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Ortsschild der Stadt Weiden

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    Corona-Ticker Oberpfalz: Weiden verschärft Corona-Regelungen

    In der Stadt Weiden gelten ab 18. April verschärfte Corona-Regelungen. Und in manchen Oberpfälzer Städten und Landkreisen finden an den Impfzentren noch bis Sonntag Sonderimpfaktionen statt. Mehr Corona-Nachrichten im Ticker:

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    10 Uhr: Gleich mehrere Corona-Verstöße in Amberg

    Gleich mehrmals musste die Polizei in Amberg am Wochenende wegen Coronaverstößen einschreiten. Am Samstagabend trafen sich insgesamt sieben Personen auf dem Basketballplatz am Pfalzgrafenring. Am Parkplatz des Hockermühlbades hielten sich nur wenig später vier Personan auf und am Parkplatz des Mariahilfberges drei. Da alle Angetroffenen aus verschiedenen Haushalten kamen, erstattete die Polizei gegen sie Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Trotz Ausgangssperre tragen die Beamten kurz nach Mitternacht einen 58-Jährigen auf dem Parkplatz eines Supermarktes an. Bei seiner Kontrolle stellte sich neben dem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten vorlag. Nach Bezahlen einer Geldstrafe über 1.400 Euro wurde der Mann wieder entlassen.

    Sonntag, 18.04.2021

    15.30 Uhr: Drei Tage über 100: verschärfte Regelungen in Weiden

    Weil die Sieben-Tage-Inzidenz in Weiden den dritten Tag in Folge über 100 liegt, treten in der Stadt ab dem 18. April verschärfte Corona-Regeln in Kraft. Laut RKI liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Weiden heute bei 124. Damit hat die Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Damit gilt laut einer Sprecherin ab dem 18. April eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr. Weiter sind damit private Treffen auf Personen eines Hausstands und eine haushaltsfremde Person beschränkt. Kinder der einzelnen Hausstände unter 14 Jahren sind von der Regelung ausgenommen. Einkaufen ist laut Stadt weiterhin nach dem "Click & Meet"-Prinzip möglich. An den Schulen und in Tagesbetreuungsstätten soll Präsenzunterricht weiterhin stattfinden können, soweit ein Mindestabstand von 1,5 Meter dauerhaft eingehalten werden kann. Diese Regelung gilt für die vierten Klassen der Grundschulen, die Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen, sowie für die Abschlussklassen. Andernfalls findet Wechselunterricht statt. In den übrigen Schularten und Jahrgangsstufen wird auf Distanzunterricht umgestellt. Kindertageseinrichtungen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen, es gibt eine Notbetreuung. Ausführliche Informationen der Stadt Weiden finden Sie unter https://www.weiden.de/stadt/presse-medien/amtsblatt.

    14.16 Uhr: Sonderimpfaktionen in der Oberpfalz noch bis Sonntag

    In einigen Städten und Landkreisen in der Oberpfalz finden noch bis Sonntag Sonderimpfaktionen mit Astrazeneca statt. Solche Sonderaktionen können in Impfzentren vorkommen, in denen es noch viel Astrazeneca-Impfstoff gibt – aber vergleichsweise wenige Menschen, die sich mit Astrazeneca impfen lassen wollen. Derzeit finden Sonderimpfaktionen in Amberg-Sulzbach, Neustadt an der Waldnaab, Neumarkt, Tirschenreuth und den Städten Amberg und Weiden. Dort sind aber schon alle Termine vergeben.

    Nicht in allen Impfzentren in der Oberpfalz finden solche Sonderimpfaktionen statt. Warum das ist, erfahren Sie hier.

    Freitag, 16.04.2021

    15.36 Uhr: Weiden nimmt Testzentrum in Einkaufszentrum in Betrieb

    In der Weidener Innenstadt ist das Corona-Schnelltestzentrum im Nordoberpfalz-Center in Betrieb gegangen. Das hat die Stadt Weiden heute bekanntgegeben. Mit dem Testzentrum will die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren Einkauf nach dem "Click & Meet"-Prinzip ermöglichen. "Unsere Bürger*innen bekommen so ein unkompliziertes, kostenfreies Testangebot, dass ihnen Sicherheit gibt", wird Oberbürgermeister Jens Meyer in der Mitteilung zitiert. Bereits am ersten Betriebstag des neuen Schnelltestzentrums in dem Einkaufszentrum seien 150 Bürgerinnen und Bürger getestet worden, heißt es.

    10.30 Uhr: Raumluftreiniger und CO2-Ampeln für Weidener Schulen

    Weidener Schulen haben in den vergangenen Tagen Raumluftreiniger und CO2-Ampeln bekommen. Das teilt die Stadt mit. Insgesamt hat die Stadt 49 Raumluftreiniger angeschafft für Schulen, die nicht ausreichend infektionsschutzgerecht gelüftet werden können. In Klassenzimmern, die im Rahmen des Hygieneplans gelüftet werden können, stehen nun so genannte CO2-Ampeln.

    Die Fördersumme für die Raumluftreiniger hat die Regierung der Oberpfalz gestellt, sie beläuft sich auf 171.000 Euro. Die CO2-Ampeln kosteten knapp 70.000 Euro. Wartung und Unterhalt der Geräte übernimmt die Stadt Weiden. Die Geräte sind bereits an den 18 Weidener Schulen verteilt, weitere 54 Raumluftreiniger sind bestellt, so ein Sprecher der Stadt.

    8 Uhr: Fahrten nach Tschechien zum Einkaufen und Tanken bleiben verboten

    Der Wegfall der Grenzkontrollen nach Tschechien bedeutet nicht, dass Deutsche jetzt wieder wie früher für Tagesausflüge, zum Tanken, Zigarettenkaufen oder Einkaufen ins Nachbarland fahren dürfen. Das ist die aktuelle Auskunft von Markus Meinke vom Bezirk Oberpfalz. Denn in der Tschechischen Republik gilt für Einreisende weiterhin die Regelung vom 30. Januar 2021, sagte Meinke dem Bayerischen Rundfunk. Diese Regelung besagt demnach, dass man nur aus beruflichen und medizinischen Gründen, also zum Beispiel für Arztbesuche, oder für den Besuch enger Familienangehöriger über die Grenze fahren darf. Dafür muss man sich außerdem vorab in einer Anmeldeplattform in Tschechien registrieren. Wer länger als 12 Stunden bleiben will - und die oben genannten triftigen Gründe dafür hat - braucht zusätzlich einen maximal 72 Stunden alten negativen Coronatest oder einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest.

    In Tschechien sind die Coronazahlen in den letzten Wochen massiv gesunken - Mögliche Gründe dafür: in Tschechien gibt es seit Wochen eine Testpflicht in den Betrieben. Die Beschäftigten müssen mindestens zweimal wöchentlich auf das Virus gestestet werden. Außerdem wurde der Bewegungsradius der Menschen massiv eingeschränkt. Sie durften sich lange nur noch im eigenen Landkreis bewegen und nur noch mit triftigem Grund rausfahren. Außerdem wurden die Coronaregeln stark überwacht, so Markus Meinke vom Bezirk Oberpfalz.

    Donnerstag, 15.04.2021

    20:00 Uhr: Stadt Weiden baut weitere Corona-Teststationen auf

    Die Stadt Weiden baut in der Pandemiebekämpfung weitere Stationen für PCR-Tests auf. Neben den bereits bestehenden Test-Möglichkeiten bei Apotheken, Ärzten und am Festplatz ist heute eine neue Teststrecke im Nordoberpfalz Center in Betrieb gegangen. Außerdem geht laut einer Stadtsprecherin ab Samstag eine weitere Teststation am Alten Rathaus in Betrieb. Bei entsprechender Nachfrage sei die Stadt bereit, weitere Teststationen aufzubauen. Die Stadt verbinde mit dem neuen Angebot die Hoffnung, künftig einen Inzidenzwert von unter 50 zu erreichen und damit mehr Freiheiten zurückzuerlangen.

    Mittwoch, 14.04.2021

    19:35 Uhr: Keine stationären Kontrollen mehr an der tschechischen Grenze

    An den Grenzübergängen zu Tschechien laufen die Grenzkontrollen am Mittwoch aus. Ab Donnerstag (0:00 Uhr) gibt es dann erstmals seit zwei Monaten keine Einreisekontrollen mehr. Im Nachbarland ist die Zahl der Corona-Infektionen in den vergangenen Tagen soweit gesunken, dass das Bundesinnenministerium die Maßnahme hat auslaufen lassen.

    Mitte Februar waren die stationären Kontrollen an den Grenzübergängen zwischen Waldsassen und Philippsreut eingeführt worden. Tschechien galt damals als sogenanntes Virus-Variantengebiet, in dem besonders ansteckende Virus-Mutationen weit verbreitet waren.

    Seither hat es fast täglich lange LKW-Staus bei der Einreise gegeben, z.B. auf der A6 bei Waidhaus. Ein Geduldsspiel waren die Grenzkontrollen aber vor allem für die vielen Tausend tschechischen Berufspendler mit Job in der Oberpfalz und in Nidernbayern.

    Die Regeln zur Einreise aus Tschechien bleiben auch nach Ende der stationären Kontrollen weiter in Kraft: Personen ohne aktuellen, negativen Corona-Test und Reiseanmeldung dürfen nicht über die Grenze. Schleierfahnder sollen über die Einhaltung wachen.

    16.10 Uhr: Handwerkskammer kritisiert Testpflicht für Betriebe

    Die vom Bund beschlossene Testpflicht in Unternehmen ist für die Handwerksbetriebe in Niederbayern und der Oberpfalz "ein Schlag ins Gesicht". So äußert sich Georg Haber, der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz. Er versteht den Beschluss als "Misstrauensvotum der Bundesregierung gegenüber den Betrieben und ihren Beschäftigten".

    Auch der HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger sieht eine Testpflicht für Betriebe nicht "als sinnvoll und notwendig" an. Zum einen würden zahlreiche ostbayerische Handwerksbetriebe ihren Mitarbeitenden bereits von sich aus Test-Angebote machen. Zum anderen seien die Firmen während der Corona-Pandemie ohnehin schon belastet genug. "Ihnen jetzt weitere bürokratische Hürden und Regularien aufzubürden, ist der falsche Weg", so Haber. Auch Verfügbarkeit und Kosten der Tests bereiteten Probleme. Die Handwerkskammer fordert deshalb Nachbesserungen vom Staat.

    Das Bundeskabinett hatte heute eine entsprechende Verordnung zum Arbeitsschutz für Mitarbeitende beschlossen, die nicht dauerhaft im Homeoffice arbeiten können. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte in Berlin: "Derjenige Teil der Wirtschaft, der offen bleiben soll, muss nun zum Infektionsschutz einen verpflichtenden Beitrag leisten. Ich halte das für ein Gebot der Verantwortung". Die Verordnung gilt ab kommender Woche.

    Dienstag, 13.04.2021

    18.05 Uhr: Region Amberg knackt 30.000-Marke bei Impfungen

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg die Marke von 30.000 Erstimpfungen überschritten. Die Hausärzte verimpften nach Angaben der Behörden bislang 2.206 Impfdosen. In den stationären Impfzentren in Amberg und Sulzbach-Rosenberg wurden bislang 21.983 Erstimpfungen vorgenommen, hinzu kommen 4.645 Impfdosen, die durch mobile Impfteams verimpft wurden, und weitere 1.768 Impfdosen, die an die Krankenhäuser in der Region verteilt wurden. Darüber hinaus haben laut Statistik des BRK-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach auch schon 12.577 Menschen ihre zweite Corona-Schutzimpfung erhalten und somit den vollen Immunschutz gegen COVID-19.

    17.33 Uhr: Landkreis Cham setzt Gurgel-Pooling-Tests für Schulklassen ein

    Der Landkreis Cham setzt bei den Coronatests für Grundschulkinder ab heute auch sogenannte Gurgeltests im Poolingverfahren ein - als Alternative zu herkömmlichen PCR-Tests, bei denen ein Nasenabstrich gemacht wird, und zu Antigen-Schnelltests. Wie das Landratsamt heute bekannt gab, wurden die Gurgeltests in einem Pilotprojekt an 23 Grundschulen schon vor den Osterferien im Rahmen des Projekts "WICOVIR" "erfolgreich getestet". Es handle sich um ein "sicheres Testverfahren, mit dem eine mögliche Virenlast sehr zuverlässig und sehr frühzeitig festgestellt werden kann."

    Bei diesen Tests werden Speichelproben der Schülerinnen und Schüler einer Klasse gemeinsam getestet. Nur wenn der Test positiv ausfällt, werden die Kinder einzeln nachgetestet. Die PCR-Gurgeltests werden momentan ausschließlich für die vierten Grundschulklassen und für die Kinder in der Notbetreuung angeboten. Wegen des aktuellen hohen Inzidenzwerts von über 290 sind im Landkreis Cham nur die Vierten Grundschulklassen sowie die Abschlussklassen im Präsenz-oder Wechselunterricht, außerdem die Kinder, die in Notbetreuung sind.

    14.00 Uhr: Museum der Bayerischen Geschichte erhält Schilder aus Straubinger Intensivstation

    Die Corona-Sammlung im Museum des Bayerischen Geschichte in Regensburg erhält gemalte Schilder von Mitarbeitern des Klinikums in Straubing. Wie das Klinikum mitteilt, wurde in der ersten Corona-Welle im März 2020 im Rahmen von Social-Media Aktionen über Missstände bei den Arbeitsbedingungen von Pflegeberufen diskutiert. So auch auf Social-Media-Kanälen des Klinikums Straubing, damit wurde bereits vor und während des offiziellen Lockdowns Mitte März um Social Distancing gebeten. Mitarbeiter des Klinikums organisierten sich selbst und bastelten Schilder, um darauf aufmerksam zu machen. Die Intensivstation und andere Bereiche des Klinikums kreierten Kartons und Blätter mit gezeichneten Symbolen, zum Teil verziert mit Verbandmaterial und aufgeblasenen Handschuhen. Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg erzählt die Geschichte Bayerns ab dem 19. Jahrhundert. Derzeit werden Stücke gesammelt, die im Zeichen der Corona Pandemie stehen.

    6.15 Uhr: "Click & Meet" ohne Test in Weiden

    In der Stadt Weiden kann ab heute ohne vorherigen Coronatest mit Termin ("Click & Meet") eingekauft werden. Wie die Stadt am Sonntag mitteilte, könne dies aufgrund des Inzidenzwerts von 95,9 (Stand Sonntag) ab Montag im Einzelhandel angeboten werden.

    Dies bleibe so, bis der Wert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werde, so die Stadt. Erst dann müsste eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen werden. Laut aktuellen RKI Zahlen vom Montag liegt die 7-Tagesinzidenz in Weiden bei 98,3.

    6.10 Uhr: Schule öffnet nur im Kreis Neumarkt

    Im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz werden heute die Schulen zum Präsenzunterricht öffnen. Damit ist der Landkreis der einzige in der Oberpfalz. Grund: Am Freitag, der für die Regelung an Schulen immer als Stichtag gilt, lag der 7 Tages-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner unter 100. Deshalb gelten die Regelungen für alle Jahrgangsstufen von Montag ab (12.04.2021) bis zum kommenden Freitag (18.04.2021).

    Und zwar auch dann, wenn im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz die 7-Tage-Inzidenz innerhalb dieser Woche den Wert 100 überschreitet, teilte das Landratsamt am vergangenen Freitag mit. Kommenden Freitag werde die Situation neu bewertet. Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz laut RKI tatsächlich wieder knapp über hundert Fälle pro 100.000 Einwohner (103,3 Stand Montag).

    6 Uhr: Sonderimpfaktion in Amberg

    In der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach werden ab kommenden Mittwoch vier Tage lang Impfungen für alle Stadt- und Landkreisbürger ab 18 Jahren angeboten. Wie das BRK Sulzbach-Rosenberg auf seiner Facebookseite mitteilt, könne jeder eine Impfung mit Astrazeneca bekommen - solange der Vorrat reicht. Die Priorisierung sei damit für diesen Impfstoff bis Samstag außer Kraft gesetzt.

    Zur Verfügung stehen für diese Aktion 5.390 Impfstoffdosen, heißt es. Termine können ab sofort online vereinbart werden. Die Vergabe der Termine erfolgt so lange der Impfstoff-Vorrat reicht. An der Aktion beteiligen sich die beiden BRK-Impfzentren in Amberg und Sulzbach-Rosenberg sowie die neuen Impfstationen in der Kennedyschule in Amberg und der Helmut-Ott-Halle in Auerbach.

    Montag, 12.04.2021

    Den Corona-Ticker Oberpfalz der Vorwoche finden Sie hier