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Blutspende (Archivbild).

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    Corona-Ticker Oberbayern: Blutspenden vor und nach Impfungen

    Blutspenden sind sowohl direkt vor als auch direkt nach Corona-Impfungen möglich. Darauf weist der Blutspendedienst des BRK hin. Und die Seenschifffahrt hofft auf Gleichstellung mit der Außengastronomie. Das Wichtige im Corona-Ticker für Oberbayern.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

    • München: Anti-Corona-Autokorso mit 65 Teilnehmern (8.5., 17.25 Uhr)
    • München: Verschiebung von Impfterminen nur in "absoluten Ausnahmefällen" (7.5., 17:50 Uhr)
    • Erste Sehenswürdigkeiten ab Montag wieder geöffnet (7.5., 16:45 Uhr)
    • Oberbayerns Inzidenz nähert sich der 100-Grenze (7.5., 15:15 Uhr)
    • Leinen los für Seenschifffart? Gilt sie als Außengastronomie? (7.5., 14.30 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    13.25 Uhr: Trotz Corona-Auflagen: Mehrere große Menschenansammlungen in München

    Das schöne Wetter am gestrigen Samstag führte zu mehreren größeren Menschenansammlungen im Münchner Stadtgebiet, die ein Eingreifen der Polizei nötig machten. Das gab das Polizeipräsidium bekannt. Gegen 16:35 Uhr trafen die Beamten demnach rund 300 Personen im Bereich des Viktualienmarkts an. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden sie auf die geltenden Corona-Regeln hingewiesen, woraufhin sich die Menschen entfernten. Auch am Gärtnerplatz trafen sich am frühen Abend rund 200 Menschen. Sie wurden aufgefordert, den Platz zu verlassen, der danach von der Polizei abgesperrt wurde. Gegen 20 Uhr traf die Polizei mehrere Hundert Personen vor der Kunstakademie in der Akademiestraße an, die ebenfalls die vorgeschriebenen Mindestabstände zueinander nicht einhielten. Auch sie wurden von den Beamten angesprochen und verließen daraufhin die Örtlichkeit.

    8.45 Uhr: Blutspende auch direkt vor und nach Covid-19-Impfung möglich

    Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes weist darauf hin, dass eine Blutspende sowohl vor als auch nach einer Impfung gegen SARS-CoV-2 problemlos möglich ist. Bei allen derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoffen sei nach einer Impfung laut Paul-Ehrlich-Institut keine Wartezeit bis zur nächsten Blutspende nötig. Der Blutspendedienst des BRK empfiehlt allerdings rein vorsorglich, einen Tag bis zur Blutspende zu warten.

    Auch bezüglich eines einzuhaltenden Mindestabstands von einer Blutspende bis zu einer Corona-Impfung gebe es keine Vorschriften. Wer sich nach der Blutspende fit fühle, könne im Anschluss einen Impftermin wahrnehmen, so der Blutspendedienst des BRK.

    Sonntag, 9. Mai

    17.25 Uhr: Anti-Corona-Autokorso mit 65 Teilnehmern in München

    Am seit einigen Monaten jeden Samstag stattfindenden Autokorso gegen die aktuelle Corona-Politik haben sich am Samstag zwischen 14 und 16 Uhr insgesamt 65 Menschen mit 42 Fahrzeugen beteiligt. Zu Zwischenfällen oder Verstößen gegen Versammlungsauflagen sei es nicht gekommen, so ein Polizeisprecher auf BR-Anfrage. Angemeldet hatte der Veranstalter im Vorfeld 300 Teilnehmer mit 150 Fahrzeugen. Während des Autokorsos sei es zwar immer wieder zu kleineren Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt gekommen, ansonsten sei die Veranstaltung jedoch reibungslos verlaufen, so der Polizeisprecher.

    Samstag, 8. Mai

    17:50 Uhr: Verschiebung von Impfterminen nur "in absoluten Ausnahmefällen"

    Auch in München wollen immer mehr Patienten die zweite Corona-Impfung mit AstraZeneca vorziehen - etwa aus beruflichen Gründen oder wegen eines geplanten Urlaubs. Das Gesundheitsreferat stellt deshalb jetzt klar, dass vereinbarte Termine im Impfzentrum Riem "nur in absoluten Ausnahmefällen" verschoben werden. "Wir halten es aufgrund der Informationen vom Robert Koch-Institut und der aktuellen Studienlage für geboten, den Abstand von neun Wochen zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis nicht zu unterschreiten, um die Effektivität der Impfung nicht zu beeinträchtigen", betont Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek. Es sei zudem "angesichts von bis zu 7.000 Impfungen täglich allein im Impfzentrum München eine logistische Herausforderung, händisch Terminverschiebungen vorzunehmen". Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte gestern nach der Konferenz der Gesundheitsminister erklärt: "Je länger der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung, desto höher die nachgewiesene Wirkung."

    16:45 Uhr: Erste Sehenswürdigkeiten ab Montag wieder geöffnet

    Dank stabiler Inzidenz unter 100: Das Casino auf der Roseninsel in Feldafing sowie das Schloss Linderhof im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind ab Montag wieder fürs Publikum geöffnet. Allerdings ist der Besuch nur mit Führung möglich. Zudem muss man sich seinen Besuchstermin über ein Online-Portal der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen unter Angabe der Kontaktdaten reservieren. FFP2-Masken und Mindestabstand sind aber Pflicht.

    15:00 Uhr: Oberbayerns Inzidenz nähert sich der 100-Grenze

    Im Bezirk Oberbayern haben laut LGL (Stand 8 Uhr) aktuell zwölf Bezirke und Landkreise einen Inzidenzwert unter 100. Den niedrigsten Wert weist der Landkreis Starnberg auf (67,32) gefolgt vom Landkreis Landsberg am Lech (67,33). Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat laut LGL der Landkreis Altötting mit 173,07. Insgesamt weist der Regierungsbezirk laut LGL einen Inzidenzwert von 102,34 auf. Damit liegt Oberbayern unter dem gesamtbayerischen Schnitt von 123,42. Seit dem Vortag hat es nach Angaben des LGL 734 Neuinfektionen in Oberbayern gegeben und 12 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

    14.30 Uhr: Leinen los für Seenschifffahrt?

    Die bayerische Seenschifffahrt will am Montag am Ammersee und am Starnberger See in die Sommersaison starten. Wenn die Außengastronomie in Gebieten unter einer Inzidenz von 100 öffnen dürfe, gelte auch für die Schifffahrt Leinen los, sagte Geschäftsführer Michael Grießer. Die offizielle Bestätigung des Landratsamtes steht aber noch aus.

    8.45 Uhr: Verkehrsverein Rottach-Egern kritisiert "Durcheinander" bei Öffnungsperspektiven für Gastronomie und Tourismus

    Der Verkehrsverein Rottach-Egern, der viele Vermieterinnen und Gastronomen am Tegernsee vertritt, kritisiert die angekündigten Öffnungsaussichten im touristischen Bereich scharf. Die inzidenzabhängige Öffnung, die von der Politik in Aussicht gestellt wurde, sei kaum planbar bzw. mittel- oder langfristig nicht umzusetzen, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. „Praxisnah“ sei das wirklich nicht, so der Tenor der Vorstandschaft. Viel zu viele Fragen seien ungeklärt, bei Vermietern wie Gastronomen herrsche eine enorme Unsicherheit, was wann erlaubt sei oder nicht. Wo beispielsweise sollen Gäste bei Schlechtwetter verköstigt werden, wenn nur die Außengastronomie erlaubt ist? Was gilt für Familien, bei denen die Eltern schon geimpft sind und sie deswegen Erleichterungen haben, die Kinder aber noch nicht geimpft sind? Was passiert mit Gästen in Ferienwohnungen, wenn während des Aufenthalts die Inzidenz wieder steigt und den Grenzwert überschreitet? Die Vermieter und Gastronominnen vermissen einen nachvollziehbaren Plan und fordern eine inzidenzunabhängige Öffnung aller touristischen Betriebe.

    Freitag, 7. Mai

    17.40 Uhr: Nach Gemeinderatssitzung in Gmund ein Drittel der Anwesenden positiv auf Corona getestet

    Eine Gemeinderatssitzung in Gmund am Tegernsee hat für ein neues Cluster im Landkreis Miesbach gesorgt. Wie das Landratsamt Miesbach mitteilt, ist bereits ein Drittel der Anwesenden im Nachhinein positiv auf Corona getestet worden - und zwar 8 von 24 Anwesenden. Auch die Familie eines Teilnehmers sei bereits positiv getestet worden - und das Landratsamt rechnet mit weiteren Folgeinfektionen. An der Sitzung hätten offenbar eine oder mehrere asymptomatische infizierte Personen teilgenommen. Wahrscheinlich sei die britische Mutation hier verantwortlich für die Häufung der Fälle. Wer an der Sitzung teilgenommen hat und nicht kontinuierlich eine FFP2 Maske trug, muss nun 14 Tage in Quarantäne – egal ob Zuhörer, Gemeinderat oder Mitarbeiter der Verwaltung. Da die Besucher weit weg von den Gemeinderäten saßen und wohl durchgehend eine Maske getragen haben, scheine ein Infektion unwahrscheinlich, so das Landratsamt.

    12.24 Uhr: Landkreis München: Sonderimpfung "von Muttertag bis Vatertag"

    "Von Muttertag bis Vatertag" bietet der Landkreis München eine Sonderaktion für Impfwillige der Priorisierungsgruppe 2 an. Das soll dazu beitragen, dass man "die Impfungen innerhalb dieser Gruppe möglichst zeitnah abschließen" kann, wie es in einer Mitteilung des Landratsamtes heißt. Der Landkreis hat Impfzentren in Haar, Oberhaching, Planegg und Unterschleißheim. Unterdessen haben auch die Impfungen der Priorisierungsgruppe 3 bereits begonnen, an denen auch die Hausärzte ganz wesentlich beteiligt sind.

    Wer bei einem Hausarzt einen Termin bekommen hat, sollte die Registrierung in BayIMCO umgehend löschen, bittet die Kreisbehörde: "Nur so ist sichergestellt, dass alle impfberechtigten Personen möglichst schnell eine Einladung zur Terminvereinbarung erhalten."

    11.53 Uhr: Landkreis Altötting: Sonderimpfaktion am Sonntag

    Weil dem Impfzentrum des Landkreises Altötting erneut 900 Impfdosen AstraZeneca zugeteilt wurden, werden diese am Sonntag, 09.05.2021 in einer erneuten Sonderimpfaktion allen impfberechtigten Bürgerinnen und Bürgern über 18 Jahren angeboten. An diesem Tag wird ausschließlich AstraZeneca verimpft, andere Impfstoffe stehen nicht zur Verfügung. Alle Impfwilligen müssen dafür auf www.impfzentren.bayern registriert sein und zusätzlich den Kalender des Landratsamtes nutzen. Dieser ist ab morgen früh freigeschaltet.

    10.50 Uhr: München: Lockerungen ab Dienstag werden greifbar

    Auch in der bayerischen Landeshauptstadt könnte es bald noch zusätzliche Lockerungen geben: Die Corona-Inzidenz liegt heute den zweiten Tag in Folge unter 100. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 98,3 (gestern: 99). Sollte das in den nächsten drei Tagen auch so bleiben, könnten ab Dienstag Erleichterungen greifen. Dazu gehören mögliche Öffnungen von Biergärten und Gastro-Außenflächen, die Rückkehr zum Wechsel- oder auch Präsenzunterricht in den Schulen sowie die Öffnung der Läden auch ohne Terminvereinbarung.

    Donnerstag, 6. Mai

    16.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter

    Der Corona-Inzidenzwert sinkt in Oberbayern weiter. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit erreicht er jetzt einen Wert von 111,19 (Stand 8 Uhr, 5.5.). Am Freitag lag der Wert noch bei 137,75. Damit liegt die Inzidenz in Oberbayern unterhalb aller anderen bayerischen Bezirke und auch unterhalb des bayerischen Durchschnitts (131,75). Insgesamt sind in Oberbayern seit gestern 734 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. 5 Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten ist in Oberbayern inzwischen auf 211.602 gestiegen. Vier Landkreise liegen beim 7-Tage-Inzidenzwert laut LGL in Oberbayern unter 100: Garmisch-Partenkirchen (85), Starnberg (93), Landsberg am Lech (74) und der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (86).

    14.40 Uhr: Offener Brief: Genügend Biontech/Moderna auch für Hausarztpraxen

    In einem offenen Brief an Ministerpräsident Söder, Bundesgesundheitsminister Spahn und Gesundheitsminister Holetschek, hat Anton Böhm vom Hausarztzentrum Ingolstadt sich zu Wort gemeldet. Sein Ziel: Hausärzte sollen künftig mehr Impfstoff von Biontech/Pfizer oder Moderna erhalten. Schon jetzt lasse sich nur etwa jeder zehnte Patient im Alter von über 60 Jahren mit Astrazenca impfen. Dabei sei der Astrazeneca-Impfstoff gerade für Ältere besser verträglich. Weil diese ihn aber ablehnen würden die Jüngeren "gezwungen" in Sonderimpfaktionen den von Älteren abgelehnten AstraZeneca Impfstoff zu akzeptieren. Um dies zu ändern, müssten künftig auch Hausärzte und Hausärztinnen mit genügend mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer oder Moderna versorgt werden.

    13.33 Uhr: Corona-Impfung: Pilotaktion bei Audi in Ingolstadt

    Mit 1.000 Impfdosen Astrazeneca starten das Impfzentrum Ingolstadt und Audi einen Modellversuch für betriebliche Impfungen. Das melden die Stadt und das Unternehmen. Der Modellversuch soll die im Freistaat vorgesehene großflächige Einbindung von Betrieben ab Juni vorbereiten und eine Erprobung der Abläufe ermöglichen. Die Impfung erster Audi-Mitarbeiter erfolgt in der kommenden Woche im Rahmen der vorgesehenen Priorisierung. Die betroffenen Audianer werden persönlich per Brief benachrichtigt, meldet das Intranet von Audi. Wie das Impfzentrum Ingolstadt mitteilt, terminiert die bayernweite Impfsoftware für die kommende Woche neben der aktuellen Priorisierungsgruppe 2 bereits erste Impftermine innerhalb der Priorisierungsgruppe 3.

    Die Impfung von Mitarbeitern in Ingolstädter Betrieben soll nach Impfzentrum und Hausärzten die dritte wichtige Säule der Impfkampagne werden, betont Thomas Buchhold, Verwaltungsleiter des Ingolstädter Impfzentrums: "Bevor die betrieblichen Impfungen im Juni beginnen, wollen wir bestmöglich vorbereitet sein. Wir freuen uns daher, ein Sonderkontingent Astrazeneca, außerhalb der regulären Impfstoffzuteilung, hierfür einsetzen zu können. Damit werden am Ende des Modellversuchs auch 1.000 weitere Menschen geimpft sein - das ist positiv für unsere lokale Impfkampagne in Ingolstadt“.

    Auch Andreas Haller, Leiter Audi Gesundheitsschutz, begrüßt den Modellversuch: "Wir freuen uns sehr, Menschen in unserem Betrieb, die aufgrund von Vorerkrankungen besonders schutzbedürftig sind, schon jetzt ein Impfangebot machen zu können".

    11.10 Uhr: Testzentrum an der Ilmtalklinik in Pfaffenhofen auch an den Feiertagen geöffnet

    Das Testzentrum an der Ilmtalklinik hat auch an den kommenden Feiertagen (Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und Fronleichnam) von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Für alle Bürgerinnen und Bürger besteht damit auch an diesen Tagen uneingeschränkt die Möglichkeit für einen PCR-Test.

    6:40 Uhr: Indische Virusmutante im Landkreis Landsberg aufgetaucht

    Im Landkreis Landsberg am Lech wurde erstmals die Indische Virusmutation B.1.617 nachgewiesen. Schnelltest und PCR – Test bei einer symptomatischen Person waren positiv. Anschließend wurde die Indische Virusmutation auch laborbestätigt. Es wurden sehr schnell insgesamt 15 enge Kontaktpersonen (ehem. KP1) ermittelt, sofort in Quarantäne versetzt und getestet. Zunächst waren alle Ergebnisse negativ, im Laufe der Quarantäne ergaben sich sechs weitere positive Ergebnisse, Laborbestätigungen auf die indische Variante stehen noch aus.

    Keine der bisher betroffenen Personen (insgesamt sieben mit pos. Test) hatte einen Wohnsitz im Landkreis Landsberg am Lech. Alle diese Personen befinden sich in ihren Heimatlandkreisen/Städten in Quarantäne, die dortigen Behörden wurden vom Gesundheitsamt Landsberg informiert.

    Mittwoch, 5. Mai 2021

    15:30 Uhr: Waldkraiburg - Sonderimpfaktion für Firmen

    Der Landkreis Mühldorf am Inn möchte nach den Impfaktionen in Haag und Waldkraiburg sein Angebot auf die im Landkreis ansässigen Unternehmen ausweiten. Bereits für das kommende Wochenende vom 07.05.2021 bis zum 09.05.2021 ist eine Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff Astrazeneca am Eisstadion Waldkraiburg geplant. Dieses Angebot richtet sich an alle Personen, die über 60 Jahre alt sind und im Landkreis Mühldorf arbeiten. Interessierte jüngere Menschen können sich aber auch dafür anmelden.

    Alle Personen, die sich im Rahmen der Sonderimpfaktion mit Astrazeneca impfen lassen wollen, müssen sich vorher im Impfportal des Freistaates Bayerns (www.impfzentren.bayern) registrieren und dort als Adresse ihren Arbeitsort angeben. Zudem müssen am Tag der Impfung der Personalausweis, der Impfpass und eine Arbeitgeberbescheinigung des im Landkreis Mühldorf ansässigen Unternehmens mitgeführt werden. Das Impfzentrum Waldkraiburg (in der Eissporthalle) hat am Freitag von 12-19 Uhr geöffnet, am Samstag und Sonntag von 9 bis 19 Uhr.

    08.45 Uhr: 7-Tage-Inzidenz - die neuen Zahlen des RKI

    Der Corona-Inzidenzwert sinkt auch laut Robert-Koch-Institut (RKI) in Oberbayern weiter. So liegen nur noch drei Landkreise über 200: Traunstein (222,2), Altötting (205,4) und Mühldorf (202,8). Unter 100 liegen folgende Landkreise: Starnberg (60,0), Landsberg am Lech (66,5), Garmisch-Partenkirchen (93,3), Rosenheim (98,3) und Neuburg-Schrobenhausen (98,7). Die Landeshauptstadt München weist aktuell 112,4 auf, Ingolstadt 165,5 und die Stadt Rosenheim 143,2. Die 7-Tage-Inzidenzzahlen des RKI sind maßgebend für die Stufen bei den Corona-Maßnahmen.

    Dienstag, 4. Mai 2021

    17.15 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter

    Der Corona-Inzidenzwert sinkt in Oberbayern weiter. Laut LGL erreicht er jetzt einen Wert von 131,57 (Stand 8 Uhr, 3.5.). Am Freitag lag der Wert noch bei 137,75. Damit liegt die Inzidenz in Oberbayern unterhalb aller anderen bayerischen Bezirke und auch unterhalb des bayerischen Durchschnitts (145,84). Insgesamt sind in Oberbayern seit gestern 528 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Zwei Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten ist in Oberbayern inzwischen auf 210.575 gestiegen. Vier Landkreise liegen beim 7-Tage-Inzidenzwert laut LGL in Oberbayern unter 100: der Landkreis Garmisch-Partenkirchen (99,52), der Landkreis Rosenheim (96,43), der Landkreis Starnberg (65,85) und der Landsberg am Lech (64,01).

    14.10 Uhr: Weilheimer Krankenhaus veranstaltet Dienstag Nacht-Impfaktion für alle über 60 Jahre

    Das Medizinische Versorgungszentrum in Weilheim veranstaltet am Dienstag eine sogenannte Nacht-Impfaktion. Start der Aktion ist um 16 Uhr. Sie soll so lange dauern, bis der Impfstoff aufgebraucht wurde. Die Veranstalter rechnen mit etwa 50 Impfungen in der Stunde. Vorbeikommen kann jeder, der älter als 60 ist und sich mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen Corona impfen lassen möchte. Interessierte können sich vorher online mit ihren Daten registrieren. Termine werden allerdings nicht vergeben. Die Leute werden in der Reihenfolge geimpft, in der sie erscheinen. Personen, die erst nach 22 Uhr geimpft werden, sind dann von der geltenden Ausgangssperre befreit. Die Impfaktion findet nicht direkt im Krankenhaus statt, sondern in einem Nebengebäude. Die Veranstalter bitten darum, nicht vor 16 Uhr zu erscheinen und den Krankenhausbetrieb nicht zu stören.

    Montag, 3. Mai 2021

    Den Corona-Ticker Oberbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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