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Corona-Ticker Mittelfranken: 199 Neuinfektionen laut LGL | BR24

© picture alliance / Hollandse Hoogte

Corona-Ticker Mittelfranken

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    Corona-Ticker Mittelfranken: 199 Neuinfektionen laut LGL

    LGL meldet 199 neue Corona-Fälle. Die Corona-Ampel schaltet in Fürth auf dunkelrot. Bürgerbus in Langenzenn stellt Betrieb ein. Kein Reiterlesmarkt in Rothenburg – aber Weihnachtsangebot. Alle Corona-News im Ticker.

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Mittelfranken

    Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Mittelfranken

    15.10 Uhr: 2.000 neue Corona-Fälle in Bayern

    Seit Ausbruch der Pandemie haben sich inzwischen 107.366 Menschen in Bayern mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus den aktuellen (Stand: 01.11.2020, 08:00 Uhr) Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen hervor. Seit gestern (31.10.20) haben sich 2.036 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Außerdem starben vier Menschen, die an Corona erkrankten. Somit steigt die Zahl der Todesopfer bayernweit auf 2.806. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Bayern bei 125,85. Über diesem Durchschnitt sind die Regierungsbezirke Schwaben, Ober- und Niederbayern. Über 200 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner haben die Städte Kaufbeuren und Rosenheim sowie die Landkreise Berchtesgadener Land, Kulmbach, Lichtenfels, Rosenheim und Rottal-Inn. Rottal-Inn hat mit einem Wert von 314,40 mit Abstand den höchsten Inzidenzwert.

    15.00 Uhr: 199 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken

    Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Mittelfranken 11.109 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zum Vortag (31.10.20) sind 199 neue Fälle hinzugekommen. Das geht aus den aktuellen (Stand: 01.11.2020, 08:00 Uhr) Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen hervor. Die Zahl der Todesopfer ist nicht weiter gestiegen und steht nun bei 305. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Mittelfranken 106,30. Der Durchschnittswert in Bayern liegt bei 125,85.

    11.40 Uhr: Bürgerbus Langenzenn stellt Fahrbetrieb bis auf Weiteres ein

    Der Bürgerbus in Langenzenn hat den Fahrbetrieb ab heute (Sonntag, 01.11.20) wegen der Corona-Pandemie eingestellt. Das diene dem Schutz der Fahrgäste und der ehrenamtlichen Fahrer, teilte der zuständige Verein auf seiner Webseite mit. Die Maßnahme gelte bis auf Weiteres, heißt es weiter. Der Bürgerbus in Langenzenn wird jährlich von Zehntausenden Menschen genutzt. Er fährt zwischen dem Stadtgebiet und den zugehörigen Außenorten. Weil Ehrenamtliche den Fahrbetrieb übernehmen, sind die Tickets sehr günstig.

    Sonntag, 01.11.20

    15.05 Uhr: 335 Neu-Infektionen, ein weiterer Todesfall

    Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Mittelfranken 10.910 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zum Vortag (30.10.20) sind 335 neue Fälle hinzugekommen. Das geht aus den aktuellen (Stand: 31.10.2020, 08:00 Uhr) Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen hervor. Außerdem erhöhte sich die Zahl der Todesopfer, die in der Verbindung mit dem Virus starben, um eins auf 305. Im bayernweiten Vergleich ist die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Mittelfranken mit 100,44 die Zweitniedrigste hinter der Oberpfalz (85,87). Der Durchschnittswert in Bayern liegt bei 122,94.

    9.30 Uhr: Corona-Ampel schaltet in Fürth auf dunkelrot

    Wie die Stadt Fürth mitteilt, steht die Corona-Ampel in der Kleeblattstadt nun auf dunkelrot. Der Grenzwert von 100 bei der 7-Tage-Inzidenz sei laut Robert-Koch-Institut geknackt worden und liege nun bei 116 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Dementsprechend treten strengere Corona-Regeln ab Sonntag, 1. November, in Kraft. Dazu zählt unter anderem die Gastronomie-Sperrstunde ab 21 Uhr, einen Tag bevor aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen gastronomische Betriebe ab Montag keine Gäste mehr empfangen dürfen.

    Samstag, 31.10.20

    16.11 Uhr: Kein Reiterlesmarkt in Rothenburg – aber Weihnachtsangebot geplant

    Der Reiterlesmarkt in Rothenburg o.d.T. ist wegen Corona abgesagt. Dazu zählen die Auftritte des Reiterles hoch zu Roß, der Lichterzug der Kinder, das gemeinsame Adventsfenstersingen sowie wie die Auftritte der Posaunenchöre. Auf Weihnachten in der Stadt werde laut Stadt aber nicht komplett verzichtet. Einzelhandel und Gastronomie hätten ein Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt, um einzelne Buden und Stände am Marktplatz aufzustellen. Die umliegenden Gasthäuser und Gastronomen sollen dabei für Getränke und Essen zum Mitnehmen sorgen. "Der ein oder andere Wirt wird im Dezember sicher auch "Drei im Weggla" oder eine Bratwurst im Brötchen im Angebot haben, damit auf den gewohnten Weihnachtsmarktgenuss nicht verzichtet werden muss," so Rothenburgs Oberbürgermeister Markus Naser (Freier Wähler).

    Ob die weihnachtliche Alternative zum Reiterlesmarkt aber tatsächlich stattfinde, hänge von den Maßnahmen nach dem Teil-Lockdown Ende November ab. Neben Nürnberg, Dresden und Bautzen zählt der Rothenburger Reiterlesmarkt zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Deutschland.

    15.54 Uhr: Veranstaltungs-Absagen in Fürth

    Die Tourist-Information Fürth hat wegen der Corona-Pandemie alle Stadtspaziergänge im November abgesagt. Ob im Dezember wieder Stadtspaziergänge stattfinden können, wird kurzfristig entschieden.

    Auch die Einkaufsführungen "Schenken und Geschenke, Weihnachtsideen“, ursprünglich geplant für 13. und 14. November, sind gestrichen.

    Am Volkstrauertag (Sonntag, 15. November) werden keine Gedenkfeiern an den einzelnen Ehrenmalen organisiert. In den Gemeinden wird jedoch im Rahmen des jeweiligen Gottesdienstes an die Toten erinnert. Die Stadt wird an den Ehrenmalen Kränze zum Gedenken niederlegen und Beflaggung zeigen.

    15.24 Uhr: aufwendige Corona-Kontaktverfolgung in Nürnberg

    Seit März sitzen die Mitarbeiter des Gesundheitsamts Nürnberg unermütlich am Telefon. Sie haben bislang über 100 000 Anrufe bei Corona-positiv getesteten Personen und deren Kontaktpersonen geleistet. Zudem gehen täglich 1 500 Anrufe am Bürgertelefon ein. Aktuell sind für das Gesundheitsamt Nürnberg knapp 280 Personen in Corona-Einsatz, darunter auch 28 von der Bundeswehr, die Amtshilfe in Nürnberg leisten.

    Oberbürgermeister Marcus König dankte heute bei einem Ortstermin den Mitarbeitern für ihren Einsatz.

    14.28 Uhr: Corona-Warnstufe rot nun auch in Neustadt Aisch/Bad Windheim

    Als letzter mittelfränkischer Landkreis steht nun auch in Neustadt Aisch/Bad Windheim die Corona-Ampel auf rot (Stand: 30.10.,8.00 Uhr). Mit 14 neuen Fällen seit gestern liegt die 7-Tage –Inzidenz bei über 50 (54,45), so das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen. Nürnberg hat in Mittelfranken als einzige Stadt die Corona-Warnstufe "dunkelrot". Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 122,89. In ganz Mittelfranken gibt es im Vergleich zum Vortag 374 neue Fälle.

    Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Mittelfranken damit 10.575 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesopfer, die zuvor an Covid-19 erkrankten, ist um eins auf 304 gestiegen.

    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Mittelfranken stieg auf 92,75. Der Durchschnittswert in Bayern liegt bei 116,44.

    12.32 Uhr: Krankenhaus Rummelsberg beschließt Besuchsverbot

    Aufgrund der steigenden Infektionszahlen besteht bereits ab morgen (Samstag, 31.10.) ein Besuchsverbot im Krankenhaus Rummelsberg im Landkreis Nürnberger Land. Laut dem ärztlichen Direktor sind Sonderregelungen in Ausnahmefällen möglich. Dazu zählen der Besuch von Kindern, bei Sterbenden und bei schwer dementen Patienten.

    9.25 Uhr: "Winterträume" auf Schloss Faber-Castell in Stein abgesagt

    Die für 13. bis 15. November und 20. bis 22. November auf Schloss Faber-Castell in Stein geplante Messe "Winterträume" findet nicht statt. Das haben die Veranstalter der beliebten Messe für Deko- und Gartenartikel mitgeteilt. Die aktuellen Entwicklungen der Covid-19-Pandemie in der Region forderten ein verantwortungsbewusstes Handel, so die Organisatoren.

    9.10 Uhr: Positiver Test bei Ringer aus Eliteschule: Johannis Grizzlys sagen Kampf ab

    Wegen eines positiven Corona-Tests bei einem Sportschüler der Bertold-Brecht Schule in Nürnberg, der ebenfalls am Bundes- und Landesstützpunkt trainiert, müssen die Ringer der Johannis Grizzlys Nürnberg das Training einstellen. Wie der Verein mitteilt, muss deshalb auch morgen (31.10.20) der Heimkampf gegen Hösbach abgesagt werden. Es wäre der letzte Bundesliga-Kampf gewesen, der vor dem Teil-Lockdown ab Montag noch hätte stattfinden dürfen. "Wir haben schwere Zeiten und bedauern zutiefst, dass wir am Samstag nicht ringen dürfen. Aber gerade in diesen schweren Zeiten hat die Gesundheit und der Schutz aller oberste Priorität. Da muss auch der Sport dann nur noch Nebensache sein“, hofft Präsident Dino Noth auf Verständnis bei Sponsoren und Zuschauern.

    Wie es generell nun mit der Ringer-Bundesliga weitergeht soll heute Abend bei einer Videokonferenz der verbliebenen Bundesligateams geklärt werden. Die Grizzlys gehen davon aus, dass die Bundesliga-Saison nun doch abgebrochen werden muss, heißt es in der Mitteilung weiter.

    Freitag, 30.10.2020

    17.45 Uhr: Nur noch 50 Besucher bei Vorstellungen in Nürnberg Staatstheater

    Weil die Stadt Nürnberg mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche hat, muss das Staatstheater gemäß den geltenden Infektionsschutzmaßnahmen reagieren. Das heißt: Vorstellung dürfen nur noch für 50 Besucher stattfinden. Die 50 zuerst gebuchten Karten behalten dabei ihre Gültigkeit, alle anderen Kartenbesitzer werden kontaktiert. Das gilt ab heute (29.10.) bis einschließlich Sonntag (01.11.). Am Montag wird das Programm wegen der bundesweiten Beschränkungen für vorerst vier Wochen komplett eingestellt. Betroffene Ticketbesitzer werden kontaktiert. Für diese Zeit will das Staatstheater das Angebot auf dem hauseigenen Online-Magazin-Plattform "Digitaler Fundus" ausweiten.

    Vorstellungen im Stadttheater Fürth finden bis Sonntag wie geplant statt.

    16.27 Uhr: Adventsdorf in Wassertrüdingen ist abgesagt

    Das geplante Adventsdorf in Wassertrüdingen ist abgesagt worden. Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilt, haben sich die Verantwortlichen des Adventsdorfes nach der gestrigen Regierungserklärung für eine Absage ausgesprochen. "Wir sehen eine Umsetzung unter Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen für nicht möglich. Diese Entscheidung wurde im Hinblick auf unserer aller Gesundheit getroffen. Nur durch die Reduktion unserer persönlichen Kontakte kann die Verbreitung eingedämmt werden“, heißt es aus dem Rathaus. Zwar hätte das Weihnachtsdorf erst am zweiten Adventssonntag stattfinden sollen, allerdings rechne man nicht mit drastischen Lockerungen im Dezember.

    15.00 Uhr: Über 10.000 Mittelfranken haben sich inzwischen mit dem Coronavirus infiziert

    Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Mittelfranken über 10.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (10.201), im Vergleich zum Vortag (Mittwoch, 28.10.) sind nämlich 305 neue Fälle hinzugekommen. Das geht aus den aktuellen (Stand: 29.10.2020, 08:00 Uhr) Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen hervor. Außerdem erhöhte sich die Zahl der Todesopfer, die in der Verbindung mit dem Virus standen, um eins auf 303. Im bayernweiten Vergleich ist die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Mittelfranken mit knapp 84 am niedrigsten. Der Durchschnittswert in Bayern liegt bei 111,48. Laut LGL steht die Corona-Ampel nur noch im Landkreis Neustadt Aisch/Bad Windsheim auf "gelb" (Inzidenzwert unter 35), in allen anderen mittelfränkischen Städte und Gemeinden gibt es mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, was "rot" entspricht.  

    10.15 Uhr: Rote Corona-Ampel in Ansbach

    Die Corona-Ampel steht in Ansbach auf Rot. Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilt, gilt daher ab sofort auch eine ausgeweitete Maskenpflicht in der Innenstadt. Die Maßnahme erstreckt sich über die Pfarrstraße, über den Platz "An der Riviera, die BrückenCenter-Brücke bis einschließlich des nördlichen Brückenkopfs. Die Maskenpflicht gilt samstags von 7.00 bis 14.00 Uhr und weiterhin auf dem Wochenmarkt immer mittwochs. Da die Verordnung nur für stark frequentierte Zonen gilt, sei die Maskenpflicht nach Aussage der Stadt im Moment sonst nicht Pflicht.

    Mit dem Überschreiten des Schwellenwerts von 50 gilt nun außerdem, dass bei privaten Feiern oder Treffen nur noch fünf Personen oder zwei Haushalte erlaubt sind. Außerdem wird die Sperrstunde um eine Stunde verlängert (22.00 bis 6.00 Uhr). Es gilt zudem ein Verbot für Alkoholverkauf an Tankstellen, Kiosken und Lieferdiensten ab 22.00 Uhr. Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU) bittet erneut alle Bürgerinnen und Bürger, sich an die geltenden Regeln zu halten, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

    7.20 Uhr: Inzidenzwert über 100: Ab heute zusätzliche Corona-Beschränkungen in Nürnberg

    Seit heute gelten auf jeden Fall bis Montag in Nürnberg die Corona-Beschränkungen ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von mehr als 100. Wie die Stadt in einer Mitteilung betonte, will die Stadt den Regelbetrieb in Kitas und Horten wie bisher aufrecht. Große Einschränkungen gibt es für die Sportvereine, denen die Stadt keine Hallen mehr zur Verfügung stellt. Die Stadt appelliert an die Vereine auch bei vereinseigenen Hallen so zu verfahren, heißt es weiter. Maskenpflicht gilt weiterhin stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, in Kulturstätten und bei Sportveranstaltungen. Maskenpflicht gilt auch in der Schule, von der Grundschule bis zur letzten Klasse weiterführender Schulen, für Hortkinder, in Hochschulen, bei Versammlungen und Kongressen. Derzeit darf man sich noch mit höchstens fünf Personen oder mit zwei Hausständen treffen. Dies gilt auch für die Gastronomie und bei privaten und Familienfeiern. Die Sperrstunde gilt ab 21.00 Uhr. Von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr darf auch kein Alkohol verkauft werden. Ab Montag, den 1. November gelten dann die von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen.

    Donnerstag, 28.10.2020

    17.35 Uhr: Keine Masken für Grundschüler im Landkreis Fürth

    Die Regierung von Mittelfranken hat heute einer Befreiung von der Maskenpflicht für Grundschüler im Landkreis Fürth zugestimmt. Demnach müssen die Grundschüler während des Unterrichts am Platz morgen (Donnerstag, 29.10.) und übermorgen (Freitag, 30.10.) keine Maske tragen. Zwei Tage lang war das notwendig, weil die Entscheidung noch ausstand. Das zuständige Landratsamt hatte bereits am Montag eine Allgemeinverfügung zur Befreiung beantragt. Kommende Woche beginnen für die Schüler die Herbstferien.

    15.11 Uhr: Dinkelsbühler Weihnachtsmarkt soll trotz Corona stattfinden

    Der Weihnachtsmarkt in Dinkelsbühl (Lkr. Ansbach) soll trotz bundesweit steigender Corona-Neuinfektionen planmäßig Ende November stattfinden. Wie der Dinkelsbühler Oberbürgermeister Christoph Hammer (CSU) dem Bayerischen Rundfunk sagte, werde die Stadt den Weihnachtsmarkt nicht aus eigener Kraft absagen. Nur ein Veto der Bayerischen Staatsregierung könne noch zu einer Absage führen. Das Anfang Oktober vorgestellte Konzept zur Dezentralisierung des Weihnachtsmarktes sei weiterhin sicher. Anders als beispielsweise in Nürnberg, sei in Dinkelsbühl eine Entzerrung der unterschiedlichen Buden und Stände möglich. Somit würde der Weihnachtsmarkt nicht wie üblich nur im Spitalhof, sondern auch punktuell in der Altstadt stattfinden. Dazu betonte der Dinkelsbühler Oberbürgermeister noch einmal die Wichtigkeit des Weihnachtsmarktes für den Tourismus und die wirtschaftlichen Belange der Stadt. Auch mit einem benachbarten Altenpflegeheim, das heute 33 Corona-Neuinfektionen verzeichnete, gebe es keine direkten Berührungspunkte. Direkten Kontakt zwischen Menschen aus dem Pflegeheim und Weihnachtsmarktbesuchern würde es nicht geben und somit auch keine unmittelbare Ansteckungsgefahr, so Hammer weiter.

    15.00 Uhr: LGL meldet 343 Neuinfektionen in Mittelfranken

    Seit gestern (Dienstag, 27.10.) haben sich in Mittelfranken 343 Menschen mit Covid-19 infiziert. Das geht aus den aktuellen Zahlen (Stand: 28.10.2020, 08:00 Uhr) des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen hervor. Die Anzahl der Menschen, die infolge einer Corona-Erkrankung gestorben sind, ist um drei auf 320 gestiegen. Aktuell steht in Mittelfranken die Corona-Ampel in keiner Stadt und keinem Landkreis auf "grün". Lediglich die Stadt Fürth (47,47) und der Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim (42,57) sind noch auf "gelb" und weisen somit einen Inzidenzwert von über 35, aber unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf. Alle anderen Städten und Landkreise des Regierungsbezirks haben die Warnstufe "rot" erreicht; die Stadt Nürnberg mit einem Wert von 188,45 sogar "dunkelrot". Im bayernweiten Vergleich hat Mittelfranken den niedrigsten Wert der Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner (80,89).

    13.06 Uhr: Kein offenes Kindertheater im Landkreis Fürth

    Das Landratsamt Fürth hat die aktuelle Kindertheaterreise des Puppentheaters Dresden durch den Landkreis teilweise abgesagt. Die offenen Aufführungen in Langenzenn, Wilhermsdorf, Cadolzburg und Roßtal vom 10.-20. November fallen aus. Die Theatertermine für geschlossene Kindergruppen und Kindertagesstätten würden im Moment noch aufrechterhalten, so das Landratsamt, aber je nach aktueller Corona-Lage müssten auch diese Aufführungen noch abgesagt werden.

    12.24 Uhr: Auch ohne Stand am Christkindlesmarkt: BR-Sternstunden sammeln Sterne

    Sternstunden, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks für Kinder in Not, wird wegen der Absage des Nürnberger Christkindlesmarktes auch keinen Marktstand haben. Trotzdem werden gebastelte Sterne weiterhin entgegengenommen und für das kommende Jahr aufgehoben. Diese können an das BR-Studio Franken in Nürnberg unter dem Kennwort "Sternstunden - Christkindlesmarkt Nürnberg" geschickt werden. Normalerweise sammelt Sternstunden auf dem Christkindlesmarkt Spenden und schenkt den Spendern dafür selbst gebastelte Sterne.

    11.15 Uhr: Fürther Weihnachtsmarkt abgesagt

    Nach dem Nürnberger Christkindlesmarkt ist nun auch der Fürther Weihnachtsmarkt abgesagt. Die Stadt Fürth hat heute das Aus für den Weihnachts- samt Mittelaltermarkt auf der Fürther Freiheit bekannt gegeben. Traditionell wird der am letzten Donnerstagim November mit dem Christkind-Prolog eröffnet. "Das ist ein Gebot der Vernunft, unter den gegebenen Umständen wäre jede andere Entscheidung nicht zu vertreten“, so Fürths Wirtschaftsreferent Horst Müller. Wie und ob man den gebeutelten Schaustellern einzelne Verkaufsmöglichkeiten anbieten könne, werde derzeit geprüft.

    9.40 Uhr: RKI-Zahlen: Corona-Ampel in Nürnberg auf Dunkelrot

    Die Stadt Nürnberg hat die 100er-Marke bei der Corona-7-Tage-Inzidenz deutlich überschritten. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt der Wert mittlerweile bei 118. Das RKI hat mit bundesweit 14.964 Neuinfektionen heute den höchsten Wert seit Ausbruch der Corona-Pandemie gemeldet.

    Gegen 14.00 Uhr wird auch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) seine aktualisierten Zahlen veröffentlichen. Gestern hatte das LGL für Nürnberg bei der 7-Tage-Inzidenz einen Stand von 97 festgestellt.

    9.20 Uhr: 33 Corona-Neuinfektionen in Altenheim in Dinkelsbühl

    In einem Altenpflegeheim in Dinkelsbühl sind 20 Bewohner und 13 Angestellte positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Wie der zuständige Leiter der Hauptverwaltung im Rathaus, Thomas Staufinger dem Bayerischen Rundfunk sagte, handele es sich dabei um das Heim der Hospitalstiftung. Insgesamt fasse das Heim aktuell 32 Senioren und 30 Angestellte. Den Betroffenen gehe es den Umständen entsprechend, der laufende Betrieb ist durch das restliche Personal gesichert.

    9.10 Uhr: "Wunsch-Sternenbaum 2020" in Neustadt an der Aisch abgesagt

    Angesichts der erneut rapide ansteigenden Corona-Infektionszahlen muss die Aktion Wunsch-Sternenbaum des Freiwilligenzentrums "mach mit" der Caritas im Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim für das Jahr 2020 abgesagt werden. Das hat die Leiterin des Freiwilligenzentrums der Caritas, Dorothea Hübner, mitgeteilt. Diese Entscheidung sei dem Projektteam umso schwerer gefallen, weil ihm durchaus bewusst sei, dass gerade jetzt in vielen einkommensschwachen Familien die Erfüllung eines Weihnachtswunsches der Kinder besonders nötig gewesen wäre.

    "Wir hoffen, dass sich diese angespannte Lage wieder entschärft. Dann haben wir Ideen ins Auge gefasst, später eine Aktion für Kinder durchzuführen" so Dorothea Hübner. "Sobald Kontakte wieder möglich sind, werden wir eine andere Aktion anbieten – sei es ein kleines Osternest oder eine Sommeraktion, wie sie im Juni 2016 dank großzügiger Spenden im Freilandmuseum Bad Windsheim schon einmal stattfinden konnte." Wer gerne die Aktionen des "Wunsch-Sternenbaums" mit einer Spende unterstützen möchte, könne das per Spende gern tun.

    Mittwoch, 28.10.2020

    16.30 Uhr: Süddeutscher Schaustellerverband fordert Unternehmerlohn

    Voraussichtlich werden morgen (28.10.) keine fränkischen Schausteller an der Demo "#AlarmstufeRot" in Berlin teilnehmen. Der deutsche Schaustellerbund beteiligt sich an der Großdemonstration, um auf die "dramatische Situation" der Berufsgruppe aufmerksam zu machen. Auch Künstler und Politiker haben ihre Teilnahme zugesagt. "Nach Berlin zu fahren und zu demonstrieren, bringt gar nichts", so Lorenz Kalb vom Süddeutschen Schaustellerverband auf BR Nachfrage. Stattdessen fordert er für die rund 1.500 Schaustellerbetriebe in Bayern einen Unternehmerlohn vom Freistaat, ähnlich dem Vorbild von Baden–Württemberg. Demnach soll unterstützt werden, wer Einbußen in Höhe von 70 Prozent habe. Das Geld trage dazu bei, eine 1.200 Jahre alte Kultur in Bayern zu erhalten. Es gehe nicht um Almosen, sondern um Unterstützung von Familienbetrieben, die meist seit Generationen ihr Geld mit ihrer Hände Arbeit verdienen, so Kalb.

    15.30 Uhr: Kindergarten im Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen schließt

    Weil eine Erzieherin des Kindergartens in Aha im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen positiv auf das Coronavirus getestet wurde, bleibt der Kindergarten ab sofort geschlossen. Wie das Landratsamt heute (27.10.) mitteilte, habe der Kindergarten nur eine Gruppe. Alle 23 Kinder sowie vier weitere Erzieherinnen, die direkten Kontakt zur infizierten Erzieherin hatten, seien bis voraussichtlich 07.11. unter Quarantäne gestellt. Der Kindergarten selbst wird ab Montag, den 09.11., wieder geöffnet sein.

    14.40 Uhr: 337 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken, Nürnberg kurz vor dunkelrot

    Seit gestern (Montag, 26.10.) haben sich 337 Menschen in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert. Das gab heute (Stand: 27.10.2020, 08:00 Uhr) das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen bekannt. Das heißt, dass seit Beginn der Pandemie 9.553 Personen in Mittelfranken an Covid-19 erkrankten. Seit gestern kamen zwei neue Todesopfer hinzu. Damit sind insgesamt 299 Menschen im Regierungsbezirk gestorben, die sich zuvor mit Covid-19 infiziert hatten. In ganz Mittelfranken liegen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche über 35. Nur noch im Landkreis Neustadt Aisch/Bad Windsheim und in der Stadt Ansbach ist die Corona-Ampel auf gelb, überall sonst ist diese auf rot. Das bedeutet mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Nürnbergs 7-Tage-Inzidenz liegt laut LGL bei 97,23 und ist damit knapp vor der Stufe dunkelrot.

    11.22 Uhr: Nürnberger Spielwarenmesse auf 20. bis 24. Juli verlegt

    Nachdem der Januar-Termin für die Nürnberger Spielwarenmesse wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde, haben die Veranstalter nun den Ersatztermin bekannt gegeben. Demnach soll die Spielwarenmesse vom 20.-24. Juli 2021 stattfinden. "Mein Team und ich freuen uns sehr darauf, endlich wieder einen Live-Event auszurichten, nach dem sich der Markt sehnt. Die Signale sind eindeutig", sagte Ernst Kick, der Vorstandsvorsitzende der Spielwarenmesse eG. Das Konzept der Messe werde sich von der Veranstaltung im Winter abheben und auf die Bedürfnisse der Aussteller und Besucher zum veränderten Termin abzielen, erklärte Kick weiter. Schon durch die Laufzeit würde man dem Wunsch vieler Händler und Einkäufer entgegenkommen und einen Werktag mehr nutzen. Weitere Einzelheiten wollen die Messeveranstalter in den kommenden Monaten bekanntgeben.

    11.00 Uhr: Nürnberger Jugendversammlung "laut! Forum Live" online

    Die stadtweite Jugendversammlung "laut! Forum Live" findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise ausschließlich online statt. Das hat die Stadt Nürnberg mitgeteilt. Am Donnerstag, 29. Oktober 2020, können sich Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 27 Jahren ab 18.00 Uhr mit dem Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König (CSU) und jugendpolitischen Sprechern der Parteien im Stadtrat austauschen. Über die Chatfunktion im Stream oder über Zoom sei eine aktive Beteiligung möglich, heißt es weiter. Darüber hinaus können Interessierte vorab Videobotschaften mit ihren Anliegen über die verschiedenen Kanäle von "laut!" einreichen.

    9.14 Uhr: Besuchsverbot im Erlanger Waldkrankenhaus

    Wegen der aktuellen Infektionslage gibt es seit heute ein Besuchsverbot im Erlanger Waldkrankenhaus. Die stark gestiegenen Corona-Fallzahlen in Erlangen und in der gesamten Metropolregion Nürnberg machten die Maßnahme erforderlich, um die Sicherheit für die Patienten und das Klinikpersonal sicherzustellen, heißt es zur Begründung. Patienten müssen somit auch zu ihrer Aufnahme ohne Begleitung erscheinen. Während des Klinikaufenthaltes ist es den Patienten untersagt, das Krankenhausgebäude – mit Ausnahme des Patientengartens – zu verlassen.

    6.50 Uhr: Fürth stellt in drei Schulen auf digitalen Unterricht um

    Seit gestern steht die sogenannte "Corona-Ampel" auch in Fürth auf Rot – das heißt, die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen wurde überschritten – aktuell liegt die Marke in der Stadt Fürth bei 55, im Landkreis sogar bei über 80. Weil das Infektionsgeschehen am Hardenberg-Gymnasium, an der Hans-Böckler-Schule und an der Leopold-Ullstein-Realschule inzwischen so weit verzweigt ist, hat die Stadt diese Schulen bis zum Ende der Herbstferien geschlossen. Die drei Schulen haben auf digitalen Unterricht umgestellt. An allen anderen Schulen gilt In allen Jahrgangsstufen eine Maskenpflicht am Platz.

    Seit Mitternacht sind zudem in Fürth strengere Regeln in Kraft getreten. So gilt auf stark frequentierten Plätzen in der Fürther Innenstadt mittlerweile eine grundsätzliche Maskenpflicht, teilte die Stadt mit. Auf diesen Plätzen besteht zudem zwischen 22 und 6 Uhr ein Alkoholverbot. In dieser Zeit gilt auch eine Sperrstunde für die gesamte Gastronomie.

    Noch höher ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Fürth. Mittlerweile könne die Verbreitung von Infektionen auch hier nicht mehr klar nachverfolgt werden, heißt es aus dem Landkreisamt. Der Landkreis hatte bei der Regierung von Mittelfranken beantragt, Grundschüler während des Unterrichts von der Maskenpflicht zu befreien. Dies wurde aber abgelehnt.

    6.30 Uhr: Strenge Regeln am Klinikum Nürnberg für Besuche

    Wie das Klinikum Nürnberg mitteilt, gelten angesichts steigender Corona-Zahlen in Nürnberg und der Region im Klinikum Nürnberg weiterhin strenge Regeln für Besucherinnen und Besucher. Pro Patient und Tag sind maximal zwei Besuche erlaubt, pro Zimmer darf nur ein Gast für eine Stunde anwesend sein.

    Die strengen Besuchsregelungen seien notwendig, um den Schutz der Patientinnen und Patienten, der Belegschaft sowie der Besucherinnen und Besucher sicherzustellen. Besuche sind an den Standorten Nord und Süd zwischen 13.00 und 19.00 Uhr möglich, der letzte Einlass erfolgt um 18.00 Uhr, so die Mitteilung. Die Begrenzung der Besuchsdauer sei notwendig, da maximal ein Patient pro Zimmer Besuch bekommen darf – in Mehrbettzimmern ist das nur bei einer zeitlichen Begrenzung möglich. Grundsätzlich gelte die Bitte, dass Besuche möglichst außerhalb der Patientenzimmer stattfinden.Für die Abteilungen der Geburtshilfe und die Kinderheilkunde gelten gesonderte Regeln. Auf der Wöchnerinnen-Station ist nur eine Kontaktperson als Besuch zugelassen. Auch Geschwister oder weitere Verwandte dürften nicht zu Besuch kommen. In der Kinderheilkunde, Kinderchirurgie und Kinder-und Jugendpsychiatrie darf jeweils ein Elternteil für eine Stunde zu Besuch kommen.

    Zudem gelte auf dem gesamten Klinikgelände eine Maskenpflicht, wobei Community-Masken nicht erlaubt sind. Besucherinnen und Besucher erhalten an den Eingängen (im Klinikum Süd über den Haupteingang, im Klinikum Nord über Haupteingang und über Haus 1) einen Einweg-Mund-Nasen-Schutz.

    Dienstag, 27.10.2020

    18:10 Uhr: Corona-Ampel in Fürth auf rot

    Auch Fürth hat die rote Stufe der Corona-Ampel erreicht. Das teilte die Stadt mit. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist laut aktuellen Zahlen (Montag, 26.10.2020, 0:00 Uhr) des Robert Koch Instituts bei 55,3. Somit soll ab Mitternacht die Verordnung der Bayerischen Staatsregierung in Kraft treten. Konkret bedeutet das, dass sich sowohl privat, als auch im öffentlichen Raum maximal fünf Personen oder zwei Hausstände treffen dürfen. Das gelte auch für private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern. Außerdem soll es eine Sperrstunde von 22.00 bis 6.00 Uhr in der Gastronomie, sowie ein zeitgleiches Alkoholverkaufsverbot in Tankstellen, geben.

    17:09: Corona-Warnstufe rot im Landkreis Ansbach

    Der Landkreis Ansbach hat heute (26.10.) den Sieben-Tages-Inzidenzwert von 50 überschritten, somit gilt auch hier die Corona-Warnstufe rot. Wie das Landratsamt mitteilt, überschritt der Landkreis mit 61,22 die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus von 50 pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage. Entsprechend der bayerischen Corona-Strategie gelten ab morgen (27.10.) neue Infektionsschutzmaßnahmen. Das bedeutet zum Beispiel die Beschränkung auf zwei Haushalte oder maximal fünf Personen in einem Raum oder Sperrzeiten von 22 bis 6 Uhr in Gaststätten. Auch ein Alkoholabgabeverbot an Tankstellen, durch Lieferdienste oder andere Verkaufsstellen ist ab morgen gültig. Zusätzlich besteht für Grundschüler Maskenpflicht am Platz.

    16:50 Uhr: Positive Bilanz nach Maskenkontrolle in Nürnberg

    Die Polizei Mittelfranken zog eine positive Bilanz der bayernweiten Maskenpflichtkontrollen am Freitag (23.10.). In der 15-stündigen Kontrollaktion wurden laut Polizei Mittelfranken rund 400 Passanten in Nürnberg wegen Nichteinhaltung der Maskenpflicht belehrt. In 41 Fällen wurde ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro erhoben. Die meisten Bürger zeigten sich einsichtig oder hielten sich von vornherein an die neuen Bestimmungen. Im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel wurden kaum Verstöße festgestellt.

    15:55 Uhr: Stadt Nürnberg sagt Christkindlesmarkt ab

    Angesichts der schnell steigenden Corona-Fallzahlen hat die Stadt Nürnberg den Christkindlesmarkt abgesagt. Das teilte die Stadt Nürnberg am Nachmittag mit. Nach langer Abwägung und zum Schutz der Bevölkerung sei man zu Schluss gekommen, den Christkindlesmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen, sagt Oberbürgermeister Marcus König (CSU). Das Marktamt hatte zwar ein Hygienekonzept erarbeitet, „dennoch können wir eine zusätzliche Ansammlung von vielen Tausend Menschen in der Innenstadt nicht verantworten“, bedauerte König die Absage.

    15:00 Uhr: 89 neue Coronafälle in Mittelfranken - Ampelstufe rot auch im Landkreis Fürth

    Seit gestern (Sonntag, 25.10.20) sind in Mittelfranken 89 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das zeigen die aktuellen Zahlen (Stand: 26.10.2020, 08:00 Uhr) des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Mittelfranken 9.216 Menschen mit dem Virus infiziert. Neue Todesfälle meldete das LGL in Mittelfranken nicht, die Zahl bleibt damit bei 297. Der Durchschnittswert der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken mit 59,94 über dem kritischen Wert.

    Für die Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen gilt die Ampelstufe rot. Auch die Landkreise Nürnberger Land, Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen übersteigen die 7-Tage-Inzidenz von 50. Ab Mitternacht soll außerdem im Landkreis Fürth die Warnstufe rot gelten. Bislang konnte man Zahlen auf die Ansteckungen im Ankerzentrum Zirndorf zurückführen. Nun lassen die Fälle nicht mehr lokalisieren. Erfreulich niedrig liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreises Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim: mit 34,65 gilt hier noch keine Warnstufe.

    12:02 Uhr: Jack Skille verlässt Nürnberg Ice Tigers wegen unklarer Situation in DEL aufgrund Corona

    Wegen der Corona-Pandemie haben die Nürnberg Ice Tigers einen schmerzlichen Abgang zu verkraften. Da nach wie vor offen ist, ob und wann die Deutsche Eishockey Liga (DEL) in die neue Saison startet, hat Stürmer Jack Skille um Auflösung seines laufenden Vertrages gebeten. Wie die Ice Tigers mitteilen, will der 33-Jährige für den EC Red Bull Salzburg in Österreich spielen. Auch die Vereinbarung für die Saison 2021/22 sei davon betroffen, teilte der Nürnebrger Sportdirektor André Dietzsch mit. Beide Seiten hätten aber zugesichert, für eine mögliche Rückkehr in Kontakt zu bleiben. Skille kam in der vergangenen Saison als Nachverpflichtung nach Nürnberg, nachdem er seine Karriere eigentlich schon für beendet erklärt hatte. In den 16 Partien, die er für die Ice Tigers absolviert hatte, wurde er sofort zum Leistungsträger und Führungsspieler.

    8.02 Uhr: Landratsamt Ansbach meldet 29 neue Infektionsfälle

    Das Landratsamt Ansbach meldet 29 weitere Corona-Infektionsfälle und damit insgesamt 1.105 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Ansbach und in der Stadt Ansbach. Von diesen gemeldeten Fällen stammen 879 der mit dem Coronavirus infizierten Personen aus dem Landkreis Ansbach. Das sind 21 mehr als zur letzen Meldung. In der Stadt Ansbach wurden 226 Fälle gemeldet. Demnach sind in Ansbach acht neue Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Landratsamts gelten von den gesamten Fällen 893 Personen im Landkreis Ansbach (702) und Stadt Ansbach (191) als genesen.

    Montag, 26.10.2020

    15.06 Uhr: Nur Neustadt an der Aisch/ Bad Windsheim knapp im "grünen Bereich"

    Seit gestern (24.10.20) sind 116 neue Corona-Fälle in Mittelfranken gemeldet worden. Das ergeben die aktuellen Zahlen (Stand: 25.10.2020, 08:00 Uhr) des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Mittelfranken 9.127 Menschen mit dem Virus infiziert. Neue Todesfälle meldete das LGL in Mittelfranken nicht, die Zahl bleibt damit bei 297. Der Durchschnittswert der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken mit 55,99 über dem kritischen Wert. Im landesweiten Vergleich ist er damit am niedrigsten. Die Städte Nürnberg und Erlangen und die Landkreise Fürth und Nürnberger Land haben ebenfalls eine Inzidenz über 50. Die restlichen Städte und Landkreise Mittelfrankens haben die Warnstufe Gelb. Mit Ausnahme des Landkreises Neustadt an der Aisch/ Bad Windsheim, dessen Inzidenz bei 30,69 liegt.

    Sonntag, 25.10.2020

    14.42 Uhr: Landesweit niedrigste Inzidenz – dennoch kritischer Wert überschritten

    In Mittelfranken gibt es im Vergleich zu gestern 145 neue bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infizierten steigt damit auf 9.011, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit (Stand: 24.10.2020, 08:00 Uhr).

    In Mittelfranken ist die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im bayernweiten Vergleich am niedrigsten. Sie liegt dennoch mit 52,67 über dem kritischen Wert. Laut LGL gab es einen neuen Todesfall in Mittelfranken. Die Gesamtzahl steigt damit auf 297.

    Samstag, 24.10.2020