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Corona: Die Ereignisse in Oberbayern vom 22. Juni bis 28. Juni | BR24

© BR/Thies Marsen

Ausflugsschiffe auf dem Ammersee fahren jetzt auch wieder das Ostufer an.

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    Corona: Die Ereignisse in Oberbayern vom 22. Juni bis 28. Juni

    Die Zahl der Corona-Toten in Oberbayern überspringt 1.000er-Marke und die Bayerische Seenschifffahrt nimmt ab 25. Juni Linien-Fahrplan wieder auf. Die Ereignisse in Oberbayern vom 22. bis 28. Juni.

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    ALLE AKTUELLEN ENTWICKLUNGEN FINDEN SIE HIER IM CORONA-TICKER OBERBAYERN.

    Sonntag, 28. Juni 2020

    6.00 Uhr: 21.797 Corona-Fälle in Oberbayern registriert

    Es gibt neue Fallzahlen für Corona-Infektionen in Bayern. Demnach ist seit gestern ein Mensch in Oberbayern mit dem Virus verstorben. Die Zahl der registrierten Infektionen in Oberbayern stieg um 21 auf 21.797. Die aktuellen Zahlen für ganz Bayern finden Sie hier.

    Freitag , 26. Juni 2020

    14.51 Uhr: Zahl der Corona-Toten in Oberbayern überspringt 1.000er-Marke

    Das LGL meldet, dass seit gestern sechs Menschen in Oberbayern an oder mit Covid19 gestorben sind. Von Mittwoch auf Donnerstag waren es zwei. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 1.005. Außerdem gibt es 50 weitere bestätigte Infizierte – von Mittwoch auf Donnerstag waren es 16.

    Coronavirus-Neuinfektionen melden die Landkreise Altötting (1), Berchtesgadener Land (15), Bad Tölz-Wolfratshausen (7), Eichstätt (1), Freising (1), Landsberg am Lech (1) und Rosenheim (1) sowie die Städte Ingolstadt (2), München (18) und Rosenheim (3). Insgesamt gibt es in Oberbayern 21.742 bestätige Infizierte.

    Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit einem Wert von 3,24 bayernweit an der Spitze. Es folgen Oberfranken (2,53) und Mittelfranken (1,81).

    Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner, was die Landkreise und Städte betrifft, weist der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit 7,07 den höchsten Wert in Oberbayern auf. Es folgen Berchtesgadener Land (6,62) sowie die Städte Rosenheim (6,32), Ingolstadt und München (jeweils 5,84). Den höchsten Wert in Bayern meldet die Stadt Coburg (19,39).

    Bund und Länder haben in der Corona-Krise vereinbart, dass ab einer Marke von 50 in einem Kreis wieder stärkere Einschränkungen in Betracht gezogen werden.

    13.30 Uhr: Flughafen München will Terminal 1 wieder öffnen

    Der Flughafen München will sein wegen der Corona-Pandemie geschlossenes Terminal 1 Anfang Juli wieder öffnen. Das gab der Flughafen in einer Pressemeldung bekannt.

    Ab 8. Juli werden zunächst die Terminalbereiche C, D und E in Betrieb genommen. Abfliegende Fluggäste können dann in den Bereichen C und D wieder einchecken und werden anschließend über die Sicherheitskontrollen zu ihren jeweiligen Gates in den Abflugbereichen C und D geführt. Ankommende Passagiere werden über die Ankunftsbereiche C, D und E geleitet.

    Schutzmaßnahmen in den Abfertigungsbereichen

    Alle Abfertigungsbereiche im Terminal 1, die nun wieder reaktiviert werden, sind mit Bodenmarkierungen, Trennscheiben, Informationsplakaten, Spendern für Handdesinfektionsmittel und anderen für den Infektionsschutz relevanten Serviceangeboten ausgestattet worden. Alle Reisenden müssen beim Betreten des Terminals eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

    Wieder täglich 10.000 Fluggäste am Münchner Flughafen

    Laut Flughafen München werden die Kapazitäten des Terminal 1 wieder gebraucht, da immer mehr Flugverbindungen wieder aufgenommen würden. Rund 200 Starts- und Landungen im Passagier- und Frachtverkehr werden derzeit wieder im Erdinger Moos durchgeführt. Auch die Passagierzahlen steigen stetig und liegen nach Airport Angaben mittlerweile bei rund 10.000 Fluggästen pro Tag.

    Nächsten Monat wollen mehrere Fluglinienen wieder ihren Betrieb von München aus wieder starten. So werden im Juli die Lufthansa, United Airlines, Emirates und Etihad Airways mehrere Langstrecken ab München, die in den vergangenen Monaten nicht geflogen wurden, wieder aufnehmen. Air Canada ist bereits seit heute wieder auf der Strecke von München nach Toronto im Einsatz.

    120 Flughäfen werden von München aus angeflogen

    Das touristische Angebot wird durch Lufthansa, Condor und Tuifly im Juli ebenfalls deutlich ausgeweitet. Insgesamt werden ab Anfang Juli voraussichtlich mehr als 250 Flugbewegungen pro Tag in München stattfinden. Die bayerische Landeshauptstadt ist in der ersten Julihälfte auf dem Luftweg weltweit wieder mit mehr als 120 Zielen verbunden.

    9.45 Uhr: Sport Münzinger - seit 1904 im Münchner Rathaus eingemietet - schließt Ende des Jahres.

    Das teilt das Unternehmen Sport Schuster mit, das sich 2003 mit Sport Münzinger zusammengetan hatte. Die offizielle Begründung der Schließung: der Ausfall der laufenden Fußball-Saison, die Absage der Euro 2020, coronabedingt weniger Touristen und auswärtige Fans, sowie die neuen Möglichkeiten der räumlichen Erweiterung im Stammhaus von Sport Schuster. Ende des 19. Jahrhunderts gründete Hermann Münzinger das Sportgeschäft. 1904 zog das Geschäft ins Münchner Rathaus um. 1954 war der Original WM Finalball von Bern im Schaufenster zu sehen, als Dank der Mannschaft für die Beschaffung von Trainingsbällen. Die meisten Mitarbeiter sollen von Sport Schuster übernommen werden.

    17.20 Uhr: LGL mit neuen Zahlen für Oberbayern

    Das LGL meldet, dass seit gestern zwei Personen in Oberbayern mit oder an Corona gestorben sind, damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 999. Außerdem gibt es 16 weitere Infizierte. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit einem Wert von 3,03 im bayernweiten Vergleich an der Spitze.

    15.33 Uhr: Mehr Rücksicht zwischen Wanderern und Mountainbikern

    Der Alpenverein erforscht seit zwei Jahren in zwei Pilotregionen rund um Bad Tölz und Oberstdorf mit welchen Maßnahmen Spannungen zwischen Mountainbikern, Wanderern und Grundbesitzern vermieden werden können. Das Projekt zum nachhaltigen Mountainbiken kostet rund 350.000 Euro, den größten Teil davon finanziert die bayerische Staatsregierung.

    Biker und Wanderer sind gleichberechtigt

    Rechtlich dürfen Radler überall dorthin, wo sich auch Wanderer bewegen. Das Bayerische Naturgesetz gewährt freies Betretungsrecht der Natur. Statt Verboten appelliert der Alpenverein an die Vernunft aller - will aber in Zukunft auch Ausschilderungen und Tourenbeschreibungen verbessern. Pilotmäßig soll das im Raum Bad Tölz und Oberstdorf in nächster Zeit passieren. Aus der Erfahrung vom Winter weiß der Alpenverein, dass sich rund 90 Prozent an Schilder halten. Im Vergleich zu Österreich oder der Schweiz hat Bayern da einen besonders großen Nachholbedarf.

    Mittwoch, 24. Juni

    17.30 Uhr: Sieben neue Todesfälle in Oberbayern

    In Oberbayern sind laut LGL seit gestern sieben weitere Menschen mit oder durch das Coronavirus gestorben. Damit sind inzwischen 997 Menschen im Bezirk gestorben.

    Die Zahl der Infektionen hat sich um 51 auf 21.676 erhöht. Pro 100.000 Einwohner liegt die Fallzahl in Oberbayern damit bei einem Wert von 462,55, hinter der Oberpfalz (486,27). In den letzten sieben Tagen sind bezirksweit 154 neue Infektionen dazugekommen, damit liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei einem Wert von 3,29. Damit hat Oberbayern derzeit die meisten Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern in ganz Bayern. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei einem Wert von 1,94.

    Alle Landkreise und Städte sind zurzeit weit vom Schwellenwert 50 entfernt. Der am meisten betroffene Landkreis gemäß der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist Erding mit einem Wert von 11,62.

    16.10 Uhr: Landratsamt Mühldorf: Vion-Schlachthof hat detailliertes Schutz- und Hygienekonzept

    Der Schlachthof der Firma Vion in Waldkraiburg verfügt laut Landratsamt Mühldorf am Inn über ein detailliertes Schutz- und Hygienekonzept. Das geht aus einer Anfrage des Bayerischen Rundfunks an die Pressestelle des Landratsamts hervor. Dieses Konzept sei mit der Behörde abgestimmt worden. Dabei handle es sich um Abstands- und Hygienemaßnahmen. So sei in allen Bereichen der Produktion, aber auch in der Verwaltung ein Mund-Nasenschutz verpflichtend.

    Das Landratsamt hat allerdings nach eigener Auskunft bislang weder Kontrollen noch Hygiene-Begehungen durchgeführt. Dies sei im Gesetz auch nicht vorgesehen, "für die Umsetzung der vorgelegten Konzepte sind die Unternehmen verantwortlich", so das Landratsamt in der Stellungnahme. Im Mai habe es eine letzte Reihentestung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine Corona-Infektion gegeben. Zwei Mitarbeiter seien positiv getestet worden, die restlichen 443 Mitarbeiter wurden negativ getestet.

    14.00 Uhr: Münchner Polizei beendet Freiluftparty mit 300 Feiernden – alles friedlich

    Die Polizei hat in der vergangenen Nacht eine größere Party auf einem Platz im Stadtteil Isarvorstadt beendet.

    Wie das Münchner Präsidium berichtet, hatten sich rund 300 Feiernde auf dem Gärtnerplatz versammelt und zu später Stunde mit Lautsprecherboxen den Platz beschallt. Die wegen des Coronavirus geltenden Mindestabstände hätten sie dabei nicht eingehalten. "Mit etwas erhöhtem Alkoholkonsum vergisst man dann vielleicht doch mal den Infektionsschutz", sagte ein Sprecher der Polizei.

    Mehrere Anrufer und Passanten wandten sich an die Polizei. Die erschien gegen Mitternacht mit mehr als zehn Streifen. Die Polizisten hätten die Feiernden angesprochen, die anschließend nach und nach den Platz verließen, bis wieder Ruhe einkehrte. Zu Zwischenfällen kam es nicht.

    Dienstag, 23. Juni

    15.00 Uhr: Erneut Corona-Neuinfektionen und Tote in Oberbayern

    In Oberbayern gibt es seit gestern 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, das meldet das LGL. Zwei Menschen sind seit gestern an oder mit Corona gestorben, das erhöht die Anzahl der Todesfälle auf 990. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Oberbayern bei 3,20, das ist der höchste Wert unter den Bezirken. Bei den Landkreisen ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Erding mit 8,72 in Oberbayern am höchsten, dies ist zugleich der zweithöchste Wert in Bayern, nach Coburg mit 14,55.

    14.57 Uhr: Basketball-Finale mit Publikum "noch nicht vertretbar" 

    Das Finale der Basketball-Bundesliga in München wird nicht wie zuletzt diskutiert als erste Veranstaltung einer deutschen Profiliga seit der Coronavirus-Pause mit einigen Fans stattfinden. "Die Staatsregierung hält es gegenwärtig für noch nicht vertretbar, Zuschauer zu Sportevents zuzulassen", teilte das bayerische Innenministerium am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Das gelte auch für das Final-Rückspiel der BBL am Sonntag, "bei dem die Zulassung einer begrenzten Zuschauerzahl bis vor kurzem zumindest vorstellbar war."

    Die Partien im Audi Dome finden wie die Spiele im Profifußball ohne zahlende Zuschauer statt. Zuletzt hatte unter anderem Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern München, Hoffnungen auf eine Rückkehr einiger Zuschauer geäußert.

    11.35 Uhr: Bayerische Seenschifffahrt nimmt ab 25. Juni Linien-Fahrplan wieder auf

    Die Bayerische Seenschiffahrt fährt ab Donnerstag, 25. Juni, wieder in ihrem gewohnten Takt. Das hat Finanz- und Heimatminister Albert Füracker in einer Pressemitteilung angekündigt. Es soll auch wieder an allen Stege angelegt werden.

    Die insgesamt 33 Fahrgastschiffe fahren auf dem Königssee, dem Tegernsee, dem Starnberger See und dem Ammersee. Auf den Schiffen müssen die Passagiere Mund-Nasenschutz tragen.

    Seit dem 30. Mai fuhren die Schiffe bereits, allerdings mit einem zunächst eingeschränkten Rundfahrangebot. Normalerweise beginnt die Saison schon Ostern.

    9.35 Uhr: Audi verlängert Kurzarbeit am Standort Ingolstadt

    Der Autokonzern Audi wird die Kurzarbeit am Standort Ingolstadt bis Ende Juli verlängern. Das hat Audi in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Demnach komme es auch in den nächsten Wochen zu Nachfragerückgängen und Lieferengpässen. In Abstimmung mit dem Betriebsrat sollen die Kürzungen bis zum 31. Juli gelten. Insgesamt entfallen laut Audi im Juli dennoch weniger Schichten als noch im Juni.

    Seit April, so Audi, sei an allen deutschen Standorten die Produktion bereits wieder langsam hochgefahren worden. In sechs Schichten an allen drei Montagelinien in Ingolstadt sei die Arbeit wieder aufgenommen worden. Ob es danach zu weiteren Arbeitsausfällen kommt, ist laut Audi derzeit noch nicht klar.

    6.45 Uhr: Staatsregierung wehrt sich gegen Vorwurf der Stadtwerke München

    Die bayerische Staatsregierung weist den Vorwurf der Münchner Stadtwerke zurück, wonach bisher kein ausreichendes Hygienekonzept für die Öffnung von Hallenbädern und Saunen vorliege. Laut Staatsregierung gibt es eine gemeinsame Handlungsempfehlung des Wirtschafts- und des Gesundheitsministeriums vom 19. Juni, an der sich die Kommunen und sonstige Betreiber von Hallenbädern und Kureinrichtungen orientieren können.

    Aus Sicht der Stadtwerke war das zu kurzfristig, um darauf reagieren zu können. Deshalb bleiben in München die Hallenbäder und Saunen noch geschlossen. Seit gestern dürften sie bayernweit wieder öffnen. Allerdings warten neben München auch beispielsweise Wasserburg und Bad Wiessee noch ab.

    Montag, 22. Juni

    16.55 Uhr: 22 neue Corona-Infektionen in Oberbayern

    Die Zahl der mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen in Oberbayern ist seit gestern laut LGL um 22 bestätigte Fälle auf 21.592 gestiegen. In absoluten Zahlen liegt Oberbayern damit vor den anderen bayerischen Bezirken. Pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit einem Wert von 460,76 Fällen dagegen hinter der Oberpfalz. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist der Bezirk im Freistaat mit einem Wert von 2,92 SARS-CoV2 -Infizierten am meisten betroffen.

    Die Zahl der Toten nähert sich der 1.000er-Marke. Seit gestern kamen zwei neue Fälle hinzu. Somit sind in Oberbayern 988 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

    Die meisten neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weist der Landkreis Erding auf, mit einem Wert von 7,99. Die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Altötting erreichen alle einen Wert von 0 bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner.

    14.50 Uhr: Drei Millionen Euro Mehrausgaben für den Landkreis Rosenheim

    Durch die Corona-Pandemie hat der Landkreis Rosenheim bislang Mehrausgaben von rund drei Millionen Euro. Das Geld sei unter anderem für Schutzausrüstung und das Testcenter ausgeben worden, erläutert Rosenheims Landrat Otto Lederer. Ob die Mehrausgaben von Bund oder Land übernommen oder teilweise ersetzt würden, sei noch unklar.

    Ohnehin würde Corona den landkreiseigenen Haushalt auf Jahre prägen, so Lederer. Für dieses Jahr sei die Haushaltslage zwar unerfreulich, aber beherrschbar. Die Folgejahre 2021 und 2022 sieht der Rosenheimer Landrat bei Weitem kritischer und will hier mit den Kommunen und Städten "Lösungswege finden, die für alle gangbar sind". Lederer hält eine Netto-Neuverschuldung des Landkreises für nicht ausgeschlossen. Der Landkreis habe in der Vergangenheit sehr gut gewirtschaftet und sich jährlich mit fünf bis sechs Millionen Euro im Jahr entschuldet. Die Rücklagen aus dem Jahre 2019 könnten jetzt im Jahr 2020 verwendet werden.

    Die finanziellen Auswirkungen auf die Rom-Med-Kliniken, ein kommunaler Klinikverbund von Stadt und Landkreis Rosenheim, seien noch nicht abzuschätzen. Vieles könne wohl klinikintern ausgeglichen werden und treffe nicht sofort die Stadt und den Landkreis Rosenheim.

    9.25 Uhr: "Night of Life" Rosenheim leuchtet rot

    Die bundesweit stattfindende Aktion "Night of Light" will heute Nacht auf die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam machen. Auch Rosenheimer Gastronomen und Veranstaltungsstätten beteiligen sich. So ist die Rosenheimer Innenstadt in rotes Licht getaucht.

    Die Veranstaltungwirtschaft, der am 10. März faktisch die Arbeitsgrundlage entzogen worden sei, stehe auf der "Roten Liste" der akut vom Aussterben bedrohten Branchen, so die Begründung der Initiatoren. In Rosenheim werden u.a. der Ludwigsplatz, das Mittertor, das Ballhaus und die Städtische Galerie beleucht, in Bad Aibling das Kurhaus. Insgesamt beteiligen sich über 20 Unternehmen aus dem Rosenheimer Raum, so die Initiatoren.

    6.22 Uhr: Kein Hygiene-Konzept: Münchner Hallenbäder und Saunen öffnen heute nicht

    Der Freistaat Bayern hat zwar weitere Corona-Lockerungen genehmigt und die Öffnung der Hallenbäder und Saunen ab dem 22. Juni 2020 in Aussicht gestellt. Die Münchner Hallenbäder und Saunen werden jedoch heute nicht öffnen können, teilen die Stadtwerke München auf ihrer Hompage mit.

    Der Grund sei, dass bislang die Hygiene-Konzepte und Rahmenbedingungen seitens des Wirtschafts- und Gesundheitsministeriums nicht vorlägen, so die SWM in ihrer Mitteilung. Erst dann könne das Hygiene- und Betriebskonzept für die Münchner Bäder fortgeschrieben und abgestimmt werden. Mit aller Voraussicht werde die Öffnung der Hallenbäder und Saunen auch nur schrittweise erfolgen, da die SWM aktuell viele Mitarbeiter aus den Hallenbädern in den Sommerbädern eingesetzt habe.

    ALLE BISHERIGEN ENTWICKLUNGEN ZUM CORONAVIRUS IN OBERBAYERN FINDEN SIE HIER.

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