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Corona-Ticker Schwaben: 327 Neuinfektionen in Schwaben | BR24

© dpa-Bildfunk/Bernd Thissen

Schwaben hat aktuell den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert, verglichen mit anderen bayerischen Regierungsbezirken

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    Corona-Ticker Schwaben: 327 Neuinfektionen in Schwaben

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet 327 Corona-Neuinfektion für Schwaben, damit liegt der 7-Tage-Inzidenzwert dort aktuell höher als in allen anderen bayerischen Regierungsbezirken. Die Entwicklung in Schwaben im Ticker.

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    Die wichtigsten aktuellen Corona-News aus Schwaben

    • Aktuelle Infektionszahlen: Schwaben erreicht 7-Tage-Inzidenzwert von 145,36 (1.11.)
    • Meldeverzögerung im Landkreis Günzburg sorgt für niedrigeren Inzidenzwert
    • In Kempten liegt die 7-Tage-Inzidenz wieder unter 100
    • Landkreis Augsburg überschreitet Inzidenzwert von 100
    • Caritas bietet im Lockdown täglich Telefonberatung an
    • Stadtbücherei Augsburg bleibt im November geöffnet
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Schwaben pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Schwaben

    Sonntag, 1. November 2020

    16.10 Uhr: Inzidenzwert im Landkreis Günzburg wegen Meldeverzögerung niedriger

    Eine Meldeverzögerung des Übermittlungsdienstes sorgt dafür, dass die Inzidenzwerte im Landkreis Günzburg morgen (2.11.) nicht das aktuelle Infektionsgeschehen im Landkreis abbilden werden, das hat das Landratsamt Günzburg heute mitgeteilt. Der Inzidenzwert werde morgen voraussichtlich fälschlicherweise unter 100 liegen. Das Landratsamt arbeitet derzeit daran, den Grund für die fehlende Übermittlung herauszufinden und abzustellen. Es geht davon aus, dass die Zahlen ab Montag wieder wie gewohnt übermittelt werden können. Allerdings werde sich der Inzidenzwert am Dienstag wegen des Problems wesentlich erhöhen, so das Amt. Denn dann werden die Daten für das Wochenende und den Montag zusammengefasst auf der Seite des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit abgebildet.

    15.40 Uhr: Inzidenzwert in Schwaben besonders hoch

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet 327 Corona-Neuinfektionen in Schwaben seit gestern. Damit haben sich im Regierungsbezirk bislang insgesamt 13.146 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Schwaben zur Zeit bei 145,36. Das ist aktuell der höchste Inzidenzwert für einen bayerischen Regierungsbezirk.

    13 Uhr: Kostenlose Corona-Tests im Landkreis Lindau für Grenzpendler

    Pendler aus Vorarlberg und der Schweiz können sich ab dem kommenden Samstag (7.11.) an der Teststation an der Bösenreutiner Steig testen lassen, das hat das Landratsamt Lindau mitgeteilt. Die Öffnungszeiten an der Teststation werden ausgeweitet auf einen 7-Tages-Betrieb. Grenzpendler werden laut Landratsamt an der Teststation nur samstags getestet. Um lange Wartezeiten zu verhindern, gibt es zwei Testdurchläufe: Personen deren Nachnamen mit A-J beginnen, werden von 13.30 Uhr bis 16 Uhr getestet. Und Personen deren Nachnamen mit K-Z beginnen, werden von 16 bis 18.30 Uhr getestet. Ein Test wird nur dann durchgeführt, wenn die zu testende Person eine formlose Beschäftigungsbescheinigung des Arbeitgebers, der Schule oder des Auftraggebers vorlegen kann.

    10.15 Uhr: Corona-Lage am Klinikum Memmingen

    Das Klinikum Memmingen behandelt zur Zeit laut einer Mitteilung des Klinikums 13 Corona-Patienten, 12 davon auf der normalen Station und einen/eine auf der Intensivstation. Verstorben ist kein Covid-19-Patient.

    9.07 Uhr: Dillinger Landrat spricht von diffuser Corona-Lage

    Der Landrat des Kreises Dillingen, Leo Schrell, sagte laut einer Mitteilung: "Unverändert stark steigende Fallzahlen, zahlreiche Schulklassen in Quarantäne, erkrankte Mitarbeiter sowohl in Bildungs- als auch in Pflegeeinrichtungen, ein bestätigter Fall in einer Asylunterkunft und mehrere Covid-Patienten, die klinisch versorgt werden müssen, zeichnen derzeit ein diffuses Bild. Hinzu kommt, dass die Beschäftigten im Gesundheitswesen längst über der Belastungsgrenze arbeiten."

    Allein am Samstag, 31. Oktober 2020, wurden dem Gesundheitsamt laut der Mitteilung des Landratsamts bis zum frühen Nachmittag weitere 27 neue Fälle gemeldet. „Wir lassen nichts unversucht, die Kontaktverfolgung so gut wie nur möglich sicherzustellen“, so Schrell.

    8.50 Uhr: Trotz Halloween Lockdown-Regeln in Augsburg eingehalten

    Die Menschen in Augsburg haben sich laut der Polizeiinspektion Schwaben trotz Halloween in der Nacht weitestgehend an die Lockdown-Regeln in Augsburg gehalten. Die Polizei hat von einer ruhigen Nacht gesprochen, es habe verglichen mit anderen Halloween-Nächten nur sehr wenige Einsätze gegeben.

    8.15 Uhr: Landkreis Augsburg überschreitet Inzidenzwert von 100

    Der Landkreis Augsburg hat gestern (31.10.) den Inzidenzwert (Neuinfektionen in den vergangenen 7-Tagen pro 100.000 Einwohner) überschritten. Laut den Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gab es gestern im Landkreis Augsburg 204 weitere Neuinfektionen und 13 neue Todesfälle. Damit liegt der Inzidenzwert im Landkreis aktuell bei 138,48. Ab sofort gelten deshalb auch im Landkreis Augsburg verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine Sperrstunde für Gastronomen ab 21 Uhr. Bei Veranstaltungen sind ab sofort nur noch 50 Personen zugelassen. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich nach der Einreise unverzüglich bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden.

    Samstag, 31.Oktober 2020

    15.38 Uhr: 7-Tage-Inzidenzwert sinkt in Kempten unter 100

    Die Stadt Kempten unterschreitet seit heute (31.10.2020) wieder den Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 100. Das geht aus Daten des Bayerischen Gesundheitsministeriums hervor. Der Inzidenz-Wert liegt aktuell bei 88,21. Die Einschränkungen gelten aber nach wie vor. Die Stadt Kempten hatte am vergangenen Sonntag den Inzidenzwert von 100 überschritten.

    15.21 Uhr: 736 Neuinfektionen in Schwaben

    In Schwaben sind seit gestern 736 neue Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. Das ist die höchste Zahl an Neuerkrankungen seit Beginn der Pandemie im Regierungsbezirk. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 143,62. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im Regierungsbezirk 12.819 Menschen mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle liegt nun bei 244; sie ist seit gestern um einen Fall gestiegen.

    13.19 Uhr: 15 Neuinfektionen in Augsburger Senioreneinrichtung

    Im Augsburger Seniorenheim Hospital-Stift haben sich weitere 14 Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert. Auch ein weiterer Mitarbeiter wurde ermittelt, der das Covid-Virus trägt. Er hat - ebenso wie die betroffenen Seniorinnen und Senioren - keine sichtbaren Krankheitssymptome, meldet die Stadt Augsburg. In der Pflegeeinrichtung gibt es damit insgesamt sechs infizierte Mitarbeiter und 21 Fälle bei den Bewohnerinnen und Bewohnern.

    Das Pflegeheim in der Augsburger Innenstadt testet seit Wochen intensiv Personal und Bewohner, heißt es bei der Stadt. Demnach sind auch Schnelltests im Einsatz. Trotz dieser Tests, strenger Besucherregelungen und weitreichender Schutzmaßnahmen, zu denen auch ein Isolierbereich gehört, habe man das Infektionsgeschehen nicht eindämmen können. Der Leiter der Einrichtung, Michael Meier, sagte in einer Mitteilung, die Mitarbeiter des Hospital-Stifts arbeiteten mit höchster Sorgfalt, trügen Schutzkleidung und seien sehr engagiert und zuverlässig. Die Angehörigen der Bewohner würden heute (31.10.) telefonisch über die Situation informiert, so die Werkleiterin Susanne Greger. Sie sagte, bislang seien alle 21 Betroffenen des Stifts gesundheitlich stabil.

    12.47 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Augsburg über 259

    Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg meldet 160 neue Covid-19-Fälle. Bei 151 Neuinfektionen ist die Infektionsquelle bislang noch unbekannt, 9 Neuinfektionen wurden bei Kontaktpersonen bestätigter Corona-Fälle festgestellt. Unter den Neuinfektionen ist auch ein Ausbruchsgeschehen in der städtischen Senioreneinrichtung Hospitalstift mit 14 Bewohnerinnen und Bewohnern und einer Mitarbeiterin.

    In den vergangenen sieben Tagen wurden 773 Neuinfektionen im Stadtgebiet von Augsburg gemeldet. Das teilte die Stadt am Mittag mit. Das entspricht aktuell etwa 259,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Insgesamt hat das Gesundheitsamt in Augsburg 2836 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 21 Personen sind seit Beginn der Pandemie im Stadtgebiet gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle um eine Person. Bei dem 21. Todesfall handelt es sich um einen männlichen Patienten des Jahrgangs 1943 ohne Vorerkrankungen.

    Wegen der Neuinfektionen gibt es weitere Quarantänemaßnahmen für Schulen im Augsburger Stadtgebiet. Dazu gehören unter anderem die Schiller-Mittelschule, die Löweneck-Mittelschule, die Staatliche Fachoberschule, die Grundschule Kriegshaber, die Berufsschule 4, die Martinschule sowie die Fachakademie Maria Stern. Ebenfalls betroffen sind die Kita Meisenweg und die Kita Euler-Chelpin-Straße sowie drei weitere Bildungseinrichtungen.

    Der Gesundheitsreferent der Stadt Augsburg, Reiner Erben, ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, dieses Jahr weder zu Halloween-Feiern einzuladen noch verkleidet durch die Nachbarschaft zu ziehen. Auch für den morgigen Feiertag Allerheiligen empfiehlt Erben, entweder alleine oder im kleinsten Familienkreis den Verstorbenen zu gedenken. Auch auf den Friedhöfen müssten die Abstände eingehalten und Gruppenansammlungen dringend vermieden werden, so Erben: "Auch in Augsburg ist die 7-Tages-Inzidenz entschieden zu hoch und es gibt zu viele Covid19-Patienten, um sich an diesem Wochenende in Gruppen zu treffen", so Erben in einer Mitteilung.

    Freitag, 30.Oktober 2020

    16:00 Uhr: Caritas bietet im Lockdown täglich Telefonberatung an

    Der Sozialpsychiatrische Dienst der Caritas in Neu-Ulm und in Günzburg bietet ab Montag (2.11.) eine tägliche telefonische Beratung in psychischen Krisen an. "Wir wissen, dass der erneute Lockdown für viele Menschen nicht nur eine soziale Härte bedeutet, sondern sie auch psychisch stark belastet", sagt Wolfgang Mohr, der Leiter beider Caritas-Dienste. Er hofft, dass das Angebot Menschen mit psychischen Erkrankungen bzw. in einer psychischen Notsituation weiterhilft. Von montags bis freitags sind die beide Caritas-Beratungsstellen von 9 bis 10 Uhr mit einem Experten besetzt. Außerhalb dieser Zeit kann man einen Termin vereinbaren. Wegen der hohen Nachfrage könne dies nach Auskunft der Caritas allerdings bis zu drei oder gar vier Wochen dauern. Dem Team des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Günzburg und in Neu-Ulm gehören Psychologen und speziell ausgebildete Sozialpädagogen an.

    15:50 Uhr: LGL meldet 279 neue Corona-Fälle in Schwaben

    In Schwaben sind innerhalb eine Tages 279 neue Corona-Fälle bekanntgeworden. Damit liegt der 7-Tage-Inzidenzwert im Regierungsbezirk aktuell bei 127,56. Seit Beginn der Pandemie haben sich 12.083 Menschen aus Schwaben nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 243 Infizierte sind gestorben. Ihre Zahl hat sich damit innerhalb eines Tages um drei erhöht.

    15:34 Uhr: Stadtbücherei Augsburg bleibt im November geöffnet

    Trotz des Teil-Lockdowns ab Montag bleibt die Stadtbücherei Augsburg geöffnet. Das schreibt die Stadt Augsburg in einer Pressemitteilung. Um die strengeren Maßnahmen umzusetzen,  bleibt die Stadtbücherei am Ernst-Reuter-Platz am Samstag, den 31. Oktober, geschlossen. Ab Montag gelten die strengeren Regeln. Der Zutritt kann dann nur noch mit Büchereiausweis erfolgen, außerdem wird die Besucherzahl begrenzt und die Aufenthaltsdauer auch eine halbe Stunde begrenzt. Regelungen für die Stadtteilbibliotheken soll es in der kommenden Woche geben.

    07:40 Uhr: Jetzt ist auch der Landkreis Dillingen "dunkelrot"

    Als einer der letzten Landkreise in Schwaben hat auch der Landkreis Dillingen a.d.Donau den Corona-Schwellenwert von 100 Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Konkret ist der Landkreis am 30.10.2020 mit einem Inzidenzwert von 106,67 in den dunkelroten Bereich der aktuellen Corona-Ampel gerutscht.

    06:25 Uhr: Präsident der IHK warnt vor wirtschaftlichen Folgen

    "Die wirtschaftlichen Folgen dieses neuerlichen Lockdowns werden gravierend sein“, stellt Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, angesichts der jetzt beschlossenen Beschränkungen fest. Gerade in der ohnehin stark gebeutelten Hotellerie und Gastronomie, der Veranstaltungsbranche sowie in der Freizeitwirtschaft droht trotz staatlicher Förderung eine Insolvenzwelle. „Erzwungene Geschäftsschließungen bedrohen die Unternehmen unmittelbar in ihrer Existenz, ein Wirrwarr unterschiedlicher und sich immer wieder ändernder Regeln zerstört ihre Planungssicherheit und damit die Chance auf schnelle wirtschaftliche Erholung. Beides ist katastrophal für die Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen“, so Kopton.

    Donnerstag, 29.Oktober 2020

    19:00 Uhr: Landkreis Neu-Ulm überschreitet 100er-Inzidenzwert

    Im Landkreis Neu-Ulm gilt ab Freitag auch die Warnstufe "Dunkelrot". Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 118,15 Neuinfektionen gestiegen. Von Freitag bis einschließlich 1. November erlassen die Behörden daher verschärfte Corona-Maßnahmen. So werden Veranstaltungen aller Art auf maximal 50 Personen begrenzt. Dazu zählen Vereinssitzungen, Kino- oder Theatervorführungen, Sportereignisse aber auch Tagungen und Kongresse. Ausnahmen soll es für öffentliche Gottesdienste geben. Der Landkreis Neu-Ulm verzichtet weiterhin auf eine Maskenpflicht für Grundschüler, sie ist erst ab der fünften Jahrgangsstufe verpflichtend. Zum 2. November werden dann die allgemeinen Maßnahmen der Bundesregierung in Kraft treten. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis Neu-Ulm 1220 Fälle registriert, 26 Menschen sind in Folge einer Coronainfektion verstorben.

    17:00 Uhr: Allgäuer Tourismus-Branche kritisiert Teil-Lockdown

    Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu Gmbh, spricht angesichts des anstehenden Teil-Lockdowns von einem Verlust für den Tourismus im Allgäu und in Schwaben. Die bislang gut gebuchten Allerheiligenferien wären wichtig fürs Geschäft gewesen, so Joachim zum BR. Man sei in der Branche angesichts der hohen Zahlen zwar solidarisch, verstehe aber andererseits nicht, warum es gerade Hotels und Gastronomie treffe, die im Sommer entsprechende Hygienekonzepte entwickelt hätten. Die angekündigte Ausfallentschädigung helfe aber sicher. Mit großen Sorgen blicke der Tourismus im Allgäu auf den anstehenden Wintertourismus und Weihnachten. Niemand wisse, wie sich letztlich die Lage entwickle, so Joachim.

    14:05 Uhr: Landratsamt Oberallgäu plant Testangebot für Grenzpendler

    Das Landratsamt Oberallgäu will bald Grenzpendlern aus österreichischen Risikogebieten Corona-Tests anbieten. Derzeit bereite man sich im Testzentrum Sonthofen darauf vor, die entsprechende behördliche Vorgabe umsetzen zu können, so das Landratsamt Oberallgäu. Pendler aus ausländischen Risikogebieten müssen sich wöchentlich testen lassen. Von der Regelung ausgenommen sind allerdings Pendler aus dem Kleinwalsertal und Jungholz. Ein Test für Pendler werde bis Ende kommender Woche voraussichtlich möglich sein. Bis dahin verzichten Landratsamt Oberallgäu und Stadt Kempten auf die Vorlage von Testergebnissen durch Grenzpendler.

    13:30 Uhr: Augsburg will Kapazität des lokalen Corona-Testzentrums erhöhen

    Wegen der weiter steigenden Corona-Fallzahlen will die Stadt Augsburg ab kommendem Montag (02.11.20) die Kapazität im lokalen Testzentrum an der Augsburger Messe erhöhen. Dann sollen täglich 1.200 Coronatests und damit täglich 300 mehr als bislang möglich sein. Die Testzeiten sind montags bis freitags jeweils 8 bis 20 Uhr. Personen ohne einen online vereinbarten Termin können sich in der Zeit von 18 bis 20 Uhr testen lassen. Ab dem 14. November sollen dann auch samstags Abstriche gemacht werden, heißt es, das Ganze in der Zeit von 9 bis 18 Uhr.

    09:55 Uhr: Inzidenzwert in Augsburg steigt weiter - jetzt bei 256,7

    Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg meldet 174 neue Covid-19-Fälle. Bei 139 Neuinfektionen ist die Infektionsquelle (noch) unbekannt, 35 Neuinfektionen wurden bei Kontaktpersonen bestätigter Covid-19-Fälle festgestellt. In den vergangenen sieben Tagen wurden 765 Neuinfektionen im Stadtgebiet gemeldet. Das entspricht aktuell etwa 256,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

    Mittwoch, 28. Oktober 2020

    17:01 Uhr: Jetzt ist auch das Oberallgäu "dunkelrot"

    Seit heute hat der Landkreis Oberallgäu laut RKI den Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Ab Donnerstag wird eine Sperrstunde ab 21 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 21 Uhr darf an Tankstellen etc. kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 21 Uhr ein Alkoholverbot.Veranstaltungen aller Art werden auf maximal 50 Personen begrenzt. Veranstaltungen aller Art werden auf maximal 50 Personen begrenzt Eine Ausnahme besteht für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, sowie öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen

    15:05 Uhr: Corona-Ausbruch in einem Günzburger Pflegeheim

    28 Bewohner eines Günzburger Alten- und Pflegeheims sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gaben Stadt und Landkreis Günzburg am Vormittag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rathaus bekannt. Auch vier Pflegekräfte sind betroffen. Durch die Vielzahl an Fällen wird der Landkreis Günzburg den 100er -Inzidenzwert morgen deutlich überschreiten (voraussichtlich: 125). Wir werden deshalb morgen weitere Maßnahmen neben den allgemeinen Regeln einführen, sagte Landrat Hans Reichhart. Zum einen müssen nun auch Grundschüler verpflichtend Masken tragen, eine entsprechende Sonderregelung entfällt. An Allerseelen und Allerheiligen sollen Gräber zudem nur noch mit Mund-Nase-Schutz besucht werden dürfen.

    06:30 Uhr: FCA-Heimspiel ohne Zuschauer im Stadion

    Der FC Augsburg empfängt in der Bundesliga am Samstag (31. Oktober, 15.30 Uhr) den 1. FSV Mainz 05. Doch wegen der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen muss das Heimspiel auf Anordnung der Behörden ohne Zuschauer stattfinden, teilt der FCA mit. Ursprünglich sei das Spiel mit 6.000 Tickets bereits ausverkauft gewesen. Das gebuchte Ticket entfalle ersatzlos. Da der FCA die Ticketkosten erst nach dem Spiel abgebucht hätte, entstünden allen Käufern keine zusätzlichen Kosten oder Mühen, teilt der Verein mit. Bereits die Partie gegen Leipzig vor zwei Wochen war ohne Zuschauer im Stadion ausgetragen worden.

    Dienstag, 27. Oktober 2020

    16:45 Uhr: Corona stoppt Schleiftechnik-Messe bereits zum zweiten Mal

    Die Schleiftechnik-Messe GrindTec in Augsburg ist bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt worden. Nachdem die Fachmesse schon im März nicht stattfinden konnte, wurde am Dienstag auch der Ausweichtermin im November gestrichen.

    Die Stadt Augsburg zählt zu den Kommunen mit den höchsten Werten an Corona-Neuinfektionen in Bayern. Deswegen dürfen derzeit an Veranstaltungen in der schwäbischen Stadt maximal 50 Menschen teilnehmen.

    10:30 Uhr: THW unterstützt Gesundheitsamt Oberallgäu bei Corona-Kontaktverfolgung

    Die Corona-Pandemie bedeutet für die Gesundheitsämter sehr viel Stress. Besonders das Verfolgen von Infektionsketten ist oft eine schwierige und langwierige Arbeit. Das Gesundheitsamt Oberallgäu in Kempten stößt allmählich an seine Kapazitätsgrenzen – deswegen greift jetzt das Technische Hilfswerk ein. Ab sofort werde das THW Sonthofen das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung unterstützen, teilt das Technische Hilfswerk mit. An jedem Wochenende sollen die Helfer dann mögliche Kontakte von Corona-Betroffenen nachverfolgen und ansprechen. Das soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern. In den kommenden Wochen könnten noch weitere Ortsverbände des THW, wie Lindenberg, Neu-Ulm und Memmingen den Gesundheitsämtern in der Region helfen. Es laufen bereits erste Gespräche zwischen Behörden und dem THW, wie eine Unterstützung aussehen könnte.

    Montag, 26. Oktober 2020

    16:40 Uhr: Landkreis Ostallgäu auch "dunkelrot"

    Der Landkreis Ostallgäu hat heute die Inzidenz von 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen überschritten. Es gilt damit die am Freitag von der Staatsregierung neu eingeführte Stufe „dunkelrot“ der Bayerischen Corona- Ampel.Mit der neuen Stufe treten weitere Regeln automatisch in Kraft. In der Gastronomie gilt ab sofort eine Sperrstunde von 21 Uhr bis 6 Uhr morgens. Der Verkauf von Alkohol an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste ist in der Zeit von 21 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Während der Sperrstunde ist die Abgabe und Lieferung von Essen und nichtalkoholischen Getränken jedoch erlaubt. Es gelten nun auch strengere Werte für Veranstaltungen wie beispielsweise Vereins- und Parteisitzungen sowie in Kulturstätten und Kinos. Dort sind – wie für Tagungen, Messen und Kongresse – nun maximal 50 Personen als Teilnehmer erlaubt, unabhängig vom eigenen Hygienekonzept. Auch bei Sportveranstaltungen wird die Zuschauerzahl auf 50 begrenzt.Private Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage oder ähnliche Veranstaltungen, ob zu Hause oder in der Gaststätte, sind weiterhin nur für fünf Personen oder Angehörigen von maximal zwei Hausständen möglich

    09:30 Uhr: Eilanträge gegen Distanzunterricht

    In Donauwörth haben ein Anwalt und eine Lehrerin einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Augsburg gegen den Distanzunterricht an den Schulen im Landkreis Donau-Ries eingereicht. Im Landkreis Donau-Ries hat die 7-Tage-Inzidenz mittlerweile den Wert von 100 überschritten. Das Landratsamt hatte bereits vergangenen Donnerstag eine Allgemeinverfügung erlassen. Darin ist geregelt, dass an den Schulen im Unterricht Maskenpflicht und ein Abstand von mindestens 1,50 Meter einzuhalten ist. Die meisten Schulen sind deshalb wieder dazu übergegangen, die Klassen zu teilen und jeweils die Hälfte daheim zu unterrichten, weil die Mindestabstände in kaum einem Klassenraum eingehalten werden können.

    Die Donauwörther Lehrerin hat dagegen beim Verwaltungsgericht Augsburg einen Eilantrag eingereicht. Die Betreuung ihrer beiden Töchter daheim sei kaum möglich, weil die Urlaubstage des Mannes aufgebraucht seien, sie selbst als Lehrerin in Nördlingen unterrichten müsse und es keine Notbetreuung gebe. Der Donauwörther Anwalt Ulrich Roßkopf nennt ähnliche Argumente: Beim Distanzunterricht falle es seinen Kindern schwer, sich zu motivieren und den Stoff zu verstehen. Die Entscheidung über Distanzunterricht sei durch die Allgemeinverfügung den Schulleitern übertragen worden. Das ist aus Sicht des Anwalts rechtswidrig. Nun muss zunächst das Landratsamt Donau-Ries eine Stellungnahme beim Verwaltungsgericht abgeben.

    9:00 Uhr: Wechselbetrieb an Augsburger Schulen geplant

    Nach den Herbstferien gilt in der Stadt Augsburg Stufe 3 des Rahmenhygieneplans für Kitas und Schulen. Das heißt: Nach den Ferien wird es dann mit einem Wechselbetrieb zwischen Präsenz- und Distanzunterricht (außer an Grund-, Mittel- und Förderschulen) weitergehen. Kitas bleiben unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen von Stufe 3 in der Präsenzbetreuung geöffnet, heißt es. Weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Stadtgebiet Augsburg weiter steigen, wurde inzwischen eine Staffelung des Unterrichtsbeginns und -endes geprüft. Auf diese Weise kann dem unkontrollierten Zusammentreffen von vielen Schülerinnen und Schülern im ÖPNV und an bestimmten neuralgischen Haltestellen entgegengewirkt werden.

    Den Corona-Ticker Schwaben der Vorwoche finden Sie hier.