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Guardiolas Glanz ohne Gloria Welttrainer für einen Weltverein

Ein Triple lässt sich schwer toppen - auch für einen Welttrainer wie Pep Guardiola. Mit dem Spanier stieg das Ansehen des FC Bayern international noch weiter, der Verein wurde zum Global Player, der ganz große Triumph blieb aber aus.

Stand: 09.04.2018 | Archiv

Pep Guardiola | Bild: picture-alliance/dpa

Zweimal gewann Guardiola mit dem FC Barcelona die Champions League, entprechend hoch waren die Erwartungen an den spanischen Trainer. Sportlich setzte Guardiola in seine drei Jahren Amtszeit zwar Akzente, doch der Triple-Erfolg ließ sich nicht wiederholen. Pep Guardiola verließ den Verein mit drei Deutschen Meisterschaften, aber ohne die Champions League gewonnen zu haben. In der Ära Guardiola hieß es für die Bayern dreimal hintereinander: Endstation Halbfinale.

Der erhoffte Traum vom Gewinn eines internationalen Titels blieb also aus, aber national hat Pep Gaurdiola die Münchner zur unangefochteten Nummer eins gemacht: In seiner ersten Saison sichert sich der Katalane in Rekordzeit mit den Bayern schon am 27. Spieltag den Meistertitel: Insgesamt sammeln die Bayern mit ihm fünf Titel - darunter zweimal das Double. Doch die Fans wurden trotz dieser Erfolge nicht richtig warm mit ihm. "Man wird Pep erst wirklich zu schätzen wissen, wenn er nicht mehr da ist", sagte FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge über den "großen Freund" Guardiola. Im Februar 2016 gab der Coach nach monatenlangen Spekulationen seinen Wechsel zu Manchester City bekannt. Sein Amt bei den Bayern übernahm der nächste Trainer von Welt: der Italiener Carlo Ancelotti. Doch seine Amtszeit dauert nicht lange: Nach einem blamablen 0:3 in der Champions League gegen Paris St. Germain war im September 2017 Schluss für Ancelotti. Sein Nachfolger bis zum Saisonende 2018: Triple-Trainer Jupp Heynckes.

"Es tut mir leid, ich war nicht perfekt."

Pep Guardiola


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