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Die Polizei musste auch wieder private Partys auflösen (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Oberpfalz: Polizei muss wieder Partys auflösen

    Am Wochenende hat die Polizei wieder eine Reihe von Partys, Gruppentreffen im Freien und andere Verstöße gegen die geltenden Corona-Vorschriften festgestellt. Mehr im Ticker:

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    • Polizei muss wieder Partys auflösen (21.03.2021, 13.45 Uhr)
    • Im Landkreis Regensburg ab Montag wieder Distanzunterricht (19.03.2021, 14.22 Uhr)
    • Chamer Landrat sorgt sich um hohe Inzidenz von 250 (19.03.2021, 13.46 Uhr)
    • Schnelltests ab Montag im Testzentrum Regensburg möglich (19.03.2021, 13.15 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    13.45 Uhr: Polizei muss wieder Partys auflösen

    In der Oberpfalz haben der Polizei am Wochenende erneut illegale Partys und Zusammentreffen, bei denen gegen die Corona-Beschränkungen verstoßen wurde, einiges an Arbeit beschert. In einer Wohnung in Miltach im Landkreis Cham trafen Polizisten am Samstagabend gleich 15 Menschen an, die sich dort zu einer privaten Feier versammelt hatten. Da die Teilnehmer der Feier aus drei verschiedenen Haushalten stammten und auch die geltenden Infektionsschutzregeln nicht einhielten, wurde die Feier aufgelöst. Anzeigen folgten. Im Raum Amberg mussten zwei Partys aufgelöst werden: Im ersten Fall feierten vier junge Frauen Anfang 20 aus vier verschiedenen Haushalten miteinander, im zweiten Fall sechs Angehörige der US-Armee. Gegen alle wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Außerdem wurden gleich mehrere kleinere Gruppen nach 22 Uhr im Amberger Stadtgebiet angetroffen, die dort unterwegs waren. In einem Fall lieferten sich einige junge Männer eine Schlägerei.

    Auch in Burglengenfeld und Schwandorf gab es laut Polizei gleich mehrere Zusammenkünfte im privaten Bereich und Gruppentreffen im öffentlichen Raum, die Verstöße gegen die geltenden Regeln darstellten. Unter anderem hielten sich in Schwandorf drei junge Männer ohne triftigen Grund in einem Parkhaus auf. Da zwei von ihnen auch Drogen dabeihatten, folgt für sie noch ein Ermittlungsverfahren. Und am Klausensee wurden drei Männer beim gemeinsamen Drogenkonsum erwischt.

    Sonntag, 21.03.2021

    14.22 Uhr: Im Landkreis Regensburg ab Montag wieder Distanzunterricht

    Wegen der aktuellen Inzidenz von 106,7 (Stand RKI19.03.) hat das Landratsamt Regensburg für kommende Woche Distanzunterricht in allen Schulen im Landkreis angekündigt. Lediglich für die Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen findet Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern statt, so das Landratsamt.

    Ob ab der kommenden Woche generell strengere Corona-Regeln gelten, könne man noch nicht sagen, da der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegen muss. Erst dann - in der Regel am "Tag 4" - veröffentlicht der Landkreis eine amtliche Bekanntmachung. Das wäre im Landkreis Regensburg dann am Montag.

    13.46 Uhr: Chamer Landrat sorgt sich um hohe Inzidenz von 250

    Der Chamer Landrat Franz Löffler (CSU) appelliert angesichts der hohen Inzidenz von 250 Fällen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Cham an alle Bürger, "verantwortungsbewusst zu handeln". "Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen," so Löffler in einer heute vom Landratsamt veröffentlichten Pressemitteilung. "Deshalb bitte ich Sie eindringlich, sich an die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln zu halten. Ich weiß, dass uns das zunehmend schwer fällt. Aber das Virus nimmt darauf keine Rücksicht!"

    Nur 8 Landkreise in ganz Deutschland und die Stadt Amberg haben momentan einen noch höheren Wert als der Landkreis Cham, so Löffler. Die meisten Neuinfektionen im Landkreis gehen auf die britische Virusmutation zurück, die rund 70 Prozent der Ansteckungen ausmacht. Mit gestiegenen Tests sei der Anstieg der Fallzahlen nicht zu erklären, betont das Landratsamt. Das Niveau ist mit rund 6000 PCR-Tests so hoch wie immer. Trotzdem steigt die Zahl der positiven Testergebnisse.

    Auch mit den tschechischen Pendlern ist der Anstieg nicht zu erklären. Von den über knapp 5700 Schnelltests vom 15. bis 18. März an den Grenz-Test-Stationen waren nur 21 positiv. Diese Fälle werden außerdem in der Landkreis-Statistik nicht mitgezählt, sondern in den jeweiligen Heimatlandkreisen der Pendler in Tschechien.

    13.15 Uhr: Schnelltests ab Montag im Testzentrum Regensburg möglich

    Ab Montag, den 22. März 2021, eröffnet die Stadt Regensburg im Corona-Testzentrum auf dem Dultplatz eine eigene Schnellteststrecke. Getestet werden können dort Bürger, die im Stadtgebiet ihren Hauptwohnsitz haben. Ein kostenloser Corona-Anitgen-Schnelltest pro Woche ist möglich und das nur nach vorheriger Anmeldung. Die Öffnungszeiten sind: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8 bis 17 Uhr und am Dienstag von 8 bis 14 Uhr.

    Im Gegensatz zum Testzentrum, in dem sich jeder Regensburger mittels PCR-Test kostenlos und ohne Anmeldung während der Öffnungszeiten testen lassen kann, ist für die Schnelltestung aus logistischen Gründen eine Anmeldung mit Terminvereinbarung online erforderlich.

    Die Antigen-Schnelltests werden per Nasenabstrich durchgeführt. Im Anschluss an die Testung muss mit einer Wartezeit von etwa 15 Minuten gerechnet werden, bis das schriftliche Testergebnis vorliegt.

    12.55 Uhr: Auch Neunburg vorm Wald sagt Veranstaltungen ab

    Auch in Neunburg vorm Wald wurde von Seiten des Landratsamts nun das Altstadtfest sowie die Burgfestspiele „Vom Hussenkrieg“ für das Jahr 2021 abgesagt. Die Stadt Neunburg vorm Wald plant ihre traditionellen Großveranstaltungen pandemiebedingt für ein Jahr auszusetzen und an neueren, kleineren aber dafür an die Pandemiesituation angepasste Veranstaltungsformate für den Sommer 2021 anzubieten, so das Landratsamt.

    11.26 Uhr: Bad Kötzting hat noch nicht über Pfingstritt 2021 entschieden

    Die Stadt Bad Kötzting hat noch nicht über den diesjährigen Pfingstritt entschieden, sondern will noch abwarten, bis genauer abzuschätzen ist, welche Beschränkungen am Pfingstmontag 2021 gelten. Das sagte heute ein Sprecher der Stadt dem Bayerischen Rundfunk. Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering, dass der Ritt, an dem normalerweise rund 800 Reiter mit geschmückten Pferden teilnehmen, so normal stattfinden kann.

    Letztes Jahr musste man den großen Umritt-Brauch komplett ausfallen lassen. Um das Gelöbnis zu erfüllen - die alljährliche Wiederholung des Ritts geht laut Legende auf ein religiöses Versprechen zurück - hatte man den Ritt von Bad Kötzting in's Dorf Steinbühl ganz klein mit nur drei Reitern, ohne Zuschauer und an einem vorher nicht bekannt gegebenen Termin abgehalten. Für dieses Jahr will das Pfingstrittkomitee erst in einigen Wochen entscheiden, was man macht.

    Definitiv verzichten wird die Stadt aber auf die üblicherweise am Palmsonntag stattfindende Kür des Pfingstbrautpaars. Normalerweise wird ein Pfingstbräutigam ernannt, der beim Ritt mit dabei ist. Er sucht sich eine Pfingstbraut aus, mit der nach dem Ritt die symbolische Pfingsthochzeit gefeiert wird. Das war schon letztes Jahr ausgefallen und wird heuer wieder gestrichen. Es wird auch kein Pfingstbrautpaar geben. Der Kötztinger Pfingstritt zählt zum bekannten Brauchtum in der Oberpfalz. Er zieht normalerweise Tausende von Zuschauern an.

    11.08 Uhr: Landkreislauf im Landkreis Amberg-Sulzbach abgesagt

    Der am 8. Mai 2021 geplante Landkreislauf im Landkreis Amberg-Sulzbach wird pandemiebedingt nicht stattfinden, wie das Landratsamt heute berichtet. Es gibt jedoch einen möglichen Ausweichtermin: den 25. September 2021. Dieser Termin im Herbst werde anhand der dann aktuell vorherrschenden Corona-Situation noch einmal überprüft. "Noch vor den Sommerferien im Juli wird abschließend entschieden, ob der Lauf am 25. September stattfindet oder ob auch dieser Ausweichtermin nicht möglich ist und es im Jahr 2021 somit keinen Landkreislauf gibt!", so Reisinger.

    Auch das dazugehörige Fest des Veranstalters wird damit nicht stattfinden. "Eigentlich hätte es in Verbindung mit dem Landkreislauf ein großes gemeinsames Fest ‚Traßlberg feiert: 125 Jahre FFW Traßlberg und 75 Jahre SVL Traßlberg‘ vom 7. bis 9. Mai geben sollen. Doch Corona macht uns auch dieses Jahr wieder einen Strich durch alle Planungen, und das Fest kann nicht stattfinden", so Feuerwehr-Vorsitzender Christian Beck. Traditionsgemäß hätte sich der Landkreislauf bei einem solchen Jubiläum als Attraktion angeboten, der Zieleinlauf wäre nach 55 Kilometern in Traßlberg erfolgt, so das Landratsamt.

    08.43 Uhr: Landkreis Cham startet Modellversuch mit Gurgeltests in Grundschulen

    Der Landkreis Cham nimmt mit 20 Grund- und Mittelschulen an dem Modellprojekt "WICOVIR - wo ist das Coronavirus?" teil, in dem Schulkinder mit Hilfe von Gurgeltests auf das Virus getestet werden. Das Projekt , das von der Regensburger Klinik Sankt Hedwig wissenschaftlich begleitet wird, soll schon nächste Woche bei mehr als 600 Kindern starten, heißt es vom Landratsamt. Regulärer Schul-Präsenzunterricht findet im Landkreis Cham aktuell nicht statt, weil die Inzidenz dort laut RKI bei 250 Fällen pro 100.000 Einwohnern liegt.

    Die Tests bei den Kindern der Notbetreuung sind freiwillig und zweimal pro Woche geplant. Durchgeführt werden Gurgeltests im sogenannten Pooling-Verfahren. das bedeutet, dass bis zu 30 Einzeltests gleichzeitig in einem Gesamttest ausgewertet werden. Nur bei einem positiven Testergebnis werden die zurückgestellten Einzelproben nochmal untersucht, um die infizierte Person herauszufinden.

    Der Chamer Landrat Franz Löffler (CSU), der sich um die Teilnahme an dem Projekt bemüht hatte, will "noch vor den Osterferien starten, um keine Zeit zu verlieren." Mit dem Projekt soll herausgefunden werden, wie nach den Osterferien ein Grundschulbetrieb für alle Kinder auch bei hoher Inzidenz im Landkreis möglich sein könnte.

    Freitag, 19.03.2021

    12.30 Uhr: Oberpfälzer Außenhandel mit China läuft trotz Corona weiter gut

    Trotz Corona läuft der Außenhandel zwischen China und der Oberpfalz gut. Das hat die IHK Regensburg/Oberpfalz-Kelheim mitgeteilt. Die USA und China seien für die Unternehmen im IHK-Bezirk Oberpfalz-Kelheim bedeutende Handelspartner, so die IHK in einer Mitteilung. Rund 350 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk pflegen demnach Geschäftsbeziehungen zu China. Mehr als 60 Unternehmen sind den Angaben zufolge mit eigenen Niederlassungen oder Produktionsstätten in China vor Ort. Darunter die Krones AG und die Maschinenfabrik Reinhausen. China sei in den letzten Jahrzehnten zwar ein guter Partner für neue Geschäfte gewesen - man habe gut miteinander können, heißt es. Aber: "Für den deutschen Mittelstand ist durch die Corona-Krise der persönliche Kontakt ins Land weggebrochen", so ein Sprecher. Das schränke die Möglichkeiten für Geschäftsanbahnungen derzeit massiv ein. Dennoch hätten Deutsche und Chinesen auch in der Corona-Krise gute Geschäfte miteinander gemacht. Mit Blick auf den Handelspartner USA sagte der Sprecher: Die Wirtschaftspolitik der Biden-Administration sei derzeit stark auf das Inland gerichtet. Die Wirtschaft in Ostbayern begrüße es aber, dass die transatlantischen Beziehungen wiederbelebt würden. In den USA könne nun eine Politik der kleinen Schritte wieder hin zu mehr Freihandel über dem Atlantik führen.

    Donnerstag, 18.03.2021

    13.30 Uhr: "Funken Hoffnung": Finanzhilfen für Brauereigaststätten

    Auch Brauereigaststätten bekommen jetzt November- und Dezemberhilfen. Das hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) bekanntgeben. Heiner Prössl, vom Brauereigasthof Prösslbräu Adlersberg, begrüßt die Entscheidung: "Ich finde es gut, weil endlich eine Fairness hergestellt worden ist." Man könne nicht einfach eine Branche ausschließen. "Die Stimmung in unserer Branche war echt gedrückt, dass wir so hintenangestellt wurden. Durch die Änderung jetzt ist schon ein Funken Hoffnung da", sagte Prössl dem BR.

    Neben der Fixkostenerstattung für überschüssiges Fassbier, das im Lockdown schlecht wurde, erhalten die geschlossenen Brauereigaststätten nun wie andere Lokale 75 Prozent ihres Umsatzes aus dem Vorjahreszeitraum im November und Dezember ersetzt. Im Gegensatz beispielsweise zu geschlossenen Cafés, die trotz angeschlossener Bäckerei Zugang zur November- und Dezemberhilfe erhielten, waren die Brauereigaststätten bisher ausgeschlossen.

    12.40 Uhr: Landkreis Neustadt an der Waldnaab: Terminvergabe in Zulassungsstellen online möglich

    Um schneller zu Terminvereinbarung zu kommen, gibt es in den Zulassungsstellen im Landkreis Neustadt an der Waldnaab jetzt ein neues System zur Online-Terminvergabe. Das hat das Landratsamt am Mittwoch mitgeteilt. Auf der Seite des Landratsamtes kann man sich hierfür anmelden. Die Wartezeiten am Telefon sollen so vermindert werden. Aktuell herrscht in den Zulassungsstellen coronabedingt weiterhin Terminpflicht.

    09.25 Uhr: Landkreis Cham: Inzidenz steigt auf 232

    Der sprunghafte Anstieg der Neuansteckungen im Landkreis Cham - mit einer Inzidenz laut Robert-Koch-Institut (RKI) von 232 Fälle pro 100.000 Einwohnern - geht querbeet durch den ganzen Landkreis und ist "diffus", so das Landratsamt. Es gebe keinen Schwerpunkt bei den Ausbrüchen, der den rasanten Anstieg erklären könne. Nach Einschätzung des Gesundheitsamts Cham steckten sich in letzter Zeit rund 40 Prozent der Neuinfizierten im privaten Bereich an und rund 20 Prozent im beruflichen Umfeld. 40 Prozent sagen, sie können sich nicht erklären, wo und wie sie sich angesteckt haben.

    Die britische Virusmutation, die stark im Landkreis grassiert, führt dazu, dass sich innerhalb von Familien meistens die gesamte Familie ansteckt, wenn es einen Fall gibt. Das war beim Ursprungsvirus noch nicht so. Die meisten Fälle gab es in den letzten sieben Tagen in den Städten Cham und Roding, zweistellige Zahlen aber auch in kleineren Orten wie Schorndorf, Arrach oder Lam. Der Landkreis Cham ist damit heute bundesweit auf Platz elf der Spitzenwerte.

    Mittwoch, 17. März 2021

    15.15 Uhr: 11.500 kostenlose Selbsttests für Lehrer und Erzieher im Kreis Amberg-Sulzbach

    Im Landkreis Amberg-Sulzbach sind heute rund 11.500 kostenlose Selbsttests an Lehrer, Erzieher und Tagesmütter ausgegeben worden. Wie das Landratsamt mitteilt, stammen die Tests vom bayerischen Gesundheitsministerium und sollen zunächst zwei Selbsttest pro Woche abdecken. Landrat Richard Reisinger (CSU): "Mithilfe regelmäßiger Selbsttests sollen symptomfreie Infektionen erkannt werden. So lassen sich Infektionsketten unterbrechen."

    9 Uhr: Comics sollen Wartezeit am Regensburger Impfzentrum verkürzen

    Mit Comics sollen Menschen in der Warteschlange vor dem Impfzentrum in Regensburg unterhalten werden. Die bunten Bilder sind auf Plastikplanen an Absperrgittern angebracht und wurden von örtlichen Künstlern gefertigt, wie das Kulturamt mitteilte.

    Damit knüpft die Stadt an die Aktion Kunst im Impfzentrum an. Diese habe "durchwegs euphorische Reaktionen" hervorgerufen, sagt Amtsleiterin Maria Lang. Weil Künstler angesichts der Corona-Pandemie keine Ausstellungen durchführen können und auch Museen geschlossen sind, sind nun zahlreiche Werke im Impfzentrum zu sehen.

    "Die Comics machen auf wunderbare Art deutlich, was wir im Moment dringend brauchen: Leichtigkeit, Hoffnung, Zuversicht und die Fähigkeit, im Warten das Positive zu entdecken." Amtsleiterin Maria Lang

    Die Comics befassen sich unter anderem mit den Themen Geduld und Warten.

    Die Idee "Kunst im Impfzentrum" stammt aus Straubing, wo die Gemeinschaft Bildender Künstler (GBK) ihre Winterausstellung in das Impfzentrum verlegt hatte. Die Aktion inspirierte Kunstvereine in anderen Städten, dies auch zu tun. So sind mittlerweile unter anderem in den Impfzentren Freising, Kronach, Trier und Kaiserslautern Kunstwerke zu sehen.

    © dpa-Bildfunk/Armin Weigel
    Bildrechte: dpa-Bildfunk/Armin Weigel

    Comics sind an Stellwänden im Wartebereich vor dem Corona-Testzentrum angebracht.

    Dienstag, 16. März 2021

    19.20 Uhr: Nach Impfstopp Astrazeneca: Viele Impftermine fallen aus

    Nach dem Stopp für Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca wollen die Impfzentren in der Oberpfalz teilweise andere Impfstoffe verwenden. Im Landkreis Cham soll es für Betroffenen neue Termine mit anderem Impfstoff geben. Absagen für Impftermine gibt es in Regensburg und im Kreis Amberg-Sulzbach. Der Koordinierungsarzt im Landkreis Schwandorf, Stephan Gilliar, bedauert den Impfstopp für Astra Zeneca. Man habe zu 80 Prozent die englische Virusmutante, da wären impfungen gut, so der Mediziner. Er verstehe aber, dass die Behörden so entschieden hätten, bevor etwas schlimmes passiert. Gilliar rechnet damit, dass der Impfstoff von Astra Zeneca wieder zugelassen wird. Dem millionenfachen Einsatz des Impfstoffes stünden wenige Zwischenfälle gegenüber. Und ob diese vom Impfstoff verursacht worden seien, sei noch nicht einmal klar.

    15.30 Uhr: Autokorso-Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Bad Kötzting

    Am Vormittag haben in Bad Kötzting Kritiker der Corona-Maßnahmen mit einem Autokorso gegen die aktuellen Einschränkungen protestiert. Wie die Polizei mitteilt, war der Korso mit 30 Fahrzeugen genehmigt worden. Von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr dauerte die Versammlung mit dem Titel "Zurück zur Freiheit – Beendet den Lockdown".

    Zwei Personen verstießen laut Polizei gegen die Maskenpflicht, bei weiteren Zweien besteht der Verdacht, ein unrichtiges Gesundheitszeugnis verwendet zu haben. Die Polizeiinspektion Bad Kötzting wurde für den Einsatz von der Bayerischen Bereitschaftspolizei und von Dienststellen des Präsidiums Oberpfalz unterstützt. Bad Kötzting liegt im Landkreis Cham. Der Landkreis verzeichnet laut RKI eine aktuelle 7-Tage-Inzidenz von 196.

    09.30 Uhr: Kreis Schwandorf weiterhin höchste Inzidenz in der Oberpfalz

    Der Landkreis Schwandorf weist heute eine Sieben-Tage-Inzidenz von 215,1 (RKI, Stand 0 Uhr) auf. Das ist der höchste Wert in der Oberpfalz. Bereits am Freitag hatte der Landkreis die 200-er Schwelle überschritten.

    Das Gesundheitsamt Schwandorf führt die hohe Inzidenz im Landkreis auf drei Faktoren zurück: Man habe in Schwandorf einen hohen Anteil der leichter übertragbaren britischen Virusvariante, die verfügte Lockerung der Beschränkungen führt zu mehr Kontakten und Teile der Bevölkerung seien immer weniger gewillt, die Maßnahmen einzuhalten, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Montag, 15. März 2021

    Den Corona-Ticker Oberpfalz der Vorwoche finden Sie hier.