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Wie über eine Tonne Papier gegen den Pflegenotstand helfen soll | BR24

© dpa-Bildfunk / Oliver Berg

Symbolbild: Altenpflege

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    Wie über eine Tonne Papier gegen den Pflegenotstand helfen soll

    "Stoppt den Pflegenotstand", so heißt ein Volksbegehren, das unter anderem von Ärzten, Pflegern und Politikern auf den Weg gebracht wurde. 40.000 Unterschriften möchten sie sammeln – heute wollen sie aus Augsburg ein großes Paket losschicken.

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    Zahlen spielen bei Volksbegehren wie diesem eine große Rolle: 25.000 Unterschriften sind notwendig für den angestrebten Volksentscheid, 40.000 wollen die Macher zur Sicherheit aber sammeln. Und: Heute wollen sie dafür 1,5 Tonnen Papier aus Augsburg für alle potentiellen Unterstützer verschicken – damit werben sie in einer Pressemitteilung. Das Paket soll nicht nur die Unterschriftenlisten enthalten, sondern auch Flyer und Plakate.

    Die wahrscheinlich wichtigste Zahl aus Sicht der Initiatoren des Begehrens: In Bayern fehlen laut Gewerkschaft verdi 12.000 Pflegestellen.

    Mehr Personal für die Patienten?

    Deshalb fordern sie mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern. Konkret wünschen sie sich beispielsweise "eine Personalausstattung, die sich nicht an ökonomischen Kennzahlen, sondern am Bedarf der PatientInnen bemisst."

    Ab Anfang nächster Woche können sich interessierte Bürger dann in die Listen eintragen, zum Beispiel bei Geschäftsstellen der Gewerkschaft Verdi, in den Abgeordnetenbüros von Bayern-SPD und Linken oder bei Betriebsräten in den Krankenhäusern.