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Tempo 30 statt Fahrverbot? Test in Berlin | BR24

© Tempo 30 in Berlin

pa/dpa

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    Tempo 30 statt Fahrverbot? Test in Berlin

    In vielen deutschen Städten herrscht dicke Luft. Zu viel Verkehr, zu viele Stickoxide. Es drohen Fahrverbote. In Berlin wird jetzt getestet, ob sich durch Tempo 30 die Luftverschmutzung reduzieren lässt.

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    Berlin treibt die Idee voran, auf einigen Hauptstraßen womöglich Tempo 30 einzuführen. Ab November wird an fünf Straßen, in denen die Luft stark belastet ist, der Verkehr genau gemessen. Wie viele Fahrzeuge sind unterwegs? Wie oft wird gestoppt und wieder losgefahren? Kann eine Umprogrammierung der Ampeln für Abhilfe sorgen?

    Am Ende könne man schauen, ob sich Tempo 30 für diese Straßen eigne, um den Verkehr besser fließen zu lassen und so die Luft zu verbessern, sagte ein Senatssprecher. Dann könnte an diesen Straßen testweise Tempo 30 eingeführt werden. Die FDP im Abgeordnetenhaus äußerte Zweifel an der Wirksamkeit. Die Pläne spiegelten den Wahnsinn der "ideologischen Verkehrsfantasien" von Rot-Rot-Grün wider.

    Paris tritt auf die Bremse

    Die Verwaltung der französischen Hauptstadt macht ebenfalls ernst bei der Luftverschmutzung. Paris will bis 2030 alle herkömmlichen Autos aus der Stadt verbannen. Laut dem neuen Luftschutzplan sollen bereits ab 2024 keine Dieselfahrzeuge mehr fahren, ab 2030 sollen die Benziner folgen. Ziel sei, Paris "mittel- und langfristig zu einer CO2-neutralen Stadt zu machen", erklärte die Stadtverwaltung. Damit will Paris Vorgaben der französischen Regierung deutlich früher umsetzen als geplant.