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Grafische Darstellung des Coronavirus.

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    Corona-Ticker Schwaben: 7-Tages-Inzidenz steigt weiter leicht an

    Das Landesamt für Gesundheit meldet einen weiteren leichten Anstieg der 7-Tages-Inzidenz. Landkreis Günzburg verteilt über 40.000 Masken an Lehrkräfte - zwei Drittel lassen sich testen. Die Entwicklungen im Liveticker.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Schwaben

    • Das Landesamt für Gesundheit meldet einen weiteren leichten Anstieg der 7-Tages-Inzidenz
    • Das Landesamt für Gesundheit meldet leichten Anstieg der 7-Tages-Inzidenz
    • Landkreis Günzburg verteilt über 40.000 Masken an Lehrkräfte - zwei Drittel lassen sich testen
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Schwaben pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Schwaben

    Sonntag, 21.02.2021

    15:15 Uhr: Landesamt für Gesundheit meldet weiteren leichten Anstieg der 7-Tages-Inzidenz

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Schwaben liegt nach Angaben des Landesamts für Gesundheit bei 72. Die 7-Tages-Inzidenz steigt im Vergleich zu gestern weiter leicht an, sie liegt bei 39,12. Gestern lag sie bei 38,01. Ein weiterer Mensch ist mit oder an Covid-19 gestorben. Schon gestern stieg die Inzidenz im Vergleich zum Vortag leicht an.

    Die Stadt Augsburg meldet acht neue Covid-19-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet Augsburg liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 60,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Laut den aktuellen Berechnungen des Gesundheitsamtes der Stadt Augsburg liegt die Inzidenz, Stand heute, 8 Uhr, bei 61,5.

    Samstag, 20.02.2021

    15:15 Uhr: Landesamt für Gesundheit meldet leichten Anstieg der 7-Tages-Inzidenz

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Schwaben liegt nach Angaben des Landesamts für Gesundheit bei 140. Die 7-Tages-Inzidenz steigt im Vergleich zu gestern leicht an, sie liegt bei 38,01. Gestern lag sie bei 37,34. Weitere vier Menschen sind mit oder an Covid-19 gestorben.

    13:40 Uhr: Landkreis Günzburg verteilt über 40.000 Masken an Lehrkräfte - zwei Drittel lassen sich testen

    Der Landkreis Günzburg hat über 40.000 Masken an Lehrkräfte verteilt. Außerdem lassen sich zwei Drittel der Lehrerinnen und Lehrer vor Schulbeginn auf Corona testen. Das hat das zuständige Landratsamt mitgeteilt. Grund dafür ist, dass ab kommendem Montag (22. Februar 2021) für viele Schülerinnen und Schüler im Landkreis Günzburg wieder Präsenzunterricht möglich ist. Konkret heißt es in der Pressemitteilung, dass der Landkreis allen Lehrkräften, die ab Montag wieder in Präsenzunterricht gehen, anbietet, sich auf das Corona-Virus testen zu lassen. Zwei Drittel der Lehrerinnen und Lehrer hätten dies in Anspruch genommen, bzw. würden dies noch am Samstag mit Anmeldung tun. Der Landkreis habe zudem bereits in dieser Woche 40.500 OP-Masken für die Lehrerrinnen und Lehrer bereitgestellt und verteilt. Das seien etwa 30 Masken pro Lehrer. Außerdem stelle der Landkreis für die Landkreisschulen CO2-Messgeräte zur Unterstützung bereit. Diese zeigen an, wenn sich die Luft derart verschlechtert, dass gelüftet werden sollte.

    10:40 Uhr: Polizei beendet unerlaubte Schafkopf-Runde in Wirtschaft

    Eine Partie Schafkopfen in einer Wirtschaft im Allgäu hat drei Männern und der Wirtin eine Anzeige eingebracht. "Die Wirtin hat selber mitgespielt", sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Alle vier hatten sich den Angaben zufolge unerlaubt getroffen, um reichlich Alkohol zu trinken und Karten zu spielen. 

    Als eine Streife die Runde kontrollierte, flüchteten zwei weitere Personen aus der Wirtschaft in Halblech im Ostallgäu. "Die zwei haben wir nicht erwischt", sagte der Sprecher. Die 59, 62 und 68 Jahre alten Männer wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Auch die 65 Jahre alte Wirtin muss nach dem Vorfall am Freitag mit einem Bußgeld rechnen. 

    Freitag, 19.02.2021

    15:00 Uhr: Landesamt für Gesundheit: 123 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Schwaben

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen liegt nach Angaben des Landesamts für Gesundheit bei 123. Die 7-Tages-Inzidenz geht weiter zurück, im Vergleich zu gestern allerdings nur leicht. Sie liegt bei 37,34, gestern lag sie bei 37,70. Weitere zehn Menschen sind mit oder an Covid-19 gestorben.

    14:45 Uhr: Nordische Ski-WM in Oberstdorf: Personal in Hotels soll regelmäßig getestet werden

    Das Personal in den Oberstdorfer Hotels, die während der Nordischen Ski-WM für Sportler und Helfer geöffnet haben, soll jetzt regelmäßig auf Corona getestet werden. Das teilte die Oberallgäuer Landrätin Indra Baier-Müller mit. "In einer kurzfristigen, aber intensiven Verhandlung konnten wir heute erreichen, dass auch für das Personal der Hotels im Rahmen einer Außenstelle des Testzentrums Sonthofen in Oberstdorf regelmäßig Testungen möglich sind."

    In einer Videoschalte hat sich die Oberallgäuer Landrätin heute noch einmal mit den Hoteliers zusammengeschaltet, um über das Hygienekonzept für die WM zu informieren. Vor dem Hintergrund der Verbreitung der neuen Viren-Mutationen sei das bisherige Hygienekonzept für die WM kurzfristig nochmals komplett auf Herz und Nieren überprüft und in Abstimmung mit allen Beteiligten nachgeschärft worden. Die Gäste seien gewissermaßen "gekapselt", würden genauestens erfasst und ebenfalls regelmäßig getestet. Das Testkonzept schließe die Helfer mit ein.

    Gute und gelebte Hygienekonzepte würden Coronaeinträge in die Bevölkerung vermeiden helfen. Dies hätten auch, wie ihr von den zuständigen Gesundheitsämtern bestätigt worden sei, die großen Weltcupveranstaltungen in Oberhof und Berchtesgaden gezeigt, so die Landrätin. "Wir alle arbeiten vor Ort dafür, dass diese Veranstaltung trotz der widrigen Umstände ein nationaler und internationaler Erfolg wird. Während der Veranstaltung steht unser Gesundheitsamt natürlich weiter zur Verfügung, auch den Hoteliers" so Baier-Müller abschließend.

    14:15 Uhr: Handwerksammer Schwaben kritisiert Politik

    Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, Ulrich Wagner, hat die Corona-Politik der Bayerischen Staats- und der Bundesregierung scharf kritisiert. Die Verantwortlichen würden sich von Gipfel zu Gipfel hangeln, ohne ein Konzept für eine Öffnung zu haben. So kommentiert Wagner die aktuellen Entwicklungen in der heutigen Ausgabe der Deutschen Handwerkszeitung. Zwar sei es ein kleiner Lichtblick, dass Friseure ab dem 1. März 2021 wieder öffnen dürften. Für viele Unternehmen auch in anderen Branchen kommen diese Lockerungen aber zu spät, so Wagner. "Sie sind am Ende ihrer Möglichkeiten und haben inzwischen betriebliche Rücklagen und oft auch private Ersparnisse aufgebraucht." Laut Wagner sei das Vertrauen in die staatlichen Hilfsprogramme massiv erschüttert, denn die versprochenen Gelder kommen, wenn überhaupt, nur zögerlich an. Zudem sei ein hoher bürokratischer Aufwand nötig, um überhaupt eine Chance zu haben, diese Unterstützungen zu erhalten. Angesichts einer drohenden Konjunkturkrise von erheblichem Ausmaß mit Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten brauche es Konzepte und Perspektiven für eine Öffnung, so der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben.

    11:30 Uhr: Molkerei Ehrmann schenkt Klinikpersonal in Krumbach Urlaubsgutscheine

    Die Allgäuer Molkerei Ehrmann hat dem gesamten Personal der Kreisklinik im Landkreis Günzburg Urlaubsgutscheine geschenkt. Sie sollen Dank sein für den Einsatz während der Corona-Krise. Das hat der Personalratsvorsitzende der Kreisklinik Krumbach, Gerhard Schumertl, dem BR bestätigt. Im Interview sagte er: "Die Kolleginnen und Kollegen waren sehr überrascht, weil unerwartet. Und dann ein Gutschein über zwei Tage in einem Luxushotel – Ist schon was Besonderes, denke ich!". Die Gutscheine umfassen zwei Nächte in einem Hotel am Tegernsee, das der Familie Ehrmann gehört. Schumertl betonte, dass er sich besonders darüber freue, dass dabei das gesamte Personal von rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedacht wurde. "Von der Reinigungskraft über die Haustechnik. Alle Berufsgruppen, Verwaltung, Pflege, Ärzte, alle. Also wirklich jeder bekommt einen Gutschein", so Schumertl. Seitens der Familie Ehrmann war heute niemand für ein Statement zu erreichen.

    09:00 Uhr: Rainer Winkel-Festival soll Ende Juli trotz Pandemie stattfinden

    Die siebte Auflage des Rainer Winkel-Festivals auf Gut Sulz soll vom 29. Juli bis 01. August trotz Pandemie stattfinden. Das gaben die ehrenamtlichen Organisatoren bekannt. Das kleine Festival schafft es immer wieder bekannte bayerische Musiker nach Nordschwaben zu holen. In diesem Jahr sind "Dicht und Ergreifend" der Haupt-Act. Die Organisatoren teilen aber auch mit, man sei nicht blauäugig und wisse, dass das Festival wegen Corona vielleicht doch wieder abgesagt werden muss. Aber man wolle den Künstlern und Besuchern eine Perspektive geben.

    Donnerstag, 18.02.2021

    19:00 Uhr: Kostenlose Corona-Schnelltests für Schulen und Kitas im Landkreis Augsburg

    Für Schulen und Kitas im Landkreis Augsburg gibt es ab morgen kostenlose Corona-Schnelltests. Das hat das Landratsamt am Abend mitgeteilt. Das Testangebot gilt demnach für Personal an Schulen, Schülerinnen, Schüler sowie Personal an Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen. Diese können die Schnelltests ab morgen (Freitag, 19.02.21) im COVID-19-Testzentrum des Landkreises Augsburg in Gersthofen/Hirblingen durchführen lassen. Das Zentrum ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Diejenigen, die sich testen lassen wollen, müssen sich vorab anmelden. Das ist ab heute Abend möglich. Das Ergebnis kommt laut Mitteilung per SMS.

    Außerdem sind ab Samstag (20.02.21) in Zusmarshausen in der Augsburger Str. 11 Schnelltests möglich, die vom BRK durchgeführt werden. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, 17 bis 20 Uhr sowie am Samstag von 13 bis 16 Uhr. Auch hier muss man sich vorher anmelden.

    Wenn ein Test positiv ausfällt, müssen sich die Betroffenen laut Mitteilung des Landratsamtes sofort in Selbstisolation begeben und umgehend einen Termin für einen PCR-Test machen. In der kommenden Zeit soll das Testangebot insbesondere im südlichen Landkreis noch ausgeweitet werden. Mit den Tests sollen Infektionsketten gezielt unterbrochen werden. Die Testmöglichkeit besteht vorerst bis 15. März dieses Jahres.

    Hintergrund der Aktion ist, dass ab Montag (22.02.21) Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis zumindest teilweise wieder öffnen.

    15:15 Uhr: 160 neue positive Corona-Tests in Schwaben

    Das Landesamt für Gesundheit meldet für den Regierungsbezirk Schwaben 160 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Weitere zehn Menschen sind mit oder an Corona gestorben. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt weiter und liegt jetzt bei 37,70. Sie ist weiterhin die niedrigste aller bayerischen Regierungsbezirke.

    11:45 Uhr: Mitarbeiter stellen sich hinter Donau-Rieser Landrat

    Nach der umstrittenen Corona-Impfung des Donau-Rieser Landrats Stefan Rößle (CSU) stärken die Mitarbeiter ihrem Chef den Rücken. In einem Brief, den nach eigenen Angaben alle 45 Führungskräfte im Landratsamt unterstützen, ist von uneingeschränkter Unterstützung des Landrats die Rede. Rößle wird weiter als fleißiger, ehrlicher und werteorientierter Mensch beschrieben, man bekenne sich klar zum Behördenleiter.

    Landrat Stefan Rößle hatte vergangene Woche selbst gesagt, er habe das Gefühl, dass seine Mitarbeiter das Gespräch mit ihm meiden würden. Andreas Seifert, Leiter des Personalmanagements im Landratsamt, sagte dem BR, diesen Eindruck habe man in einer Sitzung gegenüber dem Landrat entkräftet und deutlich gemacht, dass das nicht so sei.

    Viele Mitarbeiter hätten jedoch das Gefühl, so Seifert, in der Corona-Pandemie für Fehler verantwortlich gemacht zu werden, für die sie nichts könnten. Fehlender Impfstoff oder oft wechselnde Vorgaben der Staatsregierung seien eine große Herausforderung für die Mitarbeiter im Landratsamt. Seit Beginn der Corona-Pandemie seien dort 12.000 Überstunden gemacht worden, ein Drittel davon an den Wochenenden.

    Landrat Stefan Rößle war vergangene Woche in die Kritik geraten, nachdem bekannt geworden war, dass der Politiker bereits am 4. Januar eine Corona-Impfung erhalten hat.

    11:10 Uhr: Positive Corona-Entwicklung im Landkreis Augsburg

    Im Landkreis Augsburg geht die 7-Tage-Inzidenz immer weiter zurück. Deshalb können jetzt auch Schulen und Kindertagesstätten zumindest teilweise wieder öffnen. Das meldet heute (18.02.21) das Landratsamt Augsburg. Nach den Abschlussklassen gibt es nun ab Montag (22.02.21) wieder Präsenzunterricht: Das gilt u.a. für die Klassenstufen 1-4 der Grundschulen- und Förderzentren, außerdem für schulvorbereitende Einrichtungen sowie für weitere Jahrgangsstufen der Förderzentren mit den Förderschwerpunkten der emotionalen, sozialen, geistigen, körperlichen und motorischen Entwicklung, Sehen sowie Hören und weiterem Förderbedarf. Voraussetzung ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Wo das nicht möglich ist, ist Wechselunterricht zugelassen, so das Landratsamt Augsburg. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht. Die allgemeine Maskenpflicht bleibt bestehen. Für die Lehrkräfte gilt über diese hinaus die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, wie es heißt.

    Für Kitas im Landkreis Augsburg gilt: Die jeweiligen Träger haben ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Die Kinderbetreuung muss zudem in festen Gruppen stattfinden. Ebenfalls wieder zugelassen sind ab dem 22.02.21 theoretischer Fahrschulunterricht, Nachschulungen sowie theoretische Fahrprüfungen. Auch hier muss das Lehrpersonal eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Eine FFP2-Maskenpflicht gilt auch für alle Fahrzeuginsassen bei praktischem Fahrschulunterricht und praktischer Prüfung.

    Mittwoch, 17.02.2021

    18:00 Uhr: Stadt Augsburg richtet zwei Schnelltestzentren ein

    Die Stadt Augsburg hat mitgeteilt, dass sie zwei Schnelltestzentren einrichten wird. Die Inbetriebnahme der beiden Testzentren erfolge zum 1. März. Sie seien ein weiterer wichtiger Bestandteil der Augsburger Teststrategie, indem sie das bisherige Testzentrum an der Messe Augsburg ergänzen, sagt Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU). "Wir alle in Augsburg brauchen Sicherheit. Die Schnelltestzentren sind ein weiterer Mosaikstein zur Bekämpfung der Pandemie und einer der Augsburger Beiträge für schrittweise mehr Normalität.“

    Eines der Schnelltestzentren kommt laut Stadt in den Modulkomplex der Plärrerwache. Ab 1. März können sich Testwillige montags bis freitags zwischen 16 und 20 Uhr sowie samstags zwischen 10 und 18 Uhr auf das Coronavirus testen lassen. Sollte der Schnelltest positiv ausfallen, folgt ein PCR-Test.

    Ein weiteres Schnelltestzentrum richtet die Stadt Augsburg in der Maximilianstraße 59 ein, in den ehemaligen Räumen des Leopold- Mozart Konservatoriums. Dort soll man sich montags bis freitags zwischen 7 und 15 Uhr sowie samstags zwischen 10 und 18 Uhr auf das Coronavirus testen lassen können. Eine Anmeldung ist laut Stadt vorerst nicht erforderlich, bei steigender Nachfrage werde aber eine Terminvergabe eingerichtet.

    16:24 Uhr: Südafrikanische Virusvariante im Landkreis Günzburg

    Die südafrikanische Variante des Coronavirus ist nun auch im schwäbischen Landkreis Günzburg nachgewiesen worden. Nach Angaben des zuständigen Landratsamts wurde eine Frau nach einer Afrikareise positiv getestet. Im familiären Umfeld der Frau sind zwei weitere positive Corona-Fälle bekannt, beide Personen befinden sich in Quarantäne. Die südafrikanische Viruslinie konnte bei Ihnen nicht gesichert nachgewiesen werden. Insgesamt sind im Landkreis Günzburg fünf Menschen positiv auf die britische und eine Person auf die südafrikanische Variante des Coronavirus getestet worden.

    14:30 Uhr: LGL meldet 127 neue positive Corona-Tests in Schwaben

    Das Landesamt für Gesundheit (LGL) meldet 127 neue Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Schwaben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt laut LGL bei 38,85. Sie ist damit von allen Regierungsbezirken am niedrigsten. Acht weitere Menschen sind mit oder an Covid-19 in Schwaben gestorben.

    14:04 Uhr: Dillinger Landratsamt baut Kapazitäten des Impfzentrums aus

    In der Dreifachturnhalle werden laut Landratsamt weitere Impfstraßen aufgebaut. Außerdem stockt der Betreiber, die Ecolog Deutschland GmbH, das Personal auf. Damit sollen künftig bis zu 700 Impfungen pro Tag möglich sein, statt wie aktuell 240. Damit bereite man sich auf die für März angekündigte spürbare Erhöhung der Liefermengen an Impfstoff vor, sagt Landrat Leo Schrell (Freie Wähler). Um die Abläufe im Impfzentrum zu beschleunigen, bittet der Landrat die Impfkandidaten frühestens zehn Minuten vor dem Termin zu erscheinen. Wenn möglich, sollen die Impflinge den Impfbogen und das Aufklärungsblatt zur Schutzimpfung bereits daheim von der Homepage des Landratsamtes herunterladen, lesen und ausgefüllt mit ins Impfzentrum bringen.

    13:14 Uhr: Grenzen im Allgäu zu Tirol werden 24 Stunden am Tag kontrolliert

    Die Grenzen im Allgäu zum österreichischen Bundesland Tirol werden offenbar auch an kleinen Übergängen 24 Stunde pro Tag streng kontrolliert. Das ergab eine Vorort-Recherche des BR. Die Kontrollstelle auf der A7 am Grenztunnel Füssen ist hell erleuchtet. Die Fahrzeuge müssen dort der Ableitungsspur folgen und werden dann kontrolliert. Seit heute kontrollieren die Grenzer nur noch, ob drei Dokumente vorliegen: ein negativer Corona-Test, die digitale Einreisebescheinigung und eine Bestätigung der Landratsämter oder Kreisverwaltungsbehörden, dass der- oder diejenige in einem systemrelevanten Beruf arbeitet und somit einreisen darf.

    Neben dem Grenzübergang A96 bei Lindau gilt der A7-Grenzübergang bei Füssen als der größte zu Österreich. Auch an kleinen Grenzübergängenwie etwa Füssen-Grenzwies wird kontrolliert, dort steht ein Polizei-Transporter. Beamte der Bayerischen Grenzpolizei kontrollieren die Fahrer.

    Der nächste Grenzübergang zu Tirol in Schattwald, den Ski-Touristen sonst gerne zum Ausflug ins Tannheimer Tal nutzen, sieht aus wie abgesperrt: Schranken, Blinklichter, Stopp-Schilder. Sowohl die Ausreise aus Österreich/Tirol wird von österreichischen und deutschen Grenzbeamten kontrolliert. Laut den Grenzbeamten vor Ort gebe eigentlich nur den üblichen kleinen Grenzverkehr der Anlieger.

    Dienstag, 16.02.2021

    06:30 Uhr: Augsburger Mozartfest wird verschoben

    Das Augsburger Mozartfest wird wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie vom Frühjahr auf den Herbst dieses Jahres verschoben. Wie Festivalleiter Simon Pickel erklärt, stünden die Chancen für "echten Kultur-Live-Genuss" im Oktober deutlich besser als im Frühjahr. Das wolle man sowohl dem Publikum wie auch allen Musikern unbedingt ermöglichen. Das Programm zum diesjährigen Mozartfest unter dem Titel "Mozarts Europa - Europas Mozart" soll im April veröffentlicht werden. Dann startet auch der Kartenvorverkauf.

    Montag, 15.02.2021

    17:30 Uhr: Unternehmer demonstrieren in Augsburg

    Rund 100 Unternehmer aus 40 Berufssparten haben heute auf dem Augsburger Rathausplatz gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Organisiert wurde die Aktion von der Initiative "Zukunft in Not", die nach eigenen Angaben inzwischen rund 500 Betriebe aus der Region vereint. "Wir wollen der Region zeigen, was verloren geht, wenn es so weiter geht", sagt Stefan Ehle, der Sprecher der Initiative. "Jede Öffnung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich kann das nicht aus epidemiologischer Sicht beurteilen, aber die Inzidenz- und Infektionszahlen sind inzwischen in Bezug auf die Gesamtbevölkerung verschwindend gering", so Ehle weiter. Die regionalen Politiker müssten so mutig sein, um auch dem Ministerpräsident zu sagen: "Moment, wir können nicht mit der Gießkanne Maßnahmen übers Land verteilen, wir müssen regionale Unterschiede berücksichtigen und regional reagieren", so Sprecher Ehle. Viele Betrieb, die sich dem Bündnis angeschlossen haben, sehen sich nicht mehr gehört und vertreten, auch nicht von den Handwerkskammern oder der IHK.

    15 Uhr: Firmen aus Kaufbeuren sollen systemrelevante Grenzpendler melden

    Die Stadt Kaufbeuren ruft alle Firmen dazu auf, systemrelevante Mitarbeiter bei der Verwaltung zu melden, die aus Tschechien oder Tirol einreisen und als sogenannte Grenzpendler gelten. Wegen der verschärften Einreisebestimmungen gelten für Grenzgänger aus diesen Ländern nur sehr begrenzte Ausnahmen. Ab Mittwoch (17.02.) werde die Bundespolizei nur noch Grenzgänger nach Deutschland einreisen lassen, die über den Nachweis des vorgeschriebenen negativen Coronatests sowie eine Bestätigung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde verfügen, teilt die Stadt mit. Die Kaufbeurer Verwaltung erstellt deshalb eine Liste der systemrelevanten Betriebe.

    14:55 Uhr: Nächtliche Ausgangssperren im Landkreis Augsburg mit sofortiger Wirkung aufgehoben

    Auch im Landkreis Augsburg ist die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben und zwar mit sofortiger Wirkung. Das hat das Landratsamt Augsburg mitgeteilt. Schon am heutigen Montag (15.02.21) können die Menschen wieder ihre Häuser verlassen, ohne sich an zeitliche Einschränkungen halten zu müssen. Rechtlicher Hintergrund ist die geänderte 11. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) des Freistaats Bayern, die seit heute in Kraft ist. Sie besagt, dass nach mindestens sieben aufeinanderfolgenden Tagen, an denen eine 7-Tages-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen errechnet wurde, die Ausgangssperre aufgehoben werden kann. Die Inzidenz im Augsburger Land hatte sich seit dem 19. Januar 2021 ausnahmslos unterhalb des Schwellenwerts von 100 belaufen.

    11:16 Uhr: Memmingen will nächtliche Ausgangssperre am Mittwoch aufheben

    Die Stadt Memmingen behält wegen der vergleichsweise hohen Zahl von bestätigten Corona-Neuinfektionen die nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr bei, aber voraussichtlich nur noch heute und morgen. Das teilt die Stadt mit. Sollte der Wert in Memmingen konstant unter 100 bleiben, gilt ab Mittwoch keine nächtliche Ausgangssperre mehr. In Memmingen lag die Zahl an Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) laut Robert-Koch-Institut heute bei 59,0, noch vor einer Woche lag er bei über 100. Bleibt der Wert konstant unter 100, fällt die nächtliche Ausgangssperre weg.

    10:02 Uhr: Landkreis Dillingen hebt nächtliche Ausgangssperre auf

    Der Landkreis Dillingen hebt mit Wirkung zum 16.02.21 die nächtliche Ausgangssperre auf. Das hat das Landratsamt per Allgemeinverfügung bestimmt. Anlass ist die immer weiter zurück gehende 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Dillingen. Sie lag am 08.02.2021 noch bei 101,49. Konkret gilt am heutigen Montag (15.02.21) noch eine Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und Mitternacht. Danach ist die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Sie galt zwischen 21 Uhr und 5 Uhr.

    09:00 Uhr: Unternehmer fordern Ende des Lockdowns

    Der Augsburger Unternehmerkreis "Zukunft in Not" will heute (15.02.2021) erneut auf die durch den Lockdown angespannte Situation hinweisen. Dem Bündnis gehören nach eigenen Angaben knapp 500 Unternehmer an. 200 von ihnen wollen von 11:30 Uhr bis 13:30 Uhr auf dem Augsburger Rathausplatz "Gesicht zeigen" und sich an über 50 Stationen vorstellen. Sie wollen laut einer Ankündigung ihre Vielfalt, die die ganze Region zu verlieren droht, zeigen. Darunter werden Unternehmer aus verschiedenen Branchen sein, z.B. Solokünstler, Bäcker, Friseure oder Fitnessstudio-Betreiber. Die Unternehmer fordern ein sofortiges Ende der Lockdownmaßnahmen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes.

    Den Corona-Ticker Schwaben der Vorwoche finden Sie hier.