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Börse: Märkte in Asien uneinheitlich | BR24

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Börse: Märkte in Asien uneinheitlich

Die Verbraucherpreise in Japan steigen langsamer als erwartet. Es gibt Hoffnung im Handelsstreit zwischen den USA und China - und es wird auf sinkende Zinsen in den USA spekuliert. Das alles sorgt für ein gemischtes Bild an den Börsen in Asien.

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Japan ist weit entfernt von einer Inflationsrate um die zwei Prozent. Diese Rate betrachten derzeit noch diverse Volkswirtschaften als erstrebenswert. Offenbar ist dieser Wert aber schwer erreichbar. Die Verbraucherpreise in Japan sind im Oktober im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent gestiegen. Dies geht aus heute veröffentlichten Daten der Regierung hervor. Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg damit langsamer als erwartet. Der Index schließt Kosten für Ölprodukte mit ein – nicht aber Lebensmittelpreise.

Bank of Japan weiter unter Druck

Im Oktober hatte die Bank of Japan eine Anhebung des Mehrwertstreuersatzes von acht auf zehn Prozent beschlossen, um die Staatsverschuldung des Landes zu bremsen. Die Preisentwicklung setzt die japanische Notenbank unter Druck, mit weiteren Maßnahmen die Wirtschaft anzukurbeln, um ihr Ziel einer Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen. Diese Maßnahmen sind jedoch umstritten. Morgen will die US-Notenbank Fed über den Leitzins in den USA entscheiden. Vor diesem Hintergrund schloss der Nikkei in Tokio soeben 0,5 Prozent im Plus bei 22.974. Der Hang-Seng-Index in Hongkong und der KOSPI in Südkorea notieren jeweils leicht im Minus. Und der Euro ist knapp 1,11 Dollar wert.