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Börse: Schwache Vorgaben aus Tokio und New York | BR24

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Börse: Schwache Vorgaben aus Tokio und New York

Das Börsenumfeld vor dem Start des DAX ist nicht besonders freundlich. Der historisch beispiellose Einbruch der US-Wirtschaft hatte gestern die Kurse an der Wall Street belastet. Und auch in Tokio werden Verluste geschrieben.

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Die aktuellen Daten zum Bruttoinlandsprodukt in den USA kamen nicht gut an bei den US-Anlegern. Um fast ein Drittel sackte die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal ab im Vergleich Vorjahresquartal. Der Dow Jones Index rutschte zeitweise um mehr als zwei Prozent nach unten, konnte sich dann aber wieder etwas erholen. Am Ende war es ein relativ moderates Minus von 0,9 Prozent beim Dow.

Techaktien nachbörslich gefragt

Nachbörslich kamen überraschend gute Quartalszahlen von US-Technologieriesen wie Apple, Amazon und Facebook. Die Aktien legten teils kräftig zu. So stieg die Facebook-Aktie nach dem offiziellen Börsenschluss um mehr als 6 Prozent. Die Apple-Aktie kletterte nachbörslich um über sechs Prozent und notierte zum ersten Mal über der Marke von 400 Dollar. Apple kündigte zugleich einen Aktiensplit im Verhältnis 4 zu 1 an, um das Papier erschwinglicher zu machen. Bei dem Split werden Anteilseigner für jede ihrer Aktien vier neue Papiere bekommen.

Gute Daten aus Chinas Industrie

Aus China kamen heute positive Konjunkturdaten. Die Stimmung in der chinesischen Industrie ist besser als erwartet. Der offizielle Einkaufsmanagerindex stieg im Juli im Vergleich zum Vormonat um 0,2 auf 51,1 Punkte, das ist über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern und liegt leicht über den Vorhersagen von Experten. Dennoch zeigen sich die chinesischen Börsen wenig verändert. Der Nikkei-Index in Tokio verliert 2,4 Prozent. Der Euro steht knapp unter 1, 19 Dollar.