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Coronavirus-Forschung - Diese Karte gibt Hoffnung! | BR24

© Universität Heidelberg

Die "Covid-19-Karte der Hoffnung" zeigt, in welchen Städten weltweit zum Coronavirus und seinen Folgen geforscht wird.

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    Coronavirus-Forschung - Diese Karte gibt Hoffnung!

    Zwei Heidelberger Forschungseinrichtungen haben eine interaktive Karte herausgegeben, die zeigt, seit wann an welchen Orten der Welt klinische Studien zu Covid-19 durchgeführt werden. Das gibt Hoffnung in Zeiten der Corona-Krise.

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    Für die Covid-19-Karte der Hoffnung haben Geoinformatiker des Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT) mit Medizinern des Universitätsklinikums Heidelberg zusammengearbeitet, um zu zeigen, in welchen Städten weltweit zu welchen Themen in Sachen Coronavirus und Covid-19 geforscht wird. Auch die Folgen der Corona-Krise werden untersucht, zum Beispiel auf Menschen in der Pflege. Um Fallzahlen geht es in der "Covid-19-Karte der Hoffnung" nicht und auch nicht um einzelne Forschungsinstitute.

    "Wissenschaftler und Mediziner weltweit haben auf den Ausbruch der Corona-Pandemie sofort mit gezielten Forschungsaktivitäten reagiert. Im Unterschied zu diversen Karten, die Fallzahlen sowie die Verbreitung des Virus abbilden, bündeln und visualisieren wir Geodaten und Informationen zu klinischen Studien und wissenschaftlichen Veröffentlichungen." Professor Dr. Alexander Zipf, Leiter Geoinformatik am Geographischen Institut der Universität Heidelberg und Geschäftsführer Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT)

    Woher kommen die Daten?

    Die Daten stammen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die eine öffentlich zugängliche Datenbank über klinische Studien führt. Am 30. März 2020 waren dort mehr als 760 Studien gelistet. In der WHO-Datenbank kann man genau sehen, welche Themen wo von welchen Wissenschaftlern erforscht werden. Leider läuft die Datenbank momentan nicht stabil. Wer Detail-Infos über Forschungsprojekte haben will, muss ein bisschen Geduld mitbringen und mehrfach klicken. Die WHO-Datenbank und die "Covid-19-Karte der Hoffnung" dienen dazu, den Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern zu vereinfachen und Laien einen Überblick über die internationale Forschungsarbeit zu geben, deren Zentren momentan China, Europa und die USA sind.

    Covid-19-Karte - Forscher sind offen für Ideen

    Wer Fachwissen und gute Ideen im Kampf gegen das neue Coronavirus hat, ist aufgerufen, sich mit den Forschern zu vernetzen. Die Covid-19-Karte der Hoffnung wird laufend aktualisiert.

    "Wir hoffen, dass unsere Karte für die weltweite Gemeinschaft im Kampf gegen COVID-19 von Nutzen ist und sind offen für weitere Ideen. Jede Hilfe zum Wohle unserer Patienten ist willkommen." Professor Markus Ries, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg

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