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Das war der Tag BR24

Bundeskanzlerin Merkel hat nach den Worten von Italiens Regierungschef Conte einen Entwurf für den Flüchtlings-Sondergipfel der EU am Sonntag zurückgezogen. Er nannte den Text mit möglichen Festlegungen inakzeptabel. In dem Entwurf steht unter anderem, dass Asylbewerber innerhalb der EU sofort in den Mitgliedsstaat zurückgebracht werden sollen, in dem sie zum ersten Mal europäischen Boden betreten haben. Italien wäre wegen seiner Lage am Mittelmeer davon besonders betroffen. Die Visegrad-Staaten Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei haben unterdessen verkündet, nicht zu dem Treffen in Brüssel zu reisen.

Im spanischen Baskenland ist die Leiche einer Frau entdeckt worden, bei der es sich möglicherweise um die seit einer Woche vermisste Tramperin Sophia L. aus Amberg handelt. Die Tote, deren Körper Spuren von Gewalt aufgewiesen habe, sei an einer Tankstelle in Asparrena in der Provinz Álava entdeckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press am Abenu nter Berufung auf Ermittlerkreise.

Die Telekom-Großkundentochter T-Systems will bis 2020 in Deutschland 6.000 Stellen streichen. Weltweit sollen es 10.000 Jobs sein. Der Abbau soll schon in diesem Jahr beginnen und in drei Phasen vonstatten gehen: Zunächst sollen auf Management- und Verwaltungsebene in Deutschland 2.000 Arbeitsplätze eingespart werden. Weitere 2.000 Stellen sollen von hier an andere Standorte wie Indien und die Türkei verlagert werden, die übrigen Arbeitsplätze werden durch Automatisierungsprozesse eingespart. Die Gewerkschaft Verdi hat die Pläne scharf kritisiert.

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Nitraten in deutschen Gewässern hat die Bundesregierung gelassen reagiert. Landwirtschaftsministerin Klöckner verwies darauf, dass 2017 eine verschärfte Düngemittelverordnung in Kraft getreten sei. Landwirte würden inzwischen deutlich umweltfreundlicher arbeiten, als zu der Zeit, auf die sich das Urteil bezieht. Der EuGH hatte die Bundesregierung verurteilt, weil sie jahrelang zu wenig gegen Überdüngung mit Gülle und Verunreinigung des Grundwassers durch Nitrat getan hat.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände wird ab Herbst 2019 zwei Jahre lang ausgebaut. Wie die Stadt Nürnberg mitteilte, sei das angesichts der hohen Besucherzahlen notwendig geworden. Das 2011 eröffnete Zentrum wurde auf 100.000 Besucher ausgelegt - im letzten Jahr kamen fast dreimal so viele. Die Kosten in Höhe von 15,3 Millionen Euro werden vom Bund, dem Freistaat Bayern und der Stadt getragen.

wahrgenommen.