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B5 Börse: Konjunktur- und Coronasorgen belasten | BR24

© BR / Philipp Kimmelzwinger

Deutsche Börse Frankfurt

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    B5 Börse: Konjunktur- und Coronasorgen belasten

    Die deutsche Industrie hat wegen der Coronakrise den größten Beschäftigungseinbruch seit Mai 2010 verbucht, zeigt die aktuelle Statistik. Die Furcht vor erneuten wirtschaftlichen Einbußen wegen steigender Fallzahlen hat den Start des DAX belastet.

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    Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist wegen der Corona-Pandemie so kräftig gesunken wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Ende August waren gut 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes tätig, gut drei Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Morgen mit. Und die Furcht, dass die Konjunktur hierzulande, in Europa und weltweit erneut einen Dämpfer bekommen könnte, durch die jetzt wieder stark steigenden Infektionszahlen und möglicherweise drohenden Lockdowns hat die Stimmung an den Aktienmärkten eingetrübt.

    DAX startet mit deutlichen Verlusten

    Nach schwachen Vorgaben aus New York und Tokio hat der DAX den Handelstag mit tiefroten Zahlen begonnen. Rund 10 Minuten danach verliert er 1,7 Prozent auf 12,807 Punkte. Keine einzige Aktie verbucht Gewinne. Zu den größten Verlierern gehören konjunkturabhängigen Aktien wie die Autowerte. Volkswagen ist Schlusslicht im DAX mit minus 2,9 Prozent gefolgt von BWM mit minus 2,7 Prozent und Daimler mit minus 2,5 Prozent. Der Euro steht bei 1, 17 40 Dollar.