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Rentnern stürzt mit E-Scooter in den Tod

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    Tragischer Unfall bei Garmisch: Rentner stürzt in den Tod

    Ein 79-jähriger Mann verlor gestern Abend bei Garmisch-Partenkirchen in steilem Gelände die Kontrolle über seinen motorisierten Krankenfahrstuhl. Er stürzte in den Tod. Unklar ist, wie er überhaupt in dem unwegsamen Gelände fahren konnte.

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    Von
    • Martin Breitkopf

    Der Mann war mit einem E-Scooter auf einer steilen Schotter-Straße bei den Reschbergwiesen in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen unterwegs. Bergab verlor der 79-jährige Rentnern anscheinend die Kontrolle über sein Gefährt und schoss über einen Abhang hinaus. Er stürzte rund 60 Meter in die Tiefe. Jegliche Reanimationsversuche von Augenzeugen blieben erfolglos. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Sein Gefährt riss in zwei Teile.

    E-Scooter völlig ungeeignet für unwegsames Gelände

    Warum der Rentner diese Strecke fuhr, ist ein Rätsel. Denn für solch eine Bergtour wurde der E-Scooter nicht gebaut. Er verfügt lediglich über schmale Reifen wie auf einem Kinderlaufrad. Ein Gutachter der Polizei soll jetzt den genauen Unfallhergang klären. Wer den Rentner gesehen hat, soll sich bei der Polizei Garmisch-Partenkirchen melden.

    Die Reschbergwiesen sind ein sehr beliebtes Ausflugsziel bei Garmisch-Partenkirchen. Die steile Schotterstraße ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt und eigentlich für einen motorisierten Krankenfahrstuhl komplett ungeeignet.

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