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Corona-Ticker Oberbayern: 26.535 Corona-Verstöße in Oberbayern | BR24

© pa/dpa/Peter Kneffel

20.08.2020, Bayern, München: Sonnenhungrige bevölkern die Wiesen im Englischen Garten, während ein Polizeiwagen vorbeifährt.

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Corona-Ticker Oberbayern: 26.535 Corona-Verstöße in Oberbayern

Die Behörden zählen 26.535 Corona-Verstöße in Oberbayern, knapp die Hälfte davon in München. Alle Corona-News aus Oberbayern hier im Ticker.

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Sonntag, 23. August

6.00 Uhr: Steigende Corona-Zahlen - Bayern schließt neue Auflagen nicht aus

Angesichts wieder steigender Corona-Infektionen schließt Bayern eine Verschärfung der Schutzauflagen auch für private Feiern nicht aus. "Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen – steigende Infektionszahlen und neue Gefahrenherde - sehr genau und mit Sorge", sagte der für die Koordinierung der Corona-Maßnahmen zuständige Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Derzeit könne das Gesundheitssystem mit den Infektionen gut umgehen. Die Corona-Krise sei "ein dynamischer Prozess, bei dem wir immer wieder nachsteuern müssen. Wir werden auch in Zukunft die Maßnahmen treffen, die zum Schutz unserer Bevölkerung erforderlich sind."

4.00 Uhr: Dehoga: Lage im bayerischen Städtetourismus "weiter äußerst prekär"

Die touristischen Betriebe in Bayerns Großstädten erholen sich trotz Sommerferien weiter nur langsam vom Corona-Lockdown. "Während die Restaurants und Hotels in den Urlaubsregionen Zuversicht schöpfen, ist die Lage der Betriebe in vielen Städten weiter äußerst prekär", sagte eine Sprecherin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands mit Sitz in München. Zwischen Stadt und Land gebe es im Tourismus derzeit einen deutlichen Unterschied. "Gerade in den Städten fehlen die ausländischen Touristen und auch Veranstaltungen wie Messen oder Kongresse", sagte die Verbandssprecherin. "Dies können Deutschland-Urlauber nicht kompensieren." Im Schnitt liege die Zahl der für August gebuchten Übernachtungen in bayerischen Hotels immer noch um 43 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Samstag, 22. August

19.23 Uhr: Da Gloria Martins: Testmöglichkeiten "im Moment der Flaschenhals"

Durch steigende Zahlen bei Reiserückkehrern aus Kroatien kommen die Teststationen an Bayerns Autobahnen an ihre Grenzen. Das sagte der Sprecher der "Task Force Corona", Marcus da Gloria Martins in der Rundschau im BR-Fernsehen.Da Kroatien nun als Corona-Risikogebiet gilt, träten mehr Menschen als erwartet die Heimreise an, erklärte da Gloria Martins. Wegen der großen Transitrouten durch Bayern gebe es bei den Tests eine "deutlich größere Nachfrage als ursprünglich kalkuliert, da wir tatsächlich für viele Bundesländer mittesten."Die Testkapazitäten seien "im Moment der Flaschenhals" bei der Corona-Prävention. Bei den Laborkapazitäten gebe es im Moment keine Hinweise auf Engpasse, sagte da Gloria Martins. Das bedeute, dass "im Idealfall" die Testergebnisse weiterhin nach 48 Stunden vorlägen.

13.31 Uhr: Personalengpass an Teststationen: BRK hilft mit bis zu 120 Ehrenamtlichen aus

An den beiden Corona-Teststationen an der Raststätte Hochfelln-Nord an der A8 und an der Raststätte Donautal-Ost an der A3 bei Passau sind am Wochenende ehrenamtliche Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes im Einsatz, um den privaten Dienstleister Eurofins bei den Testungen zu unterstützen. BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk sagte dem BR am Mittag in Donautal-Ost und in Hochfelln-Nord würden insgesamt am Tag ca. 90 bis 120 BRK-Mitarbeiter helfen. Stärk geht davon aus, dass bald wieder Ruhe und Ordnung hineinkämen, das sei ein heißes Wochenende auch aufgrund des Rückreiseverkehrs. Das bayerische Gesundheitsministerium hatte das BRK wegen der vielen erwarteten Reiserückkehrer um Hilfe gebeten. An den Teststationen wurden zusätzliche Zelte aufgebaut. Gestern Abend gegen 22 Uhr war die Teststation an der A3 vorübergehend geschlossen worden. Drei Mitarbeiter des privaten Dienstleisters hatten Krankheitssymptome gezeigt und waren daraufhin nach Angaben des Gesundheitsministeriums sicherheitshalber abgezogen worden. Das BRK wurde daraufhin um Unterstützung gebeten. Die Ehrenamtlichen konnten den Betrieb ab 23 Uhr wieder sicherstellen. Auch an der Raststätte Hochfelln-Nord war das BRK um 22 Uhr verständigt worden, Ehrenamtliche übernahmen dort die Nachtschicht.

10.29 Uhr: UEFA-Präsident Ceferin überreicht Champions-League-Pokal

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin wird nach dem Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain bei der anschließenden Zeremonie die Trophäe auf dem Spielfeld an den Kapitän der siegreichen Mannschaft überreichen. Der 52-jährige Slowene wird am Sonntagabend in Lissabon im Estádio da Luz auch die Medaillen an Spieler, Trainer und Betreuer überreichen, wie die Europäische Fußball-Union mitteilte. Alle Offiziellen, die an der Siegerehrung beteiligt sind, seien zuvor auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden, betonte die UEFA am Samstag. Sie müssten darum auch keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das Finale muss wegen Corona ohne Fans im Stadion stattfinden.

6.00 Uhr: Behörden zählen 26.535 Corona-Verstöße in Oberbayern

Busfahren ohne Mund-Nasen-Schutz kostet 150 Euro, kein Hygienekonzept für ein Geschäft oder eine Veranstaltung kostet 5.000 Euro. Doch zig Menschen verstoßen gegen die Corona-Auflagen. Das bringt den Kommunen viel Geld - aber auch rechtliche Streitigkeiten. Wegen Zehntausender Verstöße gegen die Corona-Auflagen der bayerischen Staatsregierung haben die Behörden Bußgeldbescheide in Millionenhöhe verhängt. Allein in München beläuft sich das Bußgeldaufkommen momentan auf insgesamt rund 950.000 Euro bei 5.220 Bescheiden, so ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats (KVR). Das Innenministerium hat bayernweit bis Anfang August 64.143 sogenannte Anzeigenvorgänge zu Ordnungswidrigkeiten und Straftaten gemäß dem Infektionsschutzgesetz erfasst. Davon fanden 26.535 Verstöße in Oberbayern statt, 12.660 davon im Polizeipräsidium München, 7.730 im Polizeipräsidium Oberbayern Süd (Rosenheim) und 6.145 im Polizeipräsidium Oberbayern Nord (Ingolstadt).

5.35 Uhr: Königsklassen-Titel hat für Salihamidzic trotz Corona gleiche Bedeutung

Ein Champions-League-Titel in der Corona-Krise hätte für Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic die gleiche Bedeutung wie zu anderen Zeiten. "Corona kann die sportliche Bedeutung der nationalen und internationalen Wettbewerbe nicht kleiner machen", sagte Salihamidzic vor dem Endspiel gegen den französischen Fußball-Meister Paris Saint-Germain am Sonntag dem "Münchner Merkur" und der "tz". Mit Blick auf Transfers für die kommende Saison werde der FC Bayern trotz der zusätzlichen Champions-League-Einnahmen vorsichtig sein. "Corona hat Spuren hinterlassen", sagte Salihamidzic. Es gehe darum, erfolgreich zu sein, ohne neue Schulden zu machen.

Freitag, 21. August

15.40 Uhr: Corona-Frühwarnwert in Ingolstadt doch nicht überschritten

Die 7-Tages-Inzidenz der Corona-Infektionen in Ingolstadt ist heute doch nicht überschritten worden. Laut Gesundheitsamt der Stadt liegt der Wert bei 28,89 neuen Coronavirus-Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Damit wurde der Frühwarnwert von 35, anders als von der Stadt befürchtet, nicht überschritten. Der Gesundheitsreferent von Ingolstadt, Rupert Ebner, hatte am Vormittag im Interview mit dem BR mit einem solchen Wert gerechnet.

15.10 Uhr: 166 neue Coronavirus-Fälle in Oberbayern

Erlangen: Laut der heutigen Bekanntmachung des Erlanger Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Oberbayern auf insgesamt 24.684 gestiegen. Das sind 166 Menschen mehr als gestern, teilte das LGL auf seiner Homepage mit. In Oberbayern sind insgesamt 1.028 mit dem Virus infizierte Menschen gestorben - zwei Todesfälle mehr als am Tag zuvor.

Oberbayern ist mit 526 Infizierten pro 100.000 Einwohner am stärksten von allen bayerischen Regierungsbezirken betroffen (in der Oberpfalz sind es 506 Infizierte / 100.000 Einwohner, in Schwaben, der am wenigsten betroffene Regierungsbezirk, 253 Fälle pro 100.000 Einwohner). Insgesamt haben und hatten in Bayern laut LGL 54.494 Menschen eine bestätigte Coronavirus-Infektion.

14.00 Uhr: München nimmt mit Corona-Bußgeldern fast eine Million Euro ein

Wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln hat die Stadt München bisher bereits fast eine Million Euro an Bußgeldern verhängt. "Das Bußgeldaufkommen, inklusive Gebühren und Auslagen, in diesem Zusammenhang beläuft sich momentan auf insgesamt ca. 950.000 Euro", teilt das Kreisverwaltungsreferat (KVR) dem BR auf Anfrage mit. Seit dem 1. April habe das KVR von der Polizei 9.522 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen weitergeleitet bekommen. In 5.220 Fällen wurden bisher Bußgeldbescheide erlassen. 402-mal haben Bürger Einspruch eingelegt. Bei dem Gros der Verstöße liegt laut KVR der geforderte Betrag im unteren dreistelligen Bereich. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht kostet zum Beispiel 150 Euro.

12.15 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Ebersberg kurz vor Überschreitung

Der Landkreis Ebersberg steht kurz davor, den Frühwarnwert von 35 bei der Corona-7-Tage-Inzidenz zu überschreiten. Derzeit liegt der Wert bei 34,47 Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Eine Pressesprecherin des Landratsamts sagte dem Bayerischen Rundfunk, dass bereits seit Tagen in einer Koordinierungsgruppe über Entwicklungen und Maßnahmen gesprochen werde. Derzeit sei es wichtig herauszufinden, wo die Neuinfektionen im Landkreis zu finden sind, da es keinen zentralen Hotspot gebe. Die meisten Infizierten seien auch im Landkreis Ebersberg Urlaubsrückkehrer. Der größte Teil von ihnen lasse sich vorbildlich testen.

Diese häufigeren Testungen seien aber auch ein Grund für den Anstieg der Infektionszahlen. Außerdem könne auch die Testpanne ein Grund sein, da seien, so die Sprecherin, als die Ergebnisse endlich da waren, auf "einen Schlag 15 neue Fälle danach dazu gekommen". Man werde sich nun noch einmal genauer anschauen, welche Maßnahmen gegebenenfalls intensiviert werden könnten.

11.30 Uhr: Ingolstadt überschreitet wohl Frühwarnwert

Die Stadt Ingolstadt werde heute noch den Frühwarnwert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz der Coronainfektionen überschreiten. Das sagte Ingolstadts Gesundheitsreferent Dr. Rupert Ebner dem Bayerischen Rundfunk.

Derzeit liegt der Wert bei 33,53 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Mit der Überschreitung des Frühwarnwerts werde in Ingolstadt eine Koordinierungsgruppe zusammentreten. Außerdem werde die Regierung von Oberbayern über die Infektionszahlen offiziell informiert.

Als mögliche Maßnahmen gegen die Ausbreitung nannte Ebner eine stärkere Überwachung von Quarantänemaßnahmen, die intensivere Untersuchung von Infektionswegen. Außerdem sollten die Kontrollen von Gaststätten und Veranstaltungen intensiviert werden. Weiter Maßnahmen werde man mit der Regierung von Oberbayern absprechen.

Die Ursache für die gestiegenen Fallzahlen sieht der Gesundheitsreferent in der hohen Zahl von Reiserückkehrern, von denen viele vom Balkan zurückkehrten. Ingolstadt habe während des Jugoslawien-Krieges viele Menschen aufgenommen, von denen einige geblieben seien und in den Sommermonaten den Balkan besuchten, wo derzeit höhere Corona-Infektionszahlen festgestellt werden.

Außerdem, so Ebner, werde nun auch mehr getestet. Menschen, die keine Symptome hätten, könnten schließlich dennoch infiziert sein und flössen damit in die Statistik ein.

Donnerstag, 20. August

14.50 Uhr: Keine weiteren Fälle in Marzlinger Seniorenheim

Auch die zweite Reihentestung hat es bestätigt: Im Senioren-Zentrum Marzling gibt es keinen weiteren Corona-Fall. Vorletzte Woche Woche war die Infektion einer Mitarbeiterin festgestellt worden. Daraufhin wurden bei allen 50 Bewohnern und bei 38 Mitarbeitern Abstriche gemacht, und inzwischen wurde die Testung noch einmal wiederholt. "Die Befunde aller getesteten Bewohner und Mitarbeiter waren negativ", teilte das Landratsamt Freising soeben mit.

14.45 Uhr: 217 neue Corona-Infektionen in Oberbayern

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet 217 neue Corona-Infektionen in Oberbayern seit gestern. Damit steigt die Zahl der Fälle auf 24.518. Oberbayern hat weiterhin in absoluten Zahlen die meisten Infektionen. Zum Vergleich: Niederbayern kommt auf insgesamt 5.792 Fälle. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner ist in Oberbayern ebenfalls die höchste im Freistaat mit einem Wert von 523,2. Die Zahl der Corona-Todesfälle in Oberbayern bleibt unverändert bei 1.026.

Bei der 7-Tage-Inzidenz nimmt Oberbayern unter den bayerischen Bezirken den Spitzenplatz ein - mit einem Wert von 18,1 pro 100.000 Einwohnern. Im gesamtbayerischen Durchschnitt liegt der Wert bei 12,66. Unter den oberbayerischen Städten und Landkreisen kommt die Stadt Rosenheim bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf den höchsten Wert mit 31,58 (Der Grenzwert liegt bei 50). Den niedrigsten Wert hat der Landkreis Weilheim-Schongau mit 2,96.

14.20 Uhr: Ingolstädter Jazztage finden trotz Corona statt

Trotz Corona-Krise wird es auch in diesem Jahr die Ingolstädter Jazztage geben. Die Veranstalter präsentieren heuer ein Programm in abgespeckter Form, das eher bayerisch geprägt ist. Der Grund dafür ist, dass aufgrund der Pandemie die Künstler aus dem Ausland nicht anreisen können. Als Höhepunkte sind unter anderem Veranstaltungen mit den Musikern Rebekka Bakken, die erstmals wieder mit Wolfgang Muthspiel gemeinsam ein Konzert gibt, Wolfgang Haffner und Band sowie Younee aus Südkorea geplant.

Zu den Konzerten sind maximal 80 Besucher zugelassen. Aufgrund der Hygienevorschriften können Formate wie „Jazz in Kneipen“ oder die Jazzpartys nicht stattfinden. Fester Bestandteil ist und bleibt aber auch in diesem Jahr die Förderung der regionalen Szene und des Jazznachwuchses. Die 37. Auflage der Ingolstädter Jazztage findet vom 25. Oktober bis 11. November statt. Für Anfang September ist der Beginn des Ticketverkaufs geplant.

10.55 Uhr: Flughafen München: weiterhin stark reduzierter Betrieb

Trotz Urlaubszeit ist der Betrieb am Flughafen München auch weiterhin nicht mit dem früherer Zeiten zu vergleichen: Aktuell werden täglich etwa 350 Starts und Landungen abgewickelt und bis zu 35 000 Passagiere gezählt. Das sagte eine Sprecherin auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. "Vor Corona" waren es im Schnitt mehr als 1.100 Flugbewegungen und 130.000 Passagiere am Tag. Mittlerweile werden aber beide Start- und Landebahnen wieder genutzt. Von Mitte Mai bis Anfang August war jeweils nur eine der beiden Pisten in Betrieb gewesen, die jeweils andere wurde instand gesetzt. Solche Reparaturen werden normalerweise nachts durchgeführt. Diesmal wurde das tagsüber erledigt.

Mittwoch, 19. August

15.40 Uhr: Münchens Polizeisprecher wechselt zur Corona-Taskforce ins Ministerium

Der Chefsprecher der Münchner Polizei, Marcus da Gloria Martins, wechselt für die Corona-Kommunikation ins bayerische Gesundheitsministerium. Der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Münchner Polizeipräsidiums sei zur Taskforce Corona des Ministeriums abgeordnet worden und habe dort vorübergehend die Kommunikation zu diesem Thema übernommen, teilte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in München mit.

Da Gloria Martins hatte bei dem rechtsradikalen Anschlag von München 2016 bundesweite Bekanntheit erlangt, weil er in zahlreichen Live-Schalten im Fernsehen zu sehen war. Für seine ruhige Pressearbeit wurden er und sein Team mehrfach ausgezeichnet.

15.00 Uhr: Holzkirchen: Zwölf Mitarbeiter einer Firma infiziert

Ein großer Teil der Belegschaft einer Holzkirchner Firma ist mit dem Coronavirus infiziert. Das ist das Ergebnis von Tests, die vom Gesundheitsamt gestern angeordnet wurden und deren Ergebnis jetzt vorliegt. Ausgangspunkt der Infektionen ist nach Vermutung der Behörden aber nicht die Firma selbst, sondern die beengten Unterkünfte der Arbeiter aus Osteuropa und den Balkanstaaten. Die Firma wird laut Landratsamt deshalb vorerst nicht geschlossen, weil sich die Infektionen wohl in den Unterkünften und nicht im Betrieb ausgebreitet haben.

Bereits am Samstag waren 19 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für die Arbeiter unter Quarantäne gestellt worden, nachdem ein Bewohner positiv getestet wurde. Weitere Test haben ergeben, dass inzwischen sechs der Bewohner infiziert sind.

Im Landkreis Miesbach sind die Infektionszahlen vor allem durch den Ausbruch in der Firma erneut deutlich gestiegen: In den vergangenen sieben Tagen haben sich 28 Menschen angesteckt, alleine seit Sonntag kamen 15 neue Fälle dazu.

14.40 Uhr: 176 neue Corona-Infektionen in Oberbayern

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet 176 neue Corona-Infektionen in Oberbayern. Damit steigt die Zahl der Fälle auf 24.301. Oberbayern hat weiterhin in absoluten Zahlen die meisten Infektionen. Zum Vergleich: Niederbayern kommt auf insgesamt 5.758 Fälle. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner ist inzwischen ebenfalls die höchste im Freistaat mit einem Wert von 518,57. Die Zahl der Toten bleibt unverändert bei 1.026.

Bei der 7-Tage-Inzidenz nimmt Oberbayern unter den Bezirken den Spitzenplatz ein mit einem Wert von 16,03 pro 100.000 Einwohnern, im gesamtbayerischen Durchschnitt liegt der Wert bei 11,18.

Unter den oberbayerischen Städten und Landkreisen kommt die Stadt Rosenheim bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf den höchsten Wert mit 30 (Grenzwert 50). Den niedrigsten Wert hat der Landkreis Weilheim-Schongau mit 2,96.

12.40 Uhr: DJ positiv auf Corona getestet - vorher bei Privatfeier in Waldkraiburg aufgelegt

Ein DJ, der am Wochenende bei einer Privatfeier in einem Club in Waldkraiburg aufgelegt hat, ist positiv auf Corona getestet worden. Wie das Landratsamt Mühldorf am Inn bekanntgab, waren in dem Club 95 Gäste. Der DJ war vor der Feier im Urlaub in Kroatien gewesen, sein positives Ergebnis hatte er aber erst nach dem Auftritt erfahren. Alle Kontaktpersonen des Mannes werden nun in Kenntnis gesetzt, die engeren Kontakte müssen in Quarantäne. Laut Landratsamt Mühldorf hätte das Gesundheitsamt in einem anderen Fall für alle Feiergäste eine Quarantäne verhängen müssen. Dann nämlich, wenn beispielsweise ein Gast infiziert gewesen wäre, weil in einem solchen Fall und bei 95 Gästen die Infektionsketten nicht mehr nachvollziehbar gewesen wären. Das Landratsamt appellierte an die Vernunft und bat um Vorsicht bei privaten Feierlichkeiten und Urlauben. Auch wer nicht in Riskogebiete reise, solle sich testen lassen. Außerdem könne man sich nach einem negativen Test nach einer Urlaubsreise nicht in Sicherheit wiegen, da die Inkubationszeit von Covid19 14 Tage betrage. Das Gesundheitsamt bittet alle Reiserückkehrer darum, zwei Wochen nach dem Urlaub Kontakte zu meiden und auf Symptome zu achten.

8.51 Uhr: Kurzarbeit in Bayern besonders verbreitet

Im Zuge der Corona-Krise wird in Bayern die Kurzarbeit besonders stark genutzt. Der Freistaat hatte zuletzt laut dem Münchner Ifo-Institut die höchste Kurzarbeitsquote in Deutschland. Im Juli seien dort schätzungsweise 21 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit gewesen, teilte das Institut auf Grundlage exklusiver Umfragezahlen mit. Die Wirtschaftsforscher kommen dabei für Bayern auf rund 1,2 Millionen Kurzarbeiter - das sind auch absolut mehr als im deutlich bevölkerungsreicheren Nordrhein-Westfalen mit 1,1 Millionen. Dort waren laut Ifo-Institut 16 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit.

8.30 Uhr: Rumenigge für Rückkehr der Fußball-Fans in die Stadien

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich vehement für eine moderate Rückkehr von Fans in die Fußballstadien ausgesprochen. "Wir müssen weggekommen von der Diskussion, dass wir Zuschauer nur aufgrund des finanziellen Aspekts ins Stadion bringen. Der primäre Aspekt muss sein, Atmosphäre und Emotionen zurück ins Stadion zu holen", sagte der 64-Jährige in einem Interview der "Sport Bild". Dennoch müssten in Corona-Zeiten die gesundheitlichen Aspekte "über allem" stehen, so Rummenigge. Und weiter: "Vielleicht wäre es sinnvoll, 20 bis 25 Prozent der Stadionkapazität zu erlauben. Das wären bei uns 15.000 bis 18.000 Fans".

6.00 Uhr: Neue Corona-Fallzahlen vom Robert-Koch-Institut

Bayern bleibt von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Bislang wurden nach Informationen des Robert Koch-Instituts 53.706 Corona-Fälle in Bayern gemeldet. Das sind 409 Fälle mehr als noch am Vortag. Fast die Hälfte der neu gemeldeten Infektionen, nämlich 194, wurde im Bezirk Oberbayern registriert. In Bayern gibt es momentan keinen Landkreis, der auf über 35 gemeldete Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen kommt. Die drei am stärksten betroffenen Kreise sind zur Zeit die Stadt Rosenheim, der Landkreis Dingolfing-Landau und der Landkreis Ebersberg. In Rosenheim wurden bislang 30 Fälle gemeldet. Im Landkreis Dingolfing-Landau waren es 29,1 Fälle. Aus dem Landkreis Ebersberg wurden 26 Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen gemeldet. Weitere aktuelle Fallzahlen zu Corona finden Sie hier.

Dienstag, 18. August

16.48 Uhr: 135 neue Coronavirus-Fälle in Oberbayern

Laut der heutigen Bekanntmachung des Erlanger Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Oberbayern auf insgesamt 24.125 gestiegen. Das sind 135 Menschen mehr als gestern, teilte das LGL auf seiner Homepage mit. In Oberbayern sind insgesamt 1.026 mit dem Virus infizierte Menschen gestorben. Oberbayern ist mit 514 Infizierten pro 100.000 Einwohner am stärksten von allen bayerischen Regierungsbezirken betroffen (in der Oberpfalz sind es 502,94 Infizierte / 100.000 Einwohner, in Schwaben, der am wenigsten betroffene Regierungsbezirk, 245 Fälle pro 100.000 Einwohner). Insgesamt haben und hatten in Bayern laut LGL 53.418 Menschen eine bestätigte Coronavirus-Infektion.

10.34 Uhr: "Sommer in der Stadt" am Flughafen

Der Flughafen kann gerade in Corona-Zeiten nicht Ausgangspunkt, sondern auch Ziel einer Reise sein. Das mag man sich bei der Flughafen München GmbH gedacht haben, als die Entscheidung fiel, sich an der Münchner Aktion "Sommer in der Stadt" zu beteiligen. Nun wirbt die FMG dafür mit einem Foto, das zwei junge Frauen mit Cocktails und in Liegestühlen zeigt. "So können Passagiere und Gäste noch bis zum Ende der bayerischen Schulferien den Sommer im Besucherpark des Münchner Airports genießen", heißt es in der Bildunterschrift. Für Kinder gibt es täglich eine Schatzsuche, einen Erlebnisspielpaltz und "Miniflieger". Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen und Flugzeuge aus nächster Nähe bestaunen will, kann eine Airport-Tour buchen. Los geht es derzeit immer dienstags bis sonntags um 11 und um 14.30 Uhr. Treffpunkt für die 60-minütigen Rundfahrten ist vor dem Besucherzentrum im Besucherpark.

9.42 Uhr: 13.000 Euro Corona-Bußgelder im Landkreis Miesbach

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind beim Landratsamt Miesbach über 600 verfolgungspflichtige Anzeigen eingegangen, weil gegen Infektionsschutzmaßnahmen verstoßen worden war. Etwa 13.000 Euro Bußgelder wurden bereits beglichen, teilte das Landratsamt mit. Das höchste einzeln verhängte Bußgeld habe 500 Euro betragen. Mit der Veröffentlichung dieser Zwischenbilanz will das Landratsamt Miesbach Gerüchten im Kreis Miesbach entgegentreten. Es seien keine getarnte Beamte ohne Ausweis unterwegs, die durch Gaststätten ziehen und Bußgelder in Höhe eines Mittelklasse-Wagens verlangen würden. Keinesfalls würden mögliche Bußgelder vor Ort bar abkassiert, jeder Verstoß bringe eine Einzelfallprüfung mit sich. Das Landratsamt Miesbach berichtet weiter, dass täglich Beschwerden von Bürgern eingehen würden, die ein mögliches Fehlverhalten in Gaststätten oder Gewerbebetrieben feststellen. Eine Ahndung erfolge aber nur, wenn belastbare Tatsachen oder Beweise vorliegen, so das Landratsamt. Anonyme Anzeigen verfolge man grundsätzlich nicht.

6.00 Uhr: Anstieg der Infektionszahlen in Oberbayern

Das Robert-Koch-Institut hat neue Corona-Infektionszahlen bekannt gegeben. Demnach ist Bayern weiterhin das Bundesland mit den meisten gemeldeten Corona-Todesfällen insgesamt. Deutlich nach oben zeigt in Oberbayern die Zahl der Neuinfektionen. In den letzten 24 Stunden - zwischen Montagfrüh und Dienstagfrüh, jeweils 6 Uhr morgens - wurden 154 Neuinfektionen in Oberbayern registriert. Alle Fallzahlen in den einzelnen Regierungsbezirken finden Sie hier.

0.10 Uhr: Mehr Tempo bei Corona-Testergebnissen an A93-Teststation

Die Abläufe bei der Corona-Teststation an der A93 scheinen sich tatsächlich deutlich verbessert zu haben. In einer nicht-repräsentativen Stichprobe des BR zeigte sich, dass 90 Prozent der Getesteten weniger als drei Tage auf ihr Ergebnis warten mussten. Neun von zehn willkürlich ausgewählten Menschen, die sich am frühen Freitagnachmittag (14.8.) haben abstreichen lassen, wurden bereits am frühen Montagvormittag (17.8.) über das Testergebnis informiert. Die Befragten zeigten sich schon bei der Abwicklung des Corona-Tests zufrieden. Die Registrierung per QR-Code und App funktioniere schnell und unkompliziert, erklärten sie. Der Abstrich dauere nur wenige Minuten. Die Übermittlung der Testergebnisse funktioniert jetzt, so zeigt es zumindest die nicht-repräsentative Momentaufnahme des BR, deutlich schneller. Weniger als 72 Stunden dauerte es, bis 90 Prozent der Getesteten ihre Ergebnisse mitgeteilt bekamen, die meisten von ihnen per Mail. Andere Reiserückkehrer dagegen, die bereits am 9. August – sprich vor dem Betreiberwechsel - an der A93 getestet worden waren, hatten am Montagabend immer noch nicht das Ergebnis ihres Abstrichs erfahren.

Montag, 17. August

16.27 Uhr: Negative Ergebnisse bei Reihentest in Neufahrn

Gute Nachrichten aus dem Landkreis Freising: Nach einer Reihentestung im Seniorenzentrum Neufahrn bei Freising sind alle Ergebnisse negativ. Anlass für die Reihentestung war der positive Befund eines Mitarbeiters gewesen. Der Mann hatte den Test bei der Rückkehr aus dem Urlaub in einem "Risikoland" gemacht. Während er noch auf das Ergebnis wartete und bevor er wieder in die Arbeit ging, ließ er einen weiteren Test bei einem niedergelassenen Arzt machen, der negativ ausfiel. Vom positiven Befund des vorherigen Tests erfuhr er erst danach. Vorsichtshalber wurden bei 92 Bewohnern und 52 Mitarbeitern Abstriche genommen. Auch wenn keine weiterer Infektionsfall festgestellt wurde, bleibt es erst einmal beim Betretungsverbot für einen Teil des Gebäudes, da dort Kontaktpersonen unter den Bewohnern noch unter Quarantäne stehen.

15.54 Uhr: Entwarnung in Erding

Entwarnung in Erding: In einem Seniorenzentrum war nach der Corona-Erkrankung einer Mitarbeiterin eine Reihentestung angeordnet worden - bei 34 Beschäftigten und Bewohnern wurden am Freitag Abstriche genommen. Mittlerweile liegen die Ergebnisse vor, alle Befunde sind negativ. Ende der Woche soll aber vorsichtshalber eine zweite Testung vorgenommen werden. Das hat das Landratsamt Erding soeben mitgeteilt.

15.19 Uhr: Starpianist Fazil Say sagt Konzerte in Traunstein ab

Der türkische Starpianist Fazil Say hat seinen Auftritt bei den Traunsteiner Sommerkonzerten abgesagt. Der Grund für die Absage sind die Corona-Bestimmungen. Say hatte am 8. September für zwei jeweils einstündige Konzerte im Kulturforum Klosterkirche zugesagt. Dem türkischen Künstler tut die Absage sehr leid. Er hat aber bereits angekündigt, das Konzert im kommenden Jahr nachholen zu wollen. Das Geld für bereits gekaufte Karten wird vom Veranstalter zurückerstattet.

12.41 Uhr: Corona-Hotline für getestete Urlaubsrückkehrer aktuell kaum erreichbar

Die Telefon-Hotline für Reiserückkehrer, die an einer der bayerischen Teststationen auf das neuartige Corona-Virus getestet wurden und das Ergebnis erfragen wollen, war am Montagvormittag schwer oder gar nicht zu erreichen. Insgesamt vier selbst unternommene Versuche – zwischen 9:30 Uhr und 12.00 Uhr – blieben erfolglos. Die automatische Ansage lautete: Im Moment seien leider alle Plätze belegt. Und: "Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal."

Vergangenen Mittwoch war bekannt geworden, dass 44.000 Menschen, die bis dahin an den bayerischen Stationen für Reisende getestet wurden, zum Teil seit Wochen auf ihr Ergebnis warten, darunter mehr als 900 positiv Getestete. Inzwischen sind davon laut offiziellen Angaben die meisten informiert – allerdings konnten 59 positiv getestete Personen bis Montagfrüh trotz vorhandener Daten nicht erreicht werden. Dazu kommen 46 positive Tests, die bisher niemandem zugeordnet werden konnten.

Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte die Hotline mit der Nummer 09131/68085101 bereits vor gut einer Woche angekündigt – als Reaktion auf die verzögerte Ermittlung der Testergebnisse. Die Hotline ist beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eingerichtet.

Sonntag, 16. August

6.00 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet neue Corona-Zahlen für Bayern

Insgesamt wurden 2.631 Todesfälle im Freistaat gemeldet. Im Vergleich zum Vortag gab es keine neuen Todesfälle. Langfristig gibt es einen positiven Trend, denn die Zahl der neuen Todesfälle liegt weiterhin bei null. Trotzdem bleibt Bayern wie bisher das Bundesland mit den meisten gemeldeten Corona-Todesfällen insgesamt. Innerhalb des Freistaats bleibt Oberbayern als bevölkerungsreichster Bezirk auch der am meisten betroffene. In Oberbayern werden 23.862 Corona-Infektionen registriert, das sind sieben mehr als am Samstag. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 1.026. Den Überblick über die Zahlen für Deutschland und Bayern finden Sie hier.

Samstag, 15. August

6.00 Uhr: Landkreise Dachau und Altötting mit am meisten von Corona betroffen

Das Robert-Koch-Institut ist in seinen täglich neu veröffentlichten Zahlen auch auf die Situation in Bayern eingegangen. Dabei wurde deutlich: Die drei am stärksten betroffenen Kreise im Freistaat sind zur Zeit der Landkreis Dingolfing-Landau, der Landkreis Dachau und der Landkreis Altötting. Im Landkreis Dingolfing-Landau (Niederbayern) wurden bislang 95,6 Fälle gemeldet. Im Landkreis Dachau (Oberbayern) waren es 20,1 Fälle. Aus dem Landkreis Altötting (ebenfalls Oberbayern) wurden 19,8 Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen gemeldet.

© BR / Günther Rehm

Ein Aufkleber mit der Aufforderung "Mund und Nase bedecken" an der Tür eines Münchner Busses.

Freitag, 14. August

17.30 Uhr: Polizei zeigt bei Kontrolltag knapp 200 Verstöße gegen Maskenpflicht an

Die Polizeipräsidien München, Ingolstadt und Rosenheim haben ihre Abschlussberichte zum gestrigen bayernweiten Schwerpunkttag zur Einhaltung der Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr vorgelegt. Bei über zehntausend Kontrollen wurden im Bereich der Landeshauptstadt, Oberbayern Nord und Süd 194 Verstöße angezeigt (München: 137, Ingolstadt: 29, Rosenheim: 28).

Die Zahl der festgestellten Verstöße lag mit knapp über 1.500 deutlich höher. In den meisten Fällen waren die Betroffenen einsichtig und die Beamtinnen und Beamten konnten es bei einem Hinweis belassen. Häufig trugen die Angesprochenen die Maske nicht korrekt, sondern unter der Nase.

In Bus und Bahn habe die registrierte Maskenquote bei annähernd 100 Prozent gelegen, so ein Polizeisprecher in Rosenheim, die gezählten Verstöße seien vor allem an Haltestellen und Bahnhöfen festgestellt worden.

Insgesamt fiel das Urteil in allen drei Regionen positiv aus. Die große Mehrheit ginge sehr verantwortungsvoll mit der Maskenpflicht um, so der Tenor. Beim überwiegenden Teil der Fahrgäste ist der Schwerpunkttag laut Polizei auf Verständnis und Zustimmung gestoßen.

16.00 Uhr: 107 neue Infektionen in Oberbayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet in Oberbayern im Vergleich zu gestern 107 neue Corona-Infektionen (Stand 14.08.2020, 8.00 Uhr). Von Mittwoch auf Donnerstag waren es 118.

Neuinfektionen melden die Landkreise Altötting (2), Bad Tölz-Wolfratshausen (1), Berchtesgadener Land (3), Ebersberg (2), Eichstätt (2), Erding (7), Fürstenfeldbruck (2), Garmisch-Partenkirchen (4), Miesbach (3), Mühldorf am Inn (3), München (5), Rosenheim (4) und Starnberg (4) sowie die Städte Ingolstadt (8), München (55) und Rosenheim (2)

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Oberbayern damit 23.733 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Anzahl der Todesfälle hat sich um vier auf 1.026 erhöht. Insgesamt ist die Zahl der in Bayern bestätigten Infektionen auf 52.643 gestiegen, das sind 211 mehr als gestern.

Oberbayern weist bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner weiterhin den höchsten Wert aller bayerischen Regierungsbezirke auf: 506,45. Es folgen die Oberpfalz (499,61) und Niederbayern (457,88). Die meisten Corona-Infektionen in Oberbayern in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) verzeichnet die Stadt Rosenheim (15,79). Es folgen die Stadt Ingolstadt (15,33) und die Landkreise Mühldorf am Inn (14,75), Freising (14,52) und Altötting (14,39).

10.20 Uhr: Kinder dürfen ab September auch mit leichtem Schnupfen in die Kita

Kinder mit leichtem Schnupfen und ohne Fieber dürfen ab dem 1. September wieder eine Kindertagesstätte besuchen. Grundlage hierfür ist ein Drei-Stufen-Plan, der sich an dem in Bayern geltenden Corona-Warnsystem orientiert, wie Familienministerin Carolina Trautner (CSU) am Freitag mitteilte. Demnach gibt es je nach Infektionszahlen in einem Landkreis oder in einer Stadt unterschiedliche Maßnahmen.Betretungsverbote sollen künftig möglichst vermieden werden oder nur lokal gelten, so die Ministerin. "Eine lokale Schließung von Einrichtungen kommt nur als letzte Möglichkeit in Betracht. Wir wissen, wie wichtig die Betreuung für erwerbstätige Eltern ist."

Wenn sich innerhalb einer Woche mehr als 50 Menschen je 100.000 Einwohner neu anstecken, dürfen Kinder mit milden Erkältungssymptomen beispielsweise nur bei Vorlage eines negativen Corona-Tests in die Kita gebracht werden.

Donnerstag, 13. August

18.00 Uhr: Corona-Fall in Neufahrner Seniorenzentrum

Auch im Seniorenzentrum in Neufahrn bei Freising gibt es jetzt einen Corona-Fall. Ein Mitarbeiter wurde positiv getestet, wie das Landratsamt bekanntgab. Für morgen (Freitag) organisiert das Gesundheitsamt deshalb eine Reihentestung bei der Belegschaft und den Bewohnern des Gebäudeteils, in dem der Betroffene beschäftigt war. Bei dem Mann selbst wurden seit dem positiven Befund bereits zwei weitere Abstriche gemacht - jedesmal mit negativem Ergebnis.

Erst am Dienstag hatte das Landratsamt einen ähnlichen Fall im Seniorenzentrum Marzling (Lkr. Freising) gemeldet. Die Ergebnisse des dortigen Reihentests werden morgen erwartet. Unabhängig von den Resultaten ist eine Nachtestung der Bewohner und Mitarbeiter am Montag geplant.

14.30 Uhr: 45 neue Corona-Fälle in München

In der bayerischen Landeshauptstadt wurden bis Mittwoch, 12. August, 45 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind in München bislang insgesamt 7.539 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 6.965 Personen, die bereits genesen sind und 223 Todesfälle.

Die Reproduktionszahl in München liegt jetzt bei 1,95 (gestern: 1,20). Das heißt, dass 100 Infizierte statistisch gesehen 195 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Virus aus.

7.00 Uhr: Mund-Nasen-Schutzmasken-Kontrollen in Bussen und Bahnen

Das Tragen der Alltagsmaske ist lästig, gerade wenn es heiß ist. Trotzdem sei es wichtig, so die Polizei. Deshalb führen Beamte heute seit 7.00 Uhr Kontrollen in Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen und Zügen durch. Passagiere sollen hierbei auf die Einhaltung der Maskenpflicht hingewiesen werden. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, für den kann es teuer werden. Er muss nicht nur mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen, sondern auch mit einem Bußgeld. Verstöße gegen die Corona-Auflagen können nach dem Bußgeldkatalog mit bis zu 150 Euro geahndet werden.

© dpa / Dr. Wilfried Bahnmüller

Christkindlmarkt auf der Fraueninsel: entfällt wegen Corona

Mittwoch, 12. August

11.46 Uhr: Christkindlmarkt auf der Fraueninsel abgesagt

Der Christkindlmarkt auf der Fraueninsel wird dieses Jahr nicht stattfinden. Aufgrund der Corona-Krise haben die Veranstalter - die Gemeinde Chiemsee, die Prien Marketing GmbH, die Gemeinde Prien und die Chiemsee-Schifffahrt - den Christkindlmarkt abgesagt. Er hätte an den beiden ersten Adventswochenenden stattfinden sollen. "Mit der Absage des Marktes möchten wir Einheimische wie auch unsere Gäste schützen und wir sind uns sicher, dass die Menschen aufgrund der unsicheren Corona-Lage Verständnis für diese notwendige Entscheidung haben“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner. Weihnachtsstimmung soll auf der Fraueninsel trotzdem aufkommen: Adventskonzerte seien bereits in Vorbereitung.

Dienstag, 11. August

17.25 Uhr: Corona Teststation Theresienwiese: Kapazitäten werden ausgeweitet

Die Kapazitäten des Corona-Testzentrums auf der Theresienwiese werden ab Donnerstag (13.08.20) ausgeweitet. Das hat die Stadt München in einer Pressemeldung bekannt gegeben. Je nach Bedarf wird dann eine zusätzliche "Drive-through"- bzw. "Walk-through"-Spur in Betrieb genommen. Dadurch können bis zu 1.000 Tests pro Woche durchgeführt werden. Zum Vergleich: Seit 30. Juli wurden bis einschließlich 7. August insgesamt rund 750 Tests durchgeführt. Das gab das Referat für Gesundheit und Umwelt auf BR-Anfrage bekannt.

Im Schnitt liegen die Testergebnisse laut Referat für Gesundheit und Umwelt nach rund 1 bis 2 Tagen vor. Im Corona-Testzentrum auf der Theresienwiese ist der Arzt für die Übermittlung des Ergebnisses zuständig, der den Test durchgeführt hat. Mithilfe einer App kann dann jede(r) Getestete sein negatives Testergebnis eigenständig abrufen. Positive Testergebnisse werden vom Referat für Gesundheit und Umwelt mitgeteilt.

Corona-Tests sind auf der Theresienwiese zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr möglich aber nur nach vorheriger Online-Terminvereinbarung. Unter "http://www.corona-testung.de müssen Personen, die sich testen lassen wollen u.a. ihre Mobiltelefonnummer und ihre persönlichen E-Mail-Adresse angeben. Die Terminbestätigung erfolgt per SMS an die Mobilnummer und per Mail an die E-Mail-Adresse. Sollten mehrere Personen, zum Beispiel eine Familie, gleichzeitig zum Test kommen wollen, muss für jede Person ein eigener Termin vereinbart werden.

Die Kosten für den Betrieb des Drive-In-Testzentrums teilen sich die Stadt München und der Freistaat Bayern zu jeweils 50 Prozent, die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) vermittelt die Ärztinnen und Ärzte. Zunächst ist der Betrieb mit zwei Teststrecken für drei Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche vorgesehen.

16.36 Uhr: 51 neue Corona-Fälle in Oberbayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Oberbayern im Vergleich zu gestern 51 neue Corona-Infektionen. Damit haben sich in Oberbayern seit Beginn der Pandemie 23.436 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 1022. Die Gesamtzahl der in Bayern bestätigten Infektionen ist auf 52.069 gestiegen. Bayernweit kamen 187 Fälle dazu. Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner weist Oberbayern mit 500,11 den höchsten Wert aller Regierungsbezirke auf, gefolgt von der Oberpfalz mit 498,08. Die meisten Corona-Infektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner zählt in Oberbayern die Stadt Ingolstadt mit 16,79. Es folgen die Stadt Rosenheim (12,63), sowie die Landkreise Erding (9,44), Miesbach (9,02), Altötting (8,99) und Freising (8,37).

14.00 Uhr: Bilanz Corona-Teststation an der A 93: Tausende Abstriche

Nachdem die Corona-Teststation an der A 93 in Kiefersfelden jetzt von einem privaten Betreiber übernommen wird, hat die Ambulanz Rosenheim eine Bilanz des bisherigen Einsatzes dort gezogen. Zwei Wochen lang haben die Helfer dort "rund um die Uhr" freiwillige Corona-Abstriche bei Urlaubsrückkehrern vorgenommen. Die Ambulanz Rosenheim berichtet von einer kräftezehrenden Arbeit. Zum einen sei der Andrang zuletzt so groß gewesen, dass man parallel an drei Spuren getestet habe, um die Warteschlange zu verkürzen. Dementsprechend war Personal nötig, zuletzt waren pro Schicht knapp 20 Helfer eingeteilt. Und dann idas Wetter: Sommerhitze und schweißtreibende Arbeit in Schutzanzügen. Und wegen Regen und Hochwasser mussten die Zelte abgebaut und durch Container ersetzt werden. Letztendlich habe man tausende Abstriche in den zwei Wochen vorgenommen.

Montag, 10. August

15.40 Uhr: LGL meldet 26 neue Corona-Fälle in Oberbayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Oberbayern im Vergleich zu Samstag 26 neue Corona-Infektionen (Stand: 10.08.2020, 9.00 Uhr). Von Freitag auf Samstag waren es 36 neue Fälle. Das LGL aktualisiert seine Statistik nur werktags. Die Zahl der Menschen in Oberbayern, die an oder mit Covid19 gestorben sind, liegt unverändert bei 1.022.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen ist in Oberbayern auf 23.385 gestiegen. Bayernweit kamen 49 Fälle dazu. Die Gesamtzahl erhöhte sich auf 51.882.

Neuinfektionen melden in Oberbayern die Landkreise Dachau (3), Mühldorf am Inn (1), München (6), Neuburg-Schrobenhausen (3) sowie die Stadt München (13).

Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner weist Oberbayern mit 499,02 den höchsten Wert aller Regierungsbezirke auf, gefolgt von der Oberpfalz mit 497,53. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt die Stadt Rosenheim mit 12,63 an der Spitze in Oberbayern. Es folgen die Stadt Ingolstadt (12,41) und der Landkreis Erding (12,35).

10.00 Uhr: "Klingender Chiemsee" abgesagt

Die Veranstaltung "Klingender Chiemsee", die am 20. September hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. Die Veranstaltung ist aufgrund der aktuellen Hygienevorschriften nicht duchführbar, teilte Leonhard Eisner vom Musikbund Ober- und Niederbayern mit. Eine Musikkapelle mit 25 Leuten bräuchte rund 150 Quadratmeter Spielfläche, Dirigent nicht mitgerechnet. Für Blasmusikanten ist ein Mindestabstand von zwei Metern vorgeschrieben. Beim Klingenden Chiemsee musizieren zahlreiche Musikkapellen auf diversen Schiffen der Chiemseeschifffahrt. Im September 2021 soll die Veranstaltung wieder stattfinden.

6.00 Uhr: Neue Infektionszahlen für Oberbayern

Vom Robert-Koch-Institut gibt es neue Zahlen für Oberbayern. Demnach stieg die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen in den letzten 24 Stunden um 32 auf nunmehr 23.363. Die Zahl der mit Corona Verstorbenen in Oberbayern erhöhte sich nicht und liegt weiter bei 1.022. Alle aktuellen Zahlen und Vergleichsgrafiken auch für das restliche Bayern finden Sie hier in unserem aktuellen Corona-Newsletter.

Freitag, 7. August

16. 52 Uhr: Gesundheitsämter in Bayern verlangen keine Isolation von Kindern

Gesundheitsämter in Bayern haben Eltern bislang nicht dazu aufgefordert, ihre Kinder in häuslicher Quarantäne getrennt von der Familie in einem Raum zu isolieren, wenn beim Kind ein Corona-Verdacht besteht. Das ergab eine Nachfrage von BAYERN 3 beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen. Medienberichten zufolge haben Gesundheitsämter in Hessen, Baden-Württemberg und Niedersachsen entsprechende Schreiben an Eltern verschickt. So hätten die Gesundheitsämter der Kreise Offenbach und Karlsruhe in einer Anordnung gefordert, es solle dann keine gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie geben. Zudem drohten sie Eltern, dass bei Zuwiderhandlung das Kind in einer geschlossenen Einrichtung für die Dauer der Quarantäne untergebracht werde. Adressaten waren Eltern von Kindern zwischen drei und elf Jahren.

Martina Huxoll-von Ahn, die stellvertretende Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes, erklärte im BAYERN 3-Interview, dass ihrem Verband solche Schreiben vorliegen. Ob tatsächlich ein Kind aus einer Familie herausgenommen wurde, wisse sie aber nicht. Aus Huxoll-von Ahns Sicht ist es "eine Form von psychischer Gewalt", wenn Eltern gedroht werde, bei Nichtbeachtung die Kinder aus den Familien zu holen. "Das geht natürlich gar nicht." Sie wisse von Gesundheitsämtern, für die es selbstverständlich sei, wenn bei kleineren Kindern ein Elternteil mit in Quarantäne gehe.

Das Bayerische Gesundheitsministerium verweist im Zusammenhang eines Corona-Verdachts oder einer Covid19-Infektion bei einem Kind auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Diese sehen unter anderem "nach Möglichkeit" eine "zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern" vor – zum Beispiel dadurch, "dass Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden". Wie das Ministerium auf BR-Anfrage schreibt, gilt die "jedoch unabhängig vom Alter der Personen"

15.59 Uhr: Bewohner der Otterfinger Asylunterkunft unter Quarantäne positiv getestet

Alle vier wurden mit einem Infekt-Transport in eine andere Unterkunft gebracht und unter Quarantäne gestellt, so das Landratsamt Miesbach. Die Otterfinger Unterkunft wurde am 31. Juli unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Bewohner sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Die Gesamtzahl der derzeit positiv bestätigten Fälle im Kreis Miesbach liegt nun bei 15.

15.43 Uhr: LGL meldet 74 registrierte Neuinfektionen in Oberbayern

In Oberbayern sind seit gestern 74 neue Coronafälle hinzugekommen. Laut LGL steigt damit die Zahl der Infektionen im Bezirk auf 23.291. Die Zahl der Todesfälle dagegen steigt nicht weiter und beträgt weiter 1.022. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt bei einem Wert von 497,02 und ist damit gleichauf mit 497,17 in der Oberpfalz. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern auf Platz 2 bayerischen Bezirke mit einem Wert von 5,68, hinter Niederbayern mit einem Wert von 20,83. Der bayerische Durchschnitt liegt heute bei 5,86 neuen Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Unter den oberbayerischen Städten und Landkreisen zählt die Stadt Ingolstadt mit einem Wert von 20,44 die meisten Infizierten pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen. Den geringsten Wert erreichen die Landkreise Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen an der Ilm. (Stand 07.08.2020, 8 Uhr)

13.32 Uhr: Öffnung von Schulen und Kitas in München ohne Ansteckungen

Die schrittweise Öffnung der Münchner Kindertagesstätten und Grundschulen nach dem Corona-Lockdown verlief sicher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von Infektiologen des Haunerschen Kinderspitals in München sowie Experten vom Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durchgeführt wurde. Dabei wurden Kinder und deren Lehrer oder Betreuer an zufällig ausgewählten Grundschulen und Kindertagesstätten in der bayerischen Landeshauptstadt auf mögliche Ansteckungen mit dem Coronavirus getestet. Das Ergebnis: Keine der getesteten Personen hatte sich mit dem Virus infiziert.

Mehr zu "Corona-Studie: Schul- und Kita-Öffnungen in München waren sicher"

8.45 Uhr: Positive Bilanz für Autobahn-Teststationen

Seit einer Woche können sich Urlaubsheimkehrer auf Corona testen lassen – an der Inntal-Autobahn und an der A 8. Die erste Bilanz fällt positiv aus: viele Urlauber haben das kostenlose Angebot genutzt.

An der Raststätte Inntal-Ost bei Kiefersfelden haben sich bislang mehr als 2.000 Menschen freiwillig testen lassen. An der Rastanlage Hochfelln-Nord waren es fast 9.000 Personen. Viele, die auf dem Heimweg aus Österreich oder Kroatien waren, nutzten das Angebot. Hilfreich war laut Bayerischem Roten Kreuz die günstige Verkehrslage: an der Raststätte Hochfelln-Nord können die Urlauber während des Nasen-Rachen-Abstrichs im Auto sitzen bleiben.

Wenn der Andrang besonders groß wurde, etwa am Wochenende, konnten die Einsatzkräfte von zwei auf drei Test-Fahrspuren erweitern. Das dürfte auch am kommenden Wochenende wieder nötig sein, da anschließend in vielen Bundesländern wieder die Schule beginnt.

Donnerstag, 6. August

17.18 Uhr: Corona macht Zirkus Krone erfinderisch

Seit Anfang Juli organisiert der Zirkus bereits Führungen auf der Circus Krone-Farm bei Weßling im Lkr. Starnberg. Erstmals in der Geschichte des Zirkus kann das zwölf Hektar große Freigelände besichtigt werden. Denn seit Mitte März hat auch der Circus Krone wegen Corona geschlossen. Das heißt keine Shows und keine Tournee.Zum Kassenschlager hat sich aber der Löwenkot entwickelt, der vor Ort verkauft wird. Der Kot soll unter anderem Marder vom Auto fernhalten. Viele Besucher kamen nur zur Farm, um den Löwenkot im Glas zu kaufen. Ab dem zweitausendsten verkauften Glas Löwenkot wollte Martin Lacey jr. laut Informationen des Zirkus eine eigene Verkaufsfläche dafür eröffnen.

14.35 Uhr: Seit gestern 41 neue Covid-19-Infektionen in Oberbayern

Die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weisen für Oberbayern 41 Neuinfektionen aus. Es gibt demnach 23.217 Menschen, die sich seit Ausbruch mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Die Anzahl der registrierten Corona-Todesfälle liegt weier bei 1.022. Das bedeutet, es gab keinen neuen Todesfall. (Stand 06.08.2020. 8 .00)

6.05 Uhr: Corona-Fall beim TSV 1860 München

Beim TSV 1860 München ist das komplette U19-Team in häuslicher Quarantäne, weil ein Spieler positiv getestet worden ist. Die Profis der Löwen trainieren laut Verein weiter.

Mittwoch, 5. August

14.05 Uhr: 57 Neuinfektionen in Oberbayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Oberbayern im Vergleich zu gestern 57 neue Corona-Infektionen (Stand: 05.08.2020, 8.00 Uhr). Damit ist Gesamtzahl der bestätigten Infektionen auf 23.176 gestiegen. Bayernweit kamen 216 Fälle dazu. Die Gesamtzahl erhöhte sich auf 51.494.

Neuinfektionen melden in Oberbayern die Landkreise Altötting (6), Dachau (2), Ebersberg (1), Erding (6), Freising (-1), Fürstenfeldbruck (1), Starnberg (3) , Mühldorf (2), Traunstein (1) und Weilheim/Schongau (1) sowie die Städte Ingolstadt (6) und München (25). Die Zahl der Menschen in Oberbayern, die an oder mit Covid19 gestorben sind, ist um einen zusätzlichen Todesfall auf 1.022 gestiegen.

Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit 489,08 nach wie vor hinter der Oberpfalz mit 494,56. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Ingolstadt mit 20,44 an der Spitze in Oberbayern, gefolgt vom Landkreis Erding mit 11,62.

Dienstag, 4. August

16.25 Uhr: Die meisten Neuinfizierten in Ingolstadt

In Oberbayern sind seit gestern 31 neue Coronafälle hinzugekommen. Laut LGL steigt damit die Zahl der Infektionen im Bezirk auf 23.119. Die Zahl der Todesfälle dagegen steigt nicht weiter und beträgt 1.021. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt bei einem Wert von 493,35 und nähert sich zunehmend dem Spitzenwert von 496,35 in der Oberpfalz. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern ebenfalls auf Platz zwei der bayerischen Bezirke mit einem Wert von 4,91, hinter Niederbayern mit einem Wert von 12,76. Der bayerische Durchschnitt liegt heute bei 4,96 neuen Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Unter den oberbayerischen Städten und Landkreisen zählt die Stadt Ingolstadt mit einem Wert von 24,09 die meisten neuen Infizierten pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen. Den geringsten Wert mit 0 erreicht der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.

Montag, 3. August

15.30 Uhr: LGL meldet 15 Neuinfektionen

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat sich die Zahl der Coronainfizierten in Oberbayern seit gestern um 15 auf 23.088 Fälle erhöht. Die Zahl der Toten ist um einen Fall auf 1.021 angestiegen. Damit hat Oberbayern bayernweit in absoluten Zahlen weiterhin die meisten Infektionen und Todesfälle. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner beträgt inzwischen 492,68. Damit liegt der Bezirk hinter der Oberpfalz mit einem Wert von 496,36 Infektionen auf 100.000 Einwohner. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Oberbayern derzeit einen Wert von 5,04. (bayernweiter Schnitt: 5,06). Auch hier ist der Bezirk auf dem zweiten Platz, nur Niederbayern meldet mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen und erreicht einen Wert von 12,76. Unter den oberbayerischen Landkreisen und Städten meldet Ingolstadt mit 25,55 den höchsten Wert bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner. Der Landkreis-Schrobenhausen meldet mit 0 den niedrigsten Wert in Oberbayern.

Sonntag, 2. August

8.10 Uhr: Wieder alle ICE-Sprinter zwischen München und Berlin im Einsatz

Seit Samstag können Reisende wieder öfter unter vier Stunden von München nach Berlin oder in die Gegenrichtung reisen. Die Bahn hat die die Zahl dieser Verbindungen des ICE-Sprinters von zwei auf fünf erhäht und das Angebot damit wieder auf das Niveau vor der Corona-Krise auf aufgestockt, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Zwischenzeitlich hatte die Bahn die Verbindung ganz aus dem Fahrplan gestrichen. Die Strecke gehört zu den meistbefahrenen Fernverbindungen des Konzerns. Die kürzeren Fahrzeiten entstehen durch einen hohen Anteil an Schnellfahrstrecken und weniger Halte.

Freitag, 31. Juli

15.10 Uhr: LGL meldet 41 neue Corona-Infektionen

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Oberbayern im Vergleich zu gestern 41 neue Corona-Infektionen (Stand: 31.07.2020, 9.00 Uhr). Von Mittwoch auf Donnerstag waren es 49 neue Fälle. Damit ist Gesamtzahl der bestätigten Infektionen auf 23.009 gestiegen. Bayernweit kamen 98 Fälle dazu. Die Gesamtzahl erhöhte sich auf 50.919.

Neuinfektionen melden in Oberbayern die Landkreise Bad Tölz/Wolfratshausen (1), Berchtesgadener Land (1), Erding (1), Freising (3), Fürstenfeldbruck (2), Landsberg am Lech (1), Miesbach (1), München (6), Rosenheim (2) und Starnberg (3) sowie die Städte Ingolstadt (7) und München (13). Die Zahl der Menschen in Oberbayern, die an oder mit Covid19 gestorben sind, liegt unverändert bei 1.020 gestiegen.

Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit 491,00 nach wie vor hinter der Oberpfalz mit 495,01. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Ingolstadt mit 19,71 an der Spitze in Oberbayern, gefolgt vom Landkreis Altötting mit 13,49.

Donnerstag, 30. Juli

18.25 Uhr: Teststation am Münchner Hauptbahnhof in Betrieb

Nicht nur an den Autobahnen gibt es ab diesem Donnerstag Corona Testmöglichhkeiten – so an der Rastanlage Hochfelln-Nord an der A8 bei Bergen (Lkr. Traunstein) –, auch am Münchner Hauptbahnhof ist seit dem Nachmittag eine Teststation in Betrieb. Die Teststation ist in der ehemaligen Schalterhalle des Starnberger Flügelbahnhofs untergebracht. Ankommende Reisende können sich dort zwischen 6.30 und 23.00 Uhr kostenlos auf das Covid-19 Virus testen lassen – und zwar egal, ob sie aus einem Risikogebiet einreisen oder nicht.

In vier Minuten ist der Test gemacht

An zwei Durchgangsstationen warten die Helfer. Rund 4 Minuten - so der Plan - soll ein Corona Test im Hauptbahnhof dauern. Die abgenommen Rachenabstriche werden dann mehrmals pro Tag in ein Labor gebracht. Erst in der Nacht zum Donnerstag fiel laut BRK die Entscheidung, dass auch am Münchner Hauptbahnhof bereits ab heute getestet werden soll. Sechs Hilfsorganisationen sind am Betrieb der Station beteiligt.

© BR-BayernTrend: Kein Strohfeuer

Seit Donnerstagnachmittag werden auch am Münchner Hauptbahnhof kostenlose Corona-Tests für Reisende angeboten.

15.03 Uhr: 49 neue Fälle und zwei Tote in Oberbayern

Für Oberbayern hat das Landesamt für Gesundheit für Oberbayern im Vergleich zum Mittwoch 49 Neuinfektionen bekannt gegeben. (Stand 9:00 Uhr) Zwei Menschen werden als neue Corona-Tote gezählt.

Mittwoch, 29. Juli

18.20 Uhr: 54 neue Corona-Fälle in Oberbayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Oberbayern im Vergleich zu gestern 54 neue Corona-Infektionen (Stand: 29.07.2020, 9.00 Uhr). Damit ist Gesamtzahl der bestätigten Infektionen auf 22.919 gestiegen. Bayernweit kamen 112 Fälle dazu. Die Gesamtzahl erhöhte sich auf 50.701.

Neuinfektionen melden in Oberbayern die Landkreise Bad Tölz/Wolfratshausen (1), Berchtesgadener Land (2), Ebersberg (3), Erding (4), Freising (2), Fürstenfeldbruck (1), Landsberg am Lech (1), München (2), Pfaffenhofen an der Ilm (2) und Weilheim/Schongau (1) sowie die Städte Ingolstadt (6) und München (29). Die Zahl der Menschen in Oberbayern, die an oder mit Covid19 gestorben sind, liegt unverändert bei 1.018 gestiegen.

Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit 489,08 nach wie vor hinter der Oberpfalz mit 494,56. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Ingolstadt mit 16,79 an der Spitze in Oberbayern, gefolgt vom Landkreis Altötting mit 14,39.

17.40 Uhr: Wegen Pflegekräftemangel und Corona-Krise: Rummelsberger Diakonie schließt Villa Nova

Die Rummelsberger Diakonie stellt zum August 2020 den Betrieb der Senioreneinrichtung Villa Nova in Garmisch-Partenkirchen ein. Dort werden aktuell 26 ältere Menschen diakonisch gepflegt und betreut. Ursprünglich war die Schließung für November 2020 geplant, dann läuft der Mietvertrag aus.

"Dass wir den Betrieb nun schon zum August einstellen liegt vor allem daran, dass wir bereits seit einem Jahr mit großen Personalengpässen in der Villa Nova zu kämpfen haben", erklärt Dieter Janßen, Regionalleiter der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA) in Oberbayern, laut Pressemitteilung. Letztlich sei der Betrieb bisher nur deshalb noch möglich gewesen, weil die Pflegefachkräfte des Lenzheims einsprangen. Auch hätten Fachkräfte, die normalerweise im Sozialdienst tätig seien, Pflegedienste übernehmen müssen. "Das ist auf Dauer nicht tragbar. Die Mitarbeitenden haben unzählige Überstunden aufgebaut – mit der Corona-Krise hat sich die Lage noch weiter verschärft", sagt Rahel Schön, Dienststellenleiterin der RDA in Garmisch-Partenkirchen.

Um keine Versorgungsprobleme zu riskieren, habe sich die Rummelsberger Diakonie deshalb für die vorgezogene Schließung entschieden. Laut Schön haben sich alle Bewohnerinnen und Bewohner für einen Umzug in das Lenzheim entschieden.

Dienstag, 28. Juli

8.25 Uhr: Tests für alle Münchner starten früher

Die Stadt München bietet allen Münchnerinnen und Münchner bereits ab Donnerstag, 30. Juli, kostenlose Corona-Tests im Testzentrum auf der Theresienwiese an. Ursprünglich sollte das erst ab 3. August möglich sein. Wegen der großen Nachfrage hat die Stadt den Termin vorgezogen.

Wer sich testen lassen will − auch ohne Symptome – muss online unter www.corona-testung.de einen Termin vereinbaren. Diese Online-Terminvereinbarung ist ab Mittwoch, 29. Juli, freigeschaltet. Die Testungen finden, je nach Terminvergabe, von Montag bis Freitag (9 bis 12 Uhr), statt.

Neu ist, dass neben dem Drive-through für Autofahrer auch ein Walk-through für asymptomatische Personen eingerichtet wird, die zum Beispiel einen Nachweis für Reisezwecke benötigen, oder die über die Corona-Warn-App einen Hinweis erhalten haben.

6.00 Uhr: Neue Corona-Fallzahlen für Oberbayern

Das Robert-Koch-Institut meldet neue Fallzahlen für Oberbayern. Demnach wurden seit Ausbruch der Pandemie insgesamt in Oberbayern 22.868 Fälle registriert - das sind 42 mehr als am Montagmorgen. Von Neuinfektionen am stärksten betroffen ist in Oberbayern derzeit der Landkreis Altötting. Hier wurden 14,4 Fälle pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen gemeldet. Alle aktuellen Corona-Zahlen zu Bayern insgesamt finden Sie hier.

Montag, 27. Juli

10.25 Uhr: Spielstadt "Mini-München" wegen Corona über die ganze Stadt verteilt

Das größte Ferienprogramm der Stadt, "Mini-München", findet zum 40-jährigen-Bestehen in leicht veränderter Form statt. Wegen der Corona-Pandemie wird die Spielstadt zum ersten Mal in seiner Geschichte nicht an einem Ort veranstaltet, sondern über das ganze Stadtgebiet verteilt sein.

"Mini-München" ist ein Planspiel in Form einer Kinderstadt. Vom 27. Juli bis zum 14. August können Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 15 Jahren in "Mini-München" genau das was machen, was sonst nur Erwachsene in einer Stadt dürfen: nämlich arbeiten, Geld verdienen, bauen oder Politik machen. Die über 100 Betriebe und Einrichtungen der Spielstadt werden an 40 Orten stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die täglichen Mitspielplätze sind durch die geltenden Hygienauflagen begrenzt und werden über eine tägliche Bändchenausgabe geregelt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Für die Teilnahme an der diesjährigen Spielstadt brauchen Kinder eine unterschriebene Einverständniserklärung eines Sorgeberechtigten. Alle Infos stehen unter mini-muenchen.info im Netz.

8.10 Uhr: Kinderbetreuungseinrichtungen in Hörgertshausen dürfen wieder öffnen

Die Ergebnisse des Corona-Massentests in Hörgertshausen (Landkreis Freising) liegen inzwischen vor. Wie das Landsrat am Wochenende mitteilte, waren alle 204 Proben negativ. Zu der einen Mitarbeiterin, die vergangene Woche positiv getestet worden war, sind keine weiteren Fälle hinzugekommen. Der Mitarbeiterin geht es laut Landratsamt gesundheitlich weiterhin gut.

Das Kinderhaus "Wuselwiese" in Hörgertshausen und die Großtagespflege "Dorfzwergerl" in Margarethenried dürfen laut Gesundheitsamt Freising ab sofort wieder geöffnet werden. Ebenso wie die Grundschule Hörgertshausen, in der wohl heute die Zeugnisse nachträglich ausgegeben werden.

ALLE BISHERIGEN ENTWICKLUNGEN ZUM CORONAVIRUS IN OBERBAYERN FINDEN SIE HIER.

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