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19. Juni 2018: Das bringt der Tag | BR24

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    19. Juni 2018: Das bringt der Tag

    Merkel und Macron wollen EU-Reformpakt schmieden +++ Türkei-Wahl in Deutschland endet +++ Letztes Plädoyer im NSU-Prozess wird fortgesetzt +++ Prozessauftakt im Berliner Kippa-Fall +++ Deutsche Nationalmannschaft zieht nach Sotschi um

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    Nach wochenlangen Beratungen wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein gemeinsames EU-Reformpaket auf den Weg bringen. Bei einem Treffen in Schloss Meseberg, dem Gästehaus der Bundesregierung, soll es am Dienstag um vier Kernprojekte gehen: Reform der Wirtschafts- und Währungsunion, Stärkung der Außen- und Verteidigungspolitik, gemeinsame Asylpolitik und Forschungskooperation, etwa beim Thema Künstliche Intelligenz.

    Fünf Tage vor den Wahlen in der Türkei endet heute in Deutschland die Abstimmung für die 1,44 Millionen wahlberechtigten Auslandstürken. Die Wahllokale, die in der Regel in den 13 türkischen Konsulaten in der Bundesrepublik untergebracht sind, sind noch bis 21.00 Uhr geöffnet. Auch in anderen Ländern außerhalb der Türkei gehen am Dienstag die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen zu Ende.

    Beate Zschäpes Pflichtverteidigerin Anja Sturm soll am Dienstag ihr Plädoyer im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München fortsetzen. Wegen einer Erkältung hatte die Anwältin der Hauptangeklagten ihren Schlussvortrag vergangene Woche unterbrochen. Sturms Plädoyer ist das letzte in dem Mammutprozess um die beispiellose Verbrechensserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“.

    Rund zwei Monate nach der Attacke gegen einen Israeli mit Kippa in Berlin muss sich ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten. In dem Prozess am Amtsgericht Tiergarten werden dem aus Syrien stammenden Angeklagten gefährliche Körperverletzung und Beleidigung zur Last gelegt. Nach Angaben des Gerichts könnte das Urteil noch am selben Tag fallen.

    Die deutsche Nationalmannschaft zieht bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland am Dienstagabend vom Stammquartier in Watutinki nach Sotschi um. Am Schwarzen Meer stimmt sich der Weltmeister von Mittwoch an auf das zweite Gruppenspiel gegen Schweden ein.