BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Corona-Ticker Mittelfranken: Fürth beschließt weitere Maßnahmen | BR24

© stock.adobe.com/peterschreiber.media

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Mittelfranken

Per Mail sharen

    Corona-Ticker Mittelfranken: Fürth beschließt weitere Maßnahmen

    Die Stadt Fürth beschließt weitere Corona-Maßnahmen. LGL meldet 396 Corona Neuinfektionen in Mittelfranken. Zusätzliche Corona-Einschränkungen im Landkreis Nürnberger Land.

    Per Mail sharen
    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Mittelfranken:

    Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Mittelfranken

    15.53 Die Stadt Fürth beschließt weitere Corona-Maßnahmen

    In Fürth wird es ab morgen (Montag, 07.06.20) weitere Corona-Maßnahmen geben. Weil das Robert-Koch-Institut heute (Sonntag, 06.12., 00.00 Uhr) einen Inzidenzwert von 249,8 gemeldet hat, werden die aktuell geltenden Regeln weiter verschärft, teilt die Stadt mit. Märkte und Wochenmärkte sollen geschlossen bleiben. Der Alkoholkonsum wird an öffentlichen Plätzen und Straßen untersagt, wo bereits Maskenpflicht vorgeschrieben ist. Ab der achten Jahrgangsstufe soll in Fürther Schulen nur noch Wechselunterricht stattfinden, wenn der Mindestabstand von eineinhalb Meter nicht eingehalten werden kann. Abschlussklassen und Förderschulen sind nicht von dieser Maßnahme betroffen. Musikschulen und Fahrschulen dürfen laut Stadt nicht mehr in Präsenz stattfinden.

    14.44 Uhr: LGL meldet 396 Corona-Neuinfizierte in Mittelfranken

    Seit gestern (Samstag, 05.12.) sind 396 neue Corona-Fälle in Mittelfranken gemeldet worden. Das teilte heute (06.12., Stand 08.00 Uhr) das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie 28.910 Menschen im Regierungsbezirk mit dem Virus infiziert. Mittelfranken hat bayernweit den zweitgrößten Inzidenzwert. Dieser liegt bei 221,95. Nur Niederbayern hat mit 240,64 mehr gemeldete Fälle innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner (240,64). In ganz Bayern liegt dieser Wert bei 176,70. Inzwischen sind 514 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Mittelfranken verstorben, vier mehr als am Vortag. Die Stadt Nürnberg zählt mit einem Inzidenzwert von 351 zu Bayerns Corona-Hotspots.

    Sonntag, 6. Dezember 2020

    14.44 Uhr: LGL meldet 608 Corona Neuinfektionen in Mittelfranken

    Seit gestern (Freitag, 04.12.20) haben sich 608 Menschen in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute (Samstag, 05.12.20, Stand 08.00 Uhr) mit. Damit sind seit Beginn der Pandemie 28.514 Fälle im Regierungsbezirk gemeldet worden. Die Anzahl der Personen, die starben, nachdem sie sich mit dem Virus infiziert hatten, ist um 19 auf 510 gestiegen. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist in ganz Bayern in Mittelfranken am höchsten. Sie liegt bei 232,71, bayernweit bei 175,49. Nürnberg gilt mit einem Inzidenzwert von 380,23 als Hotspot im Freistaat. Die mittelfränkischen Städte Schwabach (226,93) und Fürth (235,8) sowie der Landkreis Nürnberger Land (217,81) haben in jeweils einen Inzidenzwert von über 200.

    11.43 Uhr: Zusätzliche Corona-Einschränkungen im Landkreis Nürnberger Land

    Der Landkreis Nürnberger Land hat weitere Corona-Maßnahmen beschlossen. Ab Sonntag (06.12.20) darf auf öffentlichen Plätzen kein Alkohol mehr konsumiert werden, teilt das Landratsamt mit. Ab Montag (07.12.20) soll der Unterricht ab der achten Klasse nur noch im Wechsel stattfinden. Davon ausgenommen sind Abschlussklassen und Schulen zur sonderpädagogischen Förderung. Fahr- und Musikschulen dürfen laut Landratsamt gar keinen Präsenzunterricht mehr anbieten. Außerdem dürfen auf Märkten nur noch Lebensmittel verkauft werden. Hintergrund sind die gestiegenen Coronazahlen: das Robert-Koch-Institut meldete am Samstag (05.12.20, 00.00 Uhr) einen Inzidenzwert von 213,7 für den Landkreis.

    Samstag, 5. Dezember 2020

    14.23 Uhr: 756 Neuinfizierte in Mittelfranken

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern um 756 erhöht, die der Todesfälle um 13. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 229,10 und damit deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 176,53. Die Zahlen hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen veröffentlicht (Stand: 04.12./8.00 Uhr).

    12.25 Uhr: Testzentrum am Nürnberger Flughafen an Weihnachten und Silvester teilweise geöffnet

    Das Covid-19-Testzentrum am Nürnberger Flughafen ist auch an Weihnachten und Silvester teilweise geöffnet. Wie die Stadt mitteilt, habe man sich mit dem Betreiber ecolog auf die Öffnungszeiten an den Feiertagen geeinigt. An Heiligabend, am zweiten Weihnachtsfeiertag sowie an Silvester können sich Bürger mit Wohnsitz in Bayern von 8.00 bis 13.00 Uhr am Flughafen kostenlos testen lassen. Am ersten Feiertag sowie an Neujahr bleibt die Einrichtung geschlossen.

    11.10 Uhr: Inzidenzwert unter 200 – Fürther Schulen trotzdem weiterhin im Distanzunterricht

    In den Fürther Schulen wird es eine weitere Woche Distanzunterricht geben. Wie die Stadt mitteilt, erfolgt diese Entscheidung auf Empfehlung des Staatlichen Gesundheitsamtes auch wenn der aktuelle Inzidenzwert unter 200 liegt. Das bedeutet, dass der Unterricht an weiterführenden Schulen inklusive Mittelschulen mit geteilten Klassen und im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht bzw. Hybridunterricht durchgeführt werden soll. Diese Regelung gilt für alle Schularten ab der 8. Klasse, mit Ausnahme der Grund- und Förderschulen sowie den Abschlussklassen und Qualifikationsphasen, darunter Jahrgangsstufe 11 und 12 an den Gymnasien. Auch wenn die aktuelle Inzidenz unter 200 (LGL vom 3.12., 193) liegt, zeigt sich das Infektionsgeschehen in Fürth nach Einschätzung des Gesundheitsamtes weiterhin eher diffus, so dass sich die Quelle der Ansteckung oft nicht eindeutig ermitteln lässt. Hierbei sind insbesondere die mittleren bis höheren Klassen der weiterführenden Schulen von Klassenschließungen auf Grund von Positivfällen besonders betroffen. „Wir werden die Zahlen weiterhin genau beobachten und bei entsprechenden Entwicklungen neu bewerten und reagieren, auch wenn dies den Schulverantwortlichen vor Ort für die Organisation eines kontinuierlichen Schulbetriebs und auch den betroffenen Eltern sehr viel abverlangt. Gemeinsames Ziel bleibt es, so viel Präsenzunterricht wie verantwortbar auch tatsächlich möglich zu machen“, sagt Fürths Schulbürgermeister Markus Braun zu der Situation.

    10.15 Uhr: Weihnachtswarenmarkt startet heute in Erlangen

    In Erlangen startet heute auf dem Schlossplatz statt eines Weihnachtsmarktes ein sogenannter Weihnachtswarenmarkt. Wie die Stadt mitteilt, werden beim "Erlanger Weihnachtszauber am Schloss" Geschenke und Waren an Buden angeboten. Zudem gibt es Süßwaren- und Maroni-Stände. Der Verkauf von Glühwein und Getränken, Bratwürsten und anderen offenen Lebensmitteln ist allerdings nicht erlaubt. Auch wird es laut Stadt Erlangen kein Bühnenprogramm, kein Kinder-Wichtelhaus und kein Kinderkarussell geben. "Mit dem Konzept dieses weihnachtlichen Warenmarktes möchten wir in Zeiten wie diesen eine Einstimmung auf Advent und Weihnachten ermöglichen", sagte Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) bei der Ankündigung des Konzeptes im November. Der Weihnachtswarenmarkt müsse wieder geschlossen werden, sollte der Inzidenzwert der Corona-Infektionen in Erlangen auf über 200 steigen, sagte heute ein Sprecher der Stadt Erlangen. Aktuell liegt die Zahl der Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohnern in sieben Tagen in Erlangen bei 167,96.

    Freitag, 4. Dezember 2020

    16.00 Uhr: Jugendarbeit in Fürth trotz Corona

    Die Jugendzentren der Stadt Fürth bieten trotz geschlossener Türen Freizeit- und Hilfsmöglichkeiten für jungen Menschen an. Ziel sei es, dass Kinder und Jugendliche auch während der pandemiebedingten Schließung weiterhin Kontakt zu den Einrichtungen halten können, teilte die Stadt Fürth mit. Das Team der städtischen Jugendarbeit bietet Einzel- und Krisenberatung per Telefon oder Online an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen aber auch bei Hausaufgaben und drucken nach Informationen der Stadt Fürth Unterrichtsunterlagen der Schulen kostenlos aus. Es gibt zudem online Bastel-, Tanz- und Kochkurse. Die aktuellen Angebote werden auf der Webseite www.jugendarbeit.fuerth.de zusammengestellt.

    15.15 Uhr: Impfzentrum Fürth in ehemaliger Seniorenresidenz

    Das Impfzentrum für die Stadt und den Landkreis Fürth entsteht in der ehemaligen Seniorenresidenz Curanum. Das Gebäude nahe der Fürther Stadthalle soll bis Mitte des Monats startklar sein, kündigten Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) und Landrat Matthias Dießl (CSU) an. Zu Beginn planen die Verantwortlichen bis zu 250 Impfungen pro Tag an sechs Tagen in der Woche. Die Kapazitäten könnten noch aufgestockt werden. Allerdings sei der Erfolg abhängig von der Impfbereitschaft der Bevölkerung, betonten die Politiker. Eine Pflicht zur Impfung gegen Covid19 bestehe nicht.

    14.30 Uhr: 838 Neuinfektionen in Mittelfranken

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern um 838 erhöht, die der Todesfälle um zwei. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 225,78 und damit wieder über dem bayerischen Durchschnitt von 177,69. Die Zahlen hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen veröffentlicht (Stand: 03.12./8.00 Uhr).

    13.49 Uhr: Drei Mal mehr Corona-Fälle im Nürnberger Klinikum als bei der ersten Welle

    Die Zahl der Covid19-Erkrankten im Nürnberger Klinikum hat sich inzwischen im Vergleich zur ersten Welle im Frühjahr verdreifacht. So würden derzeit (Stand 3.12.) 176 Patientinnen und Patienten stationär behandelt, teilte das Klinikum mit. 30 von ihnen müssen intensivmedizinisch versorgt werden, 28 werden beatmet. Die Patienten sind im Durchschnitt etwa 60 Jahre alt. Das Klinikum hat an beiden Standorten spezielle Covid-Stationen eingerichtet und schiebbare Operationen anderer Patienten abgesagt. Notfälle oder Tumor-Operationen würden aber durchgeführt, betonte das Klinikum.

    12.06 Uhr: Marktplatz der Partnerstädte in Nürnberg

    Weil der an den Christkindlesmarkt angehängte Markt der Partnerstädte in Nürnberg dieses Jahr coronabedingt auch nicht stattfinden kann, hat die Stadt ein Alternativkonzept entwickelt. In der Spitalgasse 1 gibt es in der Adventszeit den Marktplatz der Partnerstädte, wo sich sechs Kommunen aus dem Ausland präsentieren, teilte die Stadt mit. Das Ladengeschäft hat von Montag bis Samstag zwischen 10.00 und 19.00 Uhr geöffnet. Händler verkaufen dort etwa schottischen Whisky aus Nürnbergs Partnerstadt Glasgow oder Glücksbringer aus Hadera in Israel.

    11.00 Uhr: Corona-Infektionen in mehreren Einrichtungen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

    Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind in mehreren Pflegeeinrichtungen Corona-Infektionen aufgetaucht. Anfang der Woche sind in der AWO Pflege- und Psychiatrieeinrichtung in Langenaltheim mehrere COVID-19-Fälle aufgetreten. Eine Reihentestung aller Bewohner sowie des Personals wurde vorgenommen. Stand heute sind zwei Mitarbeiter sowie zehn Bewohner betroffen. Die erkrankten Mitarbeiter sind in häuslicher Isolation. Die positiv getesteten Bewohner sind in einem eigenen Bereich untergebracht und vom Rest der Station getrennt worden. Die Heimleitung hat ein Besuchsverbot für das gesamte Heim verhängt, zunächst befristet für zwei Wochen. Auch einige Schulklassen in Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen sind betroffen. Bestimmte Schüler und einige Lehrkräfte wurden in Quarantäne geschickt. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert im Landkreis liegt aktuell bei 114.

    06.20 Uhr: Neue Maßnahmen für Weihnachtliches Dinkelsbühl

    Eine Woche nachdem die Stadt Dinkelsbühl einen alternativen Weihnachtsmarkt gestartet hat, treten ab heute neue Bedingungen für Besucher und Einzelhändler rund um das "Weihnachtliche Dinkelsbühl" in Kraft. Die 19 in der Altstadt verteilten Buden haben nur noch bis 18.00 Uhr statt 20.00 Uhr geöffnet. Heizpilze, Stämme, Dekorationskutschen oder andere Utensilien werden entfernt, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Jede gastronomische Bude muss an den Wochenenden einen Kontrolleur vorweisen, der die Einhaltung der Abstände kontrolliert. Die Polizei ist täglich von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr mit einer Streife präsent. Dazu wird es einen privaten Sicherheitsdienst geben. Mit dieser Maßnahme reagiert die Stadt offenbar auf Menschenansammlungen am vergangenen Wochenende in Dinkelsbühl. In den sozialen Medien wurden Bilder von Ansammlungen gepostet und darüber diskutiert, ob es richtig war den alternativen Markt stattfinden zu lassen.

    Donnerstag, 3. Dezember 2020

    15.45 Uhr: Maskenpflicht in Ansbacher Innenstadt

    In Teilen der Ansbacher Innenstadt gilt ab sofort eine Maskenpflicht aufgrund der Corona-Pandemie. Die Stadt Ansbach hat per Allgemeinverfügung eine entsprechende Regelung erlassen, so eine Sprecherin der Stadt. Betroffen sind die komplette Fußgängerzone, die Pfarrstraße, An der Riviera und die Brücke zum BrückenCenter. Hier galt in den vergangenen Wochen bereits eine Maskenpflicht samstags während des Wochenmarktes. "Da in der Vorweihnachtszeit, auch während der Altstadt-Weihnacht, unsere Altstadt stärker frequentiert ist, haben wir uns dazu entschieden", so Ansbach Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU). Die neue Regelung gilt zwischen Sonntag und Freitag von 11 bis 21 Uhr sowie am Samstag von 7 bis 21 Uhr.

    15.30 Uhr: Weihnachtsgottesdienst im Max-Morlock-Stadion abgesagt

    Der ökumenische Gottesdienst im Nürnberger Max-Morlock-Stadion an Heiligabend ist abgesagt worden. Aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen in Nürnberg hätten sich die beiden Kirchen zur Absage entschieden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. "Die Absage fällt uns nicht leicht", bedauert der evangelische Stadtdekan Jürgen Körnlein. Trotzdem sei es vernünftig, den Gottesdienst rechtzeitig abzusagen, damit sich Interessierte nach anderen kirchlichen Angeboten umschauen könnten.

    14.20 Uhr: 768 Neuinfizierte in Mittelfranken

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern um 768 erhöht, die der Todesfälle um zwei. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 108,95 und damit inzwischen wieder deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 140,78. Das hat das Landesamt für Gesundheit (LGL) in Erlangen mitgeteilt (Stand 02.12./8.00 Uhr)

    14.00 Uhr: Früheres Aldi-Zentrallager wird Impfzentrum in Roth

    Die Stadt und der Landkreis Roth haben einen geeigneten Standort für ein Corona-Impfzentrum gefunden. Es soll im Verwaltungsgebäude des ehemaligen Aldi-Zentrallagers im Gewerbegebiet in Roth eingerichtet werden. Fest stehe außerdem, dass das Impfzentrum von einem externen Dienstleister betrieben werden soll, so das Landratsamt. Der Inzidenzwert im Landkreis liegt laut der gestrigen (Dienstag, 1.12.) Meldung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei 165,68.

    08.35 Uhr: NikolausRide abgesagt

    Die Initiative "Radentscheid Nürnberg 2020" hat ihre radfahrende Versammlung "NikolausRide" am Sonntag abgesagt. Angesichts des hohen Corona-Inzidenzwertes wollten sie nicht dazu auffordern, sich zu treffen, teilt die Initiative mit. Nun ruft sie dazu auf, ein Foto einzusenden. Darauf sollen die Einsenderinnen und Einsender möglichst in Nikolausverkleidung zu sehen sein, vor einem Plakat mit der Aufschrift "Danke Nürnberg für 26.000 Unterschriften!".

    Mittwoch, 2. Dezember 2020

    18.00 Uhr: Fürther Impfzentrum in zwei Wochen startklar

    Das Fürther Impfzentrum soll in den nächsten zwei Wochen startklar sein. Das kündigten Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) und Landrat Matthias Dießl (CSU) an. Das Impfzentrum für Stadt und Landkreis soll in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth betrieben werden, teilten die beiden Politiker mit. Derzeit laufen die Vorbereitungen und es wird Personal gesucht. Neben Ärzten, medizinischen Fachangestellten und Pflegekräften werden auch Verwaltungsfachleute benötigt. Den Standort des Impfzentrums wollen der Oberbürgermeister und der Landrat am kommenden Donnerstag (03.12.20) bekanntgeben.

    16.00 Uhr: 841 Neuinfizierte in Mittelfranken

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern um 841 erhöht. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in MIttelfranken bei 204,99 und damit inzwischen deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 178,90. Nur in Niederbayern ist der Inzidenzwert höher (247,64). In Bayern sind den Behörden in den vergangenen 24 Stunden 3.119 Corona-Neuinfektionen (Stand 01.12.2020, 8.00 Uhr) gemeldet worden. Das hat das Landesamt für Gesundheit (LGL) in Erlangen mitgeteilt. 75 Corona-Infizierte sind gestorben.

    15.30 Uhr: Adidas zahlt Corona-Prämie an Mitarbeiter in aller Welt

    Der Sportartikelhersteller Adidas zahlt seinen rund 60.000 Mitarbeitern in aller Welt zu Weihnachten eine Corona-Dankesprämie. Das gab das Unternehmen in Herzogenaurach bekannt. Die Prämie könne – abhängig von der Kaufkraft im jeweiligen Land – bis zu 1.000 Euro betragen. Etwa 33.000 Adidas-Mitarbeiter – und damit mehr als die Hälfte – sind in den eigenen Läden des Unternehmens beschäftigt, 8.200 in der Logistik.

    Dienstag, 1. Dezember 2020

    15.30 Uhr: 112 neue Corona-Fälle in Mittelfranken

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern (29.11.2020) um 112 erhöht. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 187,48 und damit nur leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 178,27. Das hat das Landesamt für Gesundheit (LGL) in Erlangen mitgeteilt.

    14.25 Uhr: Stadt Fürth empfiehlt Distanzunterricht in weiterführenden Schulen

    Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen in Fürth wird den weiterführenden Schulen in Fürth ab Dienstag, 1. Dezember, der Distanzunterricht empfohlen. Das heißt die Klassen sollen sobald wie möglich geteilt werden. Die Schüler-Gruppen sollen dann im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht bzw. Hybridunterricht unterrichtet werden. Die Stadt Fürth beruft sich auf die neuen Vorgaben der Staatsregierung für Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100000 Einwohnern.

    Mit Ausnahme der Grund- und Förderschulen muss jetzt in allen anderen allgemeinbildenden Schularten ab einschließlich der 8. Jahrgangsstufe (ohne Abschlussklassen und Qualifikationsphase – Jahrgangsstufe 11 und 12 – an den Gymnasien) ein Mindestabstand auch zwischen Schülerinnen und Schülern im Unterricht bestehen. Da dies in vielen Einrichtungen nicht eingehalten werden kann, sei dort ein Einstieg in den Wechselunterricht notwendig, so die Stadt Fürth in einer Mitteilung.

    10.15 Uhr: Digitaler Schulunterricht in einige Klassen der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg

    Am Gymnasium der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg findet der Unterricht für die Klassen sechs bis zehn ab heute komplett digital statt. Der Grund dafür sind mehrere Corona-Fälle an der Schule. Zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer befinden sich deshalb in Quarantäne. Aufgrund der angespannten Personalsituation könne keine Notbetreuung vor Ort angeboten werden, so die Schulleitung. Der Unterricht findet nun nach Stundenplan digital statt: Die Lehrkräfte setzen sich über MS Office Teams mit den Schülerinnen und Schülern in Verbindung, heißt es in einem Elternbrief.

    Montag, 30. November 2020

    16.03 Uhr: Nürnberg wird Corona-Hotspot

    Mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 307,31 gehört Nürnberg zu den vier am stärksten betroffenen Kommunen in Bayern. Spitzenreiter ist nach wie vor die Stadt Passau mit einem Inzidenzwert von 537. In Mittelfranken haben sich dem LGL zufolge seit gestern weitere 427 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der mit Corona in Verbindung gebrachten Todesfälle hat sich um eins erhöht. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Mittelfranken bei 189,28.

    Sonntag, 29. November 2020