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Gesperrter Steg am Starnberger See

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    Corona-Ticker Oberbayern: "Notbremse" im Landkreis Starnberg

    Der Landkreis Starnberg muss die "Notbremse" ziehen. Im Landkreis Mühldorf liegt die Inzidenz weiterhin über 300, weshalb ab Dienstag weitere Maßnahmen greifen. Die aktuellen Entwicklungen im Ticker für Oberbayern.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

    • Corona in Oberbayern: 836 neue Corona-Infektionen seit gestern (19.04., 18:56)
    • #einkerzen-Aktion an Staatskanzlei und Rathaus - Münchner Polizei ermittelt (19.04., 15:30 Uhr)
    • "Notbremse" tritt im Landkreis Starnberg in Kraft (19.4., 0:00 Uhr)
    • Inzidenz in Oberbayern steigt (17.4., 14.15 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Montag, 19. April 2021

    18:56 Uhr: Corona in Oberbayern: 836 neue Corona-Infektionen seit gestern

    In Oberbayern sind seit gestern 836 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz für den gesamten Regierungsbezirk liegt nun bei 173,75 und damit noch immer unter dem bayernweiten Wert von 188,36. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit (Stand: 19.4., 8 Uhr). Sieben Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten ist in Oberbayern inzwischen auf 196.757 gestiegen.

    Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat immer noch der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 327,09. Weiterhin liegen kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt in Oberbayern unter 100.

    15:30 Uhr: #einkerzen-Aktion an Staatskanzlei und Rathaus - Münchner Polizei ermittelt

    Unbekannte Personen haben am Sonntag im Rahmen der bundesweiten #einkerzen-Aktion an der Staatskanzlei und am Neuen Rathaus in München nicht angezündete Kerzen abgestellt. Die Polizei ermittelt wegen des Vorwurfs von Ordnungswidrigkeiten. Sowohl auf dem Hinweisschild vor der Staatskanzlei als auch im Hofgarten auf der Rückseite hatten Unbekannte mehrere unbenützte Kerzen platziert. Neben dem Neuen Rathaus in der Münchner Innenstadt reihten sich im Laufe des Sonntags ebenfalls Dutzende Wachslichter mit unbeschädigten Dochten. An beiden Standorten waren zusätzlich Zettel und Plakate angebracht mit Botschaften wie "Zündet eure Kerzen selber an!" oder "Ehrliches Gedenken statt Heuchelei", verbunden mit dem Hashtag #einkerzen. Die Urheber der bundesweiten Aktion wollten damit am Tag des Gedenkens an die Covid-19-Opfer gegen die Corona-Politik protestieren.

    8:37 Uhr: Weitere Maßnahmen im Landkreis Mühldorf

    Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mühldorf ist weiterhin über 300 (aktueller Stand: 327,1; RKI, Stand: 19.04., 03:09 Uhr), weshalb im Landkreis weitere Maßnahmen ab Dienstag (20.04) greifen. Die zusätzlichen Maßnahmen sollen bis zum 2.05., somit knapp zwei Wochen gelten. Unter anderem gelten für Versammlungen strengerer Auflagen. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind Besuche sind zeitlich begrenzt. Auf öffentlichen Spielplätzen gilt für Besucher ab 15 Jahren eine FFP2-Maskenpflicht.

    0:00 Uhr: "Notbremse" im Landkreis Starnberg

    Der Landkreis Starnberg muss am Montag die "Notbremse" ziehen. Denn die Corona-Inzidenz 100 wurde am Samstag den dritten Tag in Folge überschritten. Das bedeutet beispielsweise, dass nun eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis fünf Uhr gilt. Treffen sind nur noch mit einer einzigen Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Läden, die als "inzidenzunabhängig" eingestuft sind, können Kunden nur noch Terminshopping ("Click & Meet") anbieten – und das auch lediglich gegen Vorlage eines aktuellen negativen Tests.

    Sonntag, 18. April 2021

    Kreis Freising: 7-Tage-Inzidenz seit drei Tagen über 200: "Click & Collect" im Einzelhandel

    Am Sonntag, 18. April, lag die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Freising den dritten Tag in Folge über einem Wert von 200. Damit gilt für den Einzelhandel ab Dienstag, 20. April, folgende Regelung: Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe ist untersagt. Vorbestellte Waren können in Ladengeschäften abgeholt werden (sog. "Click & Collect")., teilt der Landkreis Freising mit.

    Öffnen dürfen der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel.

    Samstag, 17. April 2021

    14.15 Uhr: Inzidenz in Oberbayern steigt

    Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist in Oberbayern seit gestern von 162 auf 168 gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit (LGL) hervor. 1.347 Personen haben sich seit gestern mit dem Coronavirus infiziert, sieben Personen sind mit oder an Corona verstorben.

    Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat immer noch der Landkreis Mühldorf (327). Es folgen die Landkreise Traunstein (273), Altötting (246) und Freising (216). Die Stadt München hat einen Wert von 165. Weiterhin liegen kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt in Oberbayern unter 100.

    10.10 Uhr: Landkreis Starnberg: Inzidenz-Wert erneut drei Tage über 100 – Weitergehende Einschränkungen

    Im Landkreis Starnberg liegt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 100. Damit gelten ab Montag, den 19. April wieder weitergehende Einschränkungen. So gelten beispielsweise wieder strengere Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre. Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe ist grundsätzlich untersagt. Terminshopping (sog. Click & Meet) mit negativem Coronavirustest ist jedoch möglich. Eine Übersicht, wo im Landkreis PCR- und POC-Antigenschnelltests durchgeführt werden, ist auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lk-starnberg.de/coronavirus zu finden. Ausgenommen von der Schließung ist der Lebensmittelhandel und weitere Geschäfte für die tägliche Versorgung.

    Freitag, 16. April 2021

    16.20 Uhr: Ingolstadt bereit für weitere Sonderimpfaktion für alle

    Nach der ersten Sonderimpfaktion in Ingolstadt erwartet die Stadt in den nächsten Wochen eine weitere Zuteilung von voraussichtlich rund 15.000 Dosen des Impfstoffs Astrazeneca. Das teilte ein Sprecher der Stadt mit. Ob diese auch wie bei der ersten Sonderzuteilung ohne Priorisierung verimpft werden, steht noch nicht fest. Bei der ersten Sonderimpfaktion mit Astrazeneca konnten für dieses Sonderkontingent unabhängig von lter (ab 18 Jahren) oder Vorerkrankungen individuelle Termine vereinbart werden. Die Nachfrage sei enorm gewesen, teile Oberbürgermeister Christian Scharpf auf Anfrage des BR mit. Man habe in Ingolstadt große Kapazitäten und schon frühzeitig signalisiert, dass man kurzfristig Impfstoff übernehmen könne.

    Auch die Landkreise Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen haben sich um Sonderkontingente beworben. Neuburg-Schrobenhausen erwartet nun 700 Sonder-Dosen Astrazeneca für Landkreisbürger ab 60 Jahren, die ohne weitere Priorisierungsvorgaben vergeben werden sollen. Der Landkreis Eichstätt hat bereits seit der neuen Altersempfehlung für Astrazeneca in Extraschichten etwa 2.500 Dosen nach der vorgegebenen Priorisierung an Personen über 60 Jahre verimpft.

    15.45 Uhr: Kein oberbayerischer Landkreis mehr unter Inzidenz von 100

    In Oberbayern haben inzwischen vier Landkreise den Inzidenzwert von 200 überschritten: der Landkreis Freising hat laut LGL nun auch einen Wert von 201,1 erreicht. Seit längerem schon haben die Landkreise Traunstein, Altötting und Mühldorf am Inn diesen Wert überschritten. Dabei hat Mühldorf mit 327,95 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern weiterhin den höchsten Inzidenzwert im Regierungsbezirk.

    Kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt liegen bei der Inzidenz unter 100. Den niedrigsten Wert hat weiterhin der Landkreis Starnberg mit 111,22. Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut LGL und RKI 158,5. Die Reproduktionszahl (R-Wert) ist auf 1,3 angestiegen, das heißt: 100 Infizierte stecken im Schnitt 130 weitere Menschen an.

    Der Gesamt-Inzidenzwert für Oberbayern liegt laut LGL bei 162,73 und damit unter dem bayernweiten Wert von 182,49. Seit dem Vortag hat es in Oberbayern 1.273 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind laut LGL sieben Menschen gestorben. In den letzten sieben Tagen hat es in Oberbayern 7.666 Neuinfektionen gegeben.

    12.35 Uhr: Inzidenz 200: Freisinger Landrat richtet Appell an Bevölkerung

    In Freising ist jetzt der Corona-Inzidenzwert 200 überschritten, und deshalb wendet sich Landrat Helmut Petz (Freie Wähler) mit einem Appell an die Öffentlichkeit. Neben Tests und Impfungen sei die dritte Säule bei der Bekämpfung der Pandemie die persönliche Verantwortung, betont er: "Jeder Einzelne von uns kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, die Zahl der Neuansteckungen zu begrenzen." Das falle von Tag zu Tag schwerer, räumt Petz ein. Doch der überwiegende Teil der Infektionen im Landkreis gehe inzwischen auf die besonders ansteckende britische Variante zurück, und immer häufer seien auch jüngere Menschen von schweren Krankheitsverläufen betroffen. "Nehmen Sie die von Corona ausgehenden Bedrohungen ernst", fordert der Landrat die Bürger auf: "Tragen Sie Maske, halten Sie Abstand, und verhalten Sie sich auch im Übrigen besonnen und risikoangepasst." Das habe bereits in der ersten Welle verhindert, das der Landkreis zum Hotspot geworden sei. "Halten Sie durch", so Petz: "Lassen Sie uns der Pandemie durch besonnenes, risikobewusstes Verhalten in allen Lebensbereichen erneut gemeinsam die Stirn bieten und damit nach und nach ein Stück Normalität zurückgewinnen."

    11.00 Uhr: Sonderimpftag in Dachauer Realschule

    In der Realschule Dachau findet am Sonntag von neun bis 15 Uhr ein "Sonderimpftag" statt. Dabei soll laut Landratsamt "jede impfberechtigte und impfwillige Person aus dem Landkreis ab 60 Jahren eine Impfung erhalten können – auch ohne vorherige Terminvereinbarung". Wer mangels Internet-Zugang noch nicht über das bayernweite Impfportal registriert ist, kann das notfalls noch vor Ort erledigen, muss dann allerdings mit Wartezeiten rechnen. Verwendet wird am Sonntag Impfstoff aus einer Sonderzuteilung. Dabei handelt es sich größtenteils um Vakzin des Herstellers AstraZeneca. Die Aktion läuft parallel zur Arbeit der Impfzentren, die an dem Tag ebenfalls wieder geöffnet haben. Dort ist aber eine Anmeldung nötig.

    10.55 Uhr: Eichstätt beteiligt sich an bundesweiter Gedenkfeier

    Die Stadt Eichstätt beteiligt sich an der deutschlandweiten Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie ( Sonntag,18. April). Das teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Eichstätt will zusammen mit den örtlichen Kirchen Anteilnahme zeigen. Dafür wird am Eichstätter Rathaus die Trauerflagge gehisst. In den Kirchen werden die Gläubigen am Ende des Gottesdienstes ein Gebet für die Verstorbenen sprechen und die Glocken werden läuten. Im Landkreis Eichstätt sind seit Beginn der Pandemie 76 Personen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben.

    10.15 Uhr: München wechselt in Distanzunterricht

    Die Münchner Schulen müssen ab Montag in den Distanzunterricht wechseln. Denn anders als am vergangenen Freitag liegt die für die Folgewoche aussschlaggebende Corona-Inzidenz jetzt über 100 - konkret bei 158,5. Vom Distanzunterricht ausgenommen sind Viertklässler, Elftklässler an Gymnasien und Fachoberschulen sowie Abschlussklassen: Dort gibt es Wechselunterricht oder - falls ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann - Präsenzunterricht. Für die Teilanhme am Unterricht in der Schule sind mindestens zwei Tests pro Woche vorgeschrieben. In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierten Spielgruppen ist nur noch Notbetreuung möglich.

    10.04 Uhr: Hallertauer Außenstelle für Impfzentrum Freising

    Das Impfzentrum Freising hat jetzt eine Außenstelle in Au i.d. Hallertau. Es befindet sich in einer ehemaligen Arztpraxs. Geimpft wird dort immer montags bis freitags jeweils von acht bis 17 Uhr. Mit den rund 100 Impfungen pro Tag wird die Kapazität des Impfzentrums Freising noch einmal erhöht. In der "Hauptstelle" sind 450 Impfungen am Tag möglich. In Au soll nun - im gleichen Gebäude - auch noch ein weiteres Schnelltestzentrum eingerichtet werden.

    8.04 Uhr: Corona-Inzidenz in München steigt weiter - Freising jetzt über Wert 200

    Die Corona-Inzidenz in München ist erneut leicht gestiegen. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 158,5 (gestern: 154,3). Unterdessen hat einer der Landkreise im Großraum München die 200 überschritten: Im Landkreis Freising liegt der Wert jetzt bei 201,1 (aktuell: 198,9).

    6.30 Uhr: Seit Freitag "Notbremse" auch im Landkreis München

    Im Landkreis München greift seit heute (Freitag) die "Notbremse". Der Corona-Inzidenzwert war am Mittwoch den dritten Tag in Folge überschritten worden. Jetzt gilt - wie schon seit Mittwoch in der Stadt München - eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis fünf Uhr. Private Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einer weiteren Person erlaubt. "Inzidenzabhängige" Läden bleiben zwar geöffnet, Kunden werden aber nur mit Termin ("Click & Meet") und mit einem negativen Corona-Testergebnis eingelassen, solange der Inzidenzwert unter 200 bleibt. Außerdem hat das Landratsamt verfügt, dass Beschäftigte in Alten- und Pflegeeinrichtungen mindestens zweimal wöchentlich getestet werden müssen. Bislang geschah das auf freiwilliger Basis.

    Donnerstag, 15. April 2021

    18.05 Uhr: Inzidenz in Oberbayern steigt weiter

    Die 7-Tages-Inzidenz ist in Oberbayern weiter gestiegen. Sie liegt aktuell bei 163 pro 100.000 Einwohner. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Insgesamt haben sich seit gestern in Oberbayern 1.658 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 14 sind mit oder an Corona gestorben. Der Landkreis mit der höchsten Inzidenz in Oberbayern ist Mühldorf mit einem Wert von 331, danach folgen Dachau, Altötting und Traunstein mit einem Wert von jeweils 249.

    14.30 Uhr: Vorsichtiger Optimismus trotz 92-prozentigen Passagierrückgangs am Flughafen München

    Corona und die damit verbundenen Reisebeschränkungen beeinträchtigen weiter massiv den Flugverkehr. Am Flughafen München wurden im ersten Quartal rund 570.000 Reisende gezählt. Das sind knapp sieben Millionen (92 Prozent) weniger als gleichen Zeitraum 2020, in dem die Pandemie in den ersten beiden Monaten noch keinen Einfluss auf den Betrieb hatte. Die Zahl der Flugbewegungen ging von 78 000 auf 14 000 zurück. Das entspricht 18 Prozent des Vorjahresaufkommens. Im Bereich der Luftfracht sind die Rückgänge nicht ganz so dramatisch, weil viele Flugzeuge als reine Frachtmaschinen eingesetzt werden. Trotzdem wurden 55 Prozent weniger Waren, Güter und Luftpost transportiert. Trotz der niedrigen Zahlen gibt man sich bei der Flughafen München GmbH vorsichtig optimistisch: "Mit der Wiederaufnahme vieler Verbindungen zeichnet sich in den kommenden Monaten eine Belebung des Luftverkehrs in München ab", heißt es in einer Mitteilung unter Hinweis auf entsprechende Pläne von Airlines.

    11.58 Uhr: Bayerische Seenschifffahrt bleibt vorerst eingestellt

    Der Saisonstart der Bayerischen Seenschifffahrt wird bis auf Weiteres verschoben. Das bestätigte der Geschäftsführer Michael Grießer auf BR-Anfrage. Bislang sollten die Ausflugsschiffe am 26. April ihre Leinen losmachen. Doch die Infektionslage sei zu ungewiss und erlaube keine weiteren Planungsschritte, sagte Grießer. Die Geschäftsführung werde die Inzidenzahlen weiter beobachten und Kabinetts-Beschlüsse abwarten. Sobald ein genauer Starttermin festlgelegt werden kann, wird es das Unternehmen umgehend mitteilen.

    11.00 Uhr: Berchtesgadener Land: Sonderimpfaktion mit Astrazeneca verliert Schwung

    Für die Sonderimpfaktion mit Astrazeneca im Berchtesgadener Land gibt es aktuell noch knapp 800 freie Termine. Wie eine Sprecherin des Landratsamts mitteilte, sei die Terminbuchung zu Beginn der Aktion am 11. April extrem gut gelaufen. Mehr als 1200 von insgesamt 3650 Terminen konnten am Wochenende vor Impfbeginn vergeben werden. Doch daraufhin habe die Nachfrage abgenommen. Das Landratsamt hat in den vergangenen Tagen mehrmals auf noch freie Termine hingewiesen. „Da spielen die Vorbehalte gegen Astrazeneca bei einigen sicher eine Rolle“, sagte die Sprecherin.

    Die Impfaktion könne nicht verlängert werden, weil das Impfzentrum in Ainring nur noch bis Sonntag, den 18. April die Erstimpfung mit Astrazeneca verabreichen dürfe, so die Sprecherin. Man rechne deshalb bis Sonntag mit überschüssigen Impfdosen. Das Gesundheitsamt prüft derzeit die Möglichkeit, überschüssigen Astrazeneca-Impfstoff nach der Impfaktion an Hausarztpraxen weiterzugeben.

    10.06 Uhr: Neues Corona-Schnelltestzentrum - zentral in der Rosenheimer Innenstadt

    Rosenheim bekommt ein neues Corona-Schnelltestzentrum zentral in der Innenstadt. In der Münchner Straße richtet das BRK in einem ehemaligen Bekleidungsgeschäft einer großen Einkaufskette (Piemkie) ein Testzentrum ein. Es wird am Samstag (17.04.) um 10 Uhr offiziell eröffnet. In dem neuen Testzentrum können sich alle Bürger kostenlos und ohne Termin testen lassen, so das BRK. Man habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, um unkomplizierte Schnelltests im Stadtzentrum zu bieten, so BRK-Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt. Das neue Testzentrum hat künftig von Dienstag bis Samstag von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.

    8.48 Uhr: MVG baut Münchner "Impfshuttle"- Angebot aus

    Der "Impfshuttle" zum Impfzentrum in der Messestadt Riem fährt jetzt öfter: Zwischen 7.30 und 19.30 Uhr pendelt nun alle sechs bis sieben Minuten ein Bus der Linie 99 von den U-Bahn-Stationen Messestadt-Ost und Messestadt-West (U2) zum Impfzentrum am Nordeingang der Messe und zurück. Das teilte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mit. Die Shuttlebusse fahren im Auftrag des städtischen Gesundheitsreferats und können kostenlos genutzt werden.

    7.30 Uhr: Corona- Inzidenz in München steigt weiter - Freising kurz vor Wert 200

    Die Corona-Inzidenz in München ist erneut gestiegen. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 154,3 (gestern:147,1). Weil der Wert schon seit Samstag durchgängig über 100 liegt, greift in der bayerischen Landeshauptstadt seit gestern wieder die "Notbremse". In ganz Oberbayern gibt es inzwischen keinen einzigen Landkreis mehr mit einer Inzidenz unter 100. Als letztes hat nun auch der Landkreis Starnberg diese Marke mit mit 114,1 (gestern 95,1) überschritten. Unterdessen steht der Landkreis Freising bereits kurz vor dem Wert 200 (aktuell 198,9).

    Mittwoch, 14. April 2021

    19.17 Uhr: Ingolstadt bietet Impfaktion mit Astrazeneca an

    Die Stadt Ingolstadt offeriert den Bürgern in einer Sonderaktion die Impfung mit Astrazeneca. Das teilte ein Sprecher der Stadt heute (14.04.21) mit. Da das Impfzentrum über freie Kapazitäten verfügt, hat die Stadt bei der Regierung von Oberbayern zusätzlichen Impfstoff beantragt. Deshalb stehen am 16. April rund 5.000 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca zur Verfügung. Um den Impfstoff möglichst schnell zu verimpfen, entfällt die übliche Priorisierung. Daher können unabhängig von Alter (ab 18 Jahren) oder Priorisierungsgruppe ab sofort Impftermine hier über die Website der Stadt vereinbart werden. Allerdings muss man sich auch auf dem bayernweiten Impfportal registrieren.

    16.53 Uhr: Corona in Oberbayern: Fast 1500 Neuinfektionen - Mühldorf über Inzidenz von 300

    In Oberbayern gibt es laut LGL seit gestern 1.470 Neuinfektionen und 11 Todesfälle. In den letzten sieben Tagen zählt das LGL 7.375 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Bezirk, damit hat Oberbayern aktuell einen 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 156,55. Das ist immer noch der zweitniedrigste unter den Bezirken im Freistaat. Den höchsten Inzidenzwert unter den Landkreisen und kreisfreien Städten in Oberbayern erreicht laut LGL der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 322,77. Dahinter folgen die Landkreise Traunstein (253,78) und Altötting (251,98). Unter den oberbayerischen Landkreisen / kreisfreien Städten ist der Landkreis Starnberg der einzige, der mit einem Wert von 95,12, unter dem Inzidenzwert von 100 liegt. Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern erreicht laut LGL der Landkreis Mühldorf am Inn, mit einem Wert von 322,77. Dahinter folgen die Landkreise Traunstein (253,78) und Altötting (251,98)

    12.32 Uhr: Rekord-Nachfrage bei den Bahnhofsmissionen

    Die bayerischen Bahnhofsmissionen haben im Corona-Jahr 2020 nach eigenen Angaben so viele materielle Hilfen wie nie zuvor geleistet. Auch die Situation kranker und obdachloser Besucher habe sich während der Pandemie verschärft. Unter anderem fehlte es Betroffenen an Alltagsmasken, Winterkleidung und warmen Mahlzeiten.

    Bayerns größte Bahnhofsmission in der Landeshauptstadt München verzeichnete im vergangenen Jahr 90 000 Kontakte mehr als noch 2019. Insgesamt leisteten die 13 ökumenischen Bahnhofsmissionen der katholischen und evangelischen Kirchen in Bayern 2020 laut Mitteilung rund 540 000 Mal Hilfe.

    6.38 Uhr: In Südbayern ist nur noch Landkreis Starnberg "unter 100"

    In ganz Südbayern gibt es nur noch einen einzigen Landkreis mit einer Inzidenz unter 100: Es ist der Landkreis Starnberg mit aktuell 95,1 (gestern 87,1).

    Weil auch in München die Corona-Inzidenz weiter steigt, greift in der bayerischen Landeshauptstadt ab heute wieder die Corona-Notbremse.

    Dienstag, 13. April 2021

    15.40 Uhr: Bezirk Oberbayern: Inzidenzwert steigt auf 142,50

    Im Bezirk Oberbayern ist der 7-Tage-Inzidenzwert laut LGL von gestern 135 auf heute 142,50 gestiegen. Seit dem Vortag hat es 712 Neuerkrankungen gegeben und 8 Todesfälle. Insgesamt zählt das LGL in den letzten sieben Tagen 6.713 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

    Den höchsten 7-Tage-Inzidenz-Wert unter den Landkreisen und kreisfreien Städten in Oberbayern hat laut LGL derzeit der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 277,03. Dahinter folgen der Landkreis Altötting (247,5) und der Landkreis Traunstein 226,15.

    Die niedrigsten 7-Tage-Inzidenzwerte pro 100.000 Einwohner weisen zur Zeit der Landkreis Ebersberg (91,98) und der Landkreis Starnberg (87,07) auf. Die beiden Landkreise sind laut LGL auch die einzigen, die in Oberbayern einen Wert von unter 100 haben.

    14.10 Uhr: Hohe Zahl an Mutationen bei Neuinfizierten in Dachau

    Bei bis zu 80 Prozent der Corona-Neuinfizierten im Lkr. Dachau wird die britische Virus-Mutante festgestellt. Das berichtet das Landratsamt Dachau, dem vergangene Woche insgesamt 186 neue Corona-Fälle gemeldet wurden. Gerade jüngere Menschen seien momentan betroffen, so die Kreisbehörde weiter: Knapp 60 Prozent der Neuinfizierten seien unter 40 Jahre alt.

    9.35 Uhr: Nach Brand ist Traunsteiner Gesundheitsamt geschlossen

    Wegen des Feuers in der Heizungsanlage im Keller des Landratsamts Traunstein in der Nacht fällt die Stromversorgung des Landratsamts aus. Deshalb ist die Behörde heute geschlossen, das Bürgertelefon ist nicht erreichbar. Sämtliche Termine und Serviceleistungen am Gesundheitsamt entfallen.

    7.43 Uhr: Laut RKI nur noch zwei oberbayerische Landkreise unter 100

    Das Robert-Koch-Institut meldet nur noch für die Landkreise Ebersberg (91,9) und Starnberg (87,1) eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 100. Die beiden Landkreise sind derzeit die einzigen in ganz Südbayern, die unter 100 liegen.

    7.33 Uhr: Trotz Inzidenz über 100 weiter Wechselunterricht an Münchner Schulen

    Laut RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz in München heute bei 134,7. Ab morgen greift die Notbremse. Für die Regelung in den Schulen und Kitas bleibt in der ganzen Woche dagegen der Freitagswert ausschlaggebend, der unter 100 geblieben war (95,5). Für die meisten Schüler in München bedeutet das Wechselunterricht. Allerdings gibt es auch Schulen, die tatsächlich Präsenzunterricht durchführen können. Dieser ist bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 (Stichtag Freitag) erlaubt, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig eingehalten werden kann. Kitas können mit eingeschränktem Regelbetrieb in festen Gruppen öffnen.

    Dienstag, 13. April 2021

    17.45 Uhr: Pensionierter Polizist mit Messer auf Corona-Demo

    Das Münchner Amtsgericht hat heute einen ehemaligen Polizisten zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er ein Taschenmesser bei einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen bei sich getragen hatte. Der Beamte hätte wissen müssen, so ein Gerichtssprecher, dass dies nicht erlaubt war. Das Messer hatten Polizisten bei einer Kontrolle entdeckt.

    Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßte das Urteil des Amtsgerichts München. Der Münchner Ex-Polizist habe bei einer Demonstration die Polizei als "Staatsterroristen" beschimpft und zum Absetzen der Masken aufgefordert. Äußerungen des Beamten sind aber nicht Gegenstand der Verhandlung gewesen, so ein Sprecher des Gerichts auf Anfrage, das mitgeführte Taschenmesser habe zur Verurteilung von 100 Tagessätzen zu je 100 Euro geführt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    14.20 Uhr: Inzidenz im Landkreis Mühldorf auf 258 gestiegen

    Die 7-Tages-Inzidenz ist in Oberbayern seit vorgestern leicht gestiegen von 129 auf 135. Nach Unterfranken hat Oberbayern aber den niedrigsten Wert unter den bayerischen Bezirken. Das meldet das Landesamt für Gesundheit (LGL). Die höchsten Inzidenzen in Oberbayern haben die Landkreise Mühldorf (258), Altötting (243) und Traunstein (228). Die niedrigsten die Landkreise Starnberg (84) und Ebersberg (85).

    13.25 Uhr: Ab Mittwoch wieder Notbremse in München

    München zieht erneut die "Notbremse": Ab Mittwoch gelten strengere Corona-Regeln, wie eine Sprecherin dem BR bestätigte. Die 7-Tage-Inzidenz wurde jetzt definitiv an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten. Die Datenpanne ist bereinigt. Aktuell liegt der Wert auch laut RKI wieder über der Hotspot-Schwelle: Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt heute 126,9, die Reproduktionszahl liegt bei 1,05.

    10.50 Uhr: Zusätzliche Impfzentren im Landkreis Dachau

    Im Landkreis Dachau können alle Impfwilligen über 60 Jahre diese Woche eine Spritze bekommen. Als vergangene Woche bekannt gegeben wurde, dass die bayernweite Impfreserve aufgelöst wird, hat das Landratsamt 8.000 zusätzliche Impfdosen des Herstellers AstraZeneca angefordert. Zusammen mit den regulären Impfstofflieferung können somit über 10.000 Erstimpfungen in weniger als zehn Tagen durchgeführt werden. "Der Impfturbo ist seit dem Wochenende in voller Fahrt", so Landrat Stefan Löwl (CSU). Die Impfzentren Dachau und Karlsfeld haben auch temporäre Außenstellen in Vierkirchen (ab heute) und Erdweg (ab morgen) eingerichtet, um die Impfkapazitäten weiter zu erhöhen.

    8.10 Uhr: Deutlich über 100 - München diskutiert über Notbremse

    Die Corona-Inzidenz in München liegt jetzt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 126,9. Beim gestrigen Wert von rund 95 war es nach einem Datenproblem zu Irritationen gekommen. Die Stadt will "mit den zuständigen Stellen klären, welche Konsequenzen das Datenproblem auf den Zeitpunkt einer Verschärfung der Corona-Regeln bei einem Inzidenz-Wert über 100 ('Notbremse') hat". Wird letztlich der gestrige LGL-Wert einbezogen, liegt die Inzidenz heute den dritten Tag in Folge wieder über 100. Dann müsste am Mittwoch erneut die "Notbremse" gezogen werden. Die Corona-Regeln waren erst am vergangenen Mittwoch gelockert worden.

    Montag, 12. April 2021

    Den Corona-Ticker Oberbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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