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Corona-Ticker Mittelfranken: Nichtmedizinisches Personal gesucht | BR24

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Corona-Ticker Mittelfranken

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Corona-Ticker Mittelfranken: Nichtmedizinisches Personal gesucht

Stadt und Landkreis Fürth suchen während der Corona-Krise Hilfspersonal. Zur Bewältigung der Krise werden auch Hilfskräfte aus dem nichtmedizinischen Bereich gesucht. Alle Entwicklungen hier im News-Ticker.

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+++ Dieser Artikel wird täglich mehrfach aktualisiert +++

30.03.20, 19.00 Uhr: Fürth sucht nichtmedizinisches Hilfspersonal

Stadt und Landkreis Fürth suchen während der Corona-Krise Hilfspersonal, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts Fürth. Demnach werden zur Bewältigung der Krise auch Hilfskräfte aus dem nichtmedizinischen Bereich gesucht. Laut Mitteilung geht es hierbei zum Beispiel um Unterstützungsleistungen in Pflegeheimen. Bürgerinnen und Bürger, die helfen können, sollen sich unter der Telefonnummer 0911/9773 3039 oder per E-Mail unter helfen@lra-fue.bayern.de melden.

30.03.20, 17.45 Uhr: "Ruhe vor dem Sturm" im Nürnberger Klinikum

Das Nürnberger Klinikum erlebe gerade in der Corona-Krise die "Ruhe vor dem Sturm". Das sagte Chefarzt Joachim Ficker dem BR . Man sei momentan zwar gut ausgelastet, habe die Lage aber unter Kontrolle.

© BR

Dr. Joachim Ficker, Chefarzt der Pneumologie am Klinikum Nürnberg, rechnet bald mit dem "großen Sturm" an Patienten.

30.03.20, 17.00 Uhr: 1.066 Corona-Infizierte in Mittelfranken gemeldet

In Mittelfranken gibt es 1.066 bestätigte Corona-Infektionen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Menschen in Mittelfranken innerhalb eines Tages um 62 gestiegen. Das LGL zählte in Mittelfranken zehn Todesfälle. In ganz Bayern gibt es insgesamt 14.437 Fälle von Coronavirus-Infizierten, die meisten Fälle wurden in Oberbayern (7.173) gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

30.03.20, 15.00 Uhr: Coronavirus: Verschiebung der IHK-Abschlussprüfungen

Die bundeseinheitlichen schriftlichen Abschlussprüfungen der IHK verschieben sich aufgrund der Coronakrise. Wie die IHK-Mittelfranken am Freitag 27. März 2020 auf ihrer Homepage mitteilt, werden die schriftlichen Abschlussprüfungen, die für Ende April bis Mitte Mai 2020 vorgesehen waren, auf Juni verschoben. Die Ersatztermine sind wie folgt geplant: Dienstag 16. Juni 2020 und Mittwoch, 17. Juni 2020 industriell-technische Abschlussprüfungen, sowie am Donnerstag 18. Juni 2020 und Freitag 19. Juni 2020 kaufmännische schriftliche Abschlussprüfungen. Der Prüfungszeitraum der praktischen Prüfung beginnt wie geplant am Montag, 4. Mai 2020.

30.03.20, 14.15 Uhr: 80 Kleinunternehmer kritisieren Corona-Soforthilfe

Kleinunternehmer und Kulturschaffende kritisieren die Corona-Soforthilfe des Freistaates. Man müsse erst an den Rand einer Privatinsolvenz gehen, um das Geld zu bekommen, heißt es in einem offenen Brief mit mehr als 80 Unterzeichnern aus ganz Bayern. Demnach müsse zunächst "liquides Privatvermögen" eingesetzt worden sein. Damit würden all diejenigen bestraft, die in der Vergangenheit gut gewirtschaftet und Geld beiseite gelegt haben. "Zum Schluss ist beides verloren, Privatvermögen und Betrieb", heißt es in dem offenen Brief. Der Initiator des Offenen Briefes Gunther Gross betreibt die Kleinkunst- und Konzertbühne Orpheum in Nürnberg. Die Bühne ist seit Wochen geschlossen, Einnahmen fehlen.

30.03.20, 12.30 Uhr: Bayern verlängert Corona-Ausgangsbeschränkungen

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie verlängert Bayern die Ausgangsbeschränkungen und weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens bis 19. April. Das gab Ministerpräsident Markus Söder bekannt. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

30.03.20, 9.39 Uhr: Fürther Drive-Through Teststation öffnet

Auf dem ehemaligen Höffner-Gelände (Seeackerstraße 45) in Fürth öffnet heute eine Durchfahrt-Teststation für potentielle Corona-Patienten. Die Stadt Fürth und der Landkreis Fürth haben die Station gemeinsam für die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) errichtet. Sie geht um 14 Uhr in Betrieb. Die Teststation ist ausschließlich für Personen aus der Stadt und dem Landkreis Fürth vorgesehen, die vom Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB (Telefon 116 117) eine Bestätigung zur Abstrich-Entnahme bekommen haben.

30.03.20, 5.41 Uhr: Landkreis Ansbach meldet 33 neue Corona-Fälle

Seit Freitag gibt es 33 neue Corona-Fälle in der Stadt und im Landkreis Ansbach. Das teilte das Landratsamt Ansbach Sonntagnacht mit. Damit sind derzeit insgesamt 176 Fälle im Landkreis und in der Stadt bestätigt. 147 der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach. Der in der Stichwahl wiedergewählte Landrat Jürgen Ludwig (CSU) betonte in einer Mitteilung, es gelte nun Ausgangsbeschränkungen gemeinsam durchzuhalten und Sozialkontakte zu vermeiden. Gerade ältere und vorerkrankte Menschen müssten geschützt werden. Dazu zähle auch, dass die Osterfeierlichkeiten in diesem Jahr anders ausfallen und Osterfeuer nicht stattfinden können. "Das Abbrennen von Osterfeuern als gesellschaftlicher Treffpunkt müssen wir in diesem Jahr auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Vielleicht ist das Anzünden der Johannisfeuer im Juni wieder möglich", so Jörg Scherbaum, Sachgebietsleiter des Fachbereichs für Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Ansbach.

29.03.20, 16.28 Uhr: 237 Corona-Infizierte in Nürnberg

In Nürnberg sind derzeit (Stand 29.3.20, 15 Uhr) 237 Menschen registriert, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Das sind sieben mehr als noch am Samstag, teilte die Stadt Nürnberg mit. 1.717 Menschen befinden sich in Quarantäne, gut 500 mehr als noch gestern. 27 Menschen konnten inzwischen aus der Quarantäne entlassen werden.

29.03.20, 16.18 Uhr: LGL meldet mehr als 1.000 Corona-Infektionen in Mittelfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen meldet seit gestern (28.03.) für Mittelfranken 96 neue mit dem Coronavirus infizierte Personen. Damit hat sich die Zahl der positiv Getesteten in dem Regierungsbezirk auf 1.004 erhöht. Bislang sind neun Menschen aus Mittelfranken an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Positiv fällt auf, dass Mittelfranken bayernweit mit 56,71 die niedrigste Quote der Infizierten pro 100.000 Einwohner hat. Die meisten positiv getesteten Personen kommen aus Oberbayern.

29.03.20, 15.58: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Nürnberger Land

Im Landkreis Nürnberger Land sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Es handelt sich um einen 86-Jährigen aus Winkelhaid und eine 83 Jahre alte Frau aus Lauf, teilte das Landratsamt mit. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Toten im Landkreis Nürnberger Land auf fünf. Positiv getestet wurden der Behörde zufolge 201 Menschen. 31 der Infizierten liegen in einem Krankenhaus. Vier Corona-Infizierten geht es den Angaben zufolge so schlecht, dass sie intensivmedizinisch betreut werden müssen.

29.03.20, 15.02 Uhr: Ausgangsbeschränkung: zahlreiche Verstöße in Mittelfranken

Bei schönem Frühlingswetter haben sich am vergangenen Wochenende viele Menschen nicht an die Ausgangsbeschränkung gehalten. Es habe zahlreiche Verstöße gegeben, teilte die mittelfränkische Polizei mit. Mehr als 1.000 Verstöße seien registriert worden, sagte eine Polizeisprecherin auf BR-Nachfrage. Eine genaue Übersicht will die Polizei morgen herausgeben. In den meisten Fällen habe es sich um Personen gehandelt, die sich mit Freunden und Bekannten im Freien aufhielten. So hätten sich die Betroffenen unter anderem in Parks, an Seen oder zum Grillen getroffen. Die Polizei appelliert daher an die Bevölkerung, die Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu beachten. Auch Ausfahrten mit dem Motorrad sind nicht erlaubt, wie die Polizei ausdrücklich erwähnt.

29.03.20, 14:57 Uhr: Erlanger Corona-Testzentrum nimmt Betrieb auf

Am Montag (30.03.20) nimmt das Erlanger Corona-Testzentrum seinen Betrieb auf. Es wurde auf einem Parkplatz am Westbad eingerichtet, teilte die Stadt mit. Die zu testenden Personen sollen nach Möglichkeit mit dem Auto kommen und werden dann auch darin getestet, heißt es in der Mitteilung weiter. Getestet werden aber nur Personen, die vom ärztlichen Bereitschaftsdienst ausgewählt worden sind. Dafür müssen sie entsprechende Symptome aufweisen oder sich kürzlich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, so die Stadt. Auch wer Kontakt zu nachweislich infizierten Personen hatte, wird getestet. Wie eine Zuweisung über Hausärzte organisiert werden kann, wird von den Verantwortlichen noch geklärt. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf.

29.03.20, 8.56 Uhr: Nürnberg meldet 230 positiv getestete Personen

In Nürnberg sind derzeit (Stand 27.03., 16 Uhr) 230 mit dem Coronavirus infizierte Personen registriert, teilte die Stadt mit. Die Zahl der bekannten Neuinfektionen ist von Freitag auf Samstag um 28 gestiegen. Gut 1.200 Personen befinden sich demnach in Quarantäne, weil sie Kontakt mit Infizierten hatten. 23 positiv getestete Menschen wurden inzwischen aus der Quarantäne entlassen, so die Stadt weiter. Am vergangenen Freitag (27.03.) verzeichnete die Stadt den ersten Corona-Todesfall. Eine 78 Jahre alte Frau starb im Klinikum an den Folgen der Lungenkrankheit. In Mittelfranken ist die Zahl der bekannten Corona-Infektionen auf 908 gestiegen, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit.

28.03.20, 16.00 Uhr: 908 Corona-Infizierte in Mittelfranken bei LGL gemeldet

In Mittelfranken gibt es 908 bestätigte Corona-Infektionen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen am Samstag (28.03.20) mit. Damit ist die Zahl der positiv getesteten Menschen in Mittelfranken innerhalb eines Tages um 140 gestiegen. Das LGL zählte in Mittelfranken sieben Todesfälle. In ganz Bayern gibt es insgesamt 11.862 Fälle von Coronavirus-Infizierten, die meisten Fälle wurden in Oberbayern (5.840) gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

28.03.20, 12.00 Uhr: Nürnberger Klinikum bedankt sich bei Getränkelieferanten für Spende

Das Klinikum Nürnberg bedankt sich auf seiner Facebook-Seite bei einem Nürnberger Getränkelieferanten. Das Unternehmen habe dem Klinikum "eine ganze Ladung Erfrischungsgetränke gespendet", heißt es in dem Beitrag. Die Getränke sollen im Laufe der kommenden Woche an die Mitarbeiter ausgegeben werden.

28.03.20, 08.30 Uhr: Ansbach meldet 23 neue Infektionsfälle

In Stadt und Landkreis Ansbach gibt es 23 weitere Coronavirus-Fälle. Das teilte das Landratsamt Ansbach Freitagnacht mit. Damit gibt es insgesamt 143 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 117 der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach, heißt es in der Mitteilung. Das Landratsamt hat auf seiner Internetseite weitere Informationen zum Coronavirus und Hinweise zu Hygienemaßnahmen veröffentlicht.

27.03.30, 19.00 Uhr: Ansbachs Oberbürgermeisterin vor Stichwahl negativ auf Corona getestet

Wie die Stadt Ansbach mitteilt, ist die parteilose Oberbürgermeisterin Carda Seidel negativ auf das Coronavirus getestet worden. Seit vergangenen Montag hatte sie im Homeoffice gearbeitet. Sowohl bei ihr als auch bei ihrem Mann sei der Test negativ ausgefallen, wird Seidel zitiert. Am Sonntag werden die Ansbacher Bürgerinnen und Bürger in einer Stichwahl darüber entscheiden, ob Seidel in ihre dritte Amtszeit geht. Gegenkandidat ist Thomas Deffner von der CSU.

27.03.20, 17.15 Uhr: Klinikum Nürnberg Süd wappnet sich für Corona-Ansturm

Das Nürnberger Südklinikum hat vor seiner Notaufnahme ein Triage-Zelt aufgebaut. Hier soll das Krankenhauspersonal künftig Corona-Patienten von Notfallpatienten ohne Infektion trennen. In Einsatz kommt das Zelt, wenn zu viele mit dem Corona-Virus infizierte Menschen in die Notaufnahme kommen. Dr. Steffen Popp, der ärztliche Leiter der Notaufnahme sagte dem BR, es sei schwierig, Prognosen anzustellen, wann es so weit ist. In den vergangenen Tagen hätten die Corona-Verdachtsfälle am Klinikum Süd aber stark zugenommen.

Popp gehe davon aus, dass das Triage-Zelt wohl ab Mitte kommender Woche benötigt werde. Dann darf immer nur ein Patient ins Zelt, der dort auf Corona-typische Symptome untersucht wird. Danach wird entschieden, wie weiter mit dem Patienten verfahren wird. Steffen Popp betonte, dass es sich dabei nicht um eine Einrichtung handelt, um Corona-Tests durchzuführen. Es gehe darum, den alltäglichen Betrieb in der Notaufnahme aufrecht zu erhalten, damit auch beispielsweise Unfallopfer, Herzinfarkt-Fälle oder Menschen mit Schlaganfall weiterhin eine adäquate Versorgung und Behandlung erhalten können. Wer befürchtet, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben, solle wie bisher seinen Hausarzt telefonisch kontaktieren oder sich an die 116117, den ärztlichen Bereitschaftsdienst, wenden.

© BR

Das Nürnberger Südklinikum hat vor seiner Notaufnahme ein Triage-Zelt aufgebaut. Hier soll das Krankenhauspersonal künftig Corona-Patienten von Notfallpatienten ohne Infektion trennen.

27.03.20, 16.15 Uhr: Wertstoffhöfe im Landkreis Fürth nur Notbetrieb

Wie der Landkreis Fürth mitteilt, bleiben beide Wertstoffhöfe im Landkreis bis auf Weiteres geschlossen und es findet dort nur ein Notbetrieb statt. Das Landratsamt betont, dass dort ausschließlich die kostenpflichtige Anlieferung von Restmüll möglich sei. Ab 30. März soll dann der Deponiebetrieb für gewerbliche Anlieferungen nach telefonischer Voranmeldung in den jeweiligen Deponien – dem Wertstoffhof und Deponie Rangau in Zirndorf sowie dem Wertstoffhof und Deponie Horbach in Langenzenn möglich sein.

27.03.20, 15.30 Uhr: Frau stirbt im Landkreis Nürnberger Land an Corona-Infektion

Eine 86-jährige Frau aus Röthenbach im Landkreis Nürnberger Land ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit beklagt der Landkreis den dritten Corona-Toten. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, sind gegenwärtig 154 Personen im Landkreis positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 18 von ihnen werden in Kliniken versorgt, drei davon liegen auf der Intensivstation.

27.03.20, 14.30 Uhr: 768 Corona-Infizierte in Mittelfranken bei LGL gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Coronafälle in Bayern übersteigt mit 10.180 Fällen zum ersten Mal die Zehntausend. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, sind Stand heute Morgen 10.00 Uhr bisher 59 Corona-Patienten in Bayern gestorben. In Oberbayern stieg die Zahl der gemeldeten Infizierten um 504 Fälle auf 4.960 Infizierte. Damit kommt fast die Hälfte der gemeldeten Fälle aus Oberbayern.

In Mittelfranken waren heute Morgen 768 Corona-Infizierte gemeldet. Das sind 121 Infizierte mehr als gestern. Von allen Regierungsbezirken sind damit in Mittelfranken derzeit die wenigsten Fälle registriert. Bisher war Oberfranken am wenigsten betroffen. Dort sind es derzeit Stand 10.00 Uhr morgens nun 771 gemeldete Infizierte.

Laut LGL gibt es in Mittelfranken bisher zwei gemeldete Todesfälle aufgrund einer Corona-Infektion und zwar im Landkreis Nürnberger Land. Allerdings hat die Stadt Nürnberg gestern veröffentlicht, dass ein Corona-Infizierter in Nürnberg gestorben ist. Heute hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mitgeteilt, dass im Landkreis der erste Corona-Patient verstorben ist.

27.03.20, 13.30 Uhr: Krankenhaus Hersbruck vor möglicher Reaktivierung

Das seit knapp einem Jahr geschlossene Krankenhaus Hersbruck im Landkreis Nürnberger Land könnte, zumindest für die Zeit der Corona-Krise, wieder aktiviert werden. Das teilt das Landratsamt Nürnberger Land dem BR auf Anfrage mit. Im Rahmen des bayernweiten Ausbaus der Bettenkapazitäten für Corona-Infizierte würden auch die Möglichkeiten einer Reaktivierung des Krankenhauses geprüft. Betreiber wäre dann der Freistaat. Zu Details wollte sich Landrat Armin Kroder allerdings derzeit nicht äußern. Man warte auf Rückmeldung aus dem Gesundheitsministeriums. Erst dann könnten notwendige Maßnahmen an dem Gebäude durchgeführt werden. Im Mai 2019 war das Krankenhaus in Hersbruck vom Klinikum Nürnberg geschlossen worden — wegen mangelnder Rentabilität und weil medizinisches Personal und Ärzte fehlten.

27.03.20, 13.00 Uhr: Erster Corona-Toter im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Wie das dortige Landratsamt mitteilt, ist heute (28.03.20) ein 88-jähriger Mann mit Vorerkrankungen im Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Der Mann zählte aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seiner Vorerkrankungen zur Hochrisikogruppe, so die Mitteilung.

27.03.20, 11.00 Uhr: Landrat von Weißenburg-Gunzenhausen positiv getestet

Gerhard Wägemann (CSU), Landrat des Landkreises Weißenbug-Gunzenhausen, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Wie die Pressesprecherin des Landratsamtes mitteilte, bekam der Landrat am Montagabend (23.03.) Fieber und ließ sich einen Tag später auf das Virus testen. Am Mittwoch (25.03.) wurde ihm das positive Testergebnis mitgeteilt, woraufhin Wägemann in häuslicher Quarantäne blieb. Laut Landratsamt gehe es ihm inzwischen besser, er habe kein Fieber mehr, nur noch Husten und Kopfschmerzen. Die Quarantäne des Landrats endet am 5. April. Gerhard Wägemann ist bei der Kommunalwahl am 15. März nicht mehr als Landrat angetreten, sein Nachfolger wird CSU-Parteikollege Manuel Westphal.

27.03.20, 06.54 Uhr: Fürth sucht medizinisches Fachpersonal

In der Stadt und dem Landkreis Fürth werden Zentren zur Unterstützung bei der Behandlung von Corona-Kranken errichtet. Die Stadt Fürth sucht dafür Ärzte, Pflegekräfte, pharmazeutisch-technische Assistenten und medizinisch-technische Assistenten, die sich derzeit im Ruhestand, in Elternzeit im Studium oder Ausbildung befinden. Interessierte können sich unter 0911-97733039 oder helfen@lra-fue.bayern.de melden.

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Auf dem Parkplatz des Erlanger Westbads entsteht eine Coronavirus-Teststation. Nur wer vorher einen Termin von seinem Hausarzt oder dem KVB bekommen hat, darf mit seinem PKW vorbeikommen.

26.03.20, 17.30 Uhr: Gemeinsames Coronavirus-Testzentrum in Erlangen

Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt wollen am kommenden Montag (30.03.) ein Testzentrum eröffnen, bei dem sich sowohl Bürger aus Erlangen als auch aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, auf das Coronavirus testen lassen können. Landrat Alexander Tritthart (CSU) sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Es kann nicht jeder kommen, der meint, er müsse sich jetzt abstreichen lassen." Nur wer vorher einen Termin von seinem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) bekommen hat, soll am besten mit seinem Pkw vorbeikommen und bekommt einen Abstrich. Dieser wird vom Personal der Kassenärztlichen KVB durchgeführt.

Das Testzentrum liegt auf dem Parkplatz des Erlanger Westbads und soll vor allem Arztpraxen und Kliniken mit der Durchführung von Tests entlasten. Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Die Öffnungszeiten werden wir dem Bedarf anpassen." Geplant ist, dass das Testzentrum vorerst drei Stunden am Vormittag und drei Stunden am Nachmittag geöffnet ist.

26.03.20, 16.30 Uhr: Erster Corona-Todesfall in Nürnberg

Eine 78-jährige Frau ist heute am Nürnberger Klinikum an der Coronavirus-Erkrankung gestorben. Sie ist, wie die Stadt Nürnberg mitteilt, der erste bekannte COVID-19-Todesfall in Nürnberg. Bis 15.30 Uhr waren dem Nürnberger Gesundheitsamt bisher insgesamt 202 positiv getestete Personen in Nürnberg gemeldet. Davon konnten bislang 17 aus der Quarantäne entlassen werden. Derzeit befinden sich laut Stadt 947 Personen in Nürnberg in Quarantäne.

26.03.20, 14.30 Uhr: 647 Corona-Infizierte in Mittelfranken bei LGL gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Coronafälle in Bayern ist von gestern auf heute 10.00 Uhr um 1.155 auf 8.842 gemeldet Infizierte angestiegen. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen bekannt gegeben. Demnach ist die Zahl der Corona-Toten um elf auf 51 angestiegen. Allein in Oberbayern sind über 800 Fälle hinzugekommen. Dort sind 4.456 Corona-Infizierte gemeldet und davon allein 1.564 Infizierte in München. In Mittelfranken waren heute Morgen 647 Infizierte registriert, davon sind 171 in Nürnberg gemeldet. Corona-Todesfälle gibt es in Mittelfranken (Stand 10.00 Uhr) zwei im Landkreis Nürnberger Land, so das LGL.

26.03.20, 13.00 Uhr: Lebenshilfe Erlangen in Sorge

Wegen der Corona-Krise muss die Lebenshilfe Erlangen derzeit einige Einrichtungen schließen und Angebote aussetzen. Dies treffe die Lebenshilfe hart, heißt es in einer Mitteilung. In verschiedenen Einrichtungen gebe es weiterhin Notbetreuungen, wie etwa in der Georg-Zahn-Schule und -Tagesstätte wie auch in den Kindergärten. Eine starke Herausforderung stelle die derzeitige Situation für die verschiedenen Wohnstätten der Lebenshilfe Erlangen dar. Auch die Regnitz-Werkstätten sind geschlossen."Das ist kein schöner Auftakt für unseren 60. Geburtstag in diesem Jahr und unsere Zukunftspläne“, so Kristian Gäbler, Geschäftsführer der Lebenshilfe Erlangen.

26.03.20, 11.30 Uhr: Lebenshilfe Nürnberger Land sucht Mundschutz-Näher

Die Lebenshilfe Nürnberger Land tritt heute mit einem dringenden Aufruf an die Bevölkerung: "Liebe Profi- und Hobby-Näherinnen und Näher, wir bitten herzlich um Eure Unterstützung in dieser Zeit. In unseren Wohnheimen, ebenso in unseren Notgruppen unserer Inklusiven Kitas und Heilpädagogischen Tagesstätte wird dringend Mundschutz benötigt." Dieser Aufruf wird besonders von Hanne Hauck, Fachbereichsleiterin Wohnen der Lebenshilfe Nürnberger Land, befürworwertet, denn so könne die Lebenshilfe ihre grünen Profi-Mundschutzmasken für Notfälle sparen, heißt es in dem Aufruf. Ziel sei es 1.000 Mundschutz-Masken herzustellen. Als Vorlage könnten Anleitungen im Internet dienen, wie man die sogenannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS) nähen kann. Mehr Infos gibt es auf der Homepage der Lebenshilfe finden Interessierte eine Link-Liste.

26.03.20, 10.00 Uhr: Gewerkschaft mahnt Hygiene auf Baustellen an

Die etwa 3.600 Bauarbeiter in Nürnberg arbeiten nach wie vor weiter. Das hat die Gewerkschaft IG Bau bekannt gegeben. Dieser Wirtschaftszweig zeige sich deutlich immuner gegen die Krise als viele andere Branchen. Zugleich appelliert die Gewerkschaft an die Arbeitgeber, die Einhaltung der Hygieneregeln einzuhalten. Probleme gebe es bei kleinen Baustellen. Dort sei dies manchmal nicht sichergestellt. Beer mahnt an, die mobilen Toiletten auf den Baustellen alle zwei Tage komplett zu desinfizieren.

25.03.20, 16.45 Uhr: Neuerung für Schwangere aus Stadt und Lkr. Ansbach bei Coronagefahr

Schwangere aus Stadt und Landkreis Ansbach, die den Verdacht haben mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollen künftig am Ansbacher Standort des Klinikverbundes ANregiomed entbinden. Wie der Sprecher von ANregiomed, Rainer Seeger, dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage mitteilt, sollen werdende Mütter mit Krankheitssymptomen ab sofort dort ihre Kinder zur Welt bringen. Die Ansbacher Klinik sei auf diese künftigen Fälle nun gut vorbereitet. Der Betrieb der Klinik am Standort in Rothenburg ob der Tauber, die ebenfalls eine Geburtsklinik betreibt, soll von diesen Fällen entlastet werden, so Seeger weiter. Das Klinikum Ansbach ist Teil des Klinikverbundes ANregiomed. Ihm gehören außerdem die Kliniken Dinkelsbühl, Rothenburg und die Praxisklinik Feuchtwangen an. Für die Behandlung akutstationärer Patienten stehen insgesamt 750 Planbetten zur Verfügung. In den Hauptfachabteilungen und den Belegabteilungen sind rund 2.500 Mitarbeiter tätig, um jährlich rund 40.000 akutstationäre Patienten zu versorgen.

25.03.20, 15.45 Uhr: Klinikum Fürth sucht ehrenamtliche Mediziner und Pfleger

Im Zuge der Corona-Epidemie sucht das Klinikum Fürth nun ehrenamtliche Helfer mit medizinischem oder pflegerischem Hintergrund. Auf seiner Homepage ruft es Menschen, die das Klinikum in den kommenden Wochen unterstützen wollen, auf, sich zu unter der Adresse corona-hilfe@klinikum-fuerth.de zu melden. Die Freiwilligen sollen früher schon mal als Mediziner oder in der Pflege gearbeitet haben. Wie lange das her ist, sei aber nicht wichtig, so Klinik-Sprecher René Icgen. Man bereite gerade Auffrischungskurse für die ehrenamtlichen Helfer vor. Je nach ihren Vorkenntnissen und Fähigkeiten würden sie dann, wenn das Klinikum mit dem eigenen Personal an die Grenze kommt, in verschiedenen Abteilungen eingesetzt werden. "Wir sind für jede helfende Hand dankbar," so Icgen.

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Das Klinikum Fürth sucht ehrenamtliche Helfer mit medizinischem oder pflegerischem Hintergrund. Auf seiner Homepage ruft es Menschen, die das Klinikum in den kommenden Wochen unterstützen wollen, auf, sich zu melden.

25.03.20, 14.30 Uhr: 490 gemeldete Corona-Infizierte in Mittelfranken

Die Zahl der gemeldeten Coronafälle in Bayern ist auf 7.289 gestiegen. Insgesamt waren heute Morgen, Stand 10.00 Uhr, 783 Infizierte mehr gemeldet als gestern (24.03.20. 10.00 Uhr: 6.362). Die Todesfälle aufgrund von Corona stiegen laut LGL bayernweit von gestern auf heute um 10 auf 41 an. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. In Mittelfranken wurden von gestern auf heute Morgen 85 Fälle neu gemeldet. Die Zahl der gemeldeten Infizierten in Mittelfranken liegt damit bei 490, wobei 134 davon auf Nürnberg entfallen.

Oberfranken ist mit 468 registrierten Infizierten noch immer der am wenigsten betroffene Regierungsbezirk. Allerdings ist die Zahl der Infizierten von gestern 382 auf heute 468 Fälle verhältnismäßig stark angestiegen.

25.03.20, 14.00 Uhr: Die Heilsarmee Fürth bittet um Spenden

Die Heilsarmee Fürth bittet um Lebensmittelspenden für Bedürftige. Gebraucht werden: MIlch, löslicher Kaffee, Toastbrot, Essenskonserven, abgepackte Wurst und Käse, Tütensuppen, Schokolade und Kekse. Wie die Heilsarmee mitteilt, kann jeder, der spenden möchte, dies am Montag, den 30.03.2020 von 14.00 bis 16.30 Uhr machen. Die Spenden können dann einfach bei der Fürther Heilsarmee in der Hirschenstraße 13 abgegeben werden. Einfach ans Fenster klopfen.

25.03.20, 13.10 Uhr Bestätigte Coronafälle in Pflegeheimen in Roßtal und Langenzenn

Erstmals wurden im Landkreis Fürth in zwei Pflegeheimen in Roßtal und Langenzenn Coronafälle bestätigt. Das hat der Landkreis Fürth mitgeteilt. Demnach handele es sich bei den positiv getesteten Personen in Roßtal sowohl um Pflegepersonal als auch um Bewohner. Vier Bewohner aus der Roßtaler Einrichtung seien mittlerweile zur weiteren Behandlung im Klinikum aufgenommen worden. In Langenzenn sei ein Bewohner positiv gestestet worden, heißt es weiter. In den Pflegeheimen selbst laufen laut Landratsamt derzeit alle notwendigen Maßnahmen. So werden auch weitere Testungen bei Bewohnern und Personal durchgeführt.

25.03.20, 10.15 Uhr: Gunzenhausener Pflegeheim bietet Videotelefonie an

Telefonieren per Internet soll gegen die Einsamkeit helfen: Aufgrund der eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten bietet das Burkhard-von-Seckendorff-Heim in Gunzenhausen an, mit den Senioren zu skypen. Per Videotelefonie soll es Angehörigen und Heimbewohnern ermöglicht werden, Kontakt zu halten. Einzelheiten über die Erreichbarkeiten der jeweiligen Stationen sind auf der Internetseite des Heimes zu finden

25.03.20, 06.25 Uhr: Wertstoffhöfe in Nürnberg weiter offen

Die sechs städtischen Wertstoffhöfe in Nürnberg bleiben weiterhin geöffnet, das teil der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) mit. Dagegen bleibt die Reststoffdeponie Süd bis auf weiteres geschlossen, die Problemmüllsammlung durch das Schadstoffmobil ist ausgesetzt, die Mitarbeiter werden bei der Restmüllabfuhr benötigt. Die sieben städtischen Gartensammelstellen bleiben ebenfalls geschlossen.

24.03.20, 17.00 Uhr: Windsbacher Knabenchor schließt Internat

Der Windsbacher Knabenchor hat seinen Internatsbetrieb bis auf Weiteres eingestellt. Wie eine Sprecherin des Knabenchors mitteilt, sind alle Bewohner des Internats abgereist. Zunächst blieb das Sängerinternat auch nach der Schließung der bayerischen Schulen mit Genehmigung der örtlichen Behörden geöffnet. Viele berufstätige Eltern nahmen das Angebot der Einrichtung an und ließen ihre Kinder in Windsbach, wo sie betreut und bei den von den Schulen übermittelten Aufgaben unterstützt wurden, heißt es von der Sprecherin. Proben fanden jedoch nicht mehr statt. Als sich die Lage zuspitzte, ordnete das Gesundheitsamt Ansbach die Schließung des Internats zum vergangenen Wochenende an, so die Verantwortlichen. Die Büros von Chor und Internat bleiben weiterhin besetzt.

24.03.20, 14.40 Uhr: 405 gemeldete Corona-Fälle in Mittelfranken, 101 Fälle in Nürnberg

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitgeteilt hat, ist die Zahl der Corona-Infektionen bayernweit von 5.719 Fällen auf 6.362 angestiegen. (Stand, 24.03.20, 10.00 Uhr) Nach Angaben des LGL ist die Zahl der gemeldeten Infizierten in Mittelfranken um 43 auf 405 angestiegen. Wie die Zahlen des Landesamts weiterhin zeigen, wurden am 21. März bayernweit mit 1.025 die meisten Neu-Infizierten gemeldet. In den zwei folgenden Tagen ging die Zahl der Meldungen erheblich zurück: So waren es am 22. März 549 neue gemeldete Fälle und gestern (23.03.20) 432 neu Infizierte.

24.04.20, 13.30 Uhr: Nürnberg öffnet ehemalige Asylunterkünfte für Obdachlose

Zwei ehemalige Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber werden jetzt auch wegen der nächtlichen Kälte in Nürnberg für Obdachlose geöffnet. Dort sollen auch in der Corona-Krise wohnungslose Menschen eine Schlafstätte finden, teilte die Sprecherin der Stadtmission, Tabea Bozada, mit. Insgesamt werden dort 80 Übernachtungsplätze in Einzelzimmern zur Verfügung gestellt – außerdem könnten sich die Hilfesuchenden dort auch tagsüber aufhalten, erklärte Bozada weiter.

24.03.20, 12.00 Uhr: In Fürth kann weiter geheiratet werden

Trauungen finden im Standesamt der Stadt Fürth trotz Corona statt, das schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Allerdings darf nur noch das Brautpaar anwesend sein. Trauzeugen und Gäste sind nicht mehr zugelassen. Die geschlossenen Ehen sind dennoch rechtsgültig, eine Unterschrift der Trauzeugen wird seit längerem nicht mehr benötigt.

23.03.20, 17.30 Uhr: 7.500 Anrufe beim Nürnberger Corona-Bürgertelefon

Seit Einrichtung des Bürgertelefons der Stadt Nürnberg zur Corona-Krise am 5. März 2020 sind nach Angaben der Stadt bis 22. März 7.500 Anrufe eingegangen. Das heißt, im Durchschnitt kommen rund 400 Anrufe pro Tag. Die wichtigste Frage seit der verfügten Ausgangsbeschränkung sei: "Was darf ich und was nicht?" Das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg ist unter der Rufnummer 0911 / 643 75- 888 von Montag bis Sonntag jeweils von 08.30 bis 16.00 Uhr zu erreichen.

23.03.20, 16.00 Uhr: LGL meldet 362 Corona-Infizierte in Mittelfranken

In Mittelfranken sind (Stand 23.03.20, 10.00 Uhr) nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen 362 Coronavirus-Infektionen gemeldet. Davon verzeichnen Nürnberg mit 87 und das Nürnberger Land mit 60 Fällen, die höchsten Zahlen an Infektionen. Insgesamt waren in Bayern am Morgen um 10.00 Uhr 5.719 Fälle gemeldet, 27 Infizierte sind an Coronavirus-Infektionen gestorben. Die mit Abstand meisten Fälle in Bayern hat der Regierungsbezirk Oberbayern mit 3.010 Infizierten. Danach folgen Niederbayern mit 546 und die Oberpfalz mit 534 gemeldeten Infektionen. Oberfranken hat mit 309 Infizierten, die wenigsten gemeldeten Fälle.

23.03.20, 15.00 Uhr: Keine Quarantäne für Dinkelsbühler Ortsteil

Nach aktuellem Stand gibt es für den Dinkelsbühler Ortsteil Wolfertsbronn keine allgemeine Quarantäne. Dies bestätigten ein Sprecher des Landratsamts Ansbach sowie Dinkelsbühls Oberbürgermeister Christoph Hammer (CSU) dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage. Derzeit gelte die Allgemeinverfügung, eine Detailregelung für Wolfertsbronn liege nicht vor, so Hammer. Am Sonntag (22.03.) lag die Zahl der Infizierten nach Angaben des Landratsamts bei zwölf Fällen. Bei rund 150 Einwohnern sei diese Zahl verhältnismäßig hoch. Daher appellieren die Verantwortlichen an die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin soziale Kontakte zu meiden und sich an die allgemeinen Einschränkungen zu halten.

23.03.20, 14.30 Uhr: Corona-Teststation zum Durchfahren von Stadt und Landkreis Fürth

Stadt und Landkreis Fürth errichten gemeinsam derzeit eine sogenannte Drive-Through-Station für die Tests von Corona-Verdachtsfällen. Sie wird voraussichtlich im Lauf dieser Woche in Betrieb gehen. Bei der Durchfahrtsstation sollen nur Menschen mit dem Auto vorfahren, die vom Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB eine entsprechende Überweisung bekommen haben. Die Stadt Fürth weist darauf hin, dass keinesfalls jemand auf eigene Faust oder gar zu Fuß vorbeikommen soll.

23.03.20, 13:40 Uhr: Toilettenpapier aus Baustellenklo in Unterheßbach gestohlen

In Unterheßbach im Landkreis Ansbach haben Unbekannte Klopapier gestohlen. Wie die Polizei Ansbach mitteilt, hat ein Zeuge beobachtet, wie ein Auto mit drei Insassen vor einer Baustelle anhielt und aus der mobilen Toilette eine Rolle Klopapier entwendet hat. Danach sei das Auto weggefahren. Nach Polizeiangaben konnte sich der Zeuge das Kennzeichen des Autos jedoch nicht merken.

23.03.20, 05:54 Uhr: 16 weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Ansbach

16 weitere labordiagnostisch nachgewiesene Infektionsfälle meldet das Landratsamt Ansbach. Damit gibt es insgesamt 54 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Ansbach. Auch Ansbachs Oberbürgermeisterin Carda Seidel (parteilos) befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Eine Mitarbeiterin aus ihrem direktem beruflichen Umfeld habe ein positives Testergebnis bekommen, schreibt Seidel in einer Mitteilung. Daher arbeitet die Oberbürgermeisterin vorerst aus dem Homeoffice.

22.03.20, 15.30 Uhr: Nürnberger Land meldet erste zwei Corona-Todesfälle

Im Nürnberger Land sind zwei Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Es sind die ersten Coronavirus-Toten im Nürnberger Land. Das meldet das zuständige Landratsamt. Demnach handelt es sich um zwei 83-jährige Männer aus Röthenbach und Hersbruck. Die Männer wurden seit Tagen im Krankenhaus in Lauf intensivmedizinisch behandelt. Im Landkreis Nürnberger Land sind laut Landratsamt gegenwärtig 71 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

22.03.2020, 15.00 Uhr: LGL meldet 294 Coronavirus-Infektionen in Mittelfranken

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es in Mittelfranken derzeit 294 Coronavirus-Infektionen (Stand 22.03.20, 10.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Am Samstag (21.03.20) waren es 42 Infizierte weniger. Bayernweit gibt es demnach 4.457 Infizierte. Die meisten Fälle werden vom LGL nach wie vor in Oberbayern mit 2.086 Erkrankten gezählt. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

21.03.2020, 09.58 Uhr: Stadt Ansbach warnt Bürger vor falschen Corona-Tests in Wohnhäusern

Im Stadtgebiet Ansbach geben sich Personen als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus, um sich durch falsche Corona-Tests Zugang zur Wohnung zu verschaffen. Die Stadt hat diesbezüglich eine Warnung veröffentlicht. Zwar gibt es laut der Polizei Ansbach auch offizielle Mitarbeiter des Gesundheitsamts, die unter gewissen Umständen Tests bei Bürgern zuhause durchführen. Dies sei aber vorher immer angekündigt. Bei überraschenden Hausbesuchen sollen Bürger in einem solchen Fall niemandem den Zutritt gewähren und sofort die Polizei verständigen.

21.03.2020, 08.48 Uhr: Erste Nacht mit Ausgangsbeschränkungen verlief ruhig

In ganz Franken verlief die erste Nacht mit den neuen Ausgangsbeschränkungen ruhig. Auch die Polizei-Einsatzzentrale für Mittelfranken meldet keine besonderen Vorkommnisse. Es habe ein "ganz normales Einsatzgeschehen" bestanden, so die Polizei. Seit Freitagabend gab es nur drei nennenswerte Einsätze in Nürnberg und Erlangen – keiner stand jedoch im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkungen.

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Seit Mitternacht gelten die neuen Ausgangsbeschränkungen in Bayern. Die Bürger in Mittelfranken scheinen sich auch daran zu halten.

20.03.20, 11.54 Uhr: Coronavirus-Infektionen in Mittelfranken auf 190 gestiegen

In Mittelfranken sind mittlerweile 190 Menschen (Stand 20.03.2020, 11.00 Uhr) mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das bedeutet einen Anstieg von 42 Personen im Vergleich zu gestern, so das Landesamt für Gesundheit in Erlangen. Die meisten Infizierten in Mittelfranken hat mit 63 nach wie vor Nürnberg zu verzeichnen. In den Städten Fürth und Erlangen gibt es nun 16 bzw. 15 bestätigte Corona-Fälle. Nach Oberfranken hat Mittelfranken weiterhin die wenigsten Infizierten im Freistaat. Insgesamt gibt es in Bayern jetzt 3107 bestätigte Fälle.

20.03.20, 11.20 Uhr: Gesundheitsämter bekommen Unterstützung von Freiwilligen

Die Gesundheitsämter in Mittelfranken bauen ihr Personal aus. In Roth sitzen mittlerweile auch Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule an den Telefonen der Info-Hotline. Außerdem haben sich mehrere Lehrkräfte aus dem Landkreis freiwillig gemeldet, um die Beamten zu unterstützen. Sie werden gerade geschult und in den nächsten Tagen bei Bedarf eingesetzt. In Roth sind mittlerweile acht Telefonleitungen von acht bis 19 Uhr freigeschaltet. Die Mitarbeitenden sind auf mehrere Büros verteilt, um eine räumliche Distanz zu wahren. Auch am Wochenende ist das Amt für zwei Stunden besetzt. An der Hotline werden Fragen rund um den Umgang mit dem Corona-Virus beantwortet. "Wenn es um medizinische Details geht, dann werden die Anrufer an die jeweiligen Fachkräfte und Mediziner des Amtes weiterverbunden", so die Sprecherin. Ähnliche Unterstützungen durch Lehrkräfte gibt es in Mittelfranken in fast allen Landkreisen, etwa in Erlangen-Höchstadt, Ansbach oder Weißenburg.

20.03.20, 10.30 Uhr: Weitere Coronafälle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Im Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen wurden drei weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit sind es nun insgesamt acht Fälle im Landkreis, bestätigt Lena Kagerer, Pressesprecherin des Landratsamtes. Über den genauen Verlauf der Neuinfektionen gibt das zuständige Gesundheitsamt keine weiteren Informationen. Allerdings gehe das Landratsamt von einem hohen Anstieg an Infizierten über das Wochenende aus. Daher appelliere man erneut an alle Bürger, möglichst zuhause zu bleiben und auch Treffen im privaten Bereich zu vermeiden.

20.03.20, 05.34 Uhr: Acht weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Ansbach

Die Zahl der labordiagnostisch nachgewiesenen Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Ansbach ist um acht Fälle gestiegen. Damit gibt es in Ansbach mittlerweile 26 bestätigte Fälle, so das Landratsamt in einer Mitteilung in der Nacht auf Freitag (20.03.2020).

In dieser weisen Landrat Jürgen Ludwig und die Ansbacher Gesundheitsamtsleiterin Franziska Lenz noch einmal darauf hin, soziale Kontakte zu meiden: "Wir alle können Menschenleben retten, indem wir anrufen, eine E-Mail schreiben oder jemandem in den sozialen Medien Nachrichten übermitteln."

19.03.20, 15.17 Uhr: Neue Zugänge und Zelte am Klinikum Nürnberg und in den Krankenhäusern Nürnberger Land

Wegen der Ausweitung der Corona-Pandemie werden im Klinikum Nürnberg und in den Krankenhäusern Nürnberger Land (Lauf und Altdorf) künftig neue Zugänge und Zelte die Besucher- und Patientenströme regulieren. So haben alle Kliniken nur noch einen zentralen Zugang. Um potenziell infektiöse Patienten von nicht-infektiösen zu trennen, wurden vor dem Klinikum Nord und vor der Notaufnahme des Klinikums Süd Zelte aufgebaut. Im Klinikum Süd wird es jeweils ein Zelt für Kinder und Erwachsene geben. Auch. vor den Krankenhäusern Nürnberg Land sind Zelte errichtet worden. Vor der Notaufnahme des Krankenhauses Lauf steht jetzt ebenfalls ein Zelt, das derzeit als Wartebereich für Angehörige von Patienten der Notaufnahme dient. Besuche sind im Klinikum Nürnberg und in den Krankenhäusern Nürnberger Land nur noch in begründeten Ausnahmefällen gestattet. Sie müssen von der Station genehmigt sein, erforderlich ist ein Besucherschein. Das Klinikum Nürnberg ist eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland. Mit 2.206 Betten an zwei Standorten (Klinikum Nord und Klinikum Süd) und 7.000 Beschäftigten versorgt es knapp 100.000 stationäre und 170.000 ambulante Patienten im Jahr. Zum Klinikverbund gehören zwei weitere Krankenhäuser im Landkreis Nürnberger Land.

19.03.20, 14.20 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten in Mittelfranken auf 148 gestiegen

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Mittelfranken sprunghaft angestiegen. Inzwischen seien 148 Fälle bekannt, teilte das Landesamt für Gesundheit in Erlangen mit. Am Mittag waren es noch 99 bestätigte Infektionen. Nürnberg hat mit 51 Infizierten auf Mittelfranken bezogen die meisten infizierten Personen zu verzeichnen, in der Nachbarstadt Fürth sind es zwölf und in Erlangen 13 registrierte Fälle.In ganz Bayern ist die Zahl der registrierten Infektionen der Behörde zufolge inzwischen auf 2.282 angestiegen.

19.03.20, 14:05 Uhr: Blaue Nacht 2020 wird abgesagt.

Das Projektbüro im Kulturreferat der Stadt Nürnberg sagt vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie die Blaue Nacht 2020 ab. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werde es auch keinen Ersatztermin geben. Die Großveranstaltung, an der etwa 80 Kultureinrichtungen beteiligt sind, sollte am 1. und 2. Mai stattfinden. Im vergangen Jahr kamen rund 100.000 Besucher zur Blauen Nacht.

19.03.20, 14:00 Uhr: Katholische Stadtkirche verschiebt viele Termine

Alle Erstkommunionfeiern und Firmungen der Stadtkirche Nürnberg werden bis nach dem 31. Mai 2020 verschoben. Hochzeiten, Taufen und Trauerfeiern werden frühestens nach dem 19. April wieder stattfinden, so auch alle Gottesdienste. Die Kirchen aber haben geöffnet, denn gerade in dieser angespannten, aufregenden und herausfordernden Zeit sei es wichtig, dass die Menschen Rückzugsräume haben.

19.03.20, 09.00 Uhr: Dekanat Nürnberg richtet Seelsorge-Telefon ein

Die evangelische Kirche in Nürnberg hat wegen der Corona-Krise ein Seelsorge-Telefon eingerichtet. Es ist jeden Tag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr besetzt. Mehr als 30 Pfarrerinnen und Pfarrer stehen für Gespräche bereit. Stadtdekan Jürgen Körnlein sagte: "Mit dem Seelsorgetelefon möchten wir auch dem derzeitigen Wegfall der Gottesdienste begegnen, in denen die Menschen sonst Trost und Orientierung in schweren Lebensphasen finden." Wer in der gegenwärtigen Situation Angst hat oder sich in Sorge um Angehörige befindet, kann sich unter der Nummer 0911-214 14 14 melden. Derzeit finden in allen Kirchen wegen der Corona-Pandemie keine Gottesdienste und Andachten statt.

19.03.20, 05.30 Uhr: Zwölf weitere Corona-Fälle im Landkreis Ansbach

Im Landkreis Ansbach gibt es zwölf weitere Coronavirus-Fälle. Das teilte das Landratsamt Ansbach Mittwochnacht (18.03.20) mit. Demnach stammen zwei infizierte Personen aus der Stadt Ansbach. Damit gibt es insgesamt 18 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. Laut der Mitteilung wurden bereits mehr als 100 Kontaktpersonen der Erkrankten vom Gesundheitsamt getestet. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und bekommen dann Termine für einen Test. Am Dienstag (17.03.20) meldete das Ansbacher Landratsamt sechs Fälle von Erkranken. Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es in Mittelfranken derzeit 99 Coronavirus-Infektionen (Stand 18.03.20, 12.00 Uhr). Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es aber zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und den Angaben des LGL kommen, teilte die Behörde mit.

18.03.20, 19.44 Uhr: Schaeffler verschiebt Hauptversammlung

Auch der Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer Schaeffler verschiebt wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Hauptversammlung. Das für den 17. April vorgesehene Aktionärstreffen findet zu einem anderen Termin statt, teilte Schaeffler am Abend mit. Der neue Termin stehe noch nicht fest. Gestern hatte bereits der Nürnberger Autozulieferer Leoni seine Hauptversammlung abgesagt.

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MAN Truck & Bus beantragt aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit für einen Großteil der Beschäftigten an den produzierenden Standorten. Das betrifft auch den Standort Nürnberg.

18.03.20, 16:43 Uhr: 53 Personen in Nürnberg mit Coronavirus infiziert – weitere Einrichtungen werden geschlossen

In Nürnberg sind derzeit 53 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Darüber hinaus gibt es mehr als 700 Kontaktpersonen der Kategorie 1, teilte die Stadt mit. Diese hatten engen Kontakt mit mindestens einer infizierten Person. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, bleiben ab sofort weitere Einrichtungen geschlossen, etwa die Kommunale Verkehrsüberwachung und der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR). Auch die öffentlichen Grillplätze werden geschlossen. Einschränkungen gibt es auch bei der Müllabfuhr. Der Sperrmüll wird bis auf weiteres nicht mehr abgeholt. Ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen der Coronakrise veröffentlichen Erzieherinnen und Erzieher im „Familienblog Nürnberg“, außerdem finden Familien dort Informationen und kreative Anregungen für das Familienleben zuhause.

18.03.20, 16:17 Uhr: Nürnberger Klinikum erweitert Kapazitäten für intensivmedizinische Behandlung

Das Nürnberger Klinikum weitet die Kapazitäten für eine intensivmedizinische Behandlung von Corona-Patienten systematisch aus. „Der Kampf gegen Corona ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, sagte Prof. Achim Jockwig heute auf einer Pressekonferenz des Klinikums.

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Warme Temperaturen im Sommer können dem Coronavirus nichts anhaben. Dennoch geht Prof. Dr. Joachim Ficker vom Klinikum Nürnberg davon aus, dass sich das Virus bei besserem Wetter nicht mehr so stark ausbreiten wird wie bisher.

    Auch Prof. Joachim Ficker hob hervor, dass ausreichende medizinische Kapazitäten das Wichtigste sind, „damit alles gut klappt“. Die Strategie des Klinikums bestehe demnach aus drei Teilen. Ab sofort fokussiere sich die Arbeit auf wichtige Fälle, damit werden nicht unbedingt notwendige Eingriffe zurückgestellt. Als zweites solle die Kooperation zwischen den einzelnen Abteilungen verstärkt werden. Als dritte Maßnahme sollen neue neue Bereiche geschaffen werden. Das beinhalte beispielsweise auch die Einbindung von Anästhesie- und Operationsschwestern in den Pflegebereich. „Die entscheidende Ressource ist unser Personal“, so Jockwig. Aktuell stehen in den Kliniken Nord und Süd 140 Intensivbetten bereit. Die Zugänge zu beiden Standorten sind nur noch über den Haupteingang möglich, Besucher sind nur in Einzelfällen erlaubt. Ficker bittet die Bevölkerung bezüglich der Einschränkungen des Besuchsrechts um Verständnis. Dies sei aber enorm wichtig, um auch Ansteckungen des Klinikpersonals zu verhindern. Ausnahmen – zum Beispiel in kritischen Situationen – seien aber immer möglich, betonte er.

    18.03.20, 15.38 Uhr: Polizei kontrolliert Einhaltung der Regeln im Katastrophenfall

    Die Polizei sorgt dafür, dass die Regeln für den Umgang mit dem Katastrophenfall eingehalten werden. Gestern Abend ist erneut eine „Corona-Party“ in Nürnberg von Einsatzkräften aufgelöst worden, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Die Polizei ruft alle Bürgerinnen und Bürger ab, die Einschränkungen einzuhalten. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei wird ab heute kontrolliert, etwa in Gaststätten und Läden. Wer sich nicht an die Beschränkungen hält, macht sich strafbar, so die Polizei.

    18.03.20, 14:40 Uhr : Bürgertelefon im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

    Das Bürgertelefon soll verwaltungsrechtliche Fragen rund um Veranstaltungen, Gaststätten oder wirtschaftliche Belange beantworten. Es ist unter 09141/902500 von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr erreichbar. Inzwischen wurden drei weitere Coronafälle im Landkreis gemeldet. Dabei handelt es sich um drei Männer, zwei aus Weißenburg und einer aus dem westlichen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Alle drei Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Momentan behandeln die beiden Kliniken in Weißenburg und Gunzenhausen noch keinen Coronafall und sind gut für den Ernstfall vorbereitet.

    18.03.20, 13.00 Uhr: Corona-Pandemie: Ostermarsch in Nürnberg abgesagt

    Der Ostermarsch in Nürnberg, am Ostermontag (13. April) ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das gilt auch für die Abschlusskundgebung vor der Lorenzkirche, teilt das Nürnberg Friedensforum mit. Noch werde darüber diskutiert, ob und wenn ja wann eine andere Friedensaktion für den ausgefallenen Ostermarsch stattfinden soll. Zeitungsanzeigen sollen dafür über die Belange der Friedensbewegung informieren: Sie fordern die Auslandseinsätze und die Aufrüstung der Bundeswehr zu beenden und Waffenexporte konsequent zu verhindern. Außerdem kritisieren sie die Rolle des Großraums Nürnberg als Logistikdrehscheibe für das Großmanöver Defender 2020.

    18.03.20, 12.45 Uhr: Landratsamt Nürnberg Land ruft zu verantwortungsvollem Handeln auf

    Das Landratsamt Nürnberger Land hat wegen des Coronavirus und den Einschränkungen zu einem verantwortungsvollen Handeln aufgerufen. In einer Mitteilung bittet Landrat Armin Kroder (Freie Wähler) die Bürger darum, Maßnahmen wie das Veranstaltungsverbot einzuhalten und umzusetzen. Auch sollen die offiziellen Maßnahmen nicht auf privatem Wege unterlaufen werden. Das Landratsamt Nürnberger Land mit seinen Außenstellen in Hersbruck und Altdorf bleibt geschlossen. Nur für das Jugendamt (bei Kinderschutzfällen), das Ausländeramt, Barauszahlungen im Bereich Asyl sowie die Zulassungs- und Führerscheinstelle sind persönliche Besuche für unaufschiebbare Angelegenheiten nach Terminvereinbarung möglich.

    18.03.20, 10.30 Uhr: TÜV Süd setzt Fahrerlaubnisprüfungen aus

    Der TÜV Süd führt aufgrund des Coronavirus keine Theorie- und Praxisprüfungen mehr durch. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in München mit. Bereits vereinbarte Prüfungstermine werden demnach abgesagt. TÜV Süd will hierzu mit den beteiligten Fahrschulen Kontakt aufnehmen. Den Bewerbern werden die gezahlten Gebühren angerechnet und keinerlei Stornokosten berechnet, heißt es in der Mitteilung. Die Maßnahme gelte vorerst bis zum 19. April. Für Bewerber, die zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung dringend eine Fahrerlaubnis benötigen, wird es eine Notfallversorgung geben.

    18.03.20, 10:00 Alle Arbeitsagenturen dicht

    Die Arbeitsagenturen in Deutschland haben ab heute keinen offenen Kundenzugang mehr. Wer einen Termin bei einer Arbeitsgentur oder einem Jobcenter hat, muss diesen nicht absagen. Es drohen keine Rechtsfolgen und Sanktionen. Darauf verweist die Bundesagentur für Arbeit. Die Behörde versichert, sie habe alle gesetzten Fristen vorerst ausgesetzt. Die Bundesagentur für Arbeit öffne keines ihrer Gebäude mehr für Klienten.

    18.03.20, 09.30 Uhr: Bayern verschiebt Start der Abitur-Prüfungen

    Wegen des Coronavirus wird in Bayern der Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben. Das teilte das Kultusministerium am Morgen in München mit.

    18.03.20, 06.00 Uhr: Museen im Bezirk Mittelfranken bleiben geschlossen

    Sämtliche Freizeiteinrichtungen des Bezirks Mittelfranken bleiben aufgrund der Corona-Krise bis nach den Osterferien geschlossen. Darunter sind unter anderem das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim, teilt der Bezirk mit Sitz in Ansbach mit. Um die Gaststätten auf dem Gelände zu unterstützen, hat der Bezirk den Pächtern die Miete bis Ende April erlassen. Auch von den Schließungen betroffen sind das Haus der fränkischen Geschichte und das Klöppelmuseum auf der Burg Abenberg, sowie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit seinen Außenstellen in Schwabach und Schnaittach. Die Ausstellung im Kulturhaus des Bezirks Mittelfranken in Stein ist ebenfalls vorzeitig beendet worden.

    18.03.20, 05.30 Uhr: Drei weitere Corona-Fälle im Landkreis Ansbach

    Im Landkreis Ansbach gibt es drei weitere Coronavirus-Fälle. Das teilte das Landratsamt Ansbach mit. Damit gibt es insgesamt sechs bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Ansbach. Es handelt sich bei den neuen Fällen um zwei Frauen aus dem westlichen und einen Mann aus dem östlichen Landkreis Ansbach. Die Betroffenen weisen milde Symptome auf. Die Kontaktpersonen der Erkrankten werden derzeit ermittelt und bekommen dann Termine für einen Test.

    17.03.20, 19.20 Uhr: Polizei warnt vor Betrügern

    Die Polizei warnt vor Betrügern, die die Unsicherheit der Menschen in Bezug auf das Coronavirus ausnützen könnten. Denkbar wäre, dass sich Betrüger an der Haustür als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben, um in die Wohnungen zu gelangen, heißt es in einer Mitteilung der Regensburger Polizei. Der Appell: Bürger sollten skeptisch sein, keine Fremden ins Haus lassen und keinesfalls Wertgegenstände aushändigen. Wer dennoch Zweifel hat, sollte den Notruf 110 wählen.

    17.03.20, 18.33 Uhr: Bezirkskliniken Ansbach schränken Besuchsdienst ein

    Die Bezirkskliniken Mittelfranken reagieren auf die Entwicklungen in der Coronakrise und schränken die Besucherregeln weiter ein. Der Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehe an erster Stelle, heißt es von den Bezirkskliniken. Bereits in der vergangenen Woche war nur ein Besucher pro Patient die Kliniken in Ansbach erlaubt. Nun seien keine Besuche mehr zugelassen. Nur für die Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie in der forensischen Psychiatrie gelten andere Regeln.

    17.03.20, 17.42 Uhr: Autozulieferer Leoni verschiebt Hauptversammlung

    Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat der Nürnberger Autozulieferer Leoni seine Hauptversammlung verschoben. Ursprünglich sollte sie am 7. Mai in der Nürnberger Frankenhalle stattfinden. Die Hauptversammlung soll nun Ende Juli nachgeholt werden, das genaue Datum wird noch festgelegt.

    17.03.2020, 15.20 Uhr: Krankenkassen schließen Servicestellen

    Ab heute bleiben bundesweit alle Servicestellen der Kaufmännischen Krankenkasse, KKH, geschlossen. Mitarbeiter können über Telefon, E-Mail und Internet kontaktiert werden. Es wird zudem eine kostenlose Servicerufnummer angeboten, die rund um die Uhr geschaltet ist. Die KKH gehört zu den großen überregionalen Krankenkassen in Deutschland.

    17.03.2020, 15.05 Uhr: Museen bleiben teilweise geschlossen

    Das Freilandmuseum Bad Windsheim bleibt bis nach den Osterferien geschlossen. Das teilte der Bezirk Mittelfranken mit. Gleiches gilt für das Haus fränkischer Geschichte und das Klöppelmuseum auf Burg Abenberg, sowie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit seinen Häusern in Schwabach und Schnaittach. Wie von der Bayerischen Staatsregierung vorgegeben, sind alle Schulen des Bezirks Mittelfranken, dazu zählen die Maschinenbauschule Ansbach, die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf, die Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl sowie die Bildungseinrichtungen in Nürnberg für junge Menschen mit Behinderungen, geschlossen.

    17.03.2020, 15 Uhr: Ämter schließen für Publikumsverkehr

    In Ansbach bleibt das Bezirksrathaus für den Besucherverkehr geschlossen. Ebenso ist keine persönliche Vorsprache bei der Regierung von Mittelfranken möglich. Auch bei der Stadt Fürth gibt es ab sofort keinen Publikumsverkehr mehr. Die Büro Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich an die Verwaltung möglichst nur telefonisch beziehungsweise per E-Mail oder Post zu wenden. Auch die Sitzungen der Bezirksgremien werden bis auf weiteres gestrichen.

    17.03.20, 14.00 Uhr: Tafeln müssen teilweise schließen

    Auch die Tafeln in Bayern kämpfen mit der Corona-Krise. Mehrere Tafeln in den Großstädten haben aufgrund der Pandemie bereits geschlossen, darunter die in Bayreuth, Fürth, Hof und Würzburg. Zahlreiche Tafeln sind weiterhin geöffnet, beklagen jedoch spürbare Rückgänge von Lebensmittelspenden. Weitere Tafeln ergreifen strengere Maßnahmen, um Kunden und Mitarbeiter besser zu schützen - etwa indem nur eine Handvoll Kunden gleichzeitig hereingelassen werden oder gepackte Lebensmittelkisten zum Mitnehmen bereitstehen. Bei einigen Tafeln, darunter Ansbach, Augsburg und München, laufen an diesem Mittwoch weitere Planungen. Die Tafel Erlangen etwa hat dringend um Lebensmittelspenden, um Solidarität und Unterstützung gebeten. Mit Blick auf den Lagerbestand könne die Ausgabe für diese Woche sichergestellt werden, doch ab nächster Woche werde es ungewiss, hieß es.

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    Vor dem Klinikum Nord in Nürnberg stehen die ersten Zäune - sie sollen die Besucherströme lenken. Auch sonst ist das Klinikum Nürnberg gut für den Notfall gerüstet, sagt Professor Joachim Ficker, Chefarzt der Pneumologie.

    17.03.20, 12.03: Polizei beendet "Corona-Partys"

    Die mittelfränkische Polizei hat gestern (16.03.20) zwei „Corona-Partys“ von Jugendlichen aufgelöst. Etwa 100 Jugendliche hatten sich am Silbersee getroffen und feierten mit einer Musik- und Lichtanlage, teilte die Polizei mit. Die Einsatzkräfte stellten die Ausrüstung sicher und lösten die Veranstaltung auf. In Schwabach feierten etwa 50 Jugendliche mit lauter Musik im Skaterpark. Die Polizei vermutet, dass sie sich über soziale Medien zur „Corona-Party“ verabredet hatten. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, solche nicht genehmigten Veranstaltungen zu unterlassen. Wer dagegen verstößt, macht sich strafbar.

    17.03.20, 10:00 Uhr: Bayerische Arbeitsagenturen telefonisch überlastet

    Die regionalen Arbeitsagenturen in Bayern sind telefonisch überlastet. Das Anrufaufkommen sei in den vergangenen Tagen auf das Zehnfache angestiegen. Aufgrund von Terminabsagen, die die Apparate blockieren, können viele telefonische Beratungsgespräche nicht stattfinden. Die Regionaldirektion Bayern bittet deshalb von Kundenanrufen abzusehen, wenn es um die Absage eines persönlichen Termins geht. Dadurch würden keine Nachteile entstehen. "Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen", so die Sprecherin der Agentur in Nürnberg. Zudem sollten Kundinnen und Kunden verstärkt das Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit nutzen.

    17.03.20, 7.45 Uhr: Straßenkreuzer-Verkauf in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach wird eingestellt

    Der Verein Straßenkreuzer, der in Not geratene Menschen unterstützt, hat den Vertrieb seines Magazins eingestellt. Mehr als 80 arme und obdachlose Frauen und Männer verkaufen den "Straßenkreuzer" in den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach. Wegen der Corona-Krise soll der Vertrieb bis einschließlich 19. April ruhen. Der Straßenkreuzer folge damit den Empfehlungen der Staatsregierung, möglichst jede Ansteckungsgefahr in den nächsten Wochen zu vermeiden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die aktuelle Ausgabe wird im Laufe der Woche zum Download auf der Homepage strassenkreuzer.info zur Verfügung stehen. Dazu gibt es die Möglichkeit, einen beliebigen Betrag zu spenden.

    16.03.20, 19.02 Uhr: Stadt Erlangen zieht positive Bilanz der Notfall-Betreuung von Schulkindern

    Die Stadt Erlangen zieht eine positive Bilanz des ersten Tags der Notbetreuung von Schulkindern wegen des Corona-Notstands. In allen Erlanger Schulen wurden insgesamt 48 Kinder aus den Klassen eins bis sechs betreut, sagte Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) am Abend bei einer Pressekonferenz. Voraussetzung für die Betreuung ist, dass Alleinerziehende oder beide Elternteile in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Auch in den Kindertageseinrichtungen sei eine Notbetreuung möglich gewesen. Probleme gebe es jedoch, wenn Kinder aus pädagogischen Gründen eine Tagesbetreuung benötigen würden. Derzeit arbeite das Jugendamt an einer Lösung, wie der Kontakt zu Eltern und Kindern online oder per Telefon aufrechterhalten werden könne. Das gelte auch für die Betreuung von Senioren, sagte Janik. Denn auch alle Senioreneinrichtungen in den Stadtteilen sind geschlossen. Derzeit werde überlegt, ob virtuelle Kontaktmöglichkeiten gefunden werden könnten oder ob man zu einsamen Senioren beispielsweise über Telefonketten Kontakt halten könne. "Das ist die Zeit der Solidarität und der kreativen Lösungen", sagte Janik dem Bayerischen Rundfunk.

    16.03.20, 16.13 Uhr: Nürnberger Justizgebäude bleibt geöffnet

    Die Nürnberger Justiz versucht den Betrieb soweit wie möglich uneingeschränkt am Laufen zu halten. Einzelne Prozesse könnten schriftlich abgehandelt werden, sagte Justizsprecher Friedrich Weitner dem Bayerischen Rundfunk. Jedoch wurden Fortbildungen und Führungen durch das Justizgebäude abgesagt. Bei der Eingangskontrolle kann bei bedarf ein kontaktfreier Fiebertest durchgeführt werden. Außerdem gebe es Notfallpläne, sollte sich die Situation weiter verschärfen.

    16.03.20, 14.55 Uhr: Nürnberger Bratwurströslein schließt ab Mittwoch vorübergehen – MitarbeiterInnen in Kurzarbeit

    Das Nürnberger Bratwurströslein als Flakschiff der Nürnberger Gastronomie mit 600 Sitzplätzen wird ab Mittwoch (18.03.2020) vorübergehend seine Türen schießen. Das teilte Inhaber Thomas Förster dem BR mit. Förster, der auch 1. Vizepräsident des DEHOGA Bayern ist, betonte auf BR-Nachfrage: "Es gelte an erster Stelle, die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter zu schützen." Gleichzeitig betonte er aber auch, dass es wirtschaftlich nicht sinnvoll sei, den Großbetrieb über Mittag ein bis zwei Stunden offen zu lassen. Daher die vollständige Schließung. Auch ein "To-Go-Betrieb" sei in seinem Falle unwirtschaftlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bratwurströsleins würden zu 100 Prozent in Kurzarbeit gehen. Sie bekommen damit 60 Prozent ihres Verdienstausfalls vom Staat kompensiert.

    16.03.20, 11.55 Uhr: Tiergarten, Schwimmbäder und Kultureinrichtungen: Stadt Nürnberg schließt ab morgen alle öffentlichen Einrichtungen

    Die Stadt Nürnberg schließt ab Dienstag, 16.03.2020, bis einschließlich Sonntag, 19.04.2020, weitere öffentliche Einrichtungen. Veranstaltungen und Programme können in diesem Zeitraum nicht mehr durchgeführt werden. Geschlossen bleiben: Schwimmbäder, der Nürnberger Tiergarten, die Meistersingerhalle, das Stadtarchiv, das Bildungszentrum bzw. die Volkshochschule, die Stadtbibliothek (alle Standorte), das Planetarium, der Südpunkt, KunstKulturQuartier (mit Tafelhalle, Filmhaus, Kunsthaus, Kunsthalle, Kunstvilla) und alle städtischen Museen (Albrecht-Dürer-Haus, Stadtmuseum im Fembo-Haus, Spielzeugmuseum, Museum Industriekultur, Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal, Mittelalterliche Lochgefängnisse, Historischer Kunstbunker, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Memorium Nürnberger Prozesse, Haus des Spielens im Pellerhaus). Ebenso geschlossen sind alle städtischen Kulturläden (Kulturladen Schloss Almoshof, Kulturladen Gartenstadt, Kulturladen Loni-Übler-Haus, Kulturladen Röthenbach, Kulturladen Ziegelstein, Kulturladen Zeltnerschloss, Vischers Kulturladen Kulturwerkstatt auf AEG, Nachbarschaftshaus Gostenhof).

    16.03.20, 10.50 Uhr: Gastronomie wird eingeschränkt, Lebensmittelläden haben länger auf

    Gastronomische Einrichtungen müssen sich auf neue Einschränkungen einstellen. Die Öffnungszeiten von Supermärkten und Lebensmittelgeschäften werden dagegen ausgeweitet. Das gab der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) soeben im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Demnach dürfen ab Mittwoch Lokale nur noch 30 Gäste auf einmal bewirten und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern. Die Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe werden bis 15 Uhr begrenzt. Danach dürfen Mahlzeiten und Getränke nur noch im To-Go-Betrieb herausgegeben werden. Die Ladenöffnungszeiten für Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken und einige weitere Geschäfte werden hingegen ausgeweitet: werktags bis 22 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr. Fast alle Geschäfte und Läden, die nicht den Grundbedarf decken, müssen schließen. Baumärkte zum Beispiel bleiben geöffnet. Alle öffentlichen Veranstaltungen, unabhängig von der Teilnehmerzahl, werden untersagt.

    16.03.20, 10.40 Uhr: Stichwahlen nur per Briefwahl

    Die Stichwahlen zur Kommunalwahl finden wie geplant in zwei Wochen statt. Allerdings kann nur per Briefwahl abgestimmt werden. Das gab der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) soeben im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

    16.03.20, 10.30 Uhr: Stadt Nürnberg schließt weitere Einrichtungen

    Die Stadt Nürnberg schließt ab Dienstag (17.03.20) bis einschließlich Sonntag (19.04.20) weitere öffentliche Einrichtungen, teilte die Stadt mit. Geschlossen bleiben alle städtischen Museen und Kulturläden, sowie Schwimmbäder, der Tiergarten, die Meistersinger Halle und das Nachbarschaftshaus Gostenhof. Der geplante Obstmarkt (27.03.20-26.04.20) findet nicht statt.

    16.03.20, 9.50 Uhr: Erste drei Coronavirus-Fälle im Landkreis Ansbach

    Im Landkreis Ansbach sind die ersten drei Coronavirus-Fälle bestätigt worden. Das teilte das Landratsamt Ansbach mit. Erkrankt sind eine Frau aus dem westlichen Landkreis, ein Mann aus dem südlichen Landkreis und ein weiterer Mann aus dem östlichen Landkreis Ansbach. Zwei der drei Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne, eine Person in stationärer Isolation im Krankenhaus. Laut Angaben des Landratsamts weisen die Erkrankten alle nur milde Symptome auf. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit vom Gesundheitsamt für Stadt Ansbach und Landkreis Ansbach ermittelt und getestet. Außerdem gibt es drei weitere Verdachtsfälle. Zwei davon werden derzeit in einem Krankenhaus im Landkreis Ansbach behandelt. Eine weitere Person befindet sich in häuslicher Quarantäne.

    16.03.20, 6.15 Uhr: Jobcenter und Arbeitsagenturen nur noch telefonisch erreichbar

    In den Jobcentern und Arbeitsagenturen sollen alle persönlichen Gesprächstermine entfallen. Das teilte die Regionaldirektion Bayern in Nürnberg mit. Dazu sollen so schnell wie möglich zusätzliche Telefonnummern in den Städten und Regionen geschaltet werden. Die Anliegen, die die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen betreffen, werden demnach nur telefonisch bearbeitet. Persönlichen Kontakt solle es nur im Notfall geben. Die Regionaldirektion teilte außerdem mit, dass Arbeitslosenmeldungen telefonisch erfolgen und Anträge auf Grundsicherung formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden können.

    16.03.20, 6.00 Uhr: Club-Profi gibt Entwarnung

    Der nach einem positiven Coronavirus-Befund unter Quarantäne stehende Fußball-Profi Fabian Nürnberger hat Entwarnung gegeben. "Mir geht es sehr gut, ich merke bislang keine Anzeichen oder Ähnliches vom Virus. Um mich müsst ihr euch auf jeden Fall keine Sorgen machen", sagte der 20-Jährige vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg am Sonntagabend in einem Vereinsvideo. Er habe auch schon ein bisschen trainiert, "um mich da einfach fit zu halten". Nachdem Nürnberger positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war, befindet sich die gesamte Mannschaft in häuslicher Quarantäne.

    16.03.20, 5.55 Uhr: Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Tankstellen und Banken nicht von Schließung betroffen

    Von der Reduzierung der Öffnungszeiten und Schließung von Geschäften sind Supermärkte, Lebensmittelläden, Apotheken, Tankstellen und Banken ausdrücklich nicht betroffen. Die Grundversorgung bleibe aufrechterhalten, wurde aus Regierungskreisen betont. Außerdem ist ein Milliarden-Hilfsprogramm für die bayerische Wirtschaft geplant. Es soll auch ein "Medizin-Paket" geben, um die Kapazitäten auszubauen. Dies könnte die Bettenzahl, das Personal oder zusätzliche Kapazitäten für Coronavirus-Tests betreffen.