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Maskenpflicht am Viktualienmarkt in München

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    Corona-Ticker Oberbayern: Landkreis Altötting wieder über 200

    Der Landkreis Altötting hat wieder einen Inzidenwert von über 200. Die 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter. Die Corona-Notbremse im Landkreis Starnberg wird wieder gelöst. Die Entwicklungen der Woche im Corona-Ticker Oberbayern.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Den aktuellen BR24-Corona-News-Ticker aus Oberbayern finden Sie hier.

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

    • Landkreis Altötting wieder über der Marke von 200 (2.5., 14.30)
    • Weiterhin bayernweit die niedrigste Inzidenz (1.5., 14.15 Uhr)
    • Impfzentrum München kann Kapazität nicht ausschöpfen (30.4., 18.47 Uhr)
    • 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter (30.4., 14.43 Uhr)
    • Landkreis Eichstätt: Zweitimpftermine mit Astrazeneca bleiben bestehen (30.4., 14.30 Uhr)
    • Notbremse im Landkreis Starnberg wird gelöst (30.4., 14.09 Uhr)
    • Jagd während der nächtlichen Ausgangssperre erlaubt (30.4., 12.30 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Sonntag, 2. Mai 2021

    14.30 Uhr: Landkreis Altötting wieder über der Marke von 200

    Oberbayern hat weiterhin bayernweit den niedrigsten Inzidenzwert. Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner ist seit gestern leicht von 134 auf heute 133 gesunken. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit (LGL) hervor. Den höchsten Wert in Oberbayern haben die Landkreise Traunstein (224), Mühldorf (206) und Altötting (206). Der Landkreis Altötting ist damit seit heute wieder über der Marke von 200. Unter der Marke von 100 liegen die Landkreise Landsberg (64) und Starnberg (60). Die Stadt München hat einen Inzidenzwert von 126. Insgesamt gibt es in Oberbayern in Zusammenhang mit dem Coronavirus seit gestern 782 Neuinfektionen und drei Todesfälle.

    Samstag, 1. Mai 2021

    14.15 Uhr: Weiterhin bayernweit die niedrigste Inzidenz

    Oberbayern hat weiterhin bayernweit den niedrigsten Inzidenzwert. Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner ist seit gestern leicht von 137 auf heute 134 gesunken. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit (LGL) hervor. Den höchsten Wert in Oberbayern haben nach wie vor die Landkreise Traunstein (221) und Mühldorf (220). Unter der Marke von 100 liegen die Landkreise Landsberg (62) und Starnberg (65). Die Stadt München hat einen Inzidenzwert von 123.

    Freitag, 30. April 2021

    18.47 Uhr: Impfzentrum München kann Kapazität nicht ausschöpfen

    Das Impfzentrum München schöpft derzeit seine Kapazität nicht aus. Wie das Referat für Gesundheit und Umwelt dem BR auf Anfrage mitteilte, könnten in Riem täglich bis zu 7.000 Impfdosen verabreicht werden, gestern waren es aber nur 4.820. Grund sei fehlender Impfstoff. Niedergelassene Ärzte haben gestern in der Landeshauptstadt 12.459 Menschen geimpft. Die Zahl der Dosen, die im Impfzentrum täglich weggeworfen werde, bewege sich im einstelligen Bereich, so das Gesundheitsreferat. Als mögliche Ursachen für eine Entsorgung nannte die Behörde Qualitätsmängel, Bruch oder Handhabungsfehler.

    14.43 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter

    Der Inzidenzwert in ganz Oberbayern sinkt weiter. Laut LGL erreicht er jetzt einen Wert von 137,75 (Stand 8 Uhr, 30.4.), gestern lag der Wert noch bei 142,59. Damit liegt die Inzidenz in Oberbayern unterhalb aller anderen bayerischen Bezirke und unterhalb des bayerischen Durchschnitts (155,86). Insgesamt hat es nach Angaben des LGL 1.029 Neuerkrankungen in Oberbayern seit dem Vortag gegeben, elf Menschen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

    Den höchsten Inzidenzwert hat weiterhin der Landkreis Mühldorf am Inn (247,69), gefolgt vom Landkreis Traunstein (218,25). Zwei Landkreise liegen beim 7-Tage-Inzidenzwert laut LGL in Oberbayern unter 100: der Landkreis Starnberg (76,83) und der Landkreis Landsberg am Lech (67,33).

    14.30 Uhr: Landkreis Eichstätt: Zweitimpftermine mit Astrazeneca bleiben bestehen

    Derzeit stehen im Landkreis Eichstätt die ersten Zweitimpftermine für Bürgerinnen und Bürger an, die Ihre Erstimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca erhalten haben. Wie das Landratsamt mitteilt, wurden zunächst Zweitimpftermine mit Astrazeneca für neun Wochen nach der Erstimpfung vergeben. Inzwischen rate die Ständige Impfkommission dazu, die Zweitimpfung nach zwölf Wochen zu machen.

    Aus medizinischer Sicht, so der Ärztliche Leiter der Impfzentren im Landkreis Eichstätt, Dr. Sigurd Eisenkeil, ist eine Zweitimpfung bereits nach neun Wochen unbedenklich. Die Bürger, deren Zweittermin nach neun Wochen angesetzt wurde, sollen diesen auch wahrnehmen. Eine Verschiebung nach hinten wird laut Landratsamt durch die Impfzentren nicht vorgenommen.

    Alle über 60-Jährigen erhalten, wie von der Ständigen Impfkommission auch empfohlen, bei der Zweitimpfung den Impfstoff von Astrazeneca. Für Zweitimpfungstermine bei Bürgerinnen und Bürgern unter 60 Jahren wird ein sogenannter mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna bereitgehalten. Im Gespräch mit dem Impfarzt vor Ort besteht nach individueller Risikoeinschätzung aber die Möglichkeit, bei der Zweitimpfung auch den Impfstoff von Astrazeneca zu erhalten, teilt das Landratsamt weiter mit. Dies werde jeweils personenbezogen in den Impfzentren beim Zweitimpftermin entschieden. Im Vorfeld müsse somit nichts veranlasst werden.

    14.09 Uhr: Notbremse im Landkreis Starnberg wird gelöst

    Im Landkreis Starnberg liegt die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 100. Wie das Landratsamt mitteilt, gelten damit ab Sonntag, 2. Mai, neue Regelungen. Treffen mit fünf Personen aus zwei Haushalten sind wieder möglich, und die nächtliche Ausgangssperre entfällt. Beim Einkaufen und dem Besuch des Friseurs ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses nicht erforderlich. Was die Schulen und Kindertageseinrichtungen betrifft, geht es ab Montag wieder in den Präsenz- bzw. Wechselunterricht. Die Regelungen gelten solange, bis der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 100er-Marke übersteigt.

    12.30 Uhr: Jagd während nächtlicher Ausgangssperre erlaubt

    Ab 1. Mai ist die Ausübung der Jagd während der nächtlichen Ausgangssperre erlaubt, teilt das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen mit. Dies wurde den Kreisverwaltungsbehörden dieser Tage vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mitgeteilt. Die Ausübung der Jagd während der nächtlichen Ausgangssperre stellt einen Ausnahmegrund nach § 26 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dar. Damit soll eine effektive Bejagung von Rehböcken, Schmalrehen sowie von Schwarzwild sichergestellt werden.

    Donnerstag, 29. April 2021

    18.30 Uhr: Oberbayern hat niedrigsten Inzidenzwert in Bayern

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Oberbayern 1.363 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden (Stand: 29. April). Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 142,59.

    Oberbayern hat damit weiterhin bayernweit den niedrigsten Wert und liegt deutlich unter dem gesamtbayerischen Wert (163,81). Seit gestern sind in Oberbayern 12 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Der Landkreis Mühldorf am Inn hat mit 273,58 den höchsten Wert in Oberbayern. Der Landkreis Traunstein liegt bei 212,05 und die Stadt Ingolstadt bei 200,89.

    17.30 Uhr: Tourismus in der Inn-Salzach-Region leidet stark

    Die Tourismuswirtschaft in der Inn-Salzach-Region leidet stark unter den coronabedingten Einschränkungen. Das geht aus einer aktuellen Online-Umfrage hervor, die der Tourismusverband Inn-Salzach in Zusammenarbeit mit den regionalen Kreisverbänden DEHOGA, Urlaub auf dem Bauernhof und Bauernland Inn-Salzach durchgeführt hat.

    Etwa 100 Betriebe haben sich beteiligt. Danach ist die Zahl der Übernachtungen in den Landkreisen Mühldorf und Altötting 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent eingebrochen. Geklagt wird über die daraus entstehenden finanziellen Verluste und vor allem über die fehlende Planungssicherheit. Die Zahlen geben aber auch Anlass zur Hoffnung: Das Interesse von Urlaubsreisenden in der Region steigt.

    Touristen, die sich 2020 für eine Reise in die Inn-Salzach-Region entschieden, blieben laut Befragung länger als im Vorjahr. Vor allem der deutsche Markt habe angezogen, heißt es vom Tourismusverband.

    12.00 Uhr Arbeitsmarkt in Oberbayern von Krise stark betroffen

    Auf dem oberbayerischen Arbeitsmarkt hat im April eine leichte Frühjahrsbelebung eingesetzt: Wie die Bundesagentur für Arbeit heute mitteilt, sind aktuell 102.762 Menschen in Oberbayern aktuell arbeitslos, rund 5.200 (5.180) weniger als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote sank demnach von 4,0 Prozent im März auf 3,8 Prozent im April. Damit liegt Oberbayern leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 3,7 Prozent.

    Bayerns größter Regierungsbezirk sei nach wie vor stark betroffen von der Corona-Krise, sagt der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen Ralf Holtzwart. Seit Beginn der Pandemie würde die Hälfte des Zuwachses bei der Arbeitslosigkeit in Bayern auf den Raum München und Oberbayern entfallen. Die touristischen Regionen wie Berchtesgadener Land und Garmisch-Partenkirchen seien stark von der Krise gebeutelt, so Holtzwart.

    9.05 Uhr Konzerte in Tüßling verschoben

    Gesundheit und Sicherheit gehen vor, heißt es von den Verantwortlichen, und deshalb werden auch heuer keine Großkonzerte im Schlosspark Tüßling stattfinden. Sting, Sarah Connor, Wanda und TOTO verschieben ihre Tourneen jeweils auf 2022, da Live-Konzerte vor großem Publikum auch in diesem Sommer nicht möglich sein werden. Tickets behalten ihre Gültigkeit, ein Umtausch ist nicht notwendig.

    8.58 Uhr Haager Pfingstmarkt abgesagt

    Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen entfällt der für den 24. Mai geplante Pfingstmarkt. Bürgermeisterin Sissi Schätz und Thomas Sax, Vorstand von „Haag aktiv”, hoffen, dass der Herbstmarkt am 19. September wieder stattfinden kann.

    7.18 Uhr Modellprojekt: Betriebsärzte bei Wacker in Burghausen sind impfbereit

    Der Wacker-Standort in Burghausen ist impfbereit. Das teilte eine Pressesprecherin des Unternehmens dem BR auf Anfrage mit. Alle notwendigen Vorbereitungen wurden den Angaben zufolge getroffen. Die Kühlkette für den Transport des Impfstoffs zum und im Werk steht, der Gesundheitsdienst mit sieben Werksärzten in Burghausen ist startklar. Die Betriebsärzte seien mit den Impfabläufen bestens vertraut, so die Sprecherin, weil sie bereits ehrenamtlich im Corona-Impfzentrum im Landkreis Altötting tätig waren. Die erste Impfstoff-Lieferung über das Landratsamt Altötting ist laut Wacker für kommenden Dienstag angekündigt. Somit könnten die Impfungen am Mittwoch beginnen. Am Standort Burghausen arbeiten mehr als 10.000 Beschäftigte. Der Plan ist, so viele wie möglich zu impfen. Um die Impfbereitschaft zu erhöhen, hat das Unternehmen eine Informationskampagne gestartet. Die genaue Zahl der Impfungen wird aber auch von der Anzahl der zugeteilten Impfdosen abhängen. Der Standort Wacker Chemie in Burghausen ist eins der zehn Unternehmen, die für ein Modellprojekt der bayerischen Staatsregierung ausgewählt wurden. Insgesamt stehen dafür 50.000 Impfdosen zur Verfügung.

    Mittwoch, 28. April 2021

    17.29 Uhr: Ingolstadt verlängert Sonder-Impfaktion mit Astrazeneca

    Die Stadt Ingolstadt bietet weitere Sondertermine für die Covid-19-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca an. Wie die Stadt mitteilt, stehen nochmals 5.000 Dosen für eine letzte Sonder-Impfaktion zur Verfügung. Die Anmeldung für diese Impftermine ist ab morgen, Donnerstag, möglich. Auch bei dieser Sonder-Impfaktion können sich Menschen impfen lassen, die nicht in Ingolstadt wohnen, aber in Ingolstadt arbeiten – und mindestens 18 Jahre alt sind.

    Wer bereit ist, sich mit Astrazeneca impfen zu lassen, muss sich über das bayernweite Impfportal https://impfzentren.bayern/ sowie beim Terminbuchungsportal der Stadt Ingolstadt unter www.ingolstadt.de/impfen anmelden.

    16.11 Uhr: Corona-Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter – Wieder "Click & Meet" im Landkreis München

    Das Landesamt für Gesundheit (LGL) meldet für Oberbayern 1.194 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages (Stand: 28.4., 8 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz ist von 151,67 auf jetzt 142,44 gesunken. Seit gestern sind in Oberbayern 5 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Insgesamt ist die Zahl der Todesfälle damit auf 4.139 gestiegen.

    Unter dem Inzidenzwert von 100 liegen in Oberbayern nur noch zwei Landkreise: Landsberg am Lech (74,81) und Starnberg (80,49). Der Landkreis Mühldorf am Inn hat mit 286,52 immer noch den höchsten Wert im Regierungsbezirk, liegt aber damit den ersten Tag wieder unter der Marke von 300.

    Im Landkreis München liegt die 7-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 150 – laut RKI und LGL bei 124,1. Wie das Landratsamt mitteilt, ist damit ab morgen (Freitag) wieder Termin-Shopping ("Click & Meet") erlaubt, sofern die Bürgerinnen und Bürger ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder eines Selbsttests unter Aufsicht nachweisen. Für die Stadt München meldet das LGL einen Inzidenzwert von 130,84.

    Dienstag, 27. April 2021

    15.56: Oberbayern hat weiterhin bayernweit den niedrigsten Wert

    Das Landesamt für Gesundheit meldet für Oberbayern 493 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden (Stand: 27. April, 8 Uhr). Gestern waren es noch 701 neue Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 151,67 gesunken. Oberbayern hat damit weiterhin bayernweit den niedrigsten Wert und liegt deutlich unter dem bayernweiten Wert (174,50). Seit gestern sind in Oberbayern 15 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Insgesamt ist die Zahl der Todesfälle damit auf 4.134 gestiegen. Unter 100 liegt der Inzidenzwert in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen (97,26), Landsberg am Lech (85,62) und Starnberg (86,34). Der Landkreis Mühldorf am Inn hat mit 314,12 den höchsten Wert in Oberbayern. Für die Landeshauptstadt München meldet das LGL einen Inzidenzwert von 140,81.

    15.20 Uhr: Maikundgebung unter Corona-Regeln in Ingolstadt

    Die Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Region Oberbayern rufen zu einer Kundgebung am 1. Mai in Ingolstadt auf. Bei der Veranstaltung auf dem Ingolstädter Paradeplatz können coronabedingt maximal 400 Personen teilnehmen. Außerdem muss eine FFP2-Maske getragen werden. Zudem können Interessierte der Veranstaltung über einen Live-Stream folgen. Als Redner kommt Christine Behle, stellvertretende Bundesvorsitzende von verdi.

    10.00 Uhr: Landkreis Miesbach - Zwei Asylbewerberunterkünfte unter Quarantäne

    Im Landkreis Miesbach stehen zwei Asylunterkünfte unter Quarantäne. In Valley wurde ein Bewohner positiv getestet und 30 Bewohner stehen unter Quarantäne, in Otterfing stehen 34 Bewohner unter Quarantäne, nachdem zwei Bewohner positiv getestet wurden. Um beide Einrichtungen wurden Bauzäune aufgestellt und es laufen laut Landratsamt Nachtestungen.

    Des Weiteren gibt es ein großes Infektionscluster in Betreuungseinrichtungen für Kinder im Nordlandkreis von Miesbach. "Mehrere Kinder haben sich unwissentlich untereinander angesteckt und das Virus in die Familien getragen, sodass nun durch Geschwisterkinder mehrere Einrichtungen betroffen sind. Das Cluster umfasst bisher mindestens 15 positiv getestete Personen", so das Landratsamt. Mit Folgeinfektionen sei zu rechnen, denn das Contact Tracing Team können nicht mehr alle Verbindungen nachvollziehen.

    Das Gesundheitsamt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere im Nordlandkreis, das Testangebot des Landkreises anzunehmen. Bislang wurden im Landkreis Miesbach schon über 7.000 Schnelltests an 34 Teststationen durchgeführt.

    Montag, 26. April 2021

    19.22 Uhr: Wenig Impfstoff für das Impfzentrum Ebersberg

    Im Impfzentrum Ebersberg stockt der Impfstoff-Nachschub. Das Ebersberger Landratsamt meldete auf seiner Internetseite, dass in dieser Woche nur mit wenigen Impfdosen zu rechnen sei. Deshalb werde man fast nur Zweitimpfungen durchführen. Nur etwa 60 Menschen täglich könnten in dieser Woche eine Erstimpfung bekommen. In der Vorwoche waren es täglich noch etwa 500 bis 600 Erstimpfungen gewesen.

    16.07 Uhr: Oberbayern hat bayernweit den niedrigsten Inzidenzwert

    Das Landesamt für Gesundheit meldet für Oberbayern 701 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden (Stand: 26. April, 8 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz ist von gestern 157,98 auf jetzt 156,40 etwas gesunken. Oberbayern liegt damit deutlich unter dem bayernweiten Wert (179,33) und hat bayernweit den niedrigsten Wert knapp unterhalb des Inzidenzwerts in Unterfranken (156,42).

    Seit gestern sind in Oberbayern drei Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Insgesamt ist die Zahl der Todesfälle damit auf 4.119 gestiegen.

    Unter 100 liegt der Inzidenzwert nur in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen (92,74), Landsberg am Lech (80,63) und Starnberg (98,05). Der Landkreis Mühldorf am Inn hat mit 340,89 den höchsten Wert in Oberbayern und den vierthöchsten in Bayern. Für die Landeshauptstadt München meldet das LGL einen Inzidenzwert von 146,81.

    15.40 Uhr: Mehr als ein Viertel der Menschen in Ingolstadt hat erste Corona-Impfung erhalten

    In Ingolstadt sind bereits 27 Prozent der Bevölkerung zum ersten Mal gegen Corona geimpft (Stand: 25. April). Das teilt die Stadt Ingolstadt heute mit. Beide Impfdosen haben 7,1 Prozent der Bevölkerung erhalten. Seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember haben die Ingolstädter Ärzte damit insgesamt rund 47.300 Dosen verimpft, davon rund 37.500 Erstimpfungen und rund 9.800 Zweitimpfungen.

    Geimpft wird in zwei Impfzentren, von mobilen Teams sowie im Klinikum und in Arztpraxen. Auf die Arztpraxen entfallen dabei insgesamt rund 3.600 verimpfte Dosen – also mehr als 7 Prozent (7,6 Prozent).

    08.50 Uhr: Maßnahmen gegen hohe Inzidenz im Landkreis Mühldorf

    Der Landkreis Mühldorf stemmt sich gegen die anhaltend hohen Inzidenzzahlen (aktuell RKI 340,9). Der Schwerpunkt des Infektionsgeschehens hat sich laut Landratsamt vom nördlichen Landkreis auf die Stadt Waldkraiburg verlagert. Dort werden jetzt konzertierte Gegenmaßnahmen umgesetzt. Der Landkreis startet eine weitere Testoffensive in Waldkraiburg, die Schnelltestkapazitäten werden erweitert. Eine Anmeldung für die kostenlosen Test ist erforderlich. Gemeinsam mit den Industrie- und Gewerbeverbänden in Waldkraiburg ist ein konzertierter Aufruf zu einer Testoffensive in Unternehmen geplant.

    Die bisher ergriffenen Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit Stadt, Polizei und Landratsamt noch stärker kontrolliert. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sollen auch in Lebensmittel- und Supermärkten besser überwacht werden. Und: Die Waldkraiburger Kirchen haben Präsenzgottesdienste bis einschl. 2. Mai abgesagt.

    Den Corona-Ticker Oberbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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