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Großer Andrang herrschte gestern am Besucher-Hotspot Walhalla.

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    Corona-Ticker Oberpfalz: Walhalla-Besucher beachten Regeln

    Zum Beginn der Osterfeiertage hat die Walhalla in Donaustauf (Lkr. Regensburg) etliche Besucher angezogen. Gegen die Corona-Regeln hat kaum einer verstoßen. Und: Die Stadt Weiden lockert die Maßnahmen ab Ostermontag. Mehr Nachrichten im Ticker:

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    • Stadt Weiden lockert Maßnahmen (03.04.2021,14.20 Uhr)
    • Polizei: Walhalla-Besucher beachten Corona-Regeln (03.04.2021, 13.10 Uhr)
    • Inzidenz in Weiden den ersten Tag wieder unter 100 (01.04.2021, 14.17 Uhr)
    • Zügiges Einkaufen vor Ostern (01.04.2021, 7.10 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    14:20 Uhr: Stadt Weiden lockert Corona-Maßnahmen

    Die Stadt Weiden hat laut Robert-Koch-Institut heute (Samstag, 03.04.) den dritten Tag in Folge eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 – aktuell liegt sie bei 86,6. Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte, werden deshalb ab Montag die Maßnahmen gelockert.

    Somit entfällt in Weiden die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr. Außerdem dürfen sich wieder Angehörige zweier Hausstände treffen, solange die Zahl von fünf Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren brauchen bei der Zählung nicht berücksichtigt werden. Zudem können Erwachsene kontaktfreien Sport treiben, soweit die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. Kinder unter 14 Jahren können Sport in Gruppen von bis zu 20 Personen treiben.

    Und: Ladengeschäfte dürfen einzelne Kunden nach Terminabsprache empfangen. Außerdem können Angebote der Erwachsenenbildung unter Einhaltung von Mindestabstand und Hygieneregeln wahrgenommen werden. An Musikschulen darf unter Einhaltung der Hygieneregeln unterrichtet werden. Außerdem dürfen Museen und Ausstellungen für Besucher mit eigenem Termin öffnen.

    13.10 Uhr: Walhalla-Besucher beachten Corona-Regeln

    Viele Menschen aus ganz Bayern haben am Karfreitag die Ruhmeshalle Walhalla in Donaustauf (Lkr. Regensburg) besucht. Wie ein Sprecher der zuständigen Polizeidienststelle auf BR-Anfrage mitteilte, sei ein Verkehrschaos aber ausgeblieben. Außerdem habe es keine nennenswerten Verstöße gegen die derzeit geltenden Corona-Regeln nach dem Infektionsschutzgesetz gegeben. Damit die Hygieneregeln eingehalten werden, sei auf dem Gelände der Walhalla ein Sicherheitsdienst tätig.

    Die Walhalla ist derzeit genau wie andere Museen und Schlösser für Besucher geschlossen. Besucher können sich aber auf dem Gelände sowie auf den Stufen des Gebäudes aufhalten. Nachdem die Temperaturen in der Region am Karsamstag gesunken sind, rechnet man bei der Polizei mit weniger Besuchern.

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    Die Polizei fährt wegen der geltenden Corona-Regeln derzeit verstärkt Streife an der Walhalla.

    Samstag, 03.04.2021

    14.17 Uhr: Inzidenz in Weiden den ersten Tag wieder unter 100

    Die Stadt Weiden hat heute nach Meldung des Robert-Koch-Instituts einen Inzidenzwert von 98,3 erreicht. Sollte der Wert in den nächsten drei Tagen weiterhin unter 100 bleiben, wäre es am Ostermontag, den 05.04.2021 möglich, dass sich die Kontaktbeschränkung in der Stadt Weiden ändert.

    Das bedeutet, dass ein Treffen mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich eines weiteren Hausstands möglich ist, solange dabei die Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Die zu den Hausständen gehörenden Kinder bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Zudem würde in diesem Fall auch die nächtliche Ausgangssperre nicht weiter gelten.

    Ab Dienstag, 06.04.2021 bis einschließlich Sonntag, 11.04.2021 gilt für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen, dass diese öffnen dürfen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt.

    7.10 Uhr: Zügiges Einkaufen vor Ostern

    Der Handelsverband Oberpfalz/Niederbayern erwartet heute volle Geschäfte. Der Gründonnerstag ist nach Auskunft des Handelsverbandes der umsatzstärkste Tag des Jahres. Geschäftsführer Günter Hölzl sagte dem Bayerischen Rundfunk, der Handel sei darauf aber gut vorbereitet. Dennoch empfiehlt Hölzl, lieber alleine einkaufen zu gehen, anstatt mit der Familie. Chemikerin Antje Bäumner von der Universität Regensburg rät dazu, sich möglichst kurze Zeit im Supermarkt aufzuhalten. So könne eine mögliche Ansteckungsgefahr deutlich minimiert werden, sagte sie dem Bayerischen Rundfunk. "Umso mehr Leute in einem Raum sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren. Vielleicht geht man an den Ostertagen lieber zu ungewöhnlichen Zeiten einkaufen, nicht gerade zu Stoßzeiten", so die Expertin.

    Donnerstag, 01.04.2021

    19.00 Uhr: Zusätzliche Teststationen im Lkr. Cham über Ostern

    der Landkreis Cham ermöglicht über die Osterfeiertage zusätzlich zu den bekannten PCR-Teststationen in Cham (Osserstraße und BRK Zentrum) und den Schnelltest-Stationen (Grenzübergang Furth im Wald, Grenzübergang Furth im Wald, BRK Zentrum Cham) die flächendeckende Durchführung von kostenlosen Bürgertests an. Das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Cham, und der Malteser Hilfsdienst haben sich auf Bitte von Landrat Franz Löffler bereit erklärt, am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag (jeweils von 8 bis 12 Uhr) an sieben weiteren Standorten im Landkreis Covid-19-Schnelltests anzubieten.

    13.30 Uhr: Falsche RKI-Zahlen im Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab

    Das Gesundheitsamt Weiden-Neustadt/WN weist darauf hin, dass die heute gemeldeten niedrigen Zahlen im Dashboard des Robert-Koch-Instituts leider falsch sind. Wegen eines Systemfehlers konnten die Fälle von gestern erst heute früh übermittelt werden. Richtig ist für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab ein 7-Tage-Inzidenzwert von 117,52 und für die Stadt Weiden i.d.Opf. von 112,3.

    10.58 Uhr: Grenzüberschreitender Zugverkehr nach Tschechien startet ab April

    Der Zugverkehr nach Tschechien nimmt ab April wieder seinen Betrieb auf. Laut Länderbahn GmbH wird der grenzüberschreitende Zugverkehr stufenweise wieder aufgenommen, da Tschechien jetzt nicht mehr als Virusvariantengebiet gilt. Unberührt davon seien die Reisenden-Regelungen der bundesweit geltenden Einreiseverordnung sowie der Corona-Schutz- und Quarantäneverordnungen der Länder Sachsen und Bayern, heißt es weiter.

    Der "alex" startet seinen durchgehenden Betrieb München/Prag wieder ab 7. April, mit Stopps unter anderem in Regensburg und Cham. Die "Oberpfalzbahn" rollt zwischen Marktredwitz-Cheb-Hof wieder ab dem 12. April.

    6.45 Uhr: Neuer Corona-Ausbruch im Krankenhaus Schwandorf

    Im Krankenhaus St. Barbara in Schwandorf sind in einer weiteren Station Coronafälle aufgetreten. Zwei Mitarbeiter und sechs Patienten sind betroffen. Unabhängig davon sind in Schwandorf derzeit 37 Corona-Patienten auf der Intensivstation, sie ist damit voll belegt. Notfälle müssen jetzt in andere Kliniken umgeleitet werden. In der Senioreneinrichtung Naabresidenz in Schwandorf sind nach Angaben des Landratsamtes derzeit neun Mitarbeiter und 25 Bewohner betroffen.

    Mittwoch, 31.03.2021

    18.15 Uhr: Freie Fahrt für tschechische Pendler

    Tschechische Berufspendler dürfen ab sofort wieder täglich über die Grenze und zurück zur Arbeit fahren, und zwar auch dann, wenn sie nicht in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. In den letzten Wochen durften nur noch Pendler aus systemrelevanten Bereichen wie zum Beispiel Medizin oder Lebensmittelbranche nach Deutschland kommen. Seit vergangenem Sonntag ist Tschechien nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft. Deswegen entfällt diese Beschränkung, wie die Regierung der Oberpfalz mitteilte. Voraussetzung für den Grenzübertritt bleiben aber vorerst weiterhin ein negatives Testergebnis alle 48 Stunden und eine Bescheinigung des Arbeitgebers über den Arbeitsplatz. Außerdem brauchen die Pendler eine digitale Einreiseanmeldung, aber nur noch einmal wöchentlich. Auch die Grenzkontrollen bleiben vorerst bestehen.

    14.35 Uhr: Theater Regensburg bis 30. April geschlossen

    Das Theater Regensburg bleibt bis zum 30. April 2021 geschlossen. Wie das Theater mitteilt, verlängert sich die coronabedingte Schließung erneut. Dennoch gibt es gute Aussichten für den Sommer: Ein Freilicht-Theater für Juni und Juli 2021 im Ostpark und Bayernhafen stehen auf dem Plan, heißt es in einer Mitteilung. Ab dem 4. Juni sollen die Vorführungen starten. Informationen zum Vorverkaufsstart werden kurzfristig auf der Homepage des Theaters bekanntgegeben.

    10.50 Uhr: Evangelische Ostergottesdienste in Regensburg präsent und online

    Wegen Corona werden in Regensburg die evangelischen Gottesdienste in den Kirchen zusätzlich im Internet übertragen. Wie das evangelische Dekanat Regensburg mitteilt, gibt es für den Karfreitag und Ostersonntag jeweils ab 10 Uhr Gottesdienste in der Dreieinigkeitskirche. Diese finden unter Hygieneauflagen statt. Zusätzlich werden diese beiden Gottesdienste auf Youtube live übertragen.

    Die Osternacht der evangelischen Gemeinden wird laut Dekanat in der Regensburger Innenstadt um 6 Uhr früh gefeiert. Pfarrer Klaus Weber sagte dem BR: "Die Anmeldungen für die Ostergottesdienste in unserer Gemeinde St. Lukas sind dennoch verhalten. Man spürt schon, das sich weniger für den Gottesdienst anmelden und vorsichtiger sind."

    7.45 Uhr: Ab morgen kostenlose Schnelltests im Landkreis Cham

    Der Landkreis Cham stellt vor Ostern jedem Bürger einen kostenlosen Corona-Schnelltest zur Verfügung. Landrat Franz Löffler appelliert wegen hoher Infektionszahlen an alle Bürger, sich testen zu lassen. Jeden Tag würden sich etwa 90 Landkreisbewohner anstecken. Deshalb müsse es das "vordringliche Ziel" sein, "den ungebremsten Anstieg zu stoppen, sagte Landrat Franz Löffler (CSU). Die Tests können die Bürger sich am Mittwoch und am Gründonnerstag gegen Vorlage des Personalausweises im Rathaus ihrer jeweiligen Gemeinde abholen. Außerdem kann man sich kostenlos an den Teststationen im Landkreis in Cham, Furth im Wald und Waldmünchen testen lassen, die zusätzlich am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag von 8 bis 12 Uhr geöffnet haben.

    Ursache des rasanten Infektionsanstiegs im Landkreis Cham sei die deutlich ansteckendere britische Virusvariante, die derzeit 70 bis 80 Prozent der Fälle ausmacht, sagt Löffler. Er appelliert, sich auch beim Osterbesuch an die Regel "maximal ein Haushalt pro Person" zu halten und sich vorher testen zu lassen. "Wir befinden uns zweifellos in der bislang schwierigsten Phase der Pandemie," so Löffler. Der Landkreis Cham setze deshalb auch weiterhin auf die Impfungen. Bis zum Ende der Osterfeiertage würden knapp 20 Prozent der Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten haben.

    6.22 Uhr: Bistum Regensburg will Präsenzgottesdienste

    Laut dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wünschen sich "zahlreiche Menschen" Präsenzgottesdienste zu Ostern. Wie Voderholzer in einer Videobotschaft sagte, hätten ihn "ungezählte Briefe und E-Mails" mit dieser Forderung erreicht. Bei den Menschen herrsche eine "große Sehnsucht nach gemeinschaftlichen Gottesdiensten" zu Ostern, so Voderholzer. Die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel hatten dagegen wegen steigender Infektionszahlen die Bitte an die Kirchen gerichtet, Ostergottesdienste lediglich online abzuhalten. Kirchenvertreter hatten aber überwiegend kritisch auf diese Bitte reagiert.

    Die letzte Entscheidung zwischen Präsenz- oder Online-Veranstaltungen liegt bei den jeweiligen Kirchengemeinden. Vom Bistum heißt es, dass bei Präsenzgottesdiensten alle Hygieneregeln eingehalten und weiterentwickelt würden.

    Dienstag, 30.03.2021

    19:10 Uhr: Oberpfalz bekommt vor Ostern noch 40.000 Impfdosen

    Die Landkreise und kreisfreien Städte in der Oberpfalz werden bis Ostern noch mit rund 40.000 Impfdosen beliefert. Das hat die Bezirksregierung mitgeteilt. Mittlerweile sei in allen Regionen mit der Impfung von Personen in Priorisierungsgruppe zwei (hohe Priorität) begonnen worden. Die erste Impfung haben in der Oberpfalz aktuell rund 133.000 Menschen bekommen, das sind etwa elf Prozent der Gesamtbevölkerung. Zum zweiten Mal geimpft sind aktuell rund 52.400 Menschen (4,7 Prozent).

    17:50 Uhr: Neue Studie - Pandemie gefährdet Inklusion

    Die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist durch die Coronapandemie stark gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Netzwerkes Inklusion im Landkreis Tirschenreuth in Kooperation mit der Lebenshilfe Tirschenreuth. Der bayerische Landesverband der Lebenshilfe sieht seine bisherigen Erfahrungen durch die Studie bestätigt. Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer bekräftigt deshalb seine Forderung danach, "dass auch in Zeiten einer Pandemie Schutz und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen besser abgewogen werden." Vor allem zu Beginn der Pandemie seien Menschen mit Behinderung und ihre Familien oft schlicht vergessen worden.

    17:35 Uhr: Stadt Regensburg erhöht Schnelltest-Kapazitäten

    Die Stadt Regensburg erhöht in den Tagen vor Ostern die Kapazität ihrer Schnellteststrecke im Testzentrum am Dultplatz. Ab heute können jeden Tag etwa 100 Menschen zusätzlich zum Schnelltest kommen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Wer einen Schnelltest haben will, muss dennoch vorher im Internet einen Termin vereinbaren (www.regensburg.de). Für einen PCR-Test kann man nach wie vor unangemeldet im Impfzentrum erscheinen.

    13:10 Uhr: Landkreis Neumarkt errichtet zusätzliches Schnelltestzentrum

    Im Landkreis Neumarkt eröffnet ab 1. April ein neues Schnelltestzentrum auf dem Parkplatz der Jura-Halle. Wie das Landratsamt mitteilt, können Bürgerinnen und Bürger dort ohne Voranmeldung und kostenfrei getestet werden. Ein Ergebnis soll nach spätestens 20 Minuten vorliegen. Gestartet wird mit einer Kapazität von 30 Schnelltests pro Stunde. Geöffnet ist das Schnelltest-Zentrum von Montag bis Samstag von 08:00 Uhr – 18:00 Uhr.

    9.30 Uhr: Auch Landkreis Neumarkt seit drei Tagen über 100

    Auch im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz hat am Wochenende der 7 Tages Inzidenzwert die 100er Marke wieder überschritten. Damit gibt es in der Oberpfalz keinen Landkreis mehr, der unter 100 liegt. Gleiches gilt für die kreisfreien Städte Regensburg, Amberg und Weiden. Liegt der Wert drei Tage über dem Grenzwert, gelten weitere Einschränkungen. Im Landkreis Neumarkt treten diese ab Mittwoch 0 Uhr in Kraft. Das teilte das Landratsamt heute mit.

    "Click and collect" ist erlaubt

    Das heißt alle Geschäfte müssen wieder schließen, mit Ausnahme der Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und anderen Läden, die für die tägliche Versorgung unverzichtbar sind. "Click and collect" ist in jedem Fall zulässig, so das Landratsamt. Friseure, Fuß- und Gesichtspfleger sowie Maniküre- und Nagelstudios dürfen auch bei einer Inzidenz über 100 ihre Dienste anbieten.

    Kontaktbeschränkungen im privaten und öffentlichen Raum

    Ist die Sieben-Tage-Inzidenz vor Ort höher als 100, darf man sich nur mit Mitgliedern des eigenen Haushalts plus einer weiteren Person treffen. Für alle Treffen gilt: Diese Regeln bleiben selbst dann bestehen, wenn Einzelne geimpft sind oder zuvor negativ auf Corona getestet wurden. Paare, auch nicht verheiratete, werden dabei immer als ein Hausstand gezählt, auch wenn sie nicht zusammenleben.

    Es gilt die nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr bis 5 Uhr morgens.

    6.00 Uhr: Zwei Landkreise über 300 bei der 7 Tages-Inzidenz

    Die Oberpfalz hat derzeit den höchsten 7 Tages-Inzidenzwert pro 100.00 Einwohner in Bayern. Er liegt derzeit bei knapp über 200. Am höchsten ist hier der Inzidenzwert weiter im Landkreis Cham mit aktuell 331. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch Instituts hat jetzt auch der Landkreis Schwandorf die 300er Marke (304) überschritten. An dritter Stelle in der Oberpfalz liegt der Landkreis Amberg-Sulzbach mit einer 7 Tagesinzidenz von derzeit 256 Infizierten.

    5.00 Uhr: Grenzkontrollen bleiben

    Nach der neuen Einstufung Tschechiens durch das RKI hatten vielen auf ein schnelles Ende der Grenzkontrollen gehofft. Sie bleiben aber. Dafür dürfen nicht mehr nur bestimmte Gruppen einreisen.

    Auch nachdem das RKI Tschechien, die Slowakei und Tirol nicht mehr als Virusvariantengebiete einstuft, bleibe die Bundespolizei nach wie vor an der Grenze präsent und kontrolliere Regelungen wie Anmelde- und Testpflicht, sagte ein Sprecher am Sonntag. Er berief sich dabei auf aktuelle Informationen des Bundesinnenministeriums. Die Einreisebeschränkungen und das Beförderungsverbot fallen dem Sprecher zufolge aber weg.

    Montag, 29.03.2021

    Den Corona-Ticker Oberpfalz der Vorwoche finden Sie hier