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Ein Baufahrzeug steht in dem von der damaligen Flut betroffenen Ortsteil

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    Simbacher Bürgermeister: Unwetter-Warnungen sind immer schwierig

    Klaus Schmid ist Bürgermeister von Simbach am Inn. Vor fünf Jahren wurde seine Stadt von einer Flutwelle schwer getroffen. Auch hier waren damals hunderte Helfer vor Ort. Die aktuelle Kritik am Katastrophenschutz kann er nicht ganz nachvollziehen.

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    • BR24 Redaktion

    Klaus Schmid, Bürgermeister von Simbach am Inn, das vor fünf Jahren von einer Flut verwüstet worden war, sieht die aktuelle Kritik am Katastrophenschutz mit gemischten Gefühlen. "Ich denke nicht, dass der Katastrophenschutz versagt hat. Es ist eine sehr, sehr schwierige Sache, die Warnungen zeitgerecht hinzubekommen", sagte der CSU-Kommunalpolitiker am Montag. "Das sind Ereignisse, die sehr kurzfristig kommen. Es ist auch gefährlich, Vorwarnungen auszusprechen, die dann die Bevölkerung durcheinander bringen." Die Menschen müssten die Warnungen auch annehmen.

    Exakte Vorhersagen sind schwierig

    Die Stadt in Niederbayern mit rund 10.000 Einwohnern wurde im Juni 2016 überflutet, weil der kleine Bach Simbach in Sturzfluten über die Ufer trat. Fünf Menschen starben. "Es war eine Wetterlage angesagt, aber am Ende waren nicht zwei Gewitterzellen über uns, sondern 40", sagt Schmid. "Irgendwo ist immer die Hoffnung und der Glaube da, dass es nicht so schlimm kommt."

    Spezial-Sirenen kommen erst jetzt

    Simbach habe nach der Flut zum Beispiel Sirenen beantragt, mit denen auch Durchsagen gemacht werden können. Erst jetzt, nach fünf Jahren, sei man kurz davor, sie zu installieren. "Das ist eine langwierige Sache, ein schwieriges Unterfangen, bis das Ganze genehmigt ist, bis die Förderung geklärt ist." Insgesamt kosteten die Hochwassermaßnahmen, bei denen dem Bach mehr Platz gegeben wird, rund 40 Millionen Euro. Das alles aufzubauen, dauere normalerweise sieben bis acht Jahre, so Klaus Schmid.

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