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Besucher des Tollwood-Sommerfestivals laufen durch den Olympiapark Süd.

Das Tollwood-Sommerfestival zieht zahlreiche Besucher an

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Peter Kneffel
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    G7-Protest, Konzerte, Tollwood: Volles München am Wochenende

    Bei der großen Demo gegen den G7-Gipfel am Samstag werden in München rund 20.000 Teilnehmer erwartet. Und auch sonst ist viel los: Unter anderem das Tollwood-Festival auf dem Olympiagelände. Es dürfte deshalb massive Verkehrsbehinderungen geben.

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    Alf MeierAlf MeierBR24  RedaktionBR24 Redaktion
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    Zahlreiche Konzerte, das Sommerfestival "Tollwood" und eine große Protestveranstaltung gegen den G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau: Die Münchner Polizei hat am Wochenende alle Hände voll zu tun. Insbesondere bei der Protestaktion auf der Theresienwiese ist Vorsicht geboten: Bei gutem Wetter könnten weitaus mehr als die 20.000 angekündigten Teilnehmer an der Demonstration teilnehmen.

    Man rechne auch damit, dass mehrere hundert gewaltbereite Personen des Schwarzen Blocks zur Demo am Samstag anreisen werden, sagte Michael Dibowski, der Vizepräsident des Münchner Polizeipräsidiums. 2015, beim letzten G7-Gipfel auf Schloss Elmau, hatten in München rund 35.000 Menschen protestiert.

    Massive Verkehrsbehinderungen - Auto stehen lassen

    Insgesamt muss die Münchner Polizei an diesem Wochenende 18 Veranstaltungen begleiten, darunter auch Konzerte der Band "Die Fantastischen Vier" am Königsplatz und das Sommertollwood auf dem Olympiagelände.

    In der Spitze sind 3.000 Beamtinnen und Beamte in der Landeshauptstadt im Einsatz. Alle die - aus welchem Grund auch immer - in die Stadt wollten, sollten auf das Auto verzichten und den ÖPNV nutzen, so der Appell der Münchner Polizei. Es werde zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Auch, weil einige Strecken und Straßentunnel wegen des Transitverkehrs von G7-Teilnehmern temporär gesperrt werden.

    Aufruf zu friedlichem G7-Protest

    Die G7-Demonstranten rief der Münchner Vizepolizeipräsident auf, ihren Protest friedlich vorzutragen. Für "kreative und friedliche Demonstrationsformen" gebe es Raum, sagte Dibowski. "Störungen durch Gewalt, Sachbeschädigungen und anderen Rechtsverstöße werde die Münchner Polizei nicht tolerieren". Man beobachte in der linksextremen Szene eine bundesweite Mobilisierung; international scheine aber der kommende Nato-Gipfel in Madrid eher im Fokus möglicher Gewaltaktionen zu stehen.

    Brandanschlag auf Polizeibusse wird von linke Szene gefeiert

    Nach dem Brandanschlag, bei dem in München acht Polizeibusse zerstört wurden, verschärfte die Polizei ihre Schutzmaßnahmen für Objekte erneut. Es werde zudem weiter in alle Richtungen ermittelt. Man könne noch nicht sagen, ob die oder der Täter aus dem linksextremen Spektrum kämen - es spreche aber vieles dafür.

    Die Aktion am Mittwochmorgen, bei der zwar keine Menschen verletzt wurden, aber ein Schaden von mehreren 100.000 Euro entstand, werde von der linken Szene in den sozialen Medien begrüßt und teilweise gefeiert, sagte Dibowski.

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