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Keltische Goldmünzen. Der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts wurde 1999 bei Manching gefunden. Nun wurde der Goldschatz von Einbrechern gestohlen.
Bildrechte: Archäologische Staatssammlung

Manching

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Tagesgespräch: Warum tut Kunstraub so weh?

Tagesgespräch: Warum tut Kunstraub so weh?

Diebe haben aus einem Museum in Manching einen wertvollen Goldschatz gestohlen. Der materielle, aber vor allem der ideelle Schaden ist immens. Wie sehr bewegen Sie Taten wie diese? Diskutieren Sie mit! Die Nummer ins Tagesgespräch: 0800/ 94 95 95 5.

Hunderte keltische Goldmünzen aus der Zeit um 100 v. Chr. sind weg. Nur wenige Minuten sollen die bisher unbekannten Täter gebraucht haben, um in der Nacht auf Mittwoch in das Kelten-Römer-Museum in Manching einzubrechen und den Schatz mitzunehmen. Die Ermittler vermuten, dass auch die Sabotage am Telefonnetz, die einen Ausfall von Telefon, Internet und auch der Alarmanlage des Museums zur Folge hatte, mit dem Einbruch zusammenhängt.

Wie sehr bewegen Sie diese Straftaten? 

Der reine Materialwert der gestohlenen Goldmünzen liegt aktuell bei etwa 250.000 Euro, der Handelswert bei 1,6 Millionen Euro. Der 1999 gefundene Goldschatz war das Herzstück des Museums. Er sei in seiner Form einmalig und sowohl für Historiker als auch Numismatiker, also Münzsachverständige, von größter Bedeutung, erklärt Prof. Rupert Gebhard. Er ist der Leiter der Archäologischen Staatssammlung, zu der auch das Kelten-Römer-Museum in Manching gehört.

Ähnliche Einbrüche wie jetzt in Manching hatte es vor einigen Jahren im Bode-Museum in Berlin und im Grüne Gewölbe in Dresden gegeben.

Das Tagesgespräch fragt angesichts dieser und anderer Fälle: Warum tut es weh, wenn Kunstgegenstände gestohlen werden? Wie sehr bewegen Sie diese Straftaten? Welche materiellen und ideellen Werte gehen verloren?

Diskutieren Sie mit! 

Zu Gast bei Moderator Till Nassif im Tagesgespräch ist Prof. Rupert Gebhard, der Leiter der Archäologischen Staatssammlung.

Außerdem kommt Guido Limmer zu Wort. Er ist Vizepräsident des Landeskriminalamtes, das nun die Ermittlungen zum Diebstahl der Goldmünzen aufgenommen hat.

Bildrechte: Archäologische Staatssammlung

Diese keltischen Goldmünzen wurden 1999 bei Manching gefunden. Nun wurde der Schatz gestohlen.

Wie ist Ihre Meinung?

Rufen Sie an und diskutieren Sie mit im Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD alpha! Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 / 94 95 95 5 sind wir immer werktags ab 11 Uhr für Sie erreichbar.

Sie können uns auch über WhatsApp und Telegram einen Kommentar schicken, den wir dann gegebenenfalls in der Sendung zitieren. Die Nummer dafür ist die 0151 / 7 220 220 7.

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