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Corona-Ticker Schwaben: Dillinger Testzentrum auch für privat | BR24

© picture alliance/Bildagentur-online

Coronavirus /Symbolbild)

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    Corona-Ticker Schwaben: Dillinger Testzentrum auch für privat

    Im Dillinger Corona-Testzentrum können sich nun auch Privatpersonen auf Covid-19 testen lassen. Kaufbeuren bundesweit auf Platz eins bei der 7-Tage-Inzidenz. 40 Neuinfektionen im Regierungsbezirk. Die Entwicklung in Schwaben und im Allgäu im Ticker.

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Schwaben

    • Im Dillinger Corona-Testzentrum können sich nun auch Privatpersonen auf Covid-19 testen lassen (14.9. 12.10 Uhr)
    • Kaufbeuren belegt Spitzenplatz bei 7-Tage-Inzidenz (14.9., 9 Uhr)
    • Pflegeheim-Bewohner in Kaufbeuren stirbt mit Covid-19 (14.9., 6.45 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Schwaben pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Schwaben

    Freitag, 11. September 2020

    18.43 Uhr: Landesamt meldet 40 neue Fälle für Schwaben

    In Schwaben sind am Freitag 40 neue Corona-Fälle bekannt geworden. Das zeigen Zahlen des Landesamts für Gesundheit. Damit haben sich seit dem Beginn der Pandemie 5.740 Menschen aus dem Regierungsbezirk nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 213 Infizierte sind gestorben.

    13.43 Uhr: Memmingen bleibt über dem Corona-Warnwert

    Die 7-Tage Inzidenz in der Stadt Memmingen ist leicht gesunken. Das Gesundheitsamt meldet 123 bestätigte Corona-Infektionen, ebenso viele wie am Vortag. In den vergangenen sieben Tagen gab es 19 Neuinfektionen. Damit liegt der Wert der 7-Tage-Inzidenz jetzt bei 43,3. Am Vortag hatte dieser noch bei 59,3 gelegen. Allerdings liegt auch der aktuelle Wert über der Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Dieser Wert gilt in Bayern als Warnwert.

    11.06 Uhr: Unterallgäu: Schulklasse und Senioren in Quarantäne

    Das Unterallgäuer Gesundheitsamt meldet drei weitere Corona-Fälle in öffentlichen Einrichtungen. In Bad Wörishofen wurde eine Schülerin der Mittelschule positiv auf das Coronavirus getestet. 19 Schüler, eine Lehrerin und eine weitere Mitarbeiterin befinden sich derzeit in Quarantäne. Deren Testergebnisse stehen noch aus.

    In Babenhausen ist ein Kindergarten aufgrund eines Corona-Falles geschlossen. Getestet wurden elf Mitarbeiter und zwölf Kinder. Die Ergebnisse des ersten Testdurchlaufs sind laut Gesundheitsamt negativ. Dennoch bleiben die Personen in Quarantäne.

    Nachdem bekannt wurde, dass eine Pflegekraft einer Senioreneinrichtung im westlichen Landkreis positiv auf das Coronavirus getestet worden war, wurden die Kontaktpersonen - 35 Bewohner und 17 Pflegekräfte - inzwischen zum zweiten Mal getestet. Bei weiteren vier Mitarbeitern und acht Bewohnern ergaben sich positive Testergebnisse. Schwere Krankheitsverläufe sind laut Gesundheitsamt bislang nicht darunter. 

    Die Stadt Memmingen befindet sich (Stand gestern, 10.9.20) mit einer 7-Tage-Inzidenz von 59,3 und 121 bestätigten Fällen weiterhin über dem kritischen Wert.

    10.18 Uhr: Mehr Geld für Schulbusse im Landkreis Lindau

    Der Landkreis Lindau erhält 89 000 Euro zur Ausweitung des Schulbusangebots. Bis zu den Herbstferien sollen mehr Busse fahren, um die Einhaltung der Corona-Abstandsregeln zu ermöglichen. Dafür stellt der Freistaat insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung. An den Standorten Lindau und Lindenberg werden damit sechs zusätzliche Fahrzeuge finanziert, die in Lindenberg den Schulbusverkehr aus Scheidegg, Oberreute und Weiler, Heimenkirch und Lindau, sowie am Schulzentrum Lindau den aus aus Hergensweiler, Lindenberg, Oberreitnau und Nonnenhorn ergänzen. Die Busse fahren jeweils zum Schulbeginn und nach der 6. Stunde. Damit werde auch der Stadtbus Lindau entlastet, so Landrat Elmar Stegmann.

    Donnerstag, 10. September 2020

    15.54 Uhr: Quarantäne für Asylbewerber in Augsburg

    Für alle Bewohner in den zentralen Aufnahmestellen für Asylbewerber in Augsburg (Steinerne Furt 75 und Aindlinger Straße 16) hat die Stadt Augsburg eine Quarantäne bis 23. September 2020 angeordnet. "Die Maßnahme dient dem Schutz der Menschen in den Unterkünften und soll eine Ausbreitung des Corona-Virus verhindern", teilt Gesundheitsreferent Reiner Erben in einer Pressemitteilung mit.

    Das städtische Gesundheitsamt Augsburg habe am vergangenen Sonntag festgestellt, dass sich zwei Bewohner des Behördenzentrums in der Aindlinger Straße 16 mit dem Coronavirus angesteckt haben. Sie waren dort am 1. September aufgenommen und auf Corona getestet worden. Da in der Zeit zwischen Testung und Testergebnis einige Bewohner aus dem Behördenzentrum in die Einrichtung Steinerne Furt 75 verlegt worden seien, musste auch für diesen Standort Quarantäne angeordnet werden, erklärt Erben.

    Da am Mittwoch drei weitere Bewohner positiv getestet worden seien, wurde die zunächst bis zum 21. September angeordnete Quarantäne um zwei weitere Tage verlängert. Alle positiv getesteten Personen wurden laut Mitteilung isoliert und von der Regierung von Schwaben in die eigens für diesen Zweck hergerichtete Quarantäneeinrichtung in der Inninger Unterkunftsdependance verlegt. Dort werden sie nach Angaben des Gesundheitsamtes betreut und medizinisch überwacht. Sie dürfen die Einrichtung erst wieder verlassen, wenn es keine Ansteckungsgefahr mehr gibt.

    13.40 Uhr: Lehrer an Weißenhorner Schule infiziert

    In Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm hat sich ein Lehrer am Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilt das Landratsamt Neu-Ulm mit. Der schulische Betrieb sei jedoch nicht gefährdet. Denn, das bestätigte das Landratsamt Neu-Ulm dem BR auf Nachfrage, der Lehrer habe noch keinen Kontakt zu Schülern gehabt.

    Er sei nur am Montag, also einen Tag vor Schulbeginn, in der Schule gewesen. Der Lehrer und drei Kontaktpersonen müssen laut Mitteilung für 14 Tage in Quarantäne. Der Befund sei im Zuge einer Reihentestung festgestellt worden. Das Gesundheitsamt sei sofort tätig geworden und habe Kontaktpersonen ermittelt.

    Mittwoch, 9. September 2020

    17.55 Uhr: Kreis Donau-Ries überschreitet Warnwert

    Der Landkreis Donau-Ries meldet einen starken Anstieg von Corona-Fällen seit dem vergangenen Wochenende. Wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte, wurde im Kreis der bayerische Warn-Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Er liegt laut Mitteilung aktuell bei 37.

    Der Anstieg sei hauptsächlich durch Reiserückkehrer bedingt und verteile sich über den gesamten Landkreis. Alle positiv Getesteten seien in häuslicher Quarantäne, weshalb eine weitere Ausbreitung nicht zu befürchten sei. Laut Landrat Stefan Rößle sind daher keine weiteren Beschränkungen für die übrige Bevölkerung erforderlich. Zudem müsse nach aktuellem Stand niemand im Krankenhaus behandelt werden.

    15.43 Uhr: Memmingen bleibt über kritischem Corona-Wert

    Nach aktuellem Stand haben sich seit Beginn der Pandemie 121 Menschen aus Memmingen mit Corona angesteckt. Das hat die Stadtverwaltung am Mittwoch mitgeteilt. Sie gibt die Zahl der Infektionsfälle in den vergangenen sieben Tagen mit 28 an. Damit beträgt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz in Memmingen aktuell 63,87.

    Dienstag, 8. September 2020, 10.39 Uhr: Kreis Unterallgäu setzt zusätzliche Busse ein

    Zum Start des Schuljahres setzt der Landkreis Unterallgäu zum Schutz vor dem Coronavirus zusätzliche Fahrzeuge ein. Das teilt das Landratsamt mit. So würden ab diesem Dienstag auf neun Linien sogenannte Verstärkerbusse eingesetzt. Durch die zusätzlichen Busse sei in den Fahrzeugen mehr Platz. Trotzdem müsse man weiterhin auch Stehplätze nutzen. Sollte sich der Bedarf ändern, könne der Landkreis schnell reagieren und die Busse flexibel einsetzen, so Landrat Alex Eder.

    Der Landkreis sei weiterhin in Kontakt mit den Schulen und Busunternehmen. Zudem könne jeder Bürger überfüllte Busse melden. Dies ist per E-Mail an oepnv@lra.unterallgaeu.de möglich.

    Aktuell fahren Verstärkerbusse auf den Linien Kaufbeuren-Mindelheim, Legau-Memmingen, Bad Grönenbach-Ottobeuren, Babenhausen-Mindelheim, Thannhausen-Mindelheim, Tussenhausen-Türkheim, Memmingen-Buxheim, Kirchheim-Mindelheim und Mindelheim-Türkheim-Buchloe. Unabhängig davon hat der Landkreis ein Hygienekonzept entwickelt und den Busunternehmen zur Verfügung gestellt. Dieses sieht neben einer Mund-Nasen-Bedeckung unter anderem eine erhöhte Luftzirkulation und eine sorgfältige Desinfektion der Busse vor.

    Montag, 7. September 2020, 15:48 Uhr: Regierung von Schwaben meldet zwei positive Asylbewerber im Augsburger Behördenzentrum

    Am Sonntag wurde die Regierung von Schwaben vom zuständigen Labor darüber informiert, dass zwei im Augsburger Behördenzentrum eingetroffene Asylbewerber positiv auf COVID-19 getestet wurden. Bei den Betroffenen handelt es sich um eine 24-jährige weibliche Asylbewerberin aus Marokko sowie um einen 37-jährigen männlichen Asylbewerber aus dem Irak. Die beiden Neuzugänge wurden sofort isoliert und in der Quarantäneeinrichtung in der Inninger Unterkunftsdependance untergebracht.

    Montag, 7. September 2020, 11.53 Uhr: 32 neue Fälle in Augsburg

    In Augsburg wurden nach neuesten Zahlen seit dem Beginn der Pandemie 859 Corona-Fälle bestätigt. In den zurückliegenden 48 Stunden wurden laut Stadtverwaltung 32 Neuinfektionen gemeldet. 761 Menschen, die sich angesteckt hatten, sind wieder gesund. 16 Infizierte sind gestorben. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 27,9. Augsburg bleibt damit unter dem bayerischen Corona-Warnwert.

    Den Corona-Ticker Schwaben der Vorwoche finden Sie hier.