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Rund 2.000 Jugendliche haben an einem Baggersee in Sengenthal bei Neumarkt ihren Schulabschluss gefeiert - und alles blieb friedlich

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    Corona-Ticker Oberpfalz: 2.000 Jugendliche bei friedlicher Party

    In Sengenthal haben 2.000 Jugendliche eine Party gefeiert - und alles blieb friedlich. Unterdessen breite sich die Delta-Variante des Corona-Virus auch in der Oberpfalz aus. Inzwischen wurden 20 Fälle registriert. Mehr Nachrichten im Corona-Ticker:

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    • 2.000 Jugendliche bei Abiturparty am Baggersee (19.06.2021, 13.55 Uhr)
    • Weiden schließt Teststation im Alten Rathaus (18.06.2021, 18.10 Uhr)
    • 3.000 Erstimpfungen in Regensburger Landkreis-Impfzentren (18.06.2021, 13.45 Uhr)
    • Freude über Null-Inzidenz im Landkreis Amberg-Sulzbach (18.06.2021, 13.30 Uhr)
    • Bislang 20 Fälle von Delta-Variante in der Oberpfalz (18.06.2021, 12.40 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    13.55 Uhr: 2.000 Jugendliche bei Party am Baggersee - und alles bleibt friedlich

    In Coronazeiten bekommt selbst der friedliche Verlauf einer Abiturparty Nachrichtenwert: Das Polizeipräsidium Oberpfalz teilt mit, dass am Freitagabend rund 2.000 Jugendliche an einem Baggersee in Sengenthal bei Neumarkt ihren Schulabschluss gefeiert haben. Die Abituritenten in Bayern haben an diesem Tag ihre Noten erhalten. Die Jugendlichen hätten zwar "phasenweise lautstark", aber "im Allgemeinen friedlich" gefeiert, berichtet die Polizei. Die Beamten seien lediglich mit der Freihaltung von Rettungswegen, der Überwachung des Alkoholverkaufs an einer Tankstelle und Abfahrtskontrollen befasst gewesen. Daneben hätten die Beamten Maßnahmen zur Einhaltung des Infektionsschutzes getroffen.

    Bereits vor Mitternacht habe die Mehrheit der Partygäste das Gelände wieder verlassen, heißt es weiter. Bilanz des Partyabends mit 2.000 Gästen laut Polizei: Vier Anzeigen wegen Alkoholdelikten im Straßenverkehr, eine Anzeige wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten.

    Samstag, 19. Juni 2021

    18.10 Uhr: Weiden schließt Teststation im alten Rathaus

    Die Teststation im Alten Rathaus in Weiden zur Durchführung von Corona-Schnelltests wird ab Montag, 21. Juni, geschlossen. Das hat die Stadt am Nachmittag mitgeteilt. Oberbürgermeister Jens Meyer (SPD) bedankte sich beim Malteser Hilfsdienst für den schnellen und zuverlässigen Betrieb.

    13.45 Uhr: Regensburg: Kommende Woche 3.000 Erstimpfungen in Landkreis-Impfzentren

    In den vier Landkreis-Impfzentren des Landkreises Regensburg werden kommende Woche etwa 3.000 Erstimpfungen stattfinden. Das hat das Landratsamt jetzt mitgeteilt. Verabreicht werden demnach die Impfstoffe von Biontech und Moderna.

    Darüber hinaus wurden etwa 2.500 Termine für Zweitimpfungen vereinbart, ebenfalls mit den Vakzinen von Biontech und Moderna. In Kürze will der Landkreis nach eigenen Angaben die Marke von 30 Prozent vollständig geimpften Bürgern erreichen. 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sollen mindestens eine Impfung erhalten haben. Insgesamt wurden im Landkreis Regensburg laut Landratsamt bislang rund 150.000 Impfdosen verabreicht. Etwas mehr als 65.000 davon in Arztpraxen.

    13.30 Uhr: Freude über Null-Inzidenz im Landkreis Amberg-Sulzbach

    Nachdem das Robert-Koch-Institut (RKI) heute auch für den Landkreis Amberg-Sulzbach eine Sieben-Tages-Inzidenz von null gemeldet hat, rief Landrat Richard Reisinger (CSU) die Menschen in seinem Landkreis auf, wachsam und vorsichtig zu bleiben. „Corona existiert nach wie vor. Wir sind noch nicht über den Berg“, so der Landrat in einer Mitteilung.

    Zugleich freute er sich aber über die Entwicklung der vergangenen Wochen und dankte der Bevölkerung für das soziale Miteinander, die Disziplin und das Durchhaltevermögen. Seit dem 12. Juni wurde im Landkreis Amberg-Sulzbach keine Neuinfektion mit dem Corona-Virus mehr gemeldet. Am 28. März lag der Höchstwert bei der Sieben-Tages-Inzidenz noch bei 263,0. 4.813 Menschen erkrankten laut Landratsamt während der Pandemie an Covid-19. 160 Menschen starben an oder mit dem Virus.

    12.40 Uhr: Jetzt 20 Fälle der Delta-Mutante in der Oberpfalz

    In der Oberpfalz sind mittlerweile 20 Corona-Infektionen mit der Delta-Variante registriert worden, die erstmals in Indien nachgewiesen wurde. Zehn Fälle gab es im Landkreis Regensburg, sieben im Kreis Neumarkt. Je ein Fall wurde aus Cham und Amberg gemeldet, einer aus der Stadt Regensburg.

    Das Gesundheitsamt Schwandorf appelliert an die Bevölkerung, die zweite Impfung nicht zu vernachlässigen. Nach dieser sei man deutlich besser vor der Delta-Variante geschützt als nach der ersten Impfung. Vor allem junge Leute seien von der Variante betroffen, da sie nach einer Impfung noch nicht den vollständigen Impfschutz hätten. "Es läuten noch nicht alle Alarmglocken", so die stellvertretende Amtsleiterin Stefanie Bauer.

    Sie appelliert, weiterhin Abstand zu wahren und in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen. Mit Blick auf die Masken-Debatte in Schulräumen lautet die Empfehlung der Amtsärztin, die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen zu lassen, da es für die Kinder, die nicht geimpft sind, ein Stück Kontinuität bedeute. Im Herbst und Winter, wenn es wieder kälter wird, würden die Masken sicher wieder benötigt.

    Freitag, 18. Juni 2021

    17.25 Uhr: Landratsamt Schwandorf ermittelt wegen Schnelltests gegen Apotheken

    Das Landratsamt Schwandorf hat im Zusammenhang mit Corona-Schnelltests Ermittlungen gegen verschiedene Apotheken im Landkreis eingeleitet. Dabei geht es allerdings nicht um einen möglichen Abrechnungsbetrug. Vielmehr wird überprüft, ob die Tests überall ordnungs- und fachgemäß durchgeführt werden, wie die Kreisbehörde auf BR-Anfrage mitteilte. "Es gab Verstöße, zu denen aber noch näher ermittelt wird", bestätigte ein Sprecher. Welche Apotheken betroffen seien, sagte der Sprecher nicht. Bei den möglichen Verstößen gehe es beispielsweise darum, ob die Identität der jeweiligen Probanden zweifelsfrei festgestellt oder die Abstriche korrekt genommen wurden. Die Ermittlungen werden demnach von Mitarbeitern des Landratsamtes geführt, die sich "undercover" testen lassen würden.

    11.05 Uhr: Infektiologe besorgt wegen Rückschlag bei Curevac-Impfstoff

    Der Regensburger Infektiologe Professor Bernd Salzberger bedauert den Rückschlag bei der Entwicklung eines zweiten deutschen Impfstoffs gegen das Coronavirus. Alle hätten damit gerechnet, dass der Impfstoff der Tübinger Biotech-Firma Curevac kommt, sagte Salzberger dem BR. Das sehe im Augenblick sehr zweifelhaft aus. "Wir werden dadurch weniger Impfdosen haben, das ist ganz klar." Man müsse nun sehen, wie die Wirksamkeit der anderen Impfstoffe sei, die in der Entwicklung sind. "Es ist schade wenn eine Impfung, auf die wir Hoffnung gesetzt haben, nicht funktioniert. Da muss man sicherlich nachgucken, woran es liegt", so Salzberger über die Curevac-Studie.

    Das Tübinger Unternehmen Curevac musste am späten Mittwochabend in einer Pflichtbörsenmitteilung einräumen, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" erzielt habe. Damit habe er die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erfüllt. Die Bundesregierung hatte den Curevac-Impfstoff ursprünglich für die zweite Jahreshälfte eingeplant.

    Weiter warnt der Infektiologe Salzberger davor, überschwänglich zu sein. Es sei zwar super, dass die Inzidenzen so niedrig sind, allerdings warnt der Infektiologe vor der Delta-Variante: "In England sind sie schon weiter mit den Imfpungen und trotzdem kann es Ausbrüche mit neuen Varianten geben. Die Variante gibt es auch in Deutschland. Zum Glück noch sehr selten, aber wir müssen darauf achten, dass sie sich nicht verbreitet." Insgesamt wurden bislang 18 Fälle der Delta-Mutante in der Oberpfalz nachgewiesen, bislang im Landkreis Cham, Neumarkt sowie in der Stadt und im Landreis Regensburg.

    05.55 Uhr: Tirschenreuth hat nicht mehr Inzidenz null

    Der Landkreis Tirschenreuth hat keine Null-Inzidenz mehr. Laut den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (Stand 17.06.21, 0 Uhr) liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern jetzt bei 1,4. Das heißt, eine Person im Landkreis hat sich in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 infiziert. Vor einer Woche, am 10. Juni, erreichte der ehemalige Corona-Hotspot als erste Kommune in Deutschland die Inzidenz null.

    Donnerstag, 17. Juni 2021

    17.40 Uhr: Bislang 18 Fälle der Delta-Mutante in der Oberpfalz

    In der Oberpfalz sind bislang 18 Corona-Infektionen mit der Delta Variante registriert worden, die erstmals in Indien nachgewiesen wurde. Das hat der Landkreis Schwandorf mitgeteilt. Er selbst ist den Angaben zufolge nicht betroffen, die Fälle seien in Stadt und Landkreis Regensburg sowie in den Landkreisen Cham und Neumarkt bekanntgeworden.

    17.00 Uhr: Erstimpfungen mit Moderna im Landkreis Schwandorf

    Seit Dienstag finden in Nabburg im Landkreis Schwandorf Erstimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna statt. Laut Landratsamt soll es ab Donnerstag auch Erstimpfungen mit Moderna in Maxhütte-Haidhof geben. Voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche sollen dann auch die Erstimpfungen mit dem Biontech-Vakzin wieder aufgenommen werden.

    Mittwoch, 16. Juni 2021

    06.05 Uhr: Weiden erreicht Inzidenz Null

    Die Zahl der neuen Corona-Fälle sinkt immer weiter. Nach dem Landkreis Tirschenreuth (Oberpfalz) und der Stadt Bayreuth (Oberfranken) hat heute auch die Stadt Weiden in der Oberpfalz den Inzidenzwert Null, meldet das Robert-Koch-Institut. Das heißt, es gab in den vergangenen sieben Tagen keinen einzigen neuen Corona-Fall.

    Deswegen entfällt jetzt ab dem morgigen Mittwoch die Maskenpflicht innerhalb der Fußgängerzone, die immer an den Wochenmarkttagen Mittwoch und Samstag gegolten hatte. Allerdings gilt auf dem Wochenmarktgelände selbst weiterhin an diesen Tagen eine FFP2-Maskenpflicht.

    Der Kreis Tirschenreuth und die Stadt Bayreuth haben weiterhin einen Wert von null. Abgesehen vom Landkreis Lindau (70) und der Stadt Schweinfurt (81) haben alle kreisfreien Städte und Landkreise in Bayern einen Corona-Inzidenzwert von unter 50.

    Dienstag, 15. Juni 2021

    14.40 Uhr: Kein 24-Stunden-Schwimmen in Amberg

    Zwei Jahre nach dem letzten 24-Stunden-Schwimmen im Amberger Höckermühlbad fällt die für dieses Jahr geplante 16. Ausgabe aus. Wie die Stadt Amberg jetzt mitteilte, entschieden sich der Amberger Stadtverband für Sport, die Stadtwerke Amberg und die DLRG Amberg dazu, die Veranstaltung pausieren zu lassen. Als Grund wurden die pandemiebedingte Situation und das daraus resultierende schwer umzusetzende Hygienekonzept bei einer solchen Großveranstaltung genannt. Beim 24-Stunden-Schwimmen 2019 legten 2.112 Teilnehmer eine Gesamtstrecke von 2735,8 Kilometern für einen guten Zweck zurück.

    7.10 Uhr: Fast alle Regionen der Oberpfalz unter Inzidenz 25

    Auf der Karte des Robert Koch-Instituts (RKI) ist nur eine Region orange gekennzeichnet: Die Stadt Regensburg. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 25,5. Alle anderen Regionen und Städte sind gelb, das heißt, sie liegen unter der 25er-Inzidenz. Ausnahme ist der Landkreis Tirschenreuth: Der ist grau markiert. Hier liegt die Inzidenz weiterhin bei null. In den letzten sieben Tagen wurde hier keine einzige Corona-Infektion verzeichnet. Laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) (Stand 13.06.2021) hat die Oberpfalz mit 14,3 den niedrigsten Inzidenzwert aller Regierungsbezirke in Bayern.

    Montag, 14. Juni 2021

    Den Corona-Ticker Oberpfalz der Vorwoche finden Sie hier.