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Silberfische mögen's feucht: So werden Sie sie wieder los | BR24

© picture alliance / blickwinkel

Viele Menschen ekeln sich vor den flinken, lichtscheuen Insekten und fürchten sich davor, dass die Tiere Krankheiten übertragen könnten. Das Gegenteil trifft zu: Silberfischen in den eigenen vier Wänden sollten ein Alarmsignale für uns sein.

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Silberfische mögen's feucht: So werden Sie sie wieder los

Silberfischchen mögen es feucht, warm und süß. Wenn Sie diese Mitbewohner nicht beherbergen wollen, dann werden Sie ungemütlich: Lüften und saugen Sie regelmäßig und verschließen Sie zuckerhaltige Lebensmittel.

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Die tröstliche Nachricht: Silberfische sind nicht gesundheitsschädlich, denn sie übertragen keine Krankheiten. Da sie sich vergleichsweise langsam vermehren, treten sie meist nicht in Massen auf. Dafür werden die Tierchen aber ganz schön alt - bis zu acht Jahre können sie werden.

Silberfische lieben süße und stärkehaltige Nahrung

Silberfischchen sind flinke, lichtscheue, flügellose Insekten, die schätzungsweise bereits seit 300 Millionen Jahren auf dieser Erde leben. Ihr wissenschaftlicher Name lautet "Lepisma saccharina" und dieser verrät eine Vorliebe der Silberfischchen: Sie mögen es süß und stärkehaltig. Sie fressen gerne Zucker, Haferflocken, Tapeten und auch Papier. Ebenso lieben sie aber auch Eiweißhaltiges wie Haare und Hautschuppen.

© (c) dpa-infografik

Was ein Silberfisch alles verspeist. Tapete mit Kleister ...

Begegnung in der Nacht

Silberfischchen mögen es feucht und warm, sie "wohnen" gerne in Bad und Küche oder Waschküche: zwischen 20 und 30 Grad Celsius und bis zu 90 Prozent Luftfeuchte - da fühlen sich die Wohnungsfischchen richtig wohl. Senkt man in Bad und Küche die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Lüften, macht man es diesen unliebsamen Mitbewohnern schon recht ungemütlich. Silberfischchen trifft man tagsüber selten an. Sie huschen eher vorbei, wenn man nachts zur Toilette geht. Bei Tageslicht verstecken sie sich in Fugen und Ritzen, hinter Sockelleisten oder unter Kühlschränken. Nimmt man ihnen die Verstecke, indem man Ritzen und Spalten im Fußboden verschließt, wird man sie schneller los.

Mittel gegen Silberfischchen

Auch wenn Silberfischchen nicht gesundheitsschädlich sind, will man beim nächtlichen Gang aufs Klo nicht auf sie treten. Um sie loszuwerden, gibt es sanfte Methoden. Zu den sanften gehört, den Tieren auf einem Stück Papier etwas Futter anzubieten - zum Beispiel eine ausgehöhlte halbe Kartoffel. Die Silberfische lieben Stärke. Wenn sie sich dann zum Festschmaus versammelt haben, einfach das Ganze ins Freie transportieren.

Martialischere Varianten sind, mit einem Fön in Fugen und Ritzen zu pusten, um die Fischchen auszutrocknen. Auch eine Futtermischung aus Backpulver und Zucker tötet die Tiere. Klebefallen - Papier mit Honig beschmiert zum Beispiel - helfen auch, die Lästlinge loszuwerden. Und wenn keines der Hausmittel hilft, gibt es in Drogerien spezielle Köderfallen.

Am besten ist jedoch, dafür zu sorgen, dass sie sich gar nicht erst ausbreiten.

Tipps, um Silberfische fernzuhalten:

  • Ritzen und Fugen abdichten.
  • In Bad und Küche regelmäßig gründlich lüften, um die Luftfeuchtigkeit gering zu halten.
  • Vorräte in Gläsern mit Gummidichtung aufbewahren.
  • Haare und Hautschuppen im Bad täglich aufkehren.
  • Mit dem Fön in mögliche Verstecke blasen oder Kieselgur aus der Apotheke hineinstreuen.