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Corona-Ticker Mittelfranken: Keine neuen Corona-Infektionen | BR24

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Corona-Ticker Mittelfranken

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Corona-Ticker Mittelfranken: Keine neuen Corona-Infektionen

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) haben sich seit Beginn der Pandemie 4.942 Menschen in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert. Neue Infektions- oder Todesfälle gibt es nicht. Alle Entwicklungen im Live-Ticker.

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+++ Dieser Artikel wird mehrmals täglich aktualisiert +++

14.07.20, 14.25 Uhr: 14 neue Corona-Infektionen in Mittelfranken

In Mittelfranken sind im Vergleich zu gestern 14 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen veröffentlicht (Stand: 14.07.2020, 9:00 Uhr). Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 4.956 Menschen mit dem Virus infiziert. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gibt es in Mittelfranken seit einigen Tagen nicht . Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner ist auf 2,09 gestiegen. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 3,55.

13.07.20, 14.33 Uhr: Keine neue Corona-Infektion in Mittelfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen meldet für Mittelfranken seit Samstag keinen neuen Corona-Fall (Stand: 13.07.2020, 9:00 Uhr). Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 4.942 Menschen mit dem Virus infiziert. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gibt es in Mittelfranken seit einigen Tagen nicht zu vermelden. Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner ist auf 1,81 gesunken. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 3,66.

11.07.20, 14.37 Uhr: Sechs neue Corona-Infektionen in Mittelfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen meldet für Mittelfranken seit gestern (10.07.20) sechs neue Corona-Fälle (Stand: 11.07.2020, 9:00 Uhr). Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 4.941 Menschen mit dem Virus infiziert. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gibt es in Mittelfranken seit einigen Tagen nicht zu vermelden. Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner beträgt 2,20. Das ist nach Oberfranken (1,03) der zweitniedrigste Wert in Bayern. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 3,74.

10.07.20, 14.55 Uhr: LGL meldet neun neue Corona-Fälle

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mitteilt, haben sich seit Beginn der Pandemie 4.935 Menschen in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern sind demnach neun Fälle hinzugekommen. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gibt es in Mittelfranken seit einigen Tagen nicht zu vermelden. Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner beträgt 2,20 und ist damit nach Oberfranken (1,12) der zweitniedrigste Wert in Bayern. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 3,76.

09.07.20, 14.15 Uhr: Keine neuen Todesfälle

Laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen haben sich seit Beginn der Pandemie 4.926 Menschen in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern ist demnach ein neuer Fall hinzugekommen. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gibt es in Mittelfranken seit einigen Tagen nicht zu vermelden. Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner beträgt 1,86 und ist damit nach Oberfranken (1,12) der zweitniedrigste Wert in Bayern. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 3,60.

08.07.20, 14.20: Zwölf neue Infektionen, keine weiteren Todesfälle

Laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen haben sich seit Beginn der Pandemie 4.925 Menschen in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zu gestern sind das zwölf neue Infektionsfälle. Seit gestern gibt es keine neuen Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus zu vermelden. In Mittelfranken beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner 2,20 und liegt damit unter dem bayernweiten Durchschnitt von 3,59.

07.07.20, 14.15 Uhr: Neun neue Corona-Infektionen

Laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen haben sich seit Beginn der Pandemie 4.913 Menschen in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zu gestern sind das neun neue Infektionsfälle. Seit gestern gibt es keine neuen Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus zu vermelden. In Mittelfranken beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner 1,92 und liegt damit unter dem bayernweiten Durchschnitt von 3,53.

06.07.20, 15.40 Uhr: LGL meldet 4.904 Corona-Infektionen

Laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen haben sich seit Beginn der Pandemie 4.904 Menschen in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zu gestern sind das zwei neue Infektionsfälle. Seit gestern gibt es keine neuen Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus zu vermelden. In Mittelfranken beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner 1,69 und liegt damit unter dem bayernweiten Durchschnitt von 3,40.

06.07.20, 10.45 Uhr: Ferienbetreuung in Ansbach findet trotz Corona statt

Wie ein Sprecher der Stadt Ansbach mitteilt, wird es im sogenannten "Ferienkindergarten" in diesem Jahr 35 Plätze geben. Für die Betreuung der Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren werden noch Freiwillige gesucht. Geeignet für den Job auf Honorarbasis sind beispielsweise Erzieher, Sozialpädagoginnen aber auch Bürger mit Erfahrungen in der Jugendarbeit ohne formale pädagogische Ausbildung. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) stellt unter Einhaltung der Corona-Regeln ein buntes Programm auf die Beine und hat täglich von 7 bis 17 Uhr für alle angemeldeten Kinder geöffnet.

04.07.20, 15.11 Uhr: Ein neuer Todesfall – bayernweit niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet einen neuen Todesfall in Mittelfranken. Damit steigt die Gesamtzahl im Regierungsbezirk auf 288. Im Vergleich zu gestern gibt es laut LGL vier neue Infektionsfälle. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie in Mittelfranken mit dem Virus infizierten steigt damit auf 4.894. In Mittelfranken beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner 1,24 und ist damit im landesweiten Vergleich am geringsten. Bayernweit beträgt der Wert 2,93.

03.07.20, 15.00 Uhr: LGL meldet 4.890 Fälle in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.890 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind zwei Fälle mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Internetseite mit. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 287, und ist somit seit mehreren Tagen nicht gestiegen. Insgesamt gibt es in Bayern 48.558 Coronavirus-Infizierte. Von der Gesamtzahl gelten 45.250 als genesen. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Mittelfranken einen Wert von 1,30. Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten.

02.07.20, 16.15 Uhr: Wieder mehr Besucher bei Ansbacher Stadtführungen erlaubt

Ab sofort dürfen wieder bis zu 20 Besucherinnen und Besucher an den Ansbacher Stadtführungen teilnehmen. Wie die Kulturreferentin der Stadt Ansbach mitteilt, gelten die üblichen Hygienemaßnahmen wie Mund- und Nasenschutz sowie Abstand halten weiterhin. Bei geschlossenen Räumen, wie der Synagoge, der Markgrafengruft oder Kirchen werden die Informationen vor der jeweiligen Sehenswürdigkeit erzählt. Danach kann die Gruppe hineingehen und die Räumlichkeiten besichtigen. Am Freitag (3.7.) und am Samstag (4.7.) findet zum Beispiel um 15 Uhr im Rahmen der Veranstaltung „Rokoko unter Freuden“ die öffentliche Stadtführung „Auf den Spuren der Hohenzollern“ statt. Treffpunkt ist am Schlossplatz vor der Statue Anscavallo. Die Karten müssen im Vorfeld über das Amt für Kultur und Tourismus gekauft werden, um eine Nachverfolgung gewährleisten zu können. Alle weiteren Termine der öffentlichen Stadtführungen können im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Stadt Ansbach eingesehen werden.

02.07.20, 15.00 Uhr: LGL meldet neun neue Fälle in Mittelfranken

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mitteilt, sind seit Beginn der Pandemie 4.888 Menschen in Mittelfranken mit Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das sind neun Fälle mehr als am Mittwoch. Die Zahl der Todesfälle liegt weiter bei 287 und hat sich in den vergangenen Tagen nicht erhöht. Insgesamt gibt es in Bayern 48.494 Coronavirus-Infizierte. Von der Gesamtzahl gelten 45.210 als genesen. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Mittelfranken einen Wert von 1,41. Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten.

02.07.20, 12.36 Uhr: Klinikum Nürnberg lockert Zugang für Besucher

Ab kommenden Samstag (04.07.20) dürfen wieder zwei Personen gleichzeitig einen Patienten für maximal eine Stunde besuchen. Auch die Besuchszeiten wurden ausgeweitet von 13 bis 19 Uhr. Allerdings darf weiterhin nur ein Patient pro Zimmer Besucher empfangen und alle Besucher müssen sich registrieren lassen. Auf den Intensivstationen gelten weiterhin strengere Zugangsregeln.

01.07.20, 15.34 Uhr: Corona-Testzentrum in Erlangen wird abgebaut

Das von der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt betriebene Corona-Testzentrum am Erlanger Westbad wird am Wochenende zurückgebaut. Das teilte die Stadt Erlangen mit. Die letzten Abstriche seien dort am Dienstag genommen worden. Das Zentrum könne jedoch bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit wieder aufgebaut werden, sagte der Erlanger Bürgermeister und Katastrophenschutzreferent Jörg Volleth (CSU). Das Testzentrum war Ende März in Betrieb genommen worden. Im vergangenen Quartal wurden dort Abstriche von mehr als 2.000 Personen genommen und anschließend in ein Labor zur Untersuchung gebracht.

01.07.20, 15.03 Uhr: Mittelfranken: Niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern

In Mittelfranken beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner 1,13 und ist damit im landesweiten Vergleich am geringsten. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet im Vergleich zu gestern drei neue Infektionsfälle in Mittelfranken (Stand: 01.07.2020, 09:00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie in Mittelfranken mit dem Virus infizierten auf 4.879. Neue Todesfälle meldet das LGL nicht. Die Zahl bleibt in Mittelfranken damit bei 287.

01.07.20, 14.11 Uhr: ConSozial 2020 abgesagt

Die "ConSozial", die Ende Oktober im Nürnberger Messezentrum stattfinden sollte, ist abgesagt. Wegen der Corona-Pandemie habe man sich dazu entschlossen, die größte Messe für die Sozialwirtschaft im deutschsprachigen Raum in diesem Jahr ausfallen zu lassen, teilte Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) mit. "Wir sind überzeugt, dass die NürnbergMesse alles Erforderliche tun würde, um die Hygienekonzepte umzusetzen. Da aber auf der ConSozial überwiegend Fach- und Führungskräfte der Sozialwirtschaft teilnehmen, bleibt die Gefahr, dass diese eine mögliche Ansteckung anschließend in ihren Einrichtungen weitergeben könnten. Der Gesundheitsschutz hat absolute Priorität", so Trautner. Im vergangenen Jahr registrierte die ConSozial rund 6.000 Besucher.

01.07.20, 11.18 Uhr: Besuchsregeln in Gunzenhausener Altenheim gelockert

Wie eine Sprecherin der Stadt Gunzenhausen mitteilt, dürfen aufgrund der neuen Vorgaben der Bayerischen Staaatsregierung ab 1. Juli wieder alle Familienmitglieder ihre Angehörigen besuchen ebenso wie Freunde und Bekannte. Allerdings dürfen nicht mehrere Besucher gleichzeitig, sondern jeweils nur ein Besucher pro Bewohner für die Dauer von einer Stunde in das Heim kommen. Außerdem sei zu beachten, dass die Heimbewohner nur jeden zweiten Tag besucht werden können. Insgesamt gibt es sechs Stationen, davon werden täglich drei Stationen im Wechsel für Besucher zugänglich gemacht, sagt die Sprecherin der Stadt Gunzenhausen dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage. Die Besucher müssen sich bei Ankunft an der Pforte melden und es gelten weiterhin die Hygieneregeln mit Händedesinfektion, Mund- Nasenabdeckung und Abstand.

30.06.20, 15.49 Uhr: Kein neuer Corona-Todesfall in Mittelfranken – Sieben Neuinfektionen

Im Vergleich zu gestern ist in Mittelfranken kein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Gesamtzahl bleibt damit bei 287, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit (Stand: 30.06.2020, 09:00 Uhr). Demnach gibt es in Mittelfranken sieben neue Infektionen. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Mittelfranken ansteckten, steigt damit auf 4.876. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt hier bei 1,30. Im landesweiten Vergleich ist dieser Wert in Mittelfranken am niedrigsten. Im Freistaat liegt er bei 2,62.

30.06.20, 13.10 Uhr: Lange Schlangen vor dem Erlanger Rathaus

Vor dem Erlanger Rathaus bilden sich derzeit lange Warteschlangen. Mehr als eine Stunde müssen Bürger im Freien anstehen, bevor sie ihre Angelegenheiten im Bürgeramt erledigen können. Grund dafür ist nach Angaben der Stadt zum Einen die Corona-Pandemie. Zudem musste das Rathaus wegen eines Wassereinbruchs nach einem Gewitter vier Tage geschlossen bleiben. Wegen der aktuellen Hygieneregeln dürfen die Bürger den Wartebereich im Inneren des Rathauses nur eingeschränkt nutzen. Der Andrang ist derzeit groß, weil viele Bürger ihre Anliegen wegen der Corona-Pandemie verschoben hätten und nun erledigen wollten, sagte der Leiter des Bürgeramts. Die vorübergehende Schließung nach dem Unwetterschaden habe die Situation noch verschlimmert, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Erlangen. Seit Wochenbeginn hat der Bürgerservice mit Meldebehörde, Pass- und Ausweisbehörde sowie Kfz-Zulassung nun länger geöffnet. Die Schalter sind montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr und mittwochs und freitags von 8 bis 15.30 Uhr offen. Eine Terminvergabe über das Internet werde es nicht geben, sagte der städtische Pressesprecher dem Bayerischen Rundfunk. Außerdem sei es gesetzlich nicht möglich, Dienstleistungen wie beispielsweise Um- oder Anmeldungen online zu erledigen.

29.06.20, 14.40 Uhr: LGL: Keine neuen Infektions- oder Todesfälle in Mittelfranken

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind in Mittelfranken im Vergleich zu gestern weder neue Infektions- noch neue Todesfälle gemeldet worden. Dabei bleibt die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie in Mittelfranken mit dem Coronavirus infiziert haben bei 4.869, die Anzahl der Todesfälle bei 287. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken demnach bei 1,47 und damit unter dem landesweiten Durchschnitt von 2,58.

29.06.20, 14.37 Uhr: Sommerferien-Programm in Nürnberg trotz Corona – dieses Jahr mit Online-Angeboten

Für Kinder und Jugendliche in Nürnberg wird es trotz der Corona-Pandemie ein Sommer-Ferienprogramm geben. Erstmals werden dieses Jahr Live-Workshops über das Internet stattfinden. Das teilte die Stadt Nürnberg mit. Dabei können die Kinder und Jugendlichen von zu Hause etwa bei einem Zauber-Workshop oder einer Energie-Werkstatt teilnehmen. Zahlreiche Angebote wie ein Segel-Workshop, Hip-Hop-Tanzen oder Bogenschießen finden draußen statt. Es gibt aber weiter Veranstaltungen drinnen. Nach wie vor im Programm sind außerdem Angebote für die ganze Familie, etwa Wanderungen oder Stadtteilrallyes. Alle Veranstaltungen finden nach Angaben der Stadt unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Hygiene- und Schutzbestimmungen statt. In den Sommerferien haben zudem die Kinder- und Jugendhäuser, Jugendtreffs und Aktiv-, Abenteuer-, Bau- und Naturspielplätze erweiterte Öffnungszeiten.

Das Ferienprogramm in Nürnberg richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren. Unter www.ferien.nuernberg.de ist das Programm ab heute online einzusehen, die Online-Anmeldung dafür startet am Donnerstag, 2. Juli 2020, um 8 Uhr. Eine persönliche Anmeldung im Jugendamt der Stadt ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter der Nummer 09 11 / 231 - 85 60 möglich.

29.06.20, 12.25 Uhr: N-Ergie gibt Mehrwertsteuersenkung an Kunden weiter

Der fränkische Energieversorger N-Ergie wird die von der Bundesregierung beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer an ihre Kunden weitergeben. Damit sinkt die Mehrwertsteuer für alle Strom-, Erdgas- und Fernwärmetarife der N-ERGIE im Zeitraum von Juli bis Dezember von 19 auf 16 Prozent. Beim Trinkwasser sinkt der Mehrwertsteuersatz von 7 auf 5 Prozent. Die Kunden müssten sich bei der entsprechenden Anpassung ihrer Tarife um nichts kümmern, teilt die N-Ergie mit.

28.06.20, 14.35 Uhr: Keine Neuinfektionen in Mittelfranken

Seit gestern gibt es in Mittelfranken keine neuen Corona-Fälle zu vermelden. So bleibt der Wert, laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen, seit gestern konstant bei 4.869 Fällen. Auch gab es keinen weiteren Todesfall in Mittelfranken im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner in Mittelfranken liegt derzeit bei 275,02.

14.06.20, 15.27 Uhr: Zwei Neuinfektionen in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.797 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 14.06.20, 10 Uhr). Das sind zwei Fälle mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Internetseite mit. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 275 und ist somit seit einer Woche nicht gestiegen.

13.06.20, 16.37 Uhr: Sieben Neuinfektionen in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 4.795 Menschen (Stand 13.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Das sind sieben Personen mehr als gestern. Neue Todesfälle in Verbindung mit SARS-CoV-2 gab es demnach nicht. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner derzeit bei 270,84.

12.06.20, 16.30 Uhr: Zweigstellen der Fürther Bibliotheken öffnen wieder

In Fürth haben die Bibliotheken in der Innenstadt (Friedrichstraße 6a) und die Hauptbibliothek (Fronmüllerstraße 22) wieder geöffnet, das teilt die Stadt Fürth mit. Am kommenden Montag (15.06.20) werden dann alle anderen Standorte wieder geöffnet, darunter die Zweigstellen Stadeln, Finkenschlag und Soldnerstraße. Bis auf den Standort Stadeln gelten in allen Bibliotheken eingeschränkte Öffnungszeiten. Diese sind auf der Internetseite der Stadt Fürth einsehbar. Die Stadt weist weiter darauf hin, dass der Aufenthalt an allen Standorten so kurz wie möglich gehalten werden soll. Die Computerplätze, Lerngruppen und das Zeitung- und Zeitschriftenlesen im Café sind demnach noch nicht wieder freigegeben.

12.06.20, 14.50 Uhr: LGL meldet 4.788 Fälle in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.788 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist ein Fall weniger als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Internetseite mit. Die Behörde weist darauf hin, dass sich die Zahl der Fälle rückwirkend ändern kann, beispielsweise durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 275, und ist somit seit Sonntag nicht gestiegen. Insgesamt gibt es in Bayern 47.580 Coronavirus-Infizierte. Von der Gesamtzahl gelten 44.060 als genesen.

12.06.20, 12.00 Uhr: Entsorgung bei den Recyclinghöfen im Landkreis Erlangen-Höchstadt ab Dienstag (16.06) ohne Terminvereinbarung möglich

Ab Dienstag kommender Woche (16.06.20) benötigen Bürger keinen Termin mehr für die Entsorgung bei den Recyclinghöfen Buckenhof, Baiersdorf und Eckental im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Grüngut kann weiterhin am Festplatz Eckenhaid abgegeben werden, teilt das Landratsamt mit. Die Wertstoffhöfe des Zweckverbandes Abfallwirtschaft in Herzogenaurach, Medbach und Erlangen (Umlagestation am Hafen) haben demnach zu den üblichen Zeiten geöffnet. Allerdings weist das Landratsamt darauf hin, dass bei der Wertstoffentsorgung die bekannten Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten sind, zudem besteht auf den Geländen Maskenpflicht. Eine Unterstützung durch das Wertstoffhofpersonal ist momentan aber noch nicht möglich, heißt es weiter.

11.06.20, 14:55 Uhr: insgesamt 4.789 Coronafälle in Mittelfranken

Nach heutigem Stand sind in Mittelfranken 4.789 Menschen an Covid-19 erkrankt. Das sind drei Fälle weniger als gestern (Mittwoch, 10.06.), meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Bei ihrer Datenerfassung weist das LGL drauf hin, dass sich die Anzahl der Fälle auch rückwirkend ändern kann, durch zum Beispiel Qualitätskontrollen und Nachmeldungen. Das LGL meldet außerdem keine weiteren Todesfälle. Bis jetzt verstarben 275 Menschen, die sich mit dem Virus infizierten. Bayernweit sind 47.539 Menschen an Covid-19 erkrankt. Die meisten Fälle sind mit 21.413 in Oberbayern gemeldet. Pro 100.000 Einwohner gerechnet hat jedoch die Oberpfalz die meisten Coronafälle (5.333, 481 pro 100.000). Mittelfranken liegt im Mittelfeld.

10.06.20, 18.00 Uhr: Stadt Fürth legt Corona-Teststation still

Die Stadt Fürth legt ihre Corona-Teststation an der Seeackerstraße mit sofortiger Wirkung still. Grund seien die sinkenden Fallzahlen und die rückläufigen Verdachtsfälle, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Abgebaut werde die Station aber vorläufig nicht. Die Teststation war Ende März von der Fürther Feuerwehr, dem THW und weiteren Unterstützern in Betrieb genommen worden, um das Gesundheitssystem in der Stadt und im Landkreis zu entlasten. In den vergangenen zehn Wochen wurden dort insgesamt 1002 Corona-Tests vorgenommen.

10.06.20, 15.15 Uhr: LGL meldet einen neuen Corona-Fall in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.792 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist eine Person mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Internetseite mit. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 275, und ist somit seit Sonntag nicht gestiegen. Insgesamt gibt es in Bayern 47.496 Coronavirus-Infizierte. Von der Gesamtzahl gelten 43.880 als genesen. Die meisten Fälle in Bayern werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.398 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.481) und Oberfranken (3.849).

10.06.20, 09.00 Uhr: Gebrauchtwarenmärkte öffnen wieder

Am kommenden Dienstag (16. Juni) öffnen in Gunzenhausen und Weißenburg wieder die Gebrauchtwarenmärkte. Sie waren wegen der Corona-Pandemie seit 21.März geschlossen. Strenge Abstands- und Hygienemaßnahmen sind aber beim Besuch einzuhalten. So ist die Besucherzahl auf maximal acht Personen beschränkt und es gilt im Markt eine Mund-Nasenschutz-Pflicht. Auch die Dauer des Aufenthalts soll auf 30 Minuten beschränkt bleiben.

09.06.20, 16.00 Uhr: LGL meldet aktuell 4.791 Corona-Infizierte in Mittelfranken

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mitteilt, sind seit Beginn der Pandemie 4.791 Menschen in Mittelfranken mit Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das sind 14 Fälle mehr als am Montag. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 275. Insgesamt gibt es in Bayern 47.452 Coronavirus-Infizierte. Von der Gesamtzahl gelten 43.760 als genesen. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Mittelfranken einen Wert von 1,98. Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.00 Einwohner aufgetreten sind. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten.

08.06.20, 16.30 Uhr: Corona-Infektionen: Drei neue Fälle in Mittelfranken

In Mittelfranken sind mittlerweile 4.777 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das sind drei mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Die Anzahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie mit oder an dem Virus gestorben sind, liegt weiterhin bei 275. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, die die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.00 Einwohner aufgetreten sind, liegt bei 1,53. Als kritisch gilt ein Wert ab 35, bei dem die Gesundheitsämter erste Gegenmaßnahmen einleiten müssten.

08.06.20, 12.00 Uhr: Festival des Kulturpalastes Anwanden fällt aus

Die Veranstalter des Festivals des Kulturpalastes Anwanden e.V. auf dem Wolfgangshof (Lkr. Fürth) haben die Veranstaltung abgesagt. Wie es in einer Mitteilung heißt, hätten die Organisatoren bis zuletzt gehofft, coronabedingt eine Mini-Version des Festivals anbieten zu können. Vom 18. bis 21. Juni 2020 hätte das 21. Festival des Kulturpalastes Anwanden e. V. auf dem Wolfgangshof stattfinden sollen. Von Seiten der Behörden sei jedoch keine Möglichkeit einer leistbaren Durchführung in Aussicht gestellt worden. Ob das Festival 2021 stattfinden kann, werden die kommenden Monate zeigen, heißt es von den Veranstaltern. Der Kulturpalast freut sich daher über "Unterstützung aller Art". Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kunstpalastes Anwanden. Gegründet wurde der Verein vor mehr als zwanzig Jahren um Musik und Theater, Kabarett und Bildende Kunst, Literatur und Kulinarik zu verbinden.

07.06.20, 14.41 Uhr: Fünf neue Fälle von Covid-19 in Mittelfranken, insgesamt 4.774

Nach aktuellem Stand sind in Mittefranken 4.774 Menschen an Covid-19 erkrankt, fünf mehr als gestern. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind bislang 275 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben, drei mehr als gestern. Bayernweit sind 47.360 Menschen am Coronavirus erkrankt, davon gelten 43.620 als genesen. 2.500 Infizierte sind im Freistaat gestorben.

06.06.20, 15:11 Uhr: Sieben neue Coronafälle in Mittelfranken, insgesamt 4.769

Nach aktuellem Stand sind in Mittelfranken sieben Menschen mehr als am Vortag mit Coronavirus infiziert worden. Damit sind es insgesamt 4.769, meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen auf seiner Homepage. Daraus geht auch hervor, dass die Zahl der Todesfälle nicht gestiegen ist. Aktuell verstarben 272 Menschen, die sich mit dem Virus infizierten. Bayernweit sind 47.350 Menschen an Covid-19 erkrankt. Die meisten Fälle sind mit 21.357 in Oberbayern gemeldet. Pro 100.000 Einwohner gerechnet hat jedoch die Oberpfalz die meisten Coronafälle (5.327, 480 pro 100.000). Mittelfranken liegt im Mittelfeld.

05.06.20, 18.00 Uhr: Nürnberger Stadtbibliothek und Stadtteilbibliotheken wieder geöffnet

Die Nürnberger Stadtbibliothek im Bildungscampus hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen haben alle Nürnberger Standorte, mit Ausnahme der Schulbibliotheken, wieder geöffnet. Laut einer Mitteilung der Stadt Nürnberg gelten für die Stadtteilbibliotheken aber teilweise erweiterte Öffnungszeiten. So öffnen die Stadtteilbibliotheken Südstadt, St. Leonhard, Gostenhof und Schoppershof an den jeweiligen Öffnungstagen um 13 Uhr, also eine Stunde früher als regulär. In Maxfeld und Langwasser bleiben die Öffnungszeiten aber unverändert. Dort haben die Stadtteilbibliotheken von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Bücherbus fährt vorläufig nach einem Sonderfahrplan und bietet ausschließlich einen Abhol- und Lieferservice an. Weitere Informationen können Kunden unter der Telefonnummer 0911/2 317411 erhalten.

05.06.20, 16.15 Uhr: LGL meldet aktuell 4.762 Corona-Infizierte in Mittelfranken

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mitteilt, sind aktuell 4.762 Menschen in Mittelfranken mit Coronavirus-Infektionen gemeldet. Auf seiner Internetseite teilte das LGL mit, dass es aktuell vier Fälle mehr als am Donnerstag (04.06.20) gibt. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 272, das sind zwei Fälle mehr als gestern. Insgesamt gibt es in Bayern 47.349 Corona-Infizierte. Von der Gesamtzahl gelten 43.460 als genesen. Die meisten Fälle in Bayern werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.392 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.469) und Oberfranken (3.806).

05.06.20, 13.45 Uhr: Schwabacher "Ritmos Latinos" Festival muss ausfallen

Das dreitägige Schwabacher Musik-Festival "Ritmos Latinos" muss in diesem Jahr ausfallen. Wegen der Corona-Situation dürfen keine Tanzveranstaltungen mit vielen Menschen stattfinden. Aber eines der Konzerte wird am Samstag, 27. Juni um 20 Uhr, auf der Bühne des Schwabacher Apothekergartens stattfinden. Das "Ritmos in the Air" darf nur im Freien stattfinden. Mit dem Aron Hantke Quintett spielt eine multinationale Formation von Spitzenmusikern aus Nürnberg auf, die in Schwabach bekannte Yara Linss übernimmt für diesen besonderen Abend extra den Gesangspart. Die Eintrittskarten können ab Montag, 8. Juni, nur online unter reservix.de gekauft werden. Es werden maximal 100 Karten dafür ausgegeben. Bei Dauerregen muss das Konzert ausfallen, da es nicht in einen geschlossenen Raum verlegt werden darf.

05.06.20, 10.52 Uhr: Erlanger Schloss-Strand ist abgesagt

Chillen am Strand vor dem Erlanger Stadtschloss fällt heuer aufgrund der Corona-Pandemie aus. Der siebte "Sternla Schloss-Strand" ist abgesagt, teilte der Veranstalter, die Agentur Dibou, mit. Wegen der Corona-Pandemie sei es nicht vorstellbar, dass entspannte und ausgelassene Stimmung am Schloss-Strand aufkomme. Auch verfälsche eine Reservierung im Voraus den ungezwungenen Charme der Veranstaltung. Zudem seien die Abstandsregeln kaum einzuhalten. Da der Schloss-Strand rechtlich als Event-Gastronomie gelte, sei zudem keine Genehmigung möglich. Der Erlanger Schloss-Strand findet seit 2014 statt. Eigentlich sollten auch in diesem Jahr auf dem Schlossplatz knapp 200 Tonnen weißer Sand aufgeschüttet werden, um anschließend mit Sylter Strandkörben, Liegestühle und Cocktails Urlaubsstimmung in die Erlanger Innenstadt zu holen. Der Schloss-Strand sollte vom 25. Juni bis 9. August 2020 stattfinden. Die nächste Veranstaltung ist für 2021 geplant.

05.06.20, 05.48 Uhr: Jüdisches Museum Franken startet wieder Stadtrundgänge und Friedhofsführunge

Am Sonntag (14.06.20) beginnt das Jüdische Museum Franken (JMF) wieder mit Stadtrundgängen an allen drei Standorten Fürth, Schnaittach und Schwabach sowie Friedhofsführungen in Fürth und Schnaittach. Bei einer Teilnahme an einer offenen Sonntagsführung ist der Eintritt in das Museum frei. Zum Auftakt bietet das JMF Fürth eine seiner beliebtesten Stadtführungen als offenes Angebot an: Heimat Fjorda, Jüdisches Leben in der Fürther Altstadt. Jahrhundertelang galt Fürth europaweit als ein wichtiges jüdisches Zentrum. "Fjorda" wurde seit dem 16. Jahrhundert für viele jüdische Familien zur Heimat. Was heute im Stadtbild wiederentdeckt werden kann, zeigt ein Rundgang durch die Fürther Altstadt zu den bedeutendsten historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen. Es gilt Mund-Nasenschutz-Pflicht.

04.06.20, 16.55 Uhr: Kaspar-Hauser-Festspiele in Ansbach finden statt

Die diesjährigen Kaspar-Hauser-Festspiele in Ansbach finden statt. Wie die Stadt Ansbach mitteilt, werden fast alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden können. Nur einige wenige müssten abgesagt oder verschoben werden. Durch die Corona-Krise würden es außerordentliche Festspiele werden, aber auch das Leben von Kaspar Hauser sei außerordentlich gewesen, heißt es von Seiten einer Sprecherin. Die Stadt tue alles, um für die Sicherheit ihrer Gäste zu sorgen. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im Amt für Kultur und Tourismus sowie auf der Webseite der Stadt Ansbach. Die Kaspar-Hauser-Festspiele finden im zweijährigen Turnus statt. In diesem Jahr vom 26. Juli bis 2. August 2020. Viele Auftritte, Lesungen und Konzerte finden an historischen Örtlichkeiten statt, die bereits Kaspar Hauser gekannt haben soll.

04.06.20, 15.30 Uhr: Keine weiteren Todesfälle in Mittelfranken

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Toten liegt in Mittelfranken seit mehreren Tagen unverändert bei 270. In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.758 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das sind fünf mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute auf seiner Homepage mit. Die meisten Fälle von Coronavirus-Infektionen werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.489 Infektionen gezählt. Die wenigsten Fälle meldet Unterfranken (3.467).

03.06.20, 14.45 Uhr: Zwölf neue Corona-Fälle in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.753 Menschen mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Das sind zwölf mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute auf seiner Homepage mit. Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Toten liegt in Mittelfranken seit mehreren Tagen unverändert bei 270. Die meisten Fälle von Coronavirus-Infektionen werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.471 Infektionen gezählt. Die wenigsten Fälle meldet Unterfranken (3.460).

02.06.20, 15.20 Uhr: LGL meldet nur einen weiteren Infizierten in Mittelfranken

In Mittelfranken hat sich seit gestern nur eine weitere Person mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen auf seiner Homepage mit. In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.741 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind, liegt bei 270. Seit gestern ist keine weitere Person gestorben. Die meisten Fälle von Coronavirus-Infektionen in den bayerischen Regierungsbezirken werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.458 Infektionen gezählt. Die wenigsten Fälle wurden aus Unterfranken gemeldet (3.458).

02.06.20, 9.00 Uhr: Erlangen - Klassik und Jazz am See abgesagt

Die Seekonzerte 2020 sind aufgrund der andauernden Corona-Pandemie jetzt doch abgesagt worden. Die Tickets behalten aber ihre Gültigkeit für die Konzerte im nächsten Jahr, so die Veranstalter auf der Homepage. Sie bitten das Publikum, die Karten einfach zu behalten. Das Klassik-Programm konnte unverändert für das nächste Jahr gesichert werden. Für Jazz am See würden derzeit noch Verhandlungen laufen, bestätigt seien bereits die Konzerte mit Max Mutzke, Torsten Goods und Rebecca Bakken. Die neuen Termine: Jazz am See - Sonntag, 25. Juli 2021 und Klassik am See, Mittwoch 28. Juli 2021.

01.06.20, 16.00 Uhr: ein einziger neuer Corona-Fall in Mittelfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen meldete am Pfingstmontag genau eine weitere Corona-Infektion in Mittelfranken. Demnach haben sich inzwischen 4.740 Menschen infiziert (Stand: 01.06.20, 10.00 Uhr). Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Toten liegt in Mittelfranken bereits seit mehreren Tagen unverändert bei 270. Die meisten Fälle von Coronavirus-Infektionen in Bayern werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.451 Infektionen gezählt. Die geringste Anzahl von Fällen wurde aus Unterfranken gemeldet (3.454).

31.05.20, 14.20 Uhr: zwei weitere Corona-Infektionen – keine neuen Todesfälle

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.739 Menschen mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Das sind zwei mehr als gestern. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute auf seiner Homepage mit. Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Toten liegt in Mittelfranken bereits seit gestern bei 270. In Mittelfranken und auch allen weiteren bayerischen Regierungsbezirken hat das LGL heute keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermelden. Die meisten Fälle von Coronavirus-Infektionen in Bayern werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.405 Infektionen gezählt. Die wenigsten Fälle wurden aus Unterfranken gemeldet (3.452).

30.05.20, 14.25 Uhr: LGL korrigiert Fallzahlen um zwei nach unten

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 4.737 Menschen mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen korrigierte heute den Wert im Vergleich zu gestern um zwei nach unten. Gestern hatte das Landesamt nämlich einen Gesamtwert von 4.739 vermeldet. Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Toten liegt in Mittelfranken bei 270, das sind zwei Todesfälle mehr als gestern. Die meisten Fälle von Corona-Infizierten in den bayerischen Regierungsbezirken werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.373 Infektionen gezählt. Die wenigsten Fälle wurden aus Unterfranken gemeldet (3.445).

30.05.20, 11.45 Uhr: Nürnberger Tiergarten öffnet Bionicum

Nach einer coronabedingten Auszeit ist das Bionicum im Nürnberger Tiergarten wieder für Besucher geöffnet. Die Ausstellung im Naturkundehaus des Nürnberger Tiergartens ist täglich zwischen 9 und 17 Uhr zugänglich. Für den Aufenthalt gelten diverse Regeln und Einschränkungen: Mehr als zehn Personen dürfen nicht gleichzeitig ins Bionicum. Außerdem ist bei einem Besuch das Tragen einer Mund-Nasen-Maske Pflicht. Die Vorstellungen mit den Robotern Nao und Emma müssen bis auf Weiteres entfallen, teilt der Tiergarten mit, um dichtes Gedränge in einzelnen Ausstellungsbereichen zu vermeiden.

29.05.20, 15.45 Uhr: Biergärten dürfen ab sofort bis 22 Uhr öffnen

Biergärten in Bayern dürfen ab sofort bis 22 Uhr Gäste bewirten. Wie die Staatsregierung dem BR bestätigte, wird nach einer gerichtlichen Eil-Entscheidung die erst für nächsten Dienstag geplante Verlängerung der Öffnungszeiten vorgezogen.

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29.05.20, 15.30 Uhr: LGL meldet 4.737 Corona-Fälle in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.737 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Toten liegt bei 270, das sind zwei Todesfälle mehr als am Vortag. Die meisten Fälle von Coronavirus-Infizierten in den bayerischen Regierungsbezirken werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.360 Infektionen gezählt. Die wenigsten Fälle wurden aus Unterfranken gemeldet (3.441).

29.05.20, 15.00 Uhr: Corona-Lockerungen: Startschuss für Tourismus

Morgen treten in Bayern weitere Corona-Beschlüsse in Kraft. Vor allem die Tourismusbranche profitiert von den Lockerungen. Hotels und Campingplätze dürfen für Urlauber öffnen. Betreiber von Tanzschulen und Fitnessstudios müssen sich noch gedulden.

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29.05.20, 11.00 Uhr: Chinesische Partnerstadt schickt Schutzausrüstung nach Ansbach

Die chinesische Partnerstadt Jingijang hat dem Landkreis Ansbach und der Stadt Ansbach Schutzausrüstung gespendet. Die 35 Pakete mit Mundschutzmasken und Schutzanzügen helfen bei der Versorgung von an Covid-19 erkrankten Personen. Seit gestern gebe es laut Landratsamt Ansbach keine weiteren Infektionsfälle mit Covid-19. In Stadt und Landkreis Ansbach gibt es insgesamt 761 bestätigte Fälle. Davon gelten 614 Personen als wieder genesen.

28.05.20, 19.00 Uhr: Mittelfränkischer Hospiztag 2020 abgesagt

Der Mittelfränkische Hospiztag 2020 fällt in diesem aufgrund der Corona-Pandemie aus. Das teilte der Bezirk Mittelfranken mit. Der Fachtag mit Vorträgen und Workshops rund um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Sterbebegleitung tätig sind, war ursprünglich für den 17. Oktober 2020 in Gunzenhausen geplant. Die Veranstaltung wurde nun auf das kommende Jahr verschoben und wird dann in Schwabach stattfinden, heißt es vom Bezirk.

28.05.20, 15.00 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Mittelfranken nur leicht gestiegen

In Mittelfranken haben sich seit Beginn der Pandemie 4.739 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das sind fünf Menschen mehr als gestern (27.05.20) . Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Toten liegt bei 268, das sind zwei Todesfälle weniger als gestern. Die meisten Fälle von Coronavirus-Infizierten in den bayerischen Regierungsbezirken werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.334 Infektionen gezählt. Die wenigsten Fälle wurden aus Unterfranken gemeldet (3.428).

28.05.20, 10.00 Uhr: Planungen für Hilfskrankenhaus auf Ansbacher Finanzcampus eingestellt

Die Planungen, auf dem Gelände des Ansbacher Finanzcampus, ein Hilfskrankenhaus zu errichten, sind eingestellt worden. Wie eine Sprecherin der Stadt Ansbach mitteilt, konnte das alte Bettenhaus am Klinikum Ansbach als mögliches Hilfskrankenhaus geplant werden, um ausreichend Betten vorzuhalten, sollte es einen Anstieg von Corona-Infektionen geben. Nachdem jedoch weder die aktuellen Entwicklungen den Bedarf eines zweiten Hilfskrankenhauses erwarten lassen, noch die ministeriellen Anforderungen ein solches fordern, gebe es keinen Grund die begonnenen Planungen für die Landesfinanzschule weiter zu verfolgen, heißt es von Seiten der Stadt. Ab dem 1. Juli 2020 soll auf dem Ansbacher Finanzcampus wieder Lehrbetrieb stattfinden.

27.05.20, 14.56 Uhr: MS Altmühlsee startet Betrieb ab 30. Mai

Zum Start der Pfingstferien nimmt auch die MS Altmühlsee ihren Betrieb auf. Ab dem 30. Mai wird das Schiff zweimal täglich einstündige Rundfahrten anbieten, teilt die Stadt Gunzenhausen mit. Die MS Altmühlsee fährt dabei beim Seezentrum Schlungenhof (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) ab, andere Seezentren werden aufgrund der Hygienemaßnahmen nicht angesteuert. Auch an Bord gelten bestimmte Hygieneregeln, so werden Fahrgäste gebeten, einen Mundschutz mitzubringen. Tickets für die MS Altmühlsee können vor Ort gekauft werden. Aufgrund der Coronabestimmungen startet das Schiff einige Wochen verspätet in die Saison.

27.05.20, 14.41 Uhr: Vier neue Corona-Infektionen in Mittelfranken

Vier neue Corona-Fälle gibt es seit gestern in Mittelfranken. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn der Pandemie mit SARS-CoV-2 angesteckt haben, steigt damit auf 4.734. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit Stand heute, 27.05.2020, 10:00 Uhr mit. Seit gestern sind demnach sieben Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, insgesamt beträgt die Zahl der Todesfälle in Mittelfranken 270. In den vergangenen sieben Tagen haben sich 37 Menschen infiziert, das entspricht einer Inzidenz pro 100.000 Einwohnern von 2,09. Landesweit liegt dieser Wert aktuell bei 5,91.

27.05.20, 12.40 Uhr: Nürnberger Bildungszentrum nimmt Kursbetrieb wieder auf

Nach einer zehnwöchigen Pause startet das Bildungszentrum Nürnberg ab 2. Juni schrittweise mit seinen Präsenzangeboten. Laut Mitteilung der Stadt Nürnberg werden die Kurse und Veranstaltungen den aktuell gültigen Hygienevorschriften angepasst. Den Auftakt bilden Kurse zur beruflichen Weiterbildung aus dem Bereich "Beruf und Karriere" sowie Sprachprüfungen in Deutsch und Englisch. Zudem können Bewegungsangebote im Freien wieder stattfinden. Die Wiederaufnahme von weiteren Präsenzkursen und -veranstaltungen aus den Programmbereichen "Im Blick“, "Gesellschaft und Kultur“, "Gesundheit“ oder "Sprachen“ ist abhängig von den einzuhaltenden Hygienevorschriften. Dafür werden Kursgruppen verkleinert und Abläufe und Unterrichtsformen angepasst, einige Kurse stehen bis auf Weiteres noch nicht wie gewohnt zur Verfügung. Die zeitlich und räumlich stufenweise Öffnung gilt vom 2. Juni bis zum 31. Juli 2020. Der Kursbetrieb war seit dem 16. März 2020 unterbrochen.

27.05.20, 12.33 Uhr: Nach Coronafall in Mittelschule in Gunzenhausen: keine weiteren Infektionen

Nach einem Coronafall unter Mittelschülern in Gunzenhausen ist es nun offiziell: keine Lehrer oder weitere Schüler haben sich mit dem Virus angesteckt. Der Fall trat vergangene Woche auf, teilte das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen mit. Zwei Schulklassen und einige Lehrer wurden daraufhin auf das Virus getestet und in häusliche Quarantäne geschickt. Die Tests der über 50 Kontaktpersonen fiel negativ aus, so dass der Unterricht nun wie gewohnt fortgesetzt werden kann.

27.05.20, 10:53 Uhr: Bionicum im Nürnberger Tiergarten ab Pfingsten wieder geöffnet

Ab Pfingstsamstag (30.05.20) ist das Bionicum im Nürnberger Tiergarten nach coronabedingter Auszeit wieder geöffnet, das teilt das Bayerische Landesamt für Umwelt mit. Die Ausstellung im Naturkundehaus ist täglich zwischen 9 und 17 Uhr zugänglich. Auch dort gelten die üblichen Auflagen und Einschränkungen: Es dürfen nur bis zu zehn Personen gleichzeitig das Bionicum betreten, dazu brauchen alle Besucher eine Schutzmaske. Ein Zählsystem im Eingangsbereich des Naturkundehauses kontrolliert die Zahl der Besucher. Die Vorstellungen mit den Robotern Nao und Emma müssen bis auf Weiteres entfallen, um dichtes Gedränge in einzelnen Ausstellungsbereichen zu vermeiden. Hands-on-Stationen und Touchscreens werden regelmäßig durch die Mitarbeiter gereinigt. Für Besucher werden Handdesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.

26.05.20, 17.45 Uhr: Bürgermeister Christian Vogel kündigt Auftakt der Freibadsaison in Nürnberg für 8. Juni an

Nachdem die Staatsregierung angekündigt hat, dass am 8. Juni die Freibäder wieder öffnen können, kündigt Bürgermeister Christian Vogel (SPD) den Auftakt der Saison auch in Nürnberg an. Neben dem Westbad und dem Stadionbad soll auch das Naturgartenbad am 8. Juni wieder öffnen, so Vogel als Werkleiter des städtischen Eigenbetriebs NürnbergBad. Von einer normalen Saison sei man allerdings noch weit entfernt. Es werde ein Slot-System geben, also mehrere Zeit-Blöcke pro Tag, in denen das Bad von einer festgelegten Zahl an Menschen besucht werden kann. Die genauen Zahlen können laut Vogel erst festgelegt werden, wenn die konkreten Vorgaben durch die Staatsregierung in Form einer Verordnung vorliegen. Geplant ist, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger pro Tag einmal für einen solchen Slot online eine Karte kaufen können. Im Südstadtbad soll es darüber hinaus einen Verkaufsschalter für die Freibad-Karten geben. Die Eintrittspreise werden einfach gehalten – es wird drei verschiedene Preise geben: Je einen für Erwachsene (vorgesehen sind 3,50 Euro), Kinder (vorgesehen sind 1,50 Euro) und einen für ermäßigten Eintritt in Höhe von 2,50 Euro.

26.05.20, 17.01 Uhr: LGL meldet zwölf neue Corona-Fällein Mittelfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet mit Stand heute insgesamt 4.730 Corona-Infizierte in Mittelfranken seit Ausbruch des Virus. Das sind zwölf mehr als gestern, so das LGL auf seiner Homepage. Mit einer Coronavirus-Infektion sind mittlerweile 263 Menschen in Mittelfranken gestorben, fünf mehr als im Vergleich zu gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 2,32. Zum Vergleich: Landesweit liegt dieser Wert bei 5,70.

26.05.20, 13.15 Uhr: Stadt Nürnberg plant vorerst keine Kurzarbeit

Bei der Stadt Nürnberg wird es bis auf weiteres keine Kurzarbeit geben. Stattdessen würden Beschäftigte nun in weniger stark frequentierten Ämtern und Einrichtungen eingesetzt, teilte die Stadt Nürnberg mit. Zwar hätten Oberbürgermeister Marcus König (CSU) und Kämmerer Harald Riedel (SPD) die Möglichkeit der Kurzarbeit geprüft, sich dann aber dagegen entschieden. "Ob und inwieweit uns das Thema Kurzarbeit in naher Zukunft noch einmal beschäftigen wird, hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens ab", sagte Kämmerer Riedel. Einige Kommunen in Bayern haben Beschäftigte wegen des Corona-Lockdowns in Kurzarbeit geschickt. Davon betroffen sind meist Gemeinden, die stark vom Tourismus abhängen. Als eine der ersten Städte hatte Dinkelsbühl Ende April angekündigt, Kurzarbeit einzuführen.

25.05.20, 14.59 Uhr: Digitale Bürgerversammlung in Erlangen

Wegen der Corona-Auflagen dürfen auch keine Bürgerversammlungen stattfinden. Deshalb verlegt die Stadt Erlangen diese Veranstaltungen ins Netz. Am 1. Juli haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Anliegen digital über die Kommentarfunktion oder telefonisch einzubringen. Es antworten live Oberbürgermeister Florian Janik und die Spitzen der städtischen Verwaltung. Die digitale Bürgersprechstunde ist jedoch keine Bürgerversammlung im Sinne der Gemeindeordnung, auf der beispielsweise Beschlüsse gefasst werden können, die die Stadtverwaltung bearbeiten muss, teilte die Stadt Erlangen mit.

25.05.20, 14.59 Uhr: Vier neue Corona-Fälle in Mittelfranken

In Mittelfranken sind bislang insgesamt 4.718 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden. Das sind vier Fälle mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Toten stieg um einen Fall auf insgesamt 258 an. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 2,71 – also weit unter der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

24.04.20, 14.30 Uhr: Keine weiteren Todesfälle in Mittelfranken

In Mittelfranken sind insgesamt 4.714 Menschen mit Coronavirus-Infektionen gemeldet, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit. Wie das LGL auf seiner Webseite veröffentlicht hat, sind das drei Fälle mehr als gestern. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 257 und ist nicht weiter angestiegen. Bayernweit werden die meisten Fälle vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.127 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.407) und Oberfranken (3.667).

24.05.20, 08.30 Uhr: Weitere Lockerungen ab Montag

Ab Montag macht Bayern weitere Schritte zurück zum gesellschaftlichen Leben. So dürfen Speisegaststätten auch ihren Innenbereich zwischen 6 und 22 Uhr unter Auflagen öffnen. Kitas erweitern die Notbetreuung, ab morgen dürfen alle Vorschulkinder sowie auch deren Geschwisterkinder wieder in den Kindergarten. Ab dem 30. Mai dürfen Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze wieder Gäste empfangen. Gleichzeitig mit Hotels und Pensionen dürfen ab 30. Mai auch Freizeiteinrichtungen wie Freizeitparks wieder den Betrieb aufnehmen. Die Maskenpflicht gilt nach wie vor in Geschäften, im Nah- und Fernverkehr.

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23.05.20, 14.35 Uhr: LGL meldet 4.711 Corona-Infizierte in Mittelfranken

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen (Stand: 23.05.20, 10.00 Uhr) mitteilt, wurden bisher 4.711 Menschen in Mittelfranken mit Coronavirus-Infektionen gemeldet. Wie das LGL auf seiner Webseite veröffentlicht hat, sind das neun Fälle mehr als am Freitag (22.05.20). Die Zahl der Todesfälle liegt bei 257 und ist im Vergleich zum Vortag um einen Fall angestiegen. Bayernweit werden die meisten Fälle vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.111 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.406) und Oberfranken (3.644).

22.05.20, 14.45 Uhr: LGL meldet aktuell 4.702 Corona-Infizierte in Mittelfranken – keine weiteren Todesfälle

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen (Stand: 22.04.20, 10.00 Uhr) mitteilt, sind aktuell 4.702 Menschen in Mittelfranken mit Coronavirus-Infektionen gemeldet. Wie das LGL auf seiner Webseite veröffentlicht hat, sind das vier Fälle mehr als am Donnerstag (21.05.20). Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 256 und ist nicht weiter angestiegen. Bayernweit werden die meisten Fälle vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 21.059 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.405) und Oberfranken (3.627).

22.05.20, 14.30 Uhr: Stadt Fürth will Schaustellern und Marktleuten helfen

Die Stadt Fürth will Schaustellern und Marktkaufleuten helfen. Normalerweise wären diese jetzt auf Festplätzen in der gesamten Republik unterwegs. Wegen der Corona-Krise finden jedoch keine Volksfeste und Kirchweihen statt. Die Stadt Fürth stellt den betroffenen Betrieben daher alternative Verkaufsplätze am Bahnhofsplatz und beim Paradiesbrunnen auf er Kleinen Freiheit zur Verfügung.

22.05.20, 13.30 Uhr: Nürnberger Altstadtfest wegen Corona abgesagt

Viele hatten es schon vermutet, befürchtet. Jetzt ist es fix: Auch das Nürnberger Altstadtfest wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das Altstadtfest hätte in diesem Jahr 50. Jubiläum gefeiert und sollte vom 16. bis zum 28. September stattfinden. Die unsichere Rechtslage in Bezug auf Großveranstaltungen und der weitere Verlauf der Corona-Pandemie hätten zur Absage beigetragen, so die Organisatoren. Das Jubiläum soll nun im kommenden Jahr nachgeholt werden.

22.05.20, 12.00 Uhr: Entsorgung bei den Recyclinghöfen in Fürth bald ohne Terminvereinbarung möglich

Ab Mittwoch kommender Woche (3. Juni) benötigen Bürger keinen Termin mehr für die Entsorgung bei den Fürther Recyclinghöfen. Wie die Stadt Fürth mitteilt, kann es aufgrund der weiterhin geltenden Abstandsregeln und einer Blockabfertigung aber zu längeren Wartezeiten kommen. Zudem seien für den Recyclinghof in Atzenhof bis zum 2. Juni keine Termine zur Anlieferung mehr verfügbar. Aufgrund der Corona-Pandemie waren an den Wertstoffhöfen in Fürth nur zwingend notwendige Entsorgungen möglich.

21.05.20, 14.25 Uhr: LGL meldet 4.698 Corona-Fälle in Mittelfranken – Keine weiteren Todesfälle

In Mittelfranken haben sich insgesamt 4.698 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 21.05.20; 10 Uhr). Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind das 11 mehr als gestern (20.05.20). Seit gestern ist die Zahl der Todesfälle in Mittelfranken in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 nicht angestiegen und liegt weiterhin 256.

20.05.20, 14.50 Uhr: 4.687 Corona-Infizierte laut LGL

In Mittelfranken haben sich insgesamt 4.687 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 20.05.20; 10 Uhr). Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen sind das 12 mehr als gestern (19.05.20). Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 stieg um 1 und liegt in Mittelfranken insgesamt bei 256.

20.05.20, 14.30 Uhr: "Parkplatz-Kneipen" sollen Nürnberger Wirten helfen

Parkplätze in der Nürnberger Innenstadt sollen zu temporären Biergärten und Freischankflächen werden. Damit soll den Wirten geholfen werden, die von den Corona-Beschränkungen schwer betroffen sind. Die SPD-Fraktion im Rathaus will prüfen lassen, ob und wo eine derartige Umwandlung in der Nürnberger Innenstadt möglich ist. Einen Probelauf gab es schon im Frühjahr in der Inneren Laufer Gasse.

20.05.20, 9.00 Uhr: Kreuzgangfestspiele finden statt

Trotz Corona finden die Kreuzgangspiele in Feuchtwangen statt – allerdings mit Einschränkungen. Auftakt für den Sonderspielplan ist am 1. Juli. Das Programm steht unter dem Motto "Neues Spiel, neues Glück". Bis 16. August werden 80 Vorstellungen stattfinden, sowohl auf der Kreuzgangbühne als auch im dazugehörigen Nixel-Garten, teilt die Pressesprecherin der Festspiele mit. Dabei halte man sich streng an die Vorgaben der Behörden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Den genauen Spielplan wird es laut Pressesprecherin zeitnah geben, der Kartenvorverkauf soll am 2. Juni starten. Die Kreuzgangspiele Feuchtwangen hatten Anfang Mai bekanntgegeben, dass das komplette Sommerspielprogramm auf 2021 verlegt wird und stattdessen ein Sonderprogramm gespielt werden soll.

19.05.20, 18.08 Uhr: Tiergarten-Gäste sollen Mittagszeit meiden

Der Nürnberger Tiergarten will lange Warteschlangen am Eingang wie am vergangenen Wochenende vermeiden. Deshalb empfiehlt er seinen Gästen an Sonn- und Feiertagen einen Besuch außerhalb der Mittagszeit. Die beste Zeit sei zwischen 8.00 und 11.00 Uhr oder nachmittags ab 14.00 Uhr. Zum Schutz vor dem Corona-Virus dürfen sich derzeit nur 3.250 Menschen gleichzeitig im Tiergarten aufhalten. Wer in den Tiergarten gehen möchte, kann die aktuelle Anzahl der Zoogäste ab sofort auf der Internetseite des Tiergartens unter www.tiergarten.nuernberg.de nachschauen. Ein Besuch im Tiergarten solle für alle Besucherinnen und Besucher eine Erholung sein, teilte die Stadt Nürnberg mit. Deshalb sollten Besucher unbedingt darauf achten, dass die allgemein gültigen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

19.05.20, 16.27 Uhr: 17 Neuinfektionen in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich insgesamt 4.675 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 19.05; 10.00 Uhr). Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen sind das 17 mehr als gestern. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 stieg um 1 und liegt in Mittelfranken insgesamt bei 255. Im Regierungsbezirk liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 264,06. Sie ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 6,21. Die Zahl bildet die Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner ab.

18.05.20, 14.38 Uhr: Keine neuen Todesfälle durch Corona in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 4.658 Menschen (Stand 18.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Wie das LGL auf seiner Webseite mitteilt, steigt die Zahl der Infizierten damit um vier Personen gegenüber dem Vortag (17.05.20) an. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 hat sich laut LGL nicht erhöht und beträgt in Mittelfranken insgesamt weiterhin 254. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 263,10 und ist damit zum Vortag leicht gestiegen.

17.05.2020, 14.40 Uhr: LGL meldet 20 neue Corona-Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich laut des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 4.654 Menschen (Stand 17.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Wie das LGL auf seiner Webseite mitteilt, steigt die Zahl der Infizierten damit um 20 Personen gegenüber dem Vortag an. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 hat sich laut LGL nicht erhöht und beträgt in Mittelfranken insgesamt weiterhin 254. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 262,88 und ist damit zum Vortag leicht gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist dagegen von 6,21 gestern auf 5,87 gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz bildet die Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner ab.

16.05.2020, 15.07 Uhr LGL meldet keine neuen Todesfälle in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich laut des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 4.634 Menschen (Stand 16.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Wie das LGL auf seiner Webseite mitteilt, steigt die Zahl der Infizierten damit um sieben Personen gegenüber dem Vortag an.

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 hat sich laut LGL nicht erhöht und beträgt in Mittelfranken wie am Vortag 254. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 261,75, die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 6,21.

15.05.2020, 15.07 Uhr LGL meldet 4.627 Infizierte

In Mittelfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen 4.627 Menschen (Stand 15.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 34 Personen mehr als gestern. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 ist in Mittelfranken laut LGL um zwei Fälle auf 254 gestiegen. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner derzeit bei 261,35.

Informationen zu den zahlreichen Hilfsangeboten in Mittelfranken finden Sie hier. Das Team des BR-Studio Franken aktualisiert die Liste regelmäßig.

15.05.20, 12.55 Uhr: Zentralbibliothek bekommt modernes Einlass-System

Am kommenden Dienstag will die Zentralbibliothek in Nürnberg ihr neues digitales Kundeneinlass-Management-System vorstellen. Die automatische Kontrolle soll mit Hilfe von künstlicher Intelligenz eine automatisierte Kundenzählung, eine Kontrolle des richtigen Sitzes des Nase-Mund-Schutzes, ein Warteschlangen-Management sowie die Darstellung weiterer Hinweise zu Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen, bevor die Besucher die Einrichtung betreten.

15.05.20, 11.55 Uhr: Sommerfilmnächte in Nürnberg abgesagt

Die Stadt Nürnberg streicht in diesem Jahr zwei weitere beliebte Veranstaltungen aufgrund der aktuellen Lage. Die Corona-Pandemie und das Verbot von Veranstaltungen bis zum 31. August 2020 lasse die Durchführung der geplanten Vintage-Poolparty sowie die Sommerfilmnächte im Stadionbad und im Naturgartenbad nicht zu, teilt der Eigenbetrieb der Stadt, NürnbergBad, mit. Ein Ersatztermin sei nicht geplant.

15.05.20, 11.30 Uhr: Fürth setzt Gebühren für Gastronomen aus

Aufgrund der angespannten Einkommenssituation für die Gastronomie, wird die Stadt Fürth die Sondernutzungsgebühren für Freischankflächen in diesem Jahr komplett aussetzen, so eine Mitteilung aus dem Rathaus. Zum anderen wird die Verwaltung den Betrieben, wo immer es räumlich möglich ist, gestatten, die Außenbereiche großzügiger auszunutzen. Dadurch kann die Gastronomie leichter die notwendigen Abstände zwischen den Gästen sicherstellen, so die Stadt weiter.

15.05.20, 10.30 Uhr: Nürnberg begrüßt Unterstützung durch Freistaat

Die Stadt Nürnberg begrüßt die Erweiterung des kulturellen Rettungsschirms durch den Freistaat Bayern. Zusammen mit den Maßnahmen der Kommune würden sich dadurch die Perspektiven für Kulturakteure und Kulturgruppen noch einmal verbessern, so Bürgermeisterin Julia Lehner (CSU). Rund 120.000 Euro konnten in Nürnberg bis jetzt durch das "Bündnis Für Kultur" und durch Ausschüttungen über den digitalen Vertriebsweg an Künstler ausgezahlt werden. Neben vielen neuen Kulturformaten startet am 19. Mai 2020, dem Tag, an dem unter anderem auch die Museen der Stadt Nürnberg, die Stadtbibliothek, die Musikschule, Kunsthalle, Kunstvilla und Kunsthaus im KunstKulturQuartier wieder für die Öffentlichkeit öffnen ein weiteres. "Kunst-Anschlag – Signale aus der Nürnberger Szene" ist der Titel des Angebots, das es bildenden Künstlern ermöglicht, auf Plakatflächen großformatig im öffentlichen Raum ihre Arbeit zu präsentieren. Wie gestern bekannt wurde, soll der kulturelle Rettungsschirm des Freistaates statt 90 Millionen Euro nun 200 Millionen Euro umfassen.

14.05.20, 14 Uhr: Corona-Testwelle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Zwei CoVid-19 Infektionsfälle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sorgen aktuell für eine große Testwelle. Das gab das Landratsamt bekannt, nachdem eine Mitarbeiterin in einer Kindertagesstätte sowie eine Friseurin positiv auf Corona getestet worden sind. Das Gesundheitsamt hat im Zuge dieser Fälle über 100 Kontaktpersonen ermittelt, die bis zu einem negativen Testergebnis in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. Die Kindertagesstätte, in der eine der Frauen arbeitet, bleibt vorerst geschlossen, bis weitere Infektionen ausgeschlossen werden können. Dasselbe gilt für den betroffenen Friseursalon.

14.05.20, 10 Uhr: LGL meldet 4.593 Infizierte

In Mittelfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 4.593 Menschen (Stand 14.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zum Vortag gibt es keine neuen Fälle. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 ist in Mittelfranken laut LGL um vier Fälle auf 252 gestiegen. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 259,43.

13.05.20, 16.48 Uhr: Erlangen will Gastronomen unterstützen

Die Stadt Erlangen will die heimische Gastronomie in der Corona-Krise unterstützen. Deshalb will die Stadtverwaltung in dieser Sommersaison Flächen für Außengastronomie großzügiger als bisher zur Verfügung stellen. Das teilte die Stadt Erlangen mit. Durch die größeren Flächen soll es dann leichter möglich sein, die notwendigen Abstände zwischen den Gästen sicherstellen zu können. Außerdem sollen die Gastronomen von Gebühren für die Sondernutzung bei Außenbestuhlung befreit werden. Das müsse jedoch noch vom Stadtrat beschlossen werden, heißt es weiter. Die Staatsregierung hat angekündigt, dass die Gastronomie schrittweise ab 18. Mai geöffnet werden darf. Unter Auflagen darf dann beispielsweise in Biergärten wieder bis 20 Uhr ausgeschenkt werden.

12.05.20. 14:05 Uhr: 4.548 Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 4.548 Menschen (Stand 12.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 23 mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 ist laut LGL um drei Fälle auf 247 gestiegen. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 256,89.

12.05.20, 12:00 Uhr: Kindertagesstätten freier Träger in Not

Vertreter von Kindertagesstätten freier Träger in Erlangen wollen heute (12.05./12.00 Uhr) vor dem Erlanger Rathaus einen offenen Brief mit einem Hilferuf an Oberbürgermeister Florian Jannik übergeben. Die 18 unterzeichnenden Kindertagesstätten fürchten um ihre Existenz und bitten um eine gemeinsame Suche nach Lösungen. Die von der bayerischen Staatsregierung beschlossenen Elternbeitragsersatzzahlungen im Rahmen der Corona-Krise würden nur einen Teil der tatsächlichen Kosten decken. Trotzdem aber müssten die Einrichtungen die Beiträge an die Eltern komplett zurückerstatten, so die Organisatoren. Diese Differenz müssen die freien Träger selbst aufbringen und das bedrohe die Existenz der Einrichtungen. Deshalb wollen die Unterzeichner zusammen mit der Stadt Erlangen nach einer Lösung suchen.

11.05.20, 14:20 Uhr: 4.525 Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 4.525 Menschen (Stand 11.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 18 mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus SARS-CoV-2 ist laut LGL um einen Fall auf 244 gestiegen. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 255,59.

11.05.20, 13:20 Uhr: Rathaus Wassertrüdingen am morgen (12.05.) wieder geöffnet

Rathaus in Wassertrüdingen ist ab morgen (12.05.) wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Ein Hygienekonzept und Hygienevorschriften machen Publikumsverkehr wieder möglich.. Einlass erfolgt nur über den Haupteingang in der Marktstraße. Im Inneren des Rathauses werden die Besucher durch ein Einbahnstraßen-System durch die verschiedenen Räumlichkeiten geführt. Der Ausgang befindet sich beim Seiteneingang. Frei verfügbares Desinfektionsmittel am Eingang und ein intensiveres Reinigungskonzept sollen Besucher und Mitarbeiter gleichermaßen schützen. Innerhalb des gesamten Rathaus gilt Maskenpflicht und es dürfen sich maximal drei Personen im Wartebereich aufhalten. Eine Terminvereinbarung mit den zuständigen Stellen ist nach wie vor zwingend erforderlich, um Wartezeiten zu reduzieren. Das Rathaus ist zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar.

11.05.20, 7:20 Uhr: Auch Freilandmuseum Bad Windsheim wieder geöffnet

Auch das Freilandmuseum in Bad Windsheim öffnet heute. Die Besucher können allerdings aus Sicherheitsgründen nicht in alle historische Häuser einen Blick werfen, gab das Museum bekannt.

11.05.20, 7:10 Uhr: Nürnberger Tiergarten öffnet wieder

Neben einigen Museen und Bibliotheken öffnet in Nürnberg heute auch wieder der Tiergarten. Allerdings dürfen nur maximal 3.250 Gäste gleichzeitig auf das Gelände – eine Zahl, die an guten Tagen normalerweise bereits zur Mittagszeit erreicht wird, teilte Tiergartendirektor Dag Encke mit. Längere Wartezeiten sind deswegen nicht ausgeschlossen. Zudem bleiben alle Tierhäuser geschlossen, genauso wie das Manati- und das Wüstenhaus.

10.05.20, 18:03 Uhr: LGL meldet 4.507 Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 4.507 Menschen (Stand 10.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 14 mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus ist laut LGL um einen Fall auf 242 gestiegen. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 254,58.

09.05.20, 14:49 Uhr: LGL meldet 4.493 Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 4.493 Menschen (Stand 09.05.20, 10.00 Uhr) mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 14 mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus ist laut LGL um vier auf 241 gestiegen. In Mittelfranken liegt die Fallzahl pro 100.000 Einwohner bei 253,78.

08.05.20, 18.00 Uhr: Städtische Museen in Nürnberg öffnen am 19. Mai

Ab Dienstag (19.05.20) öffnen die Museen der Stadt Nürnberg, die Stadtbibliothek Zentrum und Langwasser sowie die Ausstellungshäuser des KunstKulturQuartiers wieder ihre Türen. Mit Beginn der Corona-Krise und den damit verbundenen Beschränkungen wurden die Kulturdienststellen der Stadt Nürnberg geschlossen. Unter hygienebedingten Einschränkungen stehen der Öffentlichkeit nun erste Kulturangebote wieder zur Verfügung. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten der jeweiligen Museen und Einrichtungen einsehbar.

08.05.20, 17.30 Uhr: Neues Museum Nürnberg ab 12. Mai wieder offen

Ab kommendem Montag (11.05.20) dürfen in Bayern auch die Museen wieder öffnen. Manche Nürnberger Museen ziehen einen Tag später nach. Ab kommendem Dienstag (12.05.20) hat das Neue Museum Nürnberg wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Allerdings teilt das Museum mit, dass zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter gesonderte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gelten. Grundsätzlich besagen diese, dass Personen mit Erkältungssymptomen keinen Einlass erhalten. Außerdem gilt im gesamten Haus eine Maskenpflicht, die Besucherzahl ist begrenzt und Führungen sowie Veranstaltungen finden vorerst nicht statt. Auch das Germanische Nationalmuseum öffnet am 12. Mai. Auch dort gelten die bekannten Abstandsregeln.

08.05.20, 14.30 Uhr: LGL meldet 4.479 Infizierte in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 4.479 Coronavirus-Infektionen. Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter leicht an. Gestern waren es 28 Infizierte weniger. In Mittelfranken zählt das LGL derzeit 237 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und gestorben sind. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in ganz Bayern ist auf insgesamt 44.295 gestiegen. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen leichten Anstieg von 231 Fällen. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 37.050 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern gezählt, die wenigsten in Unterfranken und Oberfranken.

08.05.20, 11.00 Uhr: Besuche im Klinikum Nürnberg wieder möglich

Wie das Klinikum Nürnberg mitteilt, darf ab dem morgigen Samstag jjeder Patient des Klinikums während der Besuchszeiten unter Einhaltung der Regelungen für Hygiene und Abstand pro Tag eine Stunde lang von einer Person besucht werden. Die Besuche sind ausschließlich in den Besuchszeiten von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr gestattet. Das Klinikum verweist darauf, dass die Besuche laut der Neufassung der Bayerischen Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung nur von Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwister oder einer benannten Person möglich sind. Minderjährige Patienten dürfen von beiden Eltern oder den Sorgeberechtigten besucht werden. Ausgenommen sind Besuche bei COVID-positiven Patienten, COVID-Verdachtspatienten und in den Notaufnahmen.

Voraussetzung für den Besuch sei, so heißt es weiter, die Einhaltung der Hygieneregeln (Händewaschen und -desinfektion, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) sowie die Wahrung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern. Den Besuchern werden an den Zugängen Mund-Nasen-Schutze ausgehändigt, Community-Masken sind im Klinikum Nürnberg aus hygienischen Gründen nicht gestattet.

07.05.20, 14.55 Uhr: LGL meldet 4.451 Coronavirus-Infizierte in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 4.451 Coronavirus-Infektionen (Stand 07.05.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter leicht an. Gestern waren es 34 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL 234 Menschen in Mittelfranken gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Bayernweit gibt es 44.064 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 36.420 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 19.990 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.307) und Oberfranken (3.361). Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

06.05.20, 14.15 Uhr: 4.417 Corona-Infizierte in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 4.417 Coronavirus-Infektionen (Stand: 05.05., 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Montag (05.05.20) waren es 30 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL in Mittelfranken 228 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Bayernweit gibt es 43.807 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 35.800 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 19.869 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.290) und Oberfranken (3.342).

06.05.20, 12.00 Uhr: Spielplätze in Nürnberg eröffnet – Grillen bleibt verboten

Ab heute (06.05.20) sind die öffentlichen Spielplätze in Nürnberg wieder geöffnet. Die Stadt Nürnberg weist jedoch darauf hin, dass die Nutzung von öffentlichen Grillplätzen weiterhin untersagt ist. In einer Mitteilung der Stadt von gestern hieß es fälschlicherweise, Grillplätze dürften genutzt werden. Seit heute dürfen Bürgerinnen und Bürger Bewegungsparks, Parcours- und Skateanlagen sowie Tischtennisplatten benutzen. Nicht bespielt werden dürfen dagegen Bolzplätze und Beachvolleyballfelder, da es sich bei den entsprechenden Sportarten um Mannschaftssportarten handelt. Allerdings könne es bis zum Ende der Woche dauern, bis an allen betreffenden Anlagen die Verbotsschilder und Absperrungen entfernt sind.

06.05.20, 08.55 Uhr: Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg öffnet am 12. Mai

Ab kommendem Montag (11.05.20) dürfen in Bayern auch die Museen wieder öffnen. Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg zieht am Dienstag (12.05.20) nach und öffnet seine Pforten für den Publikumsverkehr. Das teilte das Museum in einer Mitteilung mit. Demnach sollen ein Großteil der Dauerausstellung und Sonderschauen zugänglich sein. In den Innenräumen gelten laut Mitteilung die bekannten Abstandsregeln, außerdem wurde der Durchgang optimiert, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Museumsbesucher werden außerdem gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Infoschilder sollen die Besucher zudem auf die Hygienevorschriften hinweisen.

06.05.20, 05.15 Uhr: Ab heute: Ausgangsbeschränkungen entfallen und Spielplätze öffnen

Nach sechseinhalb Wochen entfällt heute die Ausgangsbeschränkung in Bayern. Es gilt aber eine Kontaktbeschränkung und ein Distanzgebot: Zwar darf jeder in Bayern seine Wohnung wieder ohne triftigen Grund verlassen, sollte aber physische Kontakte zu Menschen aus anderen Haushalten weiterhin auf "ein absolut nötiges Minimum" reduzieren. Erlaubt ist künftig, neben einer weiteren Person auch Angehörige der engeren Familie zu treffen oder zu besuchen ("Verwandte in gerader Linie"). Dabei gilt noch immer, dass ein Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden sollte. "Ansammlungen" im öffentlichen Raum bleiben verboten. Zudem öffnen heute wieder die Spielplätze in Bayern - das gilt allerdings nicht für Bolzplätze.

--> Alle Beschlüsse im Überblick.

05.05.20, 16.30 Uhr: Nürnberger Spielplätze öffnen morgen

Ab morgen (06.05.20) sind die öffentlichen Spielplätze in Nürnberg wieder geöffnet. Das hat die Stadt Nürnberg mitgeteilt. Zudem dürfen Bewegungsparks, Parcour- und Skateanlagen sowie Tischtennisplatten genutzt werden. Nicht bespielt werden dürfen dagegen Bolzplätze und Beachvolleyballfelder, da es sich dabei um Mannschaftssportarten handelt. Grillplätze dürfen nicht genutzt werden (Aktualisierung 06.05.20). Alle Bürgerinnen und Bürger werden auch weiterhin zu verantwortungsbewussten Handeln aufgerufen. So gilt weiter die 1,5 Meter Abstandsregel und es sollte gegebenenfalls auf weniger stark besuchte Plätze ausgewichen werden. Grundlage für die Öffnungen ist das von der bayerischen Regierung heute veröffentlichte Handlungskonzept.

05.05.20, 14.30 Uhr: : LGL meldet 4.387 Infizierte in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 4.387 Coronavirus-Infektionen (Stand: 05.05., 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Montag (04.05.20) waren es 22 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL in Mittelfranken 224 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Bayernweit gibt es 43.596 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 35.190 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 19.765 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.288) und Oberfranken (3.325).

05.05.20, 12.30 Uhr: Weitere Lockerungen in Bayern

Das bayerische Kabinett hat über einen langfristigen Fahrplan für stufenweise Lockerungen beraten: Die bisherige Ausgangs- wird in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Das Abstandsgebot bleibt laut Ministerpräsident Söder, man dürfe aber wieder Verwandte besuchen. Ab kommenden Montag öffnen zudem alle Geschäfte in Bayern, die 800-Quadratmeter-Regel wird damit aufgehoben. Auch für die Gastronomie hat das bayerische Kabinett eine schrittweise Öffnung beschlossen. Ab 18. Mai wird Außengastronomie bis 20.00 Uhr wieder erlaubt. Die Lockerungen sehen auch eine stufenweise Öffnung von Kitas und Schulen vor. So soll bis Pfingsten die Hälfte der Kinder wieder die Möglichkeit bekommen, in die Kita zu gehen. Ab 25. Mai sollen dann alle Vorschulkinder wieder in den Kindergarten dürfen. Auch 50 Prozent der Schüler sollen bis Pfingsten wieder an der Schule unterrichtet werden. Zudem dürfen die Spielplätze ab Mittwoch wieder genutzt werden. Alles Wichtige hier im Stream und BR24-Ticker.

05.05.20, 06.30 Uhr: Gesundheitsamt Fürth klärt über Quarantäne-Anordnungen auf

Das Gesundheitsamt Fürth macht in einer Mitteilung darauf aufmerksam, dass nur eine Behörde (Gesundheitsamt bzw. Ordnungsamt) einer Person eine Quarantäne auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes anordnen kann. Quarantäne-Anordnungen erfolgen im Rahmen der Ermittlungsarbeit gegenüber auf Sars-CoV-2 positiv Getesteten, gegenüber begründeten Verdachtsfällen sowie gegenüber engeren Kontaktpersonen zu einem bestätigten Erkrankungsfall. In der Regel werden Quarantäne-Anordnungen zunächst fernmündlich und nachträglich über das Ordnungsamt in Schriftform übermittelt.

04.04.20, 14.20 Uhr: Corona-Fallzahlen in Mittelfranken: LGL meldet 4.365 Infizierte

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 4.365 Coronavirus-Infektionen (Stand: 04.05., 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Sonntag (03.05.20) waren es 6 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL in Mittelfranken 219 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Bayernweit gibt es 43.407 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 34.610 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 19.675 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.281) und Oberfranken (3.312).

04.04.20, 13.00 Uhr: Fürths Oberbürgermeister fordert schrittweise Lockerungen

Die Entwicklung der aktuellen Corona-Zahlen im Stadtgebiet Fürth macht Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) Hoffnung. Laut einer Mitteilung der Stadt Fürth sind derzeit mit 164 Personen mehr Menschen am Coronavirus genesen, als infiziert (162). Zudem sei ein "stetiger Abwärtstrend" der Infizierten-Zahlen zu verzeichnen. Da die Stadtspitze Hilferufe aus der Wirtschaft und Familien erreichen, fordert Jung die Regierungen auf Bundes- und Landesebene auf, schnellstmögliche "plan- und belastbare Perspektiven" für eine Lockerung zu entwickeln. Ebenso sei es für Jung "ein Gebot der Stunde" Spielplätze, Sportvereine und Kitas schrittweise und mit begleitenden Sicherheitskonzepten wieder zu öffnen.

04.05.20, 12.30 Uhr: ADAC Geschäftsstellen in Nordbayern wieder geöffnet

Ab heute haben die zwölf Geschäftsstellen und Reisebüros des ADAC in Nordbayern wieder geöffnet. Das teilte der Automobilclub in einer Mitteilung mit. Allerdings haben sich die Öffnungszeiten geändert. Die Büros sind demnach von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Um die Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen, seien entsprechende Vorsichtsmaßnahmen wie Spritzschutz-Vorrichtungen installiert worden. Zudem ist pro Geschäftsstelle jeweils nur ein Counter geöffnet. Für Kunden, die nicht persönlich in die ADAC-Büros kommen können oder wollen, ist der ADAC unter der Rufnummer 0911/95950 oder der E-Mail-Adresse mitgliederservice@nby.adac.de erreichbar.

04.05.20, 08.30 Uhr: Die neuen Corona-Regeln in Bayern

Peu à peu lockert die Staatsregierung die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Von heute an sind unter anderem Friseur- und Gottesdienstbesuche wieder erlaubt. Doch es gibt einige Vorgaben. Was wieder geht und was nicht - hier der Überblick.

04.05.20, 07.30 Uhr: 688 Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Ansbach

In Stadt und Landkreis Ansbach gibt es seit Freitag (01.05.20) acht weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 688 bestätigte Corona-Fälle. Davon gelten 329 Personen als genesen. Laut einer Mitteilung des Landratsamtes stammen von der Gesamtzahl der Infizierten 555 Personen aus dem Landkreis Ansbach. Wie das Amt mitteilt, verstarb eine weitere Person infolge einer Infektion dem Virus. Damit sind an der Lungenkrankheit Covid-19 bereits 30 Menschen in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach gestorben.

04.05.20, 05.30 Uhr: Mehr Menschen nach Corona im Landkreis Fürth genesen, als am Virus erkrankt

Positive Meldungen aus dem Landkreis Fürth: Erstmals sind mehr positiv getestete Menschen wieder genesen, als Menschen an Corona erkrankt. Das teilt das Landratsamt Fürth mit. Demnach gelten 223 ehemals erkrankte Personen mittlerweile als genesen. Aktuell zählen die Behörden 184 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 31 weniger, als bei der letzten Meldung vom vergangenen Donnerstag (30.04.20). Insgesamt sind im Landkreis Fürth 55 Menschen verstorben, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. Alle litten unter Vorerkrankungen.

BR-Wissen erklärt, ob Patienten nach einer Infektion immun gegen das Coronavirus sind.

03.05.20, 14.08 Uhr: Mittelfranken hat die meisten Infizierten in Franken

Mit 4.359 bestätigten Coronavirus-Fällen hat Mittelfranken in Franken meisten mit dem Virus infizierten Menschen. Innerhalb eines Tages kamen weitere 30 Coronavirus-Infektionen hinzu. Rund 1.000 weniger mit Corona infizierte Menschen sind in Unterfranken (3.273) und Oberfranken (3.301) gemeldet. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen am Sonntag mit. Insgesamt sind in Franken in den letzten 24 Stunden zwölf weitere Personen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Fünf in Unterfranken und sieben mit Mittelfranken. In Oberfranken wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bekannt.

02.05.20, 14.45 Uhr: LGL meldet 4.329 Infektionen

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 4.329 Coronavirus-Infektionen (Stand: 02.05., 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Freitag (01.05.20) waren es 24 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL 212 Menschen in Mittelfranken gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. In ganz Bayern gibt es derzeit 43.050 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 33.610 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 19.435 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.266) und Oberfranken (3.283).

01.05.20, 14.15 Uhr: Zahl der Infizierten steigt auf 4.305 Fälle

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 4.305 Coronavirus-Infektionen (Stand 01.05.20, 10.00 Uhr). Das sind 26 mehr als am Vortag (Donnerstag, 30.04.) Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten an. Insgesamt sind laut LGL 211 Menschen in Mittelfranken gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. In ganz Bayern gibt es 42.916 Menschen, die sich dem neuartigen Virus angesteckt haben. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 32.580 Corona-Patienten als genesen. Die meisten Fälle gibt es laut LGL weiterhin in Oberbayern mit 19.407 Coronavirus-Infektionen, die wenigsten in Unterfranken (3.255) und Oberfranken (3.260).

30.04.20, 18.00 Uhr: LGL meldet 4.279 Infizierte in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 4.279 Coronavirus-Infektionen. Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Gestern waren es 59 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL 207 Menschen in Mittelfranken gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Bayernweit gibt es 42.495 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 31.600 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 19.158 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (3.225) und Oberfranken (3.222). Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

29.04.20, 19.45 Uhr: Weniger Corona-Fälle im Landkreis Fürth

Im Landkreis Fürth gibt es derzeit 215 bestätigte Coronavirus-Fälle. Das hat das Landratsamt Fürth mitgeteilt. Damit sinkt die Zahl der Infizierten leicht: Vor zwei Tagen wurden noch 223 Infizierte registriert. Mittlerweile seien 52 Personen im Landkreis verstorben, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, heißt es weiter. Am Montag (27.04.20) ist eine Frau im Alter von 82 Jahren in einer Pflegeeinrichtung verstorben. Ein Mann im Alter von 68 Jahren und zwei Frauen im Alter von 89 Jahren und 90 Jahren sind aus dem häuslichen Umfeld verstorben. Alle litten unter Vorerkrankungen. Insgesamt gelten 185 ehemals erkrankte Personen als genesen. Das sind 13 Personen mehr als noch am Montag.

29.04.20, 15.39 Uhr: 4.220 Corona-Fälle in Mittelfranken

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Mittelfranken um 33 gestiegen (Stand 29.04., 10 Uhr) und liegt nun bei 4.220 Corona-Fällen. Das teilt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. Seit gestern gibt es fünf Tote mehr und die Zahl der Todesfälle ist damit auf 194 gestiegen. Die Todesfälle ereigneten sich alle in der Stadt Nürnberg. Hier gab es auch mit 14 Personen die meisten Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag.

29.04.20, 11.20 Uhr: Siemens Healthineers beginnen mit Auslieferung von Corona-Tests

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers kann mit der Auslieferung seiner Molekular-diagnostischen Tests zur Erkennung des neuartigen Coronavirus in Europa beginnen. Das Unternehmen habe die nötige Registrierung vorgenommen, teilte Siemens Healthineers am Mittwoch in Erlangen mit. Damit sei der Test für die diagnostische Nutzung freigegeben. Bei dem Test handelt es sich um einen Frühtest, der den Virus erkennen kann, auch wenn die Person noch keine Symptome zeigt. Bislang war der Test nur für die Forschung freigegeben. Siemens Healthineers will nun die Produktionskapazität aufstocken und ab Mai mehr als 1,3 Millionen Tests ausliefern. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen bereits einen Antikörpertest angekündigt, der Ende Mai verfügbar sein soll.

29.04.20, 07.58 Uhr: Stadt Gunzenhausen meldet Kurzarbeit an

Die Stadt Gunzenhausen wird Kurzarbeit für einige Mitarbeiter einführen. Wie Bürgermeister Karl-Heinz Fitz dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage mitteilt, werde es vor allem Angestellte aus dem Tourismusbereich treffen. Aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadthalle und des Zweckverbandes Altmühlsee. Die Gespräche mit dem Personalrat seien geführt und wenn alles gut gehe, könne schon nächste Woche mit der Kurzarbeit begonnen werden, so Fitz weiter. Natürlich sei es ein finanzieller Aspekt. Gerade der Zweckverband Altmühlsee hätte nahezu keinerlei Einnahmen mehr und das bei vollen laufenden Kosten sowie Personalkosten. "Insofern ist es wichtig, dass wir Mittel einsparen können. Auf der anderen Seite muss der Betrieb am Laufen gehalten werden. Hier gilt es die Balance zu finden zwischen finanziellen Einsparungen und den Betrieb am Leben zu erhalten", sagt der Bürgermeister. Betroffen von den Kürzungen werden rund 25 Angestellte sein.

28.04.20, 16.46 Uhr: Nürnberger Pflege-Abschlussklassen nehmen Unterricht wieder auf

Die Abschlussklassen im Centrum für Pflegeberufe (cfp) in Nürnberg haben den Unterricht wieder aufgenommen. Dabei werden laut Klinikum Nürnberg besondere Hygienemaßnahmen eingehalten. Auch in der Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Nürnberg und im Centrum für Kommunikation – Information – Bildung (cekib) werden Aus- und Weiterbildung eingeschränkt fortgeführt. Wie die Abschlussprüfungen durchgeführt werden sollen, werde aktuell noch diskutiert. Für alle anderen Schulkassen gehe der Unterricht nach wie vor online weiter, heißt es.

28.04.20, 14.11 Uhr: 4.187 Corona-Fälle in Mittelfranken

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist in Mittelfranken auf insgesamt 4.187 (Stand: 28.04., 10:00 Uhr) gestiegen. Das entspricht 55 Personen mehr als gestern (27.04.20), teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf seiner Homepage mit. Demnach sind in Mittelfranken mittlerweile 189 Menschen gestorben, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert waren. Damit gibt es im Vergleich zu gestern 14 Todesfälle mehr.

In Mittelfranken sind Stadt und Landkreis Nürnberg am stärksten betroffen. Dort gibt es insgesamt 898 bzw. 591 bestätigte Corona-Fälle. Im bayernweiten Vergleich hat Mittelfranken – nach Schwaben – mit einer Fallzahl von 236,50 pro 100.000 Einwohnern verhältnismäßig die wenigsten Fälle.

28.04.20, 13.55 Uhr: Söder erwartet keine Rücknahme von Lockerungen

Ministerpräsident Söder rechnet nicht damit, dass Bund und Länder wieder eine Rücknahme von Lockerungen in der Corona-Krise beschließen werden. Der CSU-Chef appellierte aber an andere Ministerpräsidenten, bei der Lockerung lieber mal eine Woche länger zu warten. "Es jetzt keine Glaubensfrage, sondern eine Frage der Vernunft", betonte er.

27.04.20, 14.58 Uhr: LGL meldet 4.132 Infizierte in Mittelfranken

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist in Mittelfranken auf insgesamt 4.132 (Stand: 27.04., 10:00 Uhr) gestiegen. Das entspricht 13 Personen mehr als gestern, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf seiner Homepage mit. Demnach sind in Mittlefranken mittlerweile 175 Menschen gestorben, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert waren. Damit gibt es im Vergleich zu gestern zwei Todesfälle mehr.

In Mittelfranken sind Stadt und Landkreis Nürnberg am stärksten betroffen. Dort gibt es insgesamt 894 bzw. 590 bestätigte Corona-Fälle. Im bayernweiten Vergleich hat Mittelfranken – nach Schwaben – mit einer Fallzahl von 233,39 pro 100.000 Einwohnern verhältnismäßig die wenigsten Fälle.

In ganz Bayern stieg die Zahl auf 41.415, 120 mehr als gestern. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten laut LGL 28.900 als genesen. Das bedeutet, dass sie vor mehr als zwei Wochen als Corona-Patient gemeldet wurden und weder im Krankenhaus liegen, noch gestorben sind.

27.04.20, 12.26 Uhr: Streit um Abstandsregel in Supermarkt eskaliert – Mann wirft mit Gurke nach Verkäuferin

In einem Supermarkt in Wilhermsdorf (Lkr. Fürth) ist am Samstag (25.04.) ein Streit um die Einhaltung der Abstandsregeln zwischen einer Verkäuferin und zwei Männern eskaliert. Die Kunden beschädigten dabei eine Deckenlampe und beleidigten die Frau, teilte die Polizei mit.

Einer der Männer entriss der Verkäuferin während des Streits eine Gurke und warf sie nach ihr. Die Gurke prallte von der Verglasung an der Kasse gegen eine Deckenlampe und zerstörte sie dabei. Währenddessen beleidigte der zweite Mann die Verkäuferin. Nach dem Gurkenwurf verließen die beiden den Supermarkt. Die Polizei konnte die 31 bzw. 34 Jahre alten Männer aber ermitteln.

Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz.

27.04.20, 11.00 Uhr: Sommerprogramm wird auch nicht in den Herbst verschoben

Wegen der Allgemeinverfügung der Bundesregierung sagt auch die Stadt Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach ihre Veranstaltungen im Sommer ab. Sie sollen auch nicht in den Herbst verschoben werden. Davon ist unter anderem auch das Afrika-Karibik-Musik-Festival (16. bis 19.07.2020) betroffen, teilte der Touristikservice der Stadt mit. Zum Afrika-Karibik-Musik-Festival kommen jährlich bis zu 8.000 Besucher. Weil man für den Verlauf des Jahres schwer eine Prognose treffen könne, verzichte die Stadt darauf, Feste in den Herbst zu verschieben. Man werde die Veranstaltungen wie das Afrika-Karibik-Fest 2021 nachholen. Bereits gekaufte Tickets für das Afrika-Karibik-Musik-Festival behalten ihre Gültigkeit.

27.04.20, 07.55 Uhr: 631 Corona-Infizierte im Raum Ansbach - 268 Menschen gelten als genesen

In Stadt und Landkreis Ansbach sind laut Angaben des Landratsamtes 631 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 268 Personen als genesen. Seit Samstag (25.04.20) gebe es 19 weitere Infektionsfälle, heißt es weiter. Zwei weitere Personen verstarben infolge einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Damit sind an der Lungenkrankheit Covid-19 bereits 20 Menschen in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach gestorben.

27.04.20, 05.30 Uhr: Das ändert sich heute in Bayern

Abschlussklassen sind wieder in der Schule, und Geschäfte, Fahrrad-, Buch- sowie Kfz-Händler dürfen öffnen: In Bayern werden weitere Corona-Maßnahmen gelockert. Zudem gilt eine Maskenpflicht in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr - aber auch schon an Bahnsteigen und Bus- oder Tramhaltestellen. Ebenso muss in Taxis und bei Fahrten im Mietwagen mit Chauffeur eine Maske getragen werden. Im Fernverkehr gilt die Verordnung jedoch laut dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege nicht. Laut Experten kann das Tragen von Alltagsmasken dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Auch Schals sind erlaubt.

Hier finden Sie eine Übersicht.

26.04.20, 14:15 Uhr: LGL meldet 4.119 Corona-Infizierte

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in Mittelfranken auf insgesamt 4.119 gestiegen (Stand: Sonntag, 26.04., 10:00 Uhr). Das sind 26 mehr als gestern, teilte das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Insgesamt sind in Mittelfranken 173 Menschen gestorben, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert waren. Im Vergleich zu gestern gibt es damit keinen weiteren Todesfall. Der Regierungsbezirk Mittelfranken ist weiterhin – bezogen auf die Einwohnerzahl – hinter Schwaben am geringsten betroffen in Bayern. In Stadt und Landkreis Nürnberg gibt es mit 889 bzw. 585 Personen die meisten Infizierten.

25.04.20, 14.47 Uhr: LGL meldet 4.093 Infizierte in Mittelfranken

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in Mittelfranken auf insgesamt 4.093 gestiegen (Stand: 25.04., 10:00 Uhr). Das sind 48 mehr als gestern, teilte das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Insgesamt sind in Mittelfranken 173 Menschen gestorben, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert waren. Im Vergleich zu gestern gibt es damit zwei Todesfälle mehr. Der Regierungsbezirk Mittelfranken ist weiterhin – bezogen auf die Einwohnerzahl – hinter Schwaben am geringsten betroffen in Bayern. In Stadt und Landkreis Nürnberg gibt es mit 876 bzw. 582 Personen die meisten Infizierten.

24.04.20, 12.36 Uhr: VGN erinnert an Maskenpflicht

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) erinnert noch einmal an die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, die am kommenden Montag in Kraft tritt. Alle Busse und Bahnen sowie die Verkehrsmittel im Bedarfsverkehr dürfen dann nur mit einer vollständigen Bedeckung von Mund und Nase betreten werden, teilt der VGN mit. Die Tragepflicht bestehe auch für die dazugehörenden Einrichtungen wie Bahnsteige, überdachte Haltestellen, Bahnhöfe und Kundenbüros. Als geeigneter Schutz gelten die so genannten Community- oder Alltagsmasken, die auch selbst hergestellt werden können, ebenso ein Schal oder Halstuch, das Mund und Nase bedeckt.

24.04.20, 11.31 Uhr: Nürnberger Congress- und Tourismuszentrale bündelt Kulturangebote im Internet

Die Corona-Pandemie zwingt viele Kultureinrichtungen und Veranstalter, ihre Angebote ins Internet zu verlegen. Die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg hat nun eine sogenannte "Landingpage" eingerichtet, auf der alle digitalen Angebote der Museen, Theater, Musik-Festivals, Kirchen und der freien Szene gebündelt zusammengefasst werden.

"Viele Angebote und Sammlungen der Nürnberger Kultureinrichtungen sind bereits seit einiger Zeit online nutzbar und es kommen derzeit täglich neue hinzu. Wir möchten die Kulturschaffenden in der Krise unterstützen, indem wir ihnen die passende Plattform und Reichweite bieten. Außerdem kann so der Ausbau der Digitalisierung vorangetrieben werden." Yvonne Coulin, Geschäftsführerin Congress und Tourismuszentrale Nürnberg

Die Angebote sind unter https://nuernberg.travel/ zu finden. Aktuell wird die Seite genutzt, um die digitalen Kulturangebote während der Corona-Krise sichtbar zu machen. Mit dem Ende der Beschränkungen durch Corona soll die Seite dann aber Plattform für eine sogenannte "Recovery Kampagne" werden. Ziel dieser Kampagne soll es sein, den Tourismus in Nürnberg wieder zu beleben.

24.04.20, 06.44 Uhr: 241 Menschen im Raum Ansbach gelten als genesen

In Stadt und Landkreis Ansbach gibt es laut Landratsamt mittlerweile 603 bestätigte Corona-Fälle. Davon gelten aber bereits 241 Personen als genesen, teilte das Landratsamt heute mit. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sieht Patienten als genesen an, wenn sie vor mehr als zwei Wochen als Corona-Patient gemeldet wurden und weder im Krankenhaus liegen, noch gestorben sind.

23.04.20, 17.35 Uhr: Uvex fertigt Einweg-Gesichtsschirme

Die Nachfrage von Produkten zum Schutz vor Corona-Viren ist derzeit enorm hoch. So wie viele andere Unternehmen reagiert auch der Hersteller UVEX auf den erhöhten Bedarf und hat einen Einweg-Gesichtsschutz konzipiert. Dies teilte der Fürther Produktions- und Vertriebsstandort mit. Der Einweg-Gesichtsschutz bestehe aus einem PET Schutzschirm, der das Gesicht vollständig abdecke, teilte Uvex Mitarbeiter Thorsten Udet mit. Der Einweg-Gesichtsschirm sei laut Hersteller entsprechend zertifiziert und vor allem auf die Anwendung im medizinischen Bereich ausgelegt.

23.04.20, 05.43 Uhr: Schausteller präsentieren Alternativkonzept für Nürnberger Volksfest

Auch das Volksfest in Nürnberg kann dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Die Nürnberger Schaustellersektion hat deshalb ein Alternativkonzept zum traditionellen Volksfest vorgestellt. Bei einer Pressekonferenz fand Lorenz Kalb, der 1. Vorsitzende der Nürnberger Sektion des süddeutschen Schaustellerverbands klare Worte: Man wolle ein Angebot schaffen für Familien und Kinder aus der Region. Fachberater des Verbandes hätten die vergangenen Wochen Ideen und Konzepte entwickelt. Das Ergebnis sei die Idee eines temporären Freizeitparks. Anders als beim traditionellen Volksfest gäbe es unter anderem keine Festzelte, keinen harten Alkohol oder Maßkrüge. Fahrgeschäfte solle es laut Kalb zwar geben, allerdings wäre die Benutzung nur mit Sicherheitsabständen möglich. Der Verband erarbeite für jedes Fahrgeschäft entsprechende Benutzerregelungen, so Kalb. Ebenso wie das traditionelle Volksfest, solle auch die vorübergehende Freizeitveranstaltung keinen Eintritt kosten, so der Schausteller-Funktionär. Bereits im Vorfeld sagte Kalb dem Bayerischen Rundfunk, dass das Verbot von Großveranstaltungen für die Schausteller einem Berufsverbot gleichkomme.

22.04.20, 10.00 Uhr: Infos zum Stand der Immun-Forschung

Im Rahmen der aktuellen COVID-19-Pandemie hat sich das Universitätsklinikum Erlangen in den vergangenen Monaten intensiv um die Betreuung von betroffenen Patienten gekümmert. Gleichzeitig wurden am Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg umfangreiche Forschungsaktivitäten gestartet, um den Ablauf der Erkrankung besser zu verstehen und neue Therapieoptionen zu entwickeln. Über drei wegweisende Projekte informieren heute Vertreter aus der Erlanger Immun-Spitzenforschung zu COVID-19.

20.04.20, 18.17 Uhr: Kreuzgangspiele Feuchtwangen sollen stattfinden

Die Feuchtwanger Kreuzgangspiele sollen in diesem Sommer stattfinden – das wurde auch im Stadtrat beschlossen. Wie genau, sei noch nicht entschieden, allerdings seien schon einige Szenarien ausgearbeitet, teilt Maria Wüstenhagen, Pressesprecherin der Kreuzgangspiele mit. In der Sitzung des Ferienausschusses des Feuchtwanger Stadtrates stimmten die Mitglieder einstimmig für die Kreuzgangspiele. Es sei natürlich schön zu wissen, dass der Stadtrat hinter einem stehe, so Wüstenhagen. Für Feuchtwangen seien die Kreuzgangspiele zum einen rein kulturell wichtig, aber auch wirtschaftlich, da sie viele Touristen in die Stadt locken und somit die Gastronomie profitiere.

20.04.20, 17.37 Uhr: Oldtimer- Rallye durchs Altmühltal auf September verschoben

Die Oldtimer-Rallye Altmühltal Classic Sprint ist wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Sie wird nun vom 18. bis zum 20. September und damit parallel mit der Norisring Classic Rallye ausgetragen, teilten die Veranstalter mit Sitz in Neuendettelsau mit. Eigentlich sollte die Altmühltal Classic Sprint vom 12. bis 14. Juni stattfinden, doch Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Rallye-Fans einen Strich durch die Rechnung gemacht. Einige der 120 Startplätze sind noch frei, teilten die Veranstalter mit.

20.04.20, 15.33 UIhr: Zahl der Corona-Fälle in Mittelfranken steigt weiter an

In Mittelfranken sind inzwischen 3.800 Menschen positiv auf Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das sind 92 Fälle mehr als am Vortag, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen auf seiner Homepage mit. Die Zahl der Toten, die mit dem Virus infiziert waren, stieg im selben Zeitraum um 2 auf insgesamt 141. Mittelfranken ist weiterhin – bezogen auf die Einwohnerzahl – nach Schwaben der am geringsten betroffene Regierungsbezirk in Bayern. Am stärksten betroffen in Mittelfranken sind die Stadt Nürnberg und der Kreis Nürnberger Land mit 825 bzw. 546 Personen Infizierten. –

19.04.20, 14.38 Uhr: LGL meldet 3.708 Infizierte

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in Mittelfranken auf insgesamt 3.708 gestiegen (Stand: Sonntag, 19.04., 10:00 Uhr). Das sind 83 mehr als gestern, teilte das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Insgesamt sind in Mittelfranken 139 Menschen gestorben, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert waren. Im Vergleich zu gestern gibt es damit drei Todesfälle mehr. Der Regierungsbezirk Mittelfranken ist weiterhin – bezogen auf die Einwohnerzahl – hinter Schwaben am geringsten betroffen in Bayern. In Stadt und Landkreis Nürnberg gibt es mit 815 bzw. 546 Personen die meisten Infizierten.

19.04.20, 12.41 Uhr: VAG Nürnberg fährt Angebot im ÖPNV sukzessive wieder hoch

Die Verkehrsaktiengesellschaft Nürnberg (VAG) beginnt ab morgen (20.04.) nach den coronabedingten Einschränkungen ihren Fahrplan wieder zu verdichten. Da auf der U-Bahn-Linie U1 bereits ab kommender Woche wieder mit mehr Fahrgästen gerechnet wird, wird die U-Bahn dort laut einer Mitteilung der VAG zu den Stoßzeiten im Fünf-Minuten-Takt fahren. Der nächste Schritt erfolge demnach eine Woche später am 27. April. Wenn die ersten Schüler wieder unterwegs seien und Teile des Einzelhandels öffneten, dann seien auch Straßenbahnen und Busse häufiger unterwegs. Dabei bittet die VAG aber die Fahrgäste, der Empfehlung des Tragens eines Muns-Nasenschutzes zu folgen. Türen der automatischen U-Bahnen würden sich weiterhin von selbst öffnen, damit Fahrgäste nicht die Knöpfe berühren müssten.

19.04.20, 10.40 Uhr: Deutscher Ethikratsvorsitzender fordert in der Exit-Debatte mehr Rücksicht auf Kinder

Der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats (bis 10. April 2020, aber noch keine Neuwahl) und Erlanger Theologieprofessor Peter Dabrock fordert in der aktuellen Diskussion über mögliche Exit Strategien aus dem derzeitigen Lockdown bedingt durch die Corona-Pandemie mehr Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Kinder. Damit kritisiert er die Pläne der Politik, die Kitas voraussichtlich erst im Sommer wieder zu öffnen. Dabrock sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, Kinder haben in der Gegenwart Rechte und deswegen sollten die Entscheidungsträger im Bund und Land endlich sehen, im Mittelpunkt müssen auch die Kinder stehen, dass sie sich auch in der Gegenwart weiter in ihren Persönlichkeiten entwickeln können."

Dabrock befürchtet bei einem weiteren Lockdown psychische Schäden gerade bei den kleineren Kindern. Außerdem forderte er eine bessere Kommunikationsstrategie der Regierungen in Bund und Land und schlägt vor, die Bürger über verschiedene Internet-Initiativen demokratisch und konstruktiv an den Exit-Plänen zu beteiligen. Daraus könnten viele positive Ideen entstehen, die von Politik und Experten sonst nicht beachtet werden würden. Als Experte für Ethikfragen habe er eine sehr positive Haltung und Veränderung der Gesellschaft in der Krise erlebt, sagte Dabrock. Diese gelte es nun von den politischen Akteuren zu nutzen, damit aus dieser Krise tatsächliche eine Chance werde.

18.04.20, 15.40 Uhr: 24 Patienten werden auf Covid-19-Station in Nürnberg intensiv beatmet

In Nürnberg sind laut einer Mitteilung der Stadt 842 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 24 Patienten werden demnach auf der Covid-19-Intensivstation beatmet, 55 Menschen auf der Normalstation behandelt. Von der Gesamtzahl befinden sich 360 Menschen in Quarantäne, 461 Personen konnten diese wieder verlassen. Verstorben sind in der Stadt Nürnberg bislang 21 Erkrankte, heißt es weiter. Weil der Datentransfer bislang noch nicht abgeschlossen ist, kann das Gesundheitsamt der Stadt bis auf Weiteres keine verlässlichen Zahlen zu den Kontaktpersonen der Infizierten mitteilen.

18.04.20, 14.45 Uhr: LGL meldet 3.625 Coronavirus-Infizierte in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 3.625 Coronavirus-Infektionen (Stand 18.04.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Freitag (17.04.20) waren es 50 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL 136 Menschen in Mittelfranken gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Bayernweit gibt es 37.254 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 20.880 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 16.795 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (2.808) und Oberfranken (2.831). Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

18.04.20, 10.10 Uhr: Söder lehnt Streichung der Sommerferien ab

Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk stellt Ministerpräsident Söder klar, dass es in Bayern keine Streichung der Sommerferien geben wird. Der Notenschluss in diesem Schuljahr soll allerdings später stattfinden. Die Bürger mahnt Söder zu Geduld.

18.04.20, 10.00 Uhr: Zehn Menschen in Ansbach an Covid-19 verstorben

In Ansbach ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19 Erkrankung verstorben. Damit stieg die Zahl der Verstorbenen in Stadt und Landkreis Ansbach auf zehn, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes Ansbach. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters zählten alle Verstorbenen zur Risikogruppe. In Stadt und Landkreis gibt es insgesamt 517 bestätigte Coronavirus-Fälle. Davon gelten 159 Personen als genesen.

17.04.20, 18.33 Uhr: Spendenaufruf: "Mission EineWelt" legt Corona-Hilfsfonds auf

Die Missionsgesellschaft "Mission EineWelt" der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) hat unter dem Eindruck der Corona-Krise einen Hilfsfonds ins Leben gerufen. Er soll Menschen in den Partnerländern der Bayerischen Landeskirche zugutekommen, etwa in armen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens, teilte die Einrichtung mit Sitz in Neuendettelsau im Landkreis Ansbach mit. Bei Mission EineWelt gehen demnach aktuell Hilferufe aus vielen Partnerkirchen ein. Der Ausbruch von Corona habe die soziale und wirtschaftliche Lage vielerorts extrem verschärft und zu großer Not geführt. So berichteten die Partnerkirchen etwa, dass zahlreiche Familien sich bereits keine Lebensmittel, Miete oder Medikamente mehr leisten könnten. Schnelle und zielgerichtete Hilfe sei daher erforderlich. "Das soll der Corona-Hilfsfonds von Mission EineWelt gewährleisten", teilte die Neuendettelsauer Missionsgesellschaft mit. Alle dafür eingehenden Spenden werden den Angaben zufolge von der Landeskirche verdoppelt.

17.04.20, 14.40 Uhr: LGL meldet aktuell 3.575 Corona-Infizierte in Mittelfranken

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen (Stand: 17.04.20, 10.00 Uhr) mitteilt, sind aktuell 3.575 Menschen in Mittelfranken mit Coronavirus-Infektionen gemeldet. Wie das Institut auf seiner Webseite veröffentlicht hat, sind das 111 Fälle mehr als am Donnerstag (16.04.20). 132 Menschen, die mit Corona infiziert waren, sind mittlerweile gestorben, 16 mehr als am Vortag. Besonders betroffen in Mittelfranken sind, gemessen an ihrer Einwohnerzahl, Fürth Land mit 330,53 Fällen pro 100.000 Einwohner sowie Nürnberg Land mit 308,75 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Insgesamt meldet das LGL bayernweit 36.520 Menschen, die mit Corona infiziert sind. Mittelfranken ist nach Schwaben gemessen an der Fallzahl pro 100.000 Einwohner am wenigsten von Corona betroffen.

17.04.20, 13.00 Uhr: 1. FC Nürnberg verschenkt weitere 1.000 Ehrentrikots in Region

Der 1. FC Nürnberg verschenkt weitere 1.000 Ehrentrikots an Menschen, die derzeit Außergewöhnliches leisten. Der Fußballzweitligist hatte schon in Nürnberg Helden des Alltags beschenkt. Nun möchte die Mannschaft auch Menschen, die in der Region derzeit Besonderes leisten, mit dieser Geste stärken. "Es ist wichtig, die 'Helden' der Krise zu stärken und sie wertzuschätzen. Das Ehrentrikot ist ein kleines Zeichen des Vereins, dass wir an die unzählig vielen Menschen, die jeden Tag an vorderster Front Großartiges leisten, denken und ihnen danken", wird Teamkapitän Hanno Behrens in der Mitteilung des Vereins zitiert. Die 1.000 Ehrentrikots sollen dieses Mal an Angestellte verschiedener Einrichtungen in Bamberg, Bayreuth, Coburg, Kulmbach, Erlangen, Würzburg, Schweinfurt, Amberg, Weiden und Neumarkt in der Oberpfalz gehen.

Vor zwei Wochen hatte der Verein bereits 1.000 Ehrentrikots an Krankenpfleger in Krankenhäusern und Kassierer sowie Regalarbeiter in Supermärkten in Nürnberg verschenkt.

17.04.20 07.00 Uhr: Schwerpunktpraxis für Covid-19-Patienten in Cadolzburg auch für Fürther Bürger

Die im Schulzentrum Cadolzburg vor einer Woche eröffnete Covid-19-Schwerpunktpraxis steht bis auf Weiteres auch Bürgerinnen und Bürgern aus Fürth zur Verfügung. Zugang zur Schwerpunktpraxis hat aber nur, wer eine vom Hausarzt eingeleitete, bestätigte Terminvereinbarung über die Koordinierungsstelle der Schwerpunktpraxis hat, so die Stadt Fürth. Die Praxis hat auch an diesem Wochenende (18./19.04.) geöffnet und die Patienten können sich an diesem Wochenende unter der Rufnummer 0151 / 55 03 19 25 melden. Das ambulante Behandlungszentrum sei für Menschen aus Stadt und Landkreis gedacht, die zum Beispiel grippeähnliche Symptome oder Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung haben und eine ärztliche Versorgung benötigen, heißt es weiter.

16.04.20, 19.36 Uhr: Nürnberger Kfz-Zulassungsstelle fährt Betrieb wieder hoch

Die Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Nürnberg wird ihren wegen der Coronakrise bislang eingeschränkten Betrieb ab Montag, 20. April 2020, wieder in Etappen hochfahren. Die Kapazitäten werden ausgeweitet. Bei der Entscheidung, in welchen Bereichen diese eingesetzt werden, stehen aktuell die Nürnberger Markenautohäuser mit ihren zahlreichen Arbeitsplätzen im Fokus, so die Verantwortlichen. In einem ersten Schritt könnten insbesondere neue und gebrauchte Fahrzeuge, die auf ihre Übergabe an die neuen Eigentümer warten, jetzt in noch größerer Zahl zugelassen werden als bisher. Für Halter von privat beziehungsweise nicht von Markenhändlern erworbenen Fahrzeugen bietet die Zulassungsstelle jede Woche etwa 200 Termine an, heißt es. Diese können über die Online-Terminreservierung auf der Homepage der Kfz-Zulassungsstelle gebucht werden.

16.04.20, 17.25 Uhr: TV-Hersteller Metz spendet 45.000 Schutzmasken

Metz stellt kurzfristig 45.000 Schutzmasken kostenfrei bereit. Der TV-Hersteller aus Zirndorf kooperiert dabei mit seinen Handelspartnern, die sich bundesweit in den kommenden Tagen mit lokalen Einrichtungen beziehungsweise Gesundheitsämtern abstimmen, wo die Masken vor Ort am dringendsten benötigt werden. Damit wollen die Verantwortlichen eine gezielte Zuteilung an Kliniken, Pflege- und weitere soziale Einrichtungen gewährleisten, so das Unternehmen. Hergestellt hat die Schutzmasken die Metz-Muttergesellschaft "Skyworth".

16.04.20, 16.12 Uhr: Fürther Ämter öffnen wieder für Publikumsverkehr

Die Stadt Fürth öffnet ab Montag, 20. April, ihre klassischen Parteiverkehrsämter wieder für den Publikumsverkehr zu den gewohnten Öffnungszeiten. Allerdings müssen Bürger bis auf Weiteres Termine mit den diversen Ämtern vereinbaren, wenn sie ein Anliegen haben:

- Bürgeramt Nord und Süd einschließlich Fundamt: Online-Terminvereinbarung

- Ausländerbehörde, Telefon: (0911) 974-2321

- Führerscheinstelle, Telefon: (0911) 974-2277

- Kfz-Zulassungsbehörde, Telefon: (0911) 974-2276

- Verkehrsbehörde/Verkehrsaufsicht, Telefon: (0911) 974-2250

- Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz, Telefon: (0911) 974-1461

Im Bürgeramt und in der Ausländerbehörde sind die Schalter zur Reglementierung des Besucheraufkommens vorerst nur in reduzierter Zahl besetzt. Zum Schutz von Besuchern und Mitarbeitern im persönlichen Gespräch sind Plexiglasabtrennungen aufgestellt.

16.04.20, 14.45 Uhr: LGL meldet 3.464 Menschen in Mittelfranken mit Corona-Infektion

In Mittelfranken sind laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen aktuell (Stand: 16.04.20, 10.00 Uhr) 3.464 Menschen mit Coronavirus-Infektionen gemeldet. Wie das Institut auf seiner Webseite mitteilt, sind das 90 Fälle mehr als am Mittwoch (15.04.20). 116 Menschen, die mit Corona infiziert waren, sind mittlerweile gestorben, acht mehr als am Vortag.

Besonders betroffen in Mittelfranken sind, gemessen an ihrer Einwohnerzahl, Fürth Land mit 322,86 Fällen pro 100.000 Einwohner sowie Nürnberg Land mit 302,88 Fällen pro 100.000 Einwohner. Insgesamt meldet das LGL bayernweit 35.523 Menschen, die mit Corona infiziert sind. Mittelfranken ist nach Schwaben gemessen an der Fallzahl pro 100.000 Einwohner am wenigsten von Corona betroffen.

16.04.20, 12.20 Uhr: Stadt Fürth öffnet Recyclinghöfe

Ab Montag, 20. April, öffnet die Stadt Fürth den Recyclinghof Atzenhof und den Recyclinghof Süd in der Karolinenstraße 148 sowie den Kompostplatz in Burgfarrnbach. Wegen der Coronakrise wird der Service allerdings nur eingeschränkt verfügbar sein. Denn im Zuge von Vorsichtsmaßnahmen setzt die Stadt Fürth weniger Personal an den Recyclinghöfen ein. Um das Übertragungsrisiko weiter zu minimieren, wird es an allen drei Anlagen eine Blockabfertigung geben. Die Verantwortlichen gehen davon aus, so etwa 500 Fahrzeuge am Tag abfertigen zu können. Anlieferungen, die nicht unbedingt notwendig sind und verschoben werden können, so die Stadt Fürth, sollten vermieden werden. Wer zum Recyclinghof möchte, muss vorher einen Termin vereinbaren. Der Recyclinghof Atzenhof hat von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet. Termine können unter der 0911 / 81 01 524 vereinbart werden. Der Recyclinghof Süd öffnet ebenfalls von Montag bis Freitag, allerdings erst um 10 Uhr. Dafür bleibt die Anlage bis 17.30 Uhr geöffnet. Termine gibt es unter der 0911 / 70 66 66. Den Kompostplatz Burgfarrnbach können Bürger von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 15.30 Uhr nutzen. Hier ist keine Terminvereinbarung notwendig.

16.04.20, 6.10 Uhr: Polizei Ansbach erhält Stoffmasken

Die Polizei Ansbach bekommt heute 100 selbstgenähte Stoffmasken vom städtischen Kinderhaus Kunterbunt überreicht. Die Masken wurden extra in blau und damit passend zur Polizeiuniform angefertigt, teilt Anne Ziegler, Pressesprecherin der Stadt Ansbach mit. Bereits seit Ende März ist das Kinderhaus Kunterbunt mit dem Nähen der Stoffmasken beschäftigt. Da das Kinderhaus und dessen Außenstelle TIZ-Kids nicht für die Kinder-Notbetreuung eingesetzt werden, nutzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die freie Zeit zum Nähen. Zwar handelt es sich dabei nicht um einen medizinischen Schutz, dennoch können beim Tragen der Masken aus Stoff und Vlies Mitmenschen geschützt werden, heißt es weiter. Insgesamt 1.300 Masken wurden bereits genäht und unter anderem an Seniorenheime verteilt.

© BR

Das städtische Kinderhaus Kunterbunt hat der Polizei Ansbach 100 Stoffmasken genäht. Die Masken wurden extra in blau und damit passend zur Polizeiuniform angefertigt.

15.04.20, 19.30 Uhr: Waffenmesse IWA OutdoorClassics findet 2020 nicht statt

Die NürnbergMesse hat sich aufgrund der Corona-Pandemie dazu entschlossen, die Waffenmesse IWA OutdoorClassics im September 2020 abzusagen. Das teilte die Messe in einer Mitteilung mit. Demnach stelle die derzeitige Krise die Branche vor bislang unbekannte Herausforderungen und führe zu einer sinkenden Investitionsbereitschaft, verbunden mit Umsatzrückgängen und Produktionsstopps. Gleichzeitig würden die Planungen für die Messebesucher durch die derzeitigen Reiserestriktionen erschwert. Zuvor war die Messe wegen des Coronavirus bereits von März in den September verschoben worden. Die IWA ist eigenen Angaben zufolge die führende Messe für Sicherheit, Schießsport und Jagd. Jedes Jahr präsentieren 1.550 Aussteller die Neuheiten der Branche. Die IWA lockt jährlich rund 45.500 Besucher ins Nürnberger Messegelände.

15.04.20, 18.15 Uhr: Bundeskanzlerin Merkel äußert sich zu weiteren Corona-Maßnahmen

Nach der Telefonkonferenz mit den Länderchefs, informiert Bundeskanzlerin Merkel in einer Pressekonferenz über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. So sollen etwa Großveranstaltungen bis Ende August untersagt sein. --> Alle News hier im Liveticker.

15.04.20, 15.00 Uhr: LGL meldet 3.374 Coronavirus-Infizierte in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen gibt es in Mittelfranken derzeit 3.374 Coronavirus-Infektionen (Stand 15.04.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Dienstag (14.04.20) waren es 108 Infizierte weniger. Insgesamt sind laut LGL 108 Menschen in Mittelfranken gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Bayernweit gibt es 34.664 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 16.310 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 15.668 Coronavirus-Infektionen gezählt, die wenigsten in Unterfranken (2.615).

15.04.20, 10.00 Uhr: Bürgerstiftung Erlangen mit Spendentopf "CoronaNothilfe"

Die Bürgerstiftung Erlangen richtet einen Spendentopf "CoronaNothilfe" ein, da viele Bürgerinnen und Bürger Bedürftige auch finanziell unterstützen möchten. Diese Hilfen sollen in der CoronaNothilfe gebündelt werden. Aus dem Topf sollen insbesondere Senioren, Familien und Kinder in schwierigen sozialen Lagen, ausländische Studierende in finanziellen Notsituationen und auch kleine, gemeinnützige Organisationen, die dringend Unterstützung benötigen, entlastet werden und überbrückend Hilfen erhalten. Laut Oberbürgermeister Florian Janik soll die Nothilfe unbürokratisch und sehr schnell einspringen, "wo es noch keine gesetzlich geregelten Zugänge zu Pflichtleistungen gibt". Dies sei eine große Entlastung und Beruhigung für Betroffene, so Janik. Über den Förderantrag auf der Internetseite der Bürgerstiftung können die Anträge für eine Nothilfe gestellt werden.

14.04.20, 18.35 Uhr: Adidas soll Milliardenkredit erhalten

Der Sportartikelhersteller Adidas erhält einen milliardenschweren Kredit in der Corona-Krise. Wie das Herzogenauracher Unternehmen am Abend mitteilte, habe die Bundesregierung die Genehmigung für einen sogenannten Konsortialkredit in Höhe von 3 Milliarden Euro genehmigt. Davon werden 2,4 Milliarden Euro von der staatseigenen Förderbank KfW getragen, weitere 600 Millionen Euro von einem Bankenkonsortium.

Solange der noch abzuschließende Kredit läuft, zahlt Adidas keine Dividende mehr aus. Darüber hinaus hat der Vorstand entschieden, heuer auf seine Bonuszahlungen zu verzichten, außerdem sollen Boni für weitere Führungskräfte entfallen. Mit den lokalen Betriebsräten in Deutschland würden Vereinbarungen für eine Arbeitszeitreduzierung "für einige Mitarbeitergruppen" getroffen. Der Konzern verzeichnet nach eigenen Angaben weltweit deutliche Rückgänge bei Umsatz und Gewinn.

14.04.20, 14.35 Uhr: LGL meldet 3.266 Infizierte

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet mit Stand heute (Dienstag, 14.04., 10:00 Uhr) insgesamt 3.266 Corona-Infizierte in Mittelfranken. Das sind 64 mehr als am Ostermontag, so das LGL auf seiner Homepage. 87 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher insgesamt in Mittelfranken gestorben, drei mehr als gestern. Mit einer Fallzahl von 185 Infizierten pro 100.000 Einwohnern ist Mittelfranken nach Schwaben (161) weiterhin der am geringsten betroffene bayerische Regierungsbezirk. Im gesamten Freistaat sind pro 100.000 Einwohner 259 Menschen infiziert, in Deutschland liegt die Zahl bei 150 pro 100.000 Einwohnern.

14.04.20, 13.30 Uhr: Fürther Online-Druckerei stellt Gesichtsmasken her

Wie die Onlinedruckerei Onlineprinters mit Sitz in Fürth mitteilt, hat das Unternehmen einen Teil der Fertigung auf die Herstellung von Gesichtsmasken umgestellt. Normalerweise werden dort gewerbliche Drucksachen hergestellt. Gestartet werde die Maskenproduktion mit einer Menge von bis zu 10.000 Stück pro Woche, heißt es. Nach Bedarf könnten die Kapazitäten ausgeweitet werden. "Die ersten Gesichtsmasken gehen an unsere Mitarbeiter und ihre Familien. Auch für soziale oder karitative Einrichtungen an unseren Unternehmensstandorten Neustadt an der Aisch und Fürth stellen wir 10.000 Stück zur Verfügung", heißt es in der Mitteilung. Die Masken sollen online angeboten werden, sind bei 60 Grad Celsius waschbar und in verschiedenen Ausführungen erhältlich.

14.04.20, 9.40 Uhr: Sechs Heimbewohner eines Seniorenheims in Pappenheim sterben

Extrem dramatisch sind die Ostertage in einem Seniorenheim in Pappenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen verlaufen: Wie das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen mitteilt, starben seit Mitte vergangener Woche über Ostern sechs Bewohnerinnen und Bewohner an einer Corona-Infektion. Demnach starb zunächst eine Bewohnerin des Georg-Nestler-Hauses. Daraufhin wurden die insgesamt 42 Heimbewohnerinnen und -bewohner sowie das Pflegepersonal auf das Sars-CoV-2-Virus getestet, so die Pressesprecherin des Landratsamtes, Lena Kagerer. Bei insgesamt 29 Seniorinnen und Senioren sowie bei acht von 21 getesteten Mitarbeitenden fiel der Test positiv aus. Alle Bewohner wurden daraufhin in Einzelzimmer insoliert. Wie das Landratsamt betont, war die Pflege aller Heimbewohner immer gewährleistet.

Bis Ostermontag starben fünf weitere Corona-infizierte Heimbewohner. Sie alle waren den Angaben zufolge intensive Pflegefälle. Die Entwicklung sei rasend gewesen, so die Sprecherin. Die Heimleitung setze nun in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und einem Versorgungsarzt einen Notfallplan um. Die Kontakte zur Außenwelt wurden noch stärker reduziert, so kümmere sich derzeit ein einziger Heimarzt um die Patienten und Patientinnen. Zudem erhalte die Einrichtung zusätzliches Schutzmaterial. Wie die Heimleitung mitteilt, ist die Situation für das Pflegepersonal wie auch für die Heimbewohner extrem belastend.

13.04.20, 16.26 Uhr: Ausgangsbeschränkungen an Ostern – Polizei in Mittelfranken zieht positive Bilanz

Bezüglich Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen am Osterwochenende zieht die Polizei in Mittelfranken eine positive Bilanz. Am Ostermontag hätten die Einsatzkräfte bis zum Nachmittag keinen Verstoß geahndet, so die Polizei. Rund 100 Kontrollen führten die Polizisten durch und stellten dabei 31 Verstöße fest. Die Innenstädte von Nürnberg und Fürth seien zudem nahezu leer gewesen, Ausflugsziele im Großraum wären nur wenig frequentiert gewesen. Allerdings lud das Wetter in Mittelfranken am Nachmittag nicht zu langen Ausflügen ein.

13.04.20, 14.48 Uhr: LGL meldet 3.202 Infizierte

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet mit Stand heute (Montag, 13.04., 10:00 Uhr) insgesamt 3.202 Corona-Infizierte in Mittelfranken. Das sind 73 mehr als gestern, so das LGL auf seiner Homepage. 84 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Im Vergleich zu gestern sind das acht Personen mehr. Mit einer Fallzahl von 180,86 Infizierter pro 100.000 Einwohnern ist Mittelfranken nach Schwaben (159,66) am geringsten betroffen in Bayern. Landesweite sind pro 100.000 Einwohner 254,87 Menschen infiziert.

13.04.20, 13.58 Uhr: Stadt Nürnberg meldet 852 identifizierte Infektionsfälle

Die Stadt Nürnberg meldet bis zum heutigen Ostermontag, 12.45 Uhr, 852 identifizierte Infektionsfälle. 597 davon befänden sich in Quarantäne, daraus entlassen wurden weitere 255 Menschen. Gestorben seien demnach mittlerweile zwölf Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass die Zahlen "die aktuelle Situation nicht ganz exakt wiedergeben". Durch die Umstellung der Fallerfassung in eine neue Datenbank käme es zu Verzögerungen bei der Erfassung von Fällen.

12.04.20, 14.50 Uhr: LGL meldet 3.129 Infizierte

In Mittelfranken sind Stand heute (12.04.20, 10.00 Uhr) 3.129 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 86 mehr als gestern, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Insgesamt sind bisher 76 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren, zwei mehr als gestern. Pro 100.000 Einwohner sind in Mittelfranken 177 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach Schwaben (157 Fälle) hat der Regierungsbezirk die wenigsten Coronainfektionen im Freistaat.

© BR

Die Bayern haben die Ausgangsbeschränkungen schon sehr stark verinnerlicht. Sowohl am Karfreitag als auch am Samstag darauf musste die Polizei nur in wenigen Ausnahmefällen bei Verstößen eingreifen.

11.04.20, 15.01 Uhr: LGL meldet 3.043 Infizierte

Stand heute (Samstag, 11.04.20) sind in Mittelfranken 3.043 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 62 Menschen mehr als gestern (Freitag, 10.04.20), teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Die Anzahl der Menschen, die durch die Folgen des Virus gestorben sind, ist auf 74 angestiegen. Das sind drei mehr als gestern.

11.04.20, 14.25 Uhr: Gericht untersagt Veranstaltung zum gemeinsamen Bücherlesen

Das Bayerische Verwaltungsgericht Ansbach hat eine Veranstaltung zum öffentlichen Bücherlesen in Nürnberg untersagt. Ein Mann wollte Menschen animieren, sich am Ostersonntag im Marienbergpark zum gemeinsamen Lesen zu treffen. Er hatte eine Ausnahme des aktuell geltenden Versammlungsverbots beantragt. Dieser Antrag wurde abgelehnt, teilte das Gericht mit. Ursprünglich war geplant, dass die Teilnehmer mit einem Mindestabstand von zwei Metern voneinander entfernt sitzen und ein Buch lesen. Zunächst hatte die Stadt Nürnberg die Veranstaltung untersagt. Nun hatte der Antragsteller auch vor dem Verwaltungsgericht keinen Erfolg, da die Verantwortlichen eine Menschenansammlung befürchteten, die nicht mit den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus vereinbar gewesen wäre.

11.04.20, 12.40 Uhr: Nürnberger Flughafen für Rettungs- und Frachtflüge weiter in Betrieb

Der Passagierverkehr auf Bayerns Flughäfen ist aufgrund der Coronakrise fast völlig zum Erliegen gekommen. Der Airport Nürnberg ist aber weiter für Rettungs- und Frachtflüge geöffnet, genauso wie der Münchner Flughafen. Auch für Rückholaktionen von im Ausland gestrandeten Deutschen und für Sonderflüge mit Erntehelfern aus Osteuropa wird der Betrieb aufrechterhalten. Der Großteil der Flughafen-Beschäftigten befindet sich derzeit in Kurzarbeit. Die Airlines nutzten den Stillstand für Wartungsarbeiten an ihren geparkten Maschinen, so ein Sprecher des Nürnberger Albrecht-Dürer-Airports.

11.04.20, 9.54 Uhr: Playmobil bringt eigene Schutzmaske auf den Markt

Der Spielzeughersteller Playmobil produziert eine wiederverwendbare "Nase-Mund-Maske", die ab Dienstag online auf der Unternehmenswebseite bestellt werden kann. Das Unternehmen mit Sitz in Zirndorf verkauft die Masken für 4,99 Euro pro Stück. Dabei geht jeweils ein Euro an den Corona-Nothilfefonds vom Deutschen Roten Kreuz. Nachdem die Brandstätter Gruppe zunächst ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit mit Masken versorgt, wird der Artikel jetzt auch allen interessierten Menschen angeboten. Die Masken sind ab Dienstag international bestellbar, so das Unternehmen.

10.04.20, 16.35 Uhr: Erntehelfer aus Bukarest in Nürnberg gelandet

Eine Maschine mit 187 Ernte- und Saisonhelfern aus Bukarest ist am späten Nachmittag am Nürnberger Flughafen gelandet. Allerdings rund zweieinhalb Stunden später als eigentlich geplant, denn bis zum frühen Nachmittag war nicht sicher, ob der Sonderflieger aus Rumänien überhaupt starten darf. Später am Abend soll ein zweites Flugzeug aus der rumänischen Stadt Iași 167 weitere Erntehelfer nach Nürnberg bringen.

10.04.20, 14.50 Uhr: LGL meldet 2.981 Corona-Infizierte

Stand heute (Freitag, 10.04., 10:00 Uhr) sind in Mittelfranken 2.981 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 224 Menschen mehr als gestern (Donnerstag, 09.04.), teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Die Anzahl der Menschen, die durch die Folgen des Virus gestorben sind, ist auf 71 angestiegen, das sind fünf mehr als gestern.

09.04.20, 14.15 Uhr: LGL meldet 2.757 Coronavirus-Infektionen in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es in Mittelfranken derzeit 2.757 Coronavirus-Infektionen (Stand 09.04.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Mittwoch (08.04.20) waren es 124 Infizierte weniger. Bayernweit gibt es demnach 29.262 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 9.330 als genesen. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 13.116 Coronavirus-Infektionen gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

09.04.20, 14.00 Uhr: Durchfahrt-Teststation in Fürth soll erweitert werden

Fürths Oberbürgermeister, Thomas Jung (SPD), hat heute über die aktuelle Corona-Lage in der Stadt informiert. So kündigte Jung an, dass die Kapazitäten der "Drive-Through" Teststation nach Ostern verdoppelt werden. Nach den Feiertagen sollen dann 200 Bürger der Stadt und des Landkreises täglich auf das Virus getestet werden können, so Jung. Weiterhin sollen nur Personen an der Teststation vorfahren, die vom Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB eine entsprechende Überweisung bekommen haben. --> Hier geht es zum vollständigen Artikel

09.04.20, 13.30 Uhr: IHK bietet fremdsprachige Unterstützung zu Corona-Hilfen

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken bietet in Kooperation mit dem Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer e. V. (AAU) Informationen zu Corona-Hilfen in verschiedenen Sprachen an. Dieser Schritt sei notwendig, da manche Unternehmen Probleme mit der deutschen Verwaltungssprache und juristischen Fachbegriffen hätten, heißt es in einer Mitteilung der IHK. Damit die Sprachbarrieren bei den komplexen Angeboten zu den Corona-Hilfen überwunden werden, unterstützt der AAU die IHK-Angebote ab sofort in folgenden Sprachen: Arabisch, Belarussisch, Chinesisch, Dari/Farsi, Englisch, Französisch, Paschtu, Russisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch, Urdu und Vietnamesisch. Auf der IHK-Homepage ist ein entsprechender Link zu den Kontaktdaten der AAU-Ansprechpartner eingerichtet.

08.04.20, 16.15 Uhr: Plakataktion in Feuchtwangen schenkt Zuversicht durch Poesie

Weil es in der aktuellen Corona-Krise gute Nachrichten braucht, haben die Feuchtwanger Kreuzgangspiele eine Plakataktion gestartet. Rund um den Kreuzgang haben die Künstler Zuversicht schenkende Zitate aus William Shakespeares Stück "Ende gut, alles gut" und "Dracula" von Bram Stoker aufgehängt, heißt es in einer Mitteilung. Auf einem Plakat heißt es beispielsweise "Mög‘ alles glücklich enden und bittres Leid in süße Lust sich wenden". Die Sätze aus den Stücken sollen im Angesicht der Corona-Krise auf ein besseres Später verweisen, in dem das Glück groß sein wird. Laut Organisatoren sollen diese Worte gerade in der aktuellen Zeit gelesen werden. Insgesamt seien sechs Zitate ausgewählt worden, die nun auf großen Plakaten rund um den Kreuzgang zu lesen sind.

08.04.20, 14.45 Uhr: LGL meldet 2.633 Coronavirus-Infektionen in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es in Mittelfranken derzeit 2.633 Coronavirus-Infektionen (Stand 08.04.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Dienstag (07.04.20) waren es 200 Infizierte weniger in Mittelfranken. Bayernweit gibt es demnach 28.053 Infizierte. Von der Gesamtzahl gelten 7.900 Fälle als genesen. Insgesamt sind 589 Menschen laut LGL in Bayern durch das Virus gestorben. Die meisten Fälle der Infizierten werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 12.735 Coronavirus-Infektionen gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

08.04.20, 13.45 Uhr: 8.000 Schutzmasken an Martha-Maria-Krankenhaus gespendet

Das Nürnberger Martha-Maria-Krankenhaus hat 8.000 Schutzmasken des Typs FFP-2 als Spende erhalten, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums. Demnach habe der Rotary Club Nürnberg-Fürth die Masken im Wert von 25.000 Euro über Kontakte in China an das Klinikum spenden können. "Da uns über offizielle Stellen oder Krisenstäbe bisher leider sehr wenig Ware erreicht hat, sind wir froh, dass uns der Rotary Club Nürnberg-Fürth so großartig unterstützt hat", so Karsten Pohle, Ärztlicher Direktor des Martha-Maria-Krankenhauses in Nürnberg und selbst Mitglied im Rotary-Club. Die Masken werden dringend benötigt, heißt es in der Mitteilung weiter. Diese seien unerlässlich für die Sicherheit bei Patienten, Bewohnern und Mitarbeitenden in allen Einrichtungen.

08.04.20, 12.00 Uhr: Fürther Metropolmarathon wird auf 2021 verschoben

Der "Metropolmarathon", der am 23. und 24.Mai in Fürth stattfinden sollte, ist abgesagt. Laut einer Mitteilung der Stadt Fürth soll der Marathon dafür ins kommenden Jahr verschoben werden. "Wir bedauern die Entscheidung, die uns sehr schwer gefallen ist, sorgen uns aber in erster Linie um das Wohl aller Starter, Zuschauer und der rund 1.300 Helferinnen und Helfer", so Sportreferent und Bürgermeister Markus Braun. Ein Alternativtermin im Herbst sei wegen der Vielzahl an Laufveranstaltungen keine Option. Die Startplätze dieses Jahres sollen zudem ins kommende Jahr übertragen werden, bereits geleistete Zahlungen würden auf Wunsch zurückerstattet. Zum "Metropolmarathon" wurden laut Angaben der Stadt rund 5.000 Läufer und 25.000 Zuschauer erwartet.

07.04.20, 14.31 Uhr: Live-Aufnahmen auf Nano-Ebene: Erlanger Wissenschaftler beobachten Coronavirus-Wachstum

In Erlangen sind ab sofort Live-Videoaufnahmen von lebenden Coronaviren mit einem hochleistungsfähigen Mikroskop möglich. Eine Kooperation der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) und des Max-Planck-Instituts erhofft sich dadurch, Therapien gegen die Covid-19-Erkrankung zu entwickeln, gab das Institut bekannt.

Mit dem Bildgebungsverfahren "iScat" möchten die Wissenschaftler live verfolgen, wie lebende Zellen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert werden. Wie die einzelnen Schritte bei einer solchen Infektion ablaufen, ist laut des Direktors am Erlanger Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Vahid Sandoghdar, nicht genau bekannt. "Wie lange es dauert, bis ein Virus in eine menschliche Zelle eindringt, sich dort vermehrt und die neue Virusgeneration freigesetzt wird, die ihrerseits wieder Zellen befällt" sei ein wichtiger Faktor, so Sandoghdar weiter. Dies könne nun mit dem sogenannten "Coronaskop", wie der Erlanger Wissenschaftler es nennt, in Live-Videoaufnahmen beobachtet werden.

Die Technik iScat steht für "interferometric scattering" – also interferometrische Streuung – und hat Sandoghdar mit seinem Team bereits in den vergangenen Jahren entwickelt. Jetzt soll das Instrument das etwa 100 Nanometer große Coronavirus anhand von Interferenzmustern analysieren, die entstehen, wenn Licht an den Partikeln gestreut wird.

07.04.20, 14.15 Uhr: Über 2.400 Corona-Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken sind bis heute (Dienstag, 07.04.) 2.433 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Das sind 153 mehr gemeldete Fälle als gestern (Montag, 06.04.). Die Regierungsbezirke Mittelfranken und Schwaben haben bayernweit mit 137 bzw. 129 Infizierten pro 100.000 Einwohner die niedrigsten Fallzahlen. Insgesamt 44 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, starben bisher in Mittelfranken.

07.04.20, 11.13 Uhr: Wöhrl produziert Gesichtsmasken

Nürnberg – Die Nürnberger Modekette Wöhrl hat die insolvente Schneiderei „Nadel & Zwirn“ aus der Insolvenz heraus übernommen. Alle 27 Arbeitsplätze der Änderungsschneiderei mit Sitz in Nürnberg blieben erhalten, teilte Wöhrl mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Nadel & Zwirn“ war bereits in der Vergangenheit unter anderem für die Wöhrl-Modehäuser tätig. Ab sofort produziert die Schneiderei textile Gesichtsmasken für den privaten Gebrauch. Mit bis zu 1.000 Masken pro Tag sei die Produktion voll ausgelastet, teilte Wöhrl mit. Der Verkauf soll in Kürze starten.

07.04.20, 9.45 Uhr: Kirchentag auf dem Hesselberg findet nicht statt

Der Bayerische Evangelische Kirchentag an Pfingsten auf dem Hesselberg wird in diesem Jahr wegen der anhaltenden Beschränkungen durch die Corona-Pandemie abgesagt. Dies sei das erste Mal in fast 70 Jahren, dass der Kirchentag ausfällt, teilt Wassertrüdingens Dekan Hermann Rummel mit. Das Dekanat Wassertrüdingen ist Veranstalter des Kirchentags. Das 69. Treffen der evangelischen Kirchengemeinde auf dem Hesselberg hätte traditionell am Pfingstmontag (01.06.20) stattgefunden. So wie sich die Lage aktuell entwickle, sei nicht erkennbar, dass der Gottesdienst und die anderen Veranstaltungen des Kirchentages mit mehr als tausend Gästen möglich sei, heißt es in der Erklärung des Dekans weiter.

07.04.20, 7.31 Uhr: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Ansbach

Im Landkreis Ansbach sind zwei weitere Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle im Landkreis auf vier, teilte das Landratsamt mit. Bei allen Toten handelt es sich um Senioren, die zur Risikogruppe zählen, so die Behörde weiter.

Inzwischen müsse man davon ausgehen, "dass die Region flächendeckend betroffen ist", erklärte die Leiterin des Gesundheitsamtes, Franziska Lenz. Covid-19-Erkrankungen seien inzwischen in fast jeder Gemeinde im Landkreis bekannt und die Dunkelziffer sei hoch. Seit gestern haben sich zehn weitere Personen aus Stadt und Landkreis Ansbach mit dem Coronavirus infiziert, die Zahl stieg auf 343. Von ihnen stammen den Angaben zufolge 67 aus dem Ansbacher Stadtgebiet, die übrigen aus dem Landkreis.

06.04.20, 14:15 Uhr: 186 neue Corona-Fälle in Mittelfranken

In Mittelfranken sind bis heute (Montag, 06.04.) 2.280 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Das sind 186 mehr gemeldete Fälle als am Sonntag, den 5.April. Die Regierungsbezirke Mittelfranken und Schwaben haben bayernweit mit knapp unter 120 Infizierten pro 100.000 Einwohner die niedrigsten Fallzahlen. Insgesamt 35 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, starben bisher in Mittelfranken.

06.04.20, 14:00 Uhr: Polizei zieht Wochenendbilanz - 7.050 Verstöße

Die Polizei Mittelfranken hat am vergangenen Wochenende mehr Verstöße gegen die wegen der Corona-Pandemie geltenden Regelungen festgestellt als am Wochenende davor (27. – 30. März). Wie das Polizeipräsidium mitteilte, haben Polizeibeamte von Freitag bis Montagfrüh insgesamt 6.650 Kontrollen durchgeführt. Dabei haben sie 7.050 Verstöße festgestellt, davon wurden 1.030 mit Bußgeldern geahndet. Darunter war das Verlassen der Wohnung ohne einen triftigen Grund oder das Treffen mehrerer Personen etwa zum Grillen, berichtet ein Polizeisprecher Wolfgang Prehl. Mit Blick auf das bevorstehende Osterwochenende bittet die Polizei Mittelfranken, sich weiterhin an die Vorgaben zu halten.

06.04.20, 11.14 Uhr: Fünf weitere Corona-Todesfälle im Pflegeheim Langenzenn

Im AWO-Pflegeheim in Langenzenn im Landkreis Fürth sind am Wochenende fünf weitere Bewohner an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit habe sich die Zahl der Todesfälle auf acht erhöht, sagte Heimleiter Robert Schneider auf BR-Anfrage. Inzwischen sind demnach 62 Personen mit dem Virus infiziert, sechs mehr als noch am Freitag. Weil auch Dutzende Pflegekräfte positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sind kurzfristig etwa 20 neue Pflegerinnen und Pfleger von Zeitarbeitsfirmen nach Langenzenn beordert worden, um die Versorgung der Bewohner aufrecht zu erhalten. Derzeit sind dort 113 Seniorinnen und Senioren untergebracht.

05.04.20, 14.30 Uhr: Über 2.000 Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken sind bis heute (Sonntag, 05.04.) 2.094 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Das sind 131 mehr gemeldete Fälle als gestern (Samstag, 0404.). Die Regierungsbezirke Mittelfranken und Schwaben haben bayernweit mit knapp unter 120 Infizierten pro 100.000 Einwohner die niedrigsten Fallzahlen. Insgesamt 33 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, starben bisher in Mittelfranken.

05.04.20, 09.00: Uniklinik Erlangen darf Immunplasma herstellen

Das Universitätsklinikum Erlagen darf jetzt therapeutisches Plasma zur Behandlung von schwer erkrankten COVID-19 Patienten herstellen. Es sei eine der ersten Einrichtungen in Deutschland, die dafür die behördliche Genehmigung erhalten habe, so das Klinikum in der Mitteilung. Aktuelle wissenschaftliche Daten würden darauf hinweisen, dass durch COVID-19 Immunplasma eine deutliche Abschwächung der lebensbedrohlichen Verläufe möglich sei. Das Verfahren könnte die Therapie deutlich verbessern und tödliche COVID-19-Infektionen könnten verhindert werden. -- hier zum ausführlichen Artikel

04.04., 15:11: 276 neue Corona-Fälle in Mittelfranken

In Mittelfranken sind bis heute (Samstag, 04.04.) 1.963 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit. Das sind 276 mehr gemeldete Fälle als gestern (Freitag, 03.04.). Die Regierungsbezirke Mittelfranken und Schwaben haben bayernweit die niedrigsten Fallzahlen pro 100.000 Einwohner. Diese liegen bei knapp 111 Infizierten. Insgesamt 29 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, starben bisher in Mittelfranken.

03.04.20, 19.27: 1. FCN verschenkt Ehrentrikots an "Helden des Alltags"

Als ein Zeichen der Wertschätzung hat der 1. FC Nürnberg zusammen mit seinem Hauptsponsor 1.000 "Ehrentrikots" an Mitarbeiter von Krankenhäusern und Supermärkten verschenkt. "Nürnberg sagt Danke!" steht in großen Lettern auf den Shirts. Es ginge darum, allen Menschen herzlich Danke zu sagen, die derzeit auf Intensivstationen oder an Supermarktkassen großen Einsatz zeigten und dadurch auch einer erhöhten Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus ausgesetzt seien, teilte der Verein mit.

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Der 1. FC Nürnberg hat zusammen mit seinem Hauptsponsor 1000 limitierte Ehrentrikots an Mitarbeiter in Krankenhäusern und Supermärkten verschenkt.

03.04.20, 14.25: Bayernweit niedrigste Zahl an Neuinfektionen in Mittelfranken

In Mittelfranken sind seit gestern (02.04.2020) 118 neu mit dem Coronavirus infizierte Menschen gemeldet worden. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist das die niedrigste Zahl an Neuinfektionen aller bayerischen Regierungsbezirke. Insgesamt sind somit 1.687 Fälle bekannt. Auch bei der Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner meldet Mittelfranken mit 95 den niedrigsten Wert im Freistaat. Bisher sind dort 25 an Covid-19 erkrankte Menschen gestorben, fünf mehr als gestern.

03.04.20, 12.20 Uhr: Spendenkampagne für freischaffende Künstler

Der Verein "Freunde der Staatsoper Nürnberg" hat eine Spendenkampagne  gestartet, die rund 100 Freischaffende Künstler aller Sparten unterstützen soll. Wie die Geschäftsführerin des Vereins mitteilt, sind rund 100 Künstlerinnen und Künstler am Staatstheater Nürnberg von den ausgefallenen Vorstellungen betroffen. Im Gegensatz zu den etwa 600 fest angestellten Ensemblemitgliedern erhalten sie im Augenblick keinerlei Zahlungen, weil ihre Gagen direkt an die jeweiligen Vorstellungen gekoppelt sind. Bislang hätten die Freunde der Staatsoper bereits eine fünfstellige Summe aufgebracht, diese soll aber durch Spenden auf mindestens 50.000 Euro aufgestockt werden, damit die Künstler eine Einmalzahlung von bis zu 1.000 Euro erhalten können. Nun hoffen die Initiatoren der Spendenkampagne noch auf die Unterstützung der breiten Öffentlichkeit. Deswegen wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

03.04.20, 6.29 Uhr: Starker Anstieg der Corona-Infektionen im Landkreis Ansbach

Wie das Landratsamt Ansbach meldet, gibt seit heute (03.04.20) 22 weitere Infektionsfälle im Landkreis Ansbach und der Stadt Ansbach. Gestern hatte es bereits 49 neue Fälle gemeldet. Damit gibt es nun im Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes Ansbach insgesamt 265 mit dem Coronavirus infizierten Personen, 221 davon stammen aus dem Landkreis Ansbach.

02.04.20, 17.00 Uhr: Viele Bewohner im Langenzenner Seniorenheim mit Corona infiziert

In einem Altenheim in Langenzenn (Lkr. Fürth) sind überdurchschnittlich viele Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Bei fast der Hälfte der 113 Heimbewohner wurde das Coronavirus nachgewiesen. Drei infizierte Bewohner seien inzwischen verstorben, sagte der Geschäftsführer des AWO-Seniorenheims Robert Schneider dem BR. Alle drei hätten massive Vorerkrankungen gehabt. Insgesamt sei aktuell bei 47 Bewohnern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Vom Personal hätten sich 16 Personen infiziert. Allerdings lägen eine Reihe von Testergebnissen noch nicht vor. --> Zum ausführlichen Artikel

02.04.20, 14.45 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten steigt auf 1.569

Diese Zahl meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Mittelfranken ist damit, gemessen an der Einwohnerzahl, der am wenigsten betroffene Regierungsbezirk in Bayern. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der Infizierten um 195 gemeldete Fälle an. Bisher sind in Mittelfranken 20 Menschen, die mit dem neuen Virus infiziert waren, gestorben. Auch das ist die niedrigste Zahl in ganz Bayern.

02.04.20, 11.38 Uhr: Corona-Ausbruch in einem Altenheim in Schwanstetten

Im Seniorenhof Schwanstetten ist eine erhöhte Anzahl von Corona-Infizierten festgestellt worden. Nach einer ersten bestätigten Infektion wurden alle Mitarbeitenden und BewohnerInnen vom zuständigen Gesundheitsamt getestet. Sechs Mitarbeitenden und fünf Bewohner sind betroffen und an Covid-19 erkrankt. Das Gesundheitsamt stehe in einem engen Austausch mit der Einrichtung sowie den Angehörigen, um eine bestmögliche Versorgung aller Bewohner sicherzustellen.

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Laut dem Landratsamt Roth haben sich sechs Mitarbeiter und fünf Heimbewohner im Seniorenheim Schwanstetten (Lkr. Roth) mit Corona infiziert. Das Gesundheitsamt steht mit der Einrichtung in engem Kontakt.

02.04.20, 10.36 Uhr: "Rock im Park" soll stattfinden

Die Vorbereitungen für das Musik-Festival auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände laufen auf Hochtouren. Die Veranstalter gehen derzeit davon aus, dass das Festival Anfang Juni trotz Corona-Krise wie geplant stattfinden kann. Das Gleiche gelte auch für das Zwillings-Festival "Rock am Ring". Nach Angaben einer Sprecherin beobachte man die Situation aber genau, die Gesundheit von Festivalbesuchern, Künstlern und Mitarbeitern habe oberste Priorität.

02.04.20, 5.46 Uhr: Lichtenau feiert Gottesdienste auf YouTube

Die Kirchengemeinde Lichtenau im Landkreis Ansbach hat sich ihren eigenen YouTube-Kanal eingerichtet. Damit wollen die Verantwortlichen fränkische Gottesdienste in die Wohnzimmer der Gemeinde zu bringen. Wie Pfarrer Claus Ebeling mitteilt, lerne die Kirchengemeinde in der Zeit der Corona-Krise neue Wege zu gehen. Interessierte können auf der Plattform YouTube den Kanal "Kirchengemeinde Lichtenau" finden. Zur Premiere hat das Pfarramt eine fränkische Passion online gestellt. Zu sehen ist ein Mundartgottesdienst begleitet von Orgel, Gitarre, Posaune und Gesang. "Wir wollen nahe an den Menschen bleiben", sagt der Gemeindepfarrer.

01.04.20, 18.36 Uhr: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Fürth

Im Landkreis Fürth sind heute Nachmittag zwei weitere Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben: Die beiden Patienten, eine Frau und ein Mann, waren den Angaben zufolge über 90 Jahre alt und litten dem Landratsamt mit Sitz in Zirndorf zufolge beide an Vorerkrankungen. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus registrierten Toten erhöhte sich damit im Landkreis auf fünf. Derzeit sind den Behörden 152 Corona-Infizierte bekannt, 13 Menschen gelten inzwischen wieder als gesund.

01.04.20, 15.15 Uhr: Uniklinik Erlangen sucht genesene Corona-Patienten

Das Universitätsklinikum Erlangen sucht COVID-19-Patienten, die die Virusinfektion bereits überstanden haben. Deren Antikörper könnten bei der Corona-Behandlung helfen, erklärt die Uniklinik in ihrem Aufruf. Mit der Hilfe der bereits wieder gesunden Corona-Infizierten kann möglicherweise schwer kranken COVID-19-Patienten das Leben gerettet werden, so Prof. Dr. Holger Hackstein vom Universitätsklinikum Erlangen. Gesucht werden Personen, die seit mindestens zwei Wochen von einer COVID-19-Infektion genesen sind. Ihre Körper hätten spezifische Antikörper gegen das Virus gebildet. Diese wollten die Forscher aus dem Blut der ehemaligen Patienten entnehmen, aufbereiten und die schwerkranken Corona-Patienten damit behandeln. Ehemalige COVID-19-Patienten werden gebeten, sich über folgende E-Mail-Adresse zu melden: tr-covid19@uk-erlangen.de. Sie sollen dabei auch angeben, wenn sie sich derzeit noch in häuslicher Quarantäne befinden. Die Mitarbeiter der Transfusionsmedizin würden sich melden und den weiteren Ablauf erklären.

01.04.20, 15.00 Uhr: LGL meldet 164 Neuinfektionen

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen meldet seit gestern (31.03.) für Mittelfranken 164 neue mit dem Coronavirus infizierte Personen. Damit hat sich die Zahl der positiv Getesteten in dem Regierungsbezirk auf 1.374 erhöht. Bislang sind 17 Menschen aus Mittelfranken an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Gemeinsam mit Schwaben ist das die bayernweit niedrigste Zahl. In Oberbayern wurden bislang 59 Todesopfer registriert, in der Oberpfalz 53.

01.04.20, 11.58 Uhr: US-Armee hält Kasernen geschlossen

Die Kasernen der US-Armee in Katterbach (Lkr. Ansbach) und Illesheim (Lkr. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) bleiben für Besucher geschlossen. Wie eine Sprecherin der US-Armee am Standort Katterbach mitteilt, gelten auch für die Soldaten und ihre Familien strenge Beschränkungen, um die Gesundheit der Menschen zu schützen und die militärische Bereitschaft weiterhin sicherzustellen. Um die sozialen Kontakte noch weiter herunterzufahren, seien viele Einrichtungen auf dem Gelände geschlossen worden, teilte die US Army mit.

1.4.20, 5.49 Uhr: Nürnberger Hotel bietet Zimmer als Homeoffice an

Die Hotelbranche steckt wegen Corona in der Krise. Die Häuser stehen leer, Einnahmen bleiben aus. Jetzt reagieren einige Hotels in ganz Deutschland auf die Misere und versuchen, mit kreativen Angeboten über die Runden zu kommen. So auch das Nürnberger Hotel Cristal: Das bietet seine Zimmer als Homeoffice-Arbeitsplätze an. Buchbar sind verschiedene Angebote, vom Basispreis bis hin zur Getränke-Pauschale mit Frühstück. Das Angebot gilt vorerst bis 17. April.

31.03.20, 19.01 Uhr: Ansbach installiert Gabenzaun für Bedürftige

In Ansbach wurde in der Rosenbadstraße 5 ein Gabenzaun ins Leben gerufen. Dies teilte die Geschäftsführerin der Freiwilligenagentur SonnenZeit, Sylvia Bogenreuther, dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage mit. Entstanden sei die Idee bei einer Diskussion in den sozialen Netzwerken. Da immer mehr Tafeln schließen müssen, wollten sie einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten, so Bogenreuther. Drei bis vier Mal pro Tag tue sich etwas an dem Zaun und das, obwohl es das Angebot erst seit einer Woche gibt, freut sich die Geschäftsführerin. Sie betont ausdrücklich, dass der Gabenzaun nicht nur für Obdachlose gedacht sei. Auch Künstler, deren Engagements wegbrechen oder Menschen die nun in Kurzarbeit gerutscht sind, dürfen sich gerne nehmen, was sie brauchen. Neben Lebensmitteln hängen viele Ansbacher auch Hygieneartikel und Tiernahrung an den Zaun neben der Synagoge, so Bogenreuther weiter. Ehrenamtliche des Vereins kontrollieren den Zaun einmal täglich, damit nichts liegen bleibe.

31.03.20, 16.42 Uhr: Zwei weitere Tote nach Corona-Infektion im Nürnberger Land

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Bei den Toten handelt es sich um einen 86-jährigen Mann aus Leinburg sowie um eine 66-jährige Frau aus Röthbach, gab das Landratsamt bekannt. Damit steige die Zahl der Corona-Todesfälle im Landkreis auf sieben an. Aktuell gibt es im Landkreis Nürnberger Land laut dem Landratsamt 234 positiv auf das Coronavirus getestete Personen (Stand 31.03., 15 Uhr). 31 von ihnen würden in Kliniken behandelt werden, zwei davon müssten intensiv behandelt und beatmet werden.

31.03.20, 15.49 Uhr: Bereitschaftspraxis der KVB in Dinkelsbühl geschlossen

Die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) in Dinkelsbühl ist geschlossen. Das teilte ein Sprecher der KVB dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage mit. Der Grund für die Schließung sei das Besuchsverbot in Krankenhäusern wegen der Corona-Krise. Da die Bereitschaftspraxis in den Räumlichkeiten des Klinikums in Dinkelsbühl liege, sei der Zutritt ebenfalls verboten. In ganz Bayern sollen sich die Patientinnen und Patienten künftig auf der Internetseite des Bereitschaftsdienstes über eine Landkarte informieren können, welche Praxen in der näheren Umgebung noch geöffnet sind und welche nicht, so der Sprecher. Die Bereitschaftspraxen in Ansbach, Rothenburg und Weißenburg seien derzeit geöffnet. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.bereitschaftsdienst-bayern.de.

31.03.20, 14.00 Uhr: In Mittelfranken 144 neue Corona-Infizierte und vier Tote seit gestern

In Mittelfranken sind seit gestern 144 weitere Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Im selben Zeitraum starben vier Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Das teilt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen auf seiner Homepage mit. Demnach gibt es in Mittelfranken bis heute (Stand 31.03.2020) 1.210 Infizierte und 14 Todesfälle. In ganz Bayern sind es 15.505 bestätigte Corona-Fälle, so die Statistik des LGL. 191 Menschen sind in Bayern im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Das sind 58 Menschen mehr als gestern.

31.03.20, 13.35 Uhr: Mittelfranken baut Kapazitäten der Krankenhäuser aus

Zur Versorgung der Corona-Patienten werden in Mittelfranken die Kapazitäten bestehender Krankenhäuser ausgebaut. Um den Bedarf zu ermitteln und um Kapazitäten zu bündeln wurden die Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes Mittelfranken damit beauftragt, einen Plan zu erstellen. Das teilte eine Sprecherin dem BR auf Anfrage mit. An eine Wiederinbetriebnahme des Krankenhauses Hersbruck sei derzeit allerdings nicht gedacht. Sollten aber alle in Betrieb befindlichen Krankenhäuser völlig überlastet sein, wäre eine Reaktivierung geschlossener Krankenhäuser aber eine bessere Alternative, als zum Beispiel die Umfunktionierung von Hotels. Diese seien aufgrund ihrer Einrichtung ungeeignet. Infolge der steigenden Fallzahlen müsse auch in Kliniken in Franken mit einem deutlich höheren Bedarf an Pflegebetten für Infizierte gerechnet werden.

31.03.20, 12.14 Uhr: Lokales Testzentrum für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) haben in Gunzenhausen ein Corona-Testzentrum eingerichtet, das gab das Landratsamt heute bekannt. Die Tests seien aber ohne Ausnahme nur bei Personen mit Termin möglich. Wer den Verdacht hegt, sich angesteckt zu haben, soll sich beim Bereitschaftsdienst der KVB unter der Telefonnummer 116 117 melden. Das Landratsamt fordert nachdrücklich, dass Personen, die glauben infiziert zu sein, weder zu Fuß zur Teststation kommen, noch persönlich eine Arztpraxis aufsuchen. Das sei zum Schutz der Ärzte und Mitarbeiter sehr wichtig.

30.03.20, 19.00 Uhr: Fürth sucht nichtmedizinisches Hilfspersonal

Stadt und Landkreis Fürth suchen während der Corona-Krise Hilfspersonal, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts Fürth. Demnach werden zur Bewältigung der Krise auch Hilfskräfte aus dem nichtmedizinischen Bereich gesucht. Laut Mitteilung geht es hierbei zum Beispiel um Unterstützungsleistungen in Pflegeheimen. Bürgerinnen und Bürger, die helfen können, sollen sich unter der Telefonnummer 0911/9773 3039 oder per E-Mail unter helfen@lra-fue.bayern.de melden.

30.03.20, 17.45 Uhr: "Ruhe vor dem Sturm" im Nürnberger Klinikum

Das Nürnberger Klinikum erlebe gerade in der Corona-Krise die "Ruhe vor dem Sturm". Das sagte Chefarzt Joachim Ficker dem BR . Man sei momentan zwar gut ausgelastet, habe die Lage aber unter Kontrolle.

30.03.20, 17.00 Uhr: 1.066 Corona-Infizierte in Mittelfranken gemeldet

In Mittelfranken gibt es 1.066 bestätigte Corona-Infektionen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Menschen in Mittelfranken innerhalb eines Tages um 62 gestiegen. Das LGL zählte in Mittelfranken zehn Todesfälle. In ganz Bayern gibt es insgesamt 14.437 Fälle von Coronavirus-Infizierten, die meisten Fälle wurden in Oberbayern (7.173) gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

30.03.20, 15.00 Uhr: Coronavirus: Verschiebung der IHK-Abschlussprüfungen

Die bundeseinheitlichen schriftlichen Abschlussprüfungen der IHK verschieben sich aufgrund der Coronakrise. Wie die IHK-Mittelfranken am Freitag 27. März 2020 auf ihrer Homepage mitteilt, werden die schriftlichen Abschlussprüfungen, die für Ende April bis Mitte Mai 2020 vorgesehen waren, auf Juni verschoben. Die Ersatztermine sind wie folgt geplant: Dienstag 16. Juni 2020 und Mittwoch, 17. Juni 2020 industriell-technische Abschlussprüfungen, sowie am Donnerstag 18. Juni 2020 und Freitag 19. Juni 2020 kaufmännische schriftliche Abschlussprüfungen. Der Prüfungszeitraum der praktischen Prüfung beginnt wie geplant am Montag, 4. Mai 2020.

30.03.20, 14.15 Uhr: 80 Kleinunternehmer kritisieren Corona-Soforthilfe

Kleinunternehmer und Kulturschaffende kritisieren die Corona-Soforthilfe des Freistaates. Man müsse erst an den Rand einer Privatinsolvenz gehen, um das Geld zu bekommen, heißt es in einem offenen Brief mit mehr als 80 Unterzeichnern aus ganz Bayern. Demnach müsse zunächst "liquides Privatvermögen" eingesetzt worden sein. Damit würden all diejenigen bestraft, die in der Vergangenheit gut gewirtschaftet und Geld beiseite gelegt haben. "Zum Schluss ist beides verloren, Privatvermögen und Betrieb", heißt es in dem offenen Brief. Der Initiator des Offenen Briefes Gunther Gross betreibt die Kleinkunst- und Konzertbühne Orpheum in Nürnberg. Die Bühne ist seit Wochen geschlossen, Einnahmen fehlen.

30.03.20, 12.30 Uhr: Bayern verlängert Corona-Ausgangsbeschränkungen

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie verlängert Bayern die Ausgangsbeschränkungen und weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens bis 19. April. Das gab Ministerpräsident Markus Söder bekannt. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

30.03.20, 9.39 Uhr: Fürther Drive-Through Teststation öffnet

Auf dem ehemaligen Höffner-Gelände (Seeackerstraße 45) in Fürth öffnet heute eine Durchfahrt-Teststation für potentielle Corona-Patienten. Die Stadt Fürth und der Landkreis Fürth haben die Station gemeinsam für die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) errichtet. Sie geht um 14 Uhr in Betrieb. Die Teststation ist ausschließlich für Personen aus der Stadt und dem Landkreis Fürth vorgesehen, die vom Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB (Telefon 116 117) eine Bestätigung zur Abstrich-Entnahme bekommen haben.

30.03.20, 5.41 Uhr: Landkreis Ansbach meldet 33 neue Corona-Fälle

Seit Freitag gibt es 33 neue Corona-Fälle in der Stadt und im Landkreis Ansbach. Das teilte das Landratsamt Ansbach Sonntagnacht mit. Damit sind derzeit insgesamt 176 Fälle im Landkreis und in der Stadt bestätigt. 147 der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach. Der in der Stichwahl wiedergewählte Landrat Jürgen Ludwig (CSU) betonte in einer Mitteilung, es gelte nun Ausgangsbeschränkungen gemeinsam durchzuhalten und Sozialkontakte zu vermeiden. Gerade ältere und vorerkrankte Menschen müssten geschützt werden. Dazu zähle auch, dass die Osterfeierlichkeiten in diesem Jahr anders ausfallen und Osterfeuer nicht stattfinden können. "Das Abbrennen von Osterfeuern als gesellschaftlicher Treffpunkt müssen wir in diesem Jahr auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Vielleicht ist das Anzünden der Johannisfeuer im Juni wieder möglich", so Jörg Scherbaum, Sachgebietsleiter des Fachbereichs für Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Ansbach.

29.03.20, 16.28 Uhr: 237 Corona-Infizierte in Nürnberg

In Nürnberg sind derzeit (Stand 29.3.20, 15 Uhr) 237 Menschen registriert, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Das sind sieben mehr als noch am Samstag, teilte die Stadt Nürnberg mit. 1.717 Menschen befinden sich in Quarantäne, gut 500 mehr als noch gestern. 27 Menschen konnten inzwischen aus der Quarantäne entlassen werden.

29.03.20, 16.18 Uhr: LGL meldet mehr als 1.000 Corona-Infektionen in Mittelfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen meldet seit gestern (28.03.) für Mittelfranken 96 neue mit dem Coronavirus infizierte Personen. Damit hat sich die Zahl der positiv Getesteten in dem Regierungsbezirk auf 1.004 erhöht. Bislang sind neun Menschen aus Mittelfranken an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Positiv fällt auf, dass Mittelfranken bayernweit mit 56,71 die niedrigste Quote der Infizierten pro 100.000 Einwohner hat. Die meisten positiv getesteten Personen kommen aus Oberbayern.

29.03.20, 15.58: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Nürnberger Land

Im Landkreis Nürnberger Land sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Es handelt sich um einen 86-Jährigen aus Winkelhaid und eine 83 Jahre alte Frau aus Lauf, teilte das Landratsamt mit. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Toten im Landkreis Nürnberger Land auf fünf. Positiv getestet wurden der Behörde zufolge 201 Menschen. 31 der Infizierten liegen in einem Krankenhaus. Vier Corona-Infizierten geht es den Angaben zufolge so schlecht, dass sie intensivmedizinisch betreut werden müssen.

29.03.20, 15.02 Uhr: Ausgangsbeschränkung: zahlreiche Verstöße in Mittelfranken

Bei schönem Frühlingswetter haben sich am vergangenen Wochenende viele Menschen nicht an die Ausgangsbeschränkung gehalten. Es habe zahlreiche Verstöße gegeben, teilte die mittelfränkische Polizei mit. Mehr als 1.000 Verstöße seien registriert worden, sagte eine Polizeisprecherin auf BR-Nachfrage. Eine genaue Übersicht will die Polizei morgen herausgeben. In den meisten Fällen habe es sich um Personen gehandelt, die sich mit Freunden und Bekannten im Freien aufhielten. So hätten sich die Betroffenen unter anderem in Parks, an Seen oder zum Grillen getroffen. Die Polizei appelliert daher an die Bevölkerung, die Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu beachten. Auch Ausfahrten mit dem Motorrad sind nicht erlaubt, wie die Polizei ausdrücklich erwähnt.

29.03.20, 14:57 Uhr: Erlanger Corona-Testzentrum nimmt Betrieb auf

Am Montag (30.03.20) nimmt das Erlanger Corona-Testzentrum seinen Betrieb auf. Es wurde auf einem Parkplatz am Westbad eingerichtet, teilte die Stadt mit. Die zu testenden Personen sollen nach Möglichkeit mit dem Auto kommen und werden dann auch darin getestet, heißt es in der Mitteilung weiter. Getestet werden aber nur Personen, die vom ärztlichen Bereitschaftsdienst ausgewählt worden sind. Dafür müssen sie entsprechende Symptome aufweisen oder sich kürzlich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, so die Stadt. Auch wer Kontakt zu nachweislich infizierten Personen hatte, wird getestet. Wie eine Zuweisung über Hausärzte organisiert werden kann, wird von den Verantwortlichen noch geklärt. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf.

29.03.20, 8.56 Uhr: Nürnberg meldet 230 positiv getestete Personen

In Nürnberg sind derzeit (Stand 27.03., 16 Uhr) 230 mit dem Coronavirus infizierte Personen registriert, teilte die Stadt mit. Die Zahl der bekannten Neuinfektionen ist von Freitag auf Samstag um 28 gestiegen. Gut 1.200 Personen befinden sich demnach in Quarantäne, weil sie Kontakt mit Infizierten hatten. 23 positiv getestete Menschen wurden inzwischen aus der Quarantäne entlassen, so die Stadt weiter. Am vergangenen Freitag (27.03.) verzeichnete die Stadt den ersten Corona-Todesfall. Eine 78 Jahre alte Frau starb im Klinikum an den Folgen der Lungenkrankheit. In Mittelfranken ist die Zahl der bekannten Corona-Infektionen auf 908 gestiegen, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit.

28.03.20, 16.00 Uhr: 908 Corona-Infizierte in Mittelfranken bei LGL gemeldet

In Mittelfranken gibt es 908 bestätigte Corona-Infektionen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen am Samstag (28.03.20) mit. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Menschen in Mittelfranken innerhalb eines Tages um 140 gestiegen. Das LGL zählte in Mittelfranken sieben Todesfälle. In ganz Bayern gibt es insgesamt 11.862 Fälle von Coronavirus-Infizierten, die meisten Fälle wurden in Oberbayern (5.840) gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

28.03.20, 12.00 Uhr: Nürnberger Klinikum bedankt sich bei Getränkelieferanten für Spende

Das Klinikum Nürnberg bedankt sich auf seiner Facebook-Seite bei einem Nürnberger Getränkelieferanten. Das Unternehmen habe dem Klinikum "eine ganze Ladung Erfrischungsgetränke gespendet", heißt es in dem Beitrag. Die Getränke sollen im Laufe der kommenden Woche an die Mitarbeiter ausgegeben werden.

28.03.20, 08.30 Uhr: Ansbach meldet 23 neue Infektionsfälle

In Stadt und Landkreis Ansbach gibt es 23 weitere Coronavirus-Fälle. Das teilte das Landratsamt Ansbach Freitagnacht mit. Damit gibt es insgesamt 143 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 117 der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach, heißt es in der Mitteilung. Das Landratsamt hat auf seiner Internetseite weitere Informationen zum Coronavirus und Hinweise zu Hygienemaßnahmen veröffentlicht.

27.03.30, 19.00 Uhr: Ansbachs Oberbürgermeisterin vor Stichwahl negativ auf Corona getestet

Wie die Stadt Ansbach mitteilt, ist die parteilose Oberbürgermeisterin Carda Seidel negativ auf das Coronavirus getestet worden. Seit vergangenen Montag hatte sie im Homeoffice gearbeitet. Sowohl bei ihr als auch bei ihrem Mann sei der Test negativ ausgefallen, wird Seidel zitiert. Am Sonntag werden die Ansbacher Bürgerinnen und Bürger in einer Stichwahl darüber entscheiden, ob Seidel in ihre dritte Amtszeit geht. Gegenkandidat ist Thomas Deffner von der CSU.

27.03.20, 17.15 Uhr: Klinikum Nürnberg Süd wappnet sich für Corona-Ansturm

Das Nürnberger Südklinikum hat vor seiner Notaufnahme ein Triage-Zelt aufgebaut. Hier soll das Krankenhauspersonal künftig Corona-Patienten von Notfallpatienten ohne Infektion trennen. In Einsatz kommt das Zelt, wenn zu viele mit dem Corona-Virus infizierte Menschen in die Notaufnahme kommen. Dr. Steffen Popp, der ärztliche Leiter der Notaufnahme sagte dem BR, es sei schwierig, Prognosen anzustellen, wann es so weit ist. In den vergangenen Tagen hätten die Corona-Verdachtsfälle am Klinikum Süd aber stark zugenommen.

Popp gehe davon aus, dass das Triage-Zelt wohl ab Mitte kommender Woche benötigt werde. Dann darf immer nur ein Patient ins Zelt, der dort auf Corona-typische Symptome untersucht wird. Danach wird entschieden, wie weiter mit dem Patienten verfahren wird. Steffen Popp betonte, dass es sich dabei nicht um eine Einrichtung handelt, um Corona-Tests durchzuführen. Es gehe darum, den alltäglichen Betrieb in der Notaufnahme aufrecht zu erhalten, damit auch beispielsweise Unfallopfer, Herzinfarkt-Fälle oder Menschen mit Schlaganfall weiterhin eine adäquate Versorgung und Behandlung erhalten können. Wer befürchtet, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben, solle wie bisher seinen Hausarzt telefonisch kontaktieren oder sich an die 116117, den ärztlichen Bereitschaftsdienst, wenden.

27.03.20, 16.15 Uhr: Wertstoffhöfe im Landkreis Fürth nur Notbetrieb

Wie der Landkreis Fürth mitteilt, bleiben beide Wertstoffhöfe im Landkreis bis auf Weiteres geschlossen und es findet dort nur ein Notbetrieb statt. Das Landratsamt betont, dass dort ausschließlich die kostenpflichtige Anlieferung von Restmüll möglich sei. Ab 30. März soll dann der Deponiebetrieb für gewerbliche Anlieferungen nach telefonischer Voranmeldung in den jeweiligen Deponien – dem Wertstoffhof und Deponie Rangau in Zirndorf sowie dem Wertstoffhof und Deponie Horbach in Langenzenn möglich sein.

27.03.20, 15.30 Uhr: Frau stirbt im Landkreis Nürnberger Land an Corona-Infektion

Eine 86-jährige Frau aus Röthenbach im Landkreis Nürnberger Land ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit beklagt der Landkreis den dritten Corona-Toten. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, sind gegenwärtig 154 Personen im Landkreis positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 18 von ihnen werden in Kliniken versorgt, drei davon liegen auf der Intensivstation.

27.03.20, 14.30 Uhr: 768 Corona-Infizierte in Mittelfranken bei LGL gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Coronafälle in Bayern übersteigt mit 10.180 Fällen zum ersten Mal die Zehntausend. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, sind Stand heute Morgen 10.00 Uhr bisher 59 Corona-Patienten in Bayern gestorben. In Oberbayern stieg die Zahl der gemeldeten Infizierten um 504 Fälle auf 4.960 Infizierte. Damit kommt fast die Hälfte der gemeldeten Fälle aus Oberbayern.

In Mittelfranken waren heute Morgen 768 Corona-Infizierte gemeldet. Das sind 121 Infizierte mehr als gestern. Von allen Regierungsbezirken sind damit in Mittelfranken derzeit die wenigsten Fälle registriert. Bisher war Oberfranken am wenigsten betroffen. Dort sind es derzeit Stand 10.00 Uhr morgens nun 771 gemeldete Infizierte.

Laut LGL gibt es in Mittelfranken bisher zwei gemeldete Todesfälle aufgrund einer Corona-Infektion und zwar im Landkreis Nürnberger Land. Allerdings hat die Stadt Nürnberg gestern veröffentlicht, dass ein Corona-Infizierter in Nürnberg gestorben ist. Heute hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mitgeteilt, dass im Landkreis der erste Corona-Patient verstorben ist.

27.03.20, 13.30 Uhr: Krankenhaus Hersbruck vor möglicher Reaktivierung

Das seit knapp einem Jahr geschlossene Krankenhaus Hersbruck im Landkreis Nürnberger Land könnte, zumindest für die Zeit der Corona-Krise, wieder aktiviert werden. Das teilt das Landratsamt Nürnberger Land dem BR auf Anfrage mit. Im Rahmen des bayernweiten Ausbaus der Bettenkapazitäten für Corona-Infizierte würden auch die Möglichkeiten einer Reaktivierung des Krankenhauses geprüft. Betreiber wäre dann der Freistaat. Zu Details wollte sich Landrat Armin Kroder allerdings derzeit nicht äußern. Man warte auf Rückmeldung aus dem Gesundheitsministeriums. Erst dann könnten notwendige Maßnahmen an dem Gebäude durchgeführt werden. Im Mai 2019 war das Krankenhaus in Hersbruck vom Klinikum Nürnberg geschlossen worden — wegen mangelnder Rentabilität und weil medizinisches Personal und Ärzte fehlten.

27.03.20, 13.00 Uhr: Erster Corona-Toter im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Wie das dortige Landratsamt mitteilt, ist heute (28.03.20) ein 88-jähriger Mann mit Vorerkrankungen im Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Der Mann zählte aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seiner Vorerkrankungen zur Hochrisikogruppe, so die Mitteilung.

27.03.20, 11.00 Uhr: Landrat von Weißenburg-Gunzenhausen positiv getestet

Gerhard Wägemann (CSU), Landrat des Landkreises Weißenbug-Gunzenhausen, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Wie die Pressesprecherin des Landratsamtes mitteilte, bekam der Landrat am Montagabend (23.03.) Fieber und ließ sich einen Tag später auf das Virus testen. Am Mittwoch (25.03.) wurde ihm das positive Testergebnis mitgeteilt, woraufhin Wägemann in häuslicher Quarantäne blieb. Laut Landratsamt gehe es ihm inzwischen besser, er habe kein Fieber mehr, nur noch Husten und Kopfschmerzen. Die Quarantäne des Landrats endet am 5. April. Gerhard Wägemann ist bei der Kommunalwahl am 15. März nicht mehr als Landrat angetreten, sein Nachfolger wird CSU-Parteikollege Manuel Westphal.

27.03.20, 06.54 Uhr: Fürth sucht medizinisches Fachpersonal

In der Stadt und dem Landkreis Fürth werden Zentren zur Unterstützung bei der Behandlung von Corona-Kranken errichtet. Die Stadt Fürth sucht dafür Ärzte, Pflegekräfte, pharmazeutisch-technische Assistenten und medizinisch-technische Assistenten, die sich derzeit im Ruhestand, in Elternzeit im Studium oder Ausbildung befinden. Interessierte können sich unter 0911-97733039 oder helfen@lra-fue.bayern.de melden.

26.03.20, 17.30 Uhr: Gemeinsames Coronavirus-Testzentrum in Erlangen

Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt wollen am kommenden Montag (30.03.) ein Testzentrum eröffnen, bei dem sich sowohl Bürger aus Erlangen als auch aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, auf das Coronavirus testen lassen können. Landrat Alexander Tritthart (CSU) sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Es kann nicht jeder kommen, der meint, er müsse sich jetzt abstreichen lassen." Nur wer vorher einen Termin von seinem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) bekommen hat, soll am besten mit seinem Pkw vorbeikommen und bekommt einen Abstrich. Dieser wird vom Personal der Kassenärztlichen KVB durchgeführt.

Das Testzentrum liegt auf dem Parkplatz des Erlanger Westbads und soll vor allem Arztpraxen und Kliniken mit der Durchführung von Tests entlasten. Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Die Öffnungszeiten werden wir dem Bedarf anpassen." Geplant ist, dass das Testzentrum vorerst drei Stunden am Vormittag und drei Stunden am Nachmittag geöffnet ist.

26.03.20, 16.30 Uhr: Erster Corona-Todesfall in Nürnberg

Eine 78-jährige Frau ist heute am Nürnberger Klinikum an der Coronavirus-Erkrankung gestorben. Sie ist, wie die Stadt Nürnberg mitteilt, der erste bekannte COVID-19-Todesfall in Nürnberg. Bis 15.30 Uhr waren dem Nürnberger Gesundheitsamt bisher insgesamt 202 positiv getestete Personen in Nürnberg gemeldet. Davon konnten bislang 17 aus der Quarantäne entlassen werden. Derzeit befinden sich laut Stadt 947 Personen in Nürnberg in Quarantäne.

26.03.20, 14.30 Uhr: 647 Corona-Infizierte in Mittelfranken bei LGL gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Coronafälle in Bayern ist von gestern auf heute 10.00 Uhr um 1.155 auf 8.842 gemeldet Infizierte angestiegen. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen bekannt gegeben. Demnach ist die Zahl der Corona-Toten um elf auf 51 angestiegen. Allein in Oberbayern sind über 800 Fälle hinzugekommen. Dort sind 4.456 Corona-Infizierte gemeldet und davon allein 1.564 Infizierte in München. In Mittelfranken waren heute Morgen 647 Infizierte registriert, davon sind 171 in Nürnberg gemeldet. Corona-Todesfälle gibt es in Mittelfranken (Stand 10.00 Uhr) zwei im Landkreis Nürnberger Land, so das LGL.

26.03.20, 13.00 Uhr: Lebenshilfe Erlangen in Sorge

Wegen der Corona-Krise muss die Lebenshilfe Erlangen derzeit einige Einrichtungen schließen und Angebote aussetzen. Dies treffe die Lebenshilfe hart, heißt es in einer Mitteilung. In verschiedenen Einrichtungen gebe es weiterhin Notbetreuungen, wie etwa in der Georg-Zahn-Schule und -Tagesstätte wie auch in den Kindergärten. Eine starke Herausforderung stelle die derzeitige Situation für die verschiedenen Wohnstätten der Lebenshilfe Erlangen dar. Auch die Regnitz-Werkstätten sind geschlossen."Das ist kein schöner Auftakt für unseren 60. Geburtstag in diesem Jahr und unsere Zukunftspläne“, so Kristian Gäbler, Geschäftsführer der Lebenshilfe Erlangen.

26.03.20, 11.30 Uhr: Lebenshilfe Nürnberger Land sucht Mundschutz-Näher

Die Lebenshilfe Nürnberger Land tritt heute mit einem dringenden Aufruf an die Bevölkerung: "Liebe Profi- und Hobby-Näherinnen und Näher, wir bitten herzlich um Eure Unterstützung in dieser Zeit. In unseren Wohnheimen, ebenso in unseren Notgruppen unserer Inklusiven Kitas und Heilpädagogischen Tagesstätte wird dringend Mundschutz benötigt." Dieser Aufruf wird besonders von Hanne Hauck, Fachbereichsleiterin Wohnen der Lebenshilfe Nürnberger Land, befürworwertet, denn so könne die Lebenshilfe ihre grünen Profi-Mundschutzmasken für Notfälle sparen, heißt es in dem Aufruf. Ziel sei es 1.000 Mundschutz-Masken herzustellen. Als Vorlage könnten Anleitungen im Internet dienen, wie man die sogenannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS) nähen kann. Mehr Infos gibt es auf der Homepage der Lebenshilfe finden Interessierte eine Link-Liste.

26.03.20, 10.00 Uhr: Gewerkschaft mahnt Hygiene auf Baustellen an

Die etwa 3.600 Bauarbeiter in Nürnberg arbeiten nach wie vor weiter. Das hat die Gewerkschaft IG Bau bekannt gegeben. Dieser Wirtschaftszweig zeige sich deutlich immuner gegen die Krise als viele andere Branchen. Zugleich appelliert die Gewerkschaft an die Arbeitgeber, die Einhaltung der Hygieneregeln einzuhalten. Probleme gebe es bei kleinen Baustellen. Dort sei dies manchmal nicht sichergestellt. Beer mahnt an, die mobilen Toiletten auf den Baustellen alle zwei Tage komplett zu desinfizieren.

25.03.20, 16.45 Uhr: Neuerung für Schwangere aus Stadt und Lkr. Ansbach bei Coronagefahr

Schwangere aus Stadt und Landkreis Ansbach, die den Verdacht haben mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollen künftig am Ansbacher Standort des Klinikverbundes ANregiomed entbinden. Wie der Sprecher von ANregiomed, Rainer Seeger, dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage mitteilt, sollen werdende Mütter mit Krankheitssymptomen ab sofort dort ihre Kinder zur Welt bringen. Die Ansbacher Klinik sei auf diese künftigen Fälle nun gut vorbereitet. Der Betrieb der Klinik am Standort in Rothenburg ob der Tauber, die ebenfalls eine Geburtsklinik betreibt, soll von diesen Fällen entlastet werden, so Seeger weiter. Das Klinikum Ansbach ist Teil des Klinikverbundes ANregiomed. Ihm gehören außerdem die Kliniken Dinkelsbühl, Rothenburg und die Praxisklinik Feuchtwangen an. Für die Behandlung akutstationärer Patienten stehen insgesamt 750 Planbetten zur Verfügung. In den Hauptfachabteilungen und den Belegabteilungen sind rund 2.500 Mitarbeiter tätig, um jährlich rund 40.000 akutstationäre Patienten zu versorgen.

25.03.20, 15.45 Uhr: Klinikum Fürth sucht ehrenamtliche Mediziner und Pfleger

Im Zuge der Corona-Epidemie sucht das Klinikum Fürth nun ehrenamtliche Helfer mit medizinischem oder pflegerischem Hintergrund. Auf seiner Homepage ruft es Menschen, die das Klinikum in den kommenden Wochen unterstützen wollen, auf, sich zu unter der Adresse corona-hilfe@klinikum-fuerth.de zu melden. Die Freiwilligen sollen früher schon mal als Mediziner oder in der Pflege gearbeitet haben. Wie lange das her ist, sei aber nicht wichtig, so Klinik-Sprecher René Icgen. Man bereite gerade Auffrischungskurse für die ehrenamtlichen Helfer vor. Je nach ihren Vorkenntnissen und Fähigkeiten würden sie dann, wenn das Klinikum mit dem eigenen Personal an die Grenze kommt, in verschiedenen Abteilungen eingesetzt werden. "Wir sind für jede helfende Hand dankbar," so Icgen.

25.03.20, 14.30 Uhr: 490 gemeldete Corona-Infizierte in Mittelfranken

Die Zahl der gemeldeten Coronafälle in Bayern ist auf 7.289 gestiegen. Insgesamt waren heute Morgen, Stand 10.00 Uhr, 783 Infizierte mehr gemeldet als gestern (24.03.20. 10.00 Uhr: 6.362). Die Todesfälle aufgrund von Corona stiegen laut LGL bayernweit von gestern auf heute um 10 auf 41 an. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. In Mittelfranken wurden von gestern auf heute Morgen 85 Fälle neu gemeldet. Die Zahl der gemeldeten Infizierten in Mittelfranken liegt damit bei 490, wobei 134 davon auf Nürnberg entfallen.

Oberfranken ist mit 468 registrierten Infizierten noch immer der am wenigsten betroffene Regierungsbezirk. Allerdings ist die Zahl der Infizierten von gestern 382 auf heute 468 Fälle verhältnismäßig stark angestiegen.

25.03.20, 14.00 Uhr: Die Heilsarmee Fürth bittet um Spenden

Die Heilsarmee Fürth bittet um Lebensmittelspenden für Bedürftige. Gebraucht werden: MIlch, löslicher Kaffee, Toastbrot, Essenskonserven, abgepackte Wurst und Käse, Tütensuppen, Schokolade und Kekse. Wie die Heilsarmee mitteilt, kann jeder, der spenden möchte, dies am Montag, den 30.03.2020 von 14.00 bis 16.30 Uhr machen. Die Spenden können dann einfach bei der Fürther Heilsarmee in der Hirschenstraße 13 abgegeben werden. Einfach ans Fenster klopfen.

25.03.20, 13.10 Uhr Bestätigte Coronafälle in Pflegeheimen in Roßtal und Langenzenn

Erstmals wurden im Landkreis Fürth in zwei Pflegeheimen in Roßtal und Langenzenn Coronafälle bestätigt. Das hat der Landkreis Fürth mitgeteilt. Demnach handele es sich bei den positiv getesteten Personen in Roßtal sowohl um Pflegepersonal als auch um Bewohner. Vier Bewohner aus der Roßtaler Einrichtung seien mittlerweile zur weiteren Behandlung im Klinikum aufgenommen worden. In Langenzenn sei ein Bewohner positiv gestestet worden, heißt es weiter. In den Pflegeheimen selbst laufen laut Landratsamt derzeit alle notwendigen Maßnahmen. So werden auch weitere Testungen bei Bewohnern und Personal durchgeführt.

25.03.20, 10.15 Uhr: Gunzenhausener Pflegeheim bietet Videotelefonie an

Telefonieren per Internet soll gegen die Einsamkeit helfen: Aufgrund der eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten bietet das Burkhard-von-Seckendorff-Heim in Gunzenhausen an, mit den Senioren zu skypen. Per Videotelefonie soll es Angehörigen und Heimbewohnern ermöglicht werden, Kontakt zu halten. Einzelheiten über die Erreichbarkeiten der jeweiligen Stationen sind auf der Internetseite des Heimes zu finden

25.03.20, 06.25 Uhr: Wertstoffhöfe in Nürnberg weiter offen

Die sechs städtischen Wertstoffhöfe in Nürnberg bleiben weiterhin geöffnet, das teil der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) mit. Dagegen bleibt die Reststoffdeponie Süd bis auf weiteres geschlossen, die Problemmüllsammlung durch das Schadstoffmobil ist ausgesetzt, die Mitarbeiter werden bei der Restmüllabfuhr benötigt. Die sieben städtischen Gartensammelstellen bleiben ebenfalls geschlossen.

24.03.20, 17.00 Uhr: Windsbacher Knabenchor schließt Internat

Der Windsbacher Knabenchor hat seinen Internatsbetrieb bis auf Weiteres eingestellt. Wie eine Sprecherin des Knabenchors mitteilt, sind alle Bewohner des Internats abgereist. Zunächst blieb das Sängerinternat auch nach der Schließung der bayerischen Schulen mit Genehmigung der örtlichen Behörden geöffnet. Viele berufstätige Eltern nahmen das Angebot der Einrichtung an und ließen ihre Kinder in Windsbach, wo sie betreut und bei den von den Schulen übermittelten Aufgaben unterstützt wurden, heißt es von der Sprecherin. Proben fanden jedoch nicht mehr statt. Als sich die Lage zuspitzte, ordnete das Gesundheitsamt Ansbach die Schließung des Internats zum vergangenen Wochenende an, so die Verantwortlichen. Die Büros von Chor und Internat bleiben weiterhin besetzt.

24.03.20, 14.40 Uhr: 405 gemeldete Corona-Fälle in Mittelfranken, 101 Fälle in Nürnberg

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitgeteilt hat, ist die Zahl der Corona-Infektionen bayernweit von 5.719 Fällen auf 6.362 angestiegen. (Stand, 24.03.20, 10.00 Uhr) Nach Angaben des LGL ist die Zahl der gemeldeten Infizierten in Mittelfranken um 43 auf 405 angestiegen. Wie die Zahlen des Landesamts weiterhin zeigen, wurden am 21. März bayernweit mit 1.025 die meisten Neu-Infizierten gemeldet. In den zwei folgenden Tagen ging die Zahl der Meldungen erheblich zurück: So waren es am 22. März 549 neue gemeldete Fälle und gestern (23.03.20) 432 neu Infizierte.

24.04.20, 13.30 Uhr: Nürnberg öffnet ehemalige Asylunterkünfte für Obdachlose

Zwei ehemalige Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber werden jetzt auch wegen der nächtlichen Kälte in Nürnberg für Obdachlose geöffnet. Dort sollen auch in der Corona-Krise wohnungslose Menschen eine Schlafstätte finden, teilte die Sprecherin der Stadtmission, Tabea Bozada, mit. Insgesamt werden dort 80 Übernachtungsplätze in Einzelzimmern zur Verfügung gestellt – außerdem könnten sich die Hilfesuchenden dort auch tagsüber aufhalten, erklärte Bozada weiter.

24.03.20, 12.00 Uhr: In Fürth kann weiter geheiratet werden

Trauungen finden im Standesamt der Stadt Fürth trotz Corona statt, das schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Allerdings darf nur noch das Brautpaar anwesend sein. Trauzeugen und Gäste sind nicht mehr zugelassen. Die geschlossenen Ehen sind dennoch rechtsgültig, eine Unterschrift der Trauzeugen wird seit längerem nicht mehr benötigt.

23.03.20, 17.30 Uhr: 7.500 Anrufe beim Nürnberger Corona-Bürgertelefon

Seit Einrichtung des Bürgertelefons der Stadt Nürnberg zur Corona-Krise am 5. März 2020 sind nach Angaben der Stadt bis 22. März 7.500 Anrufe eingegangen. Das heißt, im Durchschnitt kommen rund 400 Anrufe pro Tag. Die wichtigste Frage seit der verfügten Ausgangsbeschränkung sei: "Was darf ich und was nicht?" Das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg ist unter der Rufnummer 0911 / 643 75- 888 von Montag bis Sonntag jeweils von 08.30 bis 16.00 Uhr zu erreichen.

23.03.20, 16.00 Uhr: LGL meldet 362 Corona-Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken sind (Stand 23.03.20, 10.00 Uhr) nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen 362 Coronavirus-Infektionen gemeldet. Davon verzeichnen Nürnberg mit 87 und das Nürnberger Land mit 60 Fällen, die höchsten Zahlen an Infektionen. Insgesamt waren in Bayern am Morgen um 10.00 Uhr 5.719 Fälle gemeldet, 27 Infizierte sind an Coronavirus-Infektionen gestorben. Die mit Abstand meisten Fälle in Bayern hat der Regierungsbezirk Oberbayern mit 3.010 Infizierten. Danach folgen Niederbayern mit 546 und die Oberpfalz mit 534 gemeldeten Infektionen. Oberfranken hat mit 309 Infizierten, die wenigsten gemeldeten Fälle.

23.03.20, 15.00 Uhr: Keine Quarantäne für Dinkelsbühler Ortsteil

Nach aktuellem Stand gibt es für den Dinkelsbühler Ortsteil Wolfertsbronn keine allgemeine Quarantäne. Dies bestätigten ein Sprecher des Landratsamts Ansbach sowie Dinkelsbühls Oberbürgermeister Christoph Hammer (CSU) dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage. Derzeit gelte die Allgemeinverfügung, eine Detailregelung für Wolfertsbronn liege nicht vor, so Hammer. Am Sonntag (22.03.) lag die Zahl der Infizierten nach Angaben des Landratsamts bei zwölf Fällen. Bei rund 150 Einwohnern sei diese Zahl verhältnismäßig hoch. Daher appellieren die Verantwortlichen an die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin soziale Kontakte zu meiden und sich an die allgemeinen Einschränkungen zu halten.

23.03.20, 14.30 Uhr: Corona-Teststation zum Durchfahren von Stadt und Landkreis Fürth

Stadt und Landkreis Fürth errichten gemeinsam derzeit eine sogenannte Drive-Through-Station für die Tests von Corona-Verdachtsfällen. Sie wird voraussichtlich im Lauf dieser Woche in Betrieb gehen. Bei der Durchfahrtsstation sollen nur Menschen mit dem Auto vorfahren, die vom Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB eine entsprechende Überweisung bekommen haben. Die Stadt Fürth weist darauf hin, dass keinesfalls jemand auf eigene Faust oder gar zu Fuß vorbeikommen soll.

23.03.20, 13:40 Uhr: Toilettenpapier aus Baustellenklo in Unterheßbach gestohlen

In Unterheßbach im Landkreis Ansbach haben Unbekannte Klopapier gestohlen. Wie die Polizei Ansbach mitteilt, hat ein Zeuge beobachtet, wie ein Auto mit drei Insassen vor einer Baustelle anhielt und aus der mobilen Toilette eine Rolle Klopapier entwendet hat. Danach sei das Auto weggefahren. Nach Polizeiangaben konnte sich der Zeuge das Kennzeichen des Autos jedoch nicht merken.

23.03.20, 05:54 Uhr: 16 weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Ansbach

16 weitere labordiagnostisch nachgewiesene Infektionsfälle meldet das Landratsamt Ansbach. Damit gibt es insgesamt 54 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Ansbach. Auch Ansbachs Oberbürgermeisterin Carda Seidel (parteilos) befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Eine Mitarbeiterin aus ihrem direktem beruflichen Umfeld habe ein positives Testergebnis bekommen, schreibt Seidel in einer Mitteilung. Daher arbeitet die Oberbürgermeisterin vorerst aus dem Homeoffice.

22.03.20, 15.30 Uhr: Nürnberger Land meldet erste zwei Corona-Todesfälle

Im Nürnberger Land sind zwei Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Es sind die ersten Coronavirus-Toten im Nürnberger Land. Das meldet das zuständige Landratsamt. Demnach handelt es sich um zwei 83-jährige Männer aus Röthenbach und Hersbruck. Die Männer wurden seit Tagen im Krankenhaus in Lauf intensivmedizinisch behandelt. Im Landkreis Nürnberger Land sind laut Landratsamt gegenwärtig 71 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

22.03.2020, 15.00 Uhr: LGL meldet 294 Coronavirus-Infektionen in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es in Mittelfranken derzeit 294 Coronavirus-Infektionen (Stand 22.03.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Samstag (21.03.20) waren es 42 Infizierte weniger. Bayernweit gibt es demnach 4.457 Infizierte. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 2.086 Erkrankten gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

21.03.2020, 09.58 Uhr: Stadt Ansbach warnt Bürger vor falschen Corona-Tests in Wohnhäusern

Im Stadtgebiet Ansbach geben sich Personen als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus, um sich durch falsche Corona-Tests Zugang zur Wohnung zu verschaffen. Die Stadt hat diesbezüglich eine Warnung veröffentlicht. Zwar gibt es laut der Polizei Ansbach auch offizielle Mitarbeiter des Gesundheitsamts, die unter gewissen Umständen Tests bei Bürgern zuhause durchführen. Dies sei aber vorher immer angekündigt. Bei überraschenden Hausbesuchen sollen Bürger in einem solchen Fall niemandem den Zutritt gewähren und sofort die Polizei verständigen.

21.03.2020, 08.48 Uhr: Erste Nacht mit Ausgangsbeschränkungen verlief ruhig

In ganz Franken verlief die erste Nacht mit den neuen Ausgangsbeschränkungen ruhig. Auch die Polizei-Einsatzzentrale für Mittelfranken meldet keine besonderen Vorkommnisse. Es habe ein "ganz normales Einsatzgeschehen" bestanden, so die Polizei. Seit Freitagabend gab es nur drei nennenswerte Einsätze in Nürnberg und Erlangen – keiner stand jedoch im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkungen.

20.03.20, 11.54 Uhr: Coronavirus-Infektionen in Mittelfranken auf 190 gestiegen

In Mittelfranken sind mittlerweile 190 Menschen (Stand 20.03.2020, 11.00 Uhr) mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das bedeutet einen Anstieg von 42 Personen im Vergleich zu gestern, so das Landesamt für Gesundheit in Erlangen. Die meisten Infizierten in Mittelfranken hat mit 63 nach wie vor Nürnberg zu verzeichnen. In den Städten Fürth und Erlangen gibt es nun 16 bzw. 15 bestätigte Corona-Fälle. Nach Oberfranken hat Mittelfranken weiterhin die wenigsten Infizierten im Freistaat. Insgesamt gibt es in Bayern jetzt 3107 bestätigte Fälle.

20.03.20, 11.20 Uhr: Gesundheitsämter bekommen Unterstützung von Freiwilligen

Die Gesundheitsämter in Mittelfranken bauen ihr Personal aus. In Roth sitzen mittlerweile auch Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule an den Telefonen der Info-Hotline. Außerdem haben sich mehrere Lehrkräfte aus dem Landkreis freiwillig gemeldet, um die Beamten zu unterstützen. Sie werden gerade geschult und in den nächsten Tagen bei Bedarf eingesetzt. In Roth sind mittlerweile acht Telefonleitungen von acht bis 19 Uhr freigeschaltet. Die Mitarbeitenden sind auf mehrere Büros verteilt, um eine räumliche Distanz zu wahren. Auch am Wochenende ist das Amt für zwei Stunden besetzt. An der Hotline werden Fragen rund um den Umgang mit dem Corona-Virus beantwortet. "Wenn es um medizinische Details geht, dann werden die Anrufer an die jeweiligen Fachkräfte und Mediziner des Amtes weiterverbunden", so die Sprecherin. Ähnliche Unterstützungen durch Lehrkräfte gibt es in Mittelfranken in fast allen Landkreisen, etwa in Erlangen-Höchstadt, Ansbach oder Weißenburg.

20.03.20, 10.30 Uhr: Weitere Coronafälle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Im Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen wurden drei weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit sind es nun insgesamt acht Fälle im Landkreis, bestätigt Lena Kagerer, Pressesprecherin des Landratsamtes. Über den genauen Verlauf der Neuinfektionen gibt das zuständige Gesundheitsamt keine weiteren Informationen. Allerdings gehe das Landratsamt von einem hohen Anstieg an Infizierten über das Wochenende aus. Daher appelliere man erneut an alle Bürger, möglichst zuhause zu bleiben und auch Treffen im privaten Bereich zu vermeiden.

20.03.20, 05.34 Uhr: Acht weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Ansbach

Die Zahl der labordiagnostisch nachgewiesenen Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Ansbach ist um acht Fälle gestiegen. Damit gibt es in Ansbach mittlerweile 26 bestätigte Fälle, so das Landratsamt in einer Mitteilung in der Nacht auf Freitag (20.03.2020).

In dieser weisen Landrat Jürgen Ludwig und die Ansbacher Gesundheitsamtsleiterin Franziska Lenz noch einmal darauf hin, soziale Kontakte zu meiden: "Wir alle können Menschenleben retten, indem wir anrufen, eine E-Mail schreiben oder jemandem in den sozialen Medien Nachrichten übermitteln."

19.03.20, 15.17 Uhr: Neue Zugänge und Zelte am Klinikum Nürnberg und in den Krankenhäusern Nürnberger Land

Wegen der Ausweitung der Corona-Pandemie werden im Klinikum Nürnberg und in den Krankenhäusern Nürnberger Land (Lauf und Altdorf) künftig neue Zugänge und Zelte die Besucher- und Patientenströme regulieren. So haben alle Kliniken nur noch einen zentralen Zugang. Um potenziell infektiöse Patienten von nicht-infektiösen zu trennen, wurden vor dem Klinikum Nord und vor der Notaufnahme des Klinikums Süd Zelte aufgebaut. Im Klinikum Süd wird es jeweils ein Zelt für Kinder und Erwachsene geben. Auch. vor den Krankenhäusern Nürnberg Land sind Zelte errichtet worden. Vor der Notaufnahme des Krankenhauses Lauf steht jetzt ebenfalls ein Zelt, das derzeit als Wartebereich für Angehörige von Patienten der Notaufnahme dient. Besuche sind im Klinikum Nürnberg und in den Krankenhäusern Nürnberger Land nur noch in begründeten Ausnahmefällen gestattet. Sie müssen von der Station genehmigt sein, erforderlich ist ein Besucherschein. Das Klinikum Nürnberg ist eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland. Mit 2.206 Betten an zwei Standorten (Klinikum Nord und Klinikum Süd) und 7.000 Beschäftigten versorgt es knapp 100.000 stationäre und 170.000 ambulante Patienten im Jahr. Zum Klinikverbund gehören zwei weitere Krankenhäuser im Landkreis Nürnberger Land.

19.03.20, 14.20 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten in Mittelfranken auf 148 gestiegen

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Mittelfranken sprunghaft angestiegen. Inzwischen seien 148 Fälle bekannt, teilte das Landesamt für Gesundheit in Erlangen mit. Am Mittag waren es noch 99 bestätigte Infektionen. Nürnberg hat mit 51 Infizierten auf Mittelfranken bezogen die meisten infizierten Personen zu verzeichnen, in der Nachbarstadt Fürth sind es zwölf und in Erlangen 13 registrierte Fälle.In ganz Bayern ist die Zahl der registrierten Infektionen der Behörde zufolge inzwischen auf 2.282 angestiegen.

19.03.20, 14:05 Uhr: Blaue Nacht 2020 wird abgesagt.

Das Projektbüro im Kulturreferat der Stadt Nürnberg sagt vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie die Blaue Nacht 2020 ab. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werde es auch keinen Ersatztermin geben. Die Großveranstaltung, an der etwa 80 Kultureinrichtungen beteiligt sind, sollte am 1. und 2. Mai stattfinden. Im vergangen Jahr kamen rund 100.000 Besucher zur Blauen Nacht.

19.03.20, 14:00 Uhr: Katholische Stadtkirche verschiebt viele Termine

Alle Erstkommunionfeiern und Firmungen der Stadtkirche Nürnberg werden bis nach dem 31. Mai 2020 verschoben. Hochzeiten, Taufen und Trauerfeiern werden frühestens nach dem 19. April wieder stattfinden, so auch alle Gottesdienste. Die Kirchen aber haben geöffnet, denn gerade in dieser angespannten, aufregenden und herausfordernden Zeit sei es wichtig, dass die Menschen Rückzugsräume haben.

19.03.20, 09.00 Uhr: Dekanat Nürnberg richtet Seelsorge-Telefon ein

Die evangelische Kirche in Nürnberg hat wegen der Corona-Krise ein Seelsorge-Telefon eingerichtet. Es ist jeden Tag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr besetzt. Mehr als 30 Pfarrerinnen und Pfarrer stehen für Gespräche bereit. Stadtdekan Jürgen Körnlein sagte: "Mit dem Seelsorgetelefon möchten wir auch dem derzeitigen Wegfall der Gottesdienste begegnen, in denen die Menschen sonst Trost und Orientierung in schweren Lebensphasen finden." Wer in der gegenwärtigen Situation Angst hat oder sich in Sorge um Angehörige befindet, kann sich unter der Nummer 0911-214 14 14 melden. Derzeit finden in allen Kirchen wegen der Corona-Pandemie keine Gottesdienste und Andachten statt.

19.03.20, 05.30 Uhr: Zwölf weitere Corona-Fälle im Landkreis Ansbach

Im Landkreis Ansbach gibt es zwölf weitere Coronavirus-Fälle. Das teilte das Landratsamt Ansbach Mittwochnacht (18.03.20) mit. Demnach stammen zwei infizierte Personen aus der Stadt Ansbach. Damit gibt es insgesamt 18 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. Laut der Mitteilung wurden bereits mehr als 100 Kontaktpersonen der Erkrankten vom Gesundheitsamt getestet. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und bekommen dann Termine für einen Test. Am Dienstag (17.03.20) meldete das Ansbacher Landratsamt sechs Fälle von Erkranken. Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es in Mittelfranken derzeit 99 Coronavirus-Infektionen (Stand 18.03.20, 12.00 Uhr). Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

18.03.20, 19.44 Uhr: Schaeffler verschiebt Hauptversammlung

Auch der Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer Schaeffler verschiebt wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Hauptversammlung. Das für den 17. April vorgesehene Aktionärstreffen findet zu einem anderen Termin statt, teilte Schaeffler am Abend mit. Der neue Termin stehe noch nicht fest. Gestern hatte bereits der Nürnberger Autozulieferer Leoni seine Hauptversammlung abgesagt.

18.03.20, 16:43 Uhr: 53 Personen in Nürnberg mit Coronavirus infiziert – weitere Einrichtungen werden geschlossen

In Nürnberg sind derzeit 53 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Darüber hinaus gibt es mehr als 700 Kontaktpersonen der Kategorie 1, teilte die Stadt mit. Diese hatten engen Kontakt mit mindestens einer infizierten Person. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, bleiben ab sofort weitere Einrichtungen geschlossen, etwa die Kommunale Verkehrsüberwachung und der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR). Auch die öffentlichen Grillplätze werden geschlossen. Einschränkungen gibt es auch bei der Müllabfuhr. Der Sperrmüll wird bis auf weiteres nicht mehr abgeholt. Ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen der Coronakrise veröffentlichen Erzieherinnen und Erzieher im „Familienblog Nürnberg“, außerdem finden Familien dort Informationen und kreative Anregungen für das Familienleben zuhause.

18.03.20, 16:17 Uhr: Nürnberger Klinikum erweitert Kapazitäten für intensivmedizinische Behandlung

Das Nürnberger Klinikum weitet die Kapazitäten für eine intensivmedizinische Behandlung von Corona-Patienten systematisch aus. „Der Kampf gegen Corona ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, sagte Prof. Achim Jockwig heute auf einer Pressekonferenz des Klinikums.

    Auch Prof. Joachim Ficker hob hervor, dass ausreichende medizinische Kapazitäten das Wichtigste sind, „damit alles gut klappt“. Die Strategie des Klinikums bestehe demnach aus drei Teilen. Ab sofort fokussiere sich die Arbeit auf wichtige Fälle, damit werden nicht unbedingt notwendige Eingriffe zurückgestellt. Als zweites solle die Kooperation zwischen den einzelnen Abteilungen verstärkt werden. Als dritte Maßnahme sollen neue neue Bereiche geschaffen werden. Das beinhalte beispielsweise auch die Einbindung von Anästhesie- und Operationsschwestern in den Pflegebereich. „Die entscheidende Ressource ist unser Personal“, so Jockwig. Aktuell stehen in den Kliniken Nord und Süd 140 Intensivbetten bereit. Die Zugänge zu beiden Standorten sind nur noch über den Haupteingang möglich, Besucher sind nur in Einzelfällen erlaubt. Ficker bittet die Bevölkerung bezüglich der Einschränkungen des Besuchsrechts um Verständnis. Dies sei aber enorm wichtig, um auch Ansteckungen des Klinikpersonals zu verhindern. Ausnahmen – zum Beispiel in kritischen Situationen – seien aber immer möglich, betonte er.

    18.03.20, 15.38 Uhr: Polizei kontrolliert Einhaltung der Regeln im Katastrophenfall

    Die Polizei sorgt dafür, dass die Regeln für den Umgang mit dem Katastrophenfall eingehalten werden. Gestern Abend ist erneut eine „Corona-Party“ in Nürnberg von Einsatzkräften aufgelöst worden, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Die Polizei ruft alle Bürgerinnen und Bürger ab, die Einschränkungen einzuhalten. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei wird ab heute kontrolliert, etwa in Gaststätten und Läden. Wer sich nicht an die Beschränkungen hält, macht sich strafbar, so die Polizei.

    18.03.20, 14:40 Uhr : Bürgertelefon im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

    Das Bürgertelefon soll verwaltungsrechtliche Fragen rund um Veranstaltungen, Gaststätten oder wirtschaftliche Belange beantworten. Es ist unter 09141/902500 von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr erreichbar. Inzwischen wurden drei weitere Coronafälle im Landkreis gemeldet. Dabei handelt es sich um drei Männer, zwei aus Weißenburg und einer aus dem westlichen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Alle drei Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Momentan behandeln die beiden Kliniken in Weißenburg und Gunzenhausen noch keinen Coronafall und sind gut für den Ernstfall vorbereitet.

    18.03.20, 13.00 Uhr: Corona-Pandemie: Ostermarsch in Nürnberg abgesagt

    Der Ostermarsch in Nürnberg, am Ostermontag (13. April) ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das gilt auch für die Abschlusskundgebung vor der Lorenzkirche, teilt das Nürnberg Friedensforum mit. Noch werde darüber diskutiert, ob und wenn ja wann eine andere Friedensaktion für den ausgefallenen Ostermarsch stattfinden soll. Zeitungsanzeigen sollen dafür über die Belange der Friedensbewegung informieren: Sie fordern die Auslandseinsätze und die Aufrüstung der Bundeswehr zu beenden und Waffenexporte konsequent zu verhindern. Außerdem kritisieren sie die Rolle des Großraums Nürnberg als Logistikdrehscheibe für das Großmanöver Defender 2020.

    18.03.20, 12.45 Uhr: Landratsamt Nürnberg Land ruft zu verantwortungsvollem Handeln auf

    Das Landratsamt Nürnberger Land hat wegen des Coronavirus und den Einschränkungen zu einem verantwortungsvollen Handeln aufgerufen. In einer Mitteilung bittet Landrat Armin Kroder (Freie Wähler) die Bürger darum, Maßnahmen wie das Veranstaltungsverbot einzuhalten und umzusetzen. Auch sollen die offiziellen Maßnahmen nicht auf privatem Wege unterlaufen werden. Das Landratsamt Nürnberger Land mit seinen Außenstellen in Hersbruck und Altdorf bleibt geschlossen. Nur für das Jugendamt (bei Kinderschutzfällen), das Ausländeramt, Barauszahlungen im Bereich Asyl sowie die Zulassungs- und Führerscheinstelle sind persönliche Besuche für unaufschiebbare Angelegenheiten nach Terminvereinbarung möglich.

    18.03.20, 10.30 Uhr: TÜV Süd setzt Fahrerlaubnisprüfungen aus

    Der TÜV Süd führt aufgrund des Coronavirus keine Theorie- und Praxisprüfungen mehr durch. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in München mit. Bereits vereinbarte Prüfungstermine werden demnach abgesagt. TÜV Süd will hierzu mit den beteiligten Fahrschulen Kontakt aufnehmen. Den Bewerbern werden die gezahlten Gebühren angerechnet und keinerlei Stornokosten berechnet, heißt es in der Mitteilung. Die Maßnahme gelte vorerst bis zum 19. April. Für Bewerber, die zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung dringend eine Fahrerlaubnis benötigen, wird es eine Notfallversorgung geben.

    18.03.20, 10:00 Alle Arbeitsagenturen dicht

    Die Arbeitsagenturen in Deutschland haben ab heute keinen offenen Kundenzugang mehr. Wer einen Termin bei einer Arbeitsgentur oder einem Jobcenter hat, muss diesen nicht absagen. Es drohen keine Rechtsfolgen und Sanktionen. Darauf verweist die Bundesagentur für Arbeit. Die Behörde versichert, sie habe alle gesetzten Fristen vorerst ausgesetzt. Die Bundesagentur für Arbeit öffne keines ihrer Gebäude mehr für Klienten.

    18.03.20, 09.30 Uhr: Bayern verschiebt Start der Abitur-Prüfungen

    Wegen des Coronavirus wird in Bayern der Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben. Das teilte das Kultusministerium am Morgen in München mit.

    18.03.20, 06.00 Uhr: Museen im Bezirk Mittelfranken bleiben geschlossen

    Sämtliche Freizeiteinrichtungen des Bezirks Mittelfranken bleiben aufgrund der Corona-Krise bis nach den Osterferien geschlossen. Darunter sind unter anderem das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim, teilt der Bezirk mit Sitz in Ansbach mit. Um die Gaststätten auf dem Gelände zu unterstützen, hat der Bezirk den Pächtern die Miete bis Ende April erlassen. Auch von den Schließungen betroffen sind das Haus der fränkischen Geschichte und das Klöppelmuseum auf der Burg Abenberg, sowie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit seinen Außenstellen in Schwabach und Schnaittach. Die Ausstellung im Kulturhaus des Bezirks Mittelfranken in Stein ist ebenfalls vorzeitig beendet worden.

    18.03.20, 05.30 Uhr: Drei weitere Corona-Fälle im Landkreis Ansbach

    Im Landkreis Ansbach gibt es drei weitere Coronavirus-Fälle. Das teilte das Landratsamt Ansbach mit. Damit gibt es insgesamt sechs bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Ansbach. Es handelt sich bei den neuen Fällen um zwei Frauen aus dem westlichen und einen Mann aus dem östlichen Landkreis Ansbach. Die Betroffenen weisen milde Symptome auf. Die Kontaktpersonen der Erkrankten werden derzeit ermittelt und bekommen dann Termine für einen Test.

    17.03.20, 19.20 Uhr: Polizei warnt vor Betrügern

    Die Polizei warnt vor Betrügern, die die Unsicherheit der Menschen in Bezug auf das Coronavirus ausnützen könnten. Denkbar wäre, dass sich Betrüger an der Haustür als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben, um in die Wohnungen zu gelangen, heißt es in einer Mitteilung der Regensburger Polizei. Der Appell: Bürger sollten skeptisch sein, keine Fremden ins Haus lassen und keinesfalls Wertgegenstände aushändigen. Wer dennoch Zweifel hat, sollte den Notruf 110 wählen.

    17.03.20, 18.33 Uhr: Bezirkskliniken Ansbach schränken Besuchsdienst ein

    Die Bezirkskliniken Mittelfranken reagieren auf die Entwicklungen in der Coronakrise und schränken die Besucherregeln weiter ein. Der Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehe an erster Stelle, heißt es von den Bezirkskliniken. Bereits in der vergangenen Woche war nur ein Besucher pro Patient die Kliniken in Ansbach erlaubt. Nun seien keine Besuche mehr zugelassen. Nur für die Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie in der forensischen Psychiatrie gelten andere Regeln.

    17.03.20, 17.42 Uhr: Autozulieferer Leoni verschiebt Hauptversammlung

    Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat der Nürnberger Autozulieferer Leoni seine Hauptversammlung verschoben. Ursprünglich sollte sie am 7. Mai in der Nürnberger Frankenhalle stattfinden. Die Hauptversammlung soll nun Ende Juli nachgeholt werden, das genaue Datum wird noch festgelegt.

    17.03.2020, 15.20 Uhr: Krankenkassen schließen Servicestellen

    Ab heute bleiben bundesweit alle Servicestellen der Kaufmännischen Krankenkasse, KKH, geschlossen. Mitarbeiter können über Telefon, E-Mail und Internet kontaktiert werden. Es wird zudem eine kostenlose Servicerufnummer angeboten, die rund um die Uhr geschaltet ist. Die KKH gehört zu den großen überregionalen Krankenkassen in Deutschland.

    17.03.2020, 15.05 Uhr: Museen bleiben teilweise geschlossen

    Das Freilandmuseum Bad Windsheim bleibt bis nach den Osterferien geschlossen. Das teilte der Bezirk Mittelfranken mit. Gleiches gilt für das Haus fränkischer Geschichte und das Klöppelmuseum auf Burg Abenberg, sowie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit seinen Häusern in Schwabach und Schnaittach. Wie von der Bayerischen Staatsregierung vorgegeben, sind alle Schulen des Bezirks Mittelfranken, dazu zählen die Maschinenbauschule Ansbach, die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf, die Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl sowie die Bildungseinrichtungen in Nürnberg für junge Menschen mit Behinderungen, geschlossen.

    17.03.2020, 15 Uhr: Ämter schließen für Publikumsverkehr

    In Ansbach bleibt das Bezirksrathaus für den Besucherverkehr geschlossen. Ebenso ist keine persönliche Vorsprache bei der Regierung von Mittelfranken möglich. Auch bei der Stadt Fürth gibt es ab sofort keinen Publikumsverkehr mehr. Die Büro Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich an die Verwaltung möglichst nur telefonisch beziehungsweise per E-Mail oder Post zu wenden. Auch die Sitzungen der Bezirksgremien werden bis auf weiteres gestrichen.

    17.03.20, 14.00 Uhr: Tafeln müssen teilweise schließen

    Auch die Tafeln in Bayern kämpfen mit der Corona-Krise. Mehrere Tafeln in den Großstädten haben aufgrund der Pandemie bereits geschlossen, darunter die in Bayreuth, Fürth, Hof und Würzburg. Zahlreiche Tafeln sind weiterhin geöffnet, beklagen jedoch spürbare Rückgänge von Lebensmittelspenden. Weitere Tafeln ergreifen strengere Maßnahmen, um Kunden und Mitarbeiter besser zu schützen - etwa indem nur eine Handvoll Kunden gleichzeitig hereingelassen werden oder gepackte Lebensmittelkisten zum Mitnehmen bereitstehen. Bei einigen Tafeln, darunter Ansbach, Augsburg und München, laufen an diesem Mittwoch weitere Planungen. Die Tafel Erlangen etwa hat dringend um Lebensmittelspenden, um Solidarität und Unterstützung gebeten. Mit Blick auf den Lagerbestand könne die Ausgabe für diese Woche sichergestellt werden, doch ab nächster Woche werde es ungewiss, hieß es.

    17.03.20, 12.03: Polizei beendet "Corona-Partys"

    Die mittelfränkische Polizei hat gestern (16.03.20) zwei „Corona-Partys“ von Jugendlichen aufgelöst. Etwa 100 Jugendliche hatten sich am Silbersee getroffen und feierten mit einer Musik- und Lichtanlage, teilte die Polizei mit. Die Einsatzkräfte stellten die Ausrüstung sicher und lösten die Veranstaltung auf. In Schwabach feierten etwa 50 Jugendliche mit lauter Musik im Skaterpark. Die Polizei vermutet, dass sie sich über soziale Medien zur „Corona-Party“ verabredet hatten. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, solche nicht genehmigten Veranstaltungen zu unterlassen. Wer dagegen verstößt, macht sich strafbar.

    17.03.20, 10:00 Uhr: Bayerische Arbeitsagenturen telefonisch überlastet

    Die regionalen Arbeitsagenturen in Bayern sind telefonisch überlastet. Das Anrufaufkommen sei in den vergangenen Tagen auf das Zehnfache angestiegen. Aufgrund von Terminabsagen, die die Apparate blockieren, können viele telefonische Beratungsgespräche nicht stattfinden. Die Regionaldirektion Bayern bittet deshalb von Kundenanrufen abzusehen, wenn es um die Absage eines persönlichen Termins geht. Dadurch würden keine Nachteile entstehen. "Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen", so die Sprecherin der Agentur in Nürnberg. Zudem sollten Kundinnen und Kunden verstärkt das Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit nutzen.

    17.03.20, 7.45 Uhr: Straßenkreuzer-Verkauf in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach wird eingestellt

    Der Verein Straßenkreuzer, der in Not geratene Menschen unterstützt, hat den Vertrieb seines Magazins eingestellt. Mehr als 80 arme und obdachlose Frauen und Männer verkaufen den "Straßenkreuzer" in den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach. Wegen der Corona-Krise soll der Vertrieb bis einschließlich 19. April ruhen. Der Straßenkreuzer folge damit den Empfehlungen der Staatsregierung, möglichst jede Ansteckungsgefahr in den nächsten Wochen zu vermeiden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die aktuelle Ausgabe wird im Laufe der Woche zum Download auf der Homepage strassenkreuzer.info zur Verfügung stehen. Dazu gibt es die Möglichkeit, einen beliebigen Betrag zu spenden.

    16.03.20, 19.02 Uhr: Stadt Erlangen zieht positive Bilanz der Notfall-Betreuung von Schulkindern

    Die Stadt Erlangen zieht eine positive Bilanz des ersten Tags der Notbetreuung von Schulkindern wegen des Corona-Notstands. In allen Erlanger Schulen wurden insgesamt 48 Kinder aus den Klassen eins bis sechs betreut, sagte Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) am Abend bei einer Pressekonferenz. Voraussetzung für die Betreuung ist, dass Alleinerziehende oder beide Elternteile in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Auch in den Kindertageseinrichtungen sei eine Notbetreuung möglich gewesen. Probleme gebe es jedoch, wenn Kinder aus pädagogischen Gründen eine Tagesbetreuung benötigen würden. Derzeit arbeite das Jugendamt an einer Lösung, wie der Kontakt zu Eltern und Kindern online oder per Telefon aufrechterhalten werden könne. Das gelte auch für die Betreuung von Senioren, sagte Janik. Denn auch alle Senioreneinrichtungen in den Stadtteilen sind geschlossen. Derzeit werde überlegt, ob virtuelle Kontaktmöglichkeiten gefunden werden könnten oder ob man zu einsamen Senioren beispielsweise über Telefonketten Kontakt halten könne. "Das ist die Zeit der Solidarität und der kreativen Lösungen", sagte Janik dem Bayerischen Rundfunk.

    16.03.20, 16.13 Uhr: Nürnberger Justizgebäude bleibt geöffnet

    Die Nürnberger Justiz versucht den Betrieb soweit wie möglich uneingeschränkt am Laufen zu halten. Einzelne Prozesse könnten schriftlich abgehandelt werden, sagte Justizsprecher Friedrich Weitner dem Bayerischen Rundfunk. Jedoch wurden Fortbildungen und Führungen durch das Justizgebäude abgesagt. Bei der Eingangskontrolle kann bei bedarf ein kontaktfreier Fiebertest durchgeführt werden. Außerdem gebe es Notfallpläne, sollte sich die Situation weiter verschärfen.

    16.03.20, 14.55 Uhr: Nürnberger Bratwurströslein schließt ab Mittwoch vorübergehen – MitarbeiterInnen in Kurzarbeit

    Das Nürnberger Bratwurströslein als Flakschiff der Nürnberger Gastronomie mit 600 Sitzplätzen wird ab Mittwoch (18.03.2020) vorübergehend seine Türen schießen. Das teilte Inhaber Thomas Förster dem BR mit. Förster, der auch 1. Vizepräsident des DEHOGA Bayern ist, betonte auf BR-Nachfrage: "Es gelte an erster Stelle, die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter zu schützen." Gleichzeitig betonte er aber auch, dass es wirtschaftlich nicht sinnvoll sei, den Großbetrieb über Mittag ein bis zwei Stunden offen zu lassen. Daher die vollständige Schließung. Auch ein "To-Go-Betrieb" sei in seinem Falle unwirtschaftlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bratwurströsleins würden zu 100 Prozent in Kurzarbeit gehen. Sie bekommen damit 60 Prozent ihres Verdienstausfalls vom Staat kompensiert.

    16.03.20, 11.55 Uhr: Tiergarten, Schwimmbäder und Kultureinrichtungen: Stadt Nürnberg schließt ab morgen alle öffentlichen Einrichtungen

    Die Stadt Nürnberg schließt ab Dienstag, 16.03.2020, bis einschließlich Sonntag, 19.04.2020, weitere öffentliche Einrichtungen. Veranstaltungen und Programme können in diesem Zeitraum nicht mehr durchgeführt werden. Geschlossen bleiben: Schwimmbäder, der Nürnberger Tiergarten, die Meistersingerhalle, das Stadtarchiv, das Bildungszentrum bzw. die Volkshochschule, die Stadtbibliothek (alle Standorte), das Planetarium, der Südpunkt, KunstKulturQuartier (mit Tafelhalle, Filmhaus, Kunsthaus, Kunsthalle, Kunstvilla) und alle städtischen Museen (Albrecht-Dürer-Haus, Stadtmuseum im Fembo-Haus, Spielzeugmuseum, Museum Industriekultur, Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal, Mittelalterliche Lochgefängnisse, Historischer Kunstbunker, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Memorium Nürnberger Prozesse, Haus des Spielens im Pellerhaus). Ebenso geschlossen sind alle städtischen Kulturläden (Kulturladen Schloss Almoshof, Kulturladen Gartenstadt, Kulturladen Loni-Übler-Haus, Kulturladen Röthenbach, Kulturladen Ziegelstein, Kulturladen Zeltnerschloss, Vischers Kulturladen Kulturwerkstatt auf AEG, Nachbarschaftshaus Gostenhof).

    16.03.20, 10.50 Uhr: Gastronomie wird eingeschränkt, Lebensmittelläden haben länger auf

    Gastronomische Einrichtungen müssen sich auf neue Einschränkungen einstellen. Die Öffnungszeiten von Supermärkten und Lebensmittelgeschäften werden dagegen ausgeweitet. Das gab der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) soeben im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Demnach dürfen ab Mittwoch Lokale nur noch 30 Gäste auf einmal bewirten und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern. Die Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe werden bis 15 Uhr begrenzt. Danach dürfen Mahlzeiten und Getränke nur noch im To-Go-Betrieb herausgegeben werden. Die Ladenöffnungszeiten für Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken und einige weitere Geschäfte werden hingegen ausgeweitet: werktags bis 22 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr. Fast alle Geschäfte und Läden, die nicht den Grundbedarf decken, müssen schließen. Baumärkte zum Beispiel bleiben geöffnet. Alle öffentlichen Veranstaltungen, unabhängig von der Teilnehmerzahl, werden untersagt.

    16.03.20, 10.40 Uhr: Stichwahlen nur per Briefwahl

    Die Stichwahlen zur Kommunalwahl finden wie geplant in zwei Wochen statt. Allerdings kann nur per Briefwahl abgestimmt werden. Das gab der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) soeben im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

    16.03.20, 10.30 Uhr: Stadt Nürnberg schließt weitere Einrichtungen

    Die Stadt Nürnberg schließt ab Dienstag (17.03.20) bis einschließlich Sonntag (19.04.20) weitere öffentliche Einrichtungen, teilte die Stadt mit. Geschlossen bleiben alle städtischen Museen und Kulturläden, sowie Schwimmbäder, der Tiergarten, die Meistersinger Halle und das Nachbarschaftshaus Gostenhof. Der geplante Obstmarkt (27.03.20-26.04.20) findet nicht statt.

    16.03.20, 9.50 Uhr: Erste drei Coronavirus-Fälle im Landkreis Ansbach

    Im Landkreis Ansbach sind die ersten drei Coronavirus-Fälle bestätigt worden. Das teilte das Landratsamt Ansbach mit. Erkrankt sind eine Frau aus dem westlichen Landkreis, ein Mann aus dem südlichen Landkreis und ein weiterer Mann aus dem östlichen Landkreis Ansbach. Zwei der drei Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne, eine Person in stationärer Isolation im Krankenhaus. Laut Angaben des Landratsamts weisen die Erkrankten alle nur milde Symptome auf. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit vom Gesundheitsamt für Stadt Ansbach und Landkreis Ansbach ermittelt und getestet. Außerdem gibt es drei weitere Verdachtsfälle. Zwei davon werden derzeit in einem Krankenhaus im Landkreis Ansbach behandelt. Eine weitere Person befindet sich in häuslicher Quarantäne.

    16.03.20, 6.15 Uhr: Jobcenter und Arbeitsagenturen nur noch telefonisch erreichbar

    In den Jobcentern und Arbeitsagenturen sollen alle persönlichen Gesprächstermine entfallen. Das teilte die Regionaldirektion Bayern in Nürnberg mit. Dazu sollen so schnell wie möglich zusätzliche Telefonnummern in den Städten und Regionen geschaltet werden. Die Anliegen, die die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen betreffen, werden demnach nur telefonisch bearbeitet. Persönlichen Kontakt solle es nur im Notfall geben. Die Regionaldirektion teilte außerdem mit, dass Arbeitslosenmeldungen telefonisch erfolgen und Anträge auf Grundsicherung formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden können.

    16.03.20, 6.00 Uhr: Club-Profi gibt Entwarnung

    Der nach einem positiven Coronavirus-Befund unter Quarantäne stehende Fußball-Profi Fabian Nürnberger hat Entwarnung gegeben. "Mir geht es sehr gut, ich merke bislang keine Anzeichen oder Ähnliches vom Virus. Um mich müsst ihr euch auf jeden Fall keine Sorgen machen", sagte der 20-Jährige vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg am Sonntagabend in einem Vereinsvideo. Er habe auch schon ein bisschen trainiert, "um mich da einfach fit zu halten". Nachdem Nürnberger positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war, befindet sich die gesamte Mannschaft in häuslicher Quarantäne.

    16.03.20, 5.55 Uhr: Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Tankstellen und Banken nicht von Schließung betroffen

    Von der Reduzierung der Öffnungszeiten und Schließung von Geschäften sind Supermärkte, Lebensmittelläden, Apotheken, Tankstellen und Banken ausdrücklich nicht betroffen. Die Grundversorgung bleibe aufrechterhalten, wurde aus Regierungskreisen betont. Außerdem ist ein Milliarden-Hilfsprogramm für die bayerische Wirtschaft geplant. Es soll auch ein "Medizin-Paket" geben, um die Kapazitäten auszubauen. Dies könnte die Bettenzahl, das Personal oder zusätzliche Kapazitäten für Coronavirus-Tests betreffen.