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Die in Deutschland geplante "CovPass-App" auf einem Smartphone-Bildschirm neben einem traditionellen Impfausweis, aufgenommen am 28.05.21.

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    Beschluss: EU-weiter Corona-Ausweis kann kommen

    Ab 1. Juli sollen viele Reisen deutlich erleichtert werden - mit EU-weit akzeptierten Nachweisen über erfolgte Corona-Impfungen, negative Tests oder überstandene Covid -Erkrankungen.

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    • BR24 Redaktion

    Reisen innerhalb der Europäischen Union dürften für viele Menschen ab Juli deutlich einfacher werden: Das EU-Parlament hat beschlossen, dass ein in allen Mitgliedsländern gültiger Corona-Ausweis eingeführt werden kann. "Die Mitgliedstaaten stellen den Ausweis kostenlos aus, und zwar entweder digital oder in Papierform mit QR-Code", heißt es in einer Mitteilung aus Straßburg.

    Damit werde ab dem 1. Juli das grenzüberschreitende Reisen deutlich erleichtert, denn mit dem Dokument bestehe ein zweifelsfreier Nachweis über erfolgte Impfungen, negative Tests oder überstandene Covid-19-Erkrankungen. In der Praxis werde es deshalb drei verschiedene Arten von Zertifikaten geben. Für Inhaber des Ausweises dürfen demnach künftig keine zusätzlichen Reisebeschränkungen wie Quarantäne, Selbstisolation oder Tests vorgeschrieben werden.

    Keine Bedingung für Reisefreiheit

    Ein gemeinsamer EU-weiter Rahmen soll demnach sicherstellen, dass die Zertifikate der Mitgliedstaaten gegenseitig anerkannt und überprüft werden können. Außerdem sollen dadurch Betrug und Fälschungen verhindert werden. Das Angebot bleibt aber freiwillig: Der EU-Corona-Ausweis sei kein Reisedokument und auch keine Bedingung für Bewegungsfreiheit, hieß es.

    Zudem wurde festgelegt, dass ein von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassener Impfstoff im Ausweis dokumentiert und von allen Staaten akzeptiert werden muss. Die Verordnung muss nun noch vom Rat der EU formell angenommen werden. Danach wird sie im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht, bevor sie am 1. Juli in Kraft tritt.

    mit Informationen von epd

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