Eine Maschine der Flugbereitschaft startet zu einem Beobachtungsflug wegen Waldbrandgefahr (Symbolbild).
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Waldbrandgefahr: Beobachtungsflüge in Nordschwaben

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Waldbrandgefahr: Beobachtungsflüge in Nordschwaben

Im Norden Schwabens hat es seit Wochen nicht mehr oder nur ganz wenig geregnet. Selbst die Waldböden sind mittlerweile sehr trocken. Deshalb hat die Regierung von Schwaben Beobachtungsflüge angeordnet - um Brände frühzeitig zu entdecken.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Schwaben am .

Im nördlichen Schwaben ist die Waldbrandgefahr heute zum Teil auf Stufe 4 gestiegen. Insgesamt gibt es fünf Stufen. Stufe 4 bedeutet "hohe Gefahr" für die Entstehung und Ausbreitung von Waldbränden. Laut dem Deutschen Wetterdienst, kurz DWD, gilt dies für Harburg, Donauwörth, Dillingen und Günzburg. In Augsburg gilt die Stufe 3. Auch für Memmingen, Kaufbeuren-Oberbeuren, Kempten, Oy-Mittelberg-Petersthal und Oberstorf gilt Stufe 3. Beobachtungsflüge wird es laut der Regierung von Schwaben allerdings nur in Nordbayern geben.

Die Suche nach Brandherden aus der Luft

Geflogen wird während der wärmsten Nachmittagsstunden über bewaldeten Flächen im Bereich der Landkreise Donau-Ries, Dillingen an der Donau, Augsburg und Aichach-Friedberg. Speziell ausgebildete Luftbeobachter und Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern und der Regierung von Schwaben halten dabei über den Wäldern nach Brandherden Ausschau.

Höhere Vorsichtsmaßen bei Gefahrenstufe 4

Bei Waldbrandstufe 4 sind die zuständigen Behörden und Feuerwehren besonders wachsam und treffen zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, um Brände zu verhindern und im Falle eines Ausbruchs schnell zu reagieren. Solange die Stufe 4 gilt, sollte jeder besonders vorsichtig im Umgang mit Feuer sein und die geltenden Vorschriften und Verbote unbedingt berücksichtigen. 

Erfolgreiche Waldbrand-Vorbeugung

Bei der vorbeugenden Waldbrandbeobachtung aus der Luft konnten in den letzten Jahren laut der Regierung von Schwaben einige Waldbrände frühzeitig entdeckt und schnell gelöscht werden. Dabei wurden auch Brandstellen, die schon gelöscht waren, weiter überwacht um zu verhindern, dass sich Glutnester neu entzünden.

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