann in den jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltungen kostenfrei abgeholt werden – gegen Vorlage des Berechtigungsschreibens der Pflegekasse.

    12.21 Uhr: Handwerksbetriebe trotz Corona überwiegend zufrieden

    Die Handwerksbetriebe in Unterfranken zeigen sich trotz der Corona-Pandemie überwiegend zufrieden mit der Geschäftslage im Jahr 2020. Das teilte die Handwerkskammer für Unterfranken mit. Gut durch die Krise seien vor allem Betriebe des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes gekommen. Rund 97 Prozent aus dem Bauhauptgewerbe und 90 Prozent aus dem Ausbaugewerbe sei zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Die Lage bei Betrieben der persönlichen Dienstleister und Zulieferer sehe anders aus. Für rund 39,3 Prozent sei das Jahr schlecht gewesen. Und 70,8 Prozent seien davon überzeugt, dass sich die Lage noch verschlechtern wird. In der Gesamtbetrachtung seien immerhin 82,4 Prozent aller Betriebe mit der Geschäftslage im vergangenen Jahr zufrieden.

    10.32 Uhr: Aktuelle Fallzahlen im Landkreis Miltenberg

    Im Landkreis Miltenberg sind aktuell 308 Personen mit Covid-19 infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Seit gestern kamen 40 Neuinfektionen hinzu. 31 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Neben den derzeit infizierten Personen befinden sich aktuell 362 Menschen in Quarantäne. 33 Menschen aus dem Landkreis werden stationär behandelt, davon fünf Personen intensivpflichtig. Inzwischen gibt es 66 Todesfälle. Die Anzahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 3.256. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 168,6.

    09.17 Uhr: Vorbereitungen für "Fastnacht in Franken" laufen

    Die Aufbauarbeiten für die Sendung "Fasnacht in Franken" haben in Veitshöchheim begonnen. Die Sendung im bayerischen Fernsehen wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht live laufen. Deshalb läuft die Produktion jetzt schon. Es wird alles unter besonderen Corona-Regeln aufgezeichnet.

    09.07 Uhr: Aktuelle Corona-Fallzahlen für Stadt und Landkreis Würzburg

    Die 7-Tage-Inzidenzrate liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in der Stadt bei 84,4 und im Landkreis bei 81,9. Die Impfzentren in Würzburg und Giebelstadt bleiben voraussichtlich bis 20. Januar für Erstimpfungen geschlossen. Die Termine für die zweite Impfung von bereits geimpften Personen sollen unabhängig davon weitergeführt werden.

    06.55 Uhr: Höchste Inzidenz im Landkreis Aschaffenburg

    Nach aktuellen Corona-Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) weist der Landkreis Aschaffenburg mit einem Wert von 170,5 in Unterfranken aktuell die höchste 7-Tage-Inzidenzrate auf. Direkt darauf folgt der benachbarte Landkreis Miltenberg mit einem Inzidenzwert von 168,6. Zwischen einem Inzidenzwert von 100 und 200 liegen außerdem der Landkreis Haßberge mit 162,4, die Stadt Aschaffenburg mit 156,3, der Landkreis Rhön-Grabfeld mit 133,1 und der Landkreis Bad Kissingen mit 102,7. Alle anderen unterfränkischen Regionen liegen unter einem Inzidenzwert von 100. Die Stadt Schweinfurt weist einen Wert von 99,2 auf, der Landkreis Schweinfurt 96,1 und der Landkreis Kitzingen 84,5. In der Stadt Würzburg gab es 83,6 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, im Landkreis Würzburg waren es 81,3. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenzrate in Unterfranken derzeit im Landkreis Main-Spessart mit einem Wert von 54,7.

    Donnerstag, 14. Januar 2021

    19.40 Uhr: Landkreis Haßberge plant zweites Impfzentrum

    Der Landkreis Haßberge will in Zeil am Main ein zweites Impfzentrum für den Landkreis einrichten. Wie das Landratsamt mitteilt, soll das zweite Impfzentrum in der Sporthalle am Tuchanger eingerichtet werden. Es soll, wie auch das bereits bestehende Impfzentrum in Hofheim, vom BRK-Kreisverband Haßberge betrieben werden. In etwa zwei Wochen soll das Impfzentrum in Zeil startklar sein, ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

    Mit Einrichtung des zweiten Impfzentrums will der Landkreis die Impfkapazitäten erhöhen. Die Impfbereitschaft im Landkreis sei generell hoch, heißt es vom Landratsamt. Stand 13. Januar sind im Landkreis Haßberge insgesamt 1.026 Personen in Heimen geimpft worden, das entspricht laut Landratsamt 56 Prozent aller Heimbewohner und –mitarbeiter. Bis Ende dieser Woche soll die Runde der Erstimpfungen in den stationären Einrichtungen abgeschlossen sein und in der kommenden Woche die Zweitimpfungen beginnen.

    Im bereits bestehenden Impfzentrum in Hofheim werden derzeit nur Menschen mit höchster Priorität, also über 80-Jährige, geimpft. Bisher haben im Impfzentrum bis einschließlich zum 13. Januar 251 Personen ihre erste Corona-Impfung erhalten. Über 1.600 Personen stehen laut Landratsamt bereits auf der Warteliste.

    "Die Impfung gibt uns die Zuversicht, dass wir bald wieder normaler leben können und die Pandemie besiegen werden; vorausgesetzt genügend Impfstoff erreicht uns.", sagt Landrat Wilhelm Schneider. Er weist außerdem darauf hin, dass sich aktuell nur Personen über 80 für eine Impfung anmelden können. Sobald der Zugang zum Impfangebot erweitert wird, will das Landratsamt rechtzeitig informieren.

    19.20 Uhr: Gemischte Reaktionen in Unterfranken zur FFP2-Maskenpflicht

    Ab Montag soll sie gelten, die kürzlich beschlossene FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Einführung dieser Maskenpflicht ruft in Unterfranken unterschiedliche Reaktionen und Ideen hervor.

    18.10 Uhr: Regierung von Unterfranken twittert aktuelle Impfzahl

    18.04 Uhr: Hohe Sterblichkeit an Corona im Landkreis Main-Spessart

    Im bundesweiten Vergleich hat der Landkreis Main-Spessart eine hohe Sterblichkeitsrate in Zusammenhang mit Covid-19: Die Fallsterblichkeit beträgt sechs Prozent. Das bedeutet, dass jede 17. infizierte Person stirbt. Zum Vergleich: in Bayern ist es nur jeder 45., in Deutschland nur jeder 47.

    Im Landkreis Main-Spessart sind seit Beginn der Pandemie 168 Bürger in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben, davon 124 Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Das teilte die Landrätin Sabine Sitter mit. Der überwiegende Anteil der Verstorbenen litt unter Vorerkrankungen. Bei 37 Personen liegen dem Gesundheitsamt keine Informationen zu Vorerkrankungen vor.

    Eine Erklärung für die hohe Sterblichkeit ist laut Sitter: Im Landkreis sind viele Alten- und Pflegeeinrichtungen von Corona betroffen. So haben sich viele Risikopatienten mit Vorerkrankungen mit Covid-19 angesteckt. Hinzu komme, dass im stark ländlich geprägten Landkreis das Eintrittsalter in Alten- und Pflegeheime höher ist, weshalb auch das Durchschnittsalter der Bewohner höher ist. Das durchschnittliche Alter der Verstorbenen betrug 85,5 Jahre. Diese vulnerable, hochbetagte Personengruppe – oftmals mit Vorerkrankungen – sei besonders gefährdet, an und mit Corona zu sterben.

    Zur Eindämmung und Vermeidung weiterer Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen: Reihentestungen, Isolierung positiv getesteter Bewohner, strenge Hygieneregeln, teilweise Besuchsverbot und höchste Priorisierung der Einrichtungen bei den Impfungen. Laut Landrätin Sitter könne man sehen, dass die Maßnahmen zu wirken beginnen.

    15.53 Uhr: Corona-Situation im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Eine weitere Person verstarb an den Folgen von Covid-19. Somit sind im Landkreis Rhön-Grabfeld 40 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen, so das Landratsamt Rhön-Grabfeld. Aktuell sind 283 Personen mit Covid-19 infiziert. 26 davon sind in stationärer Behandlung. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 119,3. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis Rhön-Grabfeld 1.693 Coronafälle bestätigt.

    15.43 Uhr: Aktuelles zu Corona im Landkreis Main-Spessart

    Aktuell sind im Landkreis Main-Spessart 274 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Seit Beginn der Pandemie gab es 2.759 Personen die positiv getestet wurden. Genesen sind davon Personen 2.317, so das Landratsamt Main-Spessart. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 76,9. Die Zahl der an bzw. mit Covid-19 Verstorbenen liegt bei 168. Derzeit werden 23 Patienten stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 839 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Derzeit werden weiterhin Impfungen in Alten- und Pflegeheimen durchgeführt. Im Anschluss sollen 80-Jährige im Impfzentrum in der Spessarttorhalle in Lohr geimpft werden. Dafür ist eine Registrierung und Anmeldung nötig.

    13.50 Uhr: Aktuelle Corona-Fallzahlen für den Landkreis Bad Kissingen

    Im Landkreis Bad Kissingen gibt es zehn neue Coronafälle. Die Zahl der infizierten Personen steigt damit auf 239. Davon sind acht Personen wieder genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 123. Bisher sind seit Beginn der Pandemie 1.804 Coronafälle im Landkreis Bad Kissingen aufgetreten. 1.504 Personen gelten als wieder gesund. 61 Personen sind an den Folgen von Covid-19 verstorben. 309 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan 39 Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen (126), Hammelburg (61), Bad Brückenau (52).

    11.23 Uhr: Ein weiterer Todesfall in Würzburg

    Im Raum Würzburg ist eine weitere Person im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Wie das Landratsamt Würzburg mitteilt, handelt es sich um eine 89-jährige Seniorin aus dem Stadtgebiet, die mehrere Vorerkrankungen hatte und positiv auf das Coronavirus getestet war. Die Zahl der Todesfälle in Stadt und Landkreis Würzburg steigt damit auf insgesamt 117. Die 7-Tage-Inzidenzrate liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in der Stadt bei 76,6 und im Landkreis bei 88,7.

    09.06 Uhr: 15-Kilometer-Regel gilt in den Haßbergen weiterhin

    Auch, wenn die 7-Tage-Inzidenzrate im unterfränkischen Landkreis Haßberge wieder unter dem Grenzwert von 200 liegt, gilt die 15-Kilometer-Regel weiterhin. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist der Inzidenzwert in den Haßbergen deutlich gesunken. Während der Wert gestern noch bei knapp über 200 lag, beträgt er heute 150,5. Das Landratsamt kann die Begrenzung des Bewegungsradius nach Angaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums aber erst aufheben, wenn der Inzidenzwert seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist. Entscheidend für den Inzidenzwert sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts.

    08.01 Uhr: Anmeldung für Impfung im Raum Aschaffenburg möglich

    Seit Montag können sich Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg für eine Corona-Schutzimpfung im Online-Portal der Bundesregierung registrieren. Wie das Landratsamt Aschaffenburg mitteilt, haben sich am ersten Tag bereits über 2.750 Personen für eine Impfung angemeldet. Termine für Impfungen wurden allerdings noch keine vergeben. Laut Landratsamt erhalten im Portal vorgemerkte Impfwillige der höchsten Priorität voraussichtlich ab dem 20. Januar die Aufforderung, einen Impftermin zu vereinbaren.

    Gestern ist eine neue Lieferung an Impfstoff für den Raum Aschaffenburg angekommen. Die Impfdosen werden hauptsächlich in Senioren- und Pflegeheimen verimpft. Zusätzlich sind in den nächsten Tagen dem Landratsamt zufolge jeweils 100 Impfungen im Impfzentrum in Hösbach geplant. Während der Impfbetrieb im Aschaffenburger Impfzentrum nun langsam anläuft, wird in den Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg vorerst nicht mehr geimpft. Grund dafür seien Engpässe bei der Belieferung mit genügend Impfstoffdosen. Das teilte die Leitung der Impfzentren in Stadt und Landkreis Würzburg mit. Erst am 20. Januar könne man wieder mit den Impfungen der ersten Dosis starten.

    07.41 Uhr: "Click & Collect" rettet den Einzelhandel nicht

    Ware bestellen und dann im Laden abholen, kurz "Click & Collect", ist seit Montag auch in Bayern möglich. Im unterfränkischen Einzelhandel sorgt dieses System aber nicht für genügend Umsätze. Dies ergaben Recherchen des BR. So teilte Axel Schöll, Bezirksvorstand des unterfränkischen Einzelhandelsverbandes, mit, dass "Click & Collect" nicht die Rettung für den Einzelhandel sei. Schöll befürchtet eine Pleitewelle im Einzelhandel. Denn viele hätten volle Lager.

    Die Ware sei bezahlt. Dafür hätten sich Händlerinnen und Händler kurzfristig verschuldet. Normalerweise würden sie durch ihren Umsatz die Schulden wieder ausgleichen. Doch der Umsatz fehle nun, die Schulden würden aber bleiben. Axel Schöll, der einen Schuhladen in Schweinfurt führt, vereinbare mit seiner Kundschaft für die Abholung der Ware immer einen Termin. Die Übergabe erfolge dann mit Sicherheitsabstand und FFP2-Maske.

    Ähnlich sieht es bei Alexander Jordan, Inhaber eines Modegeschäfts am Schweinfurter Marktplatz, aus. Nach seinen Worten werde durch "Click & Collect" zwar Umsatz gemacht, doch dieser reiche nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Einzelhändler wie Alexander Jordan und Axel Schöll fordern von der Politik eine angemessene und vor allem schnelle finanzielle Hilfe. Dabei dürfe es sich nicht um Kredite handeln. Dann sehen sie eine Chance, dass ihre Geschäfte überleben.

    07.22 Uhr: Stadt Miltenberg startet Sonderverkaufsaktion für FFP2-Schutzmasken

    Ab dem kommenden Montag gilt in Bayern eine strengere Maskenpflicht, das hat das Kabinett beschlossen. Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr sind dann FFP2-Masken nötig. Die Stadt Miltenberg möchte ihren Bürgerinnen und Bürgern hier entgegenkommen und startet eine Sonderverkaufsaktion. Von Freitag bis Sonntag werden FF2-Masken kostengünstig an einem Drive-In-Schalter verkauft. Als Schalter dient ein Verkaufscontainer der Stadt auf dem Parkplatz am Zwillingsbogen. Der hat jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet. 20 FFP2-Masken gibt es dort für 20 Euro. Die Verkaufsaktion ist laut Bürgermeister Bernd Kahlert mit dem Landratsamt Miltenberg und dem Bayerischen Städtetag abgestimmt.

    06.45 Uhr: Inzidenz in den Haßbergen deutlich gesunken

    Im Landkreis Haßberge ist die 7-Tage-Inzidenzrate nach Angaben des Robert-Koch-Instituts deutlich gesunken. Während der Wert gestern noch bei knapp über 200 lag, beträgt er heute 150,5. Damit liegen nun alle unterfränkischen Regionen unter dem Grenzwert von 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Einen Inzidenzwert zwischen 100 und 200 weisen auch der Landkreis Aschaffenburg mit 179,7, die Stadt Aschaffenburg mit 153,5, der Landkreis Miltenberg mit 146,0, der Landkreis Rhön-Grabfeld mit 119,3, der Landkreis Bad Kissingen mit 108,5 sowie die Stadt Schweinfurt mit 102,9 auf. Unter einer 7-Tage-Inzidenzrate von 100 liegen der Landkreis Würzburg mit 88,7, der Landkreis Schweinfurt mit 78,0, der Landkreis Main-Spessart mit 76,9, die Stadt Würzburg mit 76,7 und der Landkreis Kitzingen mit 64,7.

    Mittwoch, 13. Januar 2021

    19.40 Uhr: Unterfränkische Metall- und Elektroindustrie verunsichert

    Zwar geht es, verglichen mit Sommer 2020, für die unterfränkische Metall- und Elektroindustrie wieder bergauf. Die Corona-Krise und ihre Folgen sind aber nach wie vor spürbar, eine konjunkturelle Erholung ungewiss. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände (bayme vbm) unter ihren Mitgliedsunternehmen.

    17.20 Uhr: Regierung von Unterfranken twittert aktuelle Corona-Lage

    16.02 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Landkreis Rhön-Grabfeld

    Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind aktuell 271 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 28 von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 145,7. Wie das Landratsamt meldet, sind zwei weitere Sterbefälle im Landkreis zu beklagen. Seit Beginn der Pandemie sind damit 39 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Insgesamt wurden bisher 1.667 Coronafälle bestätigt.

    15.54 Uhr: Corona-Fallzahlen im Landkreis Haßberge

    Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und zwei weitere Todesfälle. Eine 98-jährige Frau und ein 73-jähriger Mann sind in einer Klinik an Covid-19 verstorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Todesfälle auf im Landkreis 51.

    Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 2083 Coronafälle im Landkreis Haßberge bestätigt. 1747 der Infizierten sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 285 Personen mit dem Virus infiziert. Zurzeit werden 24 Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon vier auf der Intensivstation. 329 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei 196,7 und damit knapp unter dem Grenzwert von 200, ab dem strengere Corona-Regeln gelten. Die "15-Kilometer-Regel" für touristische Tagesausflüge gilt laut Landratsamt vorerst weiter. Die Zahlen des Robert Koch Instituts weichen leicht von denen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ab. Letzteres meldet für den Landkreis Haßberge aktuell einen 7-Tage-Inzidenzwert von 202,65.

    15.45 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 280 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2.757 positiv getestete Personen. 2.309 von ihnen sind zwischenzeitlich genesen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart derzeit laut Robert-Koch-Institut 102,3. Seit Beginn der Pandemie sind 168 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 25 Erkrankte werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 894 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

    15.18 Uhr: In Unterfranken sinkt die 7-Tage-Inzidenz bei den Coronafällen wieder

    In Unterfranken sinkt die Zahl der Corona-Infektionen wieder leicht. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aktuell bei 131,90. Am Vortag lag der Wert noch bei 138,2.

    Mit 202,65 liegt einzig der Landkreis Haßberge erneut über dem kritischen Wert von 200. Dort gilt damit die "15-Kilometer-Regel". Für tourisitische Tagesausflüge darf man sich also nur in einem Radius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort bewegen. Auf Werte unter 100 bringen es aktuell die Landkreise Kitzingen (81,18) und Würzburg (98,58) sowie die Stadt Würzburg (81,29).

    Insgesamt wurden in Unterfranken seit Beginn der Pandemie 28.370 Coronafälle bestätigt. 835 Menschen sind bisher an dem Virus verstorben.

    13.35 Uhr: Aktuelle Corona-Fallzahlen für den Landkreis Bad Kissingen

    Erstmals seit längerer Zeit wurden im Landkreis Bad Kissingen seit gestern keine neuen Coronafälle festgestellt. Wie das Landratsamt mitteilt, liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 135,6. Aktuell sind 239 Menschen mit dem Virus infiziert, gegenüber dem Vortag sind 39 weitere Personen genesen. Insgesamt wurden im Landkreis Bad Kissingen bisher 1.795 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 1.496 Personen. 60 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 318 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne. 41 Covid-19-Patienten werden derzeit im Krankenhaus behandelt.

    11.30 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Landkreis Miltenberg

    Im Landkreis Miltenberg haben sich seit gestern fünf weitere Personen mit Covid-19 infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Die Zahl der insgesamt infizierten Personen steigt damit auf 294. Davon sind bereits 31 wieder gesund und konnten von der Quarantäne entlassen werden. Derzeit werden 44 Personen stationär behandelt, davon sechs intensivpflichtig. Eine weitere Person ist an den Folgen des Coronaviruses verstorben. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 3.184 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl liegt für den Landkreis Miltenberg bei 181.

    10.15 Uhr: Aktuelle Zahlen für Stadt und Landkreis Würzburg

    Der Inzidenzwert für die Stadt Würzburg liegt bei 82,86 und für den Landkreis Würzburg bei 98,58. Im Landkreis Würzburg ist ein 87-jähriger Mann an den Folgen von Covid-19 verstorben. Außerdem ist eine 100-jährige Frau aus Würzburg verstorben. Beide lebten zuhause und waren mehrfach vorerkrankt.Weiterhin bleibt das Impfzentrum auf der Talavera und am Flugplatz Giebelstadt geschlossen, weil es Verzögerungen bei der Lieferung des Impfstoffes gibt.

    07.50 Uhr: Naturpark Spessart: Stark frequentierte Ausflugsziele vermeiden

    Im Spessart wurden in letzter Zeit mehr Besucher als sonst verzeichnet. Das teilte ein Sprecher vom Naturpark Spessart mit. Der Ansturm auf Ausflugsziele im Spessart sei zwar nicht so groß wie in der Rhön aber dennoch seien mehr Erholungssuchende als sonst unterwegs. Daher empfiehlt der Naturpark Spessart bekannte Anlaufpunkte wie Engländer, Sohlhöhe und Bayerische Schanz gerade zu Stoßzeiten an den Wochenenden zu meiden. Besucher sollen lieber auf etwas weiter entfernte, weniger frequentierte Parkplätze ausweichen und die gewünschten Ziele erwandern.

    07.30 Uhr: Distanzunterricht in Unterfranken bereitet Probleme

    Eine Blitzumfrage der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) zeigt, dass Distanzunterricht verschiedene Schwierigkeiten bereitet. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass es Hürden im Bereich Technik, Pädagogik und Organisation gibt. Der kommissarische GEW-Bezirksvorsitzende Jörg Nellen sagt: "Die Lehrkräfte müssen auf ihre Erfahrung zurückgreifen, vom Kultusminister fühlen sie sich alleingelassen." Eine Lehrkraft aus einer Grundschule im Untermain berichtet: "Digital klappt nix außer Mails, deswegen Papierform, Telefon, Absprachen teilweise bei der Übergabe von Material an der Schultür." Auch an anderen Schulen würden technische Probleme immer wieder auftauchen. Aus technischer Sicht sei die Ausstattung besonders bei Benachteiligten schlecht.

    Dienstag, 12. Januar 2021

    19.35 Uhr: Impfzentrum Würzburg muss erneut Termine absagen

    In Würzburg kommt momentan weniger Corona-Impfstoff an, als zunächst erwartet. Das hat auch Konsequenzen für die beiden Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg. Dort mussten erneut bereits vereinbarte Impftermine abgesagt werden.

    19.30 Uhr: Würzburger Raser-Prozess verschoben

    Eigentlich hätte am 12. Januar ein Prozess um ein illegales Autorennen beginnen sollen. Ein zur Tatzeit 20-Jähriger ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, mit seinem riskanten Fahrstil den Tod möglicher Fußgänger billigend in Kauf genommen zu haben. Der Prozesstermin am Landgericht Würzburg wurde allerdings kurzfristig verschoben, laut einem Anwalt des Angeklagten wegen Corona.

    19.15 Uhr: Regierung von Unterfranken twittert zur Corona-Lage

    19.01 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 311 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2.755 positiv getestete Personen. 2.276 von ihnen sind inzwischen wieder genesen. 21 Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Es befinden sich 882 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Main-Spessart aktuell bei 102,3. Wie das Landratsamt mitteilt, gibt es vier weitere Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen liegt damit im Landkreis jetzt bei 168.

    18.54 Uhr: Partygäste flüchten in Kitzingen vor Corona-Kontrolle

    In Kitzingen hat eine Gruppe junger Leute am Wochenende die Corona-Regeln missachtet und eine lautstarke Party gefeiert. Den Beteiligten drohen nun hohe Bußgelder wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz. Wegen Ruhestörung war die Polizei in der Nacht zum Samstag zu einem Mehrfamilienhaus in der Repperndorfer Straße ausgerückt.

    Als die Beamten gegen 1 Uhr eintrafen, drang aus einer Wohnung lauter Partylärm. Während den Polizisten trotz Klingeln und Klopfen nicht geöffnet wurde, unternahmen offenbar mehrere Partygäste einen Fluchtversuch durch ein Fenster im Erdgeschoss. Einige konnten entkommen. Zwei wurden kurz darauf ohne Schuhwerk in der Buchbrunner Straße angetroffen und kontrolliert.

    In der Wohnung selbst trafen die Polizeibeamten später noch auf den Wohnungsinhaber und zwei weitere Personen. Weil niemand öffnete, hatten sie sich schließlich gewaltsam Zutritt verschafft. Insgesamt konnten im Zuge der Ermittlungen acht Personen aus sieben verschiedenen Hausständen identifiziert werden, die offenbar an der Party teilgenommen hatten. Gegen die jungen Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 23 Jahren wurden Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.

    18.42 Uhr: Landkreis Haßberge überschreitet Grenzwert bei der 7-Tage-Inzidenz

    Im Landkreis Haßberge sind aktuell 281 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Gesundheitsamt. 23 Personen werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, vier davon auf der Intensivstation. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 2.057 Coronainfektionen im Landkreis Haßberge bestätigt. 49 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

    Der Landkreis liegt derzeit über dem Inzidenzwert von 200, weshalb dort ab sofort die "15-Kilometer-Regel" für touristische Tagesausflüge gilt.

    18.26 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Rhön-Grabfeld

    Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind aktuell 276 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon befinden sich 29 zur Behandlung im Krankenhaus. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 158,2. Wie das Landratsamt meldet, sind seit der letzten Mitteilung keine neuen Infektionsfälle dazugekommen. Allerdings gibt es zwei weitere Todesfälle zu beklagen. Damit sind bisher 37 Menschen im Landkreis Rhön-Grabfeld im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis bisher 1666 Coronainfektionen bestätigt.

    14.58 Uhr: Inzidenzwert für Unterfranken ist erneut leicht gestiegen

    Bei den Coronainfektionen geht die Tendenz in Unterfranken weiter leicht nach oben. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet aktuell einen Inzidenzwert von 138.2. Am Vortag lag der Wert bei 133,50. Unterfranken ist aber nach wie vor bayernweit der Regierungsbezirk mit dem niedrigsten Inzidenzwert.

    Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken weist der Landkreis Haßberge auf. Hier liegt der Inzidenzwert bei 200,27. Damit gilt für den Landkreis ab heute auch die sogenannte 15-Kilometer-Regel. Bewohner des Landkreises dürfen sich für touristische Tagesausflüge maximal 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. Die übrigen unterfränkischen Städte und Landkreise sind unter dem Grenzwert von 200.

    Einen Inzidenzwert zwischen 100 und 200 weisen derzeit acht Städte und Landkreise auf. Der Landkreis Aschaffenburg hat einen Wert von 191,73, der Landkreis Miltenberg einen Wert von 187,97, die Stadt Aschaffenburg einen Wert von 160,56, der Landkreis Rhön-Grabfeld einen Wert von 158,22, der Landkreis Bad Kissingen einen Wert von 139,49, der Landkreis Schweinfurt einen Wert von 138,59, die Stadt Schweinfurt einen Wert von 127,28 und der Landkreis Main-Spessart einen Wert von 102,25.

    Die übrigen Regionen haben eine 7-Tage-Inzidenz unter dem Grenzwert von 100. Dazu zählen der Landkreis Würzburg mit einem Wert von 97,97, die Stadt Würzburg mit einem Wert von 81,29 und der Landkreis Kitzingen mit einem Wert von 80,08.

    14.32 Uhr: Corona-Fallzahlen im Landkreis Bad Kissingen

    Das Landratsamt Bad Kissingen meldet am Montag 11 neue Coronafälle. Aktuell sind 278 Menschen im Landkreis mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 140,5. Insgesamt wurden im Landkreis Bad Kissingen bisher 1.795 Coronafälle bestätigt. 1.457 Personen gelten inzwischen als genesen. 60 Personen, die positiv auf COVID-19 getestet waren, sind verstorben. 354 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne. Stationär behandelt werden derzeit 39 Personen. Bisher wurden 1.321 Bürgerinnen und Bürger im Landkreis gegen Covid-19 geimpft.

    14.24 Uhr: Aktuelle Zahlen für Stadt und Landkreis Aschaffenburg

    In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind aktuell 674 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das zuständige Gesundheitsamt. 218 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach den Berechnungen des Robert-Koch-Instituts in der Stadt Aschaffenburg 159,2. Im Landkreis liegt sie bei 191,2. Insgesamt 167 Menschen sind mittlerweile im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Derzeit werden 66 erkrankte Personen im stationär behandelt, 16 von ihnen auf einer Intensivstation.

    11.17 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für den Landkreis Miltenberg

    Im Landkreis Miltenberg sind derzeit 321 Personen mit Covid-19 infiziert. Das meldet das Landratsamt. Seit der letzten Meldung sind 92 Neuinfektionen hinzugekommen. 120 Personen konnten zwischenzeitlich als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. 399 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Derzeit werden 43 Menschen aus dem Landkreis stationär im Krankenhaus behandelt. Fünf von ihnen liegen auf einer Intensivstation. Laut Mitteilung gibt es auch zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona zu verzeichnen. Insgesamt sind im Landkreis Miltenberg bisher 3.179 Corona-Infektionen bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 181,8.

    10.10 Uhr: Aktuelles zu Corona in Stadt und Landkreis Würzburg

    Der Inzidenzwert für die Stadt Würzburg liegt bei 82,86 und für den Landkreis Würzburg bei 98,58. Bei der Lieferung des Impfstoffes gegen Covid-19 gibt es momentan Verzögerungen. Dadurch werden derzeit in den Impfzentren für Stadt und Landkreis Würzburg keine Termine vergeben. Weiterhin können in den Impfzentren auf der Talavera und am Flugplatz Giebelstadt aufgrund der Zuteilung des Impfstoffs nur über 80-Jährige geimpft werden, die Einwohnerin oder Einwohner der Stadt bzw. des Landkreises Würzburg sind.

    07.12 Uhr: Im Verkehrsverbund Mainfranken gilt weiterhin Ferien-Fahrplan

    Im Verkehrsverbund Mainfranken gilt aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar auf allen Omnibus- und Straßenbahnlinien der Ferien-Fahrplan weiter. In der Stadt Würzburg entfallen alle mit "S" gekennzeichneten Fahrten, daneben die Schulbus-Verstärkerfahrten, sowie die Straßenbahn-Schnellfahrten. Bei den Buslinien bedient die Linie 7 zusätzlich die Haltestelle "Sanderglacisstraße", die Linie 10 fährt zwischen 8.15 Uhr und 19.15 Uhr im 20-Minuten-Takt und die Linien 114 und 214 entfallen.

    Im Landkreis Würzburg fahren alle APG-Linien nach Ferien-Fahrplan. Alle Zusatzbusse entfallen, ebenso alle Fahrten, die nach 21 Uhr beginnen. Fahrten, die vorher starten, fahren bis zur jeweiligen Endhaltestelle. Im Landkreis Kitzingen fahren alle Buslinien nach dem Ferien-Fahrplan. Die im Schülerverkehr eingesetzten Verstärkerfahrten entfallen. Im Landkreis Main-Spessart wird ebenfalls auf allen Buslinien der Ferien-Fahrplan gefahren.

    Montag, 11. Januar 2021

    19.00 Uhr: Regierung von Unterfranken twittert aktuelle Fallzahlen

    14.40 Uhr: Inzidenzzahlen für Unterfranken gestiegen

    Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken weiter gestiegen: von 121,96 auf 133,50 . Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt (159,58). Die Gesundheitsämter haben seit Samstag 281 neue Infektionsfälle sowie 4 weitere Todesfälle gemeldet. Die höchsten Wert in der Region wurde mit mit 213,31 für den Landkreis Haßberge und 205,84 für den Landkreis Miltenberg gemeldet. Im dunkelroten Bereich liegen der Landkreis Rhön-Grabfeld (175,80), der Landkreis Aschaffenburg (169,35) der Landkreis Bad Kissingen (132,71), die Stadt Aschaffenburg (115,49), der Landkreis Schweinfurt (117,81) die Stadt Schweinfurt (104,82) und der Landkreis Würzburg (102,89). Im roten Bereich (Werte zwischen 50 und 100) befinden sich der Landkreis Kitzingen (81,18), der Landkreis Main-Spessart (94,33) sowie die Stadt Würzburg (84,42).

    Sonntag, 10. Januar 2021