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Corona-Ticker Oberbayern: 10.000 Teilnehmer bei Demo in München | BR24

© BR / Rüdiger Kronthaler

Kundgebung der Bewegung "Querdenken089" auf der Münchner Theresienwiese

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    Corona-Ticker Oberbayern: 10.000 Teilnehmer bei Demo in München

    Auf einer Großkundgebung gegen die Coronamaßnahmen in München waren 10.000 Menschen. Es gab etwa 100 Anzeigen. Garmisch-Partenkirchen ist Corona-Hotspot. Einige Grundschulen haben Maskenpflicht. Aktuelle Entwicklungen aus Oberbayern hier im Ticker.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

    Corona-Neuinfektionen in Oberbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Oberbayern

    Sonntag, 13. September 2020

    14:23 Uhr: Bundespolizei zeigt sich zufrieden mit Verlauf der Corona-Demo in München

    Nach der gestrigen Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in München hat sich die Bundespolizei sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung gezeigt. SIe war vorwiegend am Münchner Hauptbahnhof im Einsatz - dort reisten viele Teilnehmer an und ab. Polizeidirektor Vanselow sprach von einem Einsatz mit viel Fingerspitzengefühl. Nach seinen Angaben wurden 1.200 Menschen wegen nicht vorhandener oder falsch getragener Mund-Nasebedeckungen angesprochen. Es gab 45 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionschutzgesetz, der Großteil aufgrund des Verdachts, dass falsche Atteste vorgelegt wurden. Jeder, der eine Befreiung zum Maske-Tragen vorlegt, so die Bundespolizei, sollte diese aufgrund einer ärztlichen Untersuchung bekommen haben und das auch nachweisen können.

    12.48 Uhr: Kein Verstoß gegen Alkohol-Verbot in München

    Das Alkoholverbot an fünf bei Nachtschwärmern besonders beliebten Orten in München hat am ersten Wochenende seit der Einführung zu keinen Anzeigen geführt. Dieses Zwischenergebnis teilte die Münchener Polizei auf Anfrage mit.

    Als Hotspot für nächtliche Treffen unter freiem Himmel gilt demnach beispielsweise der Gärtnerplatz, wo es laut Polizei weder am Freitagabend noch am Samstagabend Beanstandungen gab. Auch rund um die Reichenbachbrücke an der Isar oder an der Gerner Brücke am Nymphenburger Kanal verliefen die Nächte ruhig. Lediglich am Wedekindplatz in Schwabing hatte die Polizei am Freitagabend nach 23 Uhr einen Einsatz wegen Ruhestörung, in dessen Zusammenhang auf das Alkoholverbot nach 23 Uhr hingewiesen wurde. Die circa 30 Feiernden zeigten sich einsichtig, und entfernten sich.

    Samstag, 12. September 2020

    21.32 Uhr: Bilanz Münchner Großkundgebung von "Querdenken089" - Rund 10.000 Teilnehmer, etwa 100 Anzeigen

    Bei einer Corona-Demonstration in München sind nach Angaben der Polizei am Samstagabend etwa 10.000 Menschen zusammengekommen.

    Friedliche Großkundgebung

    Die Kundgebung auf der Theresienwiese von 16 bis 19.30 Uhr sei "weitestgehend friedlich" verlaufen, wie ein Polizeisprecher sagte. Es gab jedoch laut Polizei mehr als 100 Anzeigen gegen Teilnehmer, die trotz mehrfacher Aufforderung keinen Mund-Nasen-Schutz anlegten. Laut Polizei sind mehr als 20 weitere Personen angezeigt worden, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung.

    Protestzug vorzeitig beendet

    Ihren Protestzug vom Odeonsplatz zur Theresienwiese hatten die Veranstalter vorzeitig abgebrochen. Die Polizei hatte den Zug angehalten, weil in der Spitze geschätzt 3.000 statt der angemeldeten 500 Teilnehmer dabei waren und von diesen nach Polizeiangaben mehr als zwei Drittel keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Die Beamten waren insgesamt mit 1.500 Kräften im Einsatz. Auch auf der Theresienwiese überwachte die Polizei die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen, teilweise per Hubschrauber. Der Abstand wurde "nicht durchgängig" gewahrt, teilte die Polizei mit. Zudem trugen anfangs die meisten Teilnehmer keine Maske, weswegen die Polizei Durchsagen veranlasste und die Versammlung kurzzeitig unterbrochen werden musste.

    Polizei nahm Personalien von Maskenverweigerern auf

    Erst als die Beamten begannen, Identitäten festzustellen und Platzverweise auszusprechen, hätten die Teilnehmer vermehrt eine Maske angelegt, hieß es. Beim Protestzug ab 12.30 Uhr hatte die Polizei die Teilnehmer «in einem intensiven Kommunikationsprozess mehrfach nachdrücklich» aufgefordert, eine Maske zu tragen und den Abstand zu wahren. Nach Auflösung des Zugs auf Höhe der Alten Pinakothek forderten die Initiatoren von "Querdenken 089" die Teilnehmer auf, zur geplanten Versammlung auf der Theresienwiese um 16 Uhr zu kommen. Die Teilnehmerzahl dort war nicht begrenzt, es galten jedoch die Hygienevorgaben wie bei allen öffentlichen Veranstaltungen von mehr als 200 Personen.

    Gerichtliches Hickhack um Demo-Auflage

    Der Corona-Demo vorausgegangen waren diverse Umplanungen aufgrund kontroverser Gerichtsurteile. Ursprünglich hatten die Veranstalter 5.000 Teilnehmer auf dem Odeonsplatz und einen Protestzug durch die Innenstadt angemeldet. Die Stadt hatte dies untersagt und war am Freitag vom Verwaltungsgericht bestätigt worden.

    Demnach war nur eine auf 1.000 Teilnehmer beschränkte Versammlung auf der Theresienwiese und kein Protestzug erlaubt. Am frühen Samstagmorgen hatte der bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden, einen Protestzug mit 500 Teilnehmern zur Theresienwiese und dort eine Versammlung ohne Teilnehmerbegrenzung zuzulassen.

    Gegendemonstrationen mit mehr als 900 Teilnehmern

    Eine Gegendemonstration von einem Bündnis aus linken Organisationen fand am Nachmittag auf dem Goetheplatz statt. Das Motto: "Soldarität statt rechter Verschwörungswahn". Laut Polizei nahmen hieran etwa 900 Menschen teil, die Infektionsschutzauflagen seien weitgehend eingehalten worden.

    Freitag, 11. September 2020

    17.40 Uhr: Verwaltungsgericht München lehnt versammlungsrechtliche Eilanträge von "Querdenken089" ab

    Das Verwaltungsgericht München hat die Eilanträge der Initiative "Querdenken089" zur Coronademo am Samstag in München abgelehnt. Die Initiative wollte in zwei Eilverfahren den ursprünglich geplanten Veranstaltungsumfang durchsetzen und sich damit über die Einschräkungen der Landeshauptstadt hinwegsetzen.

    Eine Versammlung sollte sich als Aufzug bei einer geschätzten Teilnehmeranzahl von 500 Personen auf dem Altstadtring fortbewegen mit Start- und Endpunkt am Odeonsplatz. Dort war im Anschluss die weitere Versammlung mit 5.000 Teilnehmern geplant. Die Landeshauptstadt hatte den Aufzug verboten und die stationäre Versammlung bei Begrenzung der Teilnehmeranzahl auf 1.000 Personen auf die Theresienwiese verlegt sowie eine Maskenpflicht angeordnet. Das Gericht hat diese Entscheidungen der Landeshauptstadt München nun bestätigt. Die absehbaren Verstöße gegen das gesetzlich zwingend erforderliche Abstandsgebot begründen eine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit und rechtfertigen die getroffenen Maßnahmen.

    15.25 Uhr: Hoher Corona-Inzidenzwert in München: Schulen und Kindertagesstätten sind am Montag geöffnet

    Da der Corona-Inzidenzwert in München auf 46 gestiegen ist und es nicht auszuschließen ist, dass der Wert in den kommenden Tagen noch weiter steigt, hat die Stadt München heute schon vorsorglich bekannt gegeben, dass Schulen und Kindertagesstätten am Montag geöffnet haben. Unabhänigt davon, ob der kritische Wert von 50 pro 100.000 Einwohner überschritten wird oder nicht.

    Der Betrieb an Schulen und Kitas erfolge nach einem Stufenplan mit drei Phasen. Welche Stufe aktuell gilt, entscheidet je nach Infektionsgeschehen das Referat für Gesundheit und Umwelt. Es gebe keinen Automatismus, wonach mit dem Erreichen eines bestimmten Inzidenzwerts sofort die nächste Stufe eingeleitet wird, heisst es in der Pressemitteilung. Aktuell gelte in München die Stufe „gelb". Am kommenden Montag sollen die zuständigen Stellen dann über die dann aktuelle Lage und Maßnahmen beraten, sollte der Inzidenzwert 50 überschritten werden.

    14:40 Uhr: Inzidenzwarnwert für München steigt auf 46,08

    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist in der Stadt München seit gestern leicht gestiegen von 45,26 auf 46,08. In Rosenheim Stadt ist der Wert hingegen gefallen - von 72,46 auf 60,01. An dritter Stelle steht der Landkreis Miesbach mit einem Wert von 28,08. Das meldet das LGL. Insgesamt haben sich seit gestern in Oberbayern die Coronafälle um 184 auf 28.175 erhöht.

    12.50 Uhr: Ab Montag Maske auch in der Grundschule: Gesundheitsamt Rosenheim verschärft Corona-Maßnahmen – Oberbürgermeister verärgert

    Seit dem 6. September überschreitet die Stadt Rosenheim den kritischen Schwellenwert der 7-Tages-Inzidenz von 50 deutlich. Aus diesem Grund hat das Rosenheimer Gesundheitsamt jetzt die Hygiene-Maßnahmen verschärft. Ab Montag (14.9.) müssen in allen Schulen der Stadt - auch in Grundschulen und Grundschulstufen der Förderzentren - alle Personen auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, auch im Unterricht. Diese Verpflichtung gilt bis einschließlich Freitag, den 18. September. Am Montag, 21. September gibt es kleine Lockerungen: Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht für Schülerinnen und Schüler gilt dann nur noch, wenn im Klassenzimmer ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann. Auch in den Kindertagesstätten im Stadtgebiet von Rosenheim gelten ab Montag (14.9.) bis einschließlich 2. Oktober präventive Infektionsschutzmaßnahmen. Einrichtungen, welche offene oder teiloffene Konzepte umsetzen, müssen wieder feste Gruppen bilden. Die Beschäftigten müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Besuch von Kindern mit nur leichten Krankheitssymptomen bleibt aber laut Rosenheimer Gesundheitsamt weiterhin möglich.

    Für die Stadt sind die Maßnahmen verpflichtend, den Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Rosenheim empfiehlt das Gesundheitsamt die Umsetzung.

    Andreas März, der Oberbürgermeister von Rosenheim, ärgert sich über die Hysterie, die aufgrund der 7-Tage-Inzidenz entsteht. „Hotspot Rosenheim“ sei in aller Munde und eine Katastrophe für die Stadt. Denn der willkürlich gewählte Schwellenwert ist aus der Sicht des Oberbürgermeisters nicht ausschlaggebend und vor allem nicht aussagekräftig. „Corona ist in Rosenheim keine Gefahr!“, stellte er im BR-Interview klar. Im Krankenhaus seien in den vergangenen zwei Monaten zwischen null und zwei Patienten mit Corona behandelt worden, keiner davon auf der Intensivstation. Seit mehr als zwei Monaten gab es keinen Corona-Toten mehr in Rosenheim. Weiterhin sei es eindeutig, dass mehr als 80% der Neuinfektionen auf Reiserückkehrer zurückgehen. Die könnten klar identifiziert werden und somit breite sich das Infektionsgeschehen im Alltag, „in der Fußgängerzone“ von Rosenheim nicht aus.-

    12.50 Uhr: Drei Schulklassen im Landkreis Miesbach in Quarantäne

    Im Landkreis Miesbach sind drei Schulklassen in Quarantäne. Grund ist jeweils ein positiver Coronatest bei einem Mitschüler. Betroffen sind eine Klasse der Grundschule Otterfing, eine Klasse der Realschule Holzkirchen sowie eine Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Hausham. Die betroffenen Schüler befinden sich 14 Tage in Quarantäne und erhalten alternative Lernangebote, teilte das Landratsamt Miesbach mit. Die Behörden betonen, dass andere Schüler aufgrund der umgesetzten Hygiene-Konzepte an den Schule nicht betroffen seien. Im Landkreis Miesbach ist die Zahl der positiven Corona-Befunde ist im Laufe dieser Woche um 24 Neuinfektionen gestiegen.

    12.50 Uhr: Alkoholverbot München tritt heute Abend in Kraft

    Das neue Alkoholverbot in München tritt heute (Freitag) Abend in Kraft. Die Stadt will damit eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen.

    Konkret heißt das: In den kommenden zwei Nächten darf Alkohol „To Go“ ab 21 Uhr an bestimmten öffentlichen Plätzen nicht mehr verkauft werden, ab 23 Uhr ist dort auch der Konsum verboten. Beide Regelungen gelten jeweils bis sechs Uhr früh. Bei Verstößen drohen Geldbußen von mindestens 150 Euro. Mit dem Verbot will die Stadt verhindern, dass nachts ausufernd gefeiert wird und dabei Abstandsregeln missachtet werden. Deshalb gelten die Regeln nur speziell an Party-Hotspots - nämlich am Baldeplatz, am Gärtnerplatz, an der Gerner Brücke, in den Isarauen zwischen Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke sowie am Wedekindplatz.

    Sollte der Corona-Inzidenzwert auch an den nächsten Wochenenden über 35 liegen, will die Landeshauptstadt weitere Alkoholverbote aussprechen. Der Inzidenzwert beschreibt die Zahl der Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Zuletzt war er ständig gestiegen - gestern (Donnerstag) auf über 45.

    Donnerstag, 10. September 2020

    17.42 Uhr: Stadt Rosenheim noch deutlich über Schwellenwert

    Die Stadt Rosenheim liegt laut LGL nach wie vor deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50 Corona-Erkrankungen bei der 7-Tage-Inzidenz. Der Wert wurde heute mit 72,46 Infizierten pro 100.000 Einwohner angegeben. An zweiter Stelle liegt in Oberbayern die Stadt München mit einem Wert von 45,26. Diese Zahl ist niedriger als der Schwellenwert, aber weiterhin oberhalb des Warnwertes von 35.

    Alle anderen oberbayerischen Landkreise und Städte liegen bei der 7-Tage-Inzidenz unterhalb des Warnwertes. Oberbayern erreicht einen Durchschnittswert von 27,53, der wiederum der höchste im ganzen Freistaat ist. Die Zahl der Coronainfektionen beträgt aktuell 27.991, das sind 254 mehr als gestern. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt bei 597,31. Bei beiden Werten steht Oberbayern an der Spitze der bayerischen Bezirke. Die Zahl der Todesfälle beträgt 1.030.

    15.31 Uhr: Impfstoff aus Oberbayern und Rheinland-Pfalz

    Das Arzneiunternehmen Dermapharm aus Grünwald und die Mainzer Biotech-Firma Biontech machen bei der Herstellung eines Covid-19-Impfstoffes gemeinsame Sache. Beide Unternehmen hätten vereinbart, dass ihre Produktionstochtergesellschaften kooperieren, teilte Dermapharm am Donnerstag in Grünwald bei München mit. Die Produktionskapazitäten des SDax-Unternehmens stünden bereits zu Beginn der Impfstoffproduktion den Partnern Biontech und Pfizer zur Verfügung, hieß es.

    Das Mainzer Unternehmen und der US-Konzern arbeiten an einem Impfstoff-Kandidaten namens BNT162b2. Im Falle einer raschen Zulassung sollen davon noch dieses Jahr weltweit bis zu 100 Millionen Einheiten produziert werden und dann bis Ende 2021 insgesamt 1,3 Milliarden. Hierfür werde Dermapharm Produktionskapazitäten "für die Formulierung sowie die Abfüllung und Verpackung zur Verfügung stellen und schnellstmöglich erweitern", stand in der Mitteilung.

    "Wir sind sehr stolz darauf und hochmotiviert, bei der Bekämpfung der Pandemie helfen zu können", sagte Dermapharm-Chef Hans-Georg Feldmeier. Die Zusammenarbeit mit Biontech unterstreiche, wie wichtig es ist, Produktionskapazitäten für Arzneimittel in Deutschland und Europa bereitzuhalten.

    12.56 Uhr: Münchner Philharmoniker eröffnen "Pandemie"-Saison

    Mit einem Konzert unter Leitung ihres Chefdirigenten Waleri Gergijew eröffnen die Münchner Philharmoniker am Freitag (11.9.20) die Saison 2020/2021. Das Orchester profitiert als erstes von einer Corona-Sonderregelung, wonach nun auch in der Münchner Philharmonie 500 statt 200 Zuschauer eingelassen werden dürfen. Bislang galt dies im Rahmen eines experimentellen "Probebetriebs" nur für die Bayerische Staatsoper. Gergijew dirigiert unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert mit der Geigerin Janine Jansen und Franz Schuberts "Unvollendete".

    Der Probebetrieb der Bayerischen Staatsoper mit einer Obergrenze von 500 Besuchern wurde am Dienstag in Gesprächen zwischen Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) auf den größten Konzertsaal der Landeshauptstadt ausgeweitet. Die Philharmonie fasst normalerweise 2.400 Zuschauer. 

    11.05 Uhr: Nach Ankündigung von Personalabbau: Flughafen München mit Betriebsrat im Gespräch

    Wie viele der insgesamt rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Flughafen München von dem gestern angekündigten Personalabbau konkret betroffen sind, ist noch unklar. Wie ein Sprecher des Flughafens auf BR-Anfrage mitteilt, hänge das auch davon ab, wie sich der Luftverkehr in den kommenden Jahren entwickle. Man befinde sich derzeit in Gesprächen mit dem Betriebsrat. In enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern wolle man nun die nächsten Schritte festlegen.

    Mittwoch, 9. September 2020

    18.30 Uhr: Neues Alkoholverbot in München nur am Wochenende und an fünf Plätzen

    Am Freitagabend tritt in München ein neues Alkoholverbot für zwei Nächte der Woche - die auf Samstag und auf Sonntag - in Kraft. Die Stadt hat es am Mittwoch erlassen.

    Konkret geht es um ein Verkaufsverbot von 21 bis sechs Uhr und ein Konsumverbot von 23 bis sechs Uhr in den Nächten auf Samstag und Sonntag. Die Regelungen gelten - anders als in einer früheren Version - nur noch auf öffentlichen Flächen an klar definierten "Hotspots": Baldeplatz, Gärtnerplatz, Gerner Brücke, Isarauen zwischen Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke, Wedekindplatz sowie im Fall des Verkaufsverbots auch "in einem klar definierten weiteren Umfeld."

    • Mehr zum Alkoholverbot lesen Sie hier

    15.34 Uhr: Kritische Corona-Neuinfektionszahlen in Rosenheim

    Die Stadt Rosenheim bleibt laut LGL weiterhin über dem kritischen Schwellenwert von 50 bei der 7-Tage-Inzidenz. Der Wert liegt aktuell bei 61,59 Infizierten in sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern. An zweiter Stelle liegt in Oberbayern die Stadt München, mit einem Wert von 41,52. Damit liegt München zwar unter dem Schwellenwert, aber weiterhin oberhalb des Warnwerts von 35. Alle anderen oberbayerischen Landkreise und Städte liegen bei der 7-Tage-Inzidenz unterhalb des Warnwerts. Oberbayern erreicht einen Durchschnittswert von 26,18, der wiederum der größte im Freistaat ist (zweitplatziert: Schwaben mit 19,44). Die Zahl der Coronainfektionen beträgt jetzt 27.737, das sind 183 mehr als gestern. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner beträgt 591,89. Bei beiden Werten steht Oberbayern an der Spitze der bayerischen Bezirke. Die Zahl der Todesfälle beträgt 1.030.

    15.10 Uhr: Landratsamt FFB korrigiert: von Olchinger-Corona-Fall am Gymnasium nur elfte Jahrgangsstufe betroffen

    Das Landragstamt Fürstenfeldbruck korrigiert eine Pressemeldung vom frühen Nachmittag. Demnach werden am Gymnasium Olching lediglich die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe vom Unterricht ausgeschlossen, nicht die gesamte Oberstufe, also nicht die Schüler der 12. Klasse. Dennoch dürfen nach Angaben des Landratsamts weiterhin insgesamt 103 Schüler zwei Wochen lang nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

    14.31 Uhr: Schülerin am Gymnasium Olching postiv getestet

    Eine Schülerin des Gymnasiums Olching (Lkr. Fürstenfeldbruck) hat sich mit dem Corona-Virus inifziert. 103 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sind ab sofort vom Unterricht ausgeschlossen. Sie erhalten bis zum 22. September Online-Unterricht. Die Schülerin war aus einem Risikogebiet zurückgekehrt und hatte sich dann testen lassen, so eine Pressemitteilung des Landratsamts Fürstenfeldbruck. Noch bevor ihr Testergebnis vorlag, ging die Schülerin am ersten Schultag ins Gymnasium. Am Nachmittag erfuhr die Familie dann, dass die Schülerin positiv auf Corona getestet wurde. Laut Landratsamt war die Schülerin bei der Einführungsveranstaltung in einer Turnhalle zusammen mit 102 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe. Sie alle können nun zwei Wochen keinen Präsenzunterricht mehr haben. Die engeren Kontakpersonen der Schülerin, zwei Freundinnen und ihre Familie, müssen jetzt für 14 Tage in Quarantäne. Eine komplette Schließung der Schule ist nach Ansicht des Gesundheitsamts nicht nötig.

    14.05 Uhr: Flughafen München kündigt Personalabbau an

    Nach den coronabedingten massiven Einbrüchen im Luftverkehr kündigt die Flughafen München GmbH (FMG) jetzt einen Personalabbau an. Notwendig sei über die nächsten Jahre eine Anpassung "in allen Funktionen und Ebenen bei der FMG und ihrer für die Bodenabfertigung zuständigen Tochtergesellschaft AeroGround", heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung. Neben der "natürlichen Fluktuation" und einem "konsequenten Einstellungsstopp" werde man auf Vorruhestandsregelungen und Freiwilligenprogramme zu Teilzeitmodellen oder Abfindungen setzen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Angebote für ältere Mitarbeiter im Bodenverkehrsdienst, "die langjährig körperlich hart gearbeitet haben". Außerdem soll die Kurzarbeit fortgesetzt werden.

    Wegen der Corona-Pandemie und den weltweiten Reisebeschränkungen sind die Zahlen am Flughafen München drastisch zurückgegangen.In den Sommerferien zum Beispiel wurden 80 Prozent weniger Passagiere als sonst gezählt. Konkret waren es diesmal 1,275 Millionen Fluggäste. Auch wurde gerade einmal ein Drittel der sonst üblichen Flugbewegungen - nämlich 18.650 Starts und Landungen - abgewickelt.

    7.05 Uhr: Neuer Anlauf für nächtliches Alkoholverbot in München

    Abends kein Alkoholverkauf mehr auf bestimmten öffentlichen Plätzen: Die Stadt München macht in Sachen Alkoholverbot einen neuen Anlauf. Für heute hat sie eine entsprechende Allgemeinverfügung angekündigt. Diese Verfügung könnte auch sofort in Kraft treten, wenn der Corona-Inzidenzwert weiter über dem Signalwert von 35 liegt. Zuletzt war er auf über 40 gestiegen. Das heißt, dass sich in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner mehr als 40 Menschen neu angesteckt haben.

    Das Alkoholverbot soll verhindern, dass nachts ausufernd auf öffentlichen Plätzen gefeiert wird und bei zunehmendem Alkoholpegel die Abstandsregeln missachtet werden. Die erste Allgemeinverfügung der Stadt München hatte vergangene Woche der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) gekippt. Das nächtliche Verkaufs- und Konsumverbot sollte im gesamten öffentlichen Raum gelten. Das sei unverhältnismäßig, urteilten die Richter. Die Stadt hat deshalb nachgebessert: In der überarbeiteten Version wird die Regelung jetzt nur noch ausdrücklich definierte "Hotspots" betreffen. Welche Plätze und Flächen nun tatsächlich in diese Kategorie fallen, wird mit der neuen Allgemeinverfügung veröffentlicht. Zuletzt wurden etwa der Gärtnerplatz und die Isarauen immer wieder als mögliche Beispiele genannt.

    Dienstag, 8. September 2020

    16.05 Uhr: Deutlich weniger Passagiere in den Ferien am Münchner Flughafen

    Die Corona-Pandemie hatte auch in den Sommerferien drastische Auswirkungen auf den Betrieb am Flughafen München: Es wurden 80 Prozent weniger Passagiere als sonst gezählt. Konkret waren es diesmal 1,275 Millionen Fluggäste Auch wurde gerade einmal ein Drittel der sonst üblichen Flugbewegungen - nämlich 18.650 Starts und Landungen - abgewickelt. Berücksichtigt wurde dabei der Zeitraum zwischen dem letzten Schultag und dem letzten Ferientag. Gegen Ende der Ferien seien die Zahlen pro Tag "etwas" nach oben gegangen, sagte ein Flughafensprecher dem Bayerischen Rundfunk.

    16.01 Uhr: Aktuelle Infektionszahlen in Oberbayern

    Der Wert der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in der Stadt Rosenheim weiterhin über dem Schwellenwert von 50 und beträgt laut LGL 64,7. Nach Angaben der Stadt Rosenheim, die sich auf das Robert-Koch-Institut bezieht, wird bei diesem Wert die Tendenz als stark steigend charakterisiert (Wert gestern 52,11). In der Stadt München wird weiterhin der Warnwert von 35 mit 41,32 (gestern 39,98) überschritten. Auf dem dritten Platz bei der 7-Tage-Inzidenz findet sich der Landkreis Mühldorf am Inn mit 27,77 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Coronainfektionen insgesamt liegt in Oberbayern bei 27.554, das sind 191 Fälle mehr als gestern.

    Pro 100.000 Einwohner zählt das LGL damit 587,99 Fälle - in keinem anderen bayerischen Bezirk ist die Zahl so hoch. Die Zahl der Toten ist um eins gestiegen, auf 1.031. Bei der 7-Tage-Inzidenz liegt der Schnitt in Oberbayern bei 25,46 und ist damit der höchste im gesamten Freistaat.

    12.30 Uhr: Vorverkauf für Oberammergauer Passionsspiele startet Anfang Oktober

    Nach der coronabedingten Absage der diesjährigen Passionsspiele in Oberammergau startet am 5. Oktober der Kartenvorverkauf für die Ersatztermine in zwei Jahren. Wie die Veranstalter mitteilten, ist die Premiere für den 14. Mai 2022 geplant. Wie weit die Planungen dafür sind und wie der Fahrplan der mehrere Monate dauernden Spiele aussieht, will Spielleiter Christian Stückl Anfang Oktober bekanntgeben.

    Bei den Passionsspielen, die die letzten fünf Tage im Leben Jesu zeigen, wirken unter anderem rund 2.500 Laiendarsteller aus Oberammergau mit. Die Spiele finden an sich alle zehn Jahre statt - letztmalig wurden sie 2010 aufgeführt.

    12.10 Uhr: Kein Wintermarkt am Flughafen München

    Während in vielen Städten und Gemeinden noch überlegt wird, ob und wie es trotz Corona Christkindlmärkte geben könnte, hat die Flughafen München GmbH schon eine Entscheidung getroffen: Der traditionelle Weihnachts- und Wintermarkt auf dem überdachten Platz zwischen den beiden Terminals ist abgesagt. Erklärt wird das vor allem mit der fehlenden Planungssicherheit. Momentan lasse sich nicht sagen, wie sich die Situation bis Weihnachten entwickle, sagte ein Sprecher dem Bayerischen Rundfunk. Womöglich müsse man dann eine mit viel Aufwand geplante Veranstaltung doch noch kurzfristig streichen. Das Risiko wolle man nicht eingehen. Zum anderen ist auch von finanziellen Gründen die Rede: Wegen der Pandemie ist der Flugverkehr massiv eingebrochen. Schon im Frühjahr hat sich die FMG deshalb einen Sparkurs verordnet, und das trifft nun auch den Markt.

    11.45 Uhr: Inzidenz-Zahl in der Stadt Rosenheim laut RKI bei 64,7

    Die Stadt Rosenheim überschreitet Daten des Robert-Koch-Instititus zufolge deutlich den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von einer Woche. Diese sogenannte Inzidenzzahl liegt laut RKI am Dienstag (08.09. Stand 0:00 Uhr) bei 64,7. Laut Stadt sind 85 Prozent der gemeldeten Neuinfektionen auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Daher seien keine weiteren Beschränkungen geplant. Im öffentlichen Raum gelten in der Stadt Rosenheim seit rund zwei Wochen verschärfte Kontaktbeschränkungen, auch die maximale Teilnehmerzahl bei Privatfeiern ist reduziert. Außerdem müssen sich Reiserückkehrer in Quarantäne begeben und zwei negative Corona-Tests vorweisen, um diese verlassen zu dürfen. Das reiche erst einmal aus, so die Stadt.

    Montag, 7. September 2020

    19.26 Uhr: Realschule Odelzhausen: ein Drittel des Kollegiums unter Quarantäne

    In der Glonntal-Realschule im Landkreis Dachau musste wegen Corona der Stundenplan geändert werden. Die Schüler dürfen bis 17. September immer schon nach der vierten Stunde nach Hause gehen. Denn vergangene Woche war eine Lehrkraft positiv getestet worden. Der oder die Betroffene - das Landratsamt macht dazu keine näheren Angaben - hatte "mehrfach direkten Kontakt mit einigen anderen Lehrkräften der Schule". Einem Informationsschreiben der Schule zufolge geht es um ein Drittel des Kollegiums. Diese Lehrerinnen und Lehrer werden getestet und stehen bis 17. September unter häuslicher Quarantäne. In der Folge kommt es deshalb zu Einschränkungen beim Unterricht.

    16.34 Uhr: Querdenken-Initiative möchte in München demonstrieren

    Die Vereinigung Querdenken 089 hat für den kommenden Samstag eine Demonstration mit 5.000 Teilnehmern in München angemeldet. Die Versammlung unter dem Motto "Frieden, Freiheit und Gesundheit" solle auf dem Odeonsplatz in der Innenstadt stattfinden, teilte ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats am Montag mit. Zudem sei ein Demonstrationszug mit 500 Teilnehmern angemeldet worden.

    Ob es zu der Veranstaltung des Ablegers der Stuttgarter Querdenken-Bewegung in der geplanten Form kommen wird, ist jedoch offen. Die Stadt führe zunächst Gespräche mit dem Veranstalter, bei denen auch mehrere Örtlichkeiten besprochen würden. Auch die Frage, welche Auflagen für die Demo gelten werden, sei bislang noch unklar. Die Behörden würden jedoch die Ereignisse der Kundgebungen in Berlin am letzten Augustwochenende in die Gefahrenprognosen einfließen lassen.

    In Berlin war es zuletzt am Rande mehrerer Demonstrationen gegen die Corona-Politik zu Auseinandersetzungen von Demo-Teilnehmern und der Polizei gekommen. Dutzende Menschen hatten auch mit Gewalt versucht, in das Reichstagsgebäude zu gelangen. Das Vorgehen der Demonstranten hatte bei Politiker in ganz Deutschland für Empörung gesorgt.

    15.45 Uhr: Landkreis Eichstätt setzt mehr als 20 zusätzliche Schulbusse ein

    Der Landkreis Eichstätt setzt zum Schulbeginn (Dienstag, 8.09.20) mehr Busse ein, damit sich die Schülerinnen und Schüler auf mehr Fahrzeuge verteilen können. Mehr als 20 zusätzliche Busse sind dann für die Schülerbeförderung im Landkreis im Einsatz, teilte das Landratsamt Eichstätt mit. Diese sogenannten Verstärkerbusse fahren zeitgleich mit den regulären Bussen und sollen vor allem auf den stark belegten Routen für Entzerrung sorgen. Eine Maskenpflicht in den Bussen gilt aber trotzdem.

    Vergangene Woche hatte die Staatsregierung bei einem Schulgipfel diese Strategie beschlossen und für die kommunalen Verantwortlichen - in diesem Fall Landkreise und kreisfreie Städte - einen vollen Kostenersatz für die zusätzlichen Busse in Aussicht gestellt. Die genauen Rahmenbedingungen sind laut Landratsamt zwar noch nicht geklärt, die Busse wurden aber trotzdem bestellt. “Wir gehen zwar ein monetäres Risiko ein, da die kurzfristig angebotenen Fördervoraussetzungen in der Kürze der Zeit nicht rechtlich abschließend geklärt werden konnten, dennoch wollen wir das Gesundheitsrisiko für die Kinder minimieren”, so Landrat Alexander Anetsberger (CSU). Insgesamt geht es für den Landkreis um einen Betrag von etwa einer halben Million Euro.

    15.08 Uhr: München erlässt neues Alkoholverbot

    Nachdem der Corona-Inzidenzwert von 35 in München wieder überschritten ist, will die Stadt eine neues Alkoholverbot erlassen. Die Verwaltung will am Mittwoch eine entsprechende Allgemeinverfügung veröffentlichen, aus der dann die Details hervorgehen werden. Dann wird man auch wissen, wann genau und unter welchen Bedingungen das Verbot tatsächlich in Kraft treten soll.

    Klar ist schon jetzt, dass die Regelung nicht mehr für den öffentlichen Raum im gesamten Stadtgebiet gelten wird. Denn das hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) als unverhältnismäßig abgelehnt. In der überarbeiteten Version wird das zeitliche begrenzte Konsum- und Verkaufsverbot deshalb nur noch ausdrücklich benannte "Hotspots" betreffen.

    Welche Plätze in diese Kategorie fallen, ist noch nicht bekannt. In der Vergangenheit hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) etwa den Gärtnerplatz und die Isarauen als mögliche Beispiele genannt. Grundlage werden laut Stadt "Einsatzberichte des Polizeipräsidiums München und des Kommunalen Außendiensts sowie eine ausführliche infektiologische Bewertung" durch das Gesundheitsreferat sein: "Ziel ist es, das Infektionsgeschehen so gut wie möglich im Griff zu behalten."

    14.45 Uhr: Stadt Rosenheim überschreitet den Coronainzidenzwert

    Die Stadt Rosenheim hat den Coronainzidenzwert von 50 überschritten, das meldet das LGL. Demnach liegt Rosenheim bei der 7-Tage Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 52,11. Den zweithöchsten Wert in Oberbayern hat die Stadt München mit 39,89, gefolgt vom Landkreis München mit 24,94 und dem Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen mit 22,79. Oberbayern hat bayernweit mit 24,48 den höchsten Inzidenzwert in Bayern vor Schwaben mit 14,25. Insgesamt gibt es in Oberbayern 123 neue Coronafälle seit gestern, so das LGL.

    9.00 Uhr: Künstler-Unterstützung in Traunstein

    Die Stadt Traunstein ruft freischaffende Künstlerinnen und Künstler dazu auf, selbst produzierte Videos einzureichen. Unter dem Motto "Traunstein hoch 3" können Kulturschaffende aus den Bereichen Musik, bildende Kunst, Theater und Literatur für ihre Arbeit werben. 20 selbstständige Kunstschaffende bekommen von der Stadt 500 Euro , zu verwenden für ein Video , mit dem sie sich auf der Website der Stadt und auf dem städtischen Youtube-Kanal präsentieren können. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Künstler*innen in Traunstein wohnen und überwiegend von der Kunst leben. Das Bewerbungsformular findet sich unter traunstein.de, Bewerbungsfrist ist der 21. September 2020.

    Den Corona-Ticker Oberbayern der Vorwoche finden Sie hier!