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Corona-Ticker Oberbayern: Freibad-Saison in München verschoben | BR24

© BR / Natasha Heuse

Michaelibad in München

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    Corona-Ticker Oberbayern: Freibad-Saison in München verschoben

    Die für Montag geplante Eröffnung der Badesaison wird in München noch einmal verschoben. Unterdessen ist die Zahl der Todesfälle als auch die Zahl der Neuinfektionen zurückgegangen. Alle Entwicklungen zum Coronavirus in Oberbayern.

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    +++ Dieser Artikel wird mehrmals täglich aktualisiert +++

    Freitag, 5. Juni

    16.15 Uhr: München verschiebt den Start der Freibad-Saison noch einmal

    Die für Montag geplante Eröffnung der Badesaison wird in München noch einmal verschoben. Grund sind die schlechten Wetterprognosen: Vorhergesagt sind bis Mittwoch Temperaturen um die 17 Grad, Regen und Gewitter - also „Schafskälte“ und "definitiv kein Badewetter", wie die Stadtwerke München resümieren. Deshalb werden die ersten Bäder nun erst an Fronleichnam aufmachen: Schyrenbad, Dantebad, Bad Georgenschwaige und Prinzregentenbad öffnen am 11. Juni. Michaelibad, Westbad und Ungererbad folgen wie geplant am 13. Juni.

    Die Zeit bis dahin soll nun für den "letzten Feinschliff in den Bädern" und "finale Tests" bei dem wegen Corona neu eingeführten Reservierungs-Programm genutzt werden. Die Online-Ticket-Reservierung wird am Mittwoch, 10. Juni, freigeschaltet. Jeweils drei bis vier Tage im Voraus kann man dann für sich und maximal fünf weitere Personen Tickets in einem Bad reservieren. Badegäste ohne Online-Zugang können laut SWM das Personal vor Ort ansprechen und sich dort Unterstützung holen.

    Das Wasser in den Bädern ist gechlort. "Alle vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Viren durch das Chlor inaktiviert werden", betonen die Stadtwerke München. Sie wollen aber vorsorglich auch die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen in den Bädern ausweiten. So sollen zum Beispiel Handgriffe und Türklinken in den Toilettenbereichen zusätzliche desinfiziert werden. Attraktionen wie Sprudelliegen, Strömungskanal oder Wasserpilz bleiben außer Betrieb. Geschlossen bleiben auch die Sanitär- und Umkleideräume. Deshalb wird empfohlen, schon zu Hause die Badesachen anzuziehen und zu duschen. Die Toiletten sind geöffnet. Handwaschbecken stehen ebenso zur Verfügung wie die Kaltduschen an den Becken.

    15.45 Uhr: Therme Erding bleibt vorerst geschlossen

    Die nach eigenen Angaben größte Therme der Welt in Erding wird vorerst nicht wieder geöffnet, auch wenn das zumindest teilweise möglich wäre. Denn ab dem 8. Juni dürfen Freibäder und Außenanlagen von Badeanstalten aufmachen, und als Außenanlage könnten auch die Bereiche unmittelbar unter der geöffneten Kuppel gewertet werden, teilte das Landratsamt mit. Für die Betreiber ist das aber keine interessante Option.

    Aus Sicht der Unternehmensgruppe Wund spricht vieles gegen eine Wiedereröffnung der Therme Erding als reines Freibad: Das würde zum Beispiel nur funktionieren, wenn das Wetter über einen längeren Zeitraum durchgängig schön wäre - und danach sieht es momentan nicht aus. Die Badegäste könnten auch nicht in die Duschen und Umkleiden, weil diese im Innenbereich sind und somit geschlossen bleiben müssten. "Wir warten auf die ganze Öffnung", stellt ein Sprecher im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk klar.

    Es sei auch nicht nachvollziehbar, dass die Thermen etwa in Baden-Württemberg oder Österreich jetzt schon komplett aufmachen dürfen, nicht aber die größte Therme der Welt in Bayern, so der Sprecher. Zumal man schon vor Wochen ein Hygiene- und Sicherheitskonzept vorgelegt habe. Dazu gehören etwa eine begrenzte Besucherzahl und ein Reservierungssystem, um den Andrang zu steuern.

    Vor Corona kamen im Schnitt rund 5.000 Besucher pro Tag in die die Therme Erding. Seit Mitte März ist geschlossen. 900 von 1.000 Mitarbeitern sind in Kurzarbeit. Die Einbußen gehen in die Millionen.

    15.20 Uhr: Weniger Todesfälle und Neuinfektionen in Oberbayern

    Die Zahl der Todesfälle ist in Oberbayern seit gestern um drei und die Zahl der Neuinfektionen um neun zurückgegangen. Grund dafür ist nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ein Softwareupdate, durch das die bisherigen Zahlen korrigiert wurden.

    Damit liegt die Zahl der Corona-Fälle bei 21.392 und die Zahl der Todesfälle bei 957. Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit 456 Fällen hinter der Oberpfalz mit 479 Fällen. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt der Landkreis Traunstein mit 8,4 an der Spitze, gefolgt vom Landkreis Starnberg 6,61, dem Landkreis Miesbach 6,02 und der Stadt Ingolstadt mit 5,8.

    Donnerstag, 4. Juni

    16.30 Uhr: Münchner Verkehrsgesellschaft klagt über deutlich geringere Einnahmen

    Die Einnahmen der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG werden dieses Jahr aufgrund der Coronakrise deutlich geringer ausfallen. Ersten Berechnungen der MVG zufolge belaufen sich diese Mindereinnahmen allein bei U-Bahn, Tram und Bus in München bis Jahresende auf voraussichtlich 180 Millionen Euro.

    Grund dafür sei laut MVG, dass während der Krise deutlich mehr Busse und Bahnen unterwegs sind, als durch die niedrigeren Fahrgastzahlen normalerweise gerechtfertigt wäre. Das sei aber notwendig, damit Menschen in systemrelevanten Berufen im Nahverkehr zur Arbeit ausreichend Abstand halten können. Außerdem sei das politisch gewünscht. Der MVG zufolge fahren Busse und Bahnen in München in der Zwischenzeit wieder nahezu im Regelbetrieb.

    15.30 Uhr: 18 neue Infektionen in Oberbayern

    Von dem kritischen Signalwert (35) und Schwellenwert (50) bei der 7-Tage-Inzidenz pro Einwohner sind alle oberbayerischen Städte und Landkreise derzeit weit entfernt, so die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

    Den höchsten Wert erreicht derzeit der Landkreis Traunstein mit einem Wert von 9,04 und dahinter der Landkreis Starnberg mit 8,82 neuen Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage.

    Den niedrigsten Wert haben derzeit die Landkreise Erding und Dachau mit einem Wert von 0. Laut dem LGL beträgt die Zahl der Corona-Fälle in Oberbayern insgesamt 21.489, seit gestern sind 18 neue Infektionen dazugekommen. Damit hat bayernweit der Bezirk Oberbayern die meisten Fälle in absoluten Zahlen (vor der Oberpfalz mit 5.304 Fällen).

    Pro 100.000 Einwohner werden 458,56 Infektionen mit dem Corona-Virus gezählt. Nur in der Oberpfalz ist die Falldichte im bayernweiten Vergleich größer (478,15). Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ergibt sich für Oberbayern ein Wert von 3,63 (hinter Oberfranken und der Oberpfalz mit 5,53 und 5,05 Infizierten pro sieben Tagen und 100.000 Einwohnern). In absoluten Zahlen hat es in den letzten sieben Tagen 170 neue Fälle in Oberbayern gegeben. Die Zahl der Todesfälle ist auf 960 gestiegen, damit sind seit gestern vier weitere Fälle dazu gekommen.

    13.30 Uhr: Menschenansammlungen in München

    Mehrere hundert Menschen haben sich am Mittwochabend auf zentralen Münchner Plätzen in Schwabing und der Isarvorstadt getroffen. Die Polizei löste beide Ansammlungen auf und sprach dabei über 100 Platzverweise aus.

    Etwa 150 Personen hielten sich kurz nach 22 Uhr am Wedekindplatz auf und hielten sich dabei nicht an die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes. Die gleiche Situation kurze Zeit später am Gärtnerplatz, wo 200 Personen dicht an dicht standen und saßen. Bei den festgestellten Verstößen ging es laut Polizei mehrheitlich um das Unterschreiten des Mindestabstands. Mehrere Streifen lösten mit Unterstützung der Einsatzhundertschaft die jeweiligen Ansammlungen auf. Zu körperlichen Auseinandersetzungen sei es dabei nicht gekommen, so die Polizei. Insgesamt 100 Personen wurden des Platzes verwiesen.

    Mittwoch, 3. Juni

    19.30 Uhr: LGL meldet 13 Neuinfektionen in Oberbayern

    13 Neuinfektionen mit Corona gibt es in Oberbayern seit gestern, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 21.471. Die Zahl der Todesfälle ist seit gestern um drei gestiegen auf 956.

    Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit 458 Fällen hinter der Oberpfalz mit 477 Fällen. Bei der 7 Tage Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt der Landkreis Traunstein mit 12,42 an der Spitze, gefolgt von der Stadt Ingolstadt mit 8.

    14.00 Uhr: Corona trifft Arbeitsmarkt in Oberbayern am härtesten

    Die negative Entwicklung am Arbeitsmarkt in Oberbayern hat sich im Mai fortgesetzt. Die Auswirkungen des Corona-Shutdowns sind weiterhin in keinem bayerischen Regierungsbezirk so groß wie in Oberbayern. So waren im Mai 104.691 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren über 9.200 mehr als im April.

    Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit in Oberbayern um 54 Prozent angestiegen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,9 Prozent. Nach Einschätzung der Regionaldirektion Bayern vermag die Stadt München die Entwicklung nicht mehr positiv abzufedern. Auch im Vergleich mit den bayerischen Metropolstädten Augsburg (+ 37,6 Prozent) und Nürnberg (+27,8 Prozent) fällt der Anstieg der Arbeitslosigkeit in München mit Abstand am höchsten aus. Er beträgt in der Landeshauptstadt 53,2 Prozent.

    Der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holtzwart, sagte dem Bayerischen Rundfunk: „Auffällig ist, dass in guten Zeiten München der Treiber der Beschäftigung ist. Und jetzt ist München der Treiber der Arbeitslosigkeit. Wir haben allein dort einen Anstieg um 15.000 gegenüber dem Vorjahr. Das ist wirklich eine hohe Zahl, die insgesamt natürlich auf den ganzen Regierungsbezirk ausstrahlt.“

    Wie viele Unternehmen in Oberbayern Kurzarbeit angemeldet haben, ist in der Statistik noch nicht ausgewiesen. Nach Angaben der Regionaldirektion ist die Zahl im Mai bayernweit auf insgesamt rund 140.000 gestiegen. Im Mai sind demnach 20.000 Unternehmen hinzugekommen, die angekündigt haben, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten verringern zu wollen.

    Dienstag, 2. Juni

    16.30 Uhr: Sieben neue Corona-Fälle

    In Oberbayern ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen laut LGL seit dem Vortag um sieben auf 21.458 gestiegen. In den letzten sieben Tagen sind 280 Fälle in Oberbayern dazugekommen. Damit sind pro 100.000 Einwohner 457,90 Meschen infiziert.

    Der Bezirk liegt weiterhin deutlich vor den restlichen bayerischen Bezirken - zum Vergleich: auf Platz zwei liegt die Oberpfalz mit 5.289 Fällen und 476,80 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Todesfälle in Oberbayern ist seit gestern um zwei auf 953 angestiegen. Die zweithäufigsten Todesfälle gibt es in der Oberpfalz mit 354.

    Am meisten neu hinzugekommene Fälle unter den Städten und Landkreisen hat der Landkreis Traunstein. Hier kommt das LGL auf einen Wert von 13,55 pro 7 Tagen und 100.000 Einwohnern. Der Landkreis mit dem niedrigsten Wert in Oberbayern ist der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 1,03.

    14.55 Uhr: Drive-In-Teststelle des Landkreises Freising umgezogen

    Die Corona-Drive-In-Teststelle im Landkreis Freising ist umgezogen. Sie befindet sich jetzt nicht mehr im Landkreis-Bauhof in Zolling, sondern auf dem Gelände des BRK-Kreisverbands in Marzling. Am alten Standort wäre sie nicht mehr so gut erreichbar gewesen, weil die Bundesstraße 301 ab heute wegen Bauarbeiten in Erlau gesperrt ist.

    Das Verfahren selbst läuft wie gewohnt weiter: Das Gesundheitsamt oder Ärzte schicken Patienten mit Verdacht auf eine COVID-19-Infektion zum Abstrich. Das BRK Freising vergibt die Termine und nimmt die Proben montags bis freitags jeweils ab 15 Uhr und samstags ab 9 Uhr. Das Ergebnis können die Betroffenen auf ihrem Handy über einen Barcode selbst abfragen.  

    13.30 Uhr: Die meisten oberbayerischen Hilfskrankenhäuser werden aufgelöst

    Wegen der Corona-Pandemie sind in Oberbayern in den vergangenen Monaten sieben Hilfskrankenhäuser eingerichtet worden – für den Fall dass die Kapazitäten in den Kliniken nicht mehr ausreichen sollten. Jetzt werden die meisten wieder aufgelöst.

    Sechs Hilfskrankenhäuser werden oder wurden bereits „rückgebaut“, wie die Regierung von Oberbayern mitteilt. Konkret betrifft das die Einrichtungen in Ebersberg, Dachau, Oberammergau, Bad Reichenhall und Bad Feilnbach – dort sind es zwei gewesen. In Dachau zum Beispiel ist das Hilfskrankenhaus schon Geschichte. Es war in einem Hotel untergebracht, das vergangene Woche bereits wieder geräumt wurde.

    In Ebersberg dient die Turnhalle der Realschule als Hilfskrankenhaus und das soll bis Ende August rückgängig gemacht werden.

    Erhalten bleiben soll aber nach jetzigem Stand das Hilfskrankenhaus auf dem Erdinger Fliegerhorst-Gelände. 160 Krankenbetten sind im ehemaligen „Warteraum Asyl“ derzeit aufgestellt, im Bedarfsfall, wie einer zweiten Corona-Welle, wäre Platz für bis zu 1.000 Krankenbetten. Davon davon könnten auch andere Landkreise profitieren.

    10.00 Uhr: Zahl der Neuinfektionen weiter niedrig

    Pfingstmontag, 01.06.

    15.26 Uhr: Die Hälfte der Neuinfektionen in Bayern in Oberbayern

    In Oberbayern haben sich seit Beginn der Pandemie 21.451 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die Zahl der Menschen, die an dem Virus gestorben sind, liegt bei 951. Das ist ein Todesfall mehr als gestern. Von gestern auf heute (Sonntag auf Montag) haben sich in Oberbayern 46 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. In ganz Bayern waren es 91.

    Alles Wissenswerte zum Coronavirus finden Sie hier

    12.02 Uhr: Münchner Kreisjugendring öffnet Freizeitstätten

    Der Kreisjugendring München-Stadt öffnet ab morgen (Dienstag, 2. Juni) nach und nach wieder seine Freizeitstätten. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Weil jedes der 50 Häuser andere Angebote und Gegebenheiten hat, arbeitet der KJR dafür an individuellen Hygiene- und Schutzkonzepten. Auch während der zehnwöchigen Schließung waren die Pädagoginnen und Pädagogen für junge Münchnerinnen und Münchner da. Sie waren vor allem digital, über Instagram & Videochat, und telefonisch mit ihnen in Kontakt.

    Dem KJR zufolge war allerdings in der letzten Zeit "digitale Ermüdung" festzustellen, Jüngere seien ohnehin virtuell kaum erreichbar. Die Freizeitstätten waren deshalb schon in der Schließungszeit behutsam wieder zum „echten“ Kontakt übergegangen, etwa über Plauderfenster oder Beratungs-Spaziergänge.

    08.34 Uhr: Zahl der Neuinfektionen weiter unter 50

    Samstag, 30. Mai

    12.14 Uhr Münchner Freibäder öffnen mit Corona-Verspätung

    Als erstes öffnen am Montag, 8. Juni, Schyrenbad, Dantebad, Bad Georgenschwaige und Prinzregentenbad. Michaelibad, Westbad und Ungererbad sollen am Samstag, 13. Juni, folgen.

    Damit es keine Probleme mit den Abstandsregeln gibt, werden weniger Besucher als sonst eingelassen, und es wird ein Online-Reservierungssystem eingeführt: Drei bis vier Tage im Voraus kann man für sich und maximal fünf weitere Personen Tickets in einem Bad reservieren. Man bekommt dann per E-Mail einen Code zugeschickt, mit welchem man am Eingang das Ticket kaufen kann. Das Reservierungssystem wird Ende der kommenden Woche freigeschaltet. Badegäste ohne Online-Zugang können laut SWM "das Personal vor Ort ansprechen und sich dort Unterstützung holen".

    Das Wasser in den Bädern ist gechlort. "Alle vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Viren durch das Chlor inaktiviert werden", betonen die Stadtwerke München. Die SWM wollen aber vorsorglich die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen in den Bädern ausweiten. Attraktionen wie Sprudelliegen, Strömungskanal oder Wasserpilz bleiben außer Betrieb. Geschlossen bleiben auch die Sanitär- und Umkleideräume.

    Coronavirus FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten

    09.18 Uhr: Essensausgabe am Hauptbahnhof bleibt bestehen

    Bis zu 400 Menschen kommen täglich zur zenralen Caritas-Essensausgabe in der Nähe des Hauptbahnhofs. In dem 600 Quadratmeter großen Laden im ehemaligen Postbankgebäude erhalten Bedürftige heiße Suppe, Brot, Getränke und Lebensmitteltüten. Wegen der großen Nachfrage soll die Ausgabe weiter angeboten werden - ab Dienstag allerdings zu neuen Zeiten, jeweils von 13 bis 17 Uhr, nachdem die regulären Lebensmittelstellen nach und nach ebenfalls wieder geöffnet werden.

    Zur Eindämmung der Corona-Pandemie war die Lebensmittelverteilung an den dezentralen Ausgabestellen ab 16. März umorganisiert worden. Die Caritas München versorgte in der Übergangszeit zusätzlich etwa 4.000 Menschen, die bis dahin Lebensmittel von dezentralen Caritas-Tischen bezogen hatten, mit Einkaufsgutscheinen und organisierte zudem Einkaufshilfen für weniger mobile Menschen.

    Warme Mahlzeiten gab es bis zur Öffnung des festen Standorts im ehemaligen Postbankgebäude bei den Foodtrucks.

    Freitag, 29. Mai

    18.01 Uhr: Viele Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen erwartet

    In vielen bayerischen Städten wollen Menschen am Wochenende erneut gegen die ihrer Meinung nach zu strengen Corona-Maßnahmen auf die Straßen gehen. Für das gesamte verlängerte Wochenende seien knapp 70 Versammlungen geplant, unter anderem in Ingolstadt.

    Auch in München soll unter dem Motto "Zusammenstehen für Freiheit, Grundrechte und Selbstbestimmung" eine große Kundgebung auf der Theresienwiese stattfinden. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts dürfen dort am Samstag weiterhin höchstens 1.000 Menschen teilnehmen. Die Richter lehnten einen Eilantrag des Veranstalters ab, der gefordert hatte, 10.000 Menschen zu der Demonstration zuzulassen.

    Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung der Landeshauptstadt (LHM). "Das Gericht teilt weiterhin die Bedenken der LHM, dass der Veranstalter nicht die aufgrund der Bayerischen Infektionsschutzverordnung bestehenden Kontaktbeschränkungen einhalten kann", hieß es in der Mitteilung.

    17.47 Uhr: Oberbayerischen Betriebe 610 Millionen Euro ausgezahlt

    Die Regierung von Oberbayern hat nach eigenen Angaben mehr als 610 Millionen Euro Soforthilfe für Betriebe und Freiberufler ausgezahlt, die coronabedingt in Schwierigkeiten gekommen sind.

    Seit Beginn des Soforthilfeprogramms, das die Staatsregierung Mitte März beschlossen hat, sind rund 110.000 Anträge bei der Behörde eingegangen. In rund 90.000 Fällen wurde die Auszahlung genehmigt.

    Nicht berücksichtigt wurden dabei Antragsteller aus der Landeshauptstadt München. Die Anträge werden im dortigen Wirtschaftsreferat bearbeitet. Weitere Anträge auf Soforthilfe können nur noch bis 31.05.20 über ein Online-Formular eingereicht werden, so die Regierung von Oberbayern.

    17.30 Uhr: Kardinal Marx weiht fünf Priesteranwärter zu Diakonen

    Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, weiht am Samstag (9.00 Uhr) im Münchner Liebfrauendom fünf junge Priesteranwärter im Alter zwischen 25 und 34 Jahren zu Diakonen. Es ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Priesteramt. Schon mit der Weihe zum Diakon versprechen die Männer beispielsweise, sich an den Zölibat zu halten und ihrem Bischof gegenüber gehorsam zu sein.

    Für die Weihe verzichtet Marx sogar kurzfristig auf die Corona-Abstandsregeln. Denn die Weihe funktioniert nach Angaben des Erzbischöflichen Ordinariats zur, wenn der Bischof den Kandidaten die Hand auflegt. "Da die Handauflegung unverzichtbar ist, um die Diakonenweihe gültig zu spenden, erfolgt sie auch in Zeiten der Coronakrise", teilte das Erzbistum mit. Vor jeder Handauflegung werde Marx sich aber die Hände desinfizieren.

    16.38 Uhr: LGL meldet 26 Neuinfektionen in Oberbayern

    Seit gestern sind in Oberbayern 26 Neuinfektionen dazugekommen. Damit ist die Zahl der Infizierten in Oberbayern auf 21.360 gestiegen. Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit 456 Fällen hinter der Oberpfalz mit 473 Fällen.

    Die meisten Infektionen im Verhältnis zu Einwohnern in Oberbayern melden die Landkreise Rosenheim (869), Traunstein (732), Dachau (594), Miesbach (580) und Altötting (539).

    15.05 Uhr: Infektion droht - Helfer bei Rettung in Gefahr

    Bei einer Wasserrettung mit Puppe demonstrierten heute die ehrenamtlichen Retter der Wasserwacht Münsing am Starnberger See die besonderen Herausforderungen in Corona-Zeiten. Mit dabei Landtagspräsidentin Ilse Aigner, früher selbst bei der Wasserwacht aktiv und ehemalige bayerische Landesvorsitzende.

    Bei der Übung wurde schnell klar: Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten ist bei Rettungsaktionen kaum möglich. Die Risiken für ehrenamtliche Helfer sind in Corona-Zeiten größer als sonst, auch weil die Retter einer verletzten Person nur bedingt eine Schutzmaske anlegen können. Die Landtagspräsidentin appellierte deshalb an alle Freitzeitsportler, sich nicht zu überschätzen und vorsichtig zu sein um Rettungsaktionen zu vermeiden.

    Ein weiteres Problem: Kommen die Retter mit dem Virus in Kontakt, müssen sie in zweiwöchige Quarantäne und reißen Lücken in die Dienst- und Einsatzpläne. Ein Tipp der Landtagspräsidentin für die Pfingstferien: Nicht nur nach Oberbayern und ins Allgäu sondern auch in andere bayerische Regionen fahren, um so die Besucherströme zu entzerren.

    13.01 Uhr: Polizei warnt vor rücksichtslosem Parken an Pfingsten

    Die Corona-Beschränkungen sind gelockert. Jetzt mahnt die Polizei vor dem erwarteten Ansturm auf die Erholungsgebiete an Pfingsten Ausflügler zur Rücksicht - vor allem beim Parken. Schon an den vergangenen Wochenenden habe es in den Ausflugsregionen des südlichen Oberbayerns chaotische Verkehrsverhältnisse gegeben, teilte die Polizei am Freitag mit.

    Vielerorts seien die öffentlichen Ausflugsparkplätze schon am frühen Vormittag belegt gewesen, so dass zahlreiche Fahrzeuge am Fahrbahnrand, in Wäldern oder auf Wiesen abgestellt wurden. Dies wiederum führte zu langen Staus, da auf schmalen Zufahrtsstraßen erhebliche Behinderungen entstanden. Manche Orte klagten, dass private Einfahrten und Rettungswege zugeparkt waren.

    Am kommenden Wochenende und an den folgenden Tagen der beginnenden Pfingstferien werde die Einhaltung der Parkordnung und das Freihalten der Rettungswege in den Ausflugsregionen verstärkt kontrolliert, warnten die Beamten. Verstöße würden konsequent geahndet.

    10.10 Nach negativen Corona-Tests: Rosenheimer Abiturienten schreiben Abiturprüfung

    Zusätzlich zur Aufregung wegen der Abitur-Prüfungen auch das noch: Bis Donnerstag wussten mehr als 50 Schülerinnen und Schüler des Rosenheimer Karolinen-Gymnasiums nicht, ob sie am Freitag ihre Abi-Prüfung im dritten Fach überhaupt schreiben dürfen. Sie waren in Quarantäne, weil ein Mitschüler - weiblich oder männlich wird aus Datenschutzgründen nicht bekannt gegeben - nach dem Deutsch-Abitur am 20. Mai positiv auf Corona getestet worden war.

    Von allen 57, die mit im Raum gesessen hatten, mussten Abstriche genommen werden. Am Donnerstagabend kam dann die erlösende Nachricht: Keiner hat sich angesteckt, alle Tests sind laut Stadt Rosenheim negativ ausgefallen. Bis auf den einen ursprünglich Infizierten, der sein Abi nachholen muss, dürfen alle antreten zur Abi-Prüfung am Rosenheimer Karolinen-Gymnasium.

    9.30 Aktuelle Corona-Zahlen für Oberbayern

    7.40 Bahn produziert Desinfektionsmittel für den Eigenbedarf

    Die Deutsche Bahn produziert seit dem Höhepunkt der Corona-Krise selbst Desinfektionsmittel für die Hände. Im betriebseigenen Forschungszentrum in München-Freimann werden am Tag 750 Liter Handdesinfektionsmittel gemischt, geschüttelt, abgefüllt, verpackt und verschickt. Eingesetzt wird es beispielsweise für ICE-Toiletten, Zugpersonal und in Werkstätten. Der Preis für den Liter liegt bei unter zehn Euro. In dem Forschungslabor testet und entwickelt die Bahn Schmierstoffe für ihren Betrieb, Spezialfett für Weichen, Öl für ICE-Radlager - und nun eben auch Desinfektionsmittel.

    6.30 Gastronomiegutscheine für Traunsteiner

    Um die durch die Coronapandemie stark betroffene heimische Gastronomie in Traunstein anzukurbeln, hat der Stadtrat ein Paket zum Erhalt der heimischen Wirtschaft beschlossen. Demnach bekommt jeder Bürger der Stadt demnächst einen Gastronomiegutschein. Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres erhalten einen 5-Euro-Gutschein, Jugendliche über zwölf Jahre und Erwachsene mit einem Hauptwohnsitz in Traunstein erhalten einen 10-Euro-Gutschein.

    Diesen können die Traunsteiner bei ihren Restaurants, Cafés und Biergärten vor Ort einlösen. Der TraunsteinGutschein kommt per Post und ist bis zum 30. September gültig. Dies sei ein Signal an die Gastronomen, die gebraucht würden und unterstützt werden sollten, so Oberbürgermeister Christian Hümmer (CSU).

    Die Aktion kostet für die knapp 21.000 Hauptwohnsitze in Traunstein rund 250.000 Euro. Um die Gastronomie weiter zu unterstützen, hat der Stadtrat auch beschlossen, für Freischankflächen auf städtischem Grund in diesem Jahr auf eine Gebühr zu verzichten.

    Donnerstag, 28. Mai

    16.50 Uhr: Dorfener Asylunterkunft unter Quarantäne

    Eine Asylunterkunft in Dorfen steht komplett unter Quarantäne. Denn ein Bewohner ist an Corona erkrankt, und sämtliche Mitbewohner gelten als "Kontaktpersonen der Kategorie 1". Eine weitere Person, die bis vor kurzem in der Dorfener Unterkunft gewohnt hat, lebt mittlerweile in der Gemeinde Taufkirchen/Vils. Sie wurde laut Landratsamt gemeinsam mit ihren Zimmernachbarn isoliert, bis das Abstrichergebnis vorliegt.

    16.05 Uhr: Corona-Demo in Landsberg abgesagt

    Eine für das Wochenende abgekündigte Demonstration gegen die Corona-Schutzvorschriften wurde vom Veranstalter abgesagt. Das sagte eine Sprecherin des Landratsamtes dem BR. Die Demonstration einer privaten Veranstalterin, die die Vereinigung "Levana Landsberg – Eltern für Impfaufklärung" um den Kauferinger Arzt und Impfgegner Rolf Kron organisatorisch unterstützt, war mit 888 Teilnehmern angemeldet gewesen. Darauf war in lokalen Medien spekuliert worden, die Veranstalterin wolle provozieren, da die Zahl 88 als getarnter Hitlergruß unter Rechtsextremen gelte. Dem Widerspricht der Verein "Levana": Die Zahl 888 sei "ein Symbol für Erfolg und Neuanfang", sagte Rolf Kron dem BR. Die Kundgebung unter dem Motto "Sofortige Rückkehr zum alten IfSG und zur sofortigen Beendigung der Maskenpflicht" sollte von 15:00 bis 17:00 Uhr auf dem städtischen Volksfestplatz, der Waitzinger Wiese, stattfinden. Laut dem Landratsamt habe man im Vorfeld mit dem Veranstalter über verschiedene Sicherheitsauflagen gesprochen, die dieser hätte erfüllen müssen. Danach habe dieser dem Landratsamt ohne Angabe von Gründen mitgeteilt, dass die Demonstration nicht stattfinden werde. Bereits vor zwei Wochen war eine Demonstration von "Levana" vom Landratsamt verboten worden, weil die Vereinigung nach Ansicht der Behörde in den sozialen Medien dafür geworben hatte, dass mehr als die damals zugelassenen 2.000 Teilnehmer kommen sollten.

    16.02 Uhr: KVR genehmigt erneut nur 1000 Teilnehmer für Demo auf Theresienwiese

    Bei der Demo gegen die Corona-Politik am kommenden Samstag auf der Theresienwiese sind aus infektionsschutzrechtlichen Gründen wieder nur 1000 Teilnehmer zugelassen. So steht es in dem Bescheid des Kreisverwaltungsreferats (KVR), wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Der Veranstalter hatte wie an den beiden vergangenenen Wochenenden 10 000 Teilnehmer beantragt und ist damit nun erneut gescheitert. Vor einer Woche hatte er auch gerichtliche Schritte unternommen, um eine höhere Teilnehmerzahl zu erreichen. Sowohl das Verwaltungsgericht als auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnten den Eilantrag aber ab. Das vom Veranstalter vorgelegte Sicherheitskonzept sei nicht geeignet, die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen bei 10 000 Teilnehmern «auch nur annähernd sicherzustellen», befand der VGH. Auch sonst gelten erneut strikte Auflagen: Die Veranstaltung darf zum Beispiel im Vorfeld nicht beworben werden, sie darf höchstens zwei Stunden dauern und nur auf einem gekennzeichneten Teil der Theresienwiese stattfinden, und der Veranstalter muss 100 Ordnungskräfte stellen.

    10.45 Uhr: Schön Kliniken kehren nach und nach in den Regelbetrieb zurück

    Die Schön Kliniken in Oberbayern kehren nach und nach in den Regelbetrieb zurück. Der bestmöglichste Infektionsschutz für Patienten und Mitarbeiter sei dabei gewährleistet. Ende April hatte man über alle Standorte hinweg mehr als 100 Covid19-Patienten in Behandlung, teilte die Klinik auf Anfrage mit. Eine Gesamtzahl, wieviele Patienten insgesamt bisher behandelt wurden, ist nicht zu erfahren, sie wurde offenbar auch nicht erhoben.

    Für die Schön Klinik sind die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie gegenwärtig noch nicht absehbar. Die Schön Klinik betreibt Krankenhäuser in Bad Aibling-Harthausen, Vogtareuth, Roseneck, München-Harlaching, München-Schwabing und im Berchtesgadener Land.

    8.15 Uhr: Knorr-Bremse bekommt Corona-Krise zu spüren

    Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse hat die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal zu spüren bekommen. Während der Auftragseingang um rund 16 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro absackte, ging der Umsatz um rund 7 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro zurück, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte.

    Bereits Ende März hatte Knorr-Bremse seine Prognose wegen der Corona-Krise zurückgezogen und war davon ausgegangen, dass Umsatz und Ebitda gegenüber 2019 deutlich fallen dürften. Dies bestätigte der Konzern nun.

    8.00 Neue Fallzahlen für Oberbayern

    6.40 Uhr: Verstöße gegen Corona-Auflagen: 1.500 Bußgeldbescheide in München

    In München wurden seit Beginn der Ausgangsbeschränkung zwischen 21. März und 25. Mai 4.110 Menschen angezeigt, die gegen die Auflagen der Staatsregierung verstoßen haben.

    In den meisten Fällen ging es um das Verlassen der eigenen Wohnung ohne triftigen Grund - was zu Beginn der Beschränkungen noch ein Kernkriterium war. Aber auch "Nicht-Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personennahverkehr" oder "Betrieb eines Ladengeschäftes oder einer Gaststätte ohne Vorliegen eines Ausnahmegrundes" kamen vereinzelt vor.

    "Fast 1.500 Bußgeldbescheide wurden bislang erlassen. Das Bußgeldaufkommen beträgt bislang etwa 250.000 Euro." Kreisverwaltungsreferat in München

    Laut Bußgeldkatalog muss beispielsweise 150 Euro zahlen, wer sich mit mehr Leuten als erlaubt trifft oder gegen die Maskenpflicht verstößt. 5.000 Euro werden für Unternehmer fällig, die kein Schutz- und Hygienekonzept für ihren Betrieb haben. Und sein Kind in die Notbetreuung zu geben, ohne dazu berechtigt zu sein, wird mit 500 Euro geahndet.

    Das Münchner Kreisverwaltungsreferat verwies darauf, dass aber längst nicht jede festgestellte Ordnungswidrigkeit auch bei der Bußgeldstelle landet. Derzeit gebe es 65 Einsprüche, über die noch entschieden werden müsse und die überwiegend letzten Endes vor dem Amtsgericht landen würden.

    6.11 Uhr: Wegen Corona: Keine Meisterfeier auf Marienplatz

    Eine Meisterfeier des FC Bayern München auf dem Rathausbalkon in der bayerischen Landeshauptstadt müsste im Falle eines Titelgewinns in diesem Jahr ausfallen. "Die liebgewonnene Tradition der alljährlichen Meisterfeier des FC Bayern auf dem Marienplatz ist heuer leider unvorstellbar – nicht wegen mangelnder sportlicher Erfolge des Rekordmeisters, sondern natürlich wegen der coronabedingten Einschränkungen», sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der Bild.

    Nach dem 1:0 am Dienstag beim schärfsten Verfolger Borussia Dortmund gilt der achte Titel der Bayern nacheinander in der Fußball-Bundesliga als nahezu sicher. Vor dem 29. Spieltag haben die Münchner sieben Punkte Vorsprung auf den BVB.

    Mittwoch, 27. Mai

    16.13 Uhr: Corona-Fall in Vaterstettener Realschule

    Eine Schülerin hat sich in einer Realschule in der Gemeinde Vaterstetten (Lkr. Ebersberg) mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Das bestätigte eine Sprecherin des Landratsamts Ebersberg dem Bayerischen Rundfunk. Die Infektion der Realschülerin sei heute dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Die Schülerin, die in einem anderen Landkreis wohnt, muss nun in 14-tägige Quarantäne, ebenso ihre KlassenkameradInnen.

    Die Schule wird allerdings nicht geschlossen. Von weiteren Infektionen an der Realschule in Vaterstetten ist laut Landratsamtssprecherin nichts bekannt. Das Contact Tracing Team des Landratsamts wird nun versuchen die Kontakte der infizierten Schülerin nachzuvollziehen, um so auf weitere mögliche Personen zu stoßen, die vielleicht infiziert wurden.

    15.08 Uhr: 78 Corona-Neuinfektionen in Oberbayern

    78 Neuinfektionen mit Corona gibt es in Oberbayern seit gestern, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 21.293. Die Zahl der Todesfälle ist seit gestern um sieben gestiegen auf 944. Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit 454 Fällen hinter der Oberpfalz mit 471 Fällen.

    Bei der 7 Tage Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt der Landkreis Rosenheim mit 11,88 an der Spitze, gefolgt von den Landkreisen Traunstein mit 10,73 und Neuburg-Schrobenhausen und Weilheim-Schongau - beide 10,34.

    13.31 Uhr: Schönheitengalerie im Schloss Nymphenburg öffnet wieder

    Unter Beachtung eines Corona-Hygienekonzeptes macht am Samstag die Hauptattraktion des Nymphenburger Schlosses in München, die sogenannte Schönheitengalerie, wieder auf. 16 Monate lang war die Schönheitengalerie restauriert worden, so das zuständige Finanz- und Heimatministerium am Mittwoch. Die 36 Gemälde seien nacheinander von den Restauratoren der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung aufgearbeitet worden. Alleine für Materialkosten habe der Freistaat rund 60.000 Euro investiert.

    Die Bilder der weltbekannten Schönheitengalerie ließ König Ludwig I. von Bayern im Zeitraum von 1827 bis 1850 von Joseph Stieler malen. Die Galerie, der Festsaal als eines der Meisterwerke des bayerischen Rokoko und das Geburtszimmer König Ludwigs II. sind besondere Glanzlichter des Schlosses und mit jährlich gut 330.000 Gästen auch ein echter Publikumsmagnet.

    12.30 Neue Fallzahlen für Oberbayern

    12.15 Safe-Taxi mit Trennwand und Mund-Nasen-Schutz in München

    Die Münchner Taxi-Genossenschaft bietet den Service Safe-Taxi. Damit kann ein Kunde ein Taxi wählen mit Trennwand und der Fahrer trägt garantiert Mund-Nasen-Schutz. Vom Staat gibt es für die Taxler in Oberbayern 400 Euro Förderung für den Einbau einer Trennwand. Einen Service aber haben die Münchner Taxler eingestellt: Die kostenlosen Fahrten für medizinisches Personal in der Hochphase der Corona-Pandemie mit vielen Neuinfektionen. Bis zum vergangenen Sonntag konnten Ärzte und Pfleger so umsonst in die Arbeit oder nachhause fahren. Das Ganze galt als Solidaritätsaktion der Taxifahrer und ihrer Genossenschaft.

    06.24 Oberbayerns größtes Kino bereitet sich auf Eröffnung vor

    Im größten Filmtheater Oberbayerns, im Cineplex in Neufahrn bei Freising, laufen die Vorbereitungen für den Neustart am 15. Juni. "Wir brauchen 14 Tage, um den Betrieb wieder hochzufahren", sagt Geschäftsführerin Veronika Fläxl, und deshalb ist sie auch erleichtert, dass die Lockerungen mit genug Vorlauf angekündigt wurden. Zwar ist noch nicht im Detail klar, welche Auflagen neben einer Maskenpflicht zu beachten sind. Aber es gibt genug Ideen, wie der Neustart im Cineplex Neufahrn mit seinen 16 Sälen funktionieren könnte:

    Der Ticketverkauf wird ausschließlich online abgewickelt. Die Besucher werden so eingebucht, dass es zwischen den belegten auch freie Sitzplätze gibt. Ein- und Ausgänge werden getrennt. An der Verkaufstheke könnte man nur abgepackte Knabbereien und Getränke anbieten, überlegt die Geschäftsführerin weiter. Mitte Juni soll es jedenfalls "volle Socke wieder losgehen" - nicht nur in Neufahrn. Die Filmtheaterbetriebe Fläxl haben auch Kinos in Erding und Vilsbiburg.

    Dienstag, 26. Mai

    18.45 Uhr: Rad statt Auto - München berät über Pop-up-Radwege

    Die Stadt München will während der Corona-Pandemie mehr Platz für Fahrradfahrer schaffen. Erreicht werden soll dies unter anderem durch die Einrichtung temporärer Radwege, sogenannter Pop-up-Radwege. Entlang ausgewählter Straßen könnten Auto-Fahrspuren dann künftig von Radlern genutzt werden. Ein entsprechender Antrag der Grünen-Fraktion im Stadtrat ist am Mittwoch Thema im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung. Begründet wird das Vorhaben mit dem starken Anstieg des Radverkehrs vor allem in den vergangenen Wochen. Auf den bestehenden Radwegen werde es deshalb oft sehr eng.

    Fünf Routen kommen nach Auskunft der Stadt in München für diese Pop-up-Radwege infrage. Vorbild sind Städte wie Berlin, Wien oder Paris, die solche Radspuren bereits eingerichtet haben. Die Kommunen wollen damit das Fahrradfahren attraktiver machen und verhindern, dass noch mehr Menschen mit dem Auto fahren. Verkehrsexperten befürchten nämlich, dass viele Leute derzeit lieber den eigenen Wagen nehmen und öffentliche Verkehrsmittel meiden, weil sie Angst vor einer Ansteckung mit Coronaviren haben.

    17.40 Uhr: Lockerungen und Erleichterung im Dorfener Kulturzentrum

    Nach fast drei Monaten ohne Kabarett, Kleinkunst und Musik sieht man jetzt auch im überregional bekannten Kulturzentrum Jakobmayer in Dorfen (Lkr. Erding) wieder Licht am Ende des Tunnels. Normalerweise finden dort 50 Vorstellungen im Jahr statt, die Besucher kommen bis aus München. Zuletzt waren Veranstaltungen aber nur noch verschoben und verlegt worden.

    Mit dem 15. Juni - dem Stichtag für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen - soll das möglichst schnell anders werden. Planmäßig stehen dann als erstes ein italienischer Liederabend (26. Juni) und ein Auftritt der Kabarettistin Christine Eixenberger (27. Juni) auf dem Programm. Möglicherweise werde es aber auch vorher schon "was Spontanes" geben, überlegt künstlerische Leiterin Birgitt Binder.

    In den nächsten Tagen will sie jedenfalls schon einmal ausprobieren, wie man Tische und Stühle und Saal am besten stellt, um Mindestabstände und sonstige Vorgaben einhalten zu können. Hauptsache, es geht wieder weiter: In Sachen Live-Kultur sei man schließlich schon "im Unterzucker" und "fast im Koma", sagt Birgitt Binder mit einem Augenzwinkern.

    16.39 Uhr: Münchner Freibäder öffnen Anfang Juni wieder

    Die Münchner Freibäder werden in der zweiten Pfingstferienwoche (ab 08.06) nach und nach wieder öffnen. Das geht aus einer Stellungnahme der Stadtwerke München hervor. Allerdings bleiben laut SWM die Hallenbäder und Saunen geschlossen.

    Damit die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln in den insgesamt acht Freibädern eingehalten werden können, gelte eine Besucherzahl-Beschränkung, die sich an der jeweiligen Liege- und Wasserfläche der Bäder orientiere. Um ein Chaos an den Kassen zu vermeiden, müssten die Eintrittskarten online reserviert werden. Dies kann auch einige Tage im Voraus geschehen, so die Stadtwerke. Extra-Kontingente für München-Pass-Besitzer oder Kinder, die einen Ferienpass besitzen, gibt es laut Aussage eines SWM Sprecher nicht.

    15.30 Uhr: Bauzäune um Asylbewerberunterkünfte im Kreis Rosenheim werden abgebaut

    Im Landkreis Rosenheim steht keine große Asylbewerberunterkunft mehr unter Quarantäne. Heute wurde den Bewohnern in den Unterkünften in Bad Aibling und Babensham mitgeteilt, dass alle zuletzt durchgeführten Tests auf das neuartige Coronavirus negativ waren.

    Die jeweiligen Bauzäune um die Häuser wurden bereits geöffnet und werden in den kommenden Tagen abgebaut, teilte das Landratsamt Rosenheim weiter mit.

    14.30 Uhr: Eichstätter Jura Museum öffnet zu Beginn der Pfingstferien

    Zu Beginn der Pfingstferien beendet das Juramuseum in Eichstätt seine Corona-Pause. Die Naturkundeausstellung mit ihren einzigartigen Fossilien aus der Jurazeit öffnet am Dienstagmorgen, 02.06.2020, um 9 Uhr. Nach elf Wochen können Besucher dann wieder die Versteinerungen von Archaeopteryx und Juravenator betrachten. Corona-bedingt dürfen sich nur jeweils rund zwei Dutzend Menschen im Museum aufhalten.

    Ein Besuch in naher Zukunft lohnt sich, denn nur noch für kurze Zeit wird das große Riffaquarium zu sehen sein, das zu den Glanzlichtern des Juramuseums zählt. Es enthält das artenreichste Riff Bayerns, muss aber nach vier Jahrzehnten generalsaniert werden. Deshalb müssen die Fische und Korallen und Fische vorübergehend in ein Notbecken umziehen.

    Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie müssen Besucherinnen und Besucher während des Aufenthalts eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Um Risiken für Gäste und Personal zu minimieren, werden gibt es keine Führungen oder Workshops. Der Zugang zum Museum wird aufgrund der Bauarbeiten auf der Willibaldsburg geändert und entsprechend ausgeschildert.

    14.24 Uhr: Partnachklamm öffnet mit "Einbahn-Regelung"

    Die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen öffnet nach umfangreichen Baumaßnahmen am Samstag, den 30. Mai mit einer Einbahn-Regelung ihre Pforte.

    Aufgrund der Corona-Pandemie wurde ein Hygienekonzept entwickelt, das einige neue Regelungen mit sich bringt. Die Besucher müssen während des Aufenthalts in der Klamm eine Mund-Nasenmaske tragen.

    Am Kassenhäuschen sind Abstandszonen markiert worden. Aufgrund der vergleichsweise schmalen Wege kann die Partnachklamm bis auf Weiteres nur in einer Richtung begangen werden, nämlich vom Kassenhaus bis zum südlichen Ausgang. Der Eintritt vom oberen Zugang oder ein Umdrehen in der Klamm ist nicht erlaubt. Das bedeutet für Touristen: Sie müssen sich über den längeren und anstrengenderen Rückweg über Vordergraseck oder die Partnachalm einstellen.

    14.03 Uhr: Dorfen zahlt Gebühren für Freischankflächen zurück

    Die Gastronomen in Dorfen (Lkr. Erding) müssen heuer gar keine Gebühren für Freischankflächen auf öffentlichem Grund zahlen. Die Stadt hat beschlossen, dass sie ganz darauf verzichtet, nachdem die Gastronomie von den Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie stark betroffen sei.

    Mit dieser Maßnahme wolle man sie nun "in der aktuell schweren Zeit unterstützen". Konkret bedeutet das, dass 13 Betriebe das bereits gezahlte Geld zurückbekommen. Die Einbußen für die Stadt sind überschaubar: Laut Verwaltung handelt es sich um "mehr als 1.000 Euro".

    13.35 Uhr: Sanierungsarbeiten auf Herrenchiemsee

    Auf der Herreninsel (Lkr. Rosenheim) ist der Besucherstopp in der Coronakrise für Sanierungsarbeiten genutzt worden. Am Alten Schloss, dem Augustiner Chorherrenstift, wurden die Holzfenster neu lasiert und am Neuen Schloss bekamen die Fenstertüren im Ehrenhof einen neuen Anstrich. Da hier über 30 Fenstertüren zu streichen sind, werden diese Arbeiten noch bis in den Spätsommer andauern, teilte das Staatliche Bauamt Rosenheim mit.

    Im Neuen Schloss wurde außerdem eine blaue, mit Lilien bedruckte Tapete erneuert und vor dem Schloss bekam der Latona Brunnen neue Fugen. Derzeit wird der Marmor mit Wachs versiegelt.

    Gut voran schreiten die Arbeiten im Inseldom, der ab dem Frühjahr 2021 wieder öffentlich besichtigt werden kann. Kirchenmaler und Restauratoren haben Stuck und Fresken gesichert. Ab Ende Juni wird eine Stahlkonstruktion eingebaut - für den barrierefreien Aufzug und die Treppenanlage.

    Montag, 25. Mai

    17.25 Uhr: Keine weitere Infektion in Kfz-Zulassungsstelle Freising

    Erleichterung im Landratsamt Freising: Es gibt keinen weiteren Corona-Fall in der Kfz-Zulassungsstelle. Nachdem in der vergangenen Woche bei einer Mitarbeiterin das Virus nachgewiesen worden war, war die gesamte Belegschaft zur Testung geschickt worden.

    Inzwischen weiß man, dass alle Ergebnisse "negativ" sind. Der Parteiverkehr in der Zulassungsstelle bleibt aber weiter eingeschränkt. Denn neben der Infizierten mussten sich sechs Kolleginnen und Kollegen als Kontaktpersonen in häusliche Isolation begeben.

    16.30 Uhr: Zwei Corona-Fälle in Münchner Schlachthofbetrieben

    Bei Corona-Reihentestungen auf dem Münchner Schlachthofgelände waren die Ergebnisse von zwei Mitarbeitern "positiv". In dem Schweine-Schlachtbetrieb waren insgesamt 69 Testungen durchgeführt worden. Die beiden Infizierten haben ihren Wohnsitz nach Auskunft der Stadt im Umland und werden dort isoliert.

    Im Betrieb für die Rinderschlachtung wurden 101 Testungen durchgeführt, die alle negativ ausfielen. 23 weitere Mitarbeiter müssen erst noch getestet werden.

    Die Reihentestung hatte das bayerische Gesundheitsministerium wegen der Infektionen in anderen Schlachthöfen angeordnet.

    15.45 Uhr: Fünf neue Corona-Todesfälle in Oberbayern

    In Oberbayern sind seit gestern fünf Menschen mit oder an Corona gestorben, das meldet das LGL. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle auf 933. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist in Oberbayern im Vergleich zum Vortag um 57 gestiegen. Damit liegt laut LGL die Anzahl der Fälle bei 21.184.

    Oberbayern hat damit weiterhin die größte Anzahl an Infizierten im gesamten Freistaat. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohnern liegt bei rund 452, damit liegt Oberbayern hinter der Oberpfalz (467 / 100.000 EW). Die 7-Tage-Inzidenz (in Bezug auf 100.000 Einwohner gerechnet) liegt in Oberbayern bei 6,27 hinter der Oberpfalz 16,41 und Oberfranken 11.

    Die höchste 7-Tage-Inzidenz aller oberbayerischen Städte und Landkreise hat der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 13,45, gefolgt von den Landkreisen Weilheim-Schongau 12,56 und Traunstein 11,29 und der Stadt Ingolstadt 10,22.

    14.20 Uhr: Lage im "Hotspot"-Landkreis Erding deutlich entspannt

    Eine Zeit lang galt der Landkreis Erding als Corona-"Hotspot", aber mittlerweile hat sich die Situation messbar enspannt: Seit vergangenen Freitag ist kein neuer Covid-19-Fall mehr dazukommen.

    In den vergangenen sieben Tagen kam auf 100.000 Einwohner im Landkreis nur jeweils ein Neu-Infizierter, und im Klinikum der Kreistadt müssen momentan keine Covid-19-Patienten mehr behandelt werden. Aktuell gelten 38 Personen als infiziert und weitere 565 Betroffene als geheilt.

    13.15 Uhr: München: Kfz-Kennzeichen-Regelung für Wertstoffhöfe wird aufgehoben

    Auf den Münchner Wertstoffhöfen spielt das Autokennzeichen ab Dienstag (26.Mai) keine Rolle mehr. Wegen Corona waren in den vergangenen Wochen je nach Kalendertag Fahrzeuge mit geraden oder ungeraden Kennzeichen zugelassen. Diese Regelung wird nun wieder aufgehoben.

    Allerdings darf weiterhin nur eine begrenzte Zahl von Fahrzeugen auf das jeweilige Gelände fahren, die Besucher müssen Mindestabstände einhalten, und es gilt ein Maskengebot bzw. teilweise auch eine Maskenpflicht.

    Abfälle und Wertstoffe aus Haushalten, die vom Corona-Virus betroffen sind, dürfen generell nicht am Wertstoffhof abgegeben, sondern müssen über die Restmülltonne entsorgt werden. Dazu müssen sie in gut verschlossenen Beuteln oder Säcken verpackt werden.

    7.33 Uhr: Weitere Lockerungen in Bayern

    Die Notbetreuung von Kindern wird weiter ausgeweitet: Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen ab jetzt alle Vorschul- und deren Geschwisterkinder wieder in den Kindergarten. Auch Waldkindergärten dürfen wieder öffnen. Restaurants und Cafés dürfen jetzt wieder ihre Innenbereiche öffnen. Doch nicht jeden Gastronom freut's. Für einige sind die Auflagen und Hygienemaßnahmen zu umfangreich und zu teuer. Besonders kleine Cafés und Restaurants fallen durchs Raster. Was sich sonst noch ändert, finden Sie hier.

    Sonntag, 24. Mai

    11.33 Uhr: Bayerns Künstlerhilfsprogramm: 3.000 Anträge in 48 Stunden

    Bayerns Hilfsprogramm zur finanziellen Unterstützung von Künstlern während der Corona-Krise stößt auf rege Nachfrage. Allein in den ersten 48 Stunden seien bereits rund 3.000 Anträge auf Hilfe eingegangen, teilte das Kunstministerium mit. Der Antrag auf Soforthilfe kann seit Dienstag gestellt werden. Das Programm sieht vor, dass freischaffende Künstlerinnen und Künstler über drei Monate hinweg monatlich bis zu 1.000 Euro erhalten können.

    Samstag, 23. Mai

    17.56 Uhr: Keine Neuinfektionen mehr in Rosenheim

    Erstmals seit vielen Wochen ist es in Stadt und Landkreis Rosenheim zu keiner Neuinfektion mit dem Corona-Virus gekommen. Aktuell berichtete das Landratsamt am Samstag von insgesamt 2.748 Fällen in Stadt und Landkreis - so vielen, wie auch am Vortag. 1.872 Personen sind demnach genesen, 203 mit der Erkrankung gestorben. Während Stadt und Landkreis Rosenheim zu Beginn der Lockerungen noch zu den Regionen gehörten, in denen sich verhältnismäßig viele Menschen mit dem Corona-Virus ansteckten, hat die Zahl der Neuinfektionen in Stadt und Landkreis in den vergangenen Tagen regelmäßig im niedrigen einstelligen Bereich gelegen. Einzig am Donnerstag meldete das Landratsamt zwölf Neuinfektionen. Der Grund hierfür war ihnen nicht bekannt. Die anfangs hohe Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen hatte die Stadt mit Ansteckungen in Asylbewerberunterkünften erklärt. Dort gibt es mittlerweile keine Erkrankten mehr. Keine Einrichtung in der Stadt steht mehr unter Quarantäne.

    © pa/dpa/Peter Schatz

    Geisterspiel vom 23.05.2020: Ivan Perisic vom FC Bayern im Einsatz gegen den Frankfurter Almamy.

    Freitag, 22. Mai

    17.31 Uhr: Geisterspiel des FC Bayern gegen Frankfurt

    Ohne Fans und Revanchegedanken, dafür aber mit zwei prominenten Zuschauern will der FC Bayern sein erstes Geisterspiel in der Allianz Arena meistern. Für das Team von Trainer Hansi Flick geht es am Samstag (18.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt darum, die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga zu festigen. Dass die Hessen den Bayern in der Hinrunde eine 1:5-Niederlage verpasst und damit das Trainer-Ende von Niko Kovac besiegelt hatten, spielt für dessen Nachfolger Flick keine Rolle mehr.

    Der Coach sieht ganz andere Voraussetzungen als noch im Herbst - etwa die zurückeroberte Position an der Tabellenspitze und die Folgen der Corona-Krise, weswegen keine normalen Fans im Stadion sein werden. Für das erste Geisterspiel in München haben sich dagegen Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer angekündigt. Die beiden Ehrenspielführer wurden von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge eingeladen.

    15.45 Uhr: Infektionszahl in Oberbayern steigt um 20 Fälle

    Die Zahl der mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen ist in Oberbayern im Vergleich zum Vortag um 20 auf insgesamt 21.059 Fälle gestiegen. Damit hat laut LGL Oberbayern weiterhin die meisten Infektionsfälle vor der Oberpfalz (5.101) und Mittelfranken (4.702).

    Die Zahl der Todesfälle steigt um zwei auf 923. Oberbayern hat damit weiterhin die meisten Toten in Bayern zu beklagen. Auf 100.000 Einwohner bezogen liegt die Fallzahl bei 449,39, hinter der Oberpfalz mit 459,85 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Oberbayern bei 6,25.

    Damit belegt der Bezirk Platz drei in Bayern - in der Oberpfalz haben sich in den letzten sieben Tagen laut LGL 12,8 Bewohner infiziert, in 9,93 Menschen pro 100.000 Einwohnern. Der am meisten betroffene Landkreis / Stadt im Bezirk Oberbayern bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 EW ist der Landkreis Miesbach mit 14,04 Fällen, gefolgt von der Stadt Rosenheim mit 12,63 und dem Landkreis Rosenheim mit 11,5 Fällen.

    14.30 Uhr: FC Bayern spendet 460.000 Euro an Regionalliga-Clubs und Breitensport

    Der FC Bayern unterstützt in der Corona-Krise die 18 Regionalligisten des Freistaats und den Bayerischen Landes-Sportverband mit insgesamt 460.000 Euro. Wie der deutsche Rekordmeister mitteilte, bekommt jeder Fußball-Verein 20.000 Euro, dem BLSV kommen 100.000 Euro zugute. Nachdem viele Anhänger des FC Bayern auf eine Rückerstattung der Tickets für die Spiele ohne Zuschauer in der Allianz Arena verzichtet und den Betrag dem FC Bayern Hilfe e.V. als Spende zur Verfügung gestellt hatten, wurden nun der Amateurfußball und der Breitensport bedacht.

    "Der Bayerische Landes-Sportverband leistet einen enormen Beitrag für die Gesellschaft, auch hier wollen wir helfen", sagte Karl Hopfner, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern Hilfe e.V. Sein Stellvertreter Uli Hoeneß betonte die Wichtigkeit, dass der FC Bayern "aus einer Position der Stärke heraus agieren" könne und auf verschiedenen Wegen seine Solidarität zeige. "Jetzt ist nicht die Zeit, nur auf sich selbst zu schauen. Wir brauchen Optimismus und Solidarität in unserer Gesellschaft", sagte Hoeneß.

    14.15 Uhr: Altötting-Wallfahrten: Trotz Absage - Wallfahrten finden in kleinem Kreis statt

    Offiziell sind die vor Pfingsten stattfindenden großen Altötting-Wallfahrten heuer abgesagt. Dennoch werden einige Pilgerführer diese im kleinen Kreis durchführen. Normalerweise würde am Freitag (22.05.) die Oberpfälzer Fußwallfahrt starten, an der rund 1.400 Pilger teilnehmen.

    Doch heuer werden sich nur vier kleine Gruppen mit jeweils drei Pilgerführern unter Beachtung strenger Hygienevorschriften und Einhaltung aller Abstandsregeln auf den 160 Kilometer langen Weg machen. Um nicht mit Übernachtungen Menschen zu gefährden, werden Begleitfahrzeuge jeden Abend die Pilger abholen, nach Hause bringen und morgens wieder an der Strecke absetzen.

    Diese kleine Wallfahrt sei bei den zuständigen Landratsämtern genehmigt worden, so der Leiter der Oberpfälzer Fußwallfahrt Richard Bögerl gegenüber dem BR. Aufgrund des staatlichen Verbots der Gruppenbildung dürfen sich unterwegs keine weiteren Pilger anschließen. Allerdings sei es erlaubt, würden einzelne Haushalte gesondert nach Altötting gehen wollen.

    Die Oberpfälzer Fußwallfahrt ist die zweitgrößte Wallfahrt der Diözese Regensburg nach Altötting. Und sie hat die längste Tradition: Sie ist die einzige Wallfahrt Deutschlands, die ohne Unterbrechung seit 1685 nach Altötting führt. Die traditionelle Regensburger Diözesanwallfahrt, mit rund 8.000 Pilger die größte Wallfahrt nach Altötting, findet dieses Jahr ebenfalls anders als gewohnt statt. Stellvertretend für die Gläubigen wird Bischof Rudolf Voderholzer stattdessen am Pfingstsamstag die Anliegen der Menschen persönlich zur Madonna bringen. Er wird die letzten 10 Kilometer zu Fuß gehen, die die Diözese live im Internet streamen wird.

    13.20 Uhr: Münchner Demo gegen Corona-Regeln nur für 1.000 Teilnehmer

    Die Stadt München hat eine Demonstration gegen die Corona-Einschränkungen am Samstag auf der Theresienwiese erneut nur für 1.000 Teilnehmer und unter strikten Auflagen zugelassen. Der Anmelder wollte rund 10.000 Demonstranten einladen und hat beim Verwaltungsgericht München einen Eilantrag gegen die Einschränkung der Teilnehmerzahl gestellt. Dieser wurde aber abgelehnt.

    Die Demonstranten müssen den Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Dies ist nach Auffassung des Kreisverwaltungsreferats nur bei der Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich. Die Demonstration wurde für maximal zwei Stunden erlaubt. Der Veranstalter muss zusammen mit 100 von ihm gestellten Ordnern gewährleisten, dass alle Auflagen eingehalten werden.

    Auch am Karl-Stützel-Platz in der Nähe des Hauptbahnhofes sowie in Schwabing an der Münchner Freiheit sind Demonstrationen für jeweils 200 Teilnehmer angemeldet.

    Bereits am vergangenen Wochenende hatten in verschiedenen Städten bundesweit einige Tausend Menschen gegen die Coronavirus-Beschränkungen und damit verbundene Eingriffe in Grundrechte demonstriert. Auf der Theresienweise galt bereits am vergangenen Samstag die Maximalzahl von 1.000 Teilnehmern. Abseits des abgesperrten Versammlungsgeländes standen jedoch Hunderte eng beisammen. Die Polizei sprach Platzverweise aus, nahm Personalien auf und schrieb Anzeigen. Einige Menschen wurden weggetragen. Die Demonstrationen verliefen aber insgesamt überwiegend friedlich.

    10.02 Uhr: Durchfahrt durch Großes und Kleines Deutsches Eck wieder möglich

    Die Freude in Tirol ist groß, denn eine Forderung Tirols an Deutschland wurde laut Landeshauptmann Platter nun erfüllt. Die Durchfahrt über das sogenannte Große und Kleine Deutsche Eck ist ab sofort wieder möglich, auch zu touristischen Zwecken. Konkret heißt dies, dass das Große Deutsche Eck (Strecke Walserberg – Kiefersfelden/Kufstein) sowie das Kleine Deutsche Eck (Salzburg nach Lofer durch BGL) für den Durchgangsverkehr immer dann genutzt werden können, wenn eine Einreise nach Deutschland entsprechend der deutschen Vorschriften möglich ist. Dies gilt beispielsweise auch für Besuche von nahen Verwandten wie Eltern, Kindern, Tanten oder Onkeln.

    Einreise aus Österreich und Verbleib für touristische Zwecke nicht gestattet

    Zudem ist die Durchreise ohne Halt in Deutschland nun auch für touristische Aufenthalte innerhalb Österreichs über das Große und Kleine Deutsche Eck möglich. Hier gilt eine Nachweispflicht beispielsweise durch eine Buchungsbestätigung, Rechnung oder bei Ferienwohnungen eine Meldebescheinigung. Eine Einreise aus Österreich für Ausflüge oder zum Einkaufen ist nach wie vor nicht gestattet.

    6.10 Uhr: Polizei meldet "unauffälligen Vatertag"

    Das Wetter am Feiertag war schön, viele Ausflügler waren unterwegs, aber sie haben sich nach bisherigen Angaben der Polizeipräsidien in München, Rosenheim und Ingolstadt weitestgehend an die Regeln gehalten. In Rosenheim wurden Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt, aber "im normalen Rahmen", wie es heißt. Die Biergärten meisterten den Ansturm, manch einer musste nach den neuen Bestimmungen wegen Platzmangels zeitweise schließen.

    Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

    Donnerstag, 21. Mai, Christi Himmelfahrt

    15.30 Uhr: 16 Neuinfektionen in München

    In München wurden am Donnerstag (Stand 13.30 Uhr), 16 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.697 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 5.547 Personen, die bereits genesen sind, sowie 211 Todesfälle.

    Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 0,83 (Stand 19.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 83 Menschen neu anstecken. Je weiter die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu verzeichnen. Die Münchner Reproduktionszahl wird vom Referat für Gesundheit und Umwelt wöchentlich ermittelt auf Basis des Wochendurchschnitts der täglichen Neuinfektionen.

    11.13 Uhr: Quarantäne für alle Rosenheimer Asylbewerberunterkünfte aufgehoben

    Im Landkreis Rosenheim hat die Zahl der Covid19-Todesopfer die 200-er Marke übersprungen. Das Landratsamt Rosenheim teilte am Vormittag mit, das 202 Personen verstorben sind. Insgesamt habe man im Landkreis 2.741 Fälle registriert, also 12 neue Fälle.

    In der Stadt Rosenheim hat sich die Lage in den Asylbewerberunterkünften deutlich entspannt. "In allen drei von der Stadt betriebenen Unterkünften konnte die Quarantäne wieder aufgehoben werden", so Pressesprecher Thomas Bugl. Sollte ein zweite Corona-Welle kommen, glaubt Bugl nicht, dass hier erneut die Asylbewerberunterkünfte betroffen sein werden. Da dort das Infektionsgeschehen die vergangenen Wochen relativ hoch war, hofft Bugl hier auf eine Immunisierung der Bewohner.

    Die Stadt Rosenheim ist inzwischen nicht mehr in den bundesweiten Top 10 der Neuinfektionen vertreten. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt bei 12,63 ( Stand 20.05., 10 Uhr) Der Rosenheimer Pressesprecher lobte im Interview mit dem BR die Disziplin der Rosenheimer Bürger in Sachen Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht.

    10.15 Uhr: Treffpunkt Tankstelle - Über 30 Anzeigen nach Infektionsschutzgesetz

    Die Polizei hat in den frühen Morgenstunden im Münchner Stadtteil Ramersdorf über 30 Personen wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Die Betroffenen hatten sich mit ihren Fahrzeugen nach Mitternacht auf den Stellplätzen einer Tankstelle am Mittleren Ring getroffen und standen in Gruppen zu dicht zusammen.

    Als eine Polizeistreife das überwiegend männliche Klientel aufforderte, die Mindestabstände einzuhalten, zeigten sich die Angesprochenen laut Polizei uneinsichtig. Mehrere Streifen kamen deshalb zur Verstärkung und stellten die Personalien fest. In mehr als 30 Fällen wurden Betroffene wegen Nichteinhaltung der geltenden Abstandsregelung angezeigt.

    8.40 Uhr: Deutsches Theater in München bis 31. August geschlossen

    Das Deutsche Theater München, das nach eigenen Angaben "erfolgreichste" Münchner Theater mit über 300.000 Besuchern pro Jahr, wird erst nach dem 31. August wiedereröffnet. Unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen soll am 2. September der Spielbetrieb aufgenommen werden. Dann wird das verschobene Gastspiel des Musicals "Die Päpstin" aufgeführt. Laut Geschäftsführung erarbeitet das Deutsche Theater derzeit ein Konzept sowie einen Saalplan mit verminderter Sitzplatzkapazität. Für die abgesagten Gastspiele von "Flashdance" (17. bis 29.3.), "Saturday Night Fever" (1. bis 19.4.), "Snow White" (23.4. bis 3.5.), "Das ist Wahnsinn" (26.5. bis 7.6.), "Dreiviertelblut" (8.6.), "Bodyguard" (11. Bis 21.6.) und "Hair" (7. bis 12.7.) wird noch nach Ersatzterminen gesucht. Aufgrund der Corona-Krise ist das Deutsche Theater seit 11. März geschlossen.

    Mittwoch, 20. Mai

    16.40 Uhr: Viele Corona-Neuinfektionen in Asylunterkunft in Schrobenhausen

    Das Gesundheitsamt hat heute acht weitere Bewohner davon informiert, dass sie positiv getestet worden sind. Von den insgesamt 44 Bewohnern der "Alten Grundschule" sind damit 33 infiziert. Wie ein Polizeisprecher dem BR erklärte, war bei der Bekanntgabe der damit verbundenen Quarantänemaßnahmen die Stimmung "zwischenzeitlich aufgebracht".

    Die Sicherheitsleute der Unterkunft riefen deshalb die Polizei. Sechs Beamte stellten mittlerweile wieder Ruhe her. Derzeit läuft der Einsatz noch. In der Unterkunft wurde bereits Ende April der erste Corona-Fall festgestellt, so eine Sprecherin des Landratsamtes Neuburg-Schrobenhausen. Mittlerweile steht die gesamte Einrichtung unter Quarantäne.

    14.45 Uhr: Vierzehn weitere coronabedingten Todesfälle

    Die Zahl der coronabedingten Todesfälle ist in Oberbayern im Vergleich zum Vortag um 14 gestiegen, insgesamt sind damit 909 Menschen mit oder an Corona gestorben. Die Zahl der Infizierten ist um 62 auf 20.969 gestiegen. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt bei 447. Damit ist Oberbayern weiterhin auf Rang zwei hinter der Oberpfalz (453 / 100.000 EW).

    Die 7-Tage-Inzidenz in Bezug auf 100.000 Einwohner gerechnet liegt in Gesamt-Oberbayern bei 7,45. Die höchste 7-Tage-Inzidenz aller oberbayerischen Städte und Landkreise hat der Landkreis Miesbach mit 14, leicht vor dem Landkreis Rosenheim mit 13,4.

    7.10 Uhr: Audi verlängert Kurzarbeit bis 30. Juni

    Der Ingolstädter Autobauer Audi hat seine Mitarbeiter darüber informiert, dass er die Kurzarbeit in seinem Stammwerk Ingolstadt nochmals verlängert. Sie gilt jetzt bis 30.06.2020. Als Gründe nennt Audi in seiner internen Mitteilung „schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Audi“. Verbunden seien damit auch Nachfragerückgänge. Versorgungsengpässe und Störungen der Lieferbeziehungen mit anderen Ländern führten zudem zu Arbeitsausfällen. Im zweiten deutschen Audiwerk in Neckarsulm in Baden-Württemberg gibt es vorläufig bis Ende Mai Kurzarbeit.

    Produktion wird langsam hochgefahren

    Parallel zur Kurzarbeit fährt Audi seit Ende April die Produktion langsam wieder hoch. Seit 11. Mai produzieren in Ingolstadt rund 6000 Menschen in drei Schichten. Sie fertigen an der Montagelinie drei den A3 und den Q2. Vor der Corona-Krise arbeiteten die Audianer in Ingolstadt in sieben Schichten. Im April waren in der Hochphase der Krise 32 700 Menschen an den beiden deutschen Audi-Standorten Ingolstadt und Neckarsulm in Kurzarbeit.

    Dienstag, 19. Mai

    17.24 Uhr: Seil- und Bergbahnen fahren an Pfingsten

    Die bayerischen Seil-und Bergbahnen fühlten sich bei den Corona-Lockerungen vergessen. Jetzt wurden die Hilferufe der Branche erhört. Ab den 30.05 - also rechtzeitig zu den Pfingstferien - dürfen sie wieder ihren Betrieb aufnehmen.

    Eigentlich war die Hoffnung der Seil-und Bergbahnbetreiber sogar noch ein paar Tage vor den Pfingstferien zu starten. Matthias Stauch der Präsident des deutschen Seilbahnverbands argumentierte damit, dass es sinnvoll gewesen wäre die erarbeiteten Hygienekonzept in der Praxis zu testen - noch vor dem großen Besucheransturm.

    Letztlich sei bei allen Bahnen die Kapazität mit den Corona-Auflagen limitiert - in die Zugspitzseilbahn dürfen etwa nur 1/3 der normalen Personenzahl mitfahren, in kleineren Kabinen sind oft nur Familienmitglieder oder sogar nur Einzelpersonen erlaubt. Florian Streibl, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion begrüßte die Entscheidung in einer ersten Reaktion. Der Oberammergauer Politiker hatte sich für die Wiedereröffnung stark gemacht.

    16.14 Uhr: Over-Tourism am Kochel- und Walchensee - Bürgermeister fordert mehr Polizeikräfte

    Kochels Bürgermeister Thomas Holz (CSU) fordert in einem Schreiben an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eine Verstärkung der Polizeikräfte der lokalen Polizeiinspektion in Kochel (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) und den Einsatz von Bereitschaftspolizisten an Wochenenden. Hintergrund ist die allgemeine Verkehrsüberlastung der Region nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen.

    Am Sonntag hatten hunderte Erholungssuchende auf verbotenen Flächen rund um den Walchensee geparkt. Das Problem ist bekannt, die Gemeinden Kochel, Jachenau und der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen arbeiten an einem Konzept, um die Situation zu entschärfen.

    Der Bürgermeister fordert eine stärkere Überwachung der Parkplätze am Kochel- und Walchensee, dazu die Kontrolle der Gemeindestraßen und geschützter Bereiche. Für Falschparker wünscht er sich deutlich höhere Bußgelder. Für die kommenden Wochen wird sich die Situation wohl weiter verschärfen, sagte ein Sprecher der Polizei dem BR, wenn die vielen Ausflügler nicht nach Österreich ausweichen können. Mit Entlastung ist demnach frühestens am 15. Juni zu rechnen, wenn die Bayern wahrscheinlich wieder ungehindert nach Österreich ein – und ausreisen können.

    15.37 Uhr: Corona-Fälle an zwei Mittelschulen im Landkreis Ebersberg

    An zwei Mittelschulen im Landkreis Ebersberg sind Schüler an Corona erkrankt. Einen Fall gibt es an der Mittelschule Kirchseeon, zwei weitere in einer Klasse an der Mittelschule Ebersberg. Das Gesundheitsamt in Ebersberg schickte die beiden neunten Klassen für zwei Wochen in Quarantäne. Die Schulen blieben jedoch geöffnet, heißt es aus dem Landratsamt Ebersberg.

    "Ich bin überzeugt, dass die Schulen die Hygienemaßnahmen so verantwortungsvoll umgesetzt haben, dass eine komplette Sperrung nicht nötig ist." Norbert Neugebauer, Büroleiter des Landrats

    Alexander Bär, Rektor der Grund- und Mittelschule Ebersberg, sieht das ähnlich: In der Schule funktioniere das Hygiene- und Abstandskonzept – bei den Grundschülern sogar noch besser als bei den Älteren, die privat etwas nachlässiger seien. Bärs Kollege Franz Kraxenberger, Leiter der Mittelschule Kirchseeon, lobte dagegen auch die älteren Jahrgänge. Alle hätten sich so vorbildlich an den Hygieneplan gehalten, dass nicht einmal die Lehrkräfte, die in der von Corona betroffenen Klasse unterrichtet hatten, in Quarantäne müssten. Den Neuntklässlern, die sich jetzt wieder von zu Hause aus auf ihren Schulabschluss vorbereiten müssen, kommt er entgegen: Die praktischen Prüfungen finden nun erst nach Pfingsten statt.

    15.10 Uhr: Inzeller Vermieter laden "Corona-Helden" zu Gratisurlaub ein

    Ab sofort können 100 Gewinner einen kostenlosen Urlaub bei Inzeller Vermietern buchen. Anfang April hatten Gastgeber aus Inzell im Kreis Traunstein eine Aktion gestartet und "Corona-Helden" zu einem siebentägigen Gratis-Urlaub eingeladen.

    Bis 30. April konnten sich Menschen mit systemrelevanten Berufen per Mail beim Touristikbüro Inzell bewerben. Insgesamt trafen rund 1.000 Bewerbungen aus allen Ecken Deutschlands ein. Nun hat ein speziell dafür eingerichtetes Gremium 100 Gewinner, teils Einzelpersonen und teils Ehepaare mit Kindern, ausgewählt. Sie können ab sofort bei ihrem zugewiesenen Gastgeber nach Verfügbarkeit buchen. Insgesamt hatten sich 50 Gastgeber beteiligt.

    14.30 Uhr: Münchner Kammerspiele -Gegenwartstheater und Corona

    Die Münchner Kammerspiele unter der designierten Intendantin Barbara Mundel werden zeitgenössischem Theater und Tanz viel Raum geben. "Der Spielplan widmet sich der Gegenwart", sagte Mundel, die lange Intendantin am Theater Freiburg war, am Dienstag bei der Vorstellung ihres Programms in München. Das Motto ihrer ersten Spielzeit: "Die Wirklichkeit nicht in Ruhe lassen". Zudem wolle sie das Sprechtheater um tänzerische, musikalische und filmische Formen erweitern.

    Wann die Spielzeit im Herbst startet, ist wegen der Corona-Pandemie noch unklar. Man suche nach neuen Formen, um kreativ mit dem Virus und den Einschränkungen umzugehen. Die 61-jährige Mundel sieht darin auch eine Chance. "Corona ist ein Kontrastmittel, das Probleme und Fragen, die wir haben, sichtbar macht und zuspitzt."

    13.39 Uhr: Freizeitparks, Seilbahnen, Schifffahrt und Schlösser öffnen

    Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen pünktlich zum Beginn der Pfingstferien am 30. Mai touristische Angebote und Einrichtungen in Bayern wieder öffnen. Darunter sind etwa Freizeitparks, Seilbahnen, Stadtführungen und die Fluss- und Seenschifffahrt. Die Residenz in München soll ab 2. Juni wieder öffnen. Diesen Zeitplan beschloss das Kabinett am Dienstag in München.

    13.22 Uhr: Freilichtmuseum Glentleiten wieder auf

    Das Freilichtmuseum Glentleiten in Großweil (Lkr. Garmisch-Partenkirchen) hat seit heute wieder geöffnet. Für die beiden Ausstellungen "Utopie Landwirtschaft" und "Goldene Zwanziger in Oberbayern" gelten wie für das gesamte Museumsgelände besondere Einbahnregelungen. Verschiedene landwirtschaftliche historische Gebäude bleiben wegen der dort vorherrschenden engen Stuben weiter geschlossen. Im Biergarten auf dem Gelände gelten die bestehenden Abstands - und Sicherheitsregeln.

    Corona-sicherer Besuch

    Das Freilichtmuseum hat ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept nach den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung entwickelt. Der Museumsbesuch soll für alle so sicher wie möglich sein, für die Besuchenden genauso wie für das Team der Glentleiten. Die "Glentleiten" ist eine Einrichtung des Bezirks Oberbayern und liegt im Ortsbereich von Großweil (Autobahnausfahrt A 95 Murnau-Kochel).

    Montag, 18. Mai

    17.40 Uhr: Quarantäne für Asylbewerberunterkunft aufgehoben

    Die Quarantäne der Asylbewerberunterkunft in der Kufsteiner Straße in Rosenheim wird aufgehoben. Das hat die Stadt am Abend bekannt gegeben.

    Seit Beginn der Quarantäne am 16. April hatten sich hier 18 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Nun seien alle genesen, so die Stadt. Bei den letzten Tests sei zwar eine vierköpfige Familie positiv getestet worden und bei einer weiteren stünden die Testergebnisse noch aus, doch diese betroffenen Personen seien nun verlegt worden.

    Damit, so die Stadt, gebe es in der Unterkunft keine Infizierten mehr und der Bauzaun könne noch heute Abend abgebaut werden. In der Stadt Rosenheim steht damit nur noch eine Asylbewerberunterkunft unter Quarantäne.

    17.02 Uhr: Peter Maffay bittet Merkel um Hilfe für Musikbranche

    Der Rock- und Popsänger Peter Maffay aus Tutzing am Starnberger See hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auch im Namen zahlreicher anderer Kollegen um rasche Hilfen für Musiker und Konzertveranstalter gebeten.

    Durch den pandemiebedingten Shutdown stehe die gesamte Branche vor einer Herausforderung, die sie ohne staatliche Hilfen die nächsten Monate aus eigener Kraft kaum überstehen werde, heißt es in einem Brief, der unter anderem auch von Angelo Kelly, Till Brönner, Sasha, Marianne & Michael und PUR unterzeichnet wurde.

    Eine komplette Wertschöpfungskette aus Dienstleistern stehe still, rund 130.000 Arbeitsplätze und daran gekoppelte Existenzen von Familien seien in akuter Gefahr, schreibt Maffay weiter. Vor allem für Musiker am Beginn ihrer Karriere seien Live-Auftritte überlebenswichtig. Der 70-Jährige forderte, die Strukturen abzusichern, damit Veranstalter, Dienstleister und Künstler gemeinsam ein Teil der deutschen Kulturlandschaft bleiben könnten.

    16.32 Uhr: 559 Platzverweise, 69 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in München

    Das Polizeipräsidium München hat heute Einsatzzahlen zum Demonstrationsgeschehen am Wochenende genannt. Demnach wurden am Samstag auf der Theresienwiese 559 Platzverweise erteilt und insgesamt 69 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten angezeigt.

    Grund hierfür waren überwiegend Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. Bei 19 Personen musste laut Polizei unmittelbarer Zwang angewendet werden, sprich: sie wurden von Beamten weggetragen. Darüberhinaus wurde die Identität von 155 Personen festgestellt.

    Tausend Teilnehmer hatten sich am Samstagnachmittag auf der Theresienwiese versammelt, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Weitere 2.500 Personen hielten sich am Rande der Veranstaltung auf, wobei hier der Polizei zufolge Mindestabstände nicht eingehalten wurden und Mund-Nasen-Schutz nur zum Teil getragen wurde.

    16.02 Uhr: Ticketvorverkauf für Oberammergauer Passion 2022 im Oktober

    Nach der Verschiebung der Oberammergauer Passionsspiele wegen der Corona-Krise soll am 5. Oktober der Ticketvorverkauf für die neuen Termine 2022 starten. Viele Gäste hätten sich schon darauf eingestellt, hieß es. Rund 300.000 Karten seien rückabgewickelt, sagte Spielleiter Christian Stückl der Deutschen Presse-Agentur. Sehr viele nutzten die Chance, gleich neu zu reservieren. "Wir bekommen die Resonanz von vielen: Dann kommen wir eben 2022", sagte Stückl und zitierte Aussagen von Kunden: "Wir wollen auf jeden Fall, jetzt erst recht." Zu rund 100 Vorstellungen werden 450.000 Besucher aus aller Welt erwartet.

    Für dieses Jahr wäre die Passion fast ausverkauft gewesen, 435.000 Karten waren bereits gebucht. Just für den vergangenen Samstag wäre ursprünglich die Premiere geplant gewesen. Im März hatte Stückl die Passion verschoben.

    14.31 Uhr: Kein oberbayerischer Landkreis über der kritischen Marke

    In Oberbayern gibt es seit gestern 59 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das hat das LGL auf seiner Homepage bekanntgegeben. Insgesamt steigt die Zahl der Fälle im Bezirk auf 20.881. Damit hat Oberbayern weiterhin die höchsten Fallzahlen in Bayern, auf Platz zwei folgt die Oberpfalz mit 4.988 Infektionen. Auf 100.000 Einwohner kommen in Oberbayern 445,59 Fälle, nur in der Oberpfalz gibt es mehr Infektionen pro 100.000 Einwohner, nämlich 449,67. Die Zahl der Todesfälle ist in Oberbayern seit dem Vortag um sechs auf 885 angestiegen. Damit hat Oberbayern die meisten Todesfälle in Bayern, vor der Oberpfalz mit 332 Toten.

    Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist der Bezirk Oberbayern auf Rang zwei der bayerischen Bezirke gerutscht: innerhalb von sieben Tagen gab es laut LGL hier 10,35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner werden aktuell in Oberfranken verzeichnet mit 12,37 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.

    Die kritische Marke von 50 neuen Fällen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner wird aktuell in keinem oberbayerischen Landkreis überschritten. Im zuletzt am stärksten betroffenen Landkreis Rosenheim liegt der Wert bei bei 22,22, in der Stadt bei 18,95.

    13.47 Uhr: S-Bahnen und Regionalzüge fahren wieder normal

    Regionalzüge und S-Bahnen in Bayern fahren nach gut zwei Monaten coronabedingter Einschränkungen wieder nach regulärem Fahrplan. Das sagte der bayerische DB-Konzernbevollmächtigte Klaus-Dieter Josel am Montag in München. Seit Montag fährt auch die Münchner S-Bahn - das meist frequentierte Nahverkehrssystem in Bayern - wieder mit allen vorgesehenen Zügen. Schon vorher waren schrittweise Regionalzüge zu ihren Standardfahrplänen zurückgekehrt.

    Im März hatte die DB den regionalen Zugverkehr eingeschränkt. Abgesehen von den fehlenden Fahrgästen wollte das Staatsunternehmen Reserven haben, falls die Pandemie unter der Bahn-Belegschaft um sich gegriffen hätte.

    Diese Befürchtungen sind nicht eingetreten. Noch nicht normalisiert haben sich allerdings die Fahrgastzahlen, auch wenn diese mittlerweile wieder steigen. Die Münchner S-Bahn wurde an normalen Werktagen vor Beginn der Corona-Epidemie von etwa 840.000 Menschen genutzt, das waren rund zwei Drittel der landesweit etwa 1,3 Millionen Fahrgäste pro Werktag im regionalen Nahverkehr.

    Nachdem die Corona-Ausgangsbeschränkungen im März verkündet wurden, sanken die Zahlen auf ein Zehntel des Üblichen. Inzwischen liegen die Fahrgastzahlen der Münchner S-Bahn laut DB wieder bei 40 Prozent der Zahlen vor Beginn der Epidemie.

    Dennoch gibt es Klagen von Fahrgästen, die sich zu den Hauptverkehrszeiten unwohl in den Zügen fühlen und monieren, dass ihnen andere Menschen zu nahe kommen.

    13.12 Uhr: Spezielle Reha-Behandlung für schwere Covid-19-Fälle in Schönau am Königssee

    Die Schön-Kliniken in Schönau am Königssee bieten Patienten, die einen besonders schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung überstanden haben, eine spezielle pneumologische Reha an.

    Bei den individuellen Therapien kommt unter anderem Hochfluss-Sauerstoff zum Einsatz. Dadurch soll die geschädigte Lungenfunktion und durch gezielte Übungen die Atemmuskulatur wieder verbessert werden. Die Schön-Kliniken in Schönau sind das einzige Krankenhaus in Oberbayern, die eine derartige Reha anbieten. Zur Zeit sind rund 10 ehemals schwer Covid-19 Erkrankte in Schönau in Reha, bis zum kommenden Mittwoch sollen dort 17 Covid-19 Erkrankte in Behandlung sein, Tendenz steigend.

    Aktuell gehen die Experten davon aus, dass circa fünf Prozent der Betroffenen Covid-19 Patienten einen schweren Verlauf erleiden. Mit Hilfe von Sauerstoffgaben oder der NIV-Therapie (Non invasive Ventilation), bei der die Atmung des Patienten unterstützt wird, ohne dass eine Intubation erforderlich sind, kann der Post-Covid-Verlauf nach derzeitigem Wissen günstig beeinflusst und eine Wiedereingliederung verbessert werden.

    Atemphysiotherapie, das Erlernen spezieller Atemtechniken, Kraft- und Ausdauertraining gehören ebenso zum Therapieprogramm. Die Menschen, die eine schwere Corona-Erkrankung überstanden haben, haben teils schwere neurologische Einschränkungen und müssen mitunter auch psychologisch betreut werden. Seit Jahren gehört die Schön Klinik Berchtesgadener Land zu den führenden Reha-Kliniken in Deutschland für die Behandlung von Lungenerkrankungen wie beispielsweise COPD (chronisch-obstruktive Bronchitis), schweres Asthma, Lungenfibrose oder Mukoviszidose.

    10.10 Uhr: Dokumentation Obersalzberg ab heute wieder geöffnet

    Die Dokumentation Obersalzberg ist ab heute (Montag, 18.5.) wieder von 9 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Zum Schutz vor dem Corona-Virus wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. Künftig dürfen nicht mehr als 30 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Überall ist ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anderen Besuchern einzuhalten. Auch ein Mund-Nase-Schutz wird vorgeschrieben. Der Einlass und Angebote für Gruppen sind derzeit ebenso wie Seminare und Workshops nicht möglich und werden frühestens wieder ab dem 1. September durchgeführt.

    ALLE BISHERIGEN ENTWICKLUNGEN ZUM CORONAVIRUS IN OBERBAYERN FINDEN SIE HIER.

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