Zwar haben die Abgeordneten einem chaotischen Ausstieg Großbritanniens aus der EU eine symbolische Absage erteilt, das Grundproblem bestehe aber nach wie vor, so sagen Marktexperten. Weiterhin wisse niemand, welcher Vorschlag im britischen Parlament mehrheitsfähig wäre. Heute nun wird das Unterhaus über eine Verschiebung des Brexit abstimmen. Das schon ist Grund genug für die Anleger, sich zurück zu halten.
Schwache Daten aus China und von der Lufthansa belasten DAX
Dazu kommen noch unerwartet negative Zahlen aus China, wo die Industrieproduktion seit Jahresbeginn so langsam gewachsen ist wie seit 17 Jahren nicht mehr. Zudem gab es enttäuschende Zahlen von der Lufthansa. Hohe Kosten für Treibstoff, zahlreiche Flugausfälle und der Ausbau der Billigtochter Eurowings haben das Ergebnis im vergangenen Jahr belastet. Der Konzerngewinn sank im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 2,16 Milliarden Euro. Die Aktie ist um 4,3 Prozent abgestürzt und damit größter Verlierer im DAX. Der zeigt sich rund 10 Minuten nach Handelsstart 0,1 Prozent leichter mit 11.563 Punkten. Der Euro steht bei 1, 13 34 Dollar.